Autobahn Tank & Rast Betriebsgesellschaft Ost mbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Pollert seit 5.3.2026 | Prokura |
Max Mürmann seit 21.11.2023 | Prokura |
Andreas Rehm seit 22.3.2023 | Prokura |
Peter Krosta seit 7.4.2021 | Geschäftsführer |
Carsten Helms seit 10.9.2019 | Prokura |
Thomas Klaffke seit 5.6.2019 | Geschäftsführer |
Sandra Simone Friese seit 30.4.2018 | Prokura |
Ralf Rothkamp seit 19.4.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sanifair GmbHBonnJahresabschluss zum 31.12.2016Bilanz zum 31.12.2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang zum 31. Dezember 20161. Grundsätze Der Jahresabschluss der Sanifair GmbH (Amtsgericht Bonn, HRB 9047) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Sanifair GmbH ist nach § 267 Abs. 2 und 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Vergleichbarkeit von Vorjahresangaben Abweichend zum Vorjahr wurden in der GuV in 2016 aufgrund der Änderungen im HGB durch das BilRUG die Erträge aus Kostenerstattungen im Zusammenhang mit dem Abschluss von Franchise-Verträgen sowie der Auflösung von Investitionskostenzuschüssen in Höhe von insgesamt TEUR 476 als Umsatzerlöse ausgewiesen. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Dort sind diese Erträge für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von TEUR 5.631 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Des Weiteren wurden Aufwendungen für untervermietete Betriebsräume sowie andere Kosten im Zusammenhang mit der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 1.229 als Materialaufwand ausgewiesen. Das Vorjahr wurde ebenfalls nicht angepasst. Dort sind diese Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.036 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Abweichend zum Vorjahr wurden in der GuV in 2016 die Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von TEUR 2.659 als Materialaufwand ausgewiesen, um die Darstellung der Ertragslage zu verbessern. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Dort sind diese Aufwendungen für das Vorjahr in Höhe von TEUR 4.155 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 3. Einbeziehung in den Konzernabschluss Die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG (vormals: T&R Investment GmbH & Co. KG), Bonn, stellt zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser wird beim Bundesanzeiger (Reg.-Nr. HRA 8655) offengelegt. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, die planmäßig über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben werden. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die planmäßig über die jeweils erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren linear abgeschrieben werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 410 werden grundsätzlich im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Weiterhin wird hierfür eine Abgangsfiktion unterstellt, wonach die Zugänge im Jahr des Zugangs auch als Abgang ausgewiesen werden. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen berücksichtigt. Umsatzerlöse werden mit Leistungserbringung realisiert. Erläuterungen zur Bilanz 5. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung sind im Anlagespiegel der Gesellschaft dargestellt (Anlage zum Anhang). 6. Forderungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen wie im Vorjahr gegen Franchisenehmer des Sanifair-Konzepts. 7. Flüssige Mittel Es handelt sich wie im Vorjahr im Wesentlichen um die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten. 8. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich am Bilanzstichtag aus dem Stammkapital (TEUR 25) und der Kapitalrücklage (TEUR 975) zusammen. Auf der Grundlage des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Autobahn Tank & Rast Holding GmbH wurde der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.945 an diese abgeführt. Im Vorjahr wurden vom Jahresüberschuss TEUR 3.636 ebenfalls an die Autobahn Tank & Rast Holding GmbH abgeführt und TEUR 125 zum Ausgleich eines bestehenden Verlustvortrages verwendet. 9. Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich wie im Vorjahr hauptsächlich um zurückgestellte Investitionskosten, noch nicht abgerechnete Aufwendungen aus dem Personalbereich sowie um sonstige ausstehende Rechnungen. 10. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der laufenden Verrechnung zwischen den Gesellschaften sowie aus den Verpflichtungen aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr gegenüber der Autobahn Tank & Rast GmbH und resultieren im Wesentlichen aus laufender Verrechnung zwischen den Gesellschaften. 11. Haftungsverhältnisse Die bestehende Konzernfinanzierung wurde u.a. durch eine Globalzession aller gegenwärtigen und künftigen Geldforderungen der Gesellschaft sowie der Verpfändung der Bankkonten, die bei deutschen Kreditinstituten geführt werden, gesichert. Die Gesellschaft haftet hiermit insbesondere für die ausgereichten Darlehen, den sogenannten Senior Facilities, der Deutsche Raststätten Holding GmbH (TEUR 300.000; Vorjahr: TEUR 300.000), der Autobahn Tank & Rast Holding GmbH (TEUR 800.000; Vorjahr: TEUR 800.000) und der Autobahn Tank & Rast GmbH (TEUR 300.000; Vorjahr: TEUR 300.000). Von einer Inanspruchnahme der gestellten Sicherheiten für die Darlehensverbindlichkeiten wird nicht ausgegangen, da die Darlehensnehmer bisher allen Zahlungsverpflichtungen aus den Kreditverträgen nachgekommen sind und aufgrund der bestehenden Liquiditätsplanungen auch zukünftig hiervon ausgegangen wird. Die Durchsetzbarkeit etwaiger Ansprüche aus Garantien und Verpfändungen durch die Kreditinstitute ist jedoch nur insoweit möglich, als dies nicht gegen die Regelungen der §§ 30, 31 ff. GmbHG verstößt. 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Nutzung der Anlagen in Einkaufszentren liegen Mietverträge zugrunde. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Vermieter. Die Mietverträge haben noch Restlaufzeiten zwischen einem und zehn Jahren und werden im kommenden Geschäftsjahr voraussichtlich zu einem jährlichen Mietaufwand von TEUR 1.340 führen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 13. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.870 (Vorjahr: TEUR 12.949) resultieren wie im Vorjahr überwiegend aus der Vermarktung (TEUR 14.439; Vorjahr: TEUR 11.034) von Sanifair-Anlagen außerhalb der Autobahn sowie aus Franchisegebühren von der Autobahn Tank & Rast GmbH (TEUR 1.954; Vorjahr: TEUR 1.915). 14. Sonstige betriebliche Erträge
15. Personalaufwand
16. Abschreibungen Die planmäßigen Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 2.575 (Vorjahr: TEUR: 2.443), außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. 17. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige Angaben 18. Steuerliche und gesellschaftsrechtliche Verhältnisse Zwischen der Gesellschaft und der Autobahn Tank & Rast Holding GmbH besteht unverändert ein Gewinnabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrages besteht zwischen der Gesellschaft und der T&R BidCo GmbH, Bonn, eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Daneben besteht mit der deutschen Betriebsstätte unverändert eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Deutsche Raststätte Gruppe IV GmbH. Die Gesellschaft hat zudem eine Betriebsstätte in Paris. Diese wird ertrag- und umsatzsteuerlich in Frankreich veranlagt. 19. Vergütung der Geschäftsführung Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Vergütung erhalten. 20. Geschäftsführung Dr. Karl-H. Rolfes, Bonn (Chief Executive Officer der T&R GP Management GmbH) Jens Przygodda, Köln (Geschäftsführer Sanifair GmbH) Carlo Caldi, Bonn (Leiter Strategische Unternehmensentwicklung der Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG)
Bonn, den 20. März 2017 Dr. Karl-H. Rolfes Jens Przygodda Carlo Caldi Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Allgemeines Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Geschäftsjahr 2016 weiter fortgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt insgesamt um 1,9 % (Vorjahr: 1,7 %), gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum in den ersten beiden Quartalen sowie im vierten Quartal und einem abgeschwächten Wachstum in dritten Quartal des Jahres 2016. Das operative Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA), das einen bedeutsamen finanziellen Leistungsindikator der Gesellschaft darstellt, hat sich im gleichen Zeitraum von Mio. EUR 6,4 auf Mio. EUR 6,5 leicht erhöht. Dies ist vor allem auch auf den in 2016 fortgesetzten Expansionskurs und die damit in Zusammenhang stehenden Einmalzahlungen von Franchisepartnern zurückzuführen, so dass die geplante Entwicklung des operativen Ergebnisses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016 nahezu erfüllt werden konnte. Aufgrund des weiteren Expansionskurses der Gesellschaft und der damit verbundenen Veränderungen im Bestand an Sanifair-Anlagen in 2015 und 2016, die auch die Übergabe von 20 Standorten (Vorjahr: 18) an Franchise-Partner beinhalten, ist ein Ergebnisvergleich nur eingeschränkt möglich. Ende 2016 hat die Gesellschaft insgesamt 84 (Vorjahr: 77) Sanifair-Anlagen außerhalb der Autobahn im Bestand. Geschäftsmodell Die operative Geschäftstätigkeit der Sanifair GmbH steht im Zusammenhang mit dem gleichnamigen Hygienekonzept für Sanitäranlagen. Die Gesellschaft übernimmt dabei Aufgaben in den Bereichen Know-how-Entwicklung, strategische Umsetzung, Projektmanagement, Betreuung, Überwachung, Weiterentwicklung des Systems und deren Produkte sowie Aufbau, Implementierung und Vermarktung eines Franchisesystems. Es ist vorgesehen, das Hygienekonzeptes "Sanifair" durch zusätzliche Services und noch stärkeren Qualitätsanforderungen kontinuierlich den ständig wachsenden Kundenansprüchen anzupassen sowie die Vermarktung außerhalb des Autobahnnetzes weiter voranzutreiben. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Mit Mio. EUR 16,9 liegen die Umsatzerlöse insgesamt um Mio. EUR 3,9 (30,3 %) über dem Vorjahresniveau, damit über den geplanten Umsatzerlösen, was insbesondere auf Einmalzahlungen zurückzuführen ist. Daneben ist aufgrund der Veränderungen im Bestand an Sanifair-Anlagen in 2015 und 2016 ein Vergleich nur eingeschränkt möglich. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von Mio. EUR 5,8 auf Mio. EUR 0,4 verringert. Der Rückgang resultiert überwiegend aus den Änderungen im HGB durch das BilRUG. Im Geschäftsjahr werden die Erträge aus Kostenerstattungen im Zusammenhang mit dem Abschluss von Franchise-Verträgen sowie der Auflösung von Investitionskostenzuschüssen als Umsatzerlöse ausgewiesen. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Dort sind diese Erträge für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von TEUR 5.631 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Des Weiteren wurden Aufwendungen für untervermietete Betriebsräume sowie andere Kosten im Zusammenhang mit der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 1.229 als Materialaufwand ausgewiesen. Das Vorjahr wurde ebenfalls nicht angepasst. Dort sind diese Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.036 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Abweichend zum Vorjahr wurden in der GuV in 2016 die Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von TEUR 2.659 als Materialaufwand ausgewiesen, um die Darstellung der Ertragslage zu verbessern. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Dort sind diese Aufwendungen für das Vorjahr in Höhe von TEUR 4.155 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Mio. EUR 1,4 und ist damit planmäßig leicht über Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 5,4 (Vorjahr: Mio. EUR 11,1) beinhalten u.a. Rechts- und Beratungskosten, die im Zusammenhang mit dem Wachstumskurs und der weiteren Vermarktung des Sanifair-Konzeptes außerhalb der Autobahn stehen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus den bereits erwähnten Änderungen im HGB durch das BilRUG. Insgesamt entstand im laufenden Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von Mio. EUR 3,9 (Vorjahr: Mio. EUR 3,7), der aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die Autobahn Tank & Rast Holding GmbH abgeführt wird. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich in 2016 um Mio. EUR 7,7 auf Mio. EUR 25,8. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen gegen Franchise-Nehmer aus Einmalzahlungen sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die auch die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung an die Autobahn Tank & Rast Holding GmbH beinhalten. Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden liquide Mittel in Höhe von Mio. EUR 0,4 (Vorjahr: Mio. EUR 0,6). Das Investitionsvolumen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug insgesamt Mio. EUR 3,0 (Vorjahr: Mio. EUR 3,7). Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Investitionen in neue Sanifair-Anlagen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich auf Mio. EUR 2,5 (Vorjahr: Mio. EUR 2,4). Finanzierung Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über die selbst erwirtschaftete Liquidität sowie über den Konzern. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2016 jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Mitarbeiter Ende 2016 waren 16 Mitarbeiter beschäftigt. Zukünftige Entwicklung In 2016 wurden weitere Standorte identifiziert und eröffnet, weshalb eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr erwartet wird. Daneben ist vorgesehen, auch künftig Standorte an Franchise-Nehmer zu übergeben, so dass die Geschäftsführung, auch aufgrund der derzeitigen allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, von einem gegenüber dem Berichtsjahr gestiegenen operativen Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) und damit auch des Jahresergebnisses insgesamt im Jahr 2017 ausgeht. Daneben ist die Entwicklung der Gesellschaft aber auch entscheidend von der Eröffnung zusätzlicher Sanifair-Anlagen abhängig. Chancenberichterstattung Chancen ergeben sich für die Gesellschaft im Wesentlichen aus der nationalen und internationalen Expansion des Sanifair-Konzepts außerhalb der Autobahn. Die Geschäftsführung sieht im Wesentlichen weitere Chancen in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung über die oben dargestellt Prognose hinaus, wenn sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung positiver zeigen sollte als vorgesehen. Risikobericht Die von dem Betrieb der Sanifair-Anlagen ausgehenden Risiken liegen nach Einschätzung der Geschäftsführung in einem durch die Geschäftstätigkeit bedingten üblichen Rahmen und betreffen im Wesentlichen Risiken aus lokalen Hygienebestimmungen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch von neutralen Instituten vorgenommene regelmäßige Hygienechecks, welche Gesundheitsgefährdungen entgegenwirken. Wesentliche Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die für die Beurteilung der Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von Bedeutung sind, sieht die Geschäftsführung derzeit nicht. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus dem Wettbewerb mit anderen Betreibern von Sanitäranlagen bei der Erschließung neuer Standorte. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch intensive Marktbeobachtung sowie den Einsatz erfahrener Mitarbeiter bei Ausschreibungen. Die Geschäftsführung geht nicht davon aus, dass sich die Wettbewerbssituation in nächster Zeit zu Ungunsten der Gesellschaft ändern wird.
Bonn, den 20. März 2017 Dr. Karl-H. Rolfes Jens Przygodda Carlo Caldi Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sanifair GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Sanifair GmbH, Bonn, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 23. März 2017 Deloitte
GmbH
gez. Feldhoff, Wirtschaftsprüferin gez. Zurhake, Wirtschaftsprüfer |
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