Vesta GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Fritzsche seit 18.8.2009 | Vorstandsmitglied |
Markus Fritzsche seit 18.8.2009 | Vorstandsmitglied |
Christian Egger seit 4.7.2008 | Prokura |
Robert Jungwirth seit 29.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Uwe Dr. Rohr seit 29.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MIPA AGEssenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2011
Entwicklung der Abschreibungen zum 31.12.2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011der MIPA AG, EssenbachA. VorbemerkungI. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss 2011 ist nach den Vorschriften des Handeisgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear innerhalb von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wurde das Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB neue Fassung ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:
Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung waren im Wirtschaftsjahr nicht erforderlich. Steuerliche Sonderabschreibungen, die bis zum 31. Dezember 2009 wahrgenommen wurden, werden mit den sich daraus ergebenden niedrigeren Wertansätzen beibehalten. Die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Wert 150 € nicht überschreitet, wurden bisher gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben abgesetzt. Soweit die vorgenannten Wirtschaftsgüter den Wert von 150 €, aber nicht 1.000 € übersteigen, ist für sie ein Sammelposten gebildet worden, der abweichend von den handelsrechtlichen Grundsätzen steuerlich nach den Vorschriften gemäß § 6 Absatz 2 a EStG abgeschrieben wird, im Prüfungsjahr wurden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 410 € wieder sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe abgeschrieben (§ 6 Absatz 2 EStG). Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten beziehungsweise mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten bilanziert. Umlaufvermögen Die Waren werden zu den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In diese werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosen, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens eingerechnet. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr wird mit 1 % (Vorjahr 1 %) bemessen. Im Übrigen sind die Forderungen und Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren und im Finanzergebnis ausgewiesen. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag abgestellt. Bei der Bewertung sind somit zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen für Versorgungsverpflichtungen, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigen, werden unter Verwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes, welcher von der Deutschen Bundesbank ermittelt worden ist, fristenkongruent abgezinst. Anstelle der Ermittlung individueller Abzinsungssätze für jede einzelne Verpflichtung wird eine gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zulässige, pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Sonstige Rückstellungen werden für Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet, die eine Vermögensbelastung darstellen und über deren Höhe oder Zeitpunkt des Eintretens Ungewissheit besteht. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt worden ist, fristenkongruent abgezinst. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungspositionen Zum Bilanzstichtag werden sämtliche Fremdwährungspositionen zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit von unter einem Jahr werden auch sich bis zum Stichtag ergebende Gewinne aus Kursänderungen ergebniswirksam berücksichtigt. B. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 ist in Anlage III dargestellt. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen resultieren insbesonders aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen kurzfristige Darlehen sowie Steuerrückforderungen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben (T€ 41) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. (4) Eigenkapital Das Grundkapital beträgt Euro 1.000.000,00. Es besteht aus 100.000 Stammaktien, die als nennbetragslose Stückaktien ausgegeben wurden. Die Stammaktien lauten auf den Namen. (5) Gewinnrücklagen
