Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 742988
Eingetragen
12.11.2012
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von PräzisionsstahlrohrenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Rohrsystemen inklusive Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Mauersberger
seit 12.11.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Frank Mauersberger
72406 Bisingen
25.500 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PIPETEC GmbH

Bisingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 setzt die Pipetec GmbH ihre Tätigkeit als ein führendes Produktionsunternehmen für Rohrsysteme in der Sanitär- und Heizungsbranche fort. Unser klares Ziel bleibt die Bereitstellung kundenorientierter Produktlösungen von herausragender Qualität.

Die deutsche Bauwirtschaft verzeichnete auch im vergangenen Jahr eine dynamische, wenn auch verringernde Entwicklung, die sich voraussichtlich in den Jahren 2024 und 2025 weiter abschwächen wird. Dennoch sind wir dank unserer vielfältigen Kundenstruktur sowohl national als auch international gut positioniert, um uns einem verschärften Wettbewerb zu stellen.

Die Bauinvestitionen verzeichneten im Jahr 2023 eine deutliche Abschwächung gegenüber 2022, insbesondere im Wohnbau. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Sanitär- und Heizungsbranche wider, in der wir tätig sind.

Die Umsätze der Pipetec GmbH konnten in 2023 wiederholt gesteigert werden. Im vergangenen Jahr konnten wir unsere Produktionskapazitäten vollständig auslasten.

Ertragslage

Aufgrund bestehender Liefervereinbarungen sowie einer hohen Materialvorhaltung war die Versorgung mit Rohmaterialien (v.a. Metalle und Kunststoffe) im abgelaufenen Geschäftsjahr sichergestellt. Wir konnten zu jeder Zeit unserer Kunden vollständig beliefern.

Unsere Beschaffungspolitik ist darauf ausgerichtet, die zur Fertigung unserer Produkte erforderlichen Rohstoffe über langfristige Lieferverträge und eine hohe Rohmaterialvorhaltung abzusichern. Der Ausbau unserer "Dual-Sourcing" Strategie in allen Beschaffungsbereichen wurde entschieden vorangetrieben.

Der Beschaffungsmarkt war im Jahr 2023 unverändert von einem schwankenden Rohstoffpreisniveau in allen Bereichen bestimmt.

Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresergebnis von TEUR 2.872.581,95 erzielt werden.

Finanzlage

Die Liquiditätslage war im gesamten Geschäftsjahr gut.

Jederzeit konnten wir fällige Verbindlichkeiten fristgerecht begleichen. Die gute Finanzlage erlaubt es, die Eingangsrechnungen innerhalb der Skontofrist zu bezahlen.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden.

Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt eine solide Unternehmensfinanzierung

Personalentwicklung

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt

31.12.2023 Vorjahr
Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl 25 22

Risiko- / Managementsysteme

Das sich ständig verändernde Marktumfeld im Bauwesen sowie neue (EU-)Vorschriften bezüglich der Zulassung von Rohstoffen für Trinkwasserinstallationen machen eine fortlaufende Weiterbildung und Informationsbeschaffung erforderlich.

Unsere unternehmerischen Ziele werden durch das Fachwissen und die Fähigkeiten unserer qualifizierten Fach- und Führungskräfte sowie unserer hoch motivierten Mitarbeiter erreicht. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels ist es eine Priorität des Personalmanagements, Fach- und Führungskräfte sowie qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Die Risikopolitik des Unternehmens zielt darauf ab, das Unternehmensergebnis sowie auch unsere Produktqualität kontinuierlich zu verbessern. Risiken sollen frühzeitig erkannt werden, um diese Ziele zu erreichen. Das Unternehmen begegnet den verschiedenen Risiken durch ein umfassendes Risikomanagement, das sich hauptsächlich auf interne Überwachungs- und Controllingsysteme, Qualitätsmanagement in Anlehnung an ISO 9001:2008 sowie verschiedene Produktqualitätsüberwachungssysteme (DVGW, KIWA, usw.) stützt. Diese Systeme werden regelmäßig von externen Auditoren überwacht.

Die Geschäftsführung überprüft vierteljährlich die Vorgaben für Auftragseingang, Betriebsleistung, Ergebnis und Liquidität.

