Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Apollo-Optik GmbHLiquidiert
Wallenrodstraße 3, 91126 Schwabach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dr. Ehmer seit 10.7.2014 | Geschäftsführer |
Oliver Knapp seit 3.6.2014 | Prokura |
Robert Weier seit 3.6.2014 | Prokura |
Raimund Nikolaus Hackenberger seit 4.4.2013 | Prokura |
Norbert Dronsz seit 6.11.2008 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Apollo-Optik GmbHSchwabachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtWirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaft konnte nach Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mehr an das erfolgreiche Wachstum der Vorjahre anknüpfen. Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2012 ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum in Höhe von ca. 0,7% erreicht wurde, was auch der Jahresprojektion der Bundesregierung entspricht. Demnach wächst die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2012 etwas kräftiger als der Euroraum insgesamt. Das Wachstum ist, wie schon in den vergangenen beiden Jahren, vornehmlich von der Binnennachfrage abhängig. Diese wird maßgeblich von der Konsumneigung privater Haushalte geprägt. Auch das niedrige Zinsniveau, das günstige Rahmenbedingungen für Investitionen schafft, wirkt sich begünstigend aus. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich auch im Jahr 2012 robust. Da nur ein moderater Anstieg der Nettolöhne zu verzeichnen war und die Sparneigung der Bürger unverändert eingeschätzt wird, werden die Bedingungen für einen Zuwachs der privaten Konsumausgaben positiv gesehen. Markt Die deutsche augenoptische Industrie hat ihren Inlandsumsatz im Jahr 2012 um ca. 1% auf ca. 2,00 Milliarden Euro gesteigert. In mehr als 12.000 (Vorjahr: 12.030) Fachgeschäften waren rund 49.000 Beschäftigte tätig. Die Arbeitslosigkeit ist in der Augenoptikbranche nach wie vor außerordentlich gering. So waren im September des Jahres 2012 nur 763 Augenoptiker arbeitslos gemeldet. Wir gehen davon aus, dass wie im Vorjahr knapp über 11 Mio. Brillen verkauft wurden und sich die Stückzahlen weiterhin auf einem konstant guten Vorjahresniveau zeigen. Die Optikbranche konnte ihren Umsatz mit Privatkunden um ca. 0,7% verbessern, während die Aufträge von Kassenkunden weiter rückgängig waren. Der Bereich Brille macht nach wie vor den größten Anteil im Handel mit augenoptischen Produkten aus. Der Verkauf von Gläsern konnte wieder leicht gesteigert werden und die Branche konnte ein Auftragsplus von ca. 1,2% verzeichnen. Trotz der beiden großen bundesweit präsenten Optikfilialisten ist der Optikmarkt in Deutschland sehr stark fragmentiert. Hier zeichnet sich ein ähnliches Bild wie im Vorjahr, mit leichten Vorteilen für die Filialisten, die bei den Stückzahlen ihre Position gegenüber den mittelständischen Augenoptikern behaupten konnten. Der Wettbewerb auf dem augenoptischen Markt ist unverändert durch eine stark angebotsindizierte Vertriebspolitik gekennzeichnet. Die Preissensibilität des Kunden steht bei der Bewerbung von augenoptischen Produkten im Vordergrund. Dies trifft mehr und mehr auch auf den traditionellen Optiker zu. Geschäftsverlauf in 2012 Der operative Geschäftsverlauf in 2012 war wiederum eher verhalten. Am 31.12.2012 wurden von der Apollo-Optik GmbH 272 eigene Filialen (- 8) betrieben. Weitere Standorte der Apollo-Optik werden durch die Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG betrieben. Die Marke wies insgesamt Ende 2012 535 (+15) Standorte eigener Filialen sowie 253 Franchise-Standorte auf. Die Anzahl der Standorte wuchs somit seit Ende 2011 um 17. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 59,8% auf € 406,1 Mio. gestiegen. Wesentliche Bilanzpositionen sind die Beteiligung an der Pearle Northern Europe GmbH mit € 190,3 Mio., die Forderung aus Gewinnabführung an die Pearle Northern Europe GmbH in Höhe von € 98,2 Mio. sowie die erheblich gestiegenen liquiden Mittel. Des Weiteren sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags um € 155,7 Mio. gestiegen. Dagegen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 5,9 Mio. zurückgegangen. Hintergrund ist die stichtagsbedingte Reduzierung der Verbindlichkeit aus der Brillenversicherung. Die Eigenkapitalquote betrug 26,0%. Dies bedeutet einen Rückgang um 15,6 pp., bedingt durch die gestiegene Bilanzsumme bei unverändertem Eigenkapital. Die Gesamtkapitalrendite stieg gegenüber dem Vorjahr um 15,3% auf 37,3%. Ausschlaggebend hierfür ist die Steigerung des Jahresüberschusses. Die Gesellschaft wird anhand der genannten Leistungsindikatoren gesteuert. Finanzielles Ergebnis Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr um 7,4% auf € 237,4 Mio. und kommen zum größten Teil aus dem Endkundengeschäft. Der Umsatz wurde durch den Kauf des Warenlagers von der Konzernmuttergesellschaft beeinflusst. Durch diese Maßnahme stiegen die Belieferungsumsätze um ca. € 16,2 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge, welche im Wesentlichen aus Leistungsverrechnungen an die Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG bestehen, gingen um 2,5% zurück. Der Materialaufwand stieg, beeinflusst durch den Kauf des Warenlagers und die Weiterverkäufe an verbundene Unternehmen, um 28,5%. Die Löhne und Gehälter stiegen um 2,0%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Raum-, Betriebs-, Verwaltungs-, Vertriebs- und Werbekosten. Sie sanken um 1,5%. Das Ergebnis vor Gewinnabführung stieg auf € 151,3 Mio. Ursächlich hierfür ist das Beteiligungsergebnis aus der Tochtergesellschaft Pearle Northern Europe GmbH, das durch einen Anteilsverkauf stark angestiegen ist. Die Gewinnabführung an die Berichtsgesellschaft hat sich dadurch um € 98,2 Mio. erhöht. Das um diese Größe bereinigte Ergebnis sank um ca. € 3,6 Mio. auf € 53,1 Mio. Zur Ermittlung der Umsatzrentabilität ist es erforderlich, die Erträge aus Beteiligungen sowie die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen aus der Berechnung auszuschließen. Gemessen als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ohne Ergebnis aus Gewinnabführungen dividiert durch die Summe aus Umsatzerlösen zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge und Bestandserhöhungen sank die Umsatzrentabilität um 1,8 pp. auf 18,7%. Finanzierung Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich aus dem laufenden Cashflow und muss sich auch für ihre Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau des Filialnetzes keiner Fremdfinanzierung am Kapitalmarkt bedienen. Investitionen Die Investitionen des Berichtsjahres in das Anlagevermögen betrugen rund € 6,0 Millionen. Sie flossen zum größten Teil in Renovierungen/ Umzüge bestehender Geschäfte. Einkaufspolitik Die Warenbeschaffung erfolgt im Wesentlichen auf Basis von Rahmenverträgen, welche durch die Konzernmuttergesellschaft ausgehandelt werden. Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 1.806 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt. Dies waren 27 mehr als im Vorjahr. Für tariflich beschäftigte Mitarbeiter gilt der Entgelttarifvertrag zwischen Apollo-Optik und der vereinten Dienstleistungsgesellschaft ver.di. Zum Ende des Jahres 2012 konnten sich die Parteien auf eine Entgelterhöhung ab Mai 2013 von 3% einigen. Wichtige Ereignisse Die Apollo-Optik GmbH hat zu Beginn des Geschäftsjahres das Warenlager von der Konzernmuttergesellschaft, der Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG, gekauft. Risikomanagement Risikofrüherkennungs- und Risikomanagement-System: Die Apollo-Optik GmbH ist mit einer Anzahl von Risiken konfrontiert, die ein systematisches und kontinuierliches Risikomanagement erforderlich machen. Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind diese Risiken gut beherrschbar und überschaubar. Das bei uns implementierte Risikomanagement ist auf jene Risiken fokussiert, die sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb ergeben. Einzeltransaktionen werden einer gesonderten Prüfung unterzogen. Maßnahmen, die nicht in den Rahmen der operativen Tätigkeit fallen, die aber das Ergebnis wesentlich beeinflussen können, werden einer gesonderten Risikobetrachtung unterzogen. Dies betrifft vor allem größere Investitionen oder Akquisitionen. Die Vermögenswerte der Apollo-Optik GmbH sind lokal bzw. über konzerninterne Master-Policen versichert. Wo vertraglich erforderlich, sind Schadensfälle mit abgedeckt, die in der Folge einer Betriebsunterbrechung nach Elementarschäden auftreten können. Eine Haftpflichtversicherung besteht ebenfalls. Operative Risiken: Die Apollo-Optik GmbH betreibt ein deutschlandweites Filialnetz. Bei Störungen in der Wertschöpfungskette besteht die Gefahr von Betriebsunterbrechungen und Qualitätsproblemen, ebenso können Arbeitssicherungsrisiken zu Tage treten. Um diesen Risiken zu begegnen haben wir umfassende Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement, Produkt- und Arbeitssicherheit festgelegt. Ferner sind unsere operativen Bereiche folgenden Risiken ausgesetzt: Lieferantenrisiken: Dieses