Autohaus Rauscher GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hannes Bernd Rauscher seit 14.2.2012 | Geschäftsführer |
Johann Anton jun. Rauscher seit 5.11.2001 | Geschäftsführer |
Rainer Paul Rauscher seit 5.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rauscher GmbH (vormals: Autohaus Rauscher GmbH)OlchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde im Jahr 1987 mit Sitz in Olching gegründet. Zweck des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen in eigenem und fremdem Namen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie die Durchführung von Instandsetzungsarbeiten, der Handel mit Kraft- und Schmierstoffen in eigenem und fremdem Namen, der Handel mit Bereifung einschließlich der zugehörigen Montagedienstleistungen, die Vermietung von Leihwagen sowie alle mit vorstehenden im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäfte, insbesondere die Vermittlung von Finanzierungen eigener Handelsgeschäfte. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keinerlei Produktentwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war weiterhin stark von ungünstigen Rahmenbedingungen geprägt. Dazu zählten anhaltende geopolitische Spannungen, beständiger Inflationsdruck und die immer noch spürbaren Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 0,3% gesunken. Geopolitische Spannungen, insbesondere der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der Krieg in Israel und die Konflikte in den angrenzenden Regionen sowie die angespannten Beziehungen zwischen China und den USA, führten im Jahr 2023 zu Unsicherheiten im Welthandel. Handelsbeschränkungen und Sanktionen beeinflussten die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Vorprodukten. Der Anstieg der Inflationsraten, getrieben durch gestiegene Energiepreise und Lieferkettenengpässe, führte zu spürbaren Rückgängen im privaten Konsumverhalten. Steigende Finanzierungskosten auf Seiten der Endkunden beeinträchtigen die Kaufbereitschaft negativ. Mit 2,84 Millionen neu zugelassenen Pkw bedeutete dies einen Anstieg um 7,3% gegenüber dem schwachen Jahr 2022 mit nur 2,65 Millionen Neuzulassungen. Der Anteil der benzinangetriebenen Pkw lag mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau (32,6 %). Wie schon in den letzten Jahren sanken die Neuzulassungszahlen von dieselbetriebenen Pkw weiter und der Anteil reduzierte sich von 17,8% auf 17,1 %. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2023 mit einem Plus von 4,9 % ab. Elektro-Pkw verzeichneten eine Steigerung um 11,4 % auf 18,4 % (Vorjahr: 17,8 %). Bei den Plug-in-Hybrid-Antrieben war aufgrund des abrupten Förderstopps eine Reduzierung um 51,5 % auf 6,2 % (Vorjahr: 13,7 %) zu beobachten. Im Bereich des Gebrauchtwagensektors gab es eine positive Entwicklung. Die Zahl der Besitzumschreibungen war mit 6,0 Millionen Fahrzeugen um 6,9 % deutlich höher als in Vorjahr (5,6 Millionen). 2. Geschäftsverlauf Trotz Lieferengpässen und Beeinträchtigungen durch den andauernden Ukrainekrieg zeichnete der Geschäftsverlauf eine positive Entwicklung. Dank besseren Margen und Umsatzsteigerungen verzeichnete der Rohertrag ein Plus von 1.292 TEUR. Die Steigerung des Rohertrages zeigte sich in allen Bereichen (NW: 101 TEUR / GW: 196 TEUR / Teile: 277 TEUR / Werkstatt: 647 TEUR / Tankstelle, Fahrzeugvermietung und Sonstiges: 71 TEUR). Vor allem durch die Umsatzsteigerungen im Werkstattbereich um 23,1 % und im Teileverkauf um 19,5 % ergab sich eine wesentliche Verbesserung des Rohertrages. Der Geschäftsverlauf kennzeichnet eine insgesamt positive Entwicklung. Die Personalkosten erhöhten sich um TEUR 537. Dies ist auf die Höhe der Tantieme (TEUR +261,3) zurück zu führen. Des Weiteren mussten die Löhne und Gehälter aufgrund der hohen Inflationsrate angepasst werden. Hieraus ergaben sich Mehrkosten in Höhe von TEUR 185,8. Die Sonstige betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 117,4 TEUR auf 2.093,5 TEUR. Wesentliche Abweichungen zum Vorjahr resultierten aus folgenden Aufwandspositionen: *
3. Lage Unsere Gesellschaft weist weiterhin eine solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auf. a) Ertragslage Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen in Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und den andauernden Nachwirkungen durch die Corona-Pandemie konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Im Neufahrzeugsektor konnten wieder erheblich bessere Erträge erzielt werden. Weiterhin konnten im After-Sales-Geschäft nochmals Umsatzsteigerungen erreicht werden.