Prognosebericht

Die aktuelle wirtschaftliche Situation deutet darauf hin, dass wir für das laufende Geschäftsjahr eine stabile Entwicklung erwarten können. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 waren unsere Produktionskapazitäten vollständig ausgelastet. Wir gehen davon aus, dass auch in den kommenden Monaten eine gute Auslastung der Produktion unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen stattfinden wird. Unser Hauptaugenmerk bleibt unverändert auf dem internationalen Markt, während wir weiterhin daran arbeiten, unsere Exportquote zu erhöhen, um unsere Abhängigkeit vom Binnenmarkt zu verringern.

Angesichts des Trends hin zu erneuerbaren Energien erwarten wir trotz abschwächendem Wohnungsbau eine steigende Nachfrage nach unserem Produktportfolio sowohl im Inland als auch im Ausland. Die geplante verstärkte Förderung energetischer Sanierungen ("Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes") durch die Bundesregierung hat bereits positive Auswirkungen auf die Auftragslage in unserer Branche.

Die im Jahr 2023 getätigte Investitionen in unsere Produktionsausrüstung, insbesondere durch die Automatisierung von Produktionsprozessen und die Erhöhung der internen Wertschöpfungskette, werden ertragsseitig vor allem ab 2024 greifen.

Seit dem letzten Bilanzstichtag haben sich unsere geschäftlichen Aktivitäten gemäß den Planungen wie erwartet entwickelt. Die Kapazitäten sind vollständig ausgelastet, und es sind keine besonderen Vorkommnisse eingetreten, die sich negativ auf unsere zukünftige finanzielle Lage auswirken könnten.

 

Frank Mauersberger

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 920.479,00 525.472,00
I. Sachanlagen 907.979,00 512.972,00
II. Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen 10.591.455,23 9.487.849,69
I. Vorräte 7.710.445,98 8.168.194,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 936.860,90 786.480,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 34.125,00 1.471,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.944.148,35 533.174,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.954,30 7.304,22
Aktiva 11.545.888,53 10.020.625,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.379.424,96 5.506.843,01
I. Gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Gewinnvortrag 5.481.343,01 3.963.599,52
III. Jahresüberschuss 2.872.581,95 1.517.743,49
B. Rückstellungen 2.179.463,16 1.504.169,49
C. Verbindlichkeiten 987.000,41 3.009.613,41
Passiva 11.545.888,53 10.020.625,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.578.903,35 5.264.734,41
2. Personalaufwand 1.842.897,66 1.602.498,30
a) Löhne und Gehälter 1.573.646,39 1.403.857,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 269.251,27 198.641,15
3. Abschreibungen 241.389,20 181.260,58
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 241.389,20 181.260,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.481.837,75 1.350.185,42
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 147,28 212,48
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.991,60 43,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.520,23 38.353,19
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.108.458,16 573.362,43
8. Ergebnis nach Steuern 2.873.791,95 1.519.117,49
9. sonstige Steuern 1.210,00 1.374,00
10. Jahresüberschuss 2.872.581,95 1.517.743,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die PIPETEC GmbH hat ihren Sitz in Bisingen und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer 742988 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 459.307,52 473.500,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 447.582,14 167.367,20 18.713,20
Summe Sachanlagen 906.889,66 640.867,20 18.713,20
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 12.500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 919.389,66 640.867,20 18.713,20
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 932.807,52
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 596.236,14
Summe Sachanlagen 0,00 1.529.043,66
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 12.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 12.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.541.543,66
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 109.255,52 151.099,00 0,00 0,00 260.354,52
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.662,14 90.290,20 14.242,20 0,00 360.710,14
Summe Sachanlagen 393.917,66 241.389,20 14.242,20 0,00 621.064,66
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 393.917,66 241.389,20 14.242,20 0,00 621.064,66
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 672.453,00 350.052,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 235.526,00 162.920,00
Summe Sachanlagen 0,00 907.979,00 512.972,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 12.500,00 12.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 12.500,00 12.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 920.479,00 525.472,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 628,4 628,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 358,6 358,6 0,0 0,0
Summe 987,0 987,0 0,0 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 670.000,00 Euro).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 18,00
Angestellte 7,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 25,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 23,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Frank Mauersberger ausgeübter Beruf: Ingenieur

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bisingen, den 25. März 2024

gez. Frank Mauersberger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die PIPETEC GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PIPETEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PIPETEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Haigerloch, 25. März 2024

WTH Wirtschaftstreuhand Haigerloch GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietmar Eger, Wirtschaftsprüfer

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