Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 18508
Vorher
Cytecs GmbHPartec GmbH
Eingetragen
31.5.2000
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten und Reagenzien für Biotechnologie, Medizintechnik und molekulare Zellanalyse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yoichi Nakamura
seit 6.8.2024
Geschäftsführer
Makoto Imanishi
seit 6.8.2024
Geschäftsführer
Sebastian Brey
seit 11.6.2024
Prokura
Yuki Hyogu
seit 24.1.2023
Geschäftsführer
Michael H. Esther
seit 16.5.2019
Geschäftsführer
Ellen Christine Gocht
seit 28.6.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sysmex CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Sysmex Corporation
Japan
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sysmex Partec GmbH

Görlitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Das deutsche Medizintechnologieunternehmen Sysmex Partec GmbH (SPG) wurde 1967 als Partec GmbH gegründet und führte als erster Hersteller weltweit die fluoreszenzbasierte Durchflusszytometrie ein. Diese wird als Schlüsseltechnologie und Standardmethode für die automatisierte schnelle Analyse, Zählung und Sortierung von Zellen und anderen fluiden Partikeln eingesetzt, von Sysmex Partec kontinuierlich weiterentwickelt und auf neue Anwendungsfelder appliziert. Mit seinem Produktportfolio deckt Sysmex Partec eine hohe Bandbreite an Anwendungen in Medizin, Zellbiologie, Mikrobiologie, industriellen Anwendungen, u.a. in klinischen Laboren, pharmazeutischer Industrie, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Agrarwissenschaften und Aquakulturen ab.

Seit 2013 ist die Sysmex Partec GmbH eine 100% Tochter der Sysmex Corporation.

Die Sysmex Corporation, ein an der ersten Sektion der Börsen von Tokio und Osaka notiertes Aktienunternehmen, entwickelt, produziert und vertreibt international Analysegeräte, Software und Automationsprodukte für medizinische Laboratorien. Weltweit beschäftigt Sysmex rund 11.000 Mitarbeiter in mehr als 80 eigenständigen Unternehmen. Mit Produkten für die Analytik in den Bereichen Hämatologie, Hämostase, Urindiagnostik, Immunchemie, Klinische Chemie, Laborsoftware und in der onkologischen Molekulardiagnostik zählt Sysmex zu den international führenden In-Vitro-Diagnostika (IVD)-Anbietern und ist Marktführer im speziellen Segment der Hämatologie und Gerinnungsdiagnostik, den Bereichen, die mit der klinischen Durchflusszytometrie verwandt sind. Das Warenzeichen von Sysmex gilt weltweit als Synonym für Innovation und Zuverlässigkeit von Produkten und Dienstleistungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das vom IWF prognostizierte Wachstum der Weltwirtschaft von 3,2% im Kalenderjahr 2023, setzt sich im Kalenderjahr 2024 in gleicher Höhe fort. Die Weltwirtschaft erweist sich als stabil im Umfeld der Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der globalen Energiekrise. Auf den raschen Anstieg der Inflation erfolgte eine weltweit synchronisierte Straffung der Geldpolitik, um diese effektiv einzudämmen. Dennoch war das Kalenderjahr 2022 geprägt durch sowohl inflationsbedingt hohe Einkaufspreise als auch deutlich gestiegene Refinanzierungskosten.

Die Störung von Lieferketten, insbesondere die Verfügbarkeit elektronischer Bauteile, dauerte im Kalenderjahr 2022 an und begann sich im Kalenderjahr 2023 zu normalisieren. Der Krieg in der Ukraine zeigte auch im abgelaufenen Fiskaljahr geringfügige Auswirkungen. Trotzt anhaltender weltpolitischer Unsicherheiten sieht die Sysmex Partec GmbH den prognostizierten Entwicklungen des weltweiten Gesundheitswesens positiv entgegen.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 20,7 Mio. EUR (Vorjahr: 18,6 Mio. EUR) erzielen.

Sysmex Partec setzt weiterhin auf ausgewählte Spezialsegmente, die Entwicklung innovativer Produkte und auf einen hohen Qualitätsstandard. Darüber hinaus verwendet Sysmex Partec die Synergien mit der Muttergesellschaft, um sich in den folgenden Geschäftsfeldern besonders vorteilhaft zu positionieren.

1) Essential Healthcare Geschäft (EHC):

SPG stellt Lösungen für die Überwachung von HIV-Therapien zur Verfügung, z.B. Instrumente und Reagenzien für die Zählung von CD4 Zellen, vor allem in Entwicklungsländern. Diese Lösungen sind IVD-Produkte (In Vitro Diagnostic) und unterliegen damit besonderen Regularien in den meisten europäischen Märkten, den USA, der Asien-Pazifik-Region und besonders in Afrika und China. Die U.S. FDA (Food and Drug Administration), die Chinese National Medical Products Administration (NMPA), die IVD-Richtlinien in der EU und das deutsche Medizinproduktegesetz sowie die Prä-Qualifizierung durch die WHO sind die wesentlichen regulatorischen Elemente. Das EHC-Geschäft verzeichnete im abgelaufenen Fiskaljahr einen deutlichen Umsatzanstieg von 37%.

2) Industrial Geschäft (i-FCM):

Der Bereich industrieller Laboranalyse ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und hat sich als Quelle von Innovationen in zahlreichen Feldern bewährt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete dieses Geschäftsfeld, aufgrund des anhaltend schwierigen Investitionsumfeldes, einen geringfügigen Umsatzrückgang um 3%.

3) Clinical Flow Cytometry Geschäft (c-FCM):

Das Geschäft mit der klinischen Durchflusszytometrie war für Sysmex ein ganz wesentliches Motiv beim Erwerb von Partec im Jahr 2013. Sysmex verschmilzt die Technologie der Durchflusszytometrie von Partec mit der Expertise von Sysmex in den Bereichen Hämatologie und Laborautomation, um damit weitere klinische Geschäftsfelder zu erschließen, vor allem in der medizinischen Immunologie und anderen Gebieten, in denen Durchflusszytometrie als Standardanwendung gilt. Die Sysmex Partec GmbH partizipiert am c-FCM Geschäft des Konzerns durch seine Expertise in der Marktzulassung von monoklonalen Antikörpern, die zur Erkennung verschiedenere Blutzellen zusammen mit Durchflusszytometern eingesetzt werden. Das c-FCM Geschäft verzeichnete einen deutlichen Umsatzwachstum von 63%.

4) Geschäft mit Sysmex Produkten:

In 2022/23 war die Produktion von Probenzuführungssystemen und Unterbauschränken weiterhin ein wesentliches Geschäftsfeld der Sysmex Partec GmbH. Aufgrund des Ausbaues dieses Geschäfts mit der Sysmex America Inc. sowie der Geschäftserholung in der EMEA-Region konnte ein Umsatzanstieg in Höhe von 18% erzielt werden.

Bis zum Abschluss des Fiskaljahres 2022 konzentriert sich SPG auf die Produktentwicklung, die Produktion und Third-Level-Support innerhalb der Sysmex- Gruppe. Die Sysmex-Gruppe wiederum bietet in fast 200 Ländern ein professionelles Vertriebs- und Services-Netzwerk mit mehr als 50 eigenen Sysmex-Niederlassungen.

Zum Ende des Fiskaljahres 2022 wurde ein Projekt gestartet, um das branchenspezifische Vertriebs- und Marketing Knowhow für die Industrielle Flowcytometrie stärker mit dem Applikations- und Produkt-Knowhow zu verzahnen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Kooperation mit der Sysmex Corporation über die Entwicklung von neuen Lösungen in der klinischen Durchflusszytometrie wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere im Bereich der Reagenzien für IVD-Anwendungen weiter ausgebaut.

Spezialisten der Sysmex Partec GmbH sind in regelmäßigem Austausch mit den Kollegen in Japan, um gemeinsam an neuen Produkten und Lösungen zu arbeiten. Im Geschäftsjahr 2022/23 konnte die Sysmex Partec GmbH einen Umsatz von 3,6 MEUR (Vorjahr 3,1 MEUR) mit konzerninternen Entwicklungsdienstleistungen erzielen.

4. Finanzlage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Sysmex Partec GmbH aufgrund des vorgetragenen Jahresüberschusses von 294 TEUR bei nahezu konstanter Bilanzsumme ihre Eigenkapitalquote auf 18,1% (Vj. 17,0%) steigern.

5. Ertrags- und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr konnte eine Umsatzsteigerung um 11,3% auf 20.734 TEUR (Vj. 18.630 TEUR) erzielt werden, welche leicht unter der Vorjahresprognose von 12% lag. Ausschlaggebend für die dennoch positive Umsatzentwicklung waren das EHC- und c-FCM- Geschäft, sowie die Steigerung von Umsätzen mit Sysmex Produkten innerhalb der Sysmex-Gruppe.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,4% von 12.870 TEUR auf 13.564 TEUR. Der Anstieg des Rohertrages ist durch das Umsatzwachstum sowie einen geänderten Produktmix im Geschäftsjahr begründet.

Die Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,7%. Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl ist auf 174 (Vorjahr: 181) gesunken. Im Geschäftsjahr wurde erstmalig für alle Mitarbeitende (bis einschließlich Manager) vertraglich ein Weihnachtsgeld fixiert und um November 2022 ausgezahlt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 20,3% auf 2.799 TEUR (Vj. 2.326 TEUR). Ausschlaggebend sind neben allgemeinen Preissteigerungen auch die Aufwendungen zur Erneuerung und Auditierung von Zertifizierungen nach ISO 13485:2016, 9001:2015, IVDR und MDSAP, sowie Aufwendungen für zusätzliche Dienstleistungen für die Bereiche Marketing und Entwicklung.

Der Jahresüberschuss verringerte sich gegenüber Vorjahr um 45,0% auf 294 TEUR (Vj. 535 TEUR), dies entspricht im Wesentlichen dem im Vorjahr prognostizierten Ergebnis von 1,1% vom Umsatz.

Das Unternehmensvermögen wuchs im Geschäftsjahr leicht um 1,7% auf 21.430 TEUR (Vj: 21.075 TEUR). Das langfristig und mittelfristig gebundene Vermögen sank von 10.683 TEUR (Vorjahr) auf 10.304 TEUR, was in erster Linie auf die Abschreibungen im Sachanlagevermögen zurückzuführen ist.

Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 10.997 TEUR (Vj. 10.282 TEUR), maßgeblich durch den Anstieg der Vorräte im Geschäftsjahr um 13,9% auf 6.197 TEUR (Vj. 5.443 TEUR). Durch die positive Auftragsentwicklung haben wir, unter Berücksichtigung der zum Teil langen Lieferzeiten, den Bestand an Rohmaterial erhöht.

Die liquiden Mittel sanken stichtagsbezogen um 250 TEUR auf 1.520 TEUR (Vj. 1.770 TEUR).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen stichtagsbezogen um 6,8% auf 3.280 TEUR (Vj. 3.070 TEUR). Dies resultiert im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Das kurzfristige Fremdkapital verblieb im Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau bei 17.551 TEUR (Vj. 17.490 TEUR). Der Kredit der Muttergesellschaft beträgt wie im Vorjahr 15.100 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 183 TEUR gesunken. Im Geschäftsjahr könnten weitere Prozesse optimiert werden, um Verbindlichkeiten innerhalb der Skontozahlfrist zu begleichen.

III. Prognosebericht

Die strategische Ausrichtung mit Fokussierung auf Produktentwicklung, Produktion und Third-Level-Support für Kunden wird im kommenden Geschäftsjahr um eine gestärkte Vertriebs- und Marketing-Funktion für das i-FCM Geschäft erweitert.

Die im Jahr 2018 erteilte WHO-Prä-Qualifizierung-Zertifizierung wird wie im abgelaufenen Geschäftsjahr, auch im Geschäftsjahr 2023/2024 zu weiterem Wachstum im Essential Healthcare Bereich führen.

Im Bereich i-FCM begann im Fiskaljahr 2022/2023 eine Neuausrichtung der Vertriebsverantwortung in der EMEA-Region, in deren Verlauf wichtige Vertriebs- und Marketingfunktionen bei Sysmex Partec neu aufgebaut werden. Aufgrund dieser Reorganisation und des anhaltenden schwierigen Investitionsklimas wird zunächst ein Umsatzrückgang in diesem Bereich erwartet.

Der Bereich der klinischen Durchflusszytometrie wird auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Auch die Fertigung von Sysmex-Produkten wird wie in den Vorjahren zu weiterem Umsatzwachstum führen.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir vor abschließender Jahresabschlussprüfung eine deutliche Umsatzsteigerung um 11% gegenüber Geschäftsjahr 2022/2023. Aufgrund weiterhin hoher und gestiegener Fremdkapitalkosten rechnet die Sysmex Partec GmbH, trotz des deutlichen Umsatzwachstumes, nur mit einem positiven Ergebnis von rund 2% vom Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahresabschluss konnte die Prognose, aufgrund der positiven Umsatzentwicklung im Bereich EHC, im Geschäft mit Sysmex Produkten, sowie durch anhaltendes striktes Kostenmanagement deutlich verbessert werden.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir eine Umsatzsteigerung um 12% gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024. Ausschlaggebend dafür sind die positiven Entwicklungen im EHC- und c-FCM-Geschäft, sowie der Ausbau der Komponentenfertigung für die Muttergesellschaft. Sysmex Partec GmbH rechnet weiterhin mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Um den bestehenden und sich ständig verändernden strengen regulatorischen Anforderungen weiterhin Rechnung zu tragen, arbeitet die Sysmex Partec GmbH kontinuierlich an der Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems. Dabei wird sichergestellt, dass die regulatorischen Vorgaben und Empfehlungen in Bezug auf Qualitätsstandards innerhalb des Unternehmens eingehalten werden. Somit kann das Risiko durch regulatorische Anforderungen größtenteils ausgeschlossen werden.

Da die Sysmex Partec GmbH in ein internationales Konzernumfeld eingebettet ist, wird die Strategie des Unternehmens regelmäßig mit der Konzernzentrale in Japan abgestimmt. Dabei gilt es auf Anforderungen des Marktes und Trends der europäischen und außereuropäischen Kunden so genau wie möglich, in Bezug auf Produktentwicklungen und strategische Neuausrichtungen zu reagieren. Gleiches gilt für die Produktqualität und die Sicherheit, da die strengen Sysmex-Standards auch bei Sysmex Partec angewendet werden. Die Muttergesellschaft bietet in diesem Zusammenhang umfangreiche Unterstützung. Risiken werden in beiden Bereichen deutlich minimiert.

Das bei der Sysmex Partec GmbH bereits seit 2015 eingesetzte Risikomanagement und die internen Compliance-Regelungen unterstützen zusätzlich das frühzeitige Erkennen und rasche Eliminieren von Risiken.

Angesichts des stabilen finanziellen und geschäftlichen Hintergrunds des Sysmex- Konzerns und des nachhaltigen Geschäftsmodells von Sysmex Partec sind keine schwerwiegenden Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

2. Chancenbericht

Gemeinsam mit der Muttergesellschaft in Japan werden weiterhin Reagenzien und Analysegeräte für verschiedene Geschäftsfelder entwickelt, somit das Produktportfolio stetig erweitert und an die Bedürfnisse des Marktes angepasst.

Insbesondere im Bereich der klinischen Durchflusszytometrie wird die Sysmex Partec GmbH weiterhin von Synergien mit dem Sysmex Konzern profitieren.

Auch zukünftig wird die Fertigung von Sysmex-Produkten durch SPG konsequent weiterverfolgt und ausgebaut.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Da die Gesellschaft bereits im Laufe des Jahres 2015 damit begonnen hat, im Wesentlichen nur noch an die europäische Hauptverwaltung von Sysmex und direkt an die Sysmex Corporation in Japan zu verkaufen, besteht nur ein minimales Risiko von Forderungsausfällen. Durch die gestiegene Verantwortung in den Vertriebs- und Marketingfunktionen des i-FCM-Geschäfts erwarten wir kein erhöhtes Risiko.

Verbindlichkeiten werden konsequent innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels des vorhandenen Cashflows sowie durch Darlehen der Muttergesellschaft.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Görlitz, 24. Januar 2025

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. März 2023

Aktiva

31.03.2023 31.03.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 98.700,38 130.049,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.885.727,54 9.180.103,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.275,00 134.017,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.192.075,00 1.159.703,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.929,69 78.645,85
10.205.007,23 10.552.469,39
10.303.707,61 10.682.518,77
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.664.669,74 3.169.447,74
2. Unfertige Erzeugnisse 2.077.084,39 1.749.524,81
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 376.381,59 440.095,95
4. Geleistete Anzahlungen 78.998,68 83.984,91
6.197.134,40 5.443.053,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.597,17 75.120,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.232.400,94 2.950.870,62
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.838,08 43.601,36
3.279.836,19 3.069.592,91
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.520.175,42 1.769.682,67
10.997.146,01 10.282.328,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 129.570,72 110.110,44
21.430.424,34 21.074.958,20

Passiva

31.03.2023 31.03.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 9.383.792,43 9.383.792,43
III. Verlustvortrag -5.829.106,76 -6.364.435,65
IV. Jahresüberschuss 294.355,71 535.328,89
3.879.041,38 3.584.685,67
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 16.538,18 32.841,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.050.048,05 1.144.399,51
1.066.586,23 1.177.240,51
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 646.855,90 829.911,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.483.574,10 15.166.295,95
3. Sonstige Verbindlichkeiten 339.830,65 302.433,19
16.470.260,65 16.298.640,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.536,08 14.391,43
21.430.424,34 21.074.958,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

31.03.2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.734.349,41 18.630.465,12
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 226.669,94 56.072,95
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 90.163,44
4. Sonstige betriebliche Erträge 241.018,20 386.190,54
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.317.343,90 5.748.787,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 80.017,95 67.323,37
7.397.361,85 5.816.110,41
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.148.632,02 8.032.446,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.481.124,18 1.438.391,06
9.629.756,20 9.470.837,62
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 661.328,83 701.466,11
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.798.825,85 2.325.962,57
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 399.539,21 296.879,36
10. Ergebnis nach Steuern 315.225,61 551.635,98
11. Sonstige Steuern 20.869,90 16.307,09
12. Jahresüberschuss 294.355,71 535.328,89

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. April 2022 bis zum 31. März 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Sysmex Partec GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Handelsregisternummer HRB 18508 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende Vermerke im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Am 25. September 2018 hat die Sysmex Corporation, Kobe/Japan, eine unbegrenzte und bis zum 31. Mai 2025 befristete "harte" Patronatserklärung zu Gunsten der Sysmex Partec GmbH abgegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen (Abschreibungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände von 3-5 Jahren; für Sachanlagen von 1-54 Jahren) angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungskosten der geförderten Anlagegüter abgesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250, aber nicht mehr als EUR 1.000 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 250 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile allgemeiner Verwaltungskosten.

Die Forderungen wurden grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Aufgrund der minimalen Ausfallrisiken wurden keine Wertberichtigungen gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum Nominal- bzw. Nennwert bewertet worden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen sind in der Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der Risiken notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Transaktionskurs bei ihrer Entstehung und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu ersehen.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit 3.232 TEUR (Vj. 2.951 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen.

Es werden wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in der Höhe von 1.050 TEUR (Vj. 1.144 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Bonusverpflichtungen von 359 TEUR (Vj. 400 TEUR), ausstehende Rechnungen von 171 TEUR (Vj. 231 TEUR), Garantieverpflichtungen in der Höhe von 121 TEUR (Vj. 128 TEUR) und Beträge für nicht genommenen Urlaub von 234 TEUR (Vj. 258 TEUR).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 15.484 TEUR (Vj. 15.166 TEUR) enthalten, von denen 15.100 TEUR (Vj. 15.100 TEUR) aus einem kurzfristigen Darlehen resultieren. Das kurzfristige Darlehen wurde mit Wirkung zum 31.05.2023 durch ein revolvierendes Darlehen ersetzt. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren mit einem Betrag von 340 TEUR (Vj. 302 TEUR) im Wesentlichen aus Steuern mit 334 TEUR (Vj. 293 TEUR) und aus sozialer Sicherheit mit 3 TEUR (Vj. 7 TEUR).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 98 TEUR (Vj. 100 TEUR) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 29 TEUR (Vj. 5 TEUR).

Die Personalaufwendungen enthalten mit TEUR 9 (Vj. TEUR 10) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 29 TEUR (Vj. 4 TEUR).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 373 TEUR (Vj. 297 TEUR).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum 31. März 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, sowie Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von 474 TEUR (Vj. 261TEUR). Die Fälligkeiten gliedern sich wie folgt:

TEUR
fällig bis 31. März 2024
- Verträge vor dem 31. März 2023 geschlossen 82
- Verträge nach dem 01. April 2023 geschlossen 31
fällig bis 31. März 2028
- Verträge vor dem 31. März 2023 geschlossen 203
- Verträge nach dem 01. April 2023 geschlossen 158
474

Kapitalverhältnisse

Die Anteile an der Sysmex Partec GmbH werden zu 100% durch die Sysmex Corporation in Kobe/Japan gehalten.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 174 (Vj. 181) Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Takehiro Wajiki (Chief Executive Officer), Tamon-Cho, Japan (bis 7. August 2023)

Herr Michael H. Esther (President & Chief Executive Officer), Görlitz

Herr Shogo Takatani (HUP Business, FCM Business Development, Vice President / Sysmex Corporation), Kobe/Japan (bis 7. August 2023)

Herr Yuki Hyogu (Managing Director / Sysmex Europe SE), Kobe/Japan (ab 1. April 2022)

Herr Yoichi Nakamura, Kobe/Japan (ab 7. August 2023)

Herr Makoto Imanishi, Kobe/Japan (ab 7. August 2023)

Von dem Recht, gemäß § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Geschäftsführerbezüge zu unterlassen, wurde Gebrauch gemacht aufgrund der Tatsache, dass im Geschäftsjahr 2022/23 nur die Geschäftsführer Takehiro Wajiki und Michael H. Esther ihren Anstellungsvertrag bei der Gesellschaft haben und Geschäftsführerbezüge erhalten.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die Sysmex Corporation, Kobe/Japan. Die Gesellschafterin stellt auch den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Sysmex Partec GmbH, Görlitz, einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird in Kobe veröffentlicht.

 

Görlitz, 24.Januar 2025

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

Anschaffungskosten
Stand am 31.3.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 449.739,09 2.157,42 7.365,75 0,00 444.530,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.827.790,32 0,00 0,00 1.252,12 10.829.042,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.483.105,68 0,00 0,00 0,00 1.483.105,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.384.968,64 270.300,26 85.025,77 71.960,03 5.642.203,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78.645,85 10.495,99 0,00 -73.212,15 15.929,69
17.774.510,49 280.796,25 85.025,77 0,00 17.970.280,97
18.224.249,58 282.953,67 92.391,52 0,00 18.414.811,73
Abschreibungen
Stand am 31.3.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 319.689,71 33.506,42 7.365,75 345.830,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.647.686,78 295.628,12 0,00 1.943.314,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.349.088,68 22.742,00 0,00 1.371.830,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.225.265,64 309.452,29 84.589,77 4.450.128,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.222.041,10 627.822,41 84.589,77 7.765.273,74
7.541.730,81 661.328,83 91.955,52 8.111.104,12
Buchwerte
Stand am 31.3.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 98.700,38 130.049
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.885.727,54 9.180.104
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.275,00 134.017
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.192.075,00 1.159.703
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.929,69 78.646
10.205.007,23 10.552.469
10.303.707,61 10.682.519

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sysmex Partec GmbH, Görlitz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sysmex Partec GmbH, Görlitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sysmex Partec GmbH, Görlitz, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 24. Januar 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer

Frank Hübner, Wirtschaftsprüfer

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