Aufgrund der gestiegenen Fahrzeugverkäufen im Neu- und Gebrauchtfahrzeugsektor sowie der Umsatzsteigerungen im After-Sales-Geschäft stieg die Rohertragsquote auf 32,3%. Durch die anhaltende Fahrzeugverknappung konnten im Gebrauchtfahrzeugsektor weiterhin gute Margen erzielt werden. Die Personalkosten lagen, aufgrund der Lohnanpassungen (+185,8 TEUR) und der Tantiemeansprüche der Geschäftsführer (1.092,1 TEUR / Vorjahr: 830,8 TEUR), im Berichtsjahr mit TEUR 3.634,9 um TEUR 538,6 über dem Vorjahresniveau (TEUR 3.096,3). Zum Ende des Berichtsjahres waren 78 Personen bei der Gesellschaft beschäftigt, davon waren 16 Auszubildende. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 17,7 auf 18,0. Die Materialaufwandsquote konnte mit 64,3% (Vorjahr: 66,2%) leicht verbessert werden. b) Finanzlage Die Finanzlage ist aufgrund der hohen Eigenmittel als ungefährdet zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist intakt und darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das kurzfristige Umlaufvermögen (inkl. Vorführwagen und Abgrenzungsposten) deckt die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten zu 163,8% ab. Hinsichtlich der Kapitalstruktur hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr in Folge des positiven Ergebnisses von 34,1 % auf 35,2 % verbessert. Infolge dessen sank der Verschuldungskoeffizient, welcher das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital widerspiegelt. Die Finanzierung der Fahrzeugbestände wird durch Eigenmittel, Gesellschafterdarlehen und Lieferantenverbindlichkeiten der entsprechenden Zulieferer abgedeckt. Des Weiteren stehen finanzielle Mittel überwiegend von Herstellerbanken sowie regionalen Kreditinstituten in ausreichendem Maß zur Verfügung. Die Liquiditätslage ist nach wie vor mehr als ausreichend für alle Anforderungen des täglichen Geschäftes. c) Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich nach wie vor positiv dar. Eigenkapital und mittel- bzw. langfristiges Fremdkapital decken das Anlagevermögen (ohne Vorführwagen) zu weit mehr als 100% ab, so dass kurzfristig gebundenes Vermögen teilweise durch langfristiges Kapital finanziert wird. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz der gestiegenen Bilanzsumme auf 35,2 % verbessert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Bruttoertrag für Neu- und Gebrauchtwagen sowie für Teile- und Kundendienstabteilung, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Bei den Bruttoerträgen werden die um Nachlässe und Rabatte reduzierten Verkaufserlöse den um Boni und Verkaufshilfen gekürzten Einkaufspreisen gegenübergestellt. Die Umsatzrentabilität berechnen wir anhand des Verhältnisses von Jahresergebnis vor Steuern zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und der Einstellung bzw. Auflösung langfristiger Rückstellungen. Im Geschäftsjahr erhöhte sich der Bruttoertrag auf 32,3 % gegenüber dem Vorjahr (30,5 %). Trotz eines schwächeren neutralen Ergebnisses konnte die Umsatzrendite von 5,09% im Vorjahr auf 6,01 % gesteigert werden. Der Cash-Flow beträgt 1.765 TEUR gegenüber 1.208 TEUR im Vorjahr. Die Kennziffern zeigen auf, dass die Gesellschaft nach wie vor auf einer soliden Kapitalbasis steht. III. Prognosebericht Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ist bis zum Zeitpunkt der Berichtserstellung (September 2024) nur schwer möglich. Für das Jahr 2024 rechnet der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe mit ca. 2,65 Millionen Pkw-Neuzulassungen und mit ca. 6,2 Millionen Besitzumschreibungen. In der aktuellen Wirtschaftslage beeinflussen hohe Gebrauchtwagenpreise und Zinssätze das Kaufverhalten der Verbraucher erheblich. Die anhaltende Unsicherheit in Bezug auf Lebenshaltungs- und Energiekosten trägt zusätzlich zu dieser Situation bei, da sie die Kaufkraft der Verbraucher einschränkt. Dies führt dazu, dass Verbraucher ihre Kaufentscheidung sorgfältiger abwägen. Die Reduzierung des Angebots an Verbrennerfahrzeugen könnte zu einer weiteren Verknappung führen, die bereits durch die geringe Akzeptanz von Elektrofahrzeugen verursacht wurde. Dies könnte die Preise für Gebrauchtfahrzeuge weiter in die Höhe treiben und das Kaufverhalten der Verbraucher negativ beeinflussen. Aufgrund stabiler Rahmenbedingungen gehen wir im Fahrzeugbereich von stabilen Umsätzen auf dem Niveau des Jahres 2023 aus. Trotz dessen wird die Positionierung des Herstellers, inwiefern einzelne Kundensegmente bedient werden, eine wesentliche Rolle spielen. Durch die gute Kundenzufriedenheit ist beim After-Sales-Geschäft nicht mit Umsatzeinbrüchen zu rechnen. Die Rentabilität wird durch die Kostenstruktur unseres Unternehmens bestimmt. Durch die ständige Kostenkontrolle gehen wir von einer stabilen Rentabilität aus. Aufgrund von Kostensteigerungen im Personalbereich, verursacht durch die hohe Inflationsrate, gehen wir von einem schwächeren Jahresergebnis im Vergleich zu 2023 aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenbezogene Risiken Neben dem Markenrisiko besteht für uns Kfz-Händler das Konjunkturrisiko. Sollte sich der Finanzmarkt, unter anderem aufgrund politischer Ereignisse, abschwächen, würde dies die Kaufkraft unserer Kunden und die damit