Konecranes Port Services GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Dierschke seit 13.1.2026 | Geschäftsführer |
Franz Schulte seit 13.1.2026 | Geschäftsführer |
Jana Traue seit 13.1.2026 | Prokura |
Rene Schlieker seit 23.12.2025 | Prokura |
Frank Schinhammer seit 11.2.2025 | Prokura |
Markus Otto seit 29.11.2023 | Prokura |
Saku Kahila seit 17.3.2023 | Prokura |
Nico Zamzow seit 12.12.2022 | Prokura |
Mara Zavagno seit 22.9.2022 | Geschäftsführer |
Benjamin Eickhoff seit 31.7.2020 | Prokura |
Mark Benedickter seit 13.12.2018 | Prokura |
Christian König seit 5.9.2018 | Prokura |
Christian Mack seit 4.7.2018 | Geschäftsführer |
Carsten Eustergerling seit 16.2.2017 | Prokura |
Thomas Hülsmann seit 3.3.2016 | Prokura |
Jutta Chalupa seit 25.8.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Konecranes GmbH Langenhagen | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Demag Cranes & Components GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Datum der Feststellung und Billigung des Jahresabschlusses: 11.06.2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Demag Cranes & Components GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Demag Cranes & Components GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Demag Cranes & Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt "5. Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 24. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Marc Ueberschär, Wirtschaftsprüfer Torsten Ulrich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundsätzliche Angaben Die Demag Cranes & Components GmbH ("DCC GmbH") ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB und hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 72305 eingetragen. Alleiniges Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Konecranes GmbH, Düsseldorf ("Konecranes GmbH"). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Darstellung der Bilanz erfolgt unverändert. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind Davon-Vermerke sowie Mitzugehörigkeitsvermerke zu Posten der Bilanz teilweise in den Anhang aufgenommen worden. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T €) bzw. Millionen Euro (Mio. €) angegeben. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Bei Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear auf der Grundlage der voraussichtlichen bzw. betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Anlagegegenstände. Bei Anlagen und Maschinen beträgt die Bandbreite üblicherweise zwischen 2 bis 25 Jahren, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 2 bis 14 Jahren. Gebäude werden zwischen 25 und 50 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird gem. § 6 (2a) EstG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet und im Wirtschaftsjahr sowie den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei Finanzanlagen in fremder Währung wird dabei der historische Umrechnungskurs zu Grunde gelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr vorliegen. Die Ausleihungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren, dem Niederstwertprinzip entsprechenden Wertansätzen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen dabei die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten, jedoch keine Fremdkapitalzinsen und keine Kosten der allgemeinen Verwaltung. Sofern Abschreibungen auf einen niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. beizulegenden Wert notwendig waren, wurden diese vorgenommen (§ 253 Abs. 4 Satz 1 und 2 HGB). Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zu niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen dienen die "Richttafeln 2018 G" von Professor Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen sind voll dotiert. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected Unit Credit-Method" bewertet, wonach die Rückstellungsbeträge die versicherungsmathematischen Barwerte der Pensionsverpflichtungen darstellen. Die Rückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Verpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden keine Lohn- und Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Rückstellung für Gewährleistung umfasst sowohl Einzelrisiken, soweit diese zum Bilanzstichtag bereits geltend gemacht wurden, als auch allgemeine Risiken. Im Berichtsjahr und im Vorjahr war eine Berücksichtigung der Rückstellungen für Einzelrisiken nicht notwendig. Die Rückstellung für allgemeine Gewährleistungsrisiken wird pauschal in Höhe von rund 1,00 % auf die Umsätze für die in den letzten 24 Monaten vor dem Bilanzstichtag abgerechneten Projekte gebildet. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite vor dem Bilanzstichtag erzielte Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Entstehungszeitpunkt oder mit dem jeweils niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Entstehungszeitpunkt oder mit dem jeweils höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Aufgrund der steuerlichen Organschaft sind auf Ebene der Gesellschaft keine latenten Steuern zu bilanzieren. III. Ergänzende Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf den Seiten 17 und 18 dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 25.720 T € (Vorjahr: 24.346 T €). Darin enthalten sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 5 T € (Vorjahr: 99 T €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von 105.628 T € (Vorjahr: 38.377 T €) auf den Posten sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von 14.069 T € (Vorjahr: 59.077 T €) auf den Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen die Gesellschafterin Konecranes GmbH betrugen am 31. Dezember 2023 7.595 T € (Vorjahr: 5.527 T €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.314 T € (Vorjahr: 7.784 T €) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten beträgt 1.433 T € (Vorjahr: 203 T €). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der DCC GmbH ist im Gesellschaftsvertrag sowie im Handelsregister mit 21,2 Mio. € ausgewiesen. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr 49,7 Mio. €. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Abzinsung mit einem Zinssatz der vergangenen zehn Jahre und demjenigen der vergangenen sieben Jahre ergibt, beträgt 1.590T € (Vorjahr: 8.352 T €) und unterliegt der Ausschüttungssperre. Diese kommt nicht zum Tragen, solange frei verfügbare Rücklagen in mindestens gleicher Höhe vorliegen; zudem besteht zum 31. Dezember 2023 keine Abführungssperre. Die Rückstellungsbeträge wurden unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Positionen: Restrukturierungskosten 26.803 T € (Vorjahr: 18.556 T €), Altersteilzeitverpflichtungen 6.385 T € (Vorjahr: 5.431 T €), ausstehende Rechnungen 5.361 T € (Vorjahr: 6.421 T €), Arbeitszeitkonten und Überstunden 3.511 T € (Vorjahr: 3.349 T €), Gewährleistung 2.985 T € (Vorjahr: 2.927 T €), Urlaubsverpflichtungen 2.774 T € (Vorjahr: 2.707 T €), Tantiemen und Boni 2.041 T € (Vorjahr: 2.116 T €) und drohende Verluste 0 T € (Vorjahr: 145 T € ), Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 20.153 T € (Vorjahr: 20.947 T €). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 0 T € (Vorjahr: 0 T €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 23.845 T € (Vorjahr: 0 T €) auf den Posten Sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von 17.222 T € (Vorjahr: 17.562 T €) auf den Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie betreffen in Höhe von 25.661 T € (Vorjahr: 0 T €) die Gesellschafterin Konecranes GmbH und enthalten zum größten Teil die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus kreditorischen Debitoren im In- und Ausland. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben zum Bilanzstichtag wie in den Vorjahren eine Restlaufzeit von weniger als zwölf Monaten. Derivative Finanzinstrumente Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Die Devisenterminkontrakte werden einzeln mit ihrem Terminkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Terminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Zur Abdeckung der Währungsrisiken aus Forderungen und Verbindlichkeiten der DCC GmbH schloss die Gesellschaft über das oberste Mutterunternehmen Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland, mit externen Vertragspartnern Devisenkontrakte im Nominalvolumen von 33.178 T € ab. Der beizulegende Zeitwert dieses Nominalvolumens war am Abschlussstichtag mit 33.989 T € um 811 T € höher. Die Devisenkontrakte und die abgesicherten Grundgeschäfte haben eine Laufzeit von einem bis zu acht Monaten und werden bei der Muttergesellschaft ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Tätigkeitsbereiche
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche Posten enthalten: Erträge aus Weiterbelastungen im Verbundbereich in Höhe von 11.036 T € (Vorjahr: 11.314 T €), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 943 T € (Vorjahr: 409 T €) und Erträge aus Fremdwährungsumrechnung 25 T € (Vorjahr: 15 T €). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten aperiodische Erträge in Höhe von 943 T € (Vorjahr: 413 T €). Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und von Wertberichtigungen auf Forderungen. Materialaufwand Im Materialaufwand wurde eine Anpassung in laufender Rechnung von 3.743 T€ vorgenommen. Personalaufwand Der Anstieg des Personalaufwandes resultiert im Wesentlichen aus der Zuführung der Pensionsrückstellungen und aus tarifbedingte Erhöhungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betriebliche Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten: Allgemeine Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 32.602 T € (Vorjahr: 31.774 T €), Vertriebsaufwand in Höhe von 7.544 T € (Vorjahr: 8.827 T €), Aufwendungen für fremde Dienstleistungen 6.270 T € (Vorjahr: 7.093 T €), Miet- und Leasingkosten in Höhe von 3.557 T € (Vorjahr: 2.409 T €), Reisekosten in Höhe von 1.622 T € (Vorjahr: 881 T €), Marketing in Höhe von 1.217 T € (Vorjahr: 929 T €), IT-Kosten in Höhe von 926 T € (Vorjahr: 844 T € ), Bewirtungskosten In Höhe von 600 T € (Vorjahr: 406 T €), Verluste aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von 598 T € (Vorjahr: 578 T €) sowie Jahresabschlusskosten in Höhe von 251 T € (Vorjahr: 459 T €). Im Geschäftsjahr ergaben sich keine periodenfremde Aufwendungen. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 3.684 T € (Vorjahr: 6.266 T €) stammen aus der Gewinnausschüttung der Konecranes Real Estate GmbH & Co. KG. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Enthalten sind Zinserträge aus Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.510 T € (Vorjahr: 1.442 T €). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen 7 T € (Vorjahr: 8 T €). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen betragen 2.302 T € (Vorjahr: 5.578 T €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Seit dem 01. April 2017 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Muttergesellschaft Konecranes GmbH. Üblicherweise fallen für Zeiträume ab Wirksamkeit der Organschaft auf Ebene der Organgesellschaft keine inländischen Ertragsteuern mehr an. Es existieren Steueraufwendungen in Höhe von 30 T € (Vorjahr: 28 T €) resultierend aus einer geleisteten Zahlung ausländischer Quellensteuer. Die Gesellschaft befindet sich als Organgesellschaft in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Konecranes GmbH, Düsseldorf; diese wiederum in einer Organschaft mit der obersten Organträgerin Konecranes Holding GmbH, Düsseldorf. Die Gewinne der Gesellschaft unterliegen im Ergebnis nicht einer Ertragsteuerbelastung von unter 15 %. Die Gesellschaft hat daher insoweit keine Steueraufwendungen aus der Anwendung der sog. "Mindeststeuer". Die Gesellschaft hat Tochtergesellschaften im Ausland, bei denen die effektive Steuerbelastung ggf. unter 15 % liegen könnte. Da die Mindeststeuer aber auf Ebene der obersten Konzernmutter Konecranes Plc, Finnland festgesetzt wird, wird auf Ebene der Gesellschaft auch insoweit mit keinem Steueraufwand durch die Mindeststeuer gerechnet. V. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft Die Geschäftsführung der DCC GmbH wurde im Berichtszeitraum wahrgenommen von:
Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft Die Aufsichtsratstätigkeit der DCC GmbH wurde im Berichtszeitraum wahrgenommen von:
* Arbeitnehmervertreter/Arbeitnehmervertreterin
Beschäftigte Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 743 (Vorjahr: 725 ) Angestellte, 613 (Vorjahr: 600 ) gewerbliche Mitarbeitende und 79 (Vorjahr: 85 ) Auszubildende beschäftigt. Somit wurden im Jahr 2023 insgesamt 1.435 (Vorjahr: 1.410 ) Mitarbeitende beschäftigt. Angaben zum Mutterunternehmen / Konzernabschluss Die DCC GmbH ist nach § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes befreit. Die DCC GmbH gehört zum Konzern der Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland. Der Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 der DCC GmbH wird in den Konzernabschluss der Konecranes Plc für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standard ("IFRS"), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzernabschluss der Konecranes Plc ist auf der Homepage von Konecranes erhältlich (http://www.konecranes.com/investors) und wird im Unternehmensregister der DCC GmbH veröffentlicht. Organbezüge Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 45 T € (Vorjahr: 48 T €). Es wurden keine Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführung und Aufsichtsrat vergeben. Gesamtbezüge der früheren Mitglieder von Geschäftsführung, Aufsichtsrat und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 639 T € (Vorjahr: 590 T €). Die Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder von Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 11.658 T € (Vorjahr: 11.520 T €), davon 11.340 T € (Vorjahr: 11.198 T €) auf Geschäftsführung und 318 T € (Vorjahr 322 T €) auf Hinterbliebene. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 183 T €. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen und für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns notwendig sind, ergaben sich nicht. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Operating-Leasingverträgen sowie Bestellobligo für Gegenstände des Anlagevermögens und Vorräte in Höhe von 35.854 T € (Vorjahr: 60.726 T €) (Gesamtverpflichtung bis zum Ende der Laufzeit). Sofern Vertragsverlängerungsoptionen bestehen, wurden diese in die Berechnung einbezogen, soweit eine Optionsausübung annähernd feststeht. Bei den Miet- und Leasingverpflichtungen besteht das Risiko, dass sich der Zins bzw. Mietzins ändert und eines zukünftigen Abflusses von liquiden Mitteln. Dagegen stehen die Verbesserung der aktiven Liquidität, der Eigenkapitalquote sowie Chancen aus der Nutzung der geleasten oder gemieteten Vermögensgegenstände. Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 100 T € (Vorjahr: 140 T €), welche ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnisse wird als gering eingestuft. Die Haftungsverhältnisse bestehen zu Gunsten von Unternehmen, die finanziell ausreichend ausgestattet sind, um ihre Verpflichtung eigenständig zu bedienen. Im Zuge der Abspaltung des Geschäftsbereichs "Port Solutions" (PS) im Geschäftsjahr 2018 sind Pensionsverpflichtungen von in diesem Geschäftsbereich noch aktiven Versorgungsberechtigten abgegangen und auf die Konecranes GmbH übertragen worden. Die Pensionsverpflichtungen bestehen im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von 16,8 Mio. € (Vorjahr: 16,1 Mio. €) ausschließlich gegenüber der PS Düsseldorf. Das Risiko einer Inanspruchnahme infolge der gesetzlichen Regelungen nach § 613a BGB wird als gering eingeschätzt, da die Konecranes GmbH über positive Ertragserwartungen verfügt und aufgrund dessen voraussichtlich auch zukünftig selbst finanziell in der Lage sein wird, die Verpflichtungen zu erfüllen. Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine weiteren wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben. Gewinnverwendung Der Gewinn in Höhe von 23.845.094,10 € wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin Konecranes GmbH abgeführt. Anteile an verbundenen Unternehmen
* Ergebnis und Eigenkapital per 31. Dezember
2023
* Ergebnis und Eigenkapital per 31. Dezember
2023
Anlagenspiegel
Düsseldorf, 22. März 2024 Demag Cranes & Components GmbH Geschäftsführung Klaus Hoffmann Christian Mack Mara Zavagno Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen I. Unternehmensstruktur Die Demag Cranes & Components GmbH ("DCC GmbH") ist eine Kapitalgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Alleingesellschafterin ist die Konecranes GmbH, Düsseldorf ("KC GmbH"). Die DCC GmbH gehört zum Konzern der Konecranes Plc, Hyvinkää/Finnland ("Konecranes Plc"). II. Geschäftstätigkeit, Organisation und Standorte Die Geschäftstätigkeit der DCC GmbH umfasst die Geschäftsbereiche Industrial Equipment und Service. Der Geschäftsbereich Industrial Equipment umfasst die Konstruktion, die Produktion und den Vertrieb von Industriekranen und Krankomponenten. Produziert wird in Deutschland an den Standorten Wetter und Uslar. Hinzu kommen weltweit eigenständige Vertriebsgesellschaften. Der Service & Parts Bereich der DCC GmbH verfügt über ein Distributionszentrum und umfasst die Geschäftsfelder Parts Supply und Components. III. Strategie Bereits Mitte 2022 wurde die neue strategische Ausrichtung der Konecranes Business-Area Industrial Service & Equipment mit dem Zusammenschluss von Service- und Industrial Equipment des Industriekranbereichs kommuniziert und in ersten Schritten umgesetzt. Die Schaffung der Voraussetzungen und die Umsetzung der sich hieraus für die DCC GmbH ergebenden Veränderungen wurde in 2023 gestartet. Im Rahmen dieser neuen Strategie wird die Position der DCC GmbH als Bestandteil des Konecranes Supply-Netzwerkes und Produzent für alle Konzernmarken im Bereich des Leicht-Krangeschäftes ausgebaut und gestärkt. Das zukünftige Vertriebskanal-Modell des Konecranes Konzerns sieht eine Positionierung der Marke Demag im indirekten Vertriebskanal vor. Darüber hinaus werden Anpassungen des Produktportfolios im sog. CTO-Kranbereich vorgenommen. Innerhalb von 2023 wurden durch die Ablösung der Demag Seilzugreihe DMR durch eine auf der Konecranes-Konzernproduktplattform basierende Seilzugreihe und die Beendigung des Vertriebs von Kranen unter der Marke Demag die geplanten Änderungen des Demag CTO- Produktportfolios umgesetzt. Zur klaren Trennung der Vertriebskanäle entstand im Laufe des Jahres 2023 eine eigenständige Demag Alpha Frontline-Organisation, die den indirekten Vertriebskanal, der mit der Marke Demag zukünftig adressiert wird, bedient. Im Bereich Supply wurde die engere Integration der Werke in das Netzwerk des Konzerns vorangetrieben, um als Multi-Product und Multi-Brand Fertigungsstandort zu wachsen. Neben Investitionen in Maschinen erfolgten insbesondere hohe Investitionen im Bereich Logistik, um die Voraussetzungen zu schaffen, die Outbound-Logistik wieder selbst zu betreiben. In 2023 konnten somit wesentliche Voraussetzungen zur Implementierung der Strategie geschaffen werden, um in 2024 mit neu organisierten Vertriebskanälen (Demag Alpha und Konecranes Beta) mit klarer Zuordnung von Endkunden und indirektem Geschäft am Markt zu agieren. Die Implementierung der Strategie wird dazu beitragen, die Kundenbedürfnisse hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit bestmöglich zu erfüllen. Durch Prozessoptimierung und Verbesserungen in den Technologien wird beabsichtigt in allen Bereichen die Kostenstruktur weiter nachhaltig zu optimieren. Vereinfachung von Produkten und Prozessen sind hierbei wichtige Strategieelemente. Durch die klare Fokussierung auf den Alpha-Vertriebskanal für die Marke Demag, dem weiteren Ausbau der geografischen Abdeckung und der Integration des Antriebstechnikgeschäfts soll ein nachhaltiges und profitables Wachstum erreicht werden. IV. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Zu den Schwerpunkten der Geschäftstätigkeit der DCC GmbH zählen Europa, insbesondere Deutschland, sowie Amerika und Asien. Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes ("BIP") spielt als ein wesentlicher Indikator für das allgemeine Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung. Weitere Indikatoren, die für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung für den Konzern relevant sind, sind die Industrieproduktion, Währungskursentwicklung und die Entwicklung der Rohstoffpreise. Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ("BIP") um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Hohe Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie geringe Nachfrage im In- und Ausland haben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken gebracht. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ist insgesamt deutlich um 2,0 % zurückgegangen. Entscheidend hierfür ist eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes ausmacht, ist im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus gewesen (-0,4 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 hat sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar gemacht. Dieser ist trotz sinkender Preise zurückgegangen. Die Importe sanken dabei (preisbereinigt -3,0 % 1 ) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam zu einem positiven Saldo zwischen Exporten und Importen, der das BIP stützte. Die Warenausfuhren des Euroraums lagen im Dezember 2023 bei 218,7 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 8,8% gegenüber Dezember 2022 (239,9 Mrd. EUR). Die Einfuhren beliefen sich auf 201,9 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 18,7% gegenüber Dezember 2022 (248,3 Mrd. EUR). Infolgedessen registrierte der Euroraum im Dezember 2023 einen Überschuss von 16,8 Mrd. EUR im Warenverkehr, gegenüber einem Defizit von 8,5 Mrd. EUR im Dezember 2022. Der Intra-Euroraum-Handel belief sich im Dezember 2023 auf 187,2 Mrd. EUR, ein Rückgang um 14,8% gegenüber Dezember 2022. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 schwankten die Ölpreise zwischen 78 und 85 Dollar je Barrel. Ab Mitte März brachen die Ölnotierungen dann mit -10% an Verlusten ein. Dies wurde hervorgerufen durch zwei US Bankenpleiten und der Credit Suisse Notübernahme. Mit den Turbulenzen im Bankensektor und der verängstigten Stimmung an den Finanzmärkten rutschten die Ölnotierungen auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2021 ab. 2 Anfang April beschloss die Opec-Plus Gruppe den Ölausstoß ab Mai um zusätzliche 1,6 Mio. Barrel/Tag zu verringern. Somit wurde der Angebotsmarkt verknappt, um den Ölpreisen wieder eine Aufwärtsrichtung zu geben. An den Ölbörsen setzte sich dann ab Juli mit Preisoptimismus ein Aufwärtstrend durch. Saudi-Arabien und Russland versuchen weitergehend mit der Drosselung ihrer Ölproduktion das Ölangebot stärker zu verknappen und dadurch das höhere Ölpreisniveau zu festigen. Auf dem Ölmarkt standen im Herbst Angebotsengpässe einer recht robusten Nachfrage gegenüber. Ab Mitte September wurden für Brent Rohöl die höchsten Preise seit zehn Monaten verzeichnet, um dann aber von 97 USD/B in den Folgemonaten auf unter 75 USD/B zu Mitte Dezember zurückzufallen. Der Durchschnittspreis für 2023 lag bei 81,2 Dollar/Barrel (Vorjahr: 70,1 USD/B). Der Baltic Dry Index (BDI) wird von der Baltic Exchange in London veröffentlicht und ist ein wichtiger Preisindex für das weltweite Verschiffen von Hauptfrachtgütern. Zudem ist er ein Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft und deren konjunkturelle Entwicklung. Nach einem ständigen Auf und Ab in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023, schwankend zwischen 700 Punkten und 1.500 Punkten, erreichte der BDI seinen Höchststand Anfang November mit 2.900 Punkten. Letztmalig wurde so ein hoher Wert im November 2021 erreicht. Bis Ende des Jahres wurde die 2.000 Punkte Marke erreicht. Dieser Wert wurde dann Anfang 2024 leicht überschritten. 3
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https://www.tecson.de/historische-oelpreise.html
Der Howe Robinson 4 Container Index ("HRCI") ermittelt die Charterraten (Schiffsmieten) für Containerschiffe und, misst somit präzise die Nachfrage an Containertransporten und damit das Volumen des Welthandels der Gegenwart. Er stellt somit spätere Stufen der wirtschaftlichen Entwicklung dar, wenn aus den Rohstoffen Halbfertig- oder Fertigprodukte entstanden sind. Somit ist der HRCI ein Indikator für den aktuellen Zustand des Welthandels und der Weltwirtschaft. Die Anzeichen für eine Verbesserung im Jahre 2023 wurden schnell wieder gedämpft. Der Howe Robinson Container Index ("HRCI") stagnierte in den ersten sechs Monaten und lag somit konstant zwischen 1.200 Punkten und 1.400 Punkten. Ab dem Monat Juli begann ein ständiges Absinken, bis er zum Jahresende sogar unter der 1.000 Punkte Marke lag. In den ersten Monaten des Jahres 2024 wurde wieder ein leichter Anstieg verzeichnet. V. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Im Jahre 2023 schrumpfte in Deutschland die Maschinenbauproduktion um 6% (kalenderbereinigt). Die positive Produktionsentwicklung in den ersten Monaten des Jahres wurde fast komplett aufgezehrt. Für alle 12 Monate notiert der Output fast 1 % unter dem Vorjahreszeitraum. Dieser Trend ist auch bei den EU-27 Ländern zu erkennen. Die EU- Maschinenbauproduktion ist im Dezember weiterhin zurück gegangen, immerhin nicht so stark wie in den Vormonaten. Über alle Monate gesehen, lag das Produktionsvolumen der EU-27-Länder um 1 % unter dem Vorjahresniveau. Für das Jahr 2023 ist ein minimaler Rückgang des Einkaufmanagerindexes im Euro-Raum zu verzeichnen. Aufgrund der mangelnden Nachfrage wird das Jahr 2024 bei den Maschinenbauern pessimistischer betrachtet. 5
4 John Mail von Howe Robinson
VI. Einfluss der Rahmenbedingungen auf den Geschäftsverlauf Aufgrund der globalen Herausforderungen lagen die Auftragseingänge für DCC GmbH unter dem Vorjahr. Der Geschäftsbereich Industrial Equipment ist weiterhin an die konjunkturelle Entwicklung gebunden. Aufgrund andauernder globaler Schwierigkeiten konnte die Produktionsauslastung für den Bedarf an Kranen, Hebezeugen und Komponenten gehalten werden, wobei der Auftragsbestand reduziert wurde. Der Auftragseingang für den Bereich Industrial Equipment lag um rund 47 Mio. € (15 %) unter dem Vorjahr, während sich der Geschäftsbereich Industrial Service auf dem Vorjahresniveau bewegte. Die Umsatzerlösentwicklung lag um 63,8 Mio. € über dem Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf der Demag Cranes & Components GmbH im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 I. Gesamteinschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung für die Geschäftsbereiche Der Produktumsatz der DCC GmbH (Umsatzerlöse an Dritte und Intercompany) lag über alle Produktbereiche im Geschäftsjahr 2023 um 18% über dem Vorjahr. Das bereinigte Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Die Geschäftsführung war mit dem Gesamtergebnis trotz der schlechten Rahmenbedingungen zufrieden. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertragslage stellt sich im laufenden Jahr wie folgt dar: Ertragslage
* Rohergebnis = Umsatzerlöse +/-
Bestandsveränderungen + ggf. andere aktivierte
Eigenleistungen + Sonstige betriebliche Erträge -
Materialaufwand
