Pensum MED GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Kelcec seit 26.2.2025 | Geschäftsführer |
Nico Mensch seit 26.2.2025 | Prokura |
Jonathan Fuchs seit 15.11.2023 | Prokura |
Franziska Klosterhuber seit 14.12.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pensum MED GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Pensum MED GmbH, StuttgartA. Grundlagen des Unternehmens Die Pensum MED GmbH wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Stuttgart. Gegenstand des Unternehmens sind die Unternehmensberatung und Optimierung von Prozessen sowie Personaldienstleistungen aller Art, insbesondere Personalvermittlung und gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassungen. Die Gesellschaft hat bundesweit insgesamt sechs Standorte, von denen die Personaldienstleistung insbesondere für die Pflegebranche erbracht wird. Die Gesellschaft unterhält neben ihrem Hauptsitz in Stuttgart noch fünf unselbständige Betriebsstätten in Nürnberg, München, Heidelberg, Kassel und Leipzig. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war weiterhin von hohen, aber rückläufigen Inflationsraten und von einer Stagnation geprägt. Maßgeblich waren die steigenden Zinsen, die schwache Kaufkraft und die gestiegenen Energiekosten. Dies zeigt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, was bei -0,3% unter dem Vorjahreswert liegt (Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz 15.01.2024). Der hohe Krankheitsstand im Jahr 2023 wirkte sich ebenso negativ auf die Wirtschaftsleistung aus. Der Krankheitsstands 2023 lag bei 5,5%. Dies bedeutet, dass an jedem Tag im Durchschnitt 55 von 1.000 Arbeitnehmer krankgeschrieben waren (DAK, Analyse Krankheitsstand 2023). Insgesamt entwickelte sich der Arbeitsmarkt stabil und erreicht mit den durchschnittlichen Erwerbstätigen von 45,9 Millionen einen Hochstand (Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz 15.01.2024). Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branche der Arbeitnehmerüberlassung, auch als Zeitarbeit bekannt, blieb auch im Jahr 2023 eine feste Größe auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Sie spielte eine wichtige Rolle, indem sie Unternehmen half, ihren Personalbedarf flexibel an die wirtschaftlichen Schwankungen anzupassen. Im Jahr 2023 war die Branche weiterhin von einer hohen Dynamik und Fluktuation geprägt. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Entwicklungen der Zeitarbeit vom Juli 2024) Insgesamt hat die Arbeitnehmerüberlassungsbranche im Jahr 2023 trotz stabiler Beschäftigungszahlen und der Flexibilität, die sie Unternehmen bietet, Herausforderungen durch wirtschaftliche Unsicherheiten und hohe Betriebskosten erlebt. Die Branche bleibt ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Arbeitsmarktes und spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Lage wider. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war in 2023 schwierig. Die Branche der Arbeitnehmerüberlassung ist seit Jahren in der Pflegebranche etabliert und ein wichtiger Bestandteil in der Personalgewinnung. Die sehr starke Nachfrage nach qualifiziertem Personal führt zu einem Nachfrageüberhang. Sie wirkt sich weiterhin negativ auf die Personalkostensituation und auf die Rahmenbedingungen aus. II. Geschäftsverlauf Wir konnten im ersten Halbjahr an allen Standorten nochmals wachsen und damit verbunden auch die Umsätze steigern. Das weitere Wachstum der Gesellschaft konnte nur durch Steigerung der Anzahl der Beschäftigten bewältigt werden, was zu einem deutlichen Anstieg der Personalkosten führte. Für das zweite Halbjahr war ein nicht zu erwartender Umsatzeinbruch zu verzeichnen. Die Einsparung von Personal konnte aber nur zeitverzögert ab 2024 durchgesetzt werden, was letztendlich in Verbindung mit den höheren Personalkosten und der Inflationsausgleichsprämie zu einem negativen Jahresergebnis führte. Insgesamt ist ein Jahresfehlbetrag i. H. v. -722 T€ (Vorjahr: +312 T€) erzielt worden. Das Eigenkapital beträgt 207 T€. III. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Ertragslage Die Gesellschaft kann insgesamt auf ein wechselhaftes Geschäftsjahr zurückblicken. Die Umsätze sind um rd. 28,6 % auf 59.578 T€ (Vorjahr: 46.327 T€) gestiegen. Der Anstieg war insbesondere im ersten Halbjahr zu verzeichnen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr überproportional- bedingt durch die zusätzliche Mitarbeitereinstellungen sowie der Inflationsausgleichsprämienzahlung- auf 52.895 T€ (Vorjahr: 40.452 T€). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl verändert sich von 783 Arbeitnehmern in der Arbeitnehmerüberlassung zu Beginn des Geschäftsjahres auf 778 (- 0,6 %) Arbeitnehmer zum Ende des Geschäftsjahres. Die Personalaufwandsquote hat sich von 87 Prozent auf 89 Prozent erhöht. Der Deckungsbeitrag (Umsatzerlöse abzüglich Personalaufwendungen) hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich von 2.993 T€ auf 4.156 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2.055 T€ auf 7.4447 T€ (Vorjahr: 5.392 T€) gestiegen. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die korrespondierend zur gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter höheren variablen betrieblichen Aufwendungen, wie Beratungs- und Dienstleistungen innerhalb der Unternehmensgruppe mit +1.104 T€, der Reisekosten mit +616 T€ sowie Forderungsausfällen mit +T€ 275, zurückzuführen. Aufgrund des Jahresfehlbetrages führt der steuerliche Verlustrücktrag zu einer Minderung der Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag der beiden Vorjahre von T€ 135. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 722 T€ erwirtschaftet und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 312 T€ deutlich verschlechtert. Diese Entwicklung ist trotz der deutlichen Erhöhung des Umsatzvolumens auf einen Anstieg der Personalaufwandsquote sowie höherer, von der Anzahl der Mitarbeiter abhängiger Dienstleistungskosten, höherer Reisekosten und Forderungsausfällen zurückzuführen. 2. Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jeder Zeit sichergestellt. Der vereinfacht ermittelte Cashflow (Jahresfehlbetrag 722 T€ zzgl. Abschreibungen) betrug -470 T€ (Vorjahr: +536 T€) und nahm somit um 1.006 T€ ab. Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus der Finanzierung der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen mit T€ 429 sowie des negativen Cashflows von 470 T€. Die Zahlungsmoral der Kunden führte in der Gesellschaft zu keinen Liquiditätsengpässen, jedoch waren im Vergleich zum Vorjahr unerwartet höhere Forderungsausfälle von 289 T€ (Vorjahr: 14 T€) zu verzeichnen, die sich auf das Ergebnis der Gesellschaft negativ ausgewirkt haben. Die Gesellschaft rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist stabil. Die Konten bei Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr überwiegend auf Guthabenbasis geführt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 7.346 T€. Sie ist somit um 929 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Anstieg ist vor allem auf die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bedingt durch das im Vergleich zum Vorjahr höhere Umsatzvolumen zurückzuführen. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Das Sachanlagevermögen veränderte sich durch höhere Investitionen als Abschreibungen um 177 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 5.192 T€ (Vorjahr: 4.613 T€) sind auch auf Grund des höheren Umsatzvolumens gestiegen (+ 579 T€). Das zu Beginn des Geschäftsjahrs 2024 intensivierte Forderungsmanagement hat sich bereits positiv auf den Forderungseingang ausgewirkt. Das gezeichnete Kapital ist mit 25 T€ voll einbezahlt. Aufgrund des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresfehlbetrags hat sich das Eigenkapital von 928 T€ auf 207 T€ verringert. Die sonstigen Rückstellungen nahmen im Rahmen der Geschäftsausweitung und der damit einhergehenden Erhöhung der Mitarbeiteranzahl um 336 T€ auf 2.009 T€ zu. Sie beinhalten mit 1.920 T€ überwiegend Personalrückstellungen. 4. Investitionen Die Investitionen (hauptsächlich in Fahrzeuge 367 T€ sowie Büroeinrichtungen T€41) im Berichtsjahr in Höhe von 429 T€ wurden mit Eigenmitteln finanziert. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt weitestgehend auf der Grundlage der laufenden Überwachung des PLAN-IST Vergleichs der Deckungsbeiträge. Im Wesentlichen sind die Kosten im Bereich Personal sowie die damit verbundenen Aufwendungen aus einem Dienstleistungsvertrag im Voraus planbar. Die Inflationsausgleichsprämie wurde erst in 2023 beschlossen und konnte insoweit nicht einkalkuliert werden. Entsprechend der Planung für das Jahr 2023 ist die Gesellschaft bereits ursprünglich von einem deutlichen Umsatzwachstum ausgegangen. Gleichzeitig wurde aufgrund überdurchschnittlich gestiegener Personal- und Verwaltungskosten von einem rückläufigen Jahresergebnis in 2023 ausgegangen. Von einem Jahresfehlbetrag ist man bei der Vorjahresprognose jedoch nicht ausgegangen, was darauf zurückzuführen ist, dass die Kostensteigerungen höher als geplant ausgefallen sind. 6. Gesamtaussage Insgesamt war das Geschäftsjahr wechselhaft. Es war von weiterem Wachstum geprägt, was zu überproportional gestiegenen Personalaufwendungen und mit weiteren Einmalfaktoren wie Inflationsausgleichsprämie und nicht vorhersehbaren Forderungsausfällen zu einem negativen Jahresergebnis geführt hat. C. Prognosebericht Einige Prognosen für 2024 deuten darauf hin, dass die Branche weiterhin mit Schwierigkeiten konfrontiert sein wird. Die ING-DiBa AG prognostiziert einen Rückgang des Zeitarbeitsmarktes um 4 %, bedingt durch neue Vorschriften wie die Zertifizierungspflicht und Arbeitsmarktreformen, die die Kosten erhöhen und die Flexibilität einschränken. Diese Regulierungen könnten dazu führen, dass sich insbesondere junge Menschen vermehrt anderen Formen flexibler Arbeit wie der Selbstständigkeit zuwenden. Das für 2023 geplante Betriebsergebnis wurde aufgrund der vorgenannten Faktoren nicht erreicht. Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einer verbesserten Entwicklung und einem Umsatzvolumen von rd. 53 Mio. € ausgegangen. Allerdings werden in den Einrichtungen die Umsätze für 2024 rückläufig erwartet, da mit einer Einschränkung der Versorgung zu rechnen ist. Dies kann dazu führen, dass Einrichtungen versuchen, die Kosten zu senken, auch wenn dies zu Lasten der Versorgung geht. Der Bereich der Altenpflege wird ähnlich erwartet, wie die der Krankenhäuser. Die Halteposition und Reduktion beim Personal wirken ich bereits ab Februar 2024 positiv aus. Wir erwarten, dass sich die Relation von Personalaufwand zu Umsatz wieder auf normalem Niveau stabilisiert. Damit reduzieren sich auch die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wie beispielsweise Reisekosten entsprechend. Sonderposten wie Inflationsausgleichsprämie und überdurchschnittlich hohe Forderungsausfälle sind nicht zu erwarten. Für 2024 rechnen wir mit einem deutlich positiven Betriebsergebnis. D. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Das Geschäftsfeld der Pensum MED GmbH befindet sich aufgrund der Altersstruktur der Menschheit weiterhin in einem Wachstumsmarkt. Durch die immer älter werdende Gesellschaft werden in den kommenden Jahren weitere Pflegekräfte in der Altenpflege benötigt. Es ist fraglich, ob wir das aus dem bestehenden Angebot decken können. Im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege stellt sich die Situation genauso dar. Aufgrund des allgemeinen Personalmangels mussten wir, was die Personaleinstellungen aber auch das Bestandspersonal betrifft, Zugeständnisse machen, sodass wir unseren Kunden jederzeit eine geeignete Dienstleistung anbieten können. Das Preisniveau auf dem Markt ist auf einem hohen Niveau. Ziel ist es, die Deckungsbeiträge für die Gesellschaft wieder zu erhöhen. Dies soll durch eine stärkere Konzentration auf größere Kunden und kommunale Träger sowie den Verzicht auf nicht rentable Kunden und damit verbunden Personaleinsparungen erreicht werden. Eine maximale Flexibilität muss gewährleistet und auf dieses Ziel ausgerichtet sein. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Der Bewerbermarkt ist weiterhin sehr angespannt. Die Bewerber sowie Mitarbeiter wissen um den Wert ihrer Arbeit und sind durch die Angebote auf dem Markt in der Lage, das Vergütungsniveau so zu erhöhen, dass es bei unseren Kunden zu kaum erträglichen Situationen führt. Das Gesundheitssystem ist seit Jahren durch eine stetige Unterfinanzierung gezwungen, sehr wirtschaftlich zu handeln. Initiativen, die Personaldienstleistung in der Pflege zu regulieren oder teilweise zu reglementieren z.B. durch Quotenregelungen, sind derzeit wahrzunehmen. Auch kommt bei den Kunden nach einigen Jahren der Arbeitnehmerüberlassung immer mehr ein Kostenbewusstsein auf, das den Markt negativ beeinflussen könnte. Ertragsorientierte Risiken: Wettbewerbsrisiken sind weiterhin vorhanden, werden aber nicht als wesentlich eingestuft. Wir gehen davon aus, die bestehenden Marktanteile beibehalten, aber nicht ausweiten zu können. Hierbei spielen die Personalkosten eine wesentliche Komponente, die sich auf den Ertrag negativ auswirken kann. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der derzeitigen Liquiditäts- und Auftragssituation sowie einkalkulierten konzerninternen Finanzierungen sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft verfügt über einen soliden Kundenstamm. Leider mussten wir auch unvorhersehbare Forderungsausfälle hinnehmen, welche die angespannte Situation am Markt widerspiegeln. Kurzfristig verzögerte Zahlungseingänge können nicht ausgeschlossen werden. Gesamtaussage: Risiken der künftigen Entwicklung bestehen vor allem in der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Personalbeschaffung und Personalkosten auf dem Arbeitsmarkt. Den branchenüblichen Risiken wird mit der Bindung von Kunden durch gut ausgebildetes Fachpersonal, Zuverlässigkeit, Qualität und Termintreue vorgebeugt. Trotz den branchenüblichen Risiken besteht ein hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften, sodass wir optimistisch bleiben.
Stuttgart, den 05. November 2024 Michael Mensch, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Pensum MED GmbH, Stuttgart1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Pensum MED GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 736422 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft überschreitet im Geschäftsjahr 2023 erstmals die Kriterien für große Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 3 HGB. Die Rechtsfolgen für große Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 3 HGB treten allerdings entsprechend § 267 Abs. 4 HGB noch nicht ein. Die Gesellschaft ist daher im Geschäftsjahr 2023 als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und sofern sie der Nutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gemäß steuerlichen Vorschriften soweit möglich voll oder linear über einen Sammelposten abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als Aktiver Rechnungsabgrezungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen enthalten die zu erwartenden Steuernachzahlungen aus Vorjahren. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 3 in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres gem. § 253 Abs. 3 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 20.087,63 (Vj. TEUR 20) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter Gegenüber den Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten
5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus einem Beratungs- und Dienstleistungsvertrag mit einem verbundenen Unternehmen. Die Verpflichtungen basieren auf der Mitarbeiterentwicklung und belaufen sich auf ca. TEUR 4.234 p.a.. Der Vertrag unterliegt der gesetzlichen Kündigungsfrist und ist daher gem. § 621 Nr. 3 BGB monatlich kündbar. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführer Während des Berichtsjahres war Geschäftsführer: Herr Ioannis Axiotis (Dipl.-Biologe) (bis 05. November 2024) Herr Michael Mensch (Kaufmann) (ab 05. November 2024) Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Pensum MED GmbH, Stuttgart wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens Pensum MED capital GmbH, Herrenberg einbezogen. Die Pensum MED capital GmbH, Herrenberg stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Pensum MED capital GmbH, Herrenberg wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag wird auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen.
Stuttgart, den 05. November 2024 gez. Michael Mensch, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pensum MED GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pensum MED GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pensum MED GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreterfür den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 13. Dezember 2024 HWS
GmbH & Co. KG
Martin Helmich, Wirtschaftsprüfer Sascha Reitz, Wirtschaftsprüfer sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. |
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