(6) Rückstellungen
Der Ansatz der Pensionsrückstellungen beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten. Hierbei sind folgende Prämissen in den versicherungsmathematischen Berechnungen berücksichtigt:
Da die abgeschlossenen Pensionszusagen unabhängig von zukünftigen Gehaltssteigerungen sind, wurde für die Ermittlung der entsprechenden Pensionsrückstellung keine Gehaltsdynamik berücksichtigt. Durch die Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsverpflichtung verringerte sich der Ausweis der Sonstigen Vermögensgegenstände zum 31.12.2011 um T€ 257. Der Erfüllungsbetrag der mit dem Deckungsvermögen verrechneten Pensionsverpflichtung betrug T€ 1.266. Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Steuernachzahlungen. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen ab. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Archivierung, Urlaubsansprüche und Reklamationen sowie Prüfungs- und Abschlußkosten. Die Bewertung der langfristigen Rückstellungen erfolgte fristenkongruent. (7) Verbindlichkeiten
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(8) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen mit T€ 42.054 auf das Inland, mit T€ 28.565 auf den Europäischen Wirtschaftsraum und mit T€ 18.702 auf außereuropäische Märkte. (9) Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 360 (i.V. T€ 346) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich vor allem um Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 357 (i.V. T€ 340). Erträge aus der Währungsumrechnung sind wie im Vorjahr nicht angefallen. (10) Materialaufwand
(11) Personalaufwand
Nicht als Personalaufwand erfasst sind die Beträge aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung) der Pensionsrückstellungen; sie sind im Zinsergebnis erfasst. Mitarbeiter
Es befanden sich 2011 durchschnittlich 24 Mitarbeiter (Vorjahr 25) in Ausbildung. (12) Abschreibungen
(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen die Raumkosten, Kosten der Warenabgabe sowie Werbe- und Reisekosten. An periodenfremden Aufwendungen sind T€ 365 (i.V. T€ 637) angefallen. Sie betreffen ausschließlich Forderungsverluste. Ferner sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung mit T€ 15 (i.V. T€ 24) enthalten. (14) Sonstige Zinsen und Erträge Bestandteil sind im Wesentlichen Zinserträge aus kurzfristigen Darlehen gegenüber Beteiligungsunternehmen sowie Fest- und Tagesgeldumlagen. Von den Zinserträgen entfallen T€ 179 (i.V. T€ 191) auf verbundene Unternehmen. (15) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen die Zinsen für laufende Konten und Bankdarlehen. Desweiteren ist mit T€ 67 der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung T€ 65 nach Verrechnung mit den Aufwand aus dem Deckungsvermögen T€ 3 erfasst. (16) Außerordentliches Ergebnis Das im Vorjahr ausgewiesene außerordentliche Ergebnis resultiert aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG. Es beinhaltet den Unterschiedsbetrag der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gemäß Artikel 67 Abs. 7 EGHGB. (17) Steuern vom Einkommen und Ertrag Als Ertragsteueraufwendungen werden Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Insgesamt erwartet die MIPA aus zeitlichen Buchungsunterschieden bei Verwendung eines kombinierten Steuersatzes von 30 % eine künftige Steuerentlastung von T€ 58. Aus den Pensionsverpflichtungen vor Saldierung mit den Deckungsvermögen ergibt sich aufgrund der höheren Verpflichtung im handelsrechtlichen Abschluss gegenüber den steuerlichen Wertansätzen eine aktive Steuerlatenz. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde für den Oberhang eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. (18) Sonstige Steuern Diese Position beinhaltet die Kfz-Steuer sowie Stromsteuer. D. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle VerpflichtungenBürgschaften nach § 251 HGB bestehen insgesamt in Höhe von T€ 7.316. Sie wurden ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen für Kreditlinien und Liegenschaftskäufe abgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird jeweils als gering eingeschätzt. Diese Einschätzung beruht vor allem auf der Bonitätsbeurteilungen der Primärverpflichteten sowie auf Erkenntnissen vergangener Geschäftsjahre. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 6.823. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Dienstleistungs- und Mietverträgen sowie dem offenen Bestellobligo aus Investitionen. E. Honorar der AbschlussprüfungFür die gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschlussprüfung sind im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 26 angefallen. F. Sonstige Angaben(18) Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen Euro 498.279,32. (19) Bezüge ehemaliger Organmitglieder Die Schutzkausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. (20) Vergütung des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen Euro 23.000,00. (21) Anteilsbesitz Für den Anteilsbesitz wird § 286 Abs.3 HGB in Anspruch genommen. (22) Aufsichtsrat
(23) Vorstand
(24) Vorschlag zur Behandlung des Bilanzgewinns Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Essenbach, 16. Juli 2012 Der Vorstand Herr Markus Fritzsche Herr Klaus Fritzsche Herr Dr. Uwe Rohr Herr Robert Jungwirth Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftZum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Gesamtwirtschaftliche Lage 2011Nach deutlichem Wachstum von ca. 4 % im Vorjahr hat die Weltwirtschaft in 2011 wieder etwas an Dynamik verloren. Mit einem Plus von 2,6 % war aber nach wie vor eine sehr gute Entwicklung zu verzeichnen, die sich jedoch in der zweiten Jahreshälfte abgeschwächt hat. Vor allem die Schwellenländer und hier die Märkte in Asien (China +9,2 %, Indien +7,3 %) haben diesen Anstieg bedingt Japan hingegen musste, mit den Auswirkungen von Erdbeben und Tsunamis konfrontiert, einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von ca. 0,7 % hinnehmen. Ein weiterer Markt, der entgegen der deutlich überproportionalen Entwicklung vergangener Jahre mit einem für seine Verhältnisse eher moderaten Wachstum abschließen konnte, ist Brasilien. Hier war lediglich eine Zuwachsrate von 2,7 % zu verzeichnen. In Russland wurde ein Wachstum von 4,3 % erzielt Durch die hohe Abhängigkeit von Rohstoff- und Energieexporten (Erdgas und Öl) ist aber dieses Wachstum stark mit der Preisentwicklung für diese Produkte am Weltmarkt verknüpft. In den USA nahm das BIP um etwa 1,8 % zu. Eine leichte Entspannung am Arbeitsmarkt sowie die in der zweiten Jahreshälfte etwas gestiegenen Konsumausgaben privater Haushalte hatten diese Entwicklung begünstigt. Dennoch sah sich die USA u. a. aufgrund der hohen Staatsdefizitsquote sowie tendenziell schwieriger Zukunftsaussichten mit einer Herabstufung ihrer Bonität konfrontiert. In Europa hat sich die zweigeteilte Entwicklung der Wirtschaft weiter fortgesetzt. Vor allem Deutschland als Zugpferd Europas konnte auch in 2011 gute Zuwachsraten vermelden und auch einige andere Nord- und Mitteleuropäische Staaten lagen bei Wachstumsraten von 2 % und mehr. Vor allem südeuropäische Länder, wie Griechenland, Italien, Portugal oder Spanien, die bedingt durch die Staatsschuldenkrise und die daraus resultierenden Sparbemühungen stark belastet sind, setzen Europa wie auch die Europäische Währung stark unter Druck. Das Bruttoinlandsprodukt in der EU lag infolgedessen mit 1,6 % deutlich unter dem weltweiten