Umsatzerlöse und (bereinigtes) Betriebsergebnis sind die entscheidenden finanziellen Leistungsindikatoren der DCC GmbH. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betragen 416,5 Mio. € (Vorjahr: 352,6 Mio. €). Über alle Bereiche lag der Umsatz um 63,8 Mio. € (18,1 %) über dem Wert des Vorjahres, was auf den Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber Dritten mit 40,0 Mio. € zurückzuführen ist, sowie die Zunahme der Erlöse im Verbundbereich um 23,8 Mio. €. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 12,6 Mio. € (Vorjahr: 21,9 Mio. €) sind im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen im Verbundbereich in Höhe von 11,0 Mio. € (Vorjahr: 11,3 Mio. €), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) sowie Erträge aus der Wertaufholung der Beteiligung an der Demag Cranes & Components (Shanghai) Co. Ltd. 0,0 Mio. € (Vorjahr: 6,5 Mio. €) und Erstattungen aus Versicherungsleistungen 0,0 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) enthalten. Der Anstieg des Personalaufwandes auf 147,4 Mio. €, (Vorjahr: 137,7 Mio. €) ist im Wesentlichen auf tarifbedingte Erhöhungen zurückzuführen sowie auf Aufwendungen aus Restrukturierung in Höhe von 17,9 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €). Die Anpassung von Rentenleistungen im Vorjahr führte zu einer Verminderung der Aufwendungen für Pensionen in Höhe von 8,5 Mio. € im Jahr 2023. Der Abschreibungsaufwand im Geschäftsjahr in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) ist nahezu konstant zum Vorjahr geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr 62,5 Mio. € (Vorjahr: 57,1 Mio. €) und haben sich somit gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Mio. € erhöht. Im Wesentlichen ist die Veränderung auf den Anstieg der Verwaltungsumlagen im Intercompany Verbund zurückzuführen: Das bereinigte Ergebnis nach Steuern der Gesellschaft beträgt 38,2 Mio. € nach -9,0 Mio. € im Vorjahr aufgrund des gestiegenen Umsatzes sowie einer Margenverbesserung. Somit entsprach das bereinigte Ergebnis den Erwartungen, während der Umsatz über den den Erwartungen der Planzahlen für das Jahr 2023 war. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 3,7 Mio. € (Vorjahr: 6,3 Mio. €) resultieren aus dem zugeflossenen Ergebnisanteil an der Konecranes Real Estate GmbH & Co. KG. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 5,6 Mio. €) resultieren im Wesentlichen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Die DCC GmbH hat mit der Konecranes GmbH, Düsseldorf, am 2. Juni 2017 einen Gewinnabführungsvertrag über eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Der Gewinnabführungsvertrag wurde am 16. Juni 2017 in das Handelsregister der DCC GmbH eingetragen und ist ab dem 1. April 2017 wirksam. Durch den Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages befindet sich die DCC GmbH als Organgesellschaft mit der KC GmbH, Düsseldorf, als Organträgerin in einer ertragsteuerlichen Organschaft. Der Steueraufwand in Höhe von 30 T € (Vorjahr: 28 T €) resultiert aus einer geleisteten Zahlung ausländischer Quellensteuer. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von 23,8 Mio. € (Vorjahr: Jahresüberschuss 3,8 Mio. €), welcher in voller Höhe an die Gesellschafterin KC GmbH, Düsseldorf, abgeführt wird. Finanzlage Die DCC GmbH ist in die zentrale Konzern-Finanzierung der Konecranes Finance Oy eingebunden, welche auf dem Wege der Intercompany-Innenfinanzierung ausreichend Liquidität zur Verfügung stellt. Außerdem werden über ein weitestgehend zentrales, von der Konecranes Finance Oy geführtes Cash-Pooling Liquiditäts-Überschüsse und -Bedarfe von Tochtergesellschaften kostengünstig in der Konecranes-Gruppe gepoolt. Vermögenslage
Die langfristigen Vermögensgegenstände in Höhe von 135,3 Mio. €; (Vorjahr 132,7 Mio. €) sowie die kurzfristigen Vermögensgegenstände in Höhe von 235,8 Mio. €; (Vorjahr 211,2 Mio. € bewegen sich auf Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Cash-Pool betragen 59,8 Mio. € (Vorjahr: 43,8 Mio. €). Die Rückstellungen insgesamt haben sich im Berichtszeitraum um 7,5 Mio. € im Vergleich zum Ende des letzten Geschäftsjahres erhöht: Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verringerten sich um 3,9 Mio. € auf 178,7 Mio. €, diese resultieren im Wesentlichen aus gezahlten Versorgungsleistungen in Höhe von 9,5 Mio. €, sowie Zuführungen und Zinsen in Höhe von 5,6 Mio. € Sonstige Rückstellungen Per Saldo erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen im Berichtszeitraum um 11,4 Mio. €. Relevante Veränderungen bezogen sich auf die folgenden Positionen: Die Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen sank um 1,1 Mio. €. Die Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen erhöhten sich um 8,2 Mio. € durch Zuführungen. Die personalbezogenen Rückstellungen erhöhten sich um 2,4 Mio. €. Die Veränderungen ergaben sich im Wesentlichen aus: Urlaubsgeldern (0,1 Mio. €), Mehrarbeit/Überstunden (+0,2 Mio. €), Tantieme/ Boni (-0,1 Mio. €), sowie Altersteilzeitverpflichtungen (+1,0 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden bewegen sich im Wesentlichen auf Vorjahresniveau. 3. Forschung und Entwicklung Die von der DCC GmbH unternommenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden zum einen als produktionsnahe Weiterentwicklung und zum anderen als Auftragsforschung und Produktentwicklung für den Know-how Eigentümer Konecranes Global Corporation ausgeübt. Der Aufwand der F&E Tätigkeit wird zunächst den Bereichen produktionsnahe Weiterentwicklung und Auftragsforschung und Produktentwicklung zugewiesen. Der entstandene Aufwand im Bereich Auftragsforschung und Produktentwicklung wird mit einem angemessenen, fremdüblichen Aufschlag auf die in diesem Bereich angefallenen Personalkosten an den Strategieträger Konecranes Global Corporation weiterbelastet. Der Umfang und die Vergütung der Auftragsforschung werden im geltenden Vertrag festgelegt. Des Weiteren verfolgt die Konecranes Gruppe eine zentralisierte Patent- und Technologiestruktur mit Bündelung der wesentlichen Immateriellen Vermögensgegenstände in Finnland. Die für Forschung und Entwicklung angefallenen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR). Die an Konecranes Global Corporation weiterbelasteten Kosten inkl. Aufschlag betrugen ca. 6,5 Mio. EUR (im Vorjahr: 5,4 Mio. EUR). Die Aufwendungen insgesamt betreffen hauptsächlich Personalaufwendungen sowie Fremdleistungen. Entwicklungskosten für neue Produkte werden nicht aktiviert, da bei Entstehung eines neuen Produktes dieses im Eigentum der Konecranes Global Corporation sein wird. Die in der DCC GmbH verbleibenden F&E Kosten von ca. 5,2 Mio. EUR (im Vorjahr: 5,5 Mio. EUR) fallen im Bereich produktionsnahe Weiterentwicklung an. Im Geschäftsbereich Industrial Equipment lag der Fokus der F&E-Tätigkeiten einerseits auf der Optimierung der Produkte, die am Standort gefertigt werden und andererseits auf der Entwicklung neuer innovativer Produkte, um die Marktposition der Konecranes Gruppe nachhaltig zu verbessern. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren I. Umwelt Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Konecranes Unternehmensstrategie. Das ist wichtig, weil als globales, produzierendes Unternehmen wir Risiken durch mögliche Schäden an Personen, Gütern und Reputation ausgesetzt sind. Minderungsmaßnahmen wie Audits, Beratung und Schulung zu Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz minimieren diese Risiken für Mensch und Umwelt. Diese Risiken kontrollieren wir sowohl an den eigenen Standorten als auch bei Lieferanten und Lohnherstellern zur Sicherung des Fortbestands von Anlagen und Sachwerten. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist nach den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. (SDGs 6 ) II. Arbeitnehmerbelange Flexible Arbeitszeiten, familienbewusste Führung sowie personalorientierte Zusatzleistungen sind Maßnahmen auf die gesetzt werden, um als Unternehmen weiterhin attraktiv für Mitarbeitende zu machen. Zudem setzt das Unternehmen verstärkt auf Schulungen und Seminare für die Mitarbeiter, die sich aus heutiger Sicht ergeben, wie z.B. die Herausforderungen, die die Transformation mit sich bringt. Das Thema Diversity & Inclusion ist dem Unternehmen weiterhin ein großes Anliegen. Aus diesem Grunde ist man in 2023 auch eine Kooperation mit der Business Council for Democracy (BC4D) eingegangen. Die BC4D will die liberale Demokratie stärken und widerstandsfähig machen. Dies sehen wir als eine Aufgabe für alle Teile der Gesellschaft, auch der Wirtschaft, an. Wir haben dazu im Sommer 2023 ein 8 wöchiges Training angeboten. Hier konnten Mitarbeitende in Schulungen mehr über die Ausbreitung von Hassrede, gezielter Desinformation und Verschwörungserzählungen erfahren und lernen, etwas dagegen zu tun ist. Solche Trainings werde auch für die kommenden Jahre als fester Bestandteil bei uns implementiert werden. 7
6 Sustainable Development Goals
5. Erklärung zur Unternehmensführung Erklärung zur Unternehmensführung Der Aufsichtsrat der DCC GmbH hat in seiner Sitzung am 14. Juni 2022 folgende Beschlüsse gefasst:
Zum 31 Dezember 2023 wurden diese Zielgrößen auch erreicht. Die Geschäftsführung der DCC GmbH hat in ihrer Sitzung am 14. Juni 2022 folgende Beschlüsse gefasst:
Diese Quote muss bis zum 30. Juni 2026 erreicht werden. Zum 31 Dezember 2023 wurden diese Zielgrößen noch nicht erreicht, da nicht genügend Kandidatinnen zur Verfügung standen. 6. Risikobericht I. Risikomanagementsystem Ziel des einheitlichen Konzernrisikomanagementsystems ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und angemessen zu kommunizieren. Als integriertes laufendes Führungs- und Steuerungswerkzeug schafft es die Entscheidungsgrundlagen dafür, auftretende Risiken bewusst zu akzeptieren oder durch das Ergreifen von Gegenmaßnahmen abzuwenden bzw. ihre möglichen Auswirkungen zu minimieren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Zuge der Risikofrüherkennung für die kommenden zwölf Monate keine bestandsgefährdenden Risiken für die DCC GmbH festgestellt. Insgesamt hat sich die Risikosituation im Verlauf des Berichtsjahres nicht verschlechtert. Der Russland Ukraine Konflikt, der Krieg in Israel und Gaza sowie die Bedrohung der Handelsschiffahrt durch Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer können sich weiterhin negativ auf die weltwirtschaftliche Entwicklung auswirken. Es handelt sich weltweit um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Vor diesem Hintergrund ist es im Moment schwer abzuschätzen, ob sich daraus eine Verschlechterung der Risikosituation für die DCC GmbH ergeben könnte oder nicht. II. Wesentliche Einzelrisiken Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Einschätzungsraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Die Risiken werden gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Die DCC GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit finanziellen Risiken ausgesetzt. Die konzernweite Überwachung, Steuerung und Begrenzung dieser Risiken sowie der Optimierung der Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch das Konzern-Treasury der Konecranes Plc. Eine Risikoeinschätzung bei der DCC GmbH ist aufgrund der stärkeren Abhängigkeit von Konjunkturzyklen weiterhin schwierig. Die Auswirkungen möglicher Handelshemmnisse aufgrund geopolitischer Einflüsse (z.B. Russland-Ukraine Konflikt) sowie anderer Krisen (z.B. Energiekrise, Materialverfügbarkeiten etc.) lassen sich schwer einschätzen. In diesem Zusammenhang stellt die steigende Inflationsrate ein Ergebnisrisiko dar, sofern die Preissteigerungen nicht an den Markt weitergegeben werden können. Die Geschäftsvorfälle der Gesellschaft werden überwiegend in den Währungen € und USD abgewickelt. Im Sinne eines aktiven Risikomanagements werden Verbindlichkeiten oder Forderungen in Fremdwährung im Zeitpunkt ihrer Entstehung regelmäßig durch Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) abgesichert, die über die Konecranes Finance Oy abgeschlossen werden. Es handelt sich um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte "OTC"-) Instrumente. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt auf die Absicherung des operativen Geschäfts des Konzerns sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. (Geringes Risiko) Ziel des Einsatzes von derivativen Devisentermingeschäften ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse, die Ergebnis- und Cash-Flow-Schwankungen zu reduzieren, die auf die Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Ein Preisänderungsrisiko derivativer Finanzinstrumente besteht aufgrund der Schwankungsmöglichkeit der zugrunde liegenden Währungen. Soweit Derivate zu Sicherungszwecken eingesetzt sind, wird die Möglichkeit von Wertverlusten durch gegenläufige Effekte aus den gesicherten Grundgeschäften kompensiert. (Geringes Risiko) Für Derivate mit positivem Marktwert besteht ein Bonitäts- oder Ausfallrisiko für den Fall, dass die jeweiligen Vertragspartner ihren Erfüllungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Zur Minimierung dieses Risikos teilen wir Banken bonitätsmäßige Kontrahenten-Limite zu. (Geringes Risiko) Die Liquiditätssicherung ist fester Bestandteil der laufenden Liquiditätssteuerung. Hierbei ermöglichen der konzerninterne Finanzausgleich im Rahmen des Cash-Poolings und der Einsatz von Intercompany-Darlehen eine effiziente Nutzung von Liquiditätsüberschüssen einzelner Geschäftsbereiche für die Finanzmittelbedarfsdeckung anderer Geschäftsbereiche. Im Geschäftsjahr 2023 bestanden aufgrund ausreichender Kreditlinien und konzerninterner Darlehen weder Finanzierungs- noch Liquiditätsengpässe. Es besteht auch eine positive Cash-Pool Forderung zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 51,9 Mio. € (Geringes Risiko) Es bestehen aufgrund der Einbeziehung in das Cash-Pool-Verfahren mit der Konecranes Finance Oy, Finnland, keine eigenständigen Kreditlinien. Der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft wird durch die Konecranes Finance Oy und das oberste Mutterunternehmen des Konecranes-Konzerns, die Konecranes PLC, Finnland, sichergestellt. Die Gesellschaft ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages und des Cash-Poolings in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ausfallrisiken wird Rechnung getragen durch ein aktives Kreditrisikomanagement, durch die Beschränkung auf Kontrahenten guter Bonität, durch die Nutzung der nationalen und internationalen Warenkreditauskunfteien bzw. auch durch die Einhaltung der von der Warenkreditversicherung vorgegebenen Risikolimits. Unterstützend wirken in diesem Zusammenhang zudem Anzahlungs- und Akkreditivvereinbarungen. (Geringes Risiko) Die Gesellschaft begegnet eventuellen Absatzrisiken mit einem diversifizierten Produktportfolio, verschiedenen Abnehmerbranchen und regional unterschiedlichen Absatzmärkten. Durch kontinuierliche Marktbeobachtung wird sichergestellt, dass die Absatzstrategie z.B. unter Berücksichtigung von veränderten Kundenanforderungen oder Wettbewerbsverhalten aktualisiert wird. Die Einflüsse der Kriege sowie der weltweiten geopolitischen Veränderungen wurden im Absatz "Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen" erläutert. (Mittleres Risiko) Die Gesellschaft hat klare Einkaufsstrategien definiert, die die Versorgungssicherheit nachhaltig gewährleisten. Die weltweiten Lieferengpässe stellen eine Herausforderung für die DCC GmbH dar. Durch aktive Disposition und Lieferantenkontakte wird dieses Risiko minimiert. Die Einflüsse der Kriege sowie der weltweiten geopolitischen Veränderungen des Russland- Ukraine Konfliktes wurden im Absatz "Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen" erläutert. (Mittleres Risiko) Durch umfassende Richtlinien und Verfahrensanweisungen zu Projekt- und Qualitätsmanagement, zu Produkt- und Arbeitssicherheit sowie zum Umweltschutz werden Produktionsprozessrisiken minimiert. Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit wird in den einzelnen operativen Bereichen der Gesellschaft die Entwicklung neuer Produkte sowie die Verbesserung der bestehenden Produktpalette kontinuierlich vorangetrieben. (Mittleres Risiko) Potenzielle Großprojektrisiken werden durch ein striktes Projektmanagement und Controlling kontinuierlich überwacht und begrenzt. (Mittleres Risiko) Die Produkte und Dienstleistungen sind dem globalen Markt für Güterumschlagtechnik und Materiallogistik zuzuordnen. Die Nachfrage danach ist von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung abhängig. (Mittleres Risiko) Risikoeinschätzung Industrial Equipment Eine Risikoeinschätzung bei der DCC GmbH ist aufgrund der stärkeren Abhängigkeit von Konjunkturzyklen weiterhin schwierig. Die Auswirkungen möglicher Handelshemmnisse aufgrund geopolitischer Einflüsse sowie anderer Krisen Krisen (Russland-Ukraine-Konflikt, Gaza Konflikt ) lassen sich schwer einschätzen. Im Hinblick auf die Energieversorgung können Beschaffungsengpässe zu kurzfristigen Lieferschwierigkeiten und Kostenanstiegen führen. Im Falle einer abschwächenden Konjunktur wird mit einer Verzögerung von ca. sechs Monaten auch in diesem Bereich der Geschäftsverlauf negativ beeinflusst. Dies hätte auch einen Effekt auf das Ersatzteilgeschäft. Auf lange Sicht würde dieser Effekt durch entstehenden Nachholbedarf zwar wieder ausgeglichen, aber die kurz- und mittelfristigen Folgen wären spürbar. (Mittleres Risiko) 7. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Erfassung und Kommunikation von Chancen ist integraler Bestandteil des etablierten Steuerungs- und Controllingsystems zwischen den Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und der finnischen Muttergesellschaft Konecranes Plc. Hierbei obliegt dem Management der Einzelgesellschaften unmittelbar das Identifizieren, Analysieren und Umsetzen der operativen Chancen. Der Vorstand der Konecranes Plc geht davon aus, dass die Konecranes Gruppe auch in Zukunft von folgenden Maßnahmen und Schwerpunktaktivitäten profitieren wird:
Im Jahr 2023 wurden wesentliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie der Business-Area Industrial Service und Equipment geschaffen, die auch Auswirkungen auf die DCC GmbH haben. Im ersten Quartal 2024 erfolgt die Integration des wichtigen und geschäftlich höchstrelevanten Leichtkran-Geschäfts in das Konecranes SAP-System. Dies und die implementierten Veränderungen im Logistikbereich - Insourcing des Versands - bilden eine gute Basis für Performance-Verbesserungen. Die erfolgreich eingeführte Seilzugreihe DVR, die auf der Konecranes-Plattform, aufsetzt bietet verbesserte Chance den Kunden ein attraktives Standardprodukt zu offerieren. Mit dem Relaunch der Seilzugreihe DH wird das Seilzugspektrum im Premium- und Spezialanwendungs-Segment ideal abgedeckt. Somit sind im Bereich Seilzug die Chancen durch das neue Produktportfolio gewachsen. Diese Maßnahmen in Kombination mit der neuen Go to Market Strategie und der stärkerer Vernetzung des Fertigungsstandortes Wetter/Uslar als Mehrmarken- und Mehrprodukt- Werke in das globale Supply-Netzwerk des Konecranes Konzerns sollen sich positiv auf die Entwicklung der DCC GmbH auswirken. 8. Prognosebericht I. Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach einem anfänglich stabilen Start der Weltkonjunktur in das Jahr 2023 gab es eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen. Im Kalenderjahr 2023 entwickelte sich die Weltwirtschaft mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als erwartet. 8 Trotzdem ist historisch betrachtet das Jahr 2023, die Rezessionsjahre ausgenommen, eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Auch wuchs der Welthandel sehr langsam. Die durch die Pandemie hervor gerufenen Lieferkettenschwierigkeiten haben sich weitestgehend erholt. Dafür zeigt das globale verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums Schwächen. Zudem führt die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lager zu einer Investitionszurückhaltung. Der Internationale Währungsfond sieht für das Jahr 2024 weiterhin Deutschland als das Schlusslicht der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Laut IWF 9 leidet Deutschland als Exportnation unter dem schwachen Welthandel. Zudem hat die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit würde sich Deutschland in einer Stagnation befinden. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der gestiegenen Preise im Energiesegment und der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, auch bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. 10 Laut IWF wird das Wachstumstempo weiterhin niedrig sein und Turbulenzen könnten voraus liegen. Als Risiko sieht der IWF die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Mittleren Osten. Attacken auf Frachter im Roten Meer könnten bereits zu einem erheblichen Anstieg der Preise für Frachtlieferungen zwischen Asien und Europa führen.
