Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 270689
Eingetragen
26.10.1984
Branche
Einzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Betrieb von Fleischerfachgeschäften

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Fritz-Ulrich Kühnle
Maubacher Straße 51, 71522 Backnang
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kühnle GmbH

Backnang

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt rund 4,12 Billionen Euro. Nominal ist das BIP gestiegen. Dies lag allerdings in der Inflation begründet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Das BIP pro Kopf betrug in Deutschland im Jahr 2023 EUR 48.775.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Einige Dienstleistungsbereiche, insbesondere die Kreativ- und Unterhaltungsbranche und das Gastgewerbe profitierten von der geschäftlichen Entwicklung. Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück. Im Baugewerbe führten Material- und Fachkräftemangel, drastisch gestiegene Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege leicht zu. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Zum Anstieg der Inflationsrate trugen maßgeblich die Teuerungsraten bei Nahrungsmittel bei. Geprägt wurde das Jahr 2023 auch durch einen deutlichen Anstieg des Zinsniveaus. Die massiven Zinserhöhungen der EZB wirkten dämpfend auf die konjunkturelle Entwicklung und den weiteren Preisanstieg.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz des schwierigen Umfelds weiter robust. Die Zahl der Erwerbstätigen lag mit rd. 45,9 Mio. im Jahresdurchschnitt über dem Niveau des Vorjahres. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

(Quellen: DESTATIS)

2. Gegenstand des Unternehmens und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist regionaler Anbieter und Erzeuger von Wurst- und Fleischwaren mit mehreren Filialgeschäften. Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft ein eigenes Schlachthaus und ist damit in der Lage Qualität und Frische von der Schlachterei bis hin zur Theke sicherzustellen.

Die Branche verzeichnete in 2023 eine leicht sinkende Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr. Der Schwerpunkt des Umsatzes liegt im Thekenverkauf in den Stammgeschäften und Filialen. Tendenziell gehen auch die Betriebs- und Beschäftigtenzahlen weiter zurück. Der mengenmäßige Fleischverzehr reduziert sich im Jahresverlauf stetig. Mit einem Fleischverzehr von etwa 52 kg pro Jahr und Person liegt der Konsum in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren (Bundesinformationszentrum Landwirtschaft 2023). Seit dem Höhepunkt im Jahr 1991, als 64 kg ermittelt wurden, ist eine rückläufige Tendenz erkennbar. Das hängt mit sich verändernden Ernährungsgewohnheiten sowohl von der gesundheitsbewussten und finanzkräftigen älteren Generation als auch von jungen Menschen zusammen. Zudem steigt die Anzahl der Vegetarier und Veganer stetig an. Diese Entwicklung wird durch den zunehmenden Verbrauch von Gemüse bestätigt. Von rd. 81 kg pro Kopf im Jahr 1991 ist der Gemüsekonsum auf 109 kg in 2021 angestiegen. Berücksichtigt werden muss auch, dass sich gut die Hälfte der Bevölkerung mittlerweile als "Flextarier" bezeichnet und nicht regelmäßig Fleisch konsumiert. Es ist jedoch auch nicht zu leugnen, dass negative Presseberichte z.B. über Massentierhaltung das Image der Fleischbranche in den letzten Jahren negativ belastete.

Die Branche und insbesondere regionale Anbieter profitierten tendenziell hingegen vom erstarkten Qualitätsbewusstsein der Verbraucher. Die Kunden setzen ihr Vertrauen auf den Fachmann, erwarten in der Fleischerei Qualitätsware und Beratung. Das gilt für Privatkunden ebenso wie für gewerbliche Abnehmer. Beim Kauf und Verzehr von Fleisch spielen Qualitätsaspekte, die Tierhaltung und die Regionalität eine immer wichtigere Rolle. Der Konkurrenzdruck hingegen durch den Lebensmittelhandel hat sich auch durch das Anbieten von Bio-Fleisch und vermeintlich qualitativ hochwertigen Produkten weiter verstärkt. Außerdem ist zu erkennen, dass die Konsumenten möglichst viele Einkäufe an einem Punkt erledigen möchten, sodass die Nachfrage nach abgepackten Fleisch- und Wurstwaren steigt.

Der Fachkräftemangel hat sich durch die Corona Pandemiesituation verstärkt und sich bisweilen nicht entspannt. Die Beschäftigtenzahlen im Fleischgewerbe gehen massiv zurück. Insgesamt waren in 2023 etwa drei % weniger Personen im fleischverarbeitenden Gewerbe beschäftigt. Auch junge Menschen von einer Ausbildung in der Fleischwirtschaft zu überzeugen bleibt unverändert eine der Herausforderungen.

3. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Geschäftsverlauf der Kühnle GmbH war unverändert deutlich belastet durch die Folgewirkungen aus den unhaltbaren Vorwürfen im Schlachtprozess gegen das Tierwohl verstoßen zu haben. Der hauseigene Schlachtprozess war im Geschäftsjahr 2023 noch eingestellt. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 wurde der Schlachtprozess in umgebauten Räumlichkeiten wieder aufgenommen. Fleisch- und Wurstwaren mussten infolge dessen in 2023 noch von externen Lieferanten zu hohen Einkaufspreisen beschafft werden.

Aufgrund des vorstehenden Ereignisses konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr das Umsatzniveau der Vorjahre nicht erreicht werden. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,7 % (Vorjahr: Rückgang gegenüber 2021 um 4,4 %). Dieser Umsatzrückgang wirkte sich in nahezu ähnlicher Größenordnung auf das Rohergebnis aus.

Die Materialaufwandsquote hat sich im Berichtsjahr durch den teureren Fleisch- und Viehzukauf nochmal etwas gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 1,8 % bzw. um 135 TEUR verschlechtert.

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter erhöhten sich einerseits durch allg. Lohn- und Gehaltssteigerungen und reduzierten sich andererseits durch den im Jahresdurchschnitt geringeren Personalbestand.

Der Abschreibungsaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei insgesamt TEUR 632 und konnten aus dem laufenden Cash Flow finanziert werden. In Höhe von TEUR 258 wurden Investitionen größtenteils in den umgebauten Schlachtbetrieb getätigt, die sich erst im Folgejahr nach Fertigstellung und Inbetriebnahme im Abschreibungsaufwand niederschlagen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 228 verringert. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf Rechts- und Beratungskosten des Vorjahres zurückzuführen.

Das Finanzergebnis lag im Berichtsjahr mit TEUR 356,5 aufgrund der Zinsentwicklung auf den Kapital- und Anlegermärkten deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Insgesamt wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag erzielt. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Finanzergebnis beträgt TEUR -70 und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.002 verbessert.

4. Lage der Gesellschaft

Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr durch vorstehend beschriebene Ereignisse insgesamt negativ.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch eine überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote (85,5%) gekennzeichnet. Das Sachanlagevermögen hat sich in erster Linie abschreibungsbedingt verringert. Die Sachinvestitionen fielen im Berichtsjahr mit TEUR 632 höher als im Vorjahreszeitraum aus. Die Investitionen in Wertpapiere haben im Berichtsjahr aufgrund der Entwicklung der zinstragenden Papiere das Ergebnis positiv beeinflusst.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet und positiv zu beurteilen. Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.646 (Vorjahr: TEUR 3.318). Die Investitionen im Berichtsjahr wurden aus dem frei verfügbaren Zahlungsmittelbestand finanziert. Fällige Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft jederzeit fristgerecht erfüllen.

Die Vermögens- und Finanzlage zeigt trotz des Jahresfehlbetrags zum Bilanzstichtag insgesamt ein solides Bild.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Unternehmenssteuerung werden Größen wie Rohergebnis, EBIT (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen), die verfügbare Liquidität und die Eigenkapitalquote herangezogen. Die Kennzahlen sind im Lagebericht an den entsprechenden Stellen erkennbar bzw. erwähnt.

6. Chancen und Risiken

Chancen sieht die Geschäftsführung unverändert in der guten räumlichen Marktabdeckung der Gesellschaft und die weiterhin stabile Nachfrage nach regionalen, qualitativ hochwertigen und frischen Erzeugnissen. Der Fleischkonsum ist zwar insgesamt in den letzten Jahren rückläufig und die Konsumenten neigen zu Ersatzprodukten, jedoch rückt die Qualität und die Regionalität in den Vordergrund bewusster Verbraucher. Davon profitieren vor allem die traditionellen Fleischerfachgeschäfte mit Filialbetrieb. Wer nachweisen kann, woher er sein Fleisch bezieht, wie die geschlachteten Tiere gehalten werden und welche Zutaten in den Fleischwaren enthalten sind, kann auch höhere Preise rechtfertigen.

Branchenrisiken bestehen zunehmend in sich weiter verändernden Ernährungsmustern und sich wandelnden Konsumgewohnheiten, wofür vor allem die Aspekte Klimaschutz und Tierwohl ausschlaggebend sind. Die Änderung der Konsumgewohnheiten trifft die Fleischverarbeitung enorm. Das Angebot und die Nachfrage nach fleischlosen Nahrungsmitteln und Ersatzprodukten, wie bspw. Fisch- und Meeresfrüchte sowie Fleischersatzprodukte auf Pflanzenbasis wie Sojaprodukte (Tofu) oder Erbsen nimmt stetig zu.

Zudem ist der Wirtschaftszweig wie kaum ein anderer durch einen gravierenden Nachwuchs- und Fachkräftemangel geprägt. Es fehlen zahlreiche Fachkräfte und Ausbildungsplätze können teilweise nicht besetzt werden. Die Zahl an Gesellenprüfungen, die im Beruf Fleischer jährlich absolviert werden, geht zurück. Die demografische Entwicklung trägt ihren Teil dazu bei, dass sich die Situation weiter verschärft: Immer weniger Menschen verlassen die Schulen. Dazu kommen eine steigende Abiturientenquote sowie ein Hang zur Absolvierung eines Studiums statt einer Ausbildung.

Risiken bestehen vor allem durch steigende Erzeugerpreise und weiterhin steigende Energiekosten. Ein Risiko des teilweisen oder vollständigen Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist aufgrund des solventen Kundenstamms und aufgrund dessen, dass ein Großteil des Geschäftsvolumens als Bargeschäfte über die Theke oder über Zahlungsdiensteanbieter abgewickelt werden, von untergeordneter Bedeutung. Bei den Wertpapieranlagen bestehen aufgrund der Entwicklung der Wertpapiermärkte Marktpreisrisiken. Diesen Risiken wird durch eine vorsichtige Anlagepolitik begegnet. Liquiditätsrisiken bestehen sowohl aufgrund der guten Liquiditätssituation als auch der soliden Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft nicht.

7. Ausblick

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist naturgemäß unverändert geprägt von der bestehenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der "Ukraine-Krise" und der sich zunehmend verschlechternden Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Während sich die Situation an den Energie- und Rohstoffmärkten im Laufe des Jahre etwas entspannt hat.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein leicht höheres Umsatzniveau als im Berichtsjahr 2023. Der Absatz von Fleisch -und Wurstwaren wird sich weiter stabilisieren, da unsere Kunden unsere Qualitätserzeugnisse schätzen und wir durch die eingeleiteten Maßnahmen Vertrauen unserer Kundschaft zurückgewinnen konnten. Die Schlachtpreise für Schweine sind im laufenden Geschäftsjahr 2023 leicht gestiegen. Dieser Trend wird sich auch in 2024 fortsetzen. Die Schlachtpreise für Bullen und Rinder sind im Jahresverlauf 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 ebenfalls angestiegen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich in 2024 etwas normalisieren. Wir rechnen aufgrund der steigenden Erzeugerpreise insgesamt mit einer höheren Materialeinsatzquote und einem geringeren Rohergebnis. Das Rohergebnis wird zudem weiterhin in 2024 durch die Inanspruchnahme von Schlachtdienstleistungen belastet sein, wenngleich auch durch die Inbetriebnahme des eigenen Schlachthauses geringer. Die Personalkosten werden sich durch die allgemeine Lohn- und Gehaltsentwicklung negativ auf die Ertragslage auswirken. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwarten wir aufgrund der hohen Energiepreise weitere Kostensteigerungen. In der Gesamtbetrachtung erwarten wir jedoch durch die Reduktion von sonstigen Sachkosten ein ausgeglichenes Betriebsergebnis und ein Finanzergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres.

Die Vermögens- und Finanzlage wird sich aufgrund der soliden Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung nicht wesentlich verändern. Die anstehenden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen können aus dem Cashflow und den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert werden.

 

Backnang, den 31. Januar 2025

Die Geschäftsleitung

Gez. Fritz-Ulrich Kühnle

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.781.431,38 3.946.523,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17,00 17,00
II. Sachanlagen 2.017.389,82 1.799.660,34
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.151,00 36.256,00
2. technische Anlagen und Maschinen 259.915,00 347.692,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.375.776,00 1.322.157,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 351.547,82 93.555,34
III. Finanzanlagen 2.764.024,56 2.146.845,79
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.100.000,00 1.400.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 664.024,56 746.845,79
B. Umlaufvermögen 7.316.915,25 8.285.819,57
I. Vorräte 65.000,00 92.625,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.647.121,48 1.313.558,67
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 959.888,60 887.059,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 687.232,88 426.499,50
III. Wertpapiere 3.958.633,68 3.561.802,51
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.646.160,09 3.317.833,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.409,07 23.119,36
D. Aktive latente Steuern 326.677,00 333.513,00
Summe Aktiva 12.452.432,70 12.588.975,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.642.716,31 10.727.430,03
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 7.000.000,00 7.000.000,00
III. Bilanzgewinn 3.616.716,31 3.701.430,03
davon Gewinnvortrag 3.701.430,03 4.671.844,49
B. Rückstellungen 868.893,49 830.616,56
C. Verbindlichkeiten 940.822,90 1.030.928,47
Summe Passiva 12.452.432,70 12.588.975,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.283.705,35 7.418.508,99
2. Personalaufwand 4.873.326,26 5.308.834,15
a) Löhne und Gehälter 3.982.870,95 4.222.325,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 890.455,31 1.086.509,00
davon für Altersversorgung 42.415,59 194.423,27
3. Abschreibungen 430.090,72 435.924,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 430.090,72 435.924,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.406.988,47 2.635.189,98
5. Erträge aus Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
davon aus verbundenen Unternehmen 2.500,00 2.500,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 39.080,83 16.066,67
davon aus verbundenen Unternehmen 39.005,83 16.066,67
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 318.811,39 65.537,38
davon aus verbundenen Unternehmen 13.477,70 12.333,90
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.944,14 195.245,21
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 2.800,70 22.262,03
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.804,59 -103.801,82
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 35.185,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.836,00
10. Ergebnis nach Steuern -77.056,61 -968.779,46
11. sonstige Steuern 7.657,11 1.635,00
12. Jahresfehlbetrag 84.713,72 970.414,46
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.701.430,03 4.671.844,49
14. Bilanzgewinn 3.616.716,31 3.701.430,03

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Kühnle GmbH hat ihren Sitz in Backnang und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB Nr. 270689 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Soweit Ausweisänderungen vorgenommen wurden, wurden die Vorjahreswerte zur Vergleichbarkeit entsprechend angepasst. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB unter Beachtung rechtsformabhängiger Besonderheiten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenklassen.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB und der §§ 268 - 274 a HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a HGB erstellt. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen.

Die Zugänge werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Von Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagespiegel entsprechend im Jahr des Zugangs zugleich als Abgang ausgewiesen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst.

Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Liquide Mittel

Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag und bzw. zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Pensionsrückstellungen werden nach der PUC-Methode angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungen

Für Ausgaben oder Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungen vorgenommen.

L atente Steuern

Für zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, durch Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten die sich in der Zukunft ausgleichen werden, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Finanz- bzw. Wertpapieranlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

C. Angaben zur Bilanz

I. Aktivseite

Die Entwicklung der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibung ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Des Weiteren ist aus dem Anlagenspiegel die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen ersichtlich.

Die Entwicklung und Gliederung des Finanzanlagevermögens ist unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

In der Position sonstige Ausleihungen wird ein Darlehen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 661.524,56 (Vorjahr: EUR 744.345,79) ausgewiesen. Das Darlehen hat eine unbestimmte Laufzeit und wird jährlich mit 1,5% verzinst.

Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen von EUR 11.765,53 (Vorjahr: EUR 20.190,20) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden.

In der Bilanz werden die nicht verpfändeten Wertpapierdepots unter der Position B. III. 2. sonstige Wertpapiere und die daraus erzielten Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" und "11. sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Für zukünftig entstehende Steuerentlastungen durch Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen wurden unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 29,0 % aktive latente Steuern gebildet. Ein entsprechender Teil des Gewinns oder der frei verfügbaren Rücklagen darf gem. § 268 Abs. 8 HGB nicht ausgeschüttet werden.

II. Passivseite

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 26.000,00 und ist voll einbezahlt. Im Bilanzgewinn ist der Jahresfehlbetrag von EUR 84.713,72 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR 970.414,46) enthalten.

Pensionsrückstellungen

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.713.567,00 2.699.355,00
Zeitwert des verrechneten Planvermögens -2.117.723,51 -2.079.934,44
Ausweis lt. Bilanz 595.843,49 619.420,56
verrechnete Aufwendungen 48.718,00 47.724,00
verrechnete Erträge 45.917,30 25.461,97

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mit dem Zeitwert des zuzuordnenden Planvermögens gem. § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die Anschaffungskosten entsprechen näherungsweise dem Zeitwert, der sich aus Markt- und Börsenpreisen zum Bilanzstichtag ergibt.

Der in der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthaltene Zinsanteil von EUR 48.718,00 (Vorjahr EUR 47.724,00) ist in der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Ertrag aus Planvermögen von EUR 45.917,30 (Vorjahr EUR 25.461,97) gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet und unter der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungen enthalten:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Jahresabschlusskosten 35.500,00 22.100,00
Interne Abschlusskosten 5.000,00 5.000,00
Prüfung des Jahresabschlusses 19.000,00 9.900,00
Urlaubsverpflichtung 198.050,00 153.980,00
Aufbewahrungsverpflichtung 15.500,00 15.500,00
Ausweis lt. Bilanz 273.050,00 206.480,00

Die Verbindlichkeiten weisen unverändert eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus.

In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Leistungen weitestgehend durch im Einzelnen nicht ermittelte Eigentumsvorbehalte gesichert.

III. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nachfolgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Stand Restlaufzeit
31.12.2023
EUR
unter 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gebäude- /
Geschäftsraummietverträge 3.224.676,80 779.922,84 2.170.622,41 274.131,55
Summe 3.224.676,80 779.922,84 2.170.622,41 274.131,55
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.030.925,00 321.900,00 1.506.525,00 202.500,00

Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Kühnle Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG mit Sitz in Backnang, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRA 270991. Am Abschlussstichtag drohte der Gesellschaft keine Inanspruchnahme aus dieser Haftungssituation. Die Vermögens- und Finanzlage der Kühnle Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG ist geordnet. Die Kühnle Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG ist im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Verpflichtungen vollständig und fristgerecht nachgekommen. Die Kühnle Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine weiterhin positive Entwicklung ihrer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten gemäß § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird gemäß § 288 Satz 2 HGB unterlassen.

E. Sonstige Angaben

I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 71,00 69,00
Angestellte 16,00 23,00
Aushilfen/Teilzeit 96,00 107,00
Auszubildende 2,00 2,00
185,00 201,00

II. Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name Vorname Berufsbezeichnung
Kühnle Fritz-Ulrich Metzgermeister und Betriebswirt

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

III. Unbeschränkte Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:

Name Kühnle Grundstücksgesellschaft GmbH & Co.KG
Sitz Backnang
Rechtsform Kommanditgesellschaft

IV. Vergütungen an Geschäftsführer

Die Angabe der Höhe der Vergütungen an Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

V. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Backnang, den 31. Januar 2025

Gez. Fritz-Ulrich Kühnle

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.330,32 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 90.330,32 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 380.883,18 153,00 264.679,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.937.520,73 4.399,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.596.043,33 369.650,79 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.555,34 257.992,48 0,00
Summe Sachanlagen 9.008.002,58 632.195,27 264.679,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.400.000,00 700.000,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 744.345,79 10.428,70 93.249,93
3. Genossenschaftsanteile 2.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.146.845,79 710.428,70 93.249,93
Summe Anlagevermögen 11.245.178,69 1.342.623,97 357.928,93
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 90.330,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 90.330,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 116.357,18
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.941.919,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.965.694,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 351.547,82
Summe Sachanlagen 0,00 9.375.518,85
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.100.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 661.524,56
3. Genossenschaftsanteile 0,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.764.024,56
Summe Anlagevermögen 0,00 12.229.873,73
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.313,32 0,00 0,00 0,00 90.313,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 90.313,32 0,00 0,00 0,00 90.313,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 344.627,18 6.255,00 264.676,00 0,00 86.206,18
2. technische Anlagen und Maschinen 1.589.828,73 92.176,00 0,00 0,00 1.682.004,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.273.886,33 316.031,79 0,00 0,00 5.589.918,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.208.342,24 414.462,79 264.676,00 0,00 7.358.129,03
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.298.655,56 414.462,79 264.676,00 0,00 7.448.442,35
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 17,00 17,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17,00 17,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 30.151,00 36.256,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 259.915,00 347.692,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.375.776,00 1.322.157,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 351.547,82 93.555,34
Summe Sachanlagen 0,00 2.017.389,82 1.799.660,34
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.100.000,00 1.400.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 661.524,56 744.345,79
3. Genossenschaftsanteile 0,00 2.500,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.764.024,56 2.146.845,79
Summe Anlagevermögen 0,00 4.781.431,38 3.946.523,13

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kühnle GmbH:

Wir wurden beauftragt, den Jahresabschluss der Kühnle GmbH, Backnang - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kühnle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 21. Februar 2025

gez. Martin Sperling, Wirtschaftsprüfer

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