Wirtschaftswachstum. Der EZB-Leitzinssatz, der in 2010 noch bei 1,0 % lag, wurde aufgrund der positiven Entwicklung zu Beginn des Jahres über 1,25 % auf 1,50 % erhöht (07.07.2011), zum Jahresende hin dann wieder auf 1,0 % gesenkt. Konjunktur in DeutschlandWie so häufig in der Vergangenheit konnte die Deutsche Volkswirtschaft im vergangenen Jahr wieder sehr positive Zahlen schreiben. Der im Jahresverlauf 2010 deutlich spürbare konjunkturelle Aufschwung hat sich in 2011 dabei weiter fortgesetzt. Letztendlich konnte man eine Steigerung des BIP von 3,0 % verzeichnen und liegt damit fast doppelt so hoch wie der Zuwachs, der in der gesamten EU erzielt wurde. Durch die Abkühlung der Konjunktur sowie die steigende Verunsicherung der Märkte hinsichtlich der Staatsschuldenkrise diverser Länder bedingt hat sich auch die Marktentwicklung in Deutschland ab Herbst abgeflacht. Im letzten Quartal 2011 wurde dabei mit 1,5 % Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die niedrigste Quote des Jahres erzielt. Gesamtwirtschaftlich wurde mit dieser Entwicklung das Vorkrisenniveau, also das Frühjahr 2008 wieder erreicht. Ein Großteil der Entwicklung ist dabei auf die Inlandsnachfrage und hier im Speziellen auf die Konsumausgaben der privaten Haushalt zurückzuführen, aber auch der Anstieg der Investitionstätigkeit in der Wirtschaft hat nach Zurückhaltung in den Jahren 2009 und 2010 für einen entsprechend positiven Effekt gesorgt. Letztendlich haben auch die guten Exportzahlen deutscher Unternehmen (+8,2 %), speziell in der ersten Jahreshälfte, zur guten konjunkturellen Entwicklung in 2011 beigetragen. Das produzierende Gewerbe war daran wieder maßgeblich beteiligt. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist gegenüber dem Vorjahr weiter zurückgegangen - zum Jahresende lag sie mit etwas über 2,7 Mio. Personen bei 6,6 % - der niedrigste Wert seit 20 Jahren. Die Preise für Rohstoffe und Energie befinden sich auf nach wie vor sehr hohem Niveau, die Margen der Hersteller werden dementsprechend massiv belastet. Bei der Rohstoffversorgung sind nach wie vor Lieferengpässe zu beobachten, wenn auch zum Jahresende hin - zumindest teilweise - Entspannung eintrat. Entwicklung in der Farben- und LackindustrieNach einer markanten Mengensteigerung von etwa 4,0 % im Vorjahr wurden in 2011 ca. 2,1 Mio. Tonnen Lacke und Farben in Deutschland produziert. Dies entspricht einem Zuwachs von ca. 2,6 %, Das Vorkrisenniveau (2007) mit über 2,2 Mio. Tonnen wurde nahezu wieder erreicht. Unter anderem bedingt durch die deutlich gestiegenen Materialpreise konnte der Umsatz in der Branche sogar um etwa 8,0 % erhöht werden. Die Deutsche PKW-Produktion erreichte in 2011 neue Rekordzahlen. Die Premiumhersteller weisen dabei immer neue Höchstwerte aus. Demzufolge stieg auch das Segment der Autoserienlacke um ca. 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr an. Autoreparaturlacke, welche bereits im vergangenen Jahr nach zuletzt rückläufiger Tendenz wieder zulegen konnten, weisen für 2011 ebenfalls eine Zuwachsrate von ca. 5,0 % auf. Der Produktionsanstieg bei Transport- und Nutzfahrzeugen ist ursächlich für diese Entwicklung. Auch für 2012 wird mit einer ähnlichen Zunahme gerechnet. Im Bereich der allgemeinen Industrielacke, welcher während der Wirtschaftskrise noch die deutlichsten Einbrüche der Branche zu verzeichnen hatte, war die Auftragslage wiederum sehr gut. Mit einer Mengensteigerung von + 7,0 % hat die wirtschaftliche Erholungsphase sich weiter fortgesetzt, wobei die zweite Jahreshälfte ein fühlbar gemässigteres Wachstum zeigte. Für das laufende Jahr wird mit einer weiterhin positiven Entwicklung, wenn auch nicht mehr ganz auf dem Niveau des Vorjahres, gerechnet. Der Zweig der Holzverarbeiter und Möbelhersteller konnte mit einem Plus von 2,0 % in der Menge und etwa 5,0 % im Umsatz ebenfalls von der Entwicklung der Wirtschaft profitieren. Auch