Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 8899
Eingetragen
25.8.2022
Branche
Herstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die industrielle Herstellung, insbesondere als Generalunternehmer, wobei handwerkliche Arbeiten auch durch Dritte ausgeführt werden, und der Vertrieb von Fertighäusern aller Art, einschließlich Zubehör und einschließlich eines branchenüblichen Ergänzungssortiments von Außenanlagen-, Gartenbedarfs-, Inneneinrichtungs- und Baumarktartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nils Klose
seit 13.2.2025
Geschäftsführer
David Hahn
seit 13.2.2025
Prokura
Markus Dorn
seit 28.6.2024
Prokura
Stephan Voll
seit 6.4.2023
Prokura
Sven Dieter Suberg
seit 9.3.2023
Prokura
Christian Garke
seit 25.8.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Axel Felix Bosold
seit 25.8.2022
Prokura
Marco Hammer
seit 25.8.2022
Geschäftsführer
Oliver Schaub
seit 25.8.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (21)

NameAnteil
WSCP VIII Investments S.à r.l.LUX
58.41%
WSCP VIII Emp Investments S.à r.l.LUX
10.51%
ELQ INVESTORS IV LTDGBR
8.12%
WSCP VIII Investments S.à r.l.LUX
6.58%
5.02%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
94.900 €
94.90%
Germany
5.100 €
5.10%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hanse Haus GmbH

Oberleichtersbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Hanse Haus GmbH, Oberleichtersbach

1. Grundlage des Unternehmens

1.1. Vorbemerkung

Mit Urkunde vom 19.07.2022 wurde die HANSE HAUS GmbH & Co. KG nach den Vorschriften der §§190ff. i.V.m. §214ff. UmwG in die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hanse Haus GmbH, umgewandelt. Über die Hanse Haus Holding II GmbH ist die Gesellschaft indirekt im Besitz der Oikos Intermediate Holding GmbH, Schlüchtern. Die Oikos Intermediate Holding GmbH wird wiederum in den Konzernabschluss der Oikos Holding International GmbH, Schlüchtern, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Die Hanse Haus Holding II GmbH fungiert als Holdinggesellschaft.

1.2. Geschäftsmodell

Hanse Haus zählt zu den führenden Fertighausherstellern in Deutschland. Das Kerngeschäft liegt im Fertighausbau von Ein- und Zweifamilienhäusern für private Bauherren, in dem im Wesentlichen alle Umsätze erzielt werden. Hanse Haus plant, baut und vertreibt Fertighäuser, insbesondere für private Bauherren im Inland und im europäischen Ausland. Hanse Haus unterhält in 2023 vier Produktionsstätten in Oberleichtersbach und Bad Brückenau sowie zahlreiche Vertriebsstützpunkte (hauptsächlich auf Musterhausausstellungen) in Deutschland, Schweiz, Großbritannien, Luxemburg.

Wesentliche Einsatzfaktoren sind für die Tätigkeit der Gesellschaft neben Rohstoffen sowie Humankapital auch bezogene Subunternehmerleistungen.

1.3. Forschung und Entwicklung

Für die Unternehmensstrategie der Hanse Haus GmbH ist die Entwicklung neuer Produkte, die Weiterentwicklung der bestehenden Grundrissvorschläge, die Integration von Smart-Home Anwendungen und neuen Heizungstechniken von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang kooperieren wir regelmäßig mit der Fachhochschule Rosenheim, vergeben und betreuen Forschungsarbeiten und engagieren uns in überregionalen Arbeitskreisen, um unseren Qualitätsanspruch auch in der Zukunft zu gewährleisten. In 2020 sind wir zusätzlich eine Kooperation mit dem Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) eingegangen zur "Entwicklung und Monitoring eines Gesamtsystems zur kombinierten regenerativen Versorgung von Gebäuden mit Wärme, Kälte, Strom und Frischluft (RENBuild)". Im Geschäftsjahr 2023 sind TEUR 494 (Vorjahr: TEUR 488) an Entwicklungskosten angefallen, die aufwandswirksam gebucht wurden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Allgemeine Rahmenbedingungen 1

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft hat im Laufe des Jahres 2023 an Dynamik verloren. Nach einem trotz hoher Inflationsraten und weltweiter geldpolitischer Straffung stabilen Wachstum im ersten Quartal 2023, hat sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2023 wieder leicht abgeschwächt. Die weltweite Industrieproduktion stagnierte insgesamt im ersten Halbjahr 2023. Die Entwicklung des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) verlief dabei im Vergleich zwischen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern unterschiedlich. So konnten die wachsenden Wirtschaftsleistungen in den USA und Japan im ersten Halbjahr 2023 positiv zum globalen BIP beitragen. In den USA haben die privaten Haushalte ihre Ersparnisse aus der Corona-Pandemie sehr viel stärker abgebaut als in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften. In Japan trugen gestiegene Exporte und geringere Importe zum globalen Wachstum bei, die u.a. durch die lockere Geldpolitik der japanischen Zentralbank begünstigt wurden. Das Wachstum im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ist deutlich schwächer ausgefallen. Im Vergleich zu den USA ist die Verbraucherpreisinflation in Europa noch höher und belastet die Nachfrage des privaten Konsums. Darüber hinaus zeigen sich sowohl in Europa als auch in den USA die zeitlich verzögerten Effekte der Geldpolitik auf die Investitionen, insbesondere auf Bauinvestitionen. In China ist das BIP- Wachstum in den ersten drei Quartalen 2023 trotz Abkehr von der Null-Covid-Politik unter den Erwartungen geblieben. Der Sachverständigenrat rechnet für das Jahr 2023 mit einem Wachstum des globalen BIP von 2,7 % nach einem Wachstum von 2,9% im Vorjahr. Für den Euroraum wird ein geringes Wachstum von 0,6 % nach einem Wachstum von 3,5% im Vorjahr prognostiziert.

Deutschland

In 2023 konnte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft der Jahre 2021 und 2022 nach dem Corona-Einbruch nicht weiter fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2023 preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von nach wie vor hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen sowie von ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland.

1 Die Angaben in den Abschnitten a. Weltwirtschaft und b. Deutschland zu den allgemeinen Rahmenbedingungen des Konzerns wurden dem Jahresgutachten des Sachverständigenrats 2023/24 entnommen.

Hierbei nahmen zum einen die privaten Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr ab, zum anderen hat auch der Staat erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben reduziert und einen negativen Wachstumsbeitrag zum BIP geleistet. 2 Die schwache Wirtschaftsleistung hat sich auch auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt, wodurch es für Arbeitslose schwieriger war, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die Zahl der Personen in Kurzarbeit hat sich jedoch im Jahresdurchschnitt 2023 im Vergleich zum Vorjahr weiter reduziert. 3

Branchenentwicklung

Das Baugewerbe war in 2023 weiterhin durch die hohen Baukosten und den Fachkräftemangel sowie die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen geprägt. Hiervon war insbesondere der Hochbau betroffen. Die Produktion im Tief- und Ausbau konnte dagegen gesteigert werden. Insgesamt ist die Wirtschaftsleistung im Baugewerbe in 2023 preisbereinigt leicht um 0,2 % gestiegen. 4

Die Umsätze für das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen) sind in Deutschland in den ersten elf Monaten 2023 real um 3,1 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Auch die Auftragseingänge für das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen) entwickelten sich in 2023 weiterhin rückläufig. In den ersten elf Monaten 2023 sind die realen Auftragseingänge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum kalenderbereinigt um 4,7 % zurückgegangen.

Die erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden betrugen in den ersten elf Monaten des Berichtsjahres 197.033 Einheiten (-28,7 % im Vergleich zum Vorjahr). Die Baugenehmigungen für die Ein- und Zweifamilienhäuser sind um 41,2 % auf 58.041 Einheiten und damit stärker als der Gesamtmarkt gesunken.

Baugenehmigungen für Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden

1-11/2023 1-11/2022 Veränderung
Ein- und Zweifamilienhäuser 58.041 98.669 -40.628 -41,2%
Mehrfamilienhäuser 138.992 177.805 -38.813 -21,8%
Insgesamt 197.033 276.474 -79.441 -28,7%

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

2 Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024
3 Quelle: Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 3.Januar 2024
4 Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024

Der Markt für Fertighäuser verzeichnete in 2023 ebenfalls einen deutlichen Rückgang, jedoch etwas geringer als der Gesamtmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser. Die erteilten Baugenehmigungen für Fertighäuser sind in den ersten elf Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 37,5 % gesunken und betrugen insgesamt 12.536 (Vorjahr.: 20.060) Einheiten. Der Marktanteil der Fertighäuser ist jedoch in 2023 weiterhin gestiegen und belief sich Ende November 2023 auf 24,4 % (Vorjahr.: 23,4 %). Der Marktanteil von Hanse Haus am Fertighausbau in Deutschland beträgt rund 4,8 % (Vorjahr: 4,2 %). Zu den Wettbewerbern von Hanse Haus im Ein- und Zweifamilienhausbau gehören die im BDF (Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.) organisierten Unternehmen, regional tätige größere Zimmereibetriebe sowie die Baufirmen, die in konventioneller Bauweise Einfamilienhäuser errichten. Die Wettbewerbssituation hat sich in 2023 nicht nennenswert verändert und ist weiterhin sehr intensiv.

2.2. Geschäftsverlauf

Allgemeine Beurteilung der Geschäftsentwicklung

Die grundsätzlich positive Geschäftsentwicklung setzte sich in 2023 für Hanse Haus weiter fort. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 293,8 Mio. auf EUR 326,4 Mio. um 11,1 % gestiegen, haben jedoch den geplanten Anstieg von 16,0 % aufgrund einer unterjährigen Anpassung des Liefervolumens auf die niedrigeren Verkaufseingänge nicht ganz erreicht. Das EBITDA hat sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,1 Mio. verringert und lag damit unter dem geplanten EBITDA von EUR 30,7 Mio. Dennoch konnte die gute Marktposition im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter gefestigt werden.

In 2023 haben wir mit EUR 235,0 Mio. die Auftragseingänge des Vorjahres (EUR 395,7 Mio.) nicht erreicht. Während 2023 im Inland ein Produktionsvolumen von 638 Häusern verkauft wurde, waren es in 2022 1.129 Stück. Das Produktionsvolumen im Inland betrug 2023 EUR 227,1 Mio., in 2022 EUR 386,0 Mio. Den Rückgang im Inland führen wir trotz einer erfolgreichen Positionierung als qualitativ hochwertiger Anbieter von individuellen Fertighäusern, was uns auch Branchenvergleiche durch externe Fachzeitschriften (bspw. Focus-Money Ausgabe 38/2023) bestätigen, auf die gesamtwirtschaftlichen Einflüsse in 2023 zurück.

Im Ausland wurden in 2023 17 Häuser (EUR 8,0 Mio.) verkauft, in 2022 22 Häuser (EUR 9,8 Mio.). Unsere Kernmärkte im Ausland sind die Schweiz (EUR 5,8 Mio. Auftragseingang, Vorjahr: EUR 3,0 Mio.) und Luxemburg (EUR 2,2 Mio. Auftragseingang, Vorjahr: EUR 6,1 Mio.).

Im Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich der Auftragseingang insgesamt wie folgt:

(TEUR) 2023 2022 Abweichung:
Hauseinheiten 655 1.151 -496 -43,1 %
Auftragswert ohne Keller 235.045 395.746 -160.701 -40,6 %
Auftragswert/Stück 359 344 15 +4,4 %

Die Geschäftsführung bewertet den Verlauf des Geschäftsjahres insgesamt als zufriedenstellend.

2.3. Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Umsatzerlöse mit EUR 326,4 Mio., insbesondere aufgrund der Ausweitung der Produktionskapazitäten sowie der guten Witterungsverhältnisse und der damit ausbleibenden Produktionsausfälle im Winter, EUR 32,6 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (EUR 293,8 Mio.). Im Inland lagen die Umsatzerlöse im Fertighausbau mit EUR 268,7 Mio. 8,3 % über dem Vorjahr (EUR 248,2 Mio.). Der auf ausländischen Märkten erzielte Fertighausumsatz betrug EUR 10,5 Mio. (Vorjahr: EUR 7,5 Mio.) und hat damit einen Anteil von 3,8 % (Vorjahr: 2,9 %) an den Fertighausumsätzen.

Die Vertriebskosten in Höhe von EUR 37,9 Mio. liegen mit EUR 5,0 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 32,9 Mio. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf um EUR 3,0 Mio. höhere Provisionsaufwendungen bedingt durch die höheren Umsatzerlöse. Weitere EUR 1,3 Mio. sind auf erhöhte Marketingaktivitäten zur Kundenaktivierung zurückzuführen.

Die Verwaltungskosten liegen, bedingt durch das Umsatzwachstum, mit EUR 12,0 Mio. EUR 1,7 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 10,3 Mio.

Aufgrund des überproportionalen Anstiegs der Materialeinkaufspreise sowie der gesteigerten Marketingaktivitäten stagnierte das operative EBITDA trotz des hohen Umsatzwachstums auf EUR 25,9 Mio. (Vorjahr: EUR 26,0 Mio., Budget: EUR 30,7 Mio.) und das EBIT auf EUR 19,7 Mio. (Vorjahr: EUR 20,7 Mio., Budget: EUR 24,8 Mio.).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 haben wir ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 17,6 Mio. (Vorjahr: EUR 19,5 Mio.) erzielt.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagevermögen und in das Finanzanlagevermögen in Höhe von EUR 20,8 Mio. (Vorjahr: EUR 27,8 Mio.) getätigt. Davon betreffen den Vertriebsbereich EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.) - im Wesentlichen ein Musterhaus - und den Fertigungs- und Verwaltungsbereich EUR 20,1 Mio. (Vorjahr: EUR 25,8 Mio.). Die Hauptinvestitionen im Produktionsbereich betreffen den Bau einer neuen Produktionsstätte. Den Investitionen stehen planmäßige Abschreibungen und Anlagenabgänge in Höhe von EUR 6,3 Mio. gegenüber, so dass sich das Anlagevermögen insgesamt um EUR 14,5 Mio. erhöht hat.

Das Umlaufvermögen hat von EUR 91,2 Mio. auf EUR 97,3 Mio. zugenommen. Hierbei haben sich die Vorratsbestände stichtagsbedingt um EUR 0,7 Mio. verringert, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund des Liquiditätsmanagements um EUR 1,3 Mio. verringert und die liquiden Mittel stichtagsbedingt um EUR 8,0 Mio. zugenommen.

Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 111,8 Mio. auf EUR 131,2 Mio. erhöht, was im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag, der Aufnahme eines konzerninternen Darlehens zur Finanzierung von Investitionen sowie durch die Zunahme der erhaltenen Anzahlungen bedingt ist.

Finanzlage

Die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich am Bilanzstichtag auf EUR 9,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Die Hanse Haus GmbH hatte zum Bilanzstichtag keine Kontokorrentlinie bei Banken (Vorjahr: EUR 0 Mio.) in Anspruch genommen. Die, wie im Vorjahr, nicht in Anspruch genommene Linie bei Banken betrug am Bilanzstichtag EUR 25,0 Mio. (Vorjahr: EUR 25,0 Mio.). Mit der Bien-Zenker GmbH besteht ein Vertrag über die Gewährung eines Darlehens in laufender Rechnung mit einem Höchstbetrag von bis zu EUR 12,0 Mio. Dieses Darlehen wurde mit EUR 12,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.) in Anspruch genommen. Mit der Oikos Group GmbH bestehen Verträge über die Gewährung von Darlehen zur Finanzierung von Investitionen mit einem Gesamtbetrag von EUR 20,0 Mio. Die Darlehen waren zum Bilanzstichtag mit EUR 20,0 Mio. (Vorjahr: EUR 20,0 Mio.) in Anspruch genommen.

Die wesentlichen Zahlungsströme sind in der unten abgebildeten verkürzten Kapitalflussrechnung wiedergegeben:

Kapitalflussrechnung - Kurzfassung, in TEUR - 2023 2022
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 35.291 16.443
Cashflow aus Investitionstätigkeit -20.106 -26.909
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -7.164 8.795
Veränderung des Finanzmittelfonds 8.021 -1.671
Finanzmittelfonds zum Jahresanfang 1.356 3.027
Finanzmittelfonds zum Jahresende 9.377 1.356

Der Finanzmittelfond setzt sich wie folgt zusammen:

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Liquide Mittel 9.377 1.356 8.021
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
- 9.377 1.356 8.021

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 35,3 Mio. (Vorjahr: EUR 16,4 Mio.). Dieser Mittelzufluss ist vorwiegend ergebnisgetrieben, sowie durch den Abbau von Steuerforderungen und den Aufbau von erhaltenen Anzahlungen verursacht.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug EUR -20,1 Mio. (Vorjahr: EUR - 26,9 Mio.). Der größte Anteil betrifft den Neubau einer weiteren Produktionsstätte mit EUR 13,8 Mio. sowie die Erweiterungen der Produktions-, Lager- und Logistikflächen mit EUR 4,6 Mio., der Rest entfällt auf den Neubau von einem Musterhaus, Fuhrpark, IT, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich im Berichtszeitraum ein Mittelabfluss von EUR -7,2 Mio. (Vorjahr Mittelzufluss: EUR 8,8 Mio.). Der Mittelabfluss resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme eines Inter-Company-Darlehens sowie Mittelabflüssen aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages.

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt, da die Gesellschaft aus der operativen Geschäftstätigkeit ausreichende Zahlungsmittelzuflüsse erzielt, mit denen die notwendigen Investitionen und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden können. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage Ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beläuft sich zum Stichtag auf 8,9 % gegenüber 10,1 % zum Vorjahresstichtag. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem konstanten Eigenkapital im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Ursachen zur Erhöhung der Bilanzsumme.

2.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Hanse Haus GmbH ist in den Konzernkreis der Oikos Intermediate Holding GmbH, Schlüchtern, eingebunden. Finanzielle Leistungsindikatoren werden konzernweit nur nach IFRS Kennzahlen festgelegt. Als finanzielle Leistungsindikatoren zählen der Umsatz und das EBITDA (nach IFRS). Das EBITDA bedeutet: "Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte". Die wesentlichen Unterschiede zum handelsrechtlichen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegen in der unterbleibenden Einbeziehung von Abschreibungen sowie des Zins- und Beteiligungsergebnisses in das EBITDA. Sowohl Umsatz und EBITDA sind wichtige Größen für die Steuerung der Gesellschaft.

Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren

Innovationen

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir kein Musterhaus errichtet. Als einer der ersten Anbieter in unserem Segment sind wir in der Lage, alle unsere Häuser mit einem Nachhaltigkeitszertifikat der deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zu versehen. Mit dieser Maßnahme haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Etablierung von Hanse Haus als den Anbieter von qualitativ hochwertigen Niedrigenergiehäusern geschafft.

In 2020 sind wir zusätzlich eine Kooperation mit dem Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) eingegangen zur "Entwicklung und Monitoring eines Gesamtsystems zur kombinierten regenerativen Versorgung von Gebäuden mit Wärme, Kälte, Strom und Frischluft (RENBuild)".

In 2022 wurde Hanse Haus, als erstes Fertighaus-Unternehmen, auf der EXPO REAL, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen das Qualitätssiegel "Nachhaltiges Gebäude" (QNG) von Klara Geywitz (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen) überreicht. Zusätzlich wurden ein Musterhaus mit dem Nachhaltigkeitszertifikat und ein weiteres Musterhaus, als erstes Einfamilienhaus überhaupt, mit dem Qualitätssiegel "Nachhaltiges Gebäude" (QNG- Plus) zertifiziert. Durch die Auszeichnung können für zukünftige Bauvorhaben eine QNG-Zertifizierung erreicht und besondere Förderungen in Anspruch genommen werden.

Auszeichnungen

In 2023 wurde Hanse Haus in der Ausgabe 38/2023 erneut durch die Zeitschrift Focus-Money zum elften Mal in Folge als einer der fairsten Fertighausanbieter ausgezeichnet. Hanse Haus ist der einzige Fertighausanbieter, der in allen bisherigen Tests seit 2012 alleine den ersten oder gemeinsam mit einem Mitbewerber punktgleich den ersten Platz belegt. Ebenso wurde Hanse Haus von Focus Money in der Ausgabe 9/2023 zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung als Unternehmen mit der Höchsten Kundenzufriedenheit verliehen und belegt unter allen Fertighausanbietern den ersten Rang.

Hanse Haus hat in 2023 erneut das Bonitätszertifikat "CrefoZert" der Creditreform erhalten und gehört damit zu ca. 1.500 deutschen Unternehmen, die exklusiv für eine außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet werden.

Im April 2023 wurde Hanse Haus durch ServiceValue und DIE WELT erneut zum Preis-Champion gekürt. Damit belegt Hanse Haus in der Branche der Fertighausanbieter bereits zum vierten Mal in Folge den ersten Platz. Zusätzlich haben ServiceValue und DIE WELT in im Mai 2023 zum zweiten Mal ein Ranking zur Nachhaltigkeit von Unternehmen erstellt. Hanse Haus darf sich zum zweiten Mal in Folge über eine Auszeichnung als "Nachhaltigkeits-Champion" mit der Bewertung "besonders nachhaltig" freuen.

Jährlich erfolgt eine Ausschreibung der Oskar-Patzelt-Stiftung an Kommunen, Verbände, Institutionen und Firmen, herausragende mittelständische Unternehmen für den "Großen Preis des Mittelstandes" zu nominieren. Die Hanse Haus GmbH wurde vom Landkreis Bad Kissingen und der Startify GmbH vorgeschlagen. Da Hanse Haus als Unternehmen durch langjährige Leistungen überzeugen konnte, wurde Hanse Haus in diesem Jahr erneut, nach der Verleihung 2021, die Premier- Ehrenplakette verliehen. Die Premier-Ehrenplakette erhalten Unternehmen, die bereits Preisträger des "Großen Preis des Mittelstandes" und des "Premier" waren, für eine besonders überzeugende Entwicklung.

Personalbereich

Am 31. Dezember 2023 waren 1.010 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.009 Mitarbeiter) beschäftigt. Zusätzlich wurden 59 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr: 63 Auszubildende). Hier wurde dem Produktionsvolumen in 2023 sowie der konstanten Kapazität in 2024 Rechnung getragen.

Im Bereich der Weiterbildung wurden insbesondere Maßnahmen über die Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer (z.B. Fachwirt, Betriebswirt, Meisterausbildung) absolviert.

Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen

Aufgrund des am 1. Mai 2015 in Kraft getretenen Gesetzes für die "gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" sind bei der Hanse Haus GmbH für die Besetzung der drei obersten Führungsebenen Ziele festzulegen. Aktuell liegt die Frauenquote bei Hanse Haus auf diesen drei Führungsebenen bei 11 %. Die Gesellschaft beabsichtigt diesen Anteil in den folgenden fünf Jahren sukzessive zu erhöhen, der angestrebte Zielwert liegt bei 20%. Der geringe Frauenanteil in den Berufen der Baubranche und die daraus auch für Hanse Haus GmbH resultierenden Schwierigkeiten, Frauen als Mitarbeiterinnen und insbesondere für Führungspositionen für die Gesellschaft zu gewinnen, sind den Gesellschaftern hierbei bewusst. Die Gesellschafter werden sich jedoch nach besten Kräften bemühen, den Anteil weiblicher Mitglieder in Führungspositionen zu fördern.

Über die ESG-Ziele (Environment, Social, Governance) und deren Entwicklung berichtet die Oikos Gruppe im Laufe des Jahres 2024 im Rahmen eines Nachhaltigkeitsberichts.

3. Nachtragsbericht

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

4. Prognosebericht

Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Kalenderjahr 2024 mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,9 %. Die Inflation wird dabei noch auf einem hohen Niveau sein, jedoch leicht sinken. Die wirtschaftliche Entwicklung sieht in den einzelnen Regionen der Welt unterschiedlich aus. So könnte von den USA durch ein robustes Konsumwachstum ein positiver Beitrag zur Weltwirtschaft geleistet werden. Für China wird für das Jahr 2024 eine Abschwächung der Wachstumsdynamik im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Hier ist vor allem die Verschlechterung der Lage am Immobilienmarkt das größte Risiko für die Konjunktur. Die Prognosen des IWF sind darüber hinaus mit noch weiteren Unsicherheiten behaftet. Darunter fällt u.a. die Gefahr einer Verschärfung des Kriegs in der Ukraine und des Nahost-Konflikts, die zum einen die Preise für Lebensmittel und Brennstoffe weiter in die Höhe treiben oder zu weiteren Verschärfungen der globalen Finanzbedingungen führen könnten. Für den Euro-Raum prognostiziert der IWF im Jahr 2024 ein BIP-Wachstum von 1,2 %. 5

Ausblick Hanse Haus

Für 2024 erwartet Hanse Haus eine stabile gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach Einschätzungen des IWF in 2024 in Deutschland leicht um 0,9 % wachsen. 6 Dabei wird für das Jahr 2024 von einer zurückgehenden Inflation ausgegangen. Darüber hinaus sind der Konsum des Staates und der privaten Haushalte infolge von steigenden Arbeitseinkommen wichtige Stützen des prognostizierten Wachstums. Der Export wird nur ein schwaches Wachstum zeigen. Die gesamten Bauinvestitionen werden dagegen nach Einschätzung des Sachverständigenrats in 2024 deutlich zurückgehen. 7 Der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser wird sich in 2024 stabilisieren. Der Entwicklung des Fertigbaus sieht Hanse Haus auf Grund der stabilen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem ungebrochenen Trend zu Fertighäusern verhalten optimistisch entgegen. Die Gesellschaft geht davon aus, weitere Marktanteile zu gewinnen. Hilfreich sollten sich auch wieder neu aufgelegte Förderprogramme der Regierung auswirken.

Hanse Haus plant für das Jahr 2024 ein etwas niedrigeres Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des niedrigeren Auftragsbestandes. Bei den Personalkosten ist in 2024 eine überwiegend tarifliche bedingte leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zu erwarten. Bedingt durch die durchgeführten Preiserhöhungen im Verkauf und den erwarteten maßvollen Erhöhungen bei den Beschaffungspreisen rechnet Hanse Haus in 2024 mit einer angemessenen Erhöhung des EBITDA im Vergleich zum Ist-Wert des Berichtsjahres.

5 Quelle: "Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau", Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Stand: 28.11.2023
6 Quelle: "Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau", Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Stand: 28.11.2023
7 Quelle: Jahresgutachten des Sachverständigenrats 2023/24

Der Schwerpunkt der Investitionen in 2024 entfällt auf die Fertigstellung der Werksumbauten, auf den Bau von Musterhäusern sowie sonstigen Ersatzinvestitionen.

5. Chancen- und Risikobericht

Hanse Haus ist durch sein unternehmerisches Handeln bei seinen geschäftlichen Aktivitäten neben der Wahrnehmung von Chancen auch Risiken unterschiedlicher Art ausgesetzt. Dabei ist die Zielsetzung stets ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken zu erreichen. Unangemessene Risiken werden nicht eingegangen. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem stellt hierzu die erforderlichen Instrumente und Maßnahmen bereit und unterstützt die Sicherung des Fortbestands des Unternehmens.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen und Risiken

Die Zahl der Baugenehmigungen für den Ein- und Zweifamilienhausbau reduzierte sich in den ersten elf Monaten 2023 um 41,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz der rückläufigen Bautätigkeit konnte sich der Marktanteil der Fertighäuser von Ein- und Zweifamilienhäusern stabilisieren und lag mit 24,4 % leicht über dem Vorjahreswert. Hanse Haus sieht durch die in den letzten Jahren steigenden Marktanteile der Fertigbauweise und der schnelleren Durchlauf- und Bauzeiten weitere Vorteile gegenüber dem konventionellen Bau und damit ein weiteres Marktpotential. Hilfreich sollten sich auch wieder neu aufgelegte Förderprogramme der Regierung auswirken. Für 2024 wird mit einem leichten Rückgang der Hypothekenzinsen gerechnet.

Unternehmensspezifische Chancen

Das Management von Chancen ist eine fortwährende Aufgabe, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Durch die bundesweite Marktpräsenz werden frühzeitig Trends und Chancen erkannt. Darüber hinaus ermöglicht eine intensive Markt- sowie Wettbewerbsbeobachtung das Identifizieren von Chancen hinsichtlich von Geschäftspotentialen. Unternehmensspezifische Chancen für Hanse Haus leiten sich aus der starken Marke und den aktuellen Produktportfolios ab. Hanse Haus wird Kunden weiterhin innovative, zeitgemäße und bedarfsgerechte Häuser anbieten, die dem aktuellen Konsumverhalten und den aktuellen Trends Rechnung tragen. Dabei wird dem Internet und insbesondere den sozialen Netzwerken im Hinblick auf die Kundengewinnung eine immer größere Bedeutung zukommen.

Im Fertighausbau vermarktet die Gesellschaft Häuser über zwei eigene Vertriebslinien. Der Markenpolitik und der Produktentwicklung hinsichtlich der Zielgruppen und der regionalen Marktanforderungen wird besondere Bedeutung beigemessen. Die Nachfrage nach energieeffizienten und nachhaltig gebauten Häusern wird weiter zunehmen. Mit den äußerst energieeffizienten Hanse Haus- Häusern bis hin zum PlusEnergie-Haus ist das Unternehmen durch eine starke Marktposition gut für die Zukunft aufgestellt.

Unternehmensspezifische Risiken

Neben den vorbeschriebenen Chancen könnte sich das Risiko ergeben, dass das Produktportfolio dem Konsumverhalten der Kunden und den aktuellen Trends nicht entspricht. Diesem Risiko begegnet Hanse Haus mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Produktportfolios und permanenter Marktbeobachtung.

Zunehmende Fertighausquote, Verschärfung der ENEV, Nachhaltigkeit

In den letzten Jahren nehmen Bauinteressenten zunehmend die Vorteile von Fertighäusern gegenüber konventionell gebauten Häusern wahr. Hanse Haus geht davon aus, dass die Fertighausquote weiter zunehmen wird und sieht Chancen für eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Auch die zunehmende Verschärfung der Energieeinsparverordnung (ENEV) bietet Chancen für eine energieeffiziente Bauweise. Die Hanse Haus-Häuser sind seit 2019 im Standard mit einer Nachhaltigkeitszertifizierung in Gold ausgestattet. Hier sieht Hanse Haus erhebliche Chancen zu einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung.

Abhängigkeit von Wettereinflüssen

Der hohe Vorfertigungsgrad der Fertighäuser ermöglicht es, wetterunabhängig bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard zu produzieren. Die Errichtung der Keller und Bodenplatten im Außenbereich unterliegen jedoch den natürlichen Witterungseinflüssen. So kann ein strenger und langer Winter zu Umsatzeinbußen führen, die in der Folgezeit nur mit größeren Anstrengungen und Mehraufwand aufgeholt werden können. Solche witterungsbedingten Einflüsse können zu deutlichen Ergebniseinbußen führen.

Beschaffungsrisiken

Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten werden soweit wie möglich vermieden. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den Materialbedarf auch kurzfristig bei anderen Zulieferern zu decken. Für alle wichtigen Lieferanten und Dienstleister werden Rahmenverträge abgeschlossen, die in der Regel eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Bedingt durch die Volatilität auf den Beschaffungsmärkten für Rohstoffe, Energie und Subunternehmerleistungen kann es zukünftig zu steigenden Preisen kommen, welche sich negativ auf die Herstellungskosten auswirken können. Durch regelmäßige Lieferantenbewertungen reduzieren wir die Risiken bei Qualität, Verfügbarkeit und Beschaffungspreisen.

Mit der Einführung des "Nachunternehmer-Poolings" wird der gesamte Planungsprozess und der Ablauf auf den Baustellen durch die bessere Verfügbarkeit qualifizierter Nachunternehmer verbunden mit Zeitersparnis und Kostenreduktion optimiert.

Finanzierungs-, Kredit- und Währungsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Die Liquiditätssteuerung bei Hanse Haus erfolgt durch permanente Überwachung der Finanzströme. Die Liquiditätsplanung berücksichtigt die saisonalen Schwankungen und zeigt rechtzeitig den Liquiditäts- und Finanzierungsbedarf auf. Im Fertighausbau müssen neben der langfristigen Finanzierung des Anlagevermögens ausreichende Betriebsmittelkreditlinien bzw. Bankguthaben zur Verfügung stehen, um saisonale Schwankungen ausgleichen zu können. Das Kreditrisiko aus dem operativen Geschäft im Fertighausbau gegenüber unseren Kunden ist sehr gering, da vor Produktionsbeginn eine Finanzierungsbestätigung bzw. Bankbürgschaft vorgelegt werden muss. In den übrigen Bereichen ist durch interne Kreditlinien das Ausfallrisiko reduziert. Die Fakturierung der Lieferungen und Leistungen erfolgt ausschließlich in der Euro-Währung.

Aufgrund der Saisonalität der Produktionsauslastung ist der Bedarf an Liquidität zur Finanzierung des laufenden Geschäftes in Abhängigkeit von der Jahreszeit sehr unterschiedlich. Einem ersten Halbjahr mit unterdurchschnittlichen Bauleistungen steht ein zweites Halbjahr mit überdurchschnittlich hohen Hausumsätzen und entsprechenden Mittelzuflüssen gegenüber. Um die Risiken aus diesen Saisonalitäten zu minimieren, betreiben wir ein aktives Finanzmanagement, wobei der Liquiditätsüberwachung und der Liquiditätssteuerung eine besondere Bedeutung zukommt.

Gewährleistungs- und rechtliche Risiken

Die permanente Weiterentwicklung unserer Produkte ist von strategischer Bedeutung für Hanse Haus. Neben den sich eröffnenden Chancen bestehen aber auch Risiken. So kann selbst nach sorgfältigsten Tests und Prüfungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass gegebenenfalls - mit zeitlicher Verzögerung - Gewährleistungsansprüche gegen Hanse Haus erhoben werden. Diesem Risiko begegnen wir mit einem internen Qualitätsmanagement und einer Fremdüberwachung, welche die hohe Qualität unserer Produkte sichert. Erfahrungsgemäß muss sich Hanse Haus im Zuge des Geschäftsbetriebes mit gerichtlichen und außergerichtlichen Ansprüchen Dritter auseinandersetzen. Nach derzeitiger Einschätzung liegen keine laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren vor, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft haben könnten.

IT-Risiken

Der Großteil unserer Geschäftsprozesse wird mit Hilfe leistungsfähiger und moderner IT-Lösungen unterstützt. Bei der ERP-Software setzen wir bekannte Standardlösungen ein, um unsere Prozesse mit großer Zuverlässigkeit abzubilden. Auf Datensicherheit und Verfügbarkeit unserer Systeme legen wir größten Wert. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch qualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up- Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne und Notfallszenarien.

Bei Hanse Haus ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Änderungen der Chancen und Risiken.

Gesamtrisiko

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der zusammengefassten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

6. Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Das interne Kontrollsystem der Hanse Haus beinhaltet auch die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung sowie die Einhaltung von maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.

Unser Risikofrüherkennungssystem überwacht im Wesentlichen folgende Risikofelder im Finanz- und Rechnungswesen: Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken, Unterschlagungsrisiken, Risiken von Fehlbuchungen, Debitoren- und Steuerrisiken. Diesen Risiken begegnen wir mit einer Vielfalt an Maßnahmen. Von Seiten der IT setzen wir Standardsoftware in Verbindung mit individuellen Zugriffsrechten ein.

Die Verantwortlichkeiten und Unterschriftsberechtigungen der Funktionsträger sind geregelt. Mit Hilfe des Vier-Augen-Prinzips werden Risiken von Fehlverhalten minimiert. Regelmäßige interne Kontrollen gewährleisten die vollständige und richtige Erfassung und Bewertung der Geschäftsvorfälle. Das Bilanzierungshandbuch dient zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Monats- und Jahresabschlüsse. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems durch externe Prüfungen überwacht.

7. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Hanse Haus verfügt zum Bilanzstichtag nicht über derivative Finanzinstrumente. Zu den übrigen Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten verweisen wir auf die Erläuterungen im Risikobericht.

8. Zukunftsbezogene Aussagen

Wir weisen darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die in den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

 

Oberleichtersbach, 15. März 2024

Hanse Haus GmbH

Marco Hammer

Christian Garke

Marcus D'Agostino

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten; 790.215,00 912.675,00
790.215,00 912.675,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.029.160,50 19.366.523,93
2. technische Anlagen und Maschinen 10.552.517,00 6.521.086,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.419.985,78 4.881.339,04
4. Musterhäuser auf eigenem Grund und Boden 1.104.683,00 1.265.662,00
5. Musterhäuser auf fremdem Grund und Boden 2.601.961,00 2.435.040,00
6. Einrichtung von Musterhäusern 213.943,00 232.200,00
7. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.500.698,75 18.066.134,08
67.422.949,03 52.767.985,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 39.155,90 39.155,90
2. sonstige Ausleihungen 841.842,37 841.842,37
880.998,27 880.998,27
69.094.162,30 54.561.658,32
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.117.697,41 5.211.695,16
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 43.069.622,90 38.399.128,74
3. Grundstücke ohne Bauten 263.550,41 1.209.600,85
4. Grundstücke mit noch nicht fertigen Bauten 0,00 973.700,00
5. geleistete Anzahlungen 20.124.667,86 22.438.098,49
67.575.538,58 68.232.223,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.101.830,37 4.145.629,63
2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 139.927,77 11.644,66
3. sonstige Vermögensgegenstände 13.120.262,95 17.503.702,26
20.362.021,09 21.660.976,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.371.601,81 1.356.307,43
97.309.161,48 91.249.507,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 288.829,18 374.386,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 5.608,81 0,00
- 166.697.761,77 146.185.551,54
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
III. Kapitalrücklage 2.816.000,00 2.816.000,00
IV. Gewinnrücklage 11.897.744,49 11.897.744,49
14.813.744,49 14.813.744,49
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 496.455,00 511.990,00
2. sonstige Rückstellungen 20.153.799,56 19.020.546,92
20.650.254,56 19.532.536,92
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.389,32 102.332,58
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 69.323.479,69 64.060.278,89
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.742.600,84 7.848.424,34
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.048.210,23 20.669.010,45
5. Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern 13.493.557,18 12.977.154,15
6. sonstige Verbindlichkeiten 6.618.525,46 6.182.069,72
131.233.762,72 111.839.270,13
166.697.761,77 146.185.551,54
2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 326.359.162,55 293.788.242,97
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -259.480.287,03 -232.424.429,60
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 66.878.875,52 61.363.813,37
4. Vertriebskosten -37.947.088,73 -32.872.472,82
5. allgemeine Verwaltungskosten -11.964.279,93 -10.327.498,93
6. sonstige betriebliche Erträge 3.222.167,65 3.067.265,92
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -415.159,07 -556.474,64
Betriebsergebnis 19.774.515,44 20.674.632,90
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 177.520,80 36.252,60
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -111,54 -20.533,94
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.398.442,80 -1.155.021,11
11. Finanzergebnis -2.221.033,54 -1.139.302,45
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17.553.481,90 19.535.330,45
13. sonstige Steuern -59.924,72 -29.838,52
17.493.557,18 19.505.491,93
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -328.337,78
15. Aufgrund eines Ergebnisbführungsvertrags abgeführter Gewinn -17.493.557,18 -19.177.154,15
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Amtsgericht Schweinfurt, HRB 8899

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Hanse Haus GmbH ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der HANSE HAUS GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Oberleichtersbach (Amtsgericht Schweinfurt HRA 9639) durch Umwandlungsbeschluss vom 19.07.2022. Gesellschafter:

Oikos Development Holding GmbH, Schlüchtern (Amtsgericht Hanau HRB 96713) Einlage: EUR 5.100,00 (5,1 %) und Hanse Haus Holding II GmbH, Schlüchtern (Amtsgericht Hanau HRB 96727) Einlage: EUR 94.900,00 (94,9 %).

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Umsatzkostenverfahren gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir ansonsten unverändert beibehalten.

Das gesetzlich vorgeschriebene Gliederungsschema (§ 275 Abs. 1 HGB) für die Gewinn- und Verlustrechnung ist um die Zwischensummen "Betriebsergebnis", "Finanzergebnis" und "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" ergänzt worden.

Die Bezeichnung der Bilanzposten werden gemäß § 265 Abs. 6 HGB um die Bezeichnungen "Musterhäuser auf eigenem Grund und Boden", "Musterhäuser auf fremden Grund und Boden", "Einrichtung von Musterhäusern", "Grundstücke ohne Bauten" und "Grundstücke mit nicht fertigen Bauten" ergänzt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. außerplanmäßiger Abschreibungen. Die planmäßigen linearen Abschreibungen richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen gemäß § 253 Abs. 5 HGB, sofern der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr grundsätzlich als Aufwand erfasst. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 netto im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Das Finanzanlagevermögen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der zum Kauf bestimmten Grundstücke und anderer Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungs-verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt.

Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Stichtagskurs bewertet.

Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurden Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen gemäß RückAbzinsV abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze je nach Restlaufzeit zwischen 0,01 % und 1,78 % (Vorjahr: 0,00 % und 1,53 %).

3 Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagengitter (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 12) betreffen am 31. Dezember 2023 ein Darlehen an die Hanse Haus Bespoke Ltd. über TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 12). Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten eine Leistungsbeziehung aus Lieferung und Leistung und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum 31.12.2023 nicht (Vorjahr: TEUR 0).

Liquide Mittel in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 224) sind als Sicherheit für Bürgschaften und Kreditkarten verpfändet.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes erfolgt in Anlage 2 zum Anhang.

Das Stammkapital beträgt zum 31.12.2023 TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 100). Dies ist bedingt durch die Beschlussfassung vom 19.07.2022, aus welcher die Vergabe von 100.000 Anteilen zu je einem Euro hervorgeht. Die Verteilung der Anteile ist im Kapitel 1 entsprechend dargestellt.

Die Rückstellungen für Steuern betragen TEUR 496 (Vorjahr: TEUR 512), davon Rückstellung für Steuern vom Einkommen und Ertrag TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 16). Hierbei handelt es sich um Rückstellungen aus den Vorjahren.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden zu verrechnen. Die der Insolvenzsicherung für Wertguthaben dienenden Wertpapiere TEUR 3.521 (Vorjahr: TEUR 2.753) und die entsprechende Wertguthabenverpflichtung TEUR 3.514 (Vorjahr: TEUR 2.790) wurden nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

31.12.2022 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen 3.659 0 290 293 3.662
Provisionen 4.312 2.848 242 2.846 4.068
Urlaubsansprüche und Arbeitszeitkonten 5.129 5.129 0 5.867 5.867
Noch zu erbringende Leistungen 4.890 4.485 0 4.745 5.150
Kosten Jahresabschluss, Steuererklärungen 58 58 0 62 62
Übrige Rückstellungen 972 523 37 933 1.345
19.020 13.043 569 14.746 20.154

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 95) und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7) größer als ein Jahr enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.743 (Vorjahr: TEUR 7.848) beinhalten Verbindlichkeiten aus Reverse Factoring in Höhe von TEUR 2.253 (Vorjahr: TEUR 2.250).

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 33.048 (Vorjahr: TEUR 20.669) beinhalten Darlehensverbindlichkeiten ggü. Oikos Group GmbH in Höhe von TEUR 20.000 (Vorjahr: TEUR 20.000) und ggü Bien Zenker GmbH, welches im Jahr 2023 aufgenommen wurde, in Höhe von TEUR 12.000 (Vorjahr: EUR 0), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 391 (Vorjahr: TEUR 317) und Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 657 (Vorjahr: TEUR 352).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 13.494 (Vorjahr: TEUR 12.977) beinhalten Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Hanse Haus Holding II GmbH in Höhe von TEUR 13.494 (Vorjahr: TEUR 12.977). Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurden zusätzlich TEUR 4.000 (Vorjahr: TEUR 6.200) bereits unterjährig bezahlt.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht (die Zahlen des Vorjahres sind in Klammern angegeben).

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr einem bis fünf Jahren mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7 7 0 0
(102) (95) (7) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 69.323 69.323 0 0
(64.060) (64.060) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.743 7.809 467 467
(7.848) (6.849) (444) (555)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.048 33.048 0 0
(20.669) (20.669) (0) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.494 13.494 0 0
(12.977) (12.977) (0) (0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.619 * 6.619
(6.183) (6.183) (0) (0)
131.234 130.300 467 467
(111.839) (110.833) (451) (555)
durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicher Art der Sicherheit
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7 Sicherungsübereign
(102)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
6. Sonstige Verbindlichkeiten
7
(102)

* davon aus Steuern TEUR 4.724 (Vorjahr: TEUR 4.148)

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 326.359 (Vorjahr: TEUR 293.788) wurden im Wesentlichen mit TEUR 279.096 (Vorjahr: TEUR 255.615) im Fertighausbau erzielt. Die Umsatzerlöse im Fertighausbau wurden mit TEUR 268.620 (Vorjahr: TEUR 248.171) im Inland und mit TEUR 10.476 (Vorjahr: TEUR 7.444) im Ausland erzielt.

Materialaufwand

Die Aufwendungen betrugen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren TEUR 71.513 (Vorjahr: TEUR 72.345) und für Aufwendungen für bezogene Leistungen TEUR 126.950 (Vorjahr: TEUR 106.079). Die Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke und Bauträgerobjekte betrugen TEUR 1.539 (Vorjahr: TEUR 713).

Personalaufwand

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Löhne 26.578 24.717
Gehälter 21.909 19.133
Sonstiger Personalaufwand 3.138 2.901
51.625 46.751
Soziale Abgaben 10.943 10.418
62.568 57.169

Der sonstige Personalaufwand betrifft im Wesentlichen Weihnachtsgeld und vermögenswirksame Leistungen.

Sonstige betriebliche Erträge

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Schadenersatzleistungen von Kunden (Stornierung) 728 836
Währungskursgewinne 617 385
Pkw-Eigennutzung 406 347
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 273 262
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 443 624
Übrige Erträge 755 613
3.222 3.067

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Währungskursverluste 296 270
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 119 286
415 556

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 36) beinhalten Zinsen aus laufenden Bankkonten in Höhe von TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 33) und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Bilanzpositionen zu bilanzieren.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Sonstige kurzfristige Zinsaufwendungen 186 471
Darlehenszinsen 10 12
Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen 2.203 672
2.399 1.155

Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind bedingt durch einen abgeschlossenen Ergebnisabführungsbetrag in diesem Geschäftsjahr TEUR 0. Im Vorjahr betrafen die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 328 im Wesentlichen die latenten Steuern.

5 Haftungsverhältnisse

Aus der Veräußerung des Geschäftsbetriebes an die Schwabenhaus GmbH durch die damalige Hanse-Fertighaus GmbH & Co. Verwaltung KG, Ölbronn, besteht für die Hanse Haus GmbH als Rechtsnachfolgerin das Haftungsrisiko, für die mitveräußerten Pensionsverpflichtungen der damaligen Mitarbeiter in Anspruch genommen zu werden. Die Pensionsverpflichtungen der betreffenden Mitarbeiter betrugen zum 31. Dezember 2023 TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 41).

Aus der Bestellung von Sicherheiten für Darlehensverbindlichkeiten aus dem Konsortial-Darlehensvertrag ausgezahlt am 27. Mai 2021 an die Oikos Group GmbH (vormals: Oikos Management GmbH) im Rahmen der Kaufpreisfinanzierung des Erwerbs des Oikos-Konzerns durch Goldman Sachs, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der der Oikos Group GmbH, Oikos Development Holding GmbH, Bien-Zenker Holding GmbH, Bien-Zenker GmbH, Hanse Haus Holding GmbH, Hanse Haus Holding II GmbH sowie der Hanse Haus GmbH sowie der Hanse Haus Komplementär GmbH in Höhe von EUR 325,0 Mio. Die Hanse Haus GmbH hat zugunsten der Finanzierungsparteien die Bankkonten, konzerninterne Forderungen sowie die gewerblichen Schutzrechte und Marken verpfändet. Das Konsortialdarlehen setzt sich zusammen aus einem endfälligen Bankdarlehen in Höhe von EUR 230,0 Mio., einer Akquisitionsfazilität in Höhe von EUR 70,0 Mio. sowie einer Betriebsmittellinie in Höhe von EUR 25,0 Mio. Das Tilgungsdarlehen valutierte zum Bilanzstichtag mit insgesamt EUR 230,0 Mio. (Vorjahr: EUR 230 Mio.) und die Akquisitionsfazilität mit EUR 20,0 Mio. (Vorjahr: EUR 20,0 Mio.). Die Betriebsmittellinien waren, wie im Vorjahr, zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die im Zusammenhang mit dem Konsortialkredit resultierenden Zahlungsverpflichtungen wurden vereinbarungsgemäß bedient. Mit einer Inanspruchnahme ist daher nicht zu rechnen.

Mit der Bien-Zenker GmbH besteht ein Vertrag über die Gewährung eines Darlehens in laufender Rechnung mit einem Höchstbetrag bis zu EUR 12,0 Mio. Diese Kontokorrentlinie war zum Bilanzstichtag mit EUR 12,0 Mio. in Anspruch genommen. Mit der Oikos Group GmbH bestehen Verträge über die Gewährung von Darlehen zur Finanzierung von Investitionen mit einem Gesamtbetrag von EUR 20,0 Mio. Die Darlehen waren zum Bilanzstichtag mit EUR 20,0 Mio. (Vorjahr: EUR 20,0 Mio.) in Anspruch genommen.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Avale und Bürgschaften in Höhe von TEUR 812 (Vorjahr: TEUR 769).

6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Restlaufzeit
in TEUR 31.12.2023 bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Verpflichtungen aus Leasingverträgen sowie Mietverträgen für Musterhausausstellungen und Verkaufsbüros 1.021 1.812 640
(31.12.2022) (911) (1.916) (852)

Zum Bilanzstichtag Bestand aus der Beschaffung von Anlagevermögen für die Produktion ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 1.267 (Vorjahr: TEUR 10.790).

7 Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 439 (Vorjahr: 412) Personen im Gehaltsbereich und 553 (Vorjahr: 559) Personen im Lohnbereich tätig. Davon waren durchschnittlich 30 Auszubildende (Vorjahr: 32) im Gehaltsbereich und 27 (Vorjahr: 28) Auszubildende im Lohnbereich tätig. Zusätzlich waren durchschnittlich 30 (Vorjahr: 26) Aushilfen beschäftigt.

Geschäftsführung

Marco Hammer, Ebersburg

Vorsitzender der Geschäftsführung

Christian Garke, Marquartstein

Geschäftsführer Finanzen, Personal, Recht

Marcus D'Agostino, Schlüchtern

Geschäftsführer Produktion und Technik

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Abschlussprüferhonorar für die Abschlussprüfung zum 31.12.2023 beträgt TEUR 59,6 dabei entfallen TEUR 41 auf Abschlussprüferleistungen und TEUR 6 auf sonstige Leistungen sowie TEUR 12,6 auf Steuerberaterleistungen.

(Vorjahr: TEUR 57,5).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Konzernzugehörigkeit

Die Hanse Haus GmbH, Oberleichtersbach, ist eine direkte Tochtergesellschaft der Hanse Haus Holding II GmbH, Schlüchtern, und wird in den Konzernabschluss der Oikos Intermediate Holding GmbH, Schlüchtern, einbezogen, die den kleinsten Konsolidierungskreis der einzubeziehenden Unternehmen darstellt. Die Oikos Intermediate Holding GmbH wird wiederum in den Konzernabschluss der Oikos Holding International GmbH, Schlüchtern, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Oikos Holding International GmbH wirkt befreiend für die Berichtsgesellschaft, selbst einen Konzernabschluss aufstellen zu müssen.

Der Konzernabschluss der Oikos Holding International GmbH, wird beim Amtsgericht Hanau HRB 98283 hinterlegt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Ergebnisabführungsverträge

Am 8. September 2022 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Hanse Haus GmbH und der Muttergesellschaft Hanse Haus Holding II GmbH GmbH abgeschlossen.

 

Oberleichtersbach, 15. März 2024

Hanse Haus GmbH

Marco Hammer

Christian Garke

Marcus D'Agostino

Sonstige Berichtsbestandteile:

Angaben zur Feststellung:

Die Gesellschafterversammlung hat am 21. Mai 2024 den Jahresabschluss festgestellt. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft zum 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme von EUR 166.697.761,77 und einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von EUR 17.493.557,18 aus.

Handelsrechtlicher Anlagenspiegel per 31.12.2023

Anschaffungs u. Herstellungskosten
Bilanzpositionen Stand am 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software u. Lizenzen 4.129.978,44 389.702,34 380.635,24 0,00 4.139.045,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke u. Bauten auf eigenem Grund u. Boden 32.691.767,96 3.132.164,18 0,00 18.432.463,36 54.256.395,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.180.542,96 591.601,27 1.028.323,62 4.661.600,40 18.405.421,01
3. Andere Anlagen u. BGA 16.607.029,15 3.426.504,67 1.392.712,10 2.838.671,43 21.479.493,15
4. Musterhäuser auf eigenem Grund u. Boden 4.986.576,98 2.090,27 0,00 0,00 4.988.667,25
5. Musterhäuser auf fremden Grund u. Boden 7.534.616,87 106.049,21 0,00 673.777,18 8.314.443,26
6. Einrichtungen Musterhäuser 1.415.154,57 1.515,52 0,00 105.035,99 1.521.706,08
7. Geleistete Anzahlungen u Anlagen im Bau 18.066.134,08 13.146.113,03 0,00 -26.711.548,36 4.500.698,75
95.481.822,57 20.406.038,15 2.421.035,72 0,00 113.466.825,00
99.611.801,01 20.795.740,49 2.801.670,96 0,00 117.605.870,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 39.155,90 0,00 0,00 0,00 39.155,90
2. Sonstige Ausleihungen 841.842,37 0,00 0,00 0,00 841.842,37
880.998,27 0,00 0,00 0,00 880.998,27
Gesamt 100.492.799,28 20.795.740,49 2.801.670,96 0,00 118.486.868,81
Abschreibung
Bilanzpositionen Wert 01.01.2023 Zugang 2023 Abgang 2023 Umbuchung 2023 Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software u. Lizenzen 3.217.303,44 512.104,34 380.577,24 0,00 3.348.830,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke u. Bauten auf eigenem Grund u. Boden 13.325.244,03 901.990,97 0,00 0,00 14.227.235,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.659.456,96 1.221.758,67 1.028.311,62 0,00 7.852.904,01
3. Andere Anlagen u. BGA 11.725.690,11 2.607.268,83 1.273.451,57 0,00 13.059.507,37
4. Musterhäuser auf eigenem Grund u. Boden 3.720.914,98 163.069,27 0,00 0,00 3.883.984,25
5. Musterhäuser auf fremden Grund u. Boden 5.099.576,87 612.905,39 0,00 0,00 5.712.482,26
6. Einrichtungen Musterhäuser 1.182.954,57 124.808,51 0,00 0,00 1.307.763,08
7. Geleistete Anzahlungen u Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
42.713.837,52 5.631.801,64 2.301.763,19 0,00 46.043.875,97
45.931.140,96 6.143.905,98 2.682.340,43 0,00 49.392.706,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 45.931.140,96 6.143.905,98 2.682.340,43 0,00 49.392.706,51
Buchwert
Bilanzpositionen am 31.12.2023 am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software u. Lizenzen 790.215,00 912.675,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke u. Bauten auf eigenem Grund u. Boden 40.029.160,50 19.366.523,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.552.517,00 6.521.086,00
3. Andere Anlagen u. BGA 8.419.985,78 4.881.339,04
4. Musterhäuser auf eigenem Grund u. Boden 1.104.683,00 1.265.662,00
5. Musterhäuser auf fremden Grund u. Boden 2.601.961,00 2.435.040,00
6. Einrichtungen Musterhäuser 213.943,00 232.200,00
7. Geleistete Anzahlungen u Anlagen im Bau 4.500.698,75 18.066.134,08
67.422.949,03 52.767.985,05
68.213.164,03 53.680.660,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 39.155,90 39.155,90
2. Sonstige Ausleihungen 841.842,37 841.842,37
880.998,27 880.998,27
Gesamt 69.094.162,30 54.561.658,32

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023 der HANSE HAUS GmbH, Oberleichtersbach

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
% TEUR TEUR
HANSE HAUS CH GmbH, Suhr 100,0 163 2
Hanse Haus Komplementär GmbH 100,0 23 0
Hanse Haus Bespoke Ltd., Reading 100,0 -10 -4

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hanse Haus GmbH (vormals Hanse Haus GmbH & Co. KG), Oberleichtersbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hanse Haus GmbH, Oberleichtersbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hanse Haus GmbH, Oberleichtersbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 15. März 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fabian Kuhn, Wirtschaftsprüfer

Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer

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