ES Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Markus Kutsch seit 11.1.2018 | Geschäftsführer |
Eva-Maria Schork seit 16.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Igarashi Electric Works Ltd. | 70.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IGARASHI Motoren GmbHEzelsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023IGARASHI MOTOREN GMBH, BURGTHANNGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft vertreibt kleine Elektromotoren sowie Getriebemotoren in ganz Europa. Der Schwerpunkt liegt bei Kunden in Deutschland. Die Motoren werden in den IGARASHI Produktionsstätten in China, Indien und Japan produziert. Hauptabnehmer ist die AutomobilZulieferindustrie. Die Motoren werden im Wesentlichen in Pkw verbaut. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen betreibt keinen Forschungs und Entwicklungsaufwand in nennenswertem Umfang. Wirtschaftsbericht Die IGARASHI Motoren GmbH blickt auf ein den Umständen entsprechend zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück. Die anhaltende Umsatzreduzierung und die Entwicklung der Kennzahlen entsprechen den gegebenen Rahmenbedingungen. Im Schwerpunktmarkt der Automobilzulieferung in Deutschland wurden im Jahr 2023 2,84 Mio. Pkw-Neuwagen zugelassen (VJ: 2,65 Mio.) (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Dieser Anstieg bildet sich so jedoch nicht gleichzeitig in der Zulieferkette des Automobilbaus auch ab. Resultierend aus den Entwicklungen der Vergangenheit - vor allem dem abrupten Ausbremsen der Wirtschaftskraft durch Corona-Krise, Ukraine-Krieg und daraus folgender Inflation - wurden generell zunächst Überbestände aus den Lagerbeständen abgebaut und erst im Laufe des Geschäftsjahres wieder auf eine bedarfsbezogene, aber grundsätzlich mengenmäßig niedrigere Zulieferung umgestellt. Nicht nur der weiterhin anhaltende Ukraine-Konflikt, sondern auch die nach wie vor langen Lieferzeiten für Halbleiter sowie auch die Unsicherheit bezüglich des Ausbaus der Infrastruktur der E-Mobilität, die hohe Inflation und die hieraus resultierende Zinsentwicklung wirken sich nachteilig auf das Käuferverhalten und somit auch auf die Wirtschaftslage aus. Ertragslage Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 sind wir trotz allem zufrieden. Der Umsatz ist von T€ 98.838 im Vorjahr auf T€ 89.795 auch im Jahr 2023 weiterhin rückläufig und entspricht somit den gegebenen Marktbedingungen. Der Materialaufwand ist aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse ebenfalls um 8,0% (T€ 6.826) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Rohergebnis hat sich um T€ 3.533 auf T€ 14.048 im Jahr 2023 verschlechtert. Es beträgt 15,6% der betrieblichen Gesamtleistung (VJ 17,8%). Dies begründet sich bei proportional rückläufigen Umsatzerlösen und Materialaufwendungen vor allem durch den Rückgang von sonstigen betrieblichen Erträgen - hier vor allem von Wechselkursgewinnen, die aufgrund der starken Schwankungen im Jahr 2022 besonders angestiegen waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 5.135 (VJ T€ 5.776) und sind mit 5,7% (VJ 5,8%) der Gesamtleistung etwa auf Vorjahresniveau. Hier wirken sich insbesondere auch gesunkene Aufwendungen aus Wechselkursdifferenzen auf das Ergebnis aus. Das Jahresergebnis von T€ 3.617 (VJ T€ 5.568) beträgt 25,7% des Rohergebnisses (VJ 31,7%), liegt damit deutlich unter dem Vorjahr, hat jedoch das Ergebnis der Jahresplanung übertroffen. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs wurde ein Kreditrahmen bei der Commerzbank mit 15 M€ vereinbart. Zum Bilanzstichtag wurden aus dem Kreditrahmen 7 M€ genutzt; die Gesellschafterdarlehen über 4 M€ blieben unverändert. Entsprechend den gesunkenen Umsätzen hat sich unser Forderungsbestand zum 31.12.2023 auf 16.424 T€ (VJ 20.779 T€) vermindert. Er ist insgesamt als gesund einzustufen, sodass mit keinen größeren Ausfällen zu rechnen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 377 (VJ T€ 379) auf Vorjahresniveau; die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hingegen auf T€ 11.474 (VJ T€ 9.821) angestiegen. Die Verbindlichkeiten im Verbund fielen im Vorjahr jedoch niedriger aus, da erst im Folgejahr fällige Zahlungen bereits im alten Jahr bezahlt wurden. Vermögenslage Die Vermögens und Kapitalstruktur hat sich wie folgt entwickelt: Die Betriebsgrundstücke werden auf der Grundlage eines langfristigen Pacht und Überlassungsvertrages entgeltlich überlassen. Auf der Aktivseite verminderte sich das Anlagevermögen vor allem aufgrund von regulären Abschreibungen um T€ 176. Die Vorräte sind im Geschäftsjahr um T€ 8.209 auf T€ 26.011 deutlich abgebaut worden. Zugunsten dieses Abbaus sind die liquiden Mittel um T€ 7.598 auf T€ 8.305 angestiegen, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um T€ 4.000 auf T€ 7.000 vermindert werden. Durch den bestehenden Kreditrahmen bei der Commerzbank Nürnberg sowie der unbegrenzten Laufzeit der Gesellschafterdarlehen ist weiteres Wachstum und die damit einhergehende Finanzierung des Warenbestandes finanziell abgesichert. Die Bilanzsumme beträgt T€ 52.315 (VJ T€ 57.731) und verminderte sich somit um T€ 5.416 zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital beträgt 50,3% (VJ 45,1%) der Bilanzsumme, absolut erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um T€ 267. Die Ertrags, Finanz und Vermögenslage stellt sich als solide dar. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung v.a. die Kennzahlen Umsatzrendite sowie EBIT heran. Die Umsatzrendite hat sich entgegen dem Vorjahr von 5,6% auf 4,0% leicht verschlechtert. Das EBIT ist ebenfalls von T€ 7.836 im Jahr 2022 auf T€ 5.108 im Jahr 2023 um T€ 2.728 gesunken. Für das Jahr 2024 erwarten wir Kennzahlen auf gleichbleibendem Niveau. Gesamtaussage Im Hinblick auf die weltwirtschaftlichen Bedingungen liegen wir mit unserem Ergebnis im allgemeinen Trend der europäischen Automobilzulieferbranche. Trotz der ökonomischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen und unter Beachtung aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen gegenwärtig keine Risiken vor, welche die Vermögens, Finanz und Ertragslage der IGARASHI Motoren GmbH wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen oder deren Fortbestand in absehbarer Zeit gefährden. Prognosebericht Die Erwartung, dass sich das Geschäftsjahr 2024 wieder auf höherem Niveau stabilisieren wird, kann durch eine Eintrübung des weltweiten Handels vor allem in der Automobilbranche nicht erfüllt werden. Die hohe Inflation, die mit gestiegenen Zinsen bekämpft wurde, verunsichert die Verbraucher weiterhin und schmälert deren Kaufkraft. All dies wird auch im Jahr 2024 zu einer weiteren Eintrübung der deutschen Wirtschaft beitragen. Gestiegene Energiekosten, Fachkräftemangel sowie die aus der Inflation resultierenden Lohnabschlüsse werden im kommenden Geschäftsjahr deutsche Firmen anhaltend vor Herausforderungen stellen. Durch verstärkte Kundenakquise war es möglich Neukunden zu gewinnen und neue Anwendungen zu erschließen. Auch wenn es bisweilen zu verzögerten Projektanläufen kommt, sehen wir uns in unserer Geschäftspolitik bestärkt und bewerten die Entwicklung unseres Unternehmens positiv; 2025 rechnen wir daher wieder mit einer Umsatzsteigerung. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Chancen und Risikobericht Risikobericht Wir beurteilen die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Produkte weiterhin als zufriedenstellend, aber auch stark von der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Situation, insbesondere der Automobilindustrie, abhängig. Die nach wie vor schlechte Lade-Infrastruktur und die weggefallene Kaufprämie machen sich beim Absatz von E-Fahrzeugen bemerkbar. Die Ereignisse in Israel und dem Gaza Streifen in Verbindung mit dem Umfahren des Suezkanals stellen Europa vor eine logistische Herausforderung. Zusätzlich gilt es abzuwarten was die Abgasnorm EURO 7 an Herausforderungen für die Automobilindustrie bringt. Auf all diese externen Faktoren hat die IGARASHIGruppe jedoch keinen Einfluss. Als Vertriebsgesellschaft sind wir grundsätzlich auch einem Haftungsrisiko aus fehlerhaften Produkten ausgesetzt, dem jedoch durch die ständige Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme in der gesamten IGARASHIGruppe begegnet wird. Bereits seit 2016 sind wir als Remote Support Location (RSL) unter den Produktionsstätten IGARASHI Electric Works (Shenzhen) Ltd., IGARASHI Electric Works (Zhuhai) Ltd. und IGARASHI Motors India Ltd. gemäß IATF 16949:2016 zertifiziert. Unsere Zahlungsströme steuern wir auf der Grundlage einer Finanz und Liquiditätsplanung. In Bezug auf unsere liquiden Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten sind wir den branchenüblichen Risiken aus Preisänderungen, Forderungsausfällen, fehlender Liquidität oder aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Unsere Geschäfte mit Kunden und den Produktionsstätten werden überwiegend auf USDollarBasis abgewickelt, so dass wir nicht einseitig dem Währungsrisiko ausgesetzt sind. Konkrete Risiken mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage könnten in einem Wirtschaftsabschwung der europäischen Automobilindustrie, insbesondere der Premiumhersteller, oder einer Schwächung des Euro gegenüber dem USDollar bestehen. Aufgrund der Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Wir begegnen allen Herausforderungen mit einer vorausschauenden Materialdisposition sowie logistischer Planung, in die wir auch unsere Kunden partnerschaftlich und transparent mit einbeziehen. Die Situation unseres Unternehmens beurteilen wir trotz aller aktuellen Krisensituationen wie folgt:
Chancenbericht Unsere Geschäftschancen sehen wir darin, in den nächsten Jahren unsere bisher erfolgreiche Geschäftsstrategie fortzusetzen: die Kundenakquise voranzutreiben und etablierte Produkte in hoher Qualität und mit großer Termintreue zu liefern. Zudem wird unser Hauptaugenmerk auf den Themen: IT-Sicherheit, Nachhaltigkeit und CO 2 Reduzierung liegen. Ein weiterer Schritt wurde bereits durch die Beauftragung einer 2. Photovoltaik-Anlage und 3 E-Ladesäulen getätigt. Zudem optimieren wir die weltweiten Vertriebs- und Lieferketten, um auch hier zu einer globalen CO 2 -Reduzierung beizutragen. Unsere TISAX Auditierung wird in 2024 abgeschlossen. Gesamtaussage Trotz des Wettbewerbsdrucks in der Branche und unter Beachtung aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen gegenwärtig keine Risiken vor, welche die Vermögens, Finanz und Ertragslage wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen oder deren Fortbestand im Folgejahr gefährden. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Zahlungsströme steuern wir auf der Grundlage einer Finanz und Liquiditätsplanung. In Bezug auf unsere liquiden Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten sind wir den branchenüblichen Risiken aus Preisänderungen, Forderungsausfällen, fehlender Liquidität oder aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Konkrete Risiken mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage oder die voraussichtliche Entwicklung sind nicht erkennbar. Sicherungsgeschäfte wurden nicht getätigt.
Burgthann, im März 2024 gez. Eva-Maria Schork gez. Andreas Kutsch BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023IGARASHI MOTOREN GMBH, BURGTHANNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023IGARASHI MOTOREN GMBH, BURGTHANN1 ALLGEMEINE ANGABEN Angaben zur Identifizierung der Gesellschaft laut Registergericht:
Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Geschäftsjahr nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt und bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Handelswaren im Bestand sowie die zum Stichtag unterwegs befindliche Waren sind auf Basis der Verrechnungspreise mit den Produktionsstätten, zu Einstandspreisen oder zu den jeweils niedrigeren Stichtagspreisen durch Währungskursentwicklungen bewertet. Zusätzlich werden Fracht- und Zollkosten bei Handelswaren im Bestand aufgeschlagen. Anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung sind nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko sowie für die üblicherweise anfallenden Kosten durch Zahlungsverzögerungen wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt. Pensionsrückstellungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) sowie dem Deckungskapitalverfahren angesetzt: Abzinsungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB: 1,82%; Gehaltstrend p.a. 0%; Rententrend p.a. 2,0%; Sterbetafel nach Heubeck 2018 G. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten und liquide Mittel in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die passiven latenten Steuern berücksichtigen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertetet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Alle übrigen Posten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. 3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Auf den Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs wird verwiesen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr betragen EUR 0 (VJ: EUR 0). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten in Höhe von EUR 1.800 (VJ: EUR 1.710) Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Pensionsrückstellungen und Deckungsvermögen: Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung von EUR 784.171 wurde mit dem aktuellen Zeitwert des Deckungskapitals von EUR 318.379 verrechnet; der Saldo wird unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Deckungskapitals betrugen zum 31.12.2023 EUR 306.134. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 7.686. Der Unterschiedsbetrag ist zur Ausschüttung gesperrt. Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 11.473.882 (VJ: EUR 9.821.038) und sonstige Verbindlichkeiten von EUR 0 (VJ: EUR 0). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0 (VJ: EUR 0) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 37.893 (VJ: EUR 43.454). Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 7.000 (VJ: EUR 11.000) gesichert durch die Abtretung von Forderungen. Latente Steuern: Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Steuersatz beträgt 27,025%. Aktive latente Steuern ergeben sich aus der Bewertung von Forderungen in Fremdwährung. Passive latente Steuern ergeben sich aus Differenzen in den Rückstellungen für Pensionen, aus der Bewertung von Verbindlichkeiten in Fremdwährung sowie der Anwendung der verkürzten steuerlichen Nutzungsdauern von Computerhardware und Software. 4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Unter den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 11.629 (VJ: Ertrag aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR -103.037) enthalten. Zinsanteile aus Ab- und Aufzinsungen sind ausgewiesen in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von EUR 20.572 (VJ: EUR 19.400). Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung von EUR 20.572 wurden mit den Erträgen des Deckungskapitals von EUR 12.245 verrechnet; der Ausweis erfolgt unter den Zinsaufwendungen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen EUR 2.767.220; VJ EUR 4.146.066; Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen EUR 3.001.410; VJ: EUR 3.850.075. Im Ertragsteueraufwand ist ein Aufwand aus der Zuführung von EUR 7.314,81 (VJ: Ertrag aus der Auflösung von EUR 42.090,49) der passiven latenten Steuern enthalten. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5 SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB sind nicht zu verzeichnen. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 630.547 sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon gegenüber Gesellschaftern EUR 628.028. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen im Wesentlichen auf Mieten der Geschäfts- und Lagerräumlichkeiten. Im Jahresdurchschnitt wurden 42 Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 männlich und 16 weiblich. Geschäftsführer: Eva-Maria Schork, Andreas Kutsch Das Honorar des Wirtschaftsprüfers im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt für Prüfungsleistungen EUR 17.325, für Beratungsleistungen EUR 14.810 sowie 10.331 EUR für sonstige Leistungen. Nachtragsbericht Aufgrund des Israel-Gaza-Konfliktes sind die internationalen Lieferketten per Schiff derzeit gestört. Die Folgen für die Weltwirtschaft - vor allem bezogen auf den Bereich der Automobilindustrie als Hauptendabnehmer von Igarashi-Produkten - sowie für das nachhaltige Funktionieren dieser Lieferketten sind für das Folgejahr 2024 nicht abschätzbar, können aber spürbare Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Burgthann, den 21.03.2024 gez. Eva-Maria Schork gez. Andreas Kutsch
Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss am 22.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IGARASHI Motoren GmbH, Burgthann Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IGARASHI Motoren GmbH, Burgthann, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IGARASHI Motoren GmbH, Burgthann, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 21. März 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Daniel Franke, Wirtschaftsprüfer gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer |
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