für 2012 wird, ähnlich den anderen Teilbranchen, von einem moderaten Wachstum ausgegangen. Die Bauwirtschaft hat sich nach vielen mageren Jahren in 2011 wieder sehr positiv entwickelt. Infolgedessen war auch bei den Bautenanstrichmitteln ein Nachfrageplus von etwa 7,0 %, bezogen auf den Umsatz, erkennbar. Die Produktionsmenge stieg hierbei um ca. 3,0 % an. Dieser Trend dürfte auch noch in 2012, wenn auch in etwas geringerer Ausprägung, anhalten. Trotz der Verunsicherung der Märkte durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise und der damit schwierigen Rahmenbedingungen erwartet die Branche im neuen Jahr eine wiederum positive Entwicklung auf allen Teilmärkten. Geschäftsentwicklung der MIPA AGDie MIPA AG konnte, einem jahrelangen Trend folgend, auch im Geschäftsjahr 2011 eine im Vergleich zur Branchenentwicklung überproportionale Wachstumsquote vorweisen. Sowohl die allgemeine wirtschaftliche Erholung wie auch diverse vertriebliche Initiativen haben diese positive Entwicklung bedingt. Die stetig ansteigende Exportquote, die im Laufe langer Jahre das überdurchschnittliche Unternehmenswachstum massgeblich beeinflusst hatte, ist nach 55 % im Vorjahr auf 53 % in 2011 gefallen. Spürbar ist diese Verschiebung vor allem in den Ländern Südeuropas, bei denen teilweise dramatische Umsatzeinbrüche erkennbar sind. Die Versorgung von Gruppenmitgliedern mit Rohstoffen im Rahmen des zentralen Einkaufs wurde um ungefähr 23,0 % gesenkt. Zwar werden Einkaufsfunktionen weiterhin zentral aus Essenbach gesteuert, jedoch findet die Rechnungsstellung wieder vermehrt direkt an die einzelnen Gesellschaften statt. Die schwierige Situation im Bereich Rohstoffe und Energie, die sich auf Abnehmerseite auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr durch vielfach ansteigende Preise einerseits wie auch Versorgungsengpässe andererseits bemerkbar gemacht hat, nimmt sowohl auf die Marge wie auch das Lieferverhalten und die Bevorratungssystematik bei der MIPA AG Einfluss. Bei der Lagerung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wie auch Fertigerzeugnissen wurde dieser Tendenz durch die stufenweise Erhöhung von Mindestbeständen Rechnung getragen. Dank laufender Weiterentwicklung des Produktprogramms sowie Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen konnte das Unternehmen die preisliche Komponente zwar etwas abfedern, musste aber dennoch Margenverluste hinnehmen, da es nicht möglich war, die Erhöhung der Einkaufspreise vollständig an den Markt weiterzugeben. Der Ausbau des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 (matrixzertifiziert) schreitet weiter voran. Die Sicherung höchster Qualitätsstandards durch ein einheitliches QM-System aller produzierenden Gruppenmitglieder wird auch zukünftig zentrale Aufgabe bleiben. Im Einklang mit dieser Tätigkeit steht die kontinuierliche interne und externe Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Dies soll neben qualitativen Gesichtspunkten auch Einfluss auf die Attraktivität der MIPA AG als Arbeitgeber haben und uns so im Wettbewerb um qualifiziertes Personal weiter stärken. Die konstante Erweiterung des Ausbildungsangebots mit anschliessender Übernahme der Auszubildenden zählt ebenso zu den Schwerpunkten im Bereich Personalentwicklung. Zum Jahresende befanden sich 30 Auszubildende in sechs verschiedenen Berufsbildern in Ausbildung. Deren Anzahl wie auch die Vielfalt der Ausbildungsberufe soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Die ständige Instandhaltung und Erweiterung des Maschinen- und Anlagenparks ist unabdingbar, um ein kontinuierliches Unternehmenswachstum gewährleisten zu können. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde neben der planmässigen Wartung sämtlicher Anlagen u.a. in folgende Objekte investiert:
Weiterhin wurden zu Jahresbeginn die Anteile an unseren Vertriebsbeteiligungen in Ungarn und der Slowakei erhöht sowie zur Jahresmitte zusammen mit einem Vertriebspartner die MIPA AG Maroc SARL in Casablanca, Marokko, gegründet. Die neue Vertriebsgesellschaft beliefert bestehende und neue Kunden im nordafrikanischen Raum mit MIPA-Produkten und Handelswaren. Auch die operativen Zahlen zeigen die positive Entwicklung der MIPA AG im Geschäftsjahr 2011 auf: Nach fulminantem Start in den ersten beiden Monaten mit Zuwachsraten von mehr als 25 %, die im wesentlichen aber auf gemäßigten Vorjahreswerten beruhen, hat sich das Umsatzwachstum ab März relativ konstant entwickelt. Zum Jahresende lässt sich ein Plus von über 12 % (10 Mio. €) festhalten. Nach einem Umsatzsprung im Vorjahr um ebenfalls 10 Mio. € liegt der Gesamtumsatz nunmehr bei 91 Mio. €. Der starke Preisanstieg bei Rohstoffen, der seit Sommer 2010 zu beobachten war, hat sich Anfang 2011 weiter fortgesetzt. Innerhalb des ersten Halbjahres waren bei ausgewählten Rohstoffen bis zu fünf Preiserhöhungen zu verzeichnen - die Preissteigerungen innerhalb eines Jahres lagen bei 30 % und mehr. In der zweiten Jahreshälfte hat sich die Situation etwas beruhigt und weitere große Preissprünge sind ausgeblieben. Um den deutlich gestiegenen Absatzzahlen Rechnung zu tragen, wurde der Personalstand im Laufe des Jahres ebenfalls deutlich erhöht. Zum Jahresende betrug er 427 Personen (Vorjahr: 382), die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter lag nach 373 im abgelaufenen Kalenderjahr nun bei 400 Personen. Die gesamten Aufwendungen des Personalbereiches haben sich um knapp 9 % zu 2010 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich wiederum unterproportional zum Umsatzwachstum entwickelt, wobei hier vor allem ein deutlicher Rückgang der Aufwendungen für Werbung und Vertrieb für diesen Effekt gesorgt hat. Der Grossteil der Aufwendungen veränderte sich dabei in Abhängigkeit von den Umsatzzahlen in etwa proportional zum Vorjahr. Vor allem die enorm gestiegenen Rohstoffpreise haben den Ertrag des abgelaufenen Geschäftsjahres massiv belastet, da es uns nicht möglich war, die Erhöhungen vollständig an den Markt weiterzugeben, bzw. die Weitergabe erst zeitlich verzögert stattfinden konnte. Schlussendlich wurde ein Ertrag, der in etwa dem des vorangegangenen Jahres entspricht, erzielt. Das Geschäftsjahr 2011 lässt sich somit wieder als sehr erfolgreiches in der Unternehmensgeschichte festhalten. Entgegen früherer Jahre konnten Marktanteile aber nicht in gewohntem Maße ausgebaut werden, da auch viele Mitbewerber ähnlich gute Entwicklungen in 2011 vermelden konnten. Unsere Beteiligungen im In- und Ausland, die während der Wirtschaftskrise teilweise deutliche Umsatzeinbußen verzeichnen mussten, haben sich grösstenteils wieder sehr gut von diesen Einbrüchen erholt. Zusammen mit ihnen gehört die MIPA AG zu den bedeutendsten privaten Familienbetrieben der Lackindustrie in Europa. VermögenslageDie Eigenkapitalquote der MIPA AG ist erstmals nach vielen Jahren des Wachstums leicht von 62,5 % auf 60,5 % gefallen. Ursächlich hierfür ist ein deutlicher Anstieg der Bilanzsumme um ca. 19 % auf 39,4 Mio. €. Sie beruht auf einer Ausweitung des Forderungsstandes sowie einer mengen- und wertmässigen Erhöhung der Warenbestände. Die Anlagenintensität, das heißt das Verhältnis von Anlagevermögen zu Gesamtvermögen, ist auf 12,9 % gefallen. GewinnbehandlungDer Vorstand schlägt vor, den Gewinn im Unternehmen zu belassen und auf neue Rechnung vorzutragen. Aussichten und Risiken der zukünftigen GeschäftsentwicklungDie Realwirtschaft hat sich in den ersten Monaten des neuen Jahres weiterhin unterschiedlich entwickelt. Während sich Deutschland noch durchaus positiv entwickeln dürfte, sind die durch die Staatsverschuldung stark belasteten Länder gezwungen, durch drastische Einsparungen ihre Haushalte wieder in Ordnung zu bringen. Fehlende Staatsausgaben wiederum erschweren ein Wachstum