t.k. Haustechnik GmbHLiquidiert

Möllneyer Ufer 17, 45257 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 957
Vorher
tekmar Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
15.11.1963
Branche
Herstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Entwicklung, die Planung, die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen und elektronischen Meß-, Steuer- und Regelgeräten sowie Regeleinrichtungen.

Historie

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Management

NameRolle
Norbert Keseberg
seit 23.7.2001
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

tekmar Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen   37476   47305
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   7   7
II. Sachanlagen   11905   21734
III. Finanzanlagen   25564   25564
B. Umlaufvermögen   1196655   1600432
I. Vorräte   698639   932037
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   497506   640343
III. Wertpapiere        
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   509   28052
C. Rechnungsabgrenzungsposten       16994
Summe Aktiva   1234132   1664733

Passiva

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   115403   273803
I. Gezeichnetes Kapital   185000   185000
II. Kapitalrücklage        
III. Gewinnrücklagen   388708   388708
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag        
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   -458304   -299904
B. Rückstellungen   630048   449629
C. Verbindlichkeiten   488679   941300
D. Rechnungsabgrenzungsposten        
Summe Passiva   1234132   1664733

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

tekmar GmbH, Essen

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 der tekmar Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Essen, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesel-schaft im Sinne von § 267 HGB. Die Aufstellung des Anhangs erfolgte unter Anwendung der Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bewertungs- und Abschreibungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach den geltenden steuerlichen Grundsätzen vorgenommen. Das abnutzbare Anlagevermögen wird linear abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Die sonstigen Abschreibungssätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund einer voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung der Ertragentwicklung der tektra Regelungstechnik GmbH wurde keine Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Durchschnittseinstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken infolge Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit werden durch ausreichende Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Altersversorgung werden nicht aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit, Lagerdauer usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die übrigen Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen in den Forderungen liegenden Risiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,14 %. Bei der Ermitt-lung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % zugrunde gelegt und keine Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie keine Fluktuation unterstellt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von T€ 591 wurden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) in Höhe von T€ 28, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 112. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung. In 2010 wurde 1/10 des Unterschiedsbetrages zugeführt. Im Berichtsjahr 2011 wurde der verbleibende Unterschiedsbetrag von T€ 101 (9/10) als außerordentlicher Aufwand erfasst. Eine Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen besteht am Abschlussstichtag nicht mehr.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 4) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 17) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 14 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und bestehen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält eine 100 %ige Beteiligung an der tektra Regelungstechnik GmbH, Essen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 25.564,59. In 2011 erzielte sie einen Jahresfehlbetrag von € - 52.082,27.

Zum 31. Dezember 2011 besteht eine bilanzielle Überschuldung von € 162.319,38. Zur Vermeidung der Rechtsfolgen einer Überschuldung hat die tekmar GmbH in Höhe ihrer Forderungen an die Gesellschaft von € 92.522,34 eine Rangrücktrittserklärung und eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sich die tekmar GmbH verpflichtet, die tektra Regelungstechnik GmbH liquiditätsmäßig so auszustatten, dass diese ihren Verpflichtungen nachkommen kann.

Vorräte

Bei den Roh-, Hilfs und Betriebsstoffen wurde eine umfangreiche Lagerbereinigung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 92.522,34 betreffen die tektra Regelungstechnik GmbH, Essen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter mit € 108.268,71 enthalten. Der Betrag enthält € 4.164,18 für Zinsen des Jahres 2011. Der Zinsfuß beträgt 4,00 %.

Außerdem wird die Aktivierung des abgezinsten Körperschaftsteuerguthabens gem. § 37 (5) KStG mit € 97.830,89 ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit € 206.099,60 eine Restlauf-zeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 185.000,00.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind im Wesentlichen für Pensionsverpflichtungen und Garantien gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften sowie Grundschulden der Gesellschafter, Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie Globalzession sämtlicher Forderungen gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen im Sinne der Richtlinie 31 Abs. 7 KStR in der Höhe von € 94.452,19 enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben mit € 135.727,35 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag enthalten Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen (€ 162.319,38). Dabei handelt es sich um eine betragsmäßig unbeschränkte Patronatserklärung zugunsten der tektra Regelungstechnik GmbH.

Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt waren 17 Gehaltsempfänger (Vorjahr: 17), 13 Lohnempfänger (Vorjahr 14) und 2 Auszubildende (Vorjahr: 2) beschäftigt.

Der Verlustvortrag beträgt € 299.904,67.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren

Kaufmann Norbert Keseberg, Ratingen

Dr. Ing. Eberhard Fries, Bottrop.

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

 

Essen, 25. Juni 2012

Geschäftsführung

Norbert Keseberg

Dr. Ing. Eberhard Fries

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29.06.2012

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