STENFLEX Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Dr. Thomas seit 3.7.2023 | Prokura |
Lutz Märker seit 3.7.2023 | Prokura |
Jörn Wilhelm Schlobohm seit 2.6.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% | |
A*** M**** K*** | 2.14% |
| 0.66% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STENFLEX Rudolf Stender GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde wie im Vorjahr nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) beibehalten. Von der STENFLEX Rudolf Stender GmbH sind die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften zu beachten. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibung für Software erfolgt über einen Zeitraum von drei bzw. fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des Berichtsjahres bewertet. Die Abschreibung der beweglichen Vermögensgegenstände wird für Sachanlagen linear vorgenommen. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen vier und 13 Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen vier und 14 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Betrag bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Es wurde das Wahlrecht des § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG in Anspruch genommen. Die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten werden weiterhin über fünf Jahre abgeschrieben. Die Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Einzelkosten die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Anschaffungsnebenkosten. Soweit erforderlich erfolgten Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung der Zins- und Eintreibungskosten sowie des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei den passivierten Rückstellungen für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde wegen der Unwesentlichkeit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen und einer Abzinsung dieser Verpflichtungen abgesehen. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem folgenden Anlagenspiegel dargestellt (Seite 5). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sie enthalten Forderungen aus Steuererstattungen in Höhe von TEUR 21. Aus dem Bilanzgewinn erfolgte mit Beschluss vom 20. März 2023 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 346 und mit Beschluss vom 12. August 2023 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.352. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für Gewährleistungen sowie für Jahresabschlusskosten. Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 347. Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 61 Mitarbeiter (im Vorjahr 58) beschäftigt. Hiervon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 24 Mitarbeiter und auf Angestellte 37 Mitarbeiter. Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:
Er übt seine Geschäftsführertätigkeit im operativen Geschäftsbereich hauptberuflich aus. Zu den Bezügen der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 wird unter Bezugnahme des § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe gemacht.
Norderstedt, den 19. April 2024 gez. Jörn Wilhelm Schlobohm Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die STENFLEX Rudolf Stender GmbH, nachfolgend STENFLEX genannt, entwickelt, produziert und vertreibt seit über 50 Jahren flexible Rohrverbindungen aus Gummi, Stahl und PTFE. Die Bauelemente wie Gummi-, Stahl-, Gewebe- und PTFE-Kompensatoren werden im Aggregate-, Apparate-, Kraftwerks- und Rohrleitungsbau sowie in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik eingesetzt. Rohrverbinder, Schläuche, Rohrdrehgelenke und Gummi-Metall-Lagerelemente runden das Produktprogramm ab. Verschiedenste Prüfsiegel und Zertifikate belegen den hohen Qualitätsanspruch von STENFLEX. Am Standort Norderstedt werden die Produkte für den weltweiten Bedarf entwickelt, produziert und vertrieben. Die wirtschaftliche Lage hat sich im Geschäftsjahr 2023, gegenüber dem Vorjahr, erneut deutlich verbessert. Die positive Entwicklung aus dem Jahr 2022 konnte trotz einer allgemeinen schwierigen konjunkturellen Lage weiter ausgebaut werden. Unterstützt durch eine hohe internationale Nachfrage unserer Produkte konnte die geplante Wachstumsrate deutlich übertroffen werden. Vor dem Hintergrund von COVID-19 Pandemie und Ukrainekrieg waren die vergangenen Geschäftsjahre unternehmerisch sehr herausfordernd, da sie mit schwer zu kalkulierbaren Risiken für die Sicherstellung des laufenden Geschäftsbetriebs einher gegangen sind. Einflussfaktoren wie die Absicherung der Lieferketten und oder die Verfügbarkeit von Produkten haben sich jedoch im Jahresverlauf deutlich verbessert und gerade in der zweiten Jahreshälfte wieder normalisiert. Obwohl die deutsche Wirtschaft 2023 geschrumpft und damit in eine Rezession gerutscht ist, ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in der Breite der Märkte und in vielen Kundensegmenten deutlich gegenläufig gewesen. Auch für das Geschäftsjahr 2024 wird ausgehend von diesem hohen Niveau von einem moderaten Wachstum bei den Auftragseingängen ausgegangen. Die Umsatzerlöse dürften dabei knapp unterhalb der erzielten Erlöse 2023 liegen. Als Erläuterung hierzu dient die nähere Betrachtung eines besonderen Umstands: Ein wichtiger Beitrag für die hohen Umsatzerlöse 2023 sind eine Vielzahl von Aufträgen gewesen, die mit längerer Vorlaufzeit im Geschäftsjahr 2023 fakturiert worden sind. Diese Auftragsüberhänge sind im Geschäftsjahr 2024 nicht mehr signifikant vorhanden. Die wirtschaftlichen Planungen haben sich bislang im Verlauf des ersten Quartals bestätigt. 2. Darstellung der Lage a. Ertragslage Das Rohergebnis liegt mit TEUR 11.096 deutlich um TEUR 1.568 über dem Vorjahresniveau. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zu den Umsatzerlösen unterproportional gestiegen, die Rohertragsmarge befindet sich unter Berücksichtigung einer Bestandsveränderung nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die Personalaufwendungen sind unter Berücksichtigung von Neueinstellungen und Sonderzahlungen an die Belegschaft um TEUR 540 gestiegen. Die sonstigen Aufwendungen erhöhten sich leicht um TEUR 124. Während insbesondere die Aufwendungen für Energie, die personalbezogenen Aufwendungen sowie die Aufwendungen für Instandhaltung der Werkzeuge und Maschinen anstiegen, verminderten sich die Aufwendungen für den IT-Betrieb. Der Jahresüberschuss von STENFLEX ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 insgesamt um TEUR 238 auf TEUR 2.935 gestiegen. b. Finanzlage STENFLEX konnte jederzeit seinen finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachkommen. Es wurde kein langfristiges Fremdkapital eingesetzt. Dem kurzfristigen Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 7.114 stehen kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.795 gegenüber. Zum Bilanzstichtag ergibt sich damit ein positives Working Capital von TEUR 4.319. Die Investitionen wurden aus dem Cash-Flow geleistet. Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände wurden Investitionen für Lizenzen getätigt. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von TEUR 60 im Geschäftsjahr vorgenommen. Leasinggeschäfte wurden nur für Druck- und Kopiergeräte getätigt. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 636 auf TEUR 7.265 gestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz ist der Bestand an Vorräten trotz der erneut höheren Nachfrage bei gestiegenen oder konstanten Einstandspreisen zum Jahresende um TEUR um 486 auf TEUR 1.913 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich stichtagsbedingt um TEUR 123 auf nun TEUR 1.480. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Umsätzen im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die sonstigen Vermögensgegenstände bleiben auf einem niedrigen Niveau von TEUR 25, was einen Anstieg von TEUR 21 bedeutet. Der Bestand an flüssigen Mitteln ist unter Berücksichtigung der Ausschüttung um TEUR 1.167 auf TEUR 3.350 gestiegen. Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital trotz der erfolgten Ausschüttungen aus dem Bilanzgewinn um TEUR 238. Neben den Steuerrückstellungen, welche sich bedingt durch höhere Vorauszahlungen um TEUR 131 verringerten, haben sich auch die sonstigen Rückstellungen um TEUR 337 erhöht. Insbesondere höhere personalbezogene Rückstellungen führten zu dieser Erhöhung. Die erhaltenen Anzahlungen reduzierten sich um TEUR 83 auf TEUR 154. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 162 auf TEUR 1.525 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich geringfügig um 2,3 %-Punkte verschlechtert und beträgt 61,5 % (Vorjahr: 63,8 %). Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschung und Entwicklung. B. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Die Risiken, Beeinträchtigungen und Herausforderungen, die aus der COVID-19 Pandemie in und des Kriegs in der Ukraine den letzten Geschäftsjahren hervorgegangen sind, sind im Geschäftsjahr 2023 noch spürbar gewesen, haben aber im Jahresverlauf deutlich abgenommen. Mit den bestehenden Methoden und Prozessen konnten diese Faktoren in den Fachbereichen gut und sicher beherrscht werden. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen zwar weiterhin Risiken vom bestehenden Ukraine-Krieg aus, mögliche Auswirkungen werden aber als sehr viel geringer als in der Vergangenheit eingestuft. Auch mit Blick auf die Beschaffung lassen sich die Risiken deutlich besser eingrenzen. Risiken durch z.B. sprunghafte Preisanstiege, Versorgungsengpässe oder Logistikprobleme sind zwar nicht auszuschließen, momentan gibt es aber keine Anhaltspunkte für ein vergleichbares Szenario wie in den vergangenen Jahren. Ein weiteres Risiko bleibt die schwache wirtschaftliche Entwicklung im Inland. Während die Auswirkungen 2023 sich nur punktuell negativ gezeigt haben, könnte die Gesellschaft 2024 hiervon im größeren Umfang betroffen sein. Eine intensive Marktbeobachtung und vertriebliche Maßnahmen in Ausland sollen die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Auswirkungen reduzieren. Bestehend bleibt auch das Risiko, die Lohn- und Gehaltssteigerungen der vergangenen Jahre nicht vollumfänglich in den Verkaufspreisen abbilden zu können. Umfang und Auswirkung gewerkschaftlicher Forderungen und geänderter Arbeitszeitmodelle bei zukünftigen Tarifabschlüssen könnten dies weiter erschweren. Insgesamt bleibt die ständige Beobachtung volatiler Umweltbedingungen und das Ableiten von geeigneten Maßnahmen auch weiterhin für eine effektive Risikovermeidung dringend notwendig. Das Risiko von Forderungsausfällen und Verbindlichkeiten ist vorhanden, aber im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Weiterhin macht die sorgfältige Analyse unserer Auftraggeber Forderungsausfallrisiken beherrschbar. Die Zahlungsziele für die Forderungen und Verbindlichkeiten werden im branchenüblichen Rahmen vereinbart und durch die Gesellschaft streng überwacht. Gleiches gilt wie bereits erwähnt auch für die weiteren üblichen Risiken der Geschäftstätigkeit. Ein weiteres Risiko ist die Nachbesetzung ausscheidender Mitarbeiter sowie die Besetzung neu geschaffener Stellen aufgrund der hohen Nachfrage, die beständig abgesichert weiter ausgebaut werden soll. Die Suche nach geeigneten, qualifizierten Kandidaten gestaltete sich vor dem Hintergrund einer großen Konkurrenz am Markt bereits in den Vorjahren schwierig und langwierig. Das Risiko einer steigenden Lohnquote ist in diesem Zusammenhang faktisch daher wohl nicht zu verhindern. Chancen für die Geschäftstätigkeit ergeben sich durch die vertiefende Erschließung ausländischer Märkte und Branchen, die im Zusammenspiel mit bereits bestehenden internationalen Partnern umgesetzt werden soll. Dieses Feld wird die vertrieblichen Aktivitäten der kommenden Jahre maßgeblich bestimmen. Weitere Chancen liegen in der Weiterentwicklung der bestehenden Kundenkreise im Anlagenbau und im industriellen Bereich. Die Unternehmensführung geht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 bei steigenden Auftragseingängen ein leichter Umsatzrückgang erzielt werden wird, wodurch ein Ergebnis knapp unter dem Niveau des Jahres 2023 zu erwarten ist. Intern definierte strategische Maßnahmen unterstützen diese Planung und sollen das Wachstumspotential weiterhin identifizieren und realisierbar machen.
Norderstedt, den 19. April 2024 gez. Jörn Wilhelm Schlobohm Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 276 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die STENFLEX Rudolf Stender GmbH, Norderstedt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STENFLEX Rudolf Stender GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STENFLEX Rudolf Stender GmbH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 8. Mai 2024 MÖHRLE
HAPP LUTHER GmbH
Wrede, Wirtschaftsprüfer Wiehe, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Juli 2024 festgestellt. |
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