Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 52347
Vorher
DB Print Projektgesellschaft mbH
Eingetragen
29.5.2001
Branche
Druck- und MedienvorstufeDrucken von ZeitungenBinden von Druckerzeugnissen und damit verbundene Dienstleistungen
Gegenstand
Abwicklung von Druck- und Kuvertierungsprozessen (personalisierter Massendruck), die Formularentwicklung, die Porto-Optimierung, die Beratung auf diesen Gebieten sowie die Mikrofiche-Produktion.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Matthias Reisinger
seit 7.2.2024
Geschäftsführer
Michaela Berger
seit 21.3.2011
Prokura
Juergen Ritzel
seit 21.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DB Capital Markets (Deutschland) GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DB Print GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DB Print GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DB Print GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DB Print GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 22. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG G
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Rothermel, Wirtschaftsprüfer

Dr. Peter Brüggemann, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 287.741,00 311.637,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 0,00 70.736,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.741,00 240.901,00
B. Umlaufvermögen 9.171.215,65 5.612.643,40
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.347.952,88 1.804.870,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 91.116,83 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.129.284,16 1.877.034,45
3. sonstige Vermögensgegenstände 43.083,90 0,00
2.263.484,89 1.877.034,45
III. Guthaben bei Kreditinstituten 5.559.777,88 1.930.738,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.238,25 8.652,88
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00
Summe der Aktiva 9.494.194,90 5.932.933,28

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.525.000,00 1.525.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.500.000,00
B. Rückstellungen 1.795.241,09 2.605.585,60
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 724.343,28 1.369.809,28
2. sonstige Rückstellungen 1.070.897,81 1.235.776,32
C. Verbindlichkeiten 6.173.953,81 1.802.347,68
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 356.584,40 347.759,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.720.082,81 1.368.724,95
davon gegenüber Gesellschafterin 5.212.251,11 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 97.286,60 85.863,63
davon aus Steuern 48.933,10 60.644,10
Summe der Passiva 9.494.194,90 5.932.933,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.324.129,76 15.017.792,63
2. sonstige betriebliche Erträge 21.439,69 62.160,27
3. Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.241.312,12 3.167.184,31
4. Personalaufwand 5.718.261,37 6.034.609,80
a) Löhne und Gehälter 4.658.022,88 4.591.048,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.060.238,49 1.443.560,92
davon für Altersversorgung 172.115,82 592.665,93
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 119.810,00 149.854,55
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.805.061,69 5.948.127,72
7. Zinsen und ähnliche Erträge 656.257,00 136,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 663.732,00
davon an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 5.117.381,27 -883.419,48
10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn (im Vorjahr: übernommener Verlust) 5.117.381,27 -883.419,48
11. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt worden.

Die DB Print GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, und im Handelsregister der Stadt Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 52347 eingetragen.

Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. § 42 GmbHG wurde beachtet.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die nicht belegten Posten sind gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht aufgeführt worden. Von den Vorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Soweit erforderlich, wurden die Bezeichnungen dem jeweiligen Posteninhalt angepasst.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes.

Das Anlagevermögen (Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) erfolgt nach dem gewogenen Durchschnittswert gem. § 256 i. V. m. § 240 Abs. 4 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, das sogenannte Planvermögen, werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit den Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen in der GuV saldiert ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, ist der Saldo als separater Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auszuweisen.

Als Methode zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen wird die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) benutzt. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung folgender Parameter (10-jähriger Rechnungszinsfuß 1,55% (im Vorjahr: 1,46%), Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,44 % (im Vorjahr: 2,64%), Anpassung laufender Renten 2,91% (im Vorjahr: 3,02%), modifizierte Heubeck-Richttafeln 2018 G). Im Geschäftsjahr 2019 hat der DB AG Konzern die Sterblichkeitsannahme, welche zur Bestimmung der Pensionsverpflichtung genutzt wird, überprüft. Die Heubeck-Richttafeln 2018G wurden entsprechend der unternehmensindividuellen Sterblichkeitsannahmen modifiziert. Diese Modifikation führte zu einer Verringerung der Pensionsverpflichtungen um EUR 5.172,00. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen von der Deutschen Bundesbank ermittelten Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 14.897,00 (im Vorjahr: TEUR 164). Die Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB greift aufgrund ausreichender Kapitalrücklage nicht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten.

III. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungskosten in EUR
Bezeichnung Stand per 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand per 31.12.2023
1. Software 1.369.818,25 0,00 0,00 1.369.818,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.369.818,25 0,00 0,00 1.369.818,25
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.535.751.67 95.914.00 0,00 1.631.665,67
II. Sachanlagen 1.535.751,67 95.914,00 0,00 1.631.665,67
Summe Anlagevermögen 2.905.569,92 95.914,00 0,00 3.001.483,92
Abschreibungen in EUR
Bezeichnung kumuliert per 01.01.2023 lfd. Jahr Zuschreibung Abgänge kumuliert per 31.12.2023
1. Software 1.299.082,25 70.736,00 0,00 0,00 1.369.818,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.299.082,25 70.736,00 0,00 0,00 1.369.818,25
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.294.850,67 49.074,00 0,00 0,00 1.343.924,67
II. Sachanlagen 1.294.850,67 49.074,00 0,00 0.00 1.343.924,67
Summe Anlagevermögen 2.593.932,92 119.610,00 0,00 0,00 2.713.742,92
Buchwerte in EUR
Bezeichnung Stand per 01.01.2023 Stand per 31.12.2023
1. Software 70.736,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.736,00 0,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 240.901,00 287.741,00
II. Sachanlagen 240.901,00 287.741.00
Summe Anlagevermögen 311.637,00 287.741,00

Die immateriellen Anlagewerte betreffen entgeltlich erworbene Lizenzen (Software).

Bei den Sachanlagen handelt es sich um die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Posten Vorräte zeigt mit EUR 1.347.952,88 die Vorratshaltung von täglichem Verbrauchsmaterial (im Vorjahr: TEUR 1.805).

Der Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 2.263.484,89 (im Vorjahr: TEUR 1.877) enthält ausstehende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an externe Kunden in Höhe von EUR 91.116,83 (im Vorjahr: TEUR 0), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.129.284,16 (im Vorjahr: TEUR 1.877) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 43.083,90 (im Vorjahr: TEUR 0). Diese haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Das Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.559.777,88 (im Vorjahr: TEUR 1.931) ist täglich fällig und betrifft Konten bei der Deutsche Bank AG.

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 35.238,25 (im Vorjahr: TEUR 9) betrifft im Voraus bezahlte Rechnungen aus dem Geschäftsbetrieb für das Jahr 2024.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 25.000,00. Alle Anteile wurden zum 31. Dezember 2023 von der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH gehalten. Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr EUR 1.500.000,00.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 724.343,28 (im Vorjahr: TEUR 1.370) betreffen die Saldierung der an einen unabhängigen Vermögenstreuhänder übertragenen, nicht börsennotierten Fondsanteile, die ausschließlich für die Erfüllung von Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden verwendet werden mit den dazugehörigen Pensionsverpflichtungen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen EUR 3.988.504,00 (im Vorjahr: TEUR 3.704). Die Bewertung der Fondsanteile erfolgte mit dem beizulegenden Wert, der sich aus den Marktkursen für Fondsanteile ergibt. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 3.827.667,82 (im Vorjahr: TEUR 3.307) wurde mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 4.552.011,10 (im Vorjahr: TEUR 4.677) saldiert. Der Unterschiedsbetrag nach § 268 Abs. 8 HGB beträgt EUR 206.112,66 (im Vorjahr: TEUR 133). Auf die Berücksichtigung einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB wird aufgrund ausreichender Kapitalrücklage verzichtet.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1.070.897,81 (im Vorjahr: TEUR 1.236) betreffen unter anderem personalbezogene Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von EUR 479.374,79 (im Vorjahr: TEUR 470), Abschlusssonderzahlungen in Höhe von EUR 95.410,69 (im Vorjahr: TEUR 148) sowie sonstige Rückstellungen für den Geschäftsbetrieb in Höhe von EUR 292.238,55 (im Vorjahr: TEUR 352) und Rückstellungen für Prüfungshonorare in Höhe von EUR 77.000,00 (im Vorjahr: TEUR 46). Darüber hinaus beinhaltet diese Position EUR 96.050,98 (im Vorjahr: TEUR 214) aus der Saldierung von Altersteilzeitforderungen (Deckungsvermögen) in Höhe von EUR 213.675,00 (im Vorjahr: TEUR 204) mit den dazugehörigen Verpflichtungen in Höhe von EUR 309.725,98 (im Vorjahr: TEUR 419). Die Anschaffungskosten betrugen EUR 213.675,00 (im Vorjahr: TEUR 204).

Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.173.953,81 (im Vorjahr: TEUR 1.802) betreffen zum Bilanzstichtag den abzuführenden Gewinn in Höhe von EUR 5.117.381,27 (im Vorjahr: übernommener Verlust TEUR 883), bestehende Zahlungsverpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb und noch abzuführende Lohnsteuer. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist im Wesentlichen geprägt von den Umsatzerlösen aus der Erbringung von Dienstleistungen für die Kunden der Gesellschaft, den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie den Personalaufwendungen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 22.324.129,76 (im Vorjahr: TEUR 15.018) sind ausschließlich durch die Erbringung von Dienstleistungen entstanden. Ihnen stehen Materialaufwendungen in Höhe von EUR 5.241.312,12 (im Vorjahr: TEUR 3.167) entgegen.

Die Position sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 21.439,69 (im Vorjahr: TEUR 62) beinhaltet Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres.

Der Personalaufwand beträgt für den Berichtszeitraum EUR 5.718.261,37 (im Vorjahr: TEUR 6.035).

Im Berichtszeitraum sind EUR 119.810,00 (im Vorjahr: TEUR 150) an Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf Sachanlagen entstanden.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 6.805.061,69 (im Vorjahr: TEUR 5.948) handelt es sich um die Geschäftsbetriebskosten sowie um Kosten für die Inanspruchnahme von Leistungen innerhalb des Deutsche Bank-Konzerns.

Die Position Zinsen und ähnliche Erträge beträgt EUR 656.257,00 (im Vorjahr: TEUR 0) und beinhaltet die im Rahmen von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte Verrechnung von Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 22.217,00 (im Vorjahr: TEUR 151) mit den Vermögenserträgen des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 664.980,00 (im Vorjahr: negativ TEUR 512) sowie aus der Abzinsung von Jubiläumsrückstellungen in Höhe von EUR 3.595,00 (im Vorjahr: TEUR 0,5) und Zinserträge aus Altersteilzeitverträgen in Höhe von EUR 9.899,00 (im Vorjahr: TEUR 0).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen EUR 0,00 (im Vorjahr: TEUR 664)

Gemäß § 277 Abs. 5 S.1 HGB sind insgesamt Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von EUR 22.217,00 (im Vorjahr: TEUR 152) entstanden.

Gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag wird der entstandene Gewinn in Höhe von EUR 5.117.381,27 (im Vorjahr: Verlust TEUR 883) an die Gesellschafterin abgeführt.

Aufgrund des mittelbaren Organschaftsverhältnisses mit der Deutsche Bank AG trägt die DB Print GmbH keine eigene Körperschaft- und Gewerbesteuer.

IV. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Verträgen betragen insgesamt EUR 7.955.327,90 (im Vorjahr: TEUR 7.232) und enthalten die Beträge für die gesamte voraussichtliche Nutzungsdauer. Davon entfallen EUR 3.283.973,41 (im Vorjahr: TEUR 1.930) auf Mietverträge (alle mit verbundenen Unternehmen), EUR 3.973.038,67 (im Vorjahr: TEUR 4.174) auf Miet- und Leasingverträge für Maschinen und EUR 698.315,82 (im Vorjahr: TEUR 1.127) auf Wartungsverträge.

Im Jahresdurchschnitt wurden 69 (im Vorjahr: 65) Mitarbeiter beschäftigt. Sie verteilen sich auf 52 (im Vorjahr: 49) Tarifangestellte und 17 (im Vorjahr: 16) außertarifliche Mitarbeiter.

Zwei Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der DB Print GmbH; sie hatten ein Anstellungsverhältnis bei der Deutsche Bank AG und wurden von dieser entlohnt. Der dritte Geschäftsführer erhielt im Geschäftsjahr eine angemessene Vergütung von der DB Print GmbH; von den Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der DB Print GmbH.

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die entsprechende Angabe im Konzernabschluss der Deutsche Bank AG diese Beträge miteinschließt.

Die DB Print GmbH wird in den Konzernabschluss der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG wird nach IFRS-Vorschriften aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

V. Geschäftsführung

 

Berthold Lantzius-Beninga, Leitender Angestellter,

Bonn (ab 15.2.2023)

 

Matthias Reisinger, Leitender Angestellter,

Bonn (ab 01.01.2024)

 

Jürgen Ritzel, Leitender Angestellter,

Bad Homburg vor der Höhe

 

Dr. Guido Schnödt, Leitender Angestellter,

Frankfurt am Main (bis 31.12.2023)

VI. Mitglieder des Beirats

 

Ilona Kartz, Leitende Angestellte,

Rosendahl (Vorsitzende)

 

Petra Aust, Bankkauffrau,

Schmitten (Stellvertretende Vorsitzende)

 

Andreas Hegeler, Bankkaufmann,

Hofheim am Taunus

 

Dr. Patrik Pohl, Leitender Angestellter

Frankfurt am Main

 

Frankfurt am Main, den 21.05.2024

Berthold Lantzius-Beninga

Jürgen Ritzel

Matthias Reisinger

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die DB Print GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, welche wiederum eine 100%ige Tochter der Deutsche Bank AG ist.

Das bestehende Produkt- und Dienstleistungsspektrum der DB Print GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 beibehalten. Die Leistungen aus dem Bereich des Dokumenten- Managements umfassen im Einzelnen:

Digitaler Massendruck in Schwarz und Vollfarbe

Maschinelle Kuvertierung und Sortierung

Portooptimierung

Entwicklungsleistungen und Kundenprojekte

Datenkonvertierung

Umsatzstärkster Kunde der DB Print GmbH ist die Private Bank der Deutsche Bank AG gefolgt von der Corporate Bank und Wealth Management der Deutsche Bank AG. Des Weiteren erbringt die DB Print GmbH Dienstleistungen für die DB-Konzerntöchter BHW Bausparkasse AG, DB Investment Services GmbH sowie die norisbank GmbH. Die DB Print GmbH erbringt zusätzlich für die Morgen Fund GmbH als einzigen Kunden außerhalb der Deutsche Bank Gruppe Dienstleistungen und ist ansonsten ein rein konzerninterner Dienstleister.

Wirtschaftsbericht 2023

Mit Blick auf die Geschäftsführung der Gesellschaft ergaben sich im Jahr 2023 folgende Veränderungen. Mit Wirkung ab dem 15.02.2023 wurde Herr Berthold Lantzius-Beninga zum weiteren Geschäftsführer der DB Print bestellt. Herr Dr. Guido Schnödt schied mit Wirkung zum 31.12.2023 aus der Geschäftsführung aus; ihm folgte ab dem 01.01.2024 Herr Matthias Reisinger nach.

Der Beirat der Gesellschaft blieb unter dem Vorsitz von Frau Kartz im Jahr 2023 ohne Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Auch das Jahr 2023 wurde durch eine große Anzahl an unterschiedlichen Aktivitäten und Ereignissen bestimmt. Neben der routinemäßigen Produktion war vor allem das Deutsche Bank Großprojekt "UNITY" zur Migration der Postbank IT-Systeme auf Deutsche Bank IT-Systeme prägend. Hier erfolgte im Einklang mit dem Projektverlauf von Januar bis Juli die Produktionsaufnahme für die Marken Postbank, DSL und FYRST.

Als weitere wesentliche Aktivitäten sind zu nennen:

Der Bereich Betrieb war in den beiden Monaten Januar und Februar mit der Abwicklung der Jahresendproduktion unter Einbeziehung des bestehenden Backup-/Produktionsstandortes in Oberursel beschäftigt. Dabei konnte die für die Deutsche Bank-Gruppe sehr wichtige Jahresendproduktion, wie zum Beispiel Kontoauszüge, Depotauszüge und Steuerdokumente qualitäts- und termingerecht produziert werden. Des Weiteren wurden für die Marken Postbank, DSL und FYRST sukzessive rund 85 Druckanwendungen in Produktion übernommen und bis zum Jahresende ein Sendungsvolumen von rund 37 Mio. Sendungen produziert.

Der Bereich der Produktentwicklung war neben den Arbeiten zu der Jahresendverarbeitung im ersten Quartal bis zur Jahresmitte im Wesentlichen mit dem Großprojekt "UNITY" der Deutsche Bank zur Migration der Postbank IT-Systeme auf Deutsche Bank Systeme befasst.

Im Mai 2023 wurde das bestehende Qualitätsmanagementsystem durch die DMSZ (Deutsche-Management-System-Zertifizierungsgesellschaft) im Rahmen eines Überwachungsaudits nach der Norm DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich zertifiziert.

• Geschäftsverlauf

Aufgrund der erheblichen Zusatzvolumen für die Marke Postbank stiegen die gesamten Volumina der Tages- und Jahresendproduktion (z.B. Kontoauszüge, Wertpapierabrechnungen, Depotauszüge und Steuerbescheinigungen) um rd. 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Im Bereich der regulatorischen Kundenkommunikation (Mailings) fielen im Jahr 2023 hingegen mit rd. 2,2 Mio. Sendungen vergleichsweise geringe Volumen an. Die Umsätze im Bereich der Entwicklungsleistungen lagen mit rund TEUR 420 um etwa 25 Prozent unter dem Vorjahresumsatz.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die DB Print GmbH Umsätze in Höhe von TEUR 22.324, die damit sehr deutlich über dem Vorjahresniveau von TEUR 15.018 lagen.

• Vermögens- und Ertragslage

Im Jahr 2023 konnte aufgrund der deutlich höheren Produktionsvolumen sowie gesunkenen Kosten für Altersvorsorge von TEUR 172 (Vorjahreswert: TEUR: 593) ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 5.117 (Vorjahreswert: TEUR -883) realisiert werden. Das Ergebnis spiegelt die seitens der Geschäftsführung im Vorjahr positive Einschätzung für die Chancen zur Volumenerhöhung wider und entspricht einer Umsatzrentabilität von 22,92% (Vorjahreswert: -5,88%). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird das Ergebnis nach Steuern vollständig an die DB Capital Markets (Deutschland) GmbH abgeführt. Die Konzernmutter trägt aufgrund des Organschaftverhältnisses die Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.805 sind um TEUR 857 ggü. dem Vorjahr gestiegen, im Wesentlichen bedingt durch höhere Kosten für Aushilfspersonal, die einen Anstieg um TEUR 440 gegenüber dem Vorjahr verzeichneten. Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 5.241 (Vorjahreswert: TEUR 3.167) ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der stark angestiegenen Produktionsvolumina und erhöhten Einkaufspreise um TEUR 2.074 gestiegen.

Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 5.718 sind aufgrund geringerer sozialer Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung um TEUR 316 gesunken.

Die Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus dem Zinsertrag für Wertpapiere zur Deckung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 643 (Vorjahreswert: TEUR 0) sowie Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 9,9 (Vorjahreswert: TEUR 0) bzw. TEUR 3,6 (Vorjahreswert: TEUR 0). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 0 (Vorjahreswert: TEUR 664).

Aus dem Umsatzanstieg in Höhe von TEUR 7.306 und den gesamten übrigen Aufwands- und Ertragseffekten ergibt sich damit im Vergleich zum Vorjahr ein um TEUR 6.001 gestiegenes Ergebnis nach Steuern.

Die DB Print GmbH verfügte zum 31. Dezember 2023 unverändert über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.525. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr - vor dem Hintergrund einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme - von 25,70% auf 16,06% gesunken.

Das Fremdkapital in Höhe von TEUR 7.245 (Vorjahreswert TEUR 3.038) umfasst im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.174 (Vorjahreswert TEUR 1.802) und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.071 (Vorjahreswert TEUR 1.236).

Die direkten Kosten nach IFRS als bedeutsamer Leistungsindikator und als interne finanzielle Steuerungsgröße aus der Unternehmensbereichsrechnung des DB- Konzerns, in Höhe von TEUR 16.853 (Vorjahreswert TEUR 13.858) lagen um TEUR 712 deutlich unter der Zielvorgabe von TEUR 17.565. Bei der IFRS-Darstellung werden als wesentlicher Unterschied zur HGB-Darstellung Wertpapierergebnisse aus dem Pensionsvermögen und Zuweisungen an Pensionsverpflichtungen nicht einbezogen.

• Finanzlage

Die Finanzlage und die Liquidität spiegeln die positive Geschäftsentwicklung wider. Die verfügbaren liquiden Mittel waren auch im Jahr 2023 jederzeit ausreichend, um die zeitnahe Regulierung der Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skontoabzügen sicherzustellen.

Die grundsätzliche Entscheidung, innerhalb der DB Print GmbH Anlagen zu leasen, bestand auch für das vergangene Jahr.

Das täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten stieg in Folge der positiven Geschäftsentwicklung von TEUR 1.931 auf TEUR 5.560. Es bestand eine Kreditlinie von TEUR 1.000, welche ungenutzt blieb.

• Gesamtaussage der Geschäftsleitung

Der Geschäftsverlauf der DB Print GmbH im Jahr 2023 ist als sehr positiv zu bezeichnen. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn entwickelten sich gegenüber dem Vorjahr sehr positiv. Die DB Print GmbH erwirtschaftete ohne Berücksichtigung der Kosten für Altersvorsorge ein deutlich über den Erwartungen liegendes Ergebnis.

Risikobericht

Risikomanagement

Die DB Print GmbH ist in die bestehenden risikominimierenden Maßnahmen und Prozesse der Deutsche Bank-Gruppe, wie z.B. "Business Continuity Planning", Kontrolle von Revisionsanforderungen, die Umsetzung von Deutsche Bank-Standards und das operationelle Risikomanagement eingebunden.

Aufgrund der starken Ausrichtung der DB Print GmbH auf die Gesellschaften des Deutsche Bank-Konzerns sowie der hohen Integrationstiefe in den Deutsche Bank- Konzern wird das Liquiditäts- und Adressenausfallrisiko als gering eingeschätzt.

Wie in den Vorjahren gab es auch in diesem Geschäftsjahr keine Verluste aus Fehlbearbeitungen zu verzeichnen. Die bestehenden Business-Continuity-Pläne und Notfall-Prozeduren werden regelmäßig überprüft und in Abstimmung und nach den Vorgaben bzw. Anforderungen der Kunden ggf. angepasst. Es besteht ein detailliertes Konzept für das Krisenmanagement.

Aufgrund der stark angestiegenen Produktionsvolumen wurde festgelegt, den zweiten Produktionsstandort in Oberursel in Dauerbetrieb zu nehmen, um so eine zu hohe Konzentration der Kapazitäten und Ressourcen auf einen Standort zu vermeiden.

Im Rahmen des DB Third-Party-Risk-Managements haben alle relevanten externen Lieferanten der DB Print GmbH den Prozess durchlaufen. Nach erfolgter Risikobewertung wurden die Lieferanten in das System zur kontinuierlichen Steuerung der Lieferanten aufgenommen.

Interne Revision

Die DB Print GmbH verfügt über keine eigene Interne Revision, sondern ist in die Revisionsplanung der Deutsche Bank-Gruppe eingebunden. Im Jahr 2023 erfolgte im DB Konzern eine Revisionsprüfung der Deutsche Bank AG Private Bank unter Einbezug der DB Print GmbH mit dem Fokus auf Output-Management.

Für die Gesellschaft ergaben sich lediglich kleinere Aufgaben im Bereich des Business Continuity Management. Insgesamt wurde der Gesellschaft so eine hohe Compliance mit den relevanten Richtlinien und Policies der Deutsche Bank AG bestätigt.

Qualitätsmanagement

Das von der DMSZ (Deutsche-Management-System-Zertifizierungsgesellschaft) durchgeführte Audit für das bestehende Qualitätsmanagementsystem hat die DB Print GmbH im Mai 2023 ohne Haupt- und Nebenabweichungen bestanden.

Die Zertifizierung erfolgte auf Basis der Norm DIN EN ISO 9001:2015. Seitens der DMSZ wurde erneut das sehr hohe Niveau des Systems herausgestellt.

Die kontinuierlichen Qualitätsmessungen für die SLA- und Zielerreichung belegen ein unverändert hohes Qualitätsniveau.

Das bestehende Qualitätsmanagementsystem wird in enger Verbindung mit dem Risikomanagement als probates Instrument zur Risikominderung verstanden.

Die Risikobetrachtung wurde zum Bilanzstichtag, den 31. Dezember 2023 durchgeführt und bezieht sich auf den Zeitraum von 12 Monaten.

• Gesamtaussage der Geschäftsleitung

Aufgrund der vielfältigen Maßnahmen zur Reduktion von Risiken, insbesondere durch die Bereitstellung der IT-Infrastruktur mit entsprechender Notfallvorsorge durch die Deutsche Bank AG, der Verfügbarkeit des zweiten Standortes als dauerhafte Produktionslokation, das umfangreiche Qualitätsmanagementsystem sowie die hohe Integrationstiefe in den Deutsche Bank Konzern, sieht die Geschäftsführung ein geringes Risikoprofil für den operativen Betrieb der Gesellschaft.

Chancen- und Prognosebericht

Für das Jahr 2024 erwarten wir aufgrund des vollumfänglich zur Wirkung kommenden Volumenanstieges durch die zusätzlichen Postbank-Druckvolumen einen nochmaligen Anstieg der Gesamtvolumen von etwa 10 Prozent. Mittelfristig erwartet die DB Print GmbH aufgrund der fortlaufenden Digitalisierungsstrategie im Bereich der Kundenkommunikation jedoch wiederum abnehmende Volumina.

Für das Jahr 2024 gehen wir von einer unveränderten Ausrichtung der DB Print GmbH auf die DB Gruppe aus, mit dem Ziel, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu attraktiven Preisen zu erbringen. Der Fokus wird im Jahr 2024 auf der Optimierung der Produktionsjobstrukturen zur weiteren Verbesserung der Stückkosten liegen.

Aus heutiger Sicht sind der Geschäftsführung der DB Print GmbH keine Risiken bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der DB Print GmbH nehmen könnten. Für das Jahr 2024 erwarten wir vor dem Hintergrund gesunkener Material- und Produktionsverkaufspreise einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Auch für das Jahr 2024 wurden direkte Kosten nach IFRS als bedeutsamer Leistungsindikator und als Zielgröße definiert, von deren Erreichung die Geschäftsführung aktuell ausgeht.

• Gesamtaussage der Geschäftsleitung

Die Geschäftsführung sieht trotz des aktuellen Trends hin zur Digitalisierung der Kundenkommunikation und den damit verbunden sich reduzierenden Produktionsvolumen auf Papierbasis gute Chancen zur weiteren Steigerung der Produktionsvolumen im Jahr 2024.

Aufgrund inhärenter Prognoseunsicherheiten können die tatsächlichen Ergebnisse im Jahr 2024 wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

 

Frankfurt am Main, den 21.05.2024

Berthold Lantzius-Beninga

Jürgen Ritzel

Matthias Reisinger

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