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https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip/
II. Prognose für die Gesellschaft Mit der eingeleiteten neuen strategischen Neuausrichtung verfolgt die DCC GmbH das Ziel, nachhaltiges und profitables Wachstum zu generieren. In 2024 werden sich die Herausforderungen aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts grundsätzlich fortsetzen, darüber hinaus sind durch den Krieg in Israel und Gaza sowie die Bedrohung der Handelsschiffahrt im Roten Meer weitere Problemfelder entstanden. Durch die Schaffung alternativer Bezugsquellen scheint die Energieversorgung relativ gesichert zu sein, wobei das Preisniveau weiterhin vergleichbar hoch bleiben wird. Die Geschäftsführung konzentriert sich darauf, das Unternehmen weiterhin flexibel auszurichten, um bei unvorhersehbaren Situationen schnell reagieren und an die erratischen Rahmenbedingungen anpassen zu können. Dazu zählt die Erstellung von Notfall- und Alarmplänen. Weiterhin investiert die Gesellschaft in die Change - Management - Kompetenzen des Teams um die Widerstandsfähigkeit in unsicheren Zeiten zu stärken. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung der DCC GmbH davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr im einstelligen Prozentbereich sinkt. Aufgrund der Wirksamkeit der eingeleiteten Veränderungsmaßnahmen, Prozesse und Produktvereinfachungen wird eine Verbesserung des operativen Ergebnis im Vergleich zu 2023 im unteren zweistelligen Prozentbereich erwartet. Die genaue Höhe dieses Anstiegs hängt von den Auswirkungen der geopolitischen Weltlage, sowie der Neufokussierung des Unternehmens ab.
Düsseldorf, 22. März 2024 Demag Cranes & Components GmbH Geschäftsführung Christian Mack Klaus Hoffmann Mara Zavagno Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 an die GesellschafterversammlungDer Aufsichtsrat der Demag Cranes & Components GmbH hat im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 die ihm laut Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten. Zur Überwachung der Geschäftsführung hat sich der Aufsichtsrat laufend und eingehend mit der aktuellen Unternehmenssituation und weiteren Entwicklung der Demag Cranes & Components GmbH befasst. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat regelmäßig in mündlicher oder schriftlicher Form zeitnah und umfassend informiert, insbesondere über den Gang der Geschäfte und die Geschäftsentwicklung in den einzelnen Segmenten sowie die Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung und -strategie, die Rentabilität der Gesellschaft und über die Compliance. In Fragen und Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen wurde der Aufsichtsrat im Vorfeld von der Geschäftsführung eingebunden. Soweit bei einzelnen Geschäften oder Maßnahmen der Geschäftsführung die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, wurden diese von der Geschäftsführung ordnungsgemäß vorgelegt und der Aufsichtsrat hat hierüber Beschluss gefasst. Als Aufsichtsratsvorsitzende habe ich mich in regelmäßigen Treffen auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen mit der Geschäftsführung über Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und der Compliance des Unternehmens beraten. Auf diese Weise haben wir von wesentlichen Ereignissen zur Beurteilung der Lage und Perspektive der Gesellschaft stets unverzüglich Kenntnis erlangt. Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 hat der Aufsichtsrat am 07. August 2023 und am 29. Dezember 2023 Sitzungen abgehalten. Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 traten keine Interessenkonflikte von Geschäftsführungs- und Aufsichtsratsmitgliedern auf. Jahresabschlussprüfung: Durch Beschluss der Gesellschafter vom 16. August 2023 wurde Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 bestimmt. Daraufhin hat der Aufsichtsrat die von Ernst & Young vorgeschlagenen Prüfungsschwerpunkte bestätigt, die Honorarvereinbarungen getroffen und den Prüfauftrag für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 an die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, erteilt. Die Prüfungsschwerpunkte der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 lauteten: Vorratsbewertung, Umsatzrealisierung, Transaktionen im Verbundbereich , Vollständigkeit und Bewertung der Pensions- und sonstigen Rückstellungen und Bewertung des Finanzanlagevermögens. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. Die Abschlussunterlagen und die Prüfberichte des Abschlussprüfers wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegt. In der Aufsichtsratssitzung am 10. Juni 2024 wurden die Unterlagen in Anwesenheit des Abschlussprüfers ausführlich besprochen und geprüft. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichtet sowie Fragen beantwortet und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Im Rahmen seiner Berichterstattung hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess festgestellt worden sind und keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen ließen. Der Aufsichtsrat hat dem Jahresabschluss sowie dem Lagebericht einer eingehenden Prüfung unterzogen und sodann dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat waren keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 gebilligt. Personelle Veränderungen in der Geschäftsführung: Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 hat es keine personellen Veränderungen in der Geschäftsführung der Gesellschaft gegeben. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretern der Gesellschaft für die geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Düsseldorf, 11. Juni 2024 Der Aufsichtsrat Anneli Karkovirta, Vorsitzende |
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