Karl Keidler GmbHLiquidiert

81539 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 49231
Eingetragen
20.8.1975
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen, Einkauf und Verkauf von Neufahrzeugen und Gebrauchtfahrzeugen jeder Art sowie des Zubehörs für Fahrzeuge jeder Art auf den Handelsstufen Großhandel und Einzelhandel sowie Übernahme und Durchführung von Reparaturen an Fahrzeugen jeder Art.

Historie

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Management

NameRolle
Ingeborg von Keszycki
seit 14.11.2001
Geschäftsführer
Hans Zischka
seit 14.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Ingeborg von Keszycki
60.00%
30.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Ingeborg von Keszycki
330.000 €
60.00%
165.000 €
30.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karl Keidler GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

1. Geschäfte und Strategie

a) Entwicklung der PKW/Kombi-Zulassungen Gesamtmarkt Deutschland

Nachdem im Jahr 2011 die Zulassungszahlen mit 3.092.013 EH letztmals über der 3 Mio Grenze lagen setzte sich der bereits 2012 zu bemerkende Rückgang auf 2.999.548 EH im Jahr 2013 fort. Das Jahr endete mit 2.874.425 EH was einem nochmaligen Rückgang von 4,17% entspricht.

aa) Entwicklung der PKW/Kombi Zulassungen FIAT Deutschland

Die Fiat Group Germany mit ihren Marken Alfa, Fiat, Lancia und Jeep erreichte im Jahr 2012 71.915 Zulassungen. Diese verringerten sich im Jahr 2013 auf 61.498 Zulassungen, was einem Rückgang von ca. 14,5% entsprach. Die Marke Fiat PKW alleine erreichte nach 54.646 EH im Jahr 2012 noch 49.183 Zulassungen in 2013. Nach wie vor schwächelte die für Fiat so wichtige private Endkundennachfrage. Der geringeren Nachfrage nach den inzwischen älter gewordenen Modellen konnte mit der Einführung des Fiat 500L nur unzureichend entgegengewirkt werden.

b) Entwicklung der Karl Keidler GmbH

Die Zulassungszahlen der Karl Keidler GmbH, inklusive ihrer angeschlossenen Händler reduzierte sich von 1281 EH im Jahr 2012, auf 1082 EH im Jahr 2013. Die Struktur der Vertriebsprogramme im Jahr 2013 führten zu einem überproportionalen Rückgang der Zulassungen der angeschlossenen Handelsbetriebe.

Rückwirkend zum 1. Januar 2013 wurden die neuen Fiat und Fiat Professional Vertriebs und Serviceverträge sowie die Serviceverträge für Abarth und Alfa Romeo im Laufe des Jahres 2013 unterzeichnet. Zusätzliche Investitionen wurden dadurch nicht begründet.

Zum Jahresende wurde neu ein Vertriebs und Servicevertrag für die Marke Jeep abgeschlossen. Da die Erstbestückung erst in den letzten Dezembertagen erfolgte hatte er auf das Ergebnis 2013 noch keine Auswirkung.

c) Mitarbeiter-Qualifikation

Die Mitarbeiter der Karl Keidler GmbH, sowohl im technischen Bereich als auch im buchhalterischen und Vertriebsbereich nehmen regelmäßig an den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Hersteller, aber auch anderer Organisationen wie der Kfz-Innung teil.

(Alle Zahlenangaben zum Zulassungsmarkt stammen aus dem MIS Markt Informationssystem Stand 12/2013).

2. Ertragslage

Dem Rückgang der Zulassungszahlen i.H.v. ca. 16% steht ein Umsatzrückgang von 4,3% auf € 21.794.901 gegenüber.

Dieser Unterschied resultiert hauptsächlich aus einem höherwertigen Verkaufsmix der Fahrzeuge. Werkstatt und Teileumsätze sanken um ca. 2,3%, bei gleichzeitiger Erhöhung des jeweiligen Deckungsbeitrages. Die Blockkosten stiegen um 3,6% .

Es ergibt sich ein Gewinn nach Steuern in Höhe von 40.672,73 Euro.

Die Anzahl der Mitarbeiter veränderte sich im Durchschnitt des Jahresv2013 um sechs Mitarbeiter im Vergleich zum Jahr 2012. Es wurden folgende Mitarbeiter beschäftigt:

22 Arbeiter (gewerblich)
35 Angestellte
57 Gesamt 2013
Ertragslage: Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Umsatzerlöse 21.068 99,7% 21.458 99,9% -390
sonstige betriebl. Erträge 70 0,3% 31 0,1% 39
Betriebsleistung 21.138 100,0% 21.489 100,0% -351
Materialaufwand -16.636 -78,7% -17.468 -81,3% 832
Personalaufwand -2.656 -12,5% -2.752 -12,8% 96
Planmäßige Abschreibung -77 -0,4% -79 -0,4% 2
Sonstige betriebl. Aufwendungen -1.673 -7,9% -1.254 -5,8% -419
Aufwendungen für die Betriebsleistung -21.042 -99,5% -21.553 100,3% 511
Betriebsergebnis 96 0,5% -64 -0,3% 160
Zinsergebnis -57 -0,3% -51 -0,2% -6
Ordentliches Unternehmensergebnis 39 0,2% -115 -0,5% 154
Ergebnis vor Ertragsteuern 39 0,2% -115 -0,5% 154
Ertragsteuern 2 0,0% 3 0,0% -1
Jahresüberschuss 41 0,2% -112 -0,5% 153

3. Finanzlage

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
  Jahresüberschuss 41 -112 153
+/- Ab/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 77 79 -2
+/- Zu/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 8 14 -6
+/- Zu/Abnahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen 9 -4 13
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des AV 624 65 559
-/+ Zu/Abnahme der Vorräte, der Liefer- und Leistungsforderungen sowie and. Aktiva -360 -710 350
+/- Zu/Abnahme der Liefer- und Leistungs verbindlichkeiten sowie and. Passiva 328 1.333 -1.005
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufw. -5 0 -5
= Mittelzu/abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 722 665 57
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 3 427 -424
- Auszahlungen für Investitionen in das AV -494 -667 173
= Mittelab/zufluss aus Investitionstätigkeit -491 -240 -251
+ Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen und Zuschüssen der Gesellschafter 0 0 0
- Auszahlungen an Gesellschafter 0 0 0
+ Einzahlung aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von Krediten 0 0 0
- Auszahlung für die Tilgung von Krediten 0 0 0
= Mittelzu/abfluss aus Finanzierungstätigkeit 0 0 0
+/- Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes 231 425 -194
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 442 17 425
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 673 442 231

4. Vermögenslage

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Aktiva:          
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0,0% 5 0,1% -4
Sachanlagen 781 10,7% 982 14,2% -201
Finanzanlagen 25 0,4% 25 0,4% 0
  807 11,1% 1.012 14,7% -205
Umlaufvermögen          
Vorräte 2.988 41,0% 2.711 39,3% 277
Liefer- und Leistungsforderungen 2.554 35,1% 2.500 36,2% 54
Sonstige Vermögensgegenst. 257 3,5% 226 3,3% 31
Flüssige Mittel 673 9,2% 442 6,4% 231
Aktiver Unterschiedsbetrag 5 0,1% 7 0,1% -2
  6.477 88,9% 5.886 85,3% 591
Gesamtvermögen 7.284 100,0% 6.898 100,0% 386
Passiva:          
Eigenkapital          
Gezeichnetes Kapital 550 7,6% 550 8,0% 0
Kapitalrücklagen 256 3,5% 256 3,7% 0
Gewinnvortrag/Verlustvortrag 62 0,8% 174 2,5% -112
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 41 0,6% -112 -1,6% 153
  909 12,5% 868 12,6% 41
Fremdkapital langfristig          
Pensionsrückstellung 272 3,7% 264 3,8% 8
mittel- und kurzfristig          
sonstige Rückstellungen 135 1,9% 126 1,8% 9
Liefer- und Leistungsverb. 5.550 76,2% 5.261 76,3% 289
Übrige Verbindlichkeiten u RAP 418 5,7% 379 5,5% 39
  6.103 83,8% 5.766 83,6% 337
Fremdkapital insgesamt 6.375 87,5% 6.030 87,4% 345
Gesamtkapital 7.284 100,0% 6.898 100,0% 386

5. Nachtragsbericht

Im Februar 2014 wurden erneut bundesweit alle Fiat, Fiat Professional und Alfa Romeo Service- als auch Händlerverträge gekündigt. Die Karl Keidler GmbH erhielt zu diesem Zeitpunkt einen letter of intent, der neue Verträge ab 01.03.2016 in Aussicht stellt.

Zum Zeitpunkt dieser Ausführungen lagen jedoch weder Verträge, noch Margen oder Standards verbindlich vor. Es muss jedoch nach dem bisher bekannt gewordenen mit erheblichen Veränderungen in der Vertragsstruktur gerechnet werden.

6. Risikobericht

Nach wie vor fokussiert sich die FIAT SpA nach der Übernahme der restlichen Anteile der Firma Chrysler mit den angeschlossenen Marken Jeep und Dodge auf den amerikanischen Markt. Dabei wurde und wird der angestammte europäische Markt und auch die Entwicklung neuer Modelle der klassischen Fiat-Marken aus unserer Sicht vernachlässigt. Insbesondere ein Nachfolger für den im B Segment ehemals sehr erfolgreichen Fiat Punto ist weder in 2014, noch in 2015 zu erwarten. Ob die derzeitigen Punto Fahrer sich bei anstehendem Neukauf neu orientieren werden bleibt abzuwarten.

7. Prognosebericht

Der Rückgang bei den Zulassungszahlen Fiat wird sich in 2014 allenfalls verringern.

Der neue, Anfang 2015 zu erwartende Fiat 500 X, kann 2014 noch keine Verbesserung bringen. Der zu erwartende Umsatzrückgang bei Fiat wird durch Jeep im Jahre 2014 noch nicht ausgeglichen werden können. Die sowieso geringen Lancia Zahlen werden weiter zurückgehen, bis 2016 der Verkauf außerhalb Italiens endet.

Das Ergebnis 2014 wird daher hinter 2013 zurückbleiben, bis 2015 neue Modelle wieder zu Umsatz- und Ertragszuwächsen führen werden.

 

München, den 17.09.2014

Ingeborg von Keszycki

Hans Zischka

Bilanz zum 31.12.2013

Karl Keidler GmbH

AKTIVA

Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.004,50   4.830,00
    1.004,50 4.830,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 45.541,01   46.941,01
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 735.595,55   934.840,54
    781.136,56 981.781,55
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 25.000,00   25.000,00
    25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.600,00   13.600,00
2. in Arbeit befindliche Aufträge 1.190,00   7.170,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.978.687,88   2.690.376,90
    2.987.477,88 2.711.146,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.554.124,25   2.500.032,45
2. sonstige Vermögensgegenstände 257.429,63   226.098,00
    2.811.553,88 2.726.130,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   673.383,06 442.284,13
C. Aktiver Unterschieds betrag aus der Vermögensverrechnung   4.667,13 6.669,73
    7.284.223,01 6.897.842,76

PASSIVA

     
Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 550.000,00   550.000,00
II. Kapitalrücklage 255.645,94   255.645,94
III. Gewinnvortrag 62.273,07   0,00
IV Jahresüberschuss (Jahresfehlbetrag) 40.672,73   112.591,27
V. Gewinnvortrag auf neue Rechnung 0,00   174.864,34
    908.591,74 867.919,01
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 272.401,61   264.147,83
2. sonstige Rückstellungen 135.403,78   125.553,20
    407.805,39 389.701,03
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.550.066,04   5.261.596,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 5.550.066,04 (Euro 5.261.596,63)      
2. sonstige Verbindlichkeiten 417.759,84   378.626,09
- davon aus Steuern Euro 27.440,84 (Euro 47.916,31)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 2.082,93 (Euro 2.011,97)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 417.759,84 (Euro 363.506,57)      
    5.967.825,88 5.640.222,72
    7.284.223,01 6.897.842,76

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2013 bis 31.12.2013

Karl Keidler GmbH

Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse   21.067.986,97 21.457.511,11
2. sonstige betriebliche Erträge   70.276,68 31.552,08
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   16.635.599,01 17.468.012,91
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 2.179.432,17   2.185.485,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 476.965,95 2.656.398,12 566.410,99
- davon für Altersversorgung Euro 18.735,26 (Euro 18.722,00)      
5. Abschreibungen      
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   76.820,61 79.321,79
6. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.672.959,67 1.254.204,64
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   25.390,11 31.575,08
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   83.334,28 82.324,16
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   38.542,07 -115.122,11
10 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -2.130,66 -2.530,84
11. Jahresüberschuss (Jahresfehlbetrag)   40.672,73 112.591,27

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

der Firma Karl Keidler GmbH, Schwanseestr. 22, 81539 München

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 einschließlich Lagebericht ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§242 256 und §§ 264 288 HGB) und des GmbH - Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften der §§ 238 bis 288 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Sachanlagen werden bei Zugang mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfaßt und planmäßig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Festlegung der Nutzungsdauer von abnutzbaren Gegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt unter Berücksichtigung der tatsächlichen Nutzungsdauer.

Das Sachanlagevermögen wird überwiegend linear und teilweise degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt.

Bei beweglichen Anlagegütern wird auf Zugänge die Abschreibung zeitanteilig gerechnet.

Vorführfahrzeuge wurden anhand der retrograden Bewertung ausgehend vom erzielten Verkaufserlös unter Berücksichtigung von Boni, Prämien und Finanzierungskosten abgeschrieben. Des Weiteren erfolgte eine Abschreibung auf den Einkaufspreis nach Boni und Prämien.

Die Vorräte sind wie folgt bewertet:

Neufahrzeuge zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von gezahlten Prämien und Boni, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Ersatzteile, Zubehör sowie Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten nach gewogenen Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

In Arbeit befindliche Aufträge zu Herstellungskosten.

Bestandsrisiken aus Ungängigkeit und eingeschränkter Verkaufsfähigkeit von Vorräten wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand Rechnung getragen.

Fremdwährungsforderungen bestanden nicht.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden zum handelsrechtlichen Teilwert gem. §249 HGB nach dem Bilanzmodernisierungsgesetz angesetzt. Entsprechende Parametervorgaben für die Bewertung gem. § 253 HGB wurden berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellung wurde unter der Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Teilwert-Verfahren auf der Rechnungsgrundlage " Richttafeln 2005 G" von Dr. Heubeck mit einem Zinsfuß von 6% ermittelt.

Es erfolgt die Verrechnung des Vermögen zur Zahlung der Verpflichtung mit der Schuld über die Pensionszahlung und der ATZ.

Die sonstigen Rückstellungen sind vorsichtig bemessen und tragen erkennbare Verpflichtungen und Risiken in kaufmännischer Weise Rechnung.

Die Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Aktiva

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens wird gemäß § 268 Abs. 2 HGB in der Bruttodarstellung als Anlage zum Anhang beigefügt.

(2) Vorräte

Auf den Teilebestand wurde aufgrund der verlustfreien Bewertung eine Wertberichtigung in Höhe von EUR 17.500,-- (i. V. EUR 19.400,--) vorgenommen. Auf den Neufahrzeugbestand wurde eine Wertberichtigung in Höhe von EUR 50.100,-- (i. V. EUR 77.500,--) gebildet.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen bis auf Lieferforderungen gegenüber B-Händler und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber B-Händlern in Höhe von EUR 2.179.444,80 können im Einzelfall eine Restlaufzeit bis maximal 420 Tage haben.

Passiva

(1) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist vollständig erbracht. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 550.000 und setzt sich aus einem Geschäftsanteil zu EUR 330.000,-- sowie einem Geschäftsanteil zu EUR 165.000,-- und einem Geschäftsanteil von EUR 55.000,-- zusammen.

(2) Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Stand 31.12.13 Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Stand 31.12.12
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen        
und Leistungen 5.550.066,04 5.550.066,04 0,00 5.261.596,63
Sonstige Verbindlichkeiten 417.759,84 417.759,84 0,00 378.626,09
  5.967.825,88 5.967.825,88 0,00 5.640.222,72

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 27.440,84 (im Vorjahr EUR 26.714,83), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 250.000,-- (im Vorjahr EUR 250.000,00) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 2.082,93 (im Vorjahr EUR 2.011,97) enthalten.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Form von Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 245. Davon werden TEUR 245 im Jahr 2014 fällig.

Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2013 waren in der Gesellschaft im Durchschnitt 57 Arbeitnehmer (im Vorjahr 63 Arbeitnehmer) beschäftigt. Am Bilanzstichtag verteilen sich die Arbeitnehmer einschließlich Auszubildender auf:

  31.12.2013 31.12.2012
Angestellte 35 33
Gewerbliche 22 30
  57 63

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Frau Ingeborg von Keszycki, München

Herr Dipl.Kfm. Hans Zischka, München

 

München, den 17. September 2014

Karl Keidler GmbH

Hans Zischka

Anlagespiegel 31.12.2013

Bilanzposition Anschaff.-/ Herstellungs- kosten (hist.) Zugänge, Geschäftsjahr (+) Abgänge Geschäftsjahr (-) Umbuchungen Geschäftsj. (+/-) Zuschreibungen Geschäftsjahr (+)
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Summe I. Immaterielle Vermögensg. 1.810,00 890,50 4.000,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen          
Summe II. Sachanlagen 2.275.629,96 567.914,06 665.848,44 0,00 0,00
III. Finanzanlagen          
Summe III. Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Bilanzposition Abschreibungen Geschäftsjahr Buchwert Vorjahr Abschreibungen (kumuliert) (-) Buchwert 31.12.
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Summe I. Immaterielle Vermögensg. 716,00 4.830,00 805,50 1.004,50
II. Sachanlagen        
Summe II. Sachanlagen 102.710,61 981.781,55 1.492.683,40 781.136,56
III. Finanzanlagen        
Summe III. Finanzanlagen 0,00 25.000,00 0,00 25.000,00

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Karl Keidler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsfeld-Rothschwaige, den 17.09.2014

Manfred Berndt, Wirtschaftsprüfer

Bernhard Greska, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und / oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Wirtschaftliche Grundlagen der Gesellschaft

Allgemeines Der Sitz der Gesellschaft ist München.
Grundbesitz Die Betriebsräume und das dazugehörige Grundstück in München, Schwanseestr. 22, sind von der Einzelfirma Karl Keidler gepachtet.
Produktions-, Vertriebsprogramm Schwerpunkt des Vertriebsprogramms ist der Einkauf und Verkauf von Neufahrzeugen und Gebrauchtfahrzeugen jeder Art sowie die Übernahme und Durchführung von Reparaturen an Fahrzeugen jeder Art.
Belegschaft Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
2013 2012 2011
57 62 65

Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Gründung 20. August 1975
Firma Karl Keidler GmbH
Sitz München, Schwanseestr. 22
Gesellschaftsvertrag Der Gesellschaftsvertrag in der derzeit gültigen Fassung datiert vom 27.06.2006
Handelsregister Amtsgericht München - Registergericht - HRB 49231
Gegenstand Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen, der Einkauf und Verkauf von Neufahrzeugen und Gebrauchtfahrzeugen jeder Art auf den Handelsstufen Großhandel und Einzelhandel sowie die Übernahme und Durchführung von Reparaturen an Fahrzeugen jeder Art.
Geschäftsjahr Kalenderjahr
Stammkapital EUR 550.000,00
Kapitalverhältnisse In der Gesellschafterversammlung vom 05.05.2006 wurde das Stammkapital von EUR 255.645,94 auf EUR 550.000,00 erhöht.
  Frau Ingeborg von Keszycki 330.000,00 EUR
    60,00 %
  Frau Susanne Zischka 165.000,00 EUR
    30,00 %
  Herr Hans Zischka 55.000,00 EUR
    10,00 %
Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2013 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 40.672,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
Jahresabschluss In der Gesellschafterversammlung am 13.09.2013 ist
  (1) der von der Geschäftsleitung aufgestellte, von uns geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 nebst Lagebericht vorgelegt und der Jahresabschluss festgestellt worden.
  (2) beschlossen worden, den zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 112.591,27 mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Größe der Gesellschaft Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Geschäftsführer Frau Ingeborg von Keszycki
  Herr Hans Zischka
  Sie vertreten stets einzeln.
Steuerliche Verhältnisse Die Gesellschaft wird beim Finanzamt München für Körperschaften veranlagt.

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