Pollrich Ventilatoren GmbHLiquidiert

41065 Mönchengladbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 49
Eingetragen
2.10.2003
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Herstellung von technischen Apparaten und Anlagen und der Handel mit derartigen Gegenständen. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleiche oder ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Pohl
seit 13.7.2016
Geschäftsführer
Frank-Martin Bub
seit 13.7.2016
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pollrich
Ventilatoren GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Pollrich Ventilatoren GmbH entwickelt und produziert ganzheitliche Produktsysteme für industrielle Ventilatorenanlagen, vom Industrieventilator für die Spezialanwendung bis zur seriengefertigten Standardbaureihe. Gemeinsam mit unserer Muttergesellschaft, der DLK Ventilatoren GmbH in Schöntal-Berlichingen, bedient die Firmengruppe weltweit die Produktsegmente Industrie-Radialventilatoren, Axial-, Einbau-, Strahl- und Entrauchungsventilatoren.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft tätigt eigene Forschungen und Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung sowie Einführung neuer Produkte. In den letzten Jahren wurde diese Abteilung deutlich ausgebaut. Bisher an Dritte vergebene Untersuchungen werden zwischenzeitlich in der eigenen Abteilung durchgeführt. Das bestehende Labor wurde nach neuesten technischen Gesichtspunkten ausgebaut.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr uneinheitlich. Mit vielen Krisenherden und Kriegsgebieten weltweit waren die politischen Unsicherheiten so groß wie schon lange nicht mehr. Im Jahr 2014 fiel das Wirtschaftswachstum in Deutschland mit 1,6% vergleichsweise kräftig aus. Die deutsche Wirtschaft konnte sich zum einen in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und zum anderen von einer stärkeren Binnennachfrage profitieren. Der schwache Euro und der Verfall der Mineralölpreise lieferten zusätzliche Impulse. Es bleiben aber weiterhin mit der Schuldenkrise Griechenlands und dem Konflikt in der Ukraine bedeutende Risiken bestehen.

2. Geschäftsverlauf

Bedingt durch die vorhandenen Überkapazitäten in der Branche standen die Preise im Geschäftsjahr weiterhin stark unter Druck. Unter der Wettbewerbssituation und der überschaubaren Anzahl an Großprojekten ließ sich die erwartete deutliche Verbesserung im Auftragseingang nicht verwirklichen.

Die angespannte wirtschaftliche Situation unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 spiegelt sich in der weiterhin unbefriedigenden Ertragslage wieder. Weitere Maßnahmen wurden umgesetzt. Positive Ergebnisse konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr nur in Ansätzen realisiert werden, so dass die Ertragslage weiterhin sehr angespannt blieb.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von - T€ 2.333 im Vorjahr auf - T€ 1.246 verbessert.

Unter Berücksichtigung der Erträge aus Verlustübernahme lag der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 8 um T€ 14 unter dem Jahresfehlbetrag des Vorjahres von T€ 22.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft in einem schwierigen Marktumfeld.

a. Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2014 T€ 6.360 gegenüber T€ 5.270 im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der operativen Aufwendungen ermittelt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von - € 1.246 gegenüber - T€ 2.333 im Vorjahr.

Unter Berücksichtigung der Erträge aus Verlustübernahme in Höhe von T€ 1.291 ergab sich ein Jahresfehlbetrag von T€ 8 gegenüber einem Jahresfehlbetrag von T€ 22 im Vorjahr.

b. Finanzlage

Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 0,1% gegenüber 0,2% im Vorjahr.

Der Cash-Flow nach DVFA/SG beträgt im Geschäftsjahr 2014 - T€ 970 gegenüber - T€ 1.988 im Vorjahr.

c. Vermögenslage

Das Vermögens- und Kapitalvolumen hat sich im Stichtagsvergleich um T€ 287 vermindert. Die Anlagenintensität beträgt 49,1% gegenüber 50,7% im Vorjahr.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung neben bereits oben angeführten Kennzahlen des Weiteren die Materialquote und die Umsatzrendite heran.

Wir berechnen diese aus Materialkosten und Fremdleistungen im Verhältnis zur Gesamtleistung.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

D. Prognosebericht

Grundsätzlich sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Das Geschäftsjahr 2015 führt die strategische Ausrichtung der Gesellschaft konsequent weiter. Hierbei liegt unser Schwerpunkt weiterhin in der Vereinheitlichung und Zentralisierung der Prozesse in der Unternehmensgruppe.

An der Umsetzung von getroffenen Veränderungen, die sowohl in internen Workshops, wie auch in einer Projektarbeit in Zusammenarbeit mit der FH Heilbronn ermittelt und beschlossen wurden, wird weiterhin mit hoher Priorität gearbeitet.

Zusätzlich bleibt die weitere Standardisierung in der Konstruktion bestimmter Produkttypen eines der wichtigsten Aufgaben im Unternehmen. Auf Basis dieser Standardkonstruktionen werden Sonderprodukte für spezielle Kundenanforderungen entwickelt. Wir verzeichnen neben dem Verwerten von Kosteneinsparpotentialen auch eine deutliche Verbesserung der Lieferbereitschaft, erwarten hier aber weiterhin deutliche Fortschritte innerhalb der Unternehmensgruppe.

Wir sehen zudem weiterhin mit unseren gebildeten Geschäftsbereichen als Kompetenzzentren die Basis einer langfristigen und vertrauensvollen Partnerschaft mit den Kunden. Der Fokus liegt daher auf einer firmenübergreifenden Betreuung von Kunden in Geschäftsbereichen in der Unternehmensgruppe. Eine stärkere Marktdurchdringung wird generell angestrebt.

Die Umsetzung der Unternehmensstrategie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft der DLK Ventilatoren GmbH. Vorhandene Kapazitäten werden effizient und zielgerichtet auf die beiden Gesellschaften übergreifend verteilt und eingesetzt sowie Potentiale zu Kosteneinsparungen ermittelt und umgesetzt.

Im Hinblick auf den weiter fortschreitenden Anpassungsprozess in unserer Unternehmensgruppe gehen wir für das kommende Jahr 2015 von einer weiteren Stabilisierung der Unternehmenslage aus. Auf mittlere Sicht rechnen wir mit weiteren positiven Auswirkungen der strategischen Neuausrichtung unserer Gesellschaft auf die Ertragslage.

E. Bericht über Chancen und Risiken

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die weltweite Konjunktur durch mögliche Turbulenzen an den Finanzmärkten, durch die noch ungelöste Schuldenkrise Griechenlands und dem Umgang damit innerhalb der EU oder durch ein weiteres Abkühlen des größten Wachstumsmarktes China abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation und Investitionsneigung der Endkunden negativ beeinflussen. Dies könnte über eine stagnierende Nachfrage unserer Kunden auch unsere Auftragslage beeinträchtigen, die sich auch auf Umsatz- und Ergebnislage auswirken würden.

b. Ergebnisorientierte Risiken

Das Ergebnis wird sich weiterhin stark an der Entwicklung der Umsatzerlöse und der Materialquote orientieren. Während auf der Einkaufsseite von konstantem Kostenanteil ausgegangen werden kann, sind aufgrund der Lage der Branche in der Umsatzerfüllung Risiken möglich. Auch zeitliche Verschiebungen oder Verlängerungen von Projekten können die Umsatzziele für 2015 belasten.

c. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die strategische Neuausrichtung der Gesellschaft und der damit verbundene Finanzierungsbedarf erfordert eine konsequente Liquiditätsplanung, um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden. Wir gehen mit Zuversicht davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft auch zukünftig jederzeit gewährleistet sein wird.

2. Chancenbericht

Durch Bündelungen der Einkaufsbedarfe in der Unternehmensgruppe ergeben sich zusätzliche Kosteneinsparpotentiale.

Durch den Einsatz modernerer Produktionstechnologien in unserer Gesellschaft ergeben sich zum einen die Möglichkeit, die Effizienz in der Produktion zu steigern und zum anderen können individuelle Kundenwünsche besser umgesetzt werden.

Des Weiteren bietet die strategische Neuausrichtung der Gesellschaft die Chance, den Kunden ein breites Leistungsspektrum anbieten zu können.

3. Gesamtaussage

Insbesondere die mit einer konjunkturellen Abschwächung einhergehenden Nachfragerückgänge unserer Kunden bergen ein Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Wir erhoffen uns durch den Einsatz moderner Produktionstechnologien und der strategischen Neuausrichtung unserer Gesellschaft Marktanteile wieder zurückgewinnen zu können.

F. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben.

Das Unternehmen verfügt über einen wirtschaftlich stabilen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Außerdem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den Großkunden. Zudem werden Forderungen, wenn immer möglich, durch eine Warenkreditversicherung für den nicht zu erwartenden Ernstfall abgesichert. Ein adäquates Debitorenmanagement liefert regelmäßig Informationen über Kundenbonität, Zahlungsverhalten und Offene Posten. Bei Ausfallrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Eine Kreditlinie besteht zurzeit nur für langfristig ausgegebene Avale.

Risiken aus Währungskursen bestehen nicht, da Geschäfte grundsätzlich nur in Euro abgewickelt werden.

Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken aller Art. In Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine strikt konservative Risikopolitik.

G. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden vom Unternehmen nicht unterhalten.

 

Mönchengladbach, den 7. August 2015

Pollrich Ventilatoren GmbH

Gez. Dipl. Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Herbert Dieterle, Geschäftsführer

Gez. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Eppe, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

der Pollrich Ventilatoren GmbH, Mönchengladbach

AKTIVA

Vorjahr zum Vergleich
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   168.566,92 250
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 2.966.527,99   3.122
2. Technische Anlagen und Maschinen 227.141,38   274
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.951,44   156
.- Anlagen im Bau 0,00 3.380.620,81 16
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00   0
2. Beteiligungen 2,00 3,00 0
    3.549.190,73 3.818
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   1.372.391,16 926
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   2.053.013,69 2.600
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 3.605,93 (i.V. T€ 5)      
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   213.370,54 161
C. Rechnungsabgrenzungsposten   44.697,73 15
    7.232.663,85 7.520

PASSIVA

     
      Vorjahr zum Vergleich
  T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (Stammkapital)   550.000,00 550
II. Kapitalrücklage   37.890,75 38
III. Verlustvortrag   568.841,52 547
IV. Jahresfehlbetrag   7.920,96 22
    11.128,27 19
B. Rückstellungen   2.662.118,00 2.689
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 431.735,70   71
davon gegenüber Gesellschafter € 431.735,70 (i.V. T€ 71)      
2. Übrige Verbindlichkeiten 4.123.986,88   4.741
davon aus Steuern € 66.011,37 (i.V. T€ 60)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 12.693,87 (i.V. T€ 19)      
    4.555.722,58 4.812
D. Rechnungsabgrenzungsposten   3.695,00 0
    7.232.663,85 7.520

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

der Pollrich Ventilatoren GmbH, Mönchengladbach

Vorjahr zum Vergleich
T€
1. Rohergebnis     6.359.699,99 5.270
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 4.247.821,06     4.123
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 748.827,65     773
davon für Altersversorgung € 13.066,65 (i.V. T€ 0)   4.996.648,71    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens        
und Sachanlagen   356.213,11   388
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.034.817,55 7.387.679,37 1.861
      -1.027.979,38 -1.875
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   297,33   3
-. Abschreibungen auf Finanzanlagen   0,00   275
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   218.620,26   186
davon aus Aufzinsung € 175.863,00 (i.V. T€ 140)     -218.322,93  
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     -1.246.302,31 -2.333
8. Außerordentliche Aufwendungen = Außerordentliches Ergebnis     36.331,00 36
-. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00   17
9. Sonstige Steuern   15.884,68 15.884,68 19
      -1.298.517,99 -2.405
10. Erträge aus Verlustübernahme     1.290.597,03 2.383
11. Jahresfehlbetrag     7.920,96 22

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

der Pollrich Ventilatoren GmbH, Mönchengladbach

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Pollrich Ventilatoren GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt.

Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen steuerlich zulässigen Höchstsätze und unter Anwendung der linearen und degressiven Abschreibungsmethode ermittelt.

Selbständig nutzungsfähige bewegliche Anlagegüter werden bei Anschaffungskosten bis zu € 410,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten wird fortgeführt; der Abgang des Sammelpostens wird nach Ablauf der Abschreibungsdauer unterstellt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten werden unter Einbeziehung der Einzelkosten sowie der steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten ermittelt. Der Ungängigkeit bzw. Überalterung von Erzeugnissen und Waren wird durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,0 % auf den Bestand der inländischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 2,0 % auf den Bestand der ausländischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurde.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die ausgewiesenen Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen dem Nominalwert der vor dem Abschlussstichtag angefallenen Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die auf der Passivseite ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen dem Nominalwert der vor dem Abschlussstichtag angefallenen Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Abzinsungssatz ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Method) angesetzt. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre von 4,62 %; die Restlaufzeit wurde hierbei gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit fünfzehn Jahren angesetzt. Der Berechnung liegen ferner ein erwarteter Rententrend von 2 % p.a. sowie die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss 2014

1. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 vgl. beigefügte Darstellung.

Entwicklung des in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am Zugang / Abgang / Stand am
1.1.2014 Umbuchung (U) Umbuchung (U) 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.016.503,41 0,00   0,00   1.016.503,41
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 3.897.083,69 0,00   0,00   3.897.083,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.810.886,04 0,00   0,00   1.810.886,04
3. Andere Anlagen, Betriebs-            
und Geschäftsausstattung 1.066.485,77 87.393,50   149.310,17   1.020.319,10
    15.750,00 (U)      
-. Anlagen im Bau 15.750,00 0,00   15.750,00 (U) 0,00
  6.790.205,50 87.393,50   149.310,17   6.728.288,83
    15.750,00 (U) 15.750,00 (U)  
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.030,52 0,00   0,00   5.030,52
2. Beteiligungen 607.128,54 0,00   0,00   607.128,54
  612.159,06 0,00   0,00   612.159,06
  8.418.867,97 87.393,50   149.310,17   8.356.951,30
    15.750,00 (U) 15.750,00 (U)  
Abschreibungen
Stand am Zugang Abgang Stand am
1.1.2014 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 766.544,30 81.392,19 0,00 847.936,49
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 774.833,05 155.722,65 0,00 930.555,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.537.037,23 46.707,43 0,00 1.583.744,66
3. Andere Anlagen, Betriebs-        
und Geschäftsausstattung 910.128,99 72.390,84 149.152,17 833.367,66
         
-. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.221.999,27 274.820,92 149.152,17 3.347.668,02
         
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.029,52 0,00 0,00 5.029,52
2. Beteiligungen 607.126,54 0,00 0,00 607.126,54
  612.156,06 0,00 0,00 612.156,06
  4.600.699,63 356.213,11 149.152,17 4.807.760,57
         
Restbuchwert Restbuchwert
Stand am Stand am
1.1.2014 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 249.959,11 168.566,92
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 3.122.250,64 2.966.527,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 273.848,81 227.141,38
3. Andere Anlagen, Betriebs-    
und Geschäftsausstattung 156.356,78 186.951,44
     
-. Anlagen im Bau 15.750,00 0,00
  3.568.206,23 3.380.620,81
     
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 2,00 2,00
  3,00 3,00
  3.818.168,34 3.549.190,73
     

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen für Pensionen

Nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB erfolgt die Zuführung zur Rückstellung aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von 15 Jahren. Zum Abschlussstichtag betragen die noch nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen T€ 363.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und beinhalten u.a. Beträge für Gewährleistungen, Urlaubs- und Überstundenguthaben, Rechtsstreitigkeiten, Drohverluste sowie Prämien.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen € 4.551.725,32 (i.V. T€ 4.807). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen € 1.332,42 (i.V. T€ 2).

Abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten sind keine Sicherheiten duch Pfandrechte oder ähnliche Rechte bestellt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 420) und sonstige Verbindlichkeiten (T€ 88), saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 76).

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Bei der Aufstellung der Bilanz wurden Schulden aus Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag zum Abschlussstichtag von T€ 1.775 mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, verrechnet. Zum Abschlussstichtag beträgt der beizulegende Zeitwert dieser Vermögensgegenstände T€ 81.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verrechnung von Altersvorsorgeaufwendungen

Die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 1 wurden mit Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 170 verrechnet.

Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen den Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen für Pensionen, der sich aus der geänderten Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach BilMoG und der Verteilung des Mehraufwands über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von 15 Jahren ergibt.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zugunsten eines verbundenen Unternehmens wurden Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestellt, die zum Bilanzstichtag nicht valutiert waren.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betrugen im Geschäftsjahr 2014 rd. T€ 77. Für die Folgejahre ist mit Beträgen in ähnlicher Größenordnung zu rechnen.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 66 % der Anteile an der Pollrich France Sarl, Mery sur Oise/Frankreich. Der Jahresabschluss des verbundenen Unternehmens für das Geschäftsjahr 2012 weist ein Eigenkapital in Höhe von € 17.749,00 und einen Jahresüberschuss von € 1.480,00 aus. Die Jahresabschlüsse der Geschäftsjahre 2013 und 2014 liegen noch nicht vor.

Die Gesellschaft hält 25,1 % der Anteile an der Nantong Dart-Pollrich Fan Co. Ltd., Nantong/China. Der Jahresabschluss der Beteiligungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 weist ein Eigenkapital in Höhe von RMB ./. 65.050.909,78 und einen Jahresfehlbetrag von RMB 73.280.215,61 aus. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2014 liegt noch nicht vor.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2014 in den Konzernabschluss der M4 Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Villingen-Schwenningen einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der M4 Verwaltungs-GmbH erhältlich.

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer sind bestellt:

 

Herr Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Herbert Dieterle (hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft sowie der DLK Ventilatoren GmbH, Schöntal-Berlichingen) und

 

Herr Dipl.-Ing. (FH) Klaus Eppe (hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft).

Organbezüge

Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 Lit. a HGB wird unter Bezugnahme auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 im Durchschnitt folgende Mitarbeiter:

Angestellte 46
Arbeiter 38
  84
Auszubildende 4
  88

Vorschlag Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust von € 576.762,48 (Verlustvortrag aus dem Vorjahr € 568.841,52 zuzüglich Jahresfehlbetrag 2014 € 7.920,96) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, den 7. August 2015

Pollrich Ventilatoren GmbH

Gez. Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Herbert Dieterle, Geschäftsführer

Gez. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Eppe, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Pollrich Ventilatoren GmbH, Mönchengladbach, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

" Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlust-rechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pollrich Ventilatoren GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Villingen-Schwenningen, den 7. August 2015

B W T Badisch-Württembergische Treuhand GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Gez. Dr. Möhrle, Wirtschaftsprüfer

Gez. Dilger, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Februar 2016 festgestellt worden.

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