zunull :o UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yvonne Heidl seit 22.10.2021 | Prokura |
René Heidl seit 3.4.2006 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Richter seit 3.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% | |
| 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Indu-Sol GmbHSchmöllnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Indu-Sol GmbH wurde 2001 gegründet und ist ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen der Automatisierungsbranche. Als herstellerneutrales, branchenübergreifendes und international agierendes Technologieunternehmen ist die Indu-Sol GmbH Schlüssellieferant für eine zuverlässig arbeitende Netzwerk-Infrastruktur in der Produktion (Operational Technology/OT) und der Industrial IT (IIT). Das Unternehmen verfügt zudem über langjährige Erfahrungen in der Diagnose von Datenkommunikationsqualität. Die Lösungen und Produkte der Indu-Sol GmbH, die dem sicheren und störungsfreien Betrieb produzierender Maschinen und Anlagen dienen, finden in zahlreichen Branchen, die Automatisierungstechnik einsetzen, Anwendung - so z. B. in der Automobil-, Papier-, Stahl- oder Nahrungsmittelindustrie. Unsere Kunden erhalten "alles aus einer Hand". Egal ob PROFIBUS, PROFINET, Industrial Ethernet oder andere branchenübliche Netzwerke - von der Neuanlagen-Planung bzw. Anlagenmodernisierung über die Abnahmeüberwachung bis hin zu Messungen & Troubleshootings sind wir der Partner unserer Kunden. Als zertifiziertes Training und Competence Center der Dachorganisation PROFIBUS & PROFINET International (PI) gibt die Indu-Sol GmbH ihr Wissen in praxisnahen Schulungen an ihre Kunden weiter. Eine hauseigene mit über 20 Mitarbeitern am Hauptsitz in Schmölln garantiert innovative Produkte und ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Kundenwünsche. Das weltweite wird ständig erweitert. Dadurch gewährleisten wir international eine lokale Betreuung. Produkte und Leistungen sind so weltweit abrufbar. 2. Rahmenbedingungen 2.1 Entwicklung Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 zeigte sich die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland angespannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem Preissteigerungen und steigende Zinsen dämmten die inländische Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (). Sowohl die politischen Rahmenbedingungen angesichts des anhaltenden Angriffskriegs von Russland in der Ukraine als auch der Gaza-Konflikt und die daraus resultierenden Einschränkungen des Seefrachtverkehrs im Suezkanal haben zu Lieferproblemen, gestiegenen Frachtpreisen und allgemeinen Preissteigerungen geführt. Ein weiteres massives Problem im internationalen Im- und Export über den Seeweg stellen die Angriffe von militant-islamistischen Huthi dar. Diese Einschränkungen in der Seefracht werden laut der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) auch 2024 die globalen Lieferketten und Preisstrukturen massiv beeinflussen und auf den Weltmärkten zu einer höheren Inflation führen (vgl. "SCM: Probleme im Suez- und Panamakanal treiben Frachtkosten nach oben", https://logistik-heute.de/news/scm-probleme-im-suez-und-panamakanal-treiben- frachtkosten-nach-oben-88552.html;). Der differenzierte Blick auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) mit -2,0 % überdurchschnittlich sank. Dies ist auf Drosselungen in der Energieversorgung als Folge des Russland-Ukraine-Konflikts zurückzuführen. Die hohen Energiepreise machten vor allem energieintensiven Branchen wie der Chemie- und der Metallindustrie zu schaffen. Auch das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) wies preisbereinigt ein Minus von 0,4 % aus. Trotz Fachkräftemangels, hoher Baukosten und unvorteilhafter Zinsentwicklung hat das Baugewerbe preisbereinigt ein Plus von 0,2 % realisiert (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (a.a.O.). Für leicht positive Signale beim Bruttoinlandsprodukt sorgten vor allem die Dienstleistungsbereiche. Vor allem das Segment Information und Kommunikation ist mit +2,6 % deutlich gewachsen. Positiv entwickelten sich auch die Bereiche öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %). In Handel, Verkehr und Gastgewerbe jedoch zeigte sich ein preisbereinigter Rückgang von 1,0 %, maßgeblich beeinflusst von Rückgängen im Groß- und Einzelhandel (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (a.a.O.). Die hohen inflationsgetriebenen Verbraucherpreise setzten dem privaten Konsum zu. Er sank preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022. Die privaten Haushalte reduzierten ihren Konsum vor allen in jenen Warengruppen, bei denen die Preise 2023 anhaltend auf hohem Niveau verblieben oder aber bei denen die Preise im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter angestiegen waren. Vor allem die Segmente langlebige Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte erlebten erhebliche Einbrüche: Hier sanken die Ausgaben um 6,2 % im Vorjahresvergleich. Aufgrund des Wegfalls staatlicher Subventionen wie jene für Corona-Impfungen sind außerdem die staatlichen Konsumausgaben um 1,7 % reduziert worden (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (a.a.O.). Die schwache Inlandsnachfrage beeinflusste auch die Importe nach Deutschland. Sie nahmen 2023 preisbereinigt um 3,0 % ab. Weil die Exportquote Deutschlands preisbereinigt nur um 1,8 % gesunken ist, hat sich ein positiver Außenbeitrag ergeben, wovon das BIP profitierte. (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (a.a.O.). Das deutsche BIP 2023 ist von rund 45,9 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet worden (0,7 % mehr als 2022). Damit zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil, auch dank einer steigenden Erwerbsbeteiligung der Deutschen. Ein signifikanter Ausbau der Beschäftigtenzahlen fand jedoch fast ausschließlich in Dienstleistungsbranchen statt. (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (a.a.O.). 2.2 Entwicklung der Branche Die Umsätze der deutschen Automatisierungsindustrie im Jahr 2023 erhöhten sich im Vergleich zu den Jahren 2021 und 2022. So setzte die deutsche Automatisierungsbranche in den Jahren 2021 und 2022 rund 52 bzw. 59 Milliarden Euro um. Im Jahr 2023 waren es über 63 Milliarden Euro. Der Umsatz deutscher Unternehmen aus der Messtechnik- und Sensorikbranche stieg dabei um 6 Prozent gegenüber dem Jahr 2022 (vgl. 3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Indu-Sol GmbH ist konsequent auf die innovative Ausweitung des bestehenden Produktportfolios ausgerichtet. Eine zweite Säule der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bildet die optimierende und weiterentwickelnde Bestandsproduktpflege.Unsere eigene Entwicklungsabteilung ermöglicht es, intelligente Produkte zu entwickeln, die sich noch stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren. 4. Darstellung des Geschäftsverlaufs in 2023 Die Indu-Sol GmbH konnte im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum um 4,72 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.Der Umsatz wurde wie bereits in den Vorjahren durch die Produkte im Bereich des Netzwerk-Monitoring & Diagnose angetrieben. Mittels eines breiten internationalen Vertriebspartnernetzwerkes konnte ein Auslandsumsatzanteil in Höhe von 32 % (im Vorjahr 31 %) erzielt werden. Kernländer lagen dabei im europäischen Raum. 5. Ertragslage, Vermögens- und Kapitalstruktur Die wesentlichen Kennzahlen stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
*) Kurzfristige Vermögenswerte (inkl. liquide Mittel) ./. Kurzfristiges Fremdkapital Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,9 %. Infolge des um 16,2 % gestiegenen Materialeinsatzes verminderte sich dabei die Rohertragsquote leicht um 2,2 %-Punkte auf 69,4 %. Margennachteile resultieren planmäßig aus der strategisch orientierten Erweiterung des Produktportfolios und einer entsprechend risikoorientierten Markteinführungs- sowie Einkaufsstrategie. Der genannte Effekt wird sich im Laufe des Produktlebenszyklus über eine stetige Erhöhung der Absatz- bzw. Beschaffungsmengen langfristig umkehren. Trotz der Erhöhung der Mitarbeiterzahl um sieben Stellen und den weiteren Kostensteigerungen, insb. im Materialbereich, beträgt die Rentabilität der Gesamtleistung insgesamt 7,7 %. Gegenüber dem Vorjahr 2022 bedeutete dies eine Rückgang um 5,2 %-Punkte. Dennoch konnte auch in 2023 ein positives Jahresergebnis in Höhe von 1,6 Mio. EUR erzielt werden. Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2023 um 177,2 TEUR und beläuft sich zum Stichtag auf 13.357,2 Mio. EUR. Das Working Capital (Saldo aus kurzfristigen Vermögenswerten und kurzfristigem Fremdkapital, ohne Sonderposten) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 855,4 TEUR erhöht. Während auf der Aktivseite vor allem Zunahmen bei den Vorräten und den Forderungen aus Lieferung und Leistung zu verzeichnen sind, haben sich auf der Passivseite der Bilanz die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringert. Die Eigenkapitalquote der Indu-Sol GmbH stieg auf 61,1 % (im Vorjahr 57,8 %). Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich insbesondere aufgrund einer erfolgten Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR verringert.Dennoch kann die finanzielle Situation des Unternehmens weiterhin als gut und stabil bezeichnet werden. 6. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf gegenwärtigen Erwartungen, Markteinschätzungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den ihr derzeit zur Verfügung stehenden Informationen. Obwohl die Geschäftsführung überzeugt ist, dass die gemachten Aussagen und ihre zugrundeliegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, beruhen sie auf Annahmen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen. Die Indu-Sol GmbH beobachtet Risiken und Chancen sehr genau, um eine finanziell stabile Entwicklung der Gesellschaft zu gewährleisten. Die Produktion des Maschinen- und Anlagenbaus verzeichnete im letzten Jahr einen Auftragsrückgang in Höhe von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Der VDMA geht für das Jahr 2024 von einem Rückgang um real 8 % aus. Der Rückgang wird mit einem insgesamt schwachen Welthandel und damit zusammenhängenden Unsicherheiten begründet, die sich in einem weiterhin zurückgehenden Auftragseingang niederschlagen. (Quelle: Prognose 2024 für den Maschinen- und Anlagenbau, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau). In laufenden Jahr 2024 bestehen weiterhin Risiken, die fortlaufende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung entfalten können: Inflation, die Auseinandersetzung zwischen China und den USA sind neben dem Ukraine- und Gaza-Krieg Faktoren, die diese Entwicklung beeinflussen werden. Die wirtschaftliche Erholung kann durch Handelsunterbrechungen und den Anstieg der Energiepreise gebremst werden. Derzeit sind die Auswirkungen auf die Indu-Sol GmbH erheblich, aber nicht als existenzbedrohend anzusehen. Das Unternehmen ist in der Lage, auf die Umstände mit dynamischen Anpassungen reagieren zu können. Anpassungsmaßnahmen können eine Senkung der laufenden Kosten, Investitionseinsparungen, Personalanpassungen an die Marktgegebenheiten in den jeweiligen Zielbranchen, die Erschließung neuer Kundengruppen sowie die Entwicklung neuer Produkte beinhalten. Auch wird das Unternehmen die Preise für Produkte und Services unter Berücksichtigung der Entwicklung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen anpassen. Grundsätzlich wird eingeschätzt, dass der positive Geschäftsverlauf trotz der bezeichneten Risiken auch im Jahr 2024 fortgeführt werden kann. Die Indu-Sol GmbH rechnet für 2024 zwar mit einem Umsatzrückgang in Höhe von ca. 10 %, der aber voraussichtlich über die genannten Maßnahmen ausgeglichen werden kann. Darüber hinaus bestehen keine vordergründigen Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden. Die Liquiditätssituation ist aufgrund der hohen Eigenkapitaldecke nicht belastet. Das Ergebnis ist bis September 2024 positiv, liegt aber unter dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand zum Stichtag 31.12.2023 hatte in etwa das Niveau der Vorjahre und ist Basis für die verhalten positive Einschätzung zum laufenden Jahr. Wesentlich erscheinen jedoch Unwägbarkeiten hinsichtlich des weiteren Verlaufs der oben erläuterten Problemfelder. Diesem Risiko begegnet die Geschäftsführung durch engmaschige Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung. Daneben wirken mögliche staatliche Entlastungen (Kurzarbeit, Gaspreisbremse usw.) risikominimierend. Zusammenfassend rechnet die Geschäftsleitung mit einem wirtschaftlich branchenüberdurchschnittlichen Jahrabschluss 2024. Die Indu-Sol GmbH plant auch für die Folgejahre der Historie entsprechend positive Geschäftsergebnisse und geht für das Jahr 2024 von einem Umsatz in Höhe von 16 bis 18 Mio. EUR aus. Trotz und gerade aufgrund der eingetrübten Branchenaussichten wird die Indu-Sol GmbH auch zukünftig einen starken Fokus auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten legen. Die Geschäftsleitung sieht in den Themen "Digitalisierung der Produktion", "Vernetzung" und "Industrie 4.0" einen relevanten Wachstumsmotor und grundlegenden Erfolgsfaktor im hochagilen Technologiemarktumfeld. Hohes Potential liegt nach wie vor in den Jungprodukten des Infrastrukturkomponentenportfolios rund um das OT-Netzwerk. Das genannte Geschäftsfeld ist aus Sicht der Unternehmensleitung langfristig in der Lage, eventuelle Rückgänge anderer Produktlinien (technologiebedingt) auszugleichen. Darüber hinaus forciert die Indu-Sol GmbH mittels des Infrastrukturkomponentengeschäfts nun Produkte, deren Existenz, anders als mobile Diagnose- und Messtools, unmittelbar funktionsrelevant sind und sich damit bedeutend krisensicherer verhalten. Eine bereits begonnene Streuung der relevanten Key-Account-Branchen wird bestehende Marktrisiken zusätzlich abschwächen und neue Absatzpotentiale aufdecken. Die bestehenden Potentiale in der Automobilindustrie werden gesichert aber neue Schlüsselbranchen hinzugewonnen (z.B. Logistik, Pharmaka). Die Indu-Sol GmbH erweitert auch zukünftig ihr weltweites Partnernetzwerk. Dadurch steigern wir sowohl unsere nationale als auch internationale Betreuung. Schwerpunkte bilden hierbei Amerika und Asien. Die Indu-Sol GmbH ist unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Das entwickelte Risikomanagement der Gesellschaft ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Auftretende Risiken können durch gezielte Überwachungsmechanismen frühzeitig erkannt und entsprechende Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden. Im Einzelnen lassen sich folgende für die Indu-Sol GmbH relevante Risiken benennen:
Besondere Risiken aus dem Umfeld des Unternehmens, der Branche, der Unternehmensstrategie, dem Personalbereich sowie finanzielle Risiken sind ebenso wie leistungswirtschaftliche oder informationstechnische Risiken darüber hinaus nicht absehbar. Die Untersuchung der Gesamtrisikolage hat ergeben, dass für den mittelfristigen Prognosezeitraum keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen.
Schmölln, den 20.09.2024 gez. Karl-Heinz Richter, Geschäftsführer gez. René Heidl, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Hinweise Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist das Unternehmen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Indu-Sol GmbH, Schmölln wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vorzugsweise im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gemäß §§ 266, 275 HGB gegliedert. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wurde die Position "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" hinzugefügt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Der sofortige Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Materialkosten und den Fertigungslöhnen zuzüglich der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen. Das Niederstwertprinzip ist beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ggf. Einzelwertberichtigungen abgesetzt worden. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen beinhaltet Investitionszuschüsse der Thüringer Aufbaubank, Anstalt öffentlichen Rechts. Es erfolgt eine Auflösung pro rata temporis analog der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für (pauschale) Gewährleistungsverpflichtungen. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 634.100 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die finanziellen Verpflichtung ergeben sich aus folgendem Sachverhalt: Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Indu-Sol Industrial Communication Technology (Beijing) Co. Ltd./Peking) aus möglicher Kapitaleinlagepflicht bis zum Jahr 2074. Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. davon mit einer Restlaufzeit
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.555,6 sind durch Grundschulden und Bürgschaften Dritter besichert. Es besteht bei einem Kreditinstitut ein Gesamtverfügungsrahmen für Kreditkarten in Höhe von TEUR 195,0 sowie ein Aval in Höhe von TEUR 20,0. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 447,3 (Vorjahr TEUR 312,6) enthalten. Diese weisen in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 13,2) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 447,3 (Vorjahr TEUR 300,1) von mehr als einem Jahr auf. Es sind keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Geschäftsführer enthalten. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Fördermitteln in Höhe von TEUR 222,8 (Vorjahr TEUR 296,5) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 31,0 (Vorjahr TEUR 3,7) enthalten. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht zu verzeichnen. VI. Sonstige Pflichtangaben Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.552,8 und der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 6.589,1 werden auf neue Rechnung vorgetragen. Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Das Jahresergebnis lag zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor. Im Geschäftsjahr 2016 wurden die gegenüber den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft ausgesprochenen Versorgungszusagen auf einen Pensionsfonds ausgelagert. Sofern bei Eintritt des Leistungsfalles die zu diesem Zeitpunkt die bei dem Pensionsfonds vorhandene Kapitalanlage nicht ausreicht, um die dem Grunde und der Höhe nach übertragene Leistungsverpflichtung sicherzustellen, ist die Gesellschaft verpflichtet, den fehlenden Beitrag nachzuentrichten. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist nicht zu rechnen, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses seitens des Pensionsfonds eine Überdeckung des für die Erfüllung der Vorsorgezusagen notwendigen versicherungsmathematischen Kapitals vorhanden war. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden darüber hinaus zum Stichtag keine Haftungsverhältnisse. Zum 31.12.2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Versicherungsverträgen mit kurzfristigem Charakter in geschäftsüblichem Umfang. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer geführt:
Dipl.-Inh. FH (Fachrichtung Elektroenergieanlagen)
Dipl.-Ing. FH (Fachrichtung Automatisierung der Verfahrenstechnik) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von der vorgesehenen Schutzklausel Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.
Schmölln, den 28.06.2024 gez. Karl-Heinz Richter gez. René Heidl Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 01.10.2024. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkAn die Indu-Sol GmbH, Schmölln Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Indu-Sol GmbH, Schmölln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Indu-Sol GmbH, Schmölln für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bayreuth, den 24.10.2024 Dipl.-Kfm. Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer |
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