der Wirtschaft - eine schwierige Situation, auch aufgrund der Unsicherheit, welche Auswirkungen ein Austritt eines Mitgliedsstaates aus der gemeinsamen Währung zur Folge hätte. Inwieweit unter diesen Umständen vor allem auch die Wirtschaft in Europa, unserem Hauptabsatzmarkt, wachsen kann, werden die nächsten Monate zeigen. Neben den Risiken, die hinsichtlich zukünftiger Absatzmärkte und -zahlen bestehen, ist auch die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise von immenser Bedeutung für die MIPA AG. Bei einer Materialquote von ca. 60 % wirkt sich jede über- oder unterproportionale Veränderung der Preise deutlich auf Marge und Aufschlagssatz aus. Derzeit ist von einer weiteren Entspannung am Rohstoffmarkt auszugehen, was Verfügbarkeiten im Allgemeinen aber auch Preise im Speziellen betrifft. Dennoch werden die Anstrengungen der letzten Jahre, Rezeptvariationen zu entwickeln, oder auch einkaufsseitig neue Märkte und Alternativen zu erschliessen, weiter vorangetrieben, um möglichst flexibel auf den Beschaffungsmarkt reagieren zu können. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko liegt auch im Arbeitsmarkt begründet. Bedingt durch die gute wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Monaten weist dieser sehr niedrige Werte aus. Arbeitslosenquoten von teilweise unter 3 %, wie speziell in unserer Region, erschweren es den Unternehmen, sich bei weiterem Wachstum mit passendem Personal zu verstärken. Die demographische Entwicklung verstärkt diesen Effekt und wird auch in den nächsten Jahren die Situation am Markt und den Kampf um Arbeitskräfte weiter anheizen. Die MIPA AG begegnet diesen Herausforderungen, indem sie vor allem in der Region, aber auch überregional versucht, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens durch imagebildende Massnahmen weiter zu steigern. Hierdurch soll eine hohe Bewerbungsquote und damit eine ausreichende Versorgung mit neuen Mitarbeitern gewährleistet werden. Auch die betriebliche Aus- und Weiterbildung wird im Laufe der nächsten Jahre ein wichtiger Bestandteil der Personalarbeit bleiben. Die Erweiterung des Ausbildungsangebotes wie auch die Anzahl der Ausbildungsstellen sollen bei einer möglichst hohen Übernahmequote ebenfalls dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist im Regelfall ein erhöhtes Ausfallrisiko bei Kundenforderungen zu verzeichnen. Die Lage auf dem europäischen Kontinent, unserem Hauptabsatzgebiet, mit vielen schwächenden Volkswirtschaften, lässt somit auch für die MIPA AG dieses Risiko steigen. Wie bereits in der Vergangenheit werden wir diesem Problem weiterhin mit einer konsequenten Bonitätsprüfung sowie einer kritischen Betrachtung von Zahlungszielen und Kreditlimits begegnen. Die relativ geringe Anzahl an Zahlungsausfällen soll auf diese Weise beibehalten werden. Um auch in Zukunft die Finanzierung des geplanten Unternehmenswachstums sichern zu können, soll eine hohe Lagerumschlagsquote für eine möglichst niedrige Kapitalbindung sorgen. Die positive Entwicklung über viele Jahre und die damit verbundene gute Bonitätsbeurteilung der MIPA AG erleichtern die Möglichkeiten, Investitionen und Wachstum weiterhin eigenständig finanzieren zu können. Ein angemessener, sich auf alle unternehmensgefährdenden Risiken erstreckender Versicherungsschutz wird durch laufende Anpassung in Zusammenarbeit mit unserem Versicherungsmakler gewährleistet. Neben der Änderung von Risiken werden dabei auch Anpassungen von Versicherungssummen berücksichtigt. Die wirtschaftliche Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zu erhalten, wird auch weiterhin primäres Ziel der MIPA AG sein. Ein planvolles, über dem Branchenschnitt liegendes Wachstum des Unternehmens soll dies bewerkstelligen. Sicherung und Ausbau bestehender, wie auch Gewinnung neuer Absatzmärkte werden dabei sowohl aus eigenem Mengen- und Umsatzwachstum wie auch durch mