Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 14365
Vorher
BATEC GROUP GmbH
Eingetragen
8.4.2011
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBeteiligungsgesellschaftenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
der Erwerb, das Halten, Verwalten und Verwerten von Beteiligungen und Vermögensantagen aller Art im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, nicht als Dienstleistung für Dritte sowie das Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere eigenen Grundbesitzes sowie Kapitalvermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Khachatur Badejan
seit 8.4.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Khachatur Badejan
Wegberg
25.100 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BATEC GROUP GmbH

Wegberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

Die BATEC GROUP GmbH ist ein Generalunternehmen der Bauwirtschaft mit dem Schwerpunkt der schlüsselfertigen Teil- und Vollsanierung von Mehrfamilienhäusern und einzelnen Wohneinheiten.

Als inhabergeführtes Unternehmen konnte sich die BATEC GROUP GmbH innerhalb von 12 Jahren als eine der führenden Dienstleisterinnen im Bereich von Objektsanierung, Mieterausbau und Facilitymanagement am linken Niederrhein etablieren.

Von der Planung bis zur Fertigstellung übernimmt die BATEC GROUP GmbH Projektverantwortung über den gesamten Immobilienzyklus, mit dem Ziel, ihren Kunden eine effiziente, nachhaltige und nutzensteigernde Sanierung und Instandhaltung ihrer Objekte zu gewährleisten. Neben einer klaren Strategie und kurzen Entscheidungswegen bildet insbesondere ein Team von hochmotivierten und proaktiv agierenden Mitarbeitern, bestehend aus Kaufleuten, Technikern und Handwerkern das Fundament nachhaltigen und stetigen Wachstums.

Unabhängig von der Art der Tätigkeit legt das Unternehmen stets besonderen Wert auf Kundenorientierung. Flexibilität, fixe Fertigstellungstermine und eine transparente Kalkulation sind hierfür maßgeblich.

Als Generalunternehmen führt die BATEC GROUP GmbH einen Großteil ihrer Projekte mit einem weiten Netzwerk von Nachunternehmern durch, mit denen die Geschäftsbeziehungen seit mehreren Jahren gefestigt und kontinuierlich ausgebaut werden.

2 Wirtschaftsbericht

Umfang des Lageberichts: am Bilanzstichtag für das Wirtschaftsjahr 2023 erfüllt die BATEC GROUP GmbH in Übereinstimmung mit § 267 HGB Absatz 2 alle Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Damit ist das Unternehmen gemäß § 289b HGB von der Pflicht, eine nichtfinanzielle Berichterstattung abzugeben, ausgenommen.

2.1 Rahmenwerke

Der nachfolgende Lagebericht über den Geschäftsverlauf und das Geschäftsergebnis für das Wirtschaftsjahr 2023 erfolgt in Übereinstimmung mit den Paragrafen § 264 und § 289 ff HGB, sowie dem DRS 20.

2.1.1 Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 betrug der Wert für Maßnahmen für die Erstellung, Werterhöhung sowie die Erhaltung von Wohnungen in Deutschland rund 316 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 57 Prozent am gesamten Bauvolumen Deutschlands.

Insgesamt belief sich das Bauvolumen in Deutschland im Jahr 2023 auf über 558 Milliarden Euro.

Eine Steigerung des Umsatzvolumens konnte das Unternehmen im Wirtschaftsjahr 2023 nicht erreichen. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Wohnungen für schutzsuchende Menschen, wurden viele Wohnungen aus Zeitgründen nur in einem kleinen Umfang saniert. Auch die Mieterfluktuation hat sich nochmals verringert. Dies führte zu einem Umsatzeinbruch, den das Unternehmen bereits 2022 erwartet hatte. Dagegen konnten die Abteilungen Sonderprojekte und Facilitymanagement Ihre Umsätze leicht verbessern, was im weiteren Verlauf genauer erläutert wird.

2.1.2 Unternehmensstruktur

Das Facilitymanagement (FM), erhöhte seinen Umsatz auf 24% des Gesamtvolumens in 2023 (ca. 15% in 2022). Für die technische und infrastrukturelle Bewirtschaftung eines Gewerbeobjektes, konnte eine große Immobiliengesellschaft gewonnen werden. Die Übernahme weiterer Objekte dieses Kunden wurde in Aussicht gestellt.

Das dritte Segment ist die Abteilung Sonderprojekte, das u.a. den Bereich Mieterausbau von Bürogebäuden und sonstigen gewerblichen Ausbauprojekten plant und ausführt. Im Wirtschaftsjahr 2023 steigerte sich dieses Segment auf 16% des Gesamtumsatzes (10% im Vorjahr).

2.2 Geschäftsverlauf und finanzieller Lagebericht

Insgesamt verringerten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um ca. 18,1 % auf knapp 15.678 Mio. Euro. Der erwartete Umsatzrückgang hat sich bestätigt.

Die wesentlichen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:

Tabelle 1

Betrag
in T€
2023 Ist 2022 Ist 2021 Ist 2020 Ist
Umsatzerlöse 15.678 19.151 18.957 16.104
Bilanzsumme 8.823 7.788 7.317 5.015
Jahresergebnis 935 1.017 1.850 2.011
Anzahl der Arbeitnehmer 89 81 78 69

Die im Vorjahr angenommene Erwartung eines Geschäftsrückgangs im Bereich der Leerwohnungssanierung entstand aufgrund der gleichbleibenden Beauftragungen, jedoch mit geringerem Volumen. Doch die Segmente Sonderprojekte und Facilitymanagement konnten neue Kunden von der sorgfältigen, gut geplanten und vorrausschauenden Arbeitsweise der BATEC überzeugen, was zu neuen langfristigen Vertragsabschlüssen im kommenden Geschäftsjahr führen wird.

Insgesamt beurteilen wir die zukünftige Entwicklung der Geschäfte als gut, da die beiden kleineren Segmente durch neue Kunden einen höheren Auftragseingang erwarten können. Weiterhin konnten qualifizierte Fachkräfte für das Unternehmen gewonnen und eingestellt, werden, die in den kommenden Wirtschaftsperioden zu einer deutlichen Umsatzsteigerung beitragen werden.

2.3 Ertragslage

Der Umsatzrückgang führte zu einer Reduzierung von ca. 2,8 Mio. EUR, der Inanspruchnahme der Nachunternehmer. Die Warenbeschaffung wurde um ca. 28% reduziert. Hierdurch minderte sich der Rohertrag lediglich um 5 %.

Aufgrund einer Leistungskürzung von ca. 40% Punkte in der Wohnungssanierungsbeauftragung im Jahr 2022, war bereits eine deutliche Verringerung des Umsatzes in der Leerwohnungssanierung für 2023 zu erwarten. Mit diesem Wissen wurde die Vertriebsaktivität und Neukundenakquise in den beiden anderen Segmenten hochgefahren, um das Umsatzminus spätestens im Jahr 2024 aufzufangen.

2.4 Vermögenslage

Die BATEC GROUP GmbH ist aufgrund ihrer Kerntätigkeit dem Baugewerbe und damit dem in der Regel anlagenintensiven Sekundären Sektor (verarbeitendes Gewerbe) zuzuordnen. Tatsächlich macht aber das Anlagevermögen von 32% (Vorjahr 20%) nur ein Drittel des Gesamtvermögens aus. Durch den Kauf von Werkzeugen, Softwaretools und Fahrzeuge ist das Anlagevermögen um 12%-Punkte gewachsen. Die Vorräteintensität ist von 3% auf 2% gesunken. Dies liegt daran, dass das Unternehmen den Lagerbestand reduzieren konnte, da eine überdimensionierte Lagerwirtschaft, wie in der Coronazeit nicht mehr notwendig war. Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur ist solide. Die Verbindlichkeitsquote ist weiterhin bei 11% geblieben.

Durch die weitere Gewährung von Darlehen kam es zu einem Anstieg beim Finanzanlagevermögen, was sich positiv auf unsere Finanzierungsmöglichkeiten auswirkt.

2.5 Finanzlage

Die solide Finanzlage wird auch durch den Sachverhalt verdeutlicht, dass das Unternehmen eine geringe Quote der Verbindlichkeiten aufweist. Dieser Umstand deckt sich auch mit der Zahlungsphilosophie der Geschäftsführung, die stets ein rasches Begleichen von Verbindlichkeiten, insbesondere beim Einkauf von Fremdleistungen, fordert.

Die Forderungsquote hat sich leider aufgrund der angespannten Finanzlage am Markt um 5,5%-Punkte erhöht. Hier wurde darum ein Forderungsmanagement im Unternehmen aufgestellt, dass die Forderungen transparent und nachhaltig bei den Kunden anmahnt.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Vorjahr um 0,6%-Punkte, trotz des niedrigen Umsatzes. Die Liquiditätsquote liegt 18,8%-Punkte niedriger als im Vorjahr. Entsprechend der Unternehmensphilosophie kam die BATEC GROUP GmbH im gesamten Wirtschaftsjahr allen ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und fristgerecht nach.

3 Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Für den Zeitraum 2024-2025 zeigt sich im Unternehmen eine positive Geschäftsentwicklung, trotz der aktuellen Herausforderungen im Bausektor. Die anhaltende Anfrage nach Dienstleistungen im Gebäudemanagement, sowie die maßgeschneiderten Lösungen, die im Segment Sonderprojekte angeboten werden können, bieten vielversprechende Wachstumschancen. In der Leerwohnungssanierung wird es in den kommenden 2 Jahren nicht zu einer Rückkehr des Umsatzes von 2022 kommen, da die Wohnungsgesellschaften den Kurs aus 2023 beibehalten werden.

Ab 2025 erwarten wir eine Stabilisierung der Rohstoffpreise im Bausektor, was sich auch positiv auf unsere Gewinnmarge auswirken sollte. Durch den Einsatz von unterstützenden Software Tools in der Facility-Management-Abteilung und digitale Planungstools im Bereich Sonderprojekt, werden die Abläufe effizienter, wirtschaftlicher und präziser und die Wettbewerbsposition wird gestärkt. Wegen des angespannten Arbeitsmarktes plant das Unternehmen mit einer Bewerbungskampagne qualifiziertes Personal zu akquirieren, um den Personalstamm zu erweitern. Insgesamt sehen wir uns gut positioniert, um die Chancen im wachsenden Markt für die Gebäudebewirtschaftung zu nutzen und nachhaltig zu wachsen.

3.2 Risikobericht

Trotz der positiven Gesamtaussichten sieht sich unser Unternehmen verschiedenen Risiken gegenüber, die wir sorgfältig beobachten und managen:

1. Marktrisiken: Die schwache Wirtschaft könnte die Investitionsbereitschaft von Immobilienbesitzern einschränken und zu Auftragsverzögerungen oder -stornierungen führen.

2. Preisrisiken: Wenn an der Erhebung von Zöllen weiterhin festgehalten wird, werden die Materialpreise wieder steigen.

3. Personalrisiken: In der Baubranche fehlen Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen und Personal motivieren und führen möchten, um weiterhin eine gute Dienstleistung erbringen zu können.

4. Regulatorische Risiken: Änderungen bzw. Wegfall der staatlichen Förderprogramme für energetische Sanierungen könnten unsere Geschäftstätigkeit beeinflussen und Umsätze reduzieren.

5. Technologische Risiken: Die rasche Entwicklung von Sanierungstechnologien erfordert kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter und Anpassungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wir haben umfassende Maßnahmen zur Risikominimierung implementiert, wie attraktive Dienstleistungskonzepte für die Neukundenbindung, diversifizierte Lieferantenbeziehungen, attraktive Arbeits- und Weiterentwicklungsmodelle für die Mitarbeiter. Durch unser proaktives Risikomanagement sind wir zuversichtlich, diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und unsere Geschäftsziele zu erreichen.

3.3 Chancenbericht

Unser Unternehmen sieht für den Zeitraum ab 2025 vielfältige Chancen, die wir aktiv nutzen wollen, um unsere Marktposition zu stärken und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Die steigende Nachfrage nach energetischer Bausanierung, erneuerbaren Energien und effiziente Heiztechnik, konnte die BATEC GROUP GmbH mit einer Erweiterung ihrer Geschäftsfelder begegnen.

Im Jahr 2022 konnte bereits ein Unternehmen für Energieberatungen, die Erstellung von Energiekonzepten und Energiefahrplänen, sowie die Antragstellung der Fördermittel, durch ein Investment des Gesellschafters gewonnen werden.

Die Einstellung von Spezialisten für Klima, Wärmepumpen und Photovoltaiktechnik zur Kontrolle der umzusetzenden Maßnahmen zeigt bereits Wirkung. Entsprechende Lieferverträge mit führenden Herstellern, im Wärmepumpenbereich konnten abgeschlossen werden, so das Liefer- und Finanzierungskonzepte für alle interessierten Kunden machbar sind. Auch die Einführung fortschrittlicher digitaler Planungs- und Projektmanagement-Tools ermöglicht uns, Effizienz und Kundenzufriedenheit zu steigern. Dies verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil gegenüber weniger digitalisierten Konkurrenten.

Durch gezielte Investitionen in diese Bereiche und die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter sind wir optimal positioniert, um diese Chancen zu nutzen und unsere führende Position im Markt für Wohnungssanierungen auszubauen.

Vermerk zur geplanten Umstrukturierung des Unternehmens

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung plant die Unternehmensleitung eine Umstrukturierung, die 2025 in Kraft treten soll. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Effizienz der Geschäftsabläufe zu steigern, die Marktorientierung zu verbessern und eine flexiblere Unternehmensstruktur zu schaffen.

Konkret bedeutet dies, dass das Unternehmen in drei eigenständige Unternehmen aufgeteilt wird, die jeweils für spezifische Geschäftsbereiche verantwortlich sind. Diese Umstellung soll dazu beitragen, Entscheidungswege zu verkürzen, die operative Agilität zu erhöhen und eine gezieltere Marktbearbeitung zu ermöglichen.

Die Planungen für diese Umstrukturierung haben bereits begonnen. Erste organisatorische und rechtliche Vorbereitungen wurden getroffen, und die Umsetzung erfolgt schrittweise über die kommenden Jahre. Dabei wird besonderer Wert daraufgelegt, eine reibungslose Transition sicherzustellen, um sowohl die Mitarbeiter als auch Kunden und Geschäftspartner frühzeitig einzubinden und über relevante Änderungen zu informieren.

Die Geschäftsleitung ist überzeugt, dass diese Neuausrichtung eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mit sich bringt und langfristige Wachstumschancen eröffnet. Weitere Details zur Umsetzung und den Fortschritten der Umstrukturierung wird im kommenden Lageberichten entsprechend dokumentiert.

 

Wegberg, im April 2025

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.833.254,44 1.594.139,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 33,00
II. Sachanlagen 139.442,51 112.440,51
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.442,51 112.440,51
III. Finanzanlagen 2.693.809,93 1.481.666,32
B. Umlaufvermögen 5.915.377,03 6.166.068,95
I. Vorräte 201.696,20 242.493,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.191.641,59 2.241.409,53
1. Forderungen gegen Gesellschafter 14.052,93 14.052,93
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.177.588,66 2.227.356,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 507.119,53 500.638,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.522.039,24 3.682.166,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.727,66 27.501,55
Summe Aktiva 8.823.359,13 7.787.710,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.563.158,28 6.628.447,94
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 31.010,94 31.010,94
III. Gewinnvortrag 6.572.437,00 5.555.533,82
IV. Jahresüberschuss 934.710,34 1.016.903,18
B. Rückstellungen 319.984,81 320.847,16
C. Verbindlichkeiten 940.216,04 838.415,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 940.216,04 838.415,23
Summe Passiva 8.823.359,13 7.787.710,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.053.324,45 6.398.348,69
2. Personalaufwand 3.441.454,63 3.388.569,34
a) Löhne und Gehälter 2.845.744,27 2.841.617,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 595.710,36 546.952,27
davon für Altersversorgung 1.824,67 1.975,00
3. Abschreibungen 92.926,05 76.195,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 92.926,05 76.195,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.213.784,19 1.479.379,94
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 38.316,32 22.679,43
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.055,30 3.790,59
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108,73
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 411.420,18 456.771,83
9. Ergebnis nach Steuern 939.002,29 1.023.902,16
10. sonstige Steuern 4.291,95 6.998,98
11. Jahresüberschuss 934.710,34 1.016.903,18

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BATEC GROUP GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wegberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mönchengladbach
Register-Nr.: 14365

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen..

Geringwerte Vermögensgegenstände bis 800 EUR, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, sind in voller Höhe mit den Netto-Anschaffungskosten nach § 6 Abs. 2 S. 1 EStG als Betriebsausgaben abgezogen worden

Das Finanzanlagevermögen und die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, sowie die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt.

Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 507.119,53 EUR (Vorjahr: 500.638,50 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 14.052,93 EUR (Vorjahr: 14.052,93 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird der Wert des Allianz ParkDepots in Höhe von 507.119,53 EUR ausgewiesen.

Die Laufzeit beträgt 5 Jahre und endet am 01.01.2025, wurde aber bereits um weitere 5 Jahre verlängert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Rückstellungen in Höhe von 5.145,00 EUR für die Schwerbehindertenabgabe für das Wirtschaftsjahr.

Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 129.658,00 EUR für die Tantieme des Geschäftsführers.

Urlaubsrückstellungen in Höhe von 58.221,44 EUR für den ausstehenden Urlaub der Mitarbeiter.

Gewährleistungsrückstellung in Höhe von 39.387,37 EUR für die zu erwartenden Gewährleistungen.

Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung in Höhe von 68.000,00 EUR für die Kosten des Wirtschaftsprüfers und Steuerberaters.

Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht in Höhe von 11.960,00 EUR für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 940.216,04 EUR (Vorjahr: 838.415,23 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.106.500,00 EUR Haftungsverhältnisse.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Sachverhalte:

Selbstschuldnerische Bürgschaft für die BATEC REAL ESTATE GmbH & Co. KG

Das Risiko wird gering eingeschätzt, da mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein ungekündigter Mietvertrag für die Büroräume in der Friedrich-List-Allee 22 in Wegberg mit einer unbefristeten Laufzeit. Die jährliche Miete beläuft sich auf EUR 87.500.

Darüber hinaus bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. EUR 487.000, davon fällig innerhalb eines Jahres EUR 200.000.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 45,00
Angestellte 35,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 84,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 64,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 20,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Khachatur Badejan ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 934.710,34 EUR.

Auf neue Rechnung werden 934.710,34 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wegberg, 30.04.2025

gez. Khachatur Badejan

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss dient der Offenlegung. Der vollständige Jahresabschluss ist mit dem nachstehenden Bestätigungsvermerk versehen:

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die BATEC GROUP GmbH, Wegberg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der BATEC GROUP GmbH, Wegberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BATEC GROUP GmbH, Wegberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, den 30. April 2025

Jost, Wirtschaftsprüfer

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