Risiko wird durch die Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG gemanagt. Die Gefahr des Entfalls eines Standard-Lieferanten ist als mäßig einzustufen, da der Optikmarkt als Käufermarkt klassifiziert werden kann, in dem ausreichend zum Teil austauschbare Anbieter vorhanden sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für die Gesellschaft als Mitglied der GrandVision-Gruppe, jederzeit innerhalb der Gruppe Hilfestellungen jeder Art zu erhalten. Währungsrisiken: Ein geringer wertmäßiger Teil des eingekauften Volumens entstammt dem asiatischen Raum und wird auf Dollarbasis abgerechnet. Das Währungsrisiko ist daher nicht materiell. Dennoch wurden in 2012 Kursabsicherungsgeschäfte über die Konzernmutter durchgeführt. Kreditrisiken: Kredite von nicht der Gruppe zugehörigen Unternehmen wurden nicht aufgenommen. Kreditrisiken gegenüber Externen bestehen daher nicht. Personalrisiken: In unserer Branche herrscht ein intensiver Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte, welche die von uns gesuchten kaufmännischen bzw. handwerklichen Fähigkeiten mitbringen. Um unsere Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, unterhalten wir attraktive Vergütungssysteme und bieten vielfältige Möglichkeiten, sich in unseren Geschäftsgebieten weiter zu entwickeln. Finanzmarktrisiken/ Liquiditätsrisiken: Für die Apollo-Optik GmbH sind keine wesentlichen Finanzmarktrisiken erkennbar. Es bestehen keine nennenswerten Fremdfinanzierungen. Auch wesentliche Liquiditätsrisiken sind nicht erkennbar. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cashpooling integriert, somit ist die Liquidität auch über die Konzernmuttergesellschaft sichergestellt. Risiken der IT-Systeme: Potentielle Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT-Systeme werden durch laufende Anpassungsmaßnahmen sowie permanente Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen begrenzt. Regelmäßige IT-Audits durch Expertenteams gewähren zusätzliche Sicherheit, dass die wesentlichen Unternehmensprozesse nicht nur effizient, sondern auch im Rahmen des Möglichen sicher sind. Chancen Der in 2012 moderate Anstieg der Nettolöhne lässt eine berechtigte Hoffnung auf eine wachsende Konsumneigung zu. Dies könnte moderate Wachstumschancen im Brillen- und Kontaktlinsengeschäft eröffnen. Des Weiteren erhofft sich Apollo-Optik durch eine weitere Optimierung des Beratungsprozesses und durch stärkere Fokussierung auf attraktive Angebote im Brillen- und Kontaktlinsengeschäft die Chance auf weiteres Umsatzwachstum. Die konsequente Fortführung der bereits begonnenen konzernweiten Supply-Chain-Optimierung bietet gute Chancen zur Kostensenkung. Ausblick Für das Gesamtjahr 2013 erwarten wir aufgrund erster Prognosen ein im Vergleich zum Jahr 2012 ansteigendes Wirtschaftswachstum. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet mit einem Wachstum von 1,6%. Die Belastungen der Euro-Krise sowie die insgesamt schwächelnde Konjunktur auf den Weltmärkten kann die deutsche Wirtschaft aller Voraussicht nach hinter sich lassen. Die expansive Geldpolitik in China und Südamerika wird sich auf die Exportwirtschaft positiv auswirken. Der deutsche Optikmarkt wird sich unserer Ansicht nach stabil zeigen. Wir rechnen weiterhin mit einem moderaten Wachstum. Apollo-Optik wird als günstiger, qualitativ hochwertiger Anbieter seinen Marktanteil sichern und moderat steigern können. Wir planen daher für 2013 mit wieder wachsenden Umsätzen. Investitionen werden schwerpunktmäßig in die Modernisierung des Filialnetzes fließen. Wir gehen davon aus, dass das Unternehmensergebnis 2013 über dem um Einmaleffekte bereinigten Niveau des Jahres 2012 liegen wird. Die Forcierung auf ausgewählte Kundengruppen wird weiterhin vorangetrieben und gibt in Verbindung mit einem optimierten Produktmix Anlass zu einer positiven Entwicklungserwartung. Der Optikmarkt wird auch 2014 weiterhin in Bewegung bleiben, wenn auch nur noch mit moderatem Wachstum zu rechnen sein wird. Der Internethandel wird den Markt kurzfristig nur leicht beeinflussen. Der Internethandel kann die Qualitätsrichtlinien der Augenoptik nicht erfüllen. So wurde einem Onlinehändler verboten, mit "Optiker Qualität" zu werben. Der qualitätsorientierte Kunde wird beim Kauf eines augenoptischen Produktes auch zukünftig auf eine fachgerechte Beratung nicht verzichten können. Für 2014 erwarten wir ein weiteres leichtes Umsatzwachstum und ein moderat besseres Ergebnis. Wichtige Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres: Keine.
Schwabach, den 30. April 2013 Apollo-Optik GmbH vertreten durch Herrn Veit Weiland, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Apollo-Optik GmbH, Schwabach, ("Apollo-Optik GmbH") ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungsvorschriften gemäß §§ 238 ff. HGB und unter ergänzender entsprechender Anwendung der §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Tätigkeit der Gesellschaft in der Optik-Branche macht eine durch den Geschäftszweig bedingte Abweichung in der Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung nicht erforderlich. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Finanzlage sind Mietwerte, welche das entgeltlich erworbene Recht beinhalten, in Karstadt Warenhäusern eigene Apollo-Optik Filialen zu betreiben, in einem gesonderten Posten unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 II HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (zwischen 3 und 5 Jahren) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Mietwerte werden entsprechend der Mietvertragslaufzeit grundsätzlich über zehn Jahre linear abgeschrieben. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt zehn Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgeschöpft. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 14 Jahren) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten beziehungsweise zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Streckenware, das heißt Ware, die direkt von den Filialen bestellt wird, wurde retrograd bewertet. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und einen angemessenen Gewinn vorgenommen, falls erforderlich. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge Rechnung getragen worden. Debitorische Kreditoren wurden unter sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei langfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden höchstens die Anschaffungskosten angesetzt. Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Hierbei handelt es sich um einen unwesentlichen Posten. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Im Wesentlichen handelt es sich um im Voraus bezahlte Wartungsrechnungen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,05 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,85 %, was der Regelgehaltserhöhung entspricht, und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt. Es wurde keine Fluktuation unterstellt. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen wird unter Zugrundelegung einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem Rechnungszins von 5,05 % p.a. entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgenommen. Die Rückstellung ist mittels des Teilwertverfahrens unter Berücksichtigung eines jährlichen Gehaltstrends von 3,0 % p.a. sowie einer nach Alter gestaffelten Fluktuationsrate ermittelt worden. Rückstellungen für Sterbegeld werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Sterbegeld wurden pauschal mit dem von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,05 % Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % zugrunde gelegt unter Berücksichtigung einer nach Alter gestaffelten Fluktuation. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zu Grunde zu legen ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag und rentenähnliche Verpflichtungen sind zum Barwert angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei langfristigen Verbindlichkeiten wird das Niederstwertprinzip beachtet. Die Umsatzrealisierung erfolgt bei Gefahrenübergang. C. Erläuterungen zur BilanzNachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten, wenn erforderlich, gesondert erläutert. 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt. Im Geschäftsjahr 2012 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen notwendig. Es gab keine Änderungen in den Finanzanlagen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 158 (Vorjahr T€ 277) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Gewinnausschüttung einer Tochtergesellschaft in Höhe von T€ 99.473 (Vorjahr T€ 1.299), im Übrigen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 3. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich in Höhe von T€ 3.142 (Vorjahr T€ 3.957), ferner Garantieverpflichtungen in Höhe von T€ 3.075 (Vorjahr T€ 3.530), zu erwartende Prozesskosten in Höhe von T€ 859 (Vorjahr T€ 1.330), Wiederinstandsetzungsverpflichtungen mit T€ 1.478 (Vorjahr T€ 1.872) sowie ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 4.713 (Vorjahr T€ 4.177) Außerdem wurde eine Rückstellung für Payback-Punkte in Höhe von T€ 1.273 (Vorjahr T€ 0) gebildet. 4. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Darlehen in Höhe von T€ 32.500, im Übrigen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 151.300), daneben aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungNachfolgend werden die in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten, wo erforderlich, gesondert erläutert. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Verkauf von optischen Brillen, Kontaktlinsen sowie diverser anderer Sehhilfen an Kassenpatienten und an Privatkunden sowie an Franchisenehmer im Inland. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: Inland Filialen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Hierin enthalten sind überwiegend Erträge aus der Untervermietung von angemieteten Räumen, Kostenverrechnung, Buchgewinne aus Anlagenabgängen und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen. Wesentliche periodenfremde Erträge sind die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2.356 (Vorjahr T€ 1.992). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. T€ 90 (Vorjahr T€ 66). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Diese betreffen im Wesentlichen Raum-, Betriebs-, Verwaltungs-, Vertriebs- und Werbekosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. T€ 71 (Vorjahr T€ 173). 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten im Wesentlichen den Zinsertrag aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 171 (Vorjahr T€ 0). 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den Zinsaufwand an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.248 (Vorjahr T€ 1.352) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.404 (Vorjahr T€ 1.230). 6. Abschlussprüferhonorar Die Angabe des Abschlussprüferhonorars unterbleibt an dieser Stelle, da die Angaben im Abschluss der HAL Holding N.V. erfolgen. 7. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt null, weil das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 151.300 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vom 11.04.2006 an die Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG abzuführen ist. Das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit beträgt T€ 151.303. E. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse und Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag in Form einer gesamtschuldnerischen Bürgschaft für den zwischen der damaligen Pearle Europe B.V. und einem Bankenkonsortium vereinbarten Kredit valutierend mit T€ 613.000. Es besteht eine Avalkreditlinie bei der Deutschen Bank AG in Höhe von T€ 2.700 für die Apollo-Optik GmbH und die Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG gemeinsam unter gesamtschuldnerischer Haftung dieser beiden Gesellschaften. Zum 31.12.2012 wurde die Avalkreditlinie von der AOG mit € 934.054,10 in Anspruch genommen. Zur Sicherung der Avalkreditlinie mit einer wirtschaftlichen Laufzeit von mehr als fünf Jahren wurde das Kontoguthaben der Apollo-Optik GmbH von T€ 228 verpfändet. Außerdem besteht eine Avalkreditlinie bei der Hypo Vereinsbank in Nürnberg in Höhe von T€ 5.000, diese wurde in Höhe von T€ 4.598 in Anspruch genommen. Risiken, aus oben dargestellten Sachverhalten in Anspruch genommen zu werden, sind derzeit nicht ersichtlich. Am Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:
Die Restlaufzeiten der Mietverträge liegen zwischen einem und zehn Jahren. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der angestellten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) während des Geschäftsjahres betrug:
3. Anteilsbesitz
Aufgeführt ist das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Mit der Pearle Northern Europe GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 4. Bezüge der Geschäftsführung Von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 5. Geschäftsführung Zur Geschäftsführung war seit dem 15.12.2006 bestellt: Herr Ulrich Koch, Nürnberg. Herr Koch wurde mit Wirkung vom 31.03.2012 als Geschäftsführer abbestellt. Seit dem 01.04.2012 war Herr Timothy James Moyles, DT Lisse, Niederlande zum Geschäftsführer bestellt. Herr Moyles wurde mit Bestellung von Herrn Veit Weiland, Kaufmann, Pfedelbach, zum Geschäftsführer am 01.08.2012 abberufen. 6. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird über die Apollo Optik Holding GmbH & Co. KG, Schwabach (kleinster Konsolidierungskreis), in den Konzernabschluss der HAL Holding N.V., Willemstad, Niederländische Antillen (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Der Konzernabschluss der HAL Holding N.V. wurde nach den Internationalen Financial Reporting Standards aufgestellt und ist im Bundesanzeiger abrufbar. Er wird in deutscher Sprache und in Euro im Bundesanzeiger veröffentlicht. Apollo-Optik GmbH ist nach § 292 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. F. Unterschrift nach § 245 HGBApollo-Optik GmbH, Schwabach Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
Schwabach, den 30. April 2013 Veit Weiland, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Apollo-Optik GmbH, Schwabach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 30. April 2013 PricewaterhouseCoopers
Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Michel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt. |
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