Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 747
Eingetragen
19.8.1980
Branche
Herstellung von SpielwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen ergänzt:: Die Herstellung von und der Handel mit Spielzeugwaren und mit Möbeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Werner Ring
seit 30.1.2024
Geschäftsführer
Carolin Wiegand
seit 14.1.2021
Geschäftsführer
Horst-Peter Thimm
seit 22.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
40.00%
20.00%
20.00%
10.00%
5.00%

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
400.000 DM
40.00%
200.000 DM
20.00%
200.000 DM
20.00%
100.000 DM
10.00%
50.000 DM
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

roba Baumann GmbH

Ebersdorf b. Coburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Grundlage des Unternehmens

Die roba Baumann GmbH ist ein führendes, mittelständisches Familienunternehmen der Möbel- und Spielwarenindustrie mit internationaler Ausrichtung. Wir stehen für individuelle, ganzheitliche Lösungen rund um das Wohnen, Spielen und Leben von Babys und Kindern.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Quelle: Statistisches Bundesamt

3. Entwicklung der Möbelbranche

Der Möbelmarkt ist mit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert. 2023 verzeichnet die Branche einen Umsatzrückgang von 3,6 Prozent - Ausgaben für Einrichtungsgegenstände sind rückläufig. Auch 2024 deutet sich als schwieriges Jahr für die Möbelbranche an.Marktsättigung, Ausgabenverschiebung und steigende Preise: Die Rahmenbedingungen waren 2023 für die Möbelbranche sehr herausfordernd. Nach einem guten Jahr 2022 mit fast zehn Prozent Umsatzwachstum, verliert die Branche 2023 - trotz deutlicher Preissteigerungen - 3,6 Prozent und liegt damit bei 22,6 Milliarden Euro. Grund für den Einbruch: Die Ausgabenverschiebungen der Konsumenten durch die weiterhin sehr hohen Energiepreise und Lebenshaltungskosten. Hinzu kommt: Möbel werden durch höhere Produktionskosten um Rohstoffe, Energie und Transport immer teurer. So kostet ein durchschnittliches Möbelstück heute rund 20 Prozent mehr als noch 2020. Für 2024 prognostizieren die Marktexperten erneut ein herausforderndes Jahr mit einer negativen Umsatzentwicklung.

Den größten Anteil am Marktvolumen des Möbelhandels machen nach wie vor die großen Filialisten (38,0 %) aus, gefolgt vom Möbel-Fachhandel (27,9 %). Beide haben seit der Pandemie ihre Onlineaktivitäten ausgebaut und haben damit das Wachstum der reinen Versender und Internet-Pure-Player gebremst: Der Fachhandel kann sich wie in kaum einem anderen Markt behaupten. Aufgrund der erfolgreichen Onlineaktivitäten des stationären Handels hat der Onlineanteil im Möbelmarkt - trotz Umsatzrückgang der Branche insgesamt - 2023 zugenommen und liegt mittlerweile bei 13,7 Prozent.

Der Blick auf die weitere Marktentwicklung 2024 und 2025 bleibt verhalten.

Quelle: IFH Köln

4. Umsatzentwicklung der roba Baumann GmbH

Im schwierigen Marktumfeld 2023 und vor dem Hintergrund einer starken Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern und beim Handel, verzeichnete die roba Baumann GmbH einen deutlichen Umsatzrückgang von 5,3 Prozent. Die Umsatzentwicklung war im In- und Auslandsbereich rückläufig, wobei sich das Endkundengeschäft über ausländische Online-Plattformen weiterhin positiv entwickelt.

5. Geschäftsergebnis

Der Jahresfehlbetrag nach Steuern liegt bei - 523 T€ (VJ: 1.026 T€), was einem Minus von 151 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist um 140% auf - 585 T€ (VJ: 1446 T€) gesunken. Durch Einstellung einer Rückstellung zu einem anhängigen Rechtsstreit ergab sich ein gewinnsenkender Sondereffekt in Höhe von 1.253 T€.

6. Beschaffung

Die Handelswaren werden aus Ungarn und Fernost bezogen. Ziel ist eine stetige Verbesserung der Produktqualität, sowie termingerechte Lieferung der Waren zu konkurrenzfähigen Preisen. Die Einkaufspreise sind gegenüber dem Vorjahr weitestgehend stabil geblieben. Die Bezugs- und Nebenkosten Fernost haben sich im Vergleich zum Jahr 2023 reduziert.

7. Investitionen

Im Jahr 2023 wurden Sachinvestitionen mit einem Gesamtwert von 781 T€ getätigt. Der Hauptanteil der Investitionen floss in eine eigengenutzte Photovoltaikanlage und in den Fuhrpark. Weitere Investitionen wurden im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Die Investitionen wurden ausschließlich durch Eigenmittel finanziert.

8. Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzstruktur von roba ist ausschließlich auf kurzfristige und mittelfristige Kreditinanspruchnahme ausgerichtet.

II. Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Bei gesunkener Bilanzsumme und gesunkenem Buchwert des Anlagevermögens ist die Anlagenintensität im Vergleich zum Vorjahr von 28,0 % auf 25,1 % gesunken.

Das bilanzielle Eigenkapital ist von 20.912 T€ auf 20.388 T€ gesunken. Die Eigenkapitalquote ist moderat von 82,2 % auf 81,5 % gesunken. Bei Verringerung des eingesetzten Fremdkapitals und gleichzeitig gesunkenem Eigenkapital hat sich der Verschuldungsgrad von 21,7 % auf 22,7 % erhöht.

Bei gesunkenem Eigenkapital und Anlagevermögen ist die Anlagendeckung I von 293 % auf 325 % gestiegen. Nach Kapitalflussrechnung beträgt der Finanzmittelfondsbestand am Ende der Periode 5.276 T€ (Vorjahr 4.093 T€).

Die Eigenkapitalrendite und Umsatzrentabilität sind 0 bzw. negativ. Der Aufschlagsatz und die Handelsspanne entwickelten sich mit 70,3% und 41,3 % positiv.

III. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken

Risiko- und Prognosebericht

Wir setzen weiterhin auf verschiedene Vertriebskanäle. Der Fokus liegt dabei im Online-Geschäft, welches insbesondere im europäischen Ausland weiterwachsen soll. Beim stationären Handel sehen wir keine Anzeichen einer nachhaltigen Erholung. Das größte Umsatzsteigerungspotential sehen wir in der Erschließung weiterer europäischer Länder, insbesondere über die in den jeweiligen Ländern angesiedelten größeren Online-Händler und den zugehörigen Marktplätzen.

Neben dem Ausbau der Marktplätze ist die Wahl der jeweiligen Logistikkonzepte eine Kernaufgabe, da in bestimmten Produktkategorien die länderspezifischen Frachtkosten unter Umständen nicht marktgerecht sind.

Trotz der schwierigen Ertragslage konnte auf die Inanspruchnahme von Bankkrediten verzichtet werden, so dass lediglich der Lieferantenkredit in Anspruch genommen wurde. Bestehende Rahmenkreditverträge werden in gleichem Umfang fortgeführt. Bei Währungsgeschäften werden wir durch die Kompetenzcenter unserer Hausbanken umfänglich unterstützt.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem deutlich gesteigerten Betriebsergebnis, da im Vergleich zum Vorjahr keine größeren belastenden Sondereffekte wie im Jahr 2023 zu erwarten sind. Die positive Entwicklung basiert auf der stabilen operativen Geschäftstätigkeit sowie der erwarteten Normalisierung der außergewöhnlichen Einflüsse, die das Ergebnis 2023 negativ beeinflusst haben.

Für das Jahr 2024 liegen wir bei Auftrags- und Ertragslage über Vorjahresniveau. Es gilt die Kosten dennoch genau im Blick zu behalten. Hohe Logistikkosten, insbesondere das hohe Niveau der Seefracht beim Import belasten die Kostenstruktur. Aufgrund der weltpolitischen Lage und den damit einhergehenden schwierigen Marktumfeld und der Unsicherheit bei den Verbrauchern sehen wir weiterhin Absatzrisiken. Aktuell blicken wir etwas positiver in die Zukunft, da Inflations- und Kostendruck etwas nachlässt, wobei die Nachfrage nach wie vor zurückhaltend ist.

UNTERZEICHNUNG

 

Ebersdorf, den 29.04.2025

gez. Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ROBA BAUMANN GMBH, EBERSDORF B. COBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.282.563,23 7.133.166,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.803,00 5.584,00
II. Sachanlagen 1.565.882,00 1.281.472,00
III. Finanzanlagen 4.713.878,23 5.846.110,62
B. UMLAUFVERMÖGEN 18.611.591,51 18.262.917,97
I. Vorräte 5.728.885,01 7.067.127,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.606.228,22 7.102.373,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.276.478,28 4.093.417,32
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 118.363,87 53.348,71
25.012.518,61 25.449.433,30

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 20.388.350,94 20.911.712,44
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnvortrag 20.400.420,56 19.374.383,46
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -523.361,50 1.026.037,10
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.047.970,00 504.755,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.576.197,67 4.032.965,86
25.012.518,61 25.449.433,30

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 12.525.502,65 13.879.785,17
2. Personalaufwand -3.208.728,97 -3.877.231,75
a) Löhne und Gehälter -2.687.548,59 -3.341.963,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -521.180,38 -535.268,66
- davon für Altersversorgung: EUR 21.828,85 (Vorjahr: EUR 24.401,19)
3. Abschreibungen -371.472,21 -343.878,07
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.529.851,36 -8.212.629,16
- davon Aufw. aus der Währungsumrechnung: EUR 513.757,39 (Vorjahr: EUR 359.796,91)
5. Betriebsergebnis -584.549,89 1.446.046,19
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.814,52 30.727,65
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -120.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -250,67 -10,31
9. Finanzergebnis 79.563,85 -89.282,66
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.394,36 -317.932,21
11. Ergebnis nach Steuern -509.380,40 1.038.831,32
12. Sonstige Steuern -13.981,10 -12.794,22
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -523.361,50 1.026.037,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der roba Baumann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: roba Baumann GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ebersdorf bei Coburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coburg
Register-Nr.: HRB 747

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht dem Vorjahr.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis 800 € werden im Jahr des Zugangs nach § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die in Vorjahren gebildeten Sammelposten mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Ausleihungen mit dauernder Wertminderung wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Vorräte wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bestehend aus Wareneinstandspreis zuzüglich Bezugskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Soweit geleistete Zahlungen Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr darstellen, wurden sie aktiv abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital von 511.291,88 € wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbndlichkeiten wurden zum Erfiüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie flüssige Mittel sind mit dem amtlichen Devisenkassakurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechung

Für einen laufenden Rechtsstreit, in dem die Gegenseite Ansprüche gegen die Gesellschaft mittels Klage geltend macht, wurde eine Rückstellung in angemessener Höhe gebildet. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte unter Berücksichtigung der aktuellen Sach- und Rechtslage sowie der Einschätzung unserer Rechtsberater.

Das Jahresergebnis verschlechterte sich hierdurch um 1.253 T€.

Die Ergebnisse der Betriebsprüfung für die Jahre 2019 - 2021 wurden handelsrechtlich im Abschluss 2023 berücksichtigt.

Das Jahresergebnis verschlechtert sich hierdurch um 161 T€

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Aus Pachtverträgen für die Betriebe in Ebersdorf bei Coburg resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.630 T€. (Vorjahr: 1.610 T€)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach

§ 285 Nr. 7 HGB

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 80.

Davon männlich 50
Davon weiblich 30

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane § 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Horst-Peter Thimm, Kaufmann

Frau Angela Thimm, Kauffrau

Frau Carolin Wiegand, Diplomkauffrau

Auf den Ausweis der Organbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird in Verbindung mit § 286 (4) HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens

20 % der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firma Roba Tisza Kft.
Sitz Ungarn
Anteil der Roba GmbH 99,87 %
Eigenkapital 100% 78.000 THUF = 203.762 €
Kurs per 31.12.2023: 382,80
Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 240.303 €

Die Regelung nach § 286 (3) HGB wurde in Anspruch genommen

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in voller Höhe (-523.361,50 €) auf das nachfolgende Geschäftsjahr vorzutragen.

UNTERZEICHNUNG

 

Ebersdorf, den 29.04.2025

gez. Horst-Peter Thimm, Geschäftsführer

gez. Volker Ring, Geschäftsführer

gez. Carolin Wiegand, Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 05.05.2025 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 306.925,66 17.237,75 0,00 324.163,41
306.925,66 17.237,75 0,00 324.163,41
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 105.109,92 342.677,00 23.021,14 424.765,78
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.397.072,62 420.852,46 461.100,04 3.356.825,04
3.502.182,54 763.529,46 484.121,18 3.781.590,82
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 647.463,37 0,00 0,00 647.463,37
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.192.837,84 0,00 870.000,00 4.322.837,84
Sonstige Ausleihungen 473.209,42 0,00 262.232,39 210.977,03
Genossenschaftsanteile 2.599,99 0,00 0,00 2.599,99
6.316.110,62 0,00 1.132.232,39 5.183.878,23
10.125.218,82 780.767,21 1.616.353,57 9.289.632,46
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.341,66 20.018,75 0,00 321.360,41
301.341,66 20.018,75 0,00 321.360,41
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 105.106,92 9.995,00 23.021,14 92.080,78
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.115.603,62 341.458,46 333.434,04 2.123.628,04
2.220.710,54 351.453,46 356.455,18 2.215.708,82
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 350.000,00 0,00 0,00 350.000,00
Sonstige Ausleihungen 120.000,00 0,00 0,00 120.000,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
470.000,00 0,00 0,00 470.000,00
2.992.052,20 371.472,21 356.455,18 3.007.069,23
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.803,00 5.584,00
2.803,00 5.584,00
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 332.685,00 3,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.233.197,00 1.281.469,00
1.565.882,00 1.281.472,00
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 647.463,37 647.463,37
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.972.837,84 4.842.837,84
Sonstige Ausleihungen 90.977,03 353.209,42
Genossenschaftsanteile 2.599,99 2.599,99
4.713.878,23 5.846.110,62
6.282.563,23 7.133.166,62

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die roba Baumann GmbH, Ebersdorf b. Coburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der roba Baumann GmbH, Ebersdorf b. Coburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der roba Baumann GmbH, Ebersdorf b. Coburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Zweigniederlassung Bayreuth, 30. April 2025

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
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Erich Drescher, Wirtschaftsprüfer

Matthias Hersch, Wirtschaftsprüfer

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