verbundene Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können sich erhebliche Umsatz- und Ertragsrisiken ergeben. Durch die Verkleinerung der Modellpalette unserer Hersteller kann sich eine Reduzierung des Umsatzes und eine Belastung der Ertragssituation ergeben. Ein höheres Risiko ist durch die Entwicklungen bei den Elektro- und Hybridfahrzeug gegeben. Staatliche Förderungen werden hierbei ausschlaggebend sein. Die Auswirkungen auf das After-Sales-Geschäft sind hierbei relativ unkalkulierbar und schwer einzuschätzen. Ertragsorientierte Risiken Aufgrund der steigenden Prozesskosten in der Abwicklung des Tagesgeschäftes, insbesondere im Personal-, Beschaffungs- und Investitionsbereich sehen wir die Ertragslage belastet. Weitere Einflüsse auf die Ertragslage ergeben sich aufgrund der Transformationsstrategie unseres Fahrzeuglieferanten Ford. Diesbezüglich können gegebenenfalls einzelne Kundensegmente nicht mehr bedient werden. Weitere Einflüsse auf die Ertragslage könne sich aus den hohen Finanzierungszinsen ergeben. Die damit verbundene Mehrbelastung des Konsumenten können das Kaufverhalten unserer Kunden negativ beeinflussen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Fremdwährungskredite oder andere Finanzinstrumente deren Wert einem Kursrisiko ausgesetzt sind, werden nicht in Anspruch genommen. 2. Chancenbericht Aufgrund der Reduzierung des Angebots an Verbrennerfahrzeugen wird der Gebrauchtfahrzeugsektort weiterhin von großer Bedeutung sein. Durch die fehlenden Fahrzeuge können Gebrauchtfahrzeuge besser vermarktet werden und bieten somit die Möglichkeit bessere Bruttoerträge zu erzielen. Durch die Zweitmarke Hyundai sehen wir die Möglichkeit Kundensegmente abzudecken und Kunden zu aquirieren. Weitere Chancen sehen wir durch gute Servicequalität eine hohe Kundenzufriedenheit zu schaffen und die Ergebnisse im After-Sales-Geschäft stabil zu halten. Zusätzliches Potential bietet Fahrzeuge bei Herstellerbanken abzulösen und durch eigene Mittel zu finanzieren. 3. Gesamtaussage Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der anstehenden Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle werden durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement frühzeitig angegangen und entsprechend wertberichtigt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite und über Fahrzeugfinanzierung der Hersteller- und Hausbanken. Des Weiteren stehen Gesellschaftermittel in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit entsprechendem Mahnwesen. Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßig gängige Verfahren (Schwacke-Preislisten und Internetvergleiche) und Marktbeobachtungen getestet. Preisänderungsrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen verringert. Notwendige Investitionen werden getätigt. Die Finanzierung dabei ist ausreichend gesichert und führt zu keinem finanziellen Engpass. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Zweigniederlassung "Autohaus Rauscher, Niederlassung der Autohaus Rauscher GmbH" hat ihren Sitz in Dachau. Die entsprechenden Geschäftsvorfälle sind in diesem Bericht enthalten.
Olching, den 20.01.2025 Rauscher GmbH Johann Rauscher Hannes Rauscher Rainer Rauscher HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Autohaus Rauscher GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit Zuschüsse gewährt wurden, wurden diese von den Anschaffungkosten passivisch abgesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungen gebildet, die in der Folgezeit Aufwand darstellen. Das Eigenkapital wurde unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Ggf. wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Verzinsung der Gesellschafterverrechnungskonten erfolgt mit 1%. Ein gewährtes Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 600.000,00 wird mit 4% verzinst. Die Forderungen werden unter den sonstigen Forderungen, die Verbindlichkeiten unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 8.683,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Beträge für Tantiemen, Gewährleistungen, Aufbewahrungsverpflichtungen, Personal- sowie Jahresabschlusskosten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 2.925 (VJ: T€ 1.978) durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 271 (VJ: T€ 292) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 8 (VJ: 9) enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Darüber hinaus bestehen Kfz-Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von T€ 4.964. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne Geschäftsführer) waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 966.337,27 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.576.468,05 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Olching, den 20.01.2025 Rauscher GmbH Johann Rauscher Hannes Rauscher Rainer Rauscher sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Rauscher GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Rauscher GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Rauscher GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schongau, 20.01.2025 Oberland
Revision GmbH
Beckstein, Wirtschaftsprüfer |
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