Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 205501
Vorher
LevIUP GmbH
Eingetragen
15.10.2018
Branche
Einzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und GenussmittelnGroßhandel mit GetränkenGroßhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Gegenstand
Vermarktung und Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln, funktionellen Lebensmitteln und Getränken oder verwandten Produkten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Pust
seit 18.6.2024
Geschäftsführer
Nick Redmond
seit 23.7.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Glanbia Performance Nutrition Ltd.IRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Glanbia Performance Nutrition GmbH
Germany
29.796 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LevlUp GmbH

Göttingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

A. Geschäftsmodell

Die LevlUp GmbH mit Sitz in Göttingen wurde im Jahr 2018 gegründet und vertreibt seit dem Geschäftsjahr 2019 Nahrungsergänzungsmittel in Form einer Pulvermischung, Shaker sowie Merchandise Artikel an private Endkunden überwiegend in der Gamingbranche. Das Kernprodukt ist das koffeinhaltige "Gaming-Booster" Pulver.

Die Produktion und Abfüllung der Nahrungsergänzungsmittel erfolgt ausschließlich durch externe Lohnhersteller.

Der Versand wird über ein Außenlager in Fuldabrück abgewickelt.

Der Verkauf der Produkte erfolgt überwiegend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und innerhalb der Europäischen Union.

Das zielgruppenorientierte und innovative Onlinemarketing ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Vertriebskonzept und unterscheidet das Unternehmen von anderen Mitbewerbern, insbesondere auf Grund der innovativen Kreativ- und Designabteilung.

Die LevlUp GmbH hat in der kurzen Zeit nach der Gründung eine Marktlücke geschlossen und nimmt mittlerweile eine führende Marktstellung bei Nahrungsergänzungsmitteln in der Gamingbranche ein.

Durch die Beteiligung der Glanbia Performance Nutrition GmbH als Tochterunternehmen der Glanbia plc, Kilkenny/Irland, wurde im Geschäftsjahr 2021 ein leistungsfähiges Kompetenznetzwerk geschaffen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland verbesserte sich im Jahr 2021 und war gekennzeichnet durch ein preisbereinigtes Wirtschaftswachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,7%, allerdings belasteten Liefer- und Kapazitätsengpässe die Wertschöpfungsketten.

Die Gamingbranche setzte ihre expansive Geschäftsentwicklung fort und verzeichnete gegenüber dem Rekordjahr 2020 wieder eine deutliche Steigerung des Umsatzes von 17%.

6 von 10 Deutschen spielten im Jahr 2021 Videospiele, wobei das Durchschnittsalter bei 38 Jahren lag.

Das Marktpotential stellte sich unter den Einflüssen der Corona-Krise für die Gamingbranche und damit auch für die LevlUp GmbH insbesondere innerhalb des ersten Halbjahres sehr positiv dar, da die Lockdown Beschränkungen zu erhöhten Gaming-Zeiten und somit auch zu mehr Konsum geführt haben.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2021 der LevlUp GmbH verlief sehr zufriedenstellend. Das Rohergebnis konnte um 35% von TEU 16.741 auf TEUR 22.599 gesteigert werden.

Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft ging einher mit der Anwerbung kompetenter Fachkräfte für die einzelnen Sparten. Dadurch war ein Anstieg der Personalkosten von TEUR 1.431 zu verzeichnen.

Zum Stichtag 31.12.2021 beschäftigte die LevlUp GmbH 72 Mitarbeiter/-innen und damit 29 Beschäftigte mehr als im Vorjahr.

Das Umsatzwachstum, der aktive Aufbau der Marke sowie die neue strategische Ausrichtung bedingten allerdings verstärkte Marketingaufwendungen, führten damit zu insgesamt höheren Vertriebskosten und daher zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 3.980.

Der Jahresüberschuss der LevlUp GmbH beträgt im Geschäftsjahr 2021 TEUR 4.042 (Vorjahr TEUR 4.063).

3. Finanzlage

Die LevlUp GmbH ist im Wesentlichen durch langfristig verfügbares Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 77,4 % der Bilanzsumme. Lieferantenverbindlichkeiten werden kurzfristig innerhalb der Skontofristen bezahlt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 4.206 (Vorjahr TEUR 3.530). Nach Verrechnung der Cashflows aus der Investitionstätigkeit von TEUR -116 und aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -3.231 (bedingt durch die vorgenommene Gewinnausschüttung) verbleibt eine Zunahme des Finanzmittelbestandes von TEUR 858 auf TEUR 4.653.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,3% auf TEUR 6.826 angestiegen.

Im Anlagevermögen stehen Zugängen von TEUR 116 Abschreibungen von TEUR 69 gegenüber. Dies führt zu einer Erhöhung des langfristigen Vermögens um 27 % auf TEUR 221.

Im Umlaufvermögen ist der Abbau des Vorratsvermögens um TEUR 186 und der Rückgang der Forderungen um TEUR 499 zu verzeichnen. Im Gegenzug ist der Finanzmittelbestand um TEUR 858 angestiegen. Das kurzfristige Vermögen von insgesamt TEUR 6.582 ist somit um 2,7 % höher auszuweisen.

Das Eigenkapital ist um die Differenz in Höhe von TEUR 810 aus dem Jahresüberschuss 2021 von TEUR 4.042 und der im Geschäftsjahr vorgenommenen Gewinnausschüttung von TEUR 3.232 aufgestockt. Die Eigenkapitalquote beträgt 77,4 % der Bilanzsumme.

Die Rückstellungen sind um TEUR 383 und die Verbindlichkeiten um TEUR 213 gegenüber dem Vorjahr verringert.

5. Forschung und Entwicklung

Die Kundinnen und Kunden der LevlUp GmbH erwarten eine interessante Angebotspalette im Bereich der Gaming-Booster mit ständig neuen Geschmacksrichtungen präsentiert in Sonderaktionen mit entsprechenden Nebenprodukten.

Die Entwicklungsabteilung beschäftigt sich fortlaufend in Abstimmung mit der Marketingabteilung mit der kreativen Fortentwicklung der Angebotspalette.

Über das bestehende Sortiment hinaus werden neue Produkte entwickelt, um den Markt auch zukünftig bedarfsgerecht zu bedienen und das Unternehmen mit einer Mehrproduktstrategie zu diversifizieren.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

Die Umsatz-, Aufwands- und Liquiditätsentwicklung wird für zukünftige Zeiträume (Monate und Jahre) geplant, monatlich analysiert und die operationale Strategie über alle Firmenbereiche kurzfristig angepasst.

Die anhaltende Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg werden den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft negativ beeinflussen. Darüber hinaus stellen hohe Produktbestände ein Risiko für LevlUp dar, da sich im Bereich der Bestandskunden gewisse Sättigungseffekte ergeben.

Steigende Einkaufspreise, Lohnsteigerungen, Lieferengpässe, steigende Energie- und Logistikkosten einhergehend mit geringeren verfügbaren Einkommen der Verbraucher bedeuten ein angespanntes Marktumfeld.

Umsatzrückgänge sind somit zu erwarten und werden die bisher expansive Unternehmensentwicklung abbremsen.

Um dieser negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken, wurden bereits Marketingstrategien angepasst, neue Ready-To-Drink (RTD) Produkte für den Einzelhandel entwickelt und effizientere Vertriebsstrukturen implementiert.

Ein innovatives Onlinemarketing, junge und kreative Mitarbeiter/-innen, neue Produkte, eine umfassende Markt- und Zahlenanalyse, kurze Entscheidungswege und Reaktionszeiten, eine große Markenbekanntheit, ein kompetentes Netzwerk mit starken Partnern, eine herausragende Eigenkapital- und Cash-Quote sowie keine Bankverbindlichkeiten stellen eine sehr gute Ausgangsbasis zur Bewältigung der rückläufigen konjunkturellen Situation dar.

2. Prognosebericht

Unter Berücksichtigung der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2022 ebenfalls mit Unsicherheiten behaftet.

Da die neuen Produkte erst im 2. Halbjahr 2022 in den Vertrieb gehen, wird für das Gesamtjahr 2022 mit einem Umsatzrückgang gerechnet. Die Größenordnung ist abhängig von der Kaufzurückhaltung der Verbraucher/-innen und dem Erfolg der neuen Produkte.

In den einzelnen Unternehmensbereichen ist mit erheblichen Kostensteigerungen zu rechnen.

Die Geschäftsführung erwartet trotz der negativen gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren im Geschäftsjahr 2022 ein positives Ergebnis.

Bestandsgefährdende Risiken sieht die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2022 nicht. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass in die Zukunft gerichtete Aussagen immer mit Unsicherheiten und Risiken behaftet sind. Dies kann dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse von den Erwartungen abweichen.

3. Schlusserklärung

Vorstehender Lagebericht wude von den Unterzeichnern aufgestellt und enthält alle zusätzlichen Informationen, die zusammen mit dem Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Unternehmens vermitteln.

 

Göttingen, den 28. Oktober 2022

gez. Martin Ratajski

gez. Nils Schlieper

gez. Nick Redmond

gez. Dom McBrien

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 220.948,80 173.943,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.760,80 18.435,80
II. Sachanlagen 203.188,00 155.508,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.188,00 155.508,00
B. Umlaufvermögen 6.581.738,58 6.408.503,30
I. Vorräte 1.646.428,28 1.832.108,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 282.738,57 781.922,69
1. Forderungen gegen Gesellschafter 36.055,23 346.075,08
2. sonstige Vermögensgegenstände 246.683,34 435.847,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 24.984,94 21.514,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.652.571,73 3.794.472,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.472,00 29.047,00
Aktiva 6.826.159,38 6.611.494,10

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 5.283.910,69 4.473.589,31
I. Gezeichnetes Kapital 29.796,00 29.796,00
II. Kapitalrücklage 1.212.049,00 1.212.049,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag   -831.239,32
IV. Jahresüberschuss 4.042.065,69 4.062.983,63
B. Rückstellungen 368.499,22 751.384,00
C. Verbindlichkeiten 1.173.749,47 1.386.520,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.173.749,47 1.386.520,79
Passiva 6.826.159,38 6.611.494,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 22.598.510,28 16.741.873,97
2. Personalaufwand 3.295.300,13 1.863.934,03
a) Löhne und Gehälter 2.821.428,22 1.599.165,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 473.871,91 264.768,19
davon für Altersversorgung 2.789,30 2.160,00
3. Abschreibungen 69.196,56 41.401,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 69.196,56 41.401,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.309.431,58 9.329.642,08
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.022,30 4.035,36
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 229,81 719,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 498,88 57,63
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.881.158,95 1.443.927,26
8. Ergebnis nach Steuern 4.043.153,99 4.063.630,63
9. sonstige Steuern 1.088,30 647,00
10. Jahresüberschuss 4.042.065,69 4.062.983,63

Anhang

I. Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma LevlUp GmbH mit Sitz in Göttingen im Handelsregister des Amtsgerichtes Göttingen unter der Nummer HRB 205501 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und den Ergänzungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB i. V. m. § 42 Abs. 3 GmbHG auf der Aktivseite um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" ergänzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten teilweise vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren) bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird ebenfalls zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und 15 Jahren) angesetzt.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Anwendung des FiFo-Verfahrens und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Einschränkungen bei der Marktgängigkeit sind mit entsprechenden Wertabschlägen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei den Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden ebenfalls mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. Weitere Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist unter VII als Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag EUR 36.055,23 (Vorjahr: EUR 346.075,08). Es handelt sich um kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, bis auf die Kautionsforderungen von EUR 24.984,94 (Vorjahr: EUR 21.514,94), Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Der Gewinnvortrag des Vorjahres von EUR 3.231.744,31 wurde im Berichtsjahr ausgeschüttet.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 175.888,00 (Vorjahr: EUR 146.000,00) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 220.215,09 (Vorjahr: EUR 86.803,54) für Steuern und EUR 10.847,50 (Vorjahr: EUR 38.687,19) für soziale Sicherheit enthalten.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen in jeweils betragsgleicher Höhe von EUR 167.282,27 aus der Verauslagung und der Weiterbelastung von Leistungen an die Gesellschafter enthalten.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 2.789,30 (Vorjahr: EUR 2.160,00) für Altersversorgung enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 109,26 (Vorjahr: EUR 564,32) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 4.022,30 (Vorjahr: EUR 4.035,36) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen betragen für die noch verbleibende Vertragslaufzeit insgesamt EUR 585.722,99.

Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 72 (Vorjahr 43) angestellte Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.

Der Jahresabschluss der LevlUp GmbH wird in das oberste Mutterunternehmen, die Glanbia plc., Kilkenny/Irland, einbezogen. Zu 60 % werden die Anteile der LevlUp GmbH von der Glanbia Performance Nutrition GmbH in München (HRB 235422) gehalten.

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr 2019 Darlehen von insgesamt EUR 24.000,00 mit einer Verzinsung von 3% p.a. und einer Laufzeit von 16 Monaten gewährt. Die Darlehen wurden planmäßig im Geschäftsjahr 2021 zurückgezahlt.

Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der LevlUp GmbH durch deren alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer

• Nils Schlieper, Kaufmann, Göttingen (01.01. - 31.12.2021)

• Martin Ratajski, Kaufmann, Göttingen (01.01. - 31.12.2021)

• Nick Redmond, Kaufmann, Dublin/Irland (ab 31.05.2021)

• Dom McBrien, Sutton/UK (ab 31.05.2021).

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 wurde gemäß 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Göttingen, den 28.10.2022

gez. Martin Ratajski

gez. Nils Schlieper

gez. Nick Redmond

gez. Dom McBrien

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2022 durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgestellt.

VII. Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.617,42 0 0 0 19.617,42
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 19.617,42 0 0 0 19.617,42
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.869,35 114.349,34 0 1.852,22 338.070,91
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 1.852,22 0 -1.852,22 0
Summe Sachanlagen 221.869,35 116.201,56 0 0 338.070,91
Summe Anlagevermögen 241.486,77 116.201,56 0 0 357.688,33
Abschreibungen & Restbuchwerte
Stand 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.181,62 675,00 1.856,62 17.760,80 18.435,80
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.181,62 675,00 1.856,62 17.760,80 18.435,80
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.361,35 68.521,56 134.882,91 203.188,00 155.508,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 66.361,35 68.521,56 134.882,91 203.188,00 155.508,00
Summe Anlagevermögen 67.542,97 69.196,56 136.739,53 220.948,80 173.943,80

Bestätigungsvermerk

An die LevlUp GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LevlUp GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LevlUp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28.Oktober 2022

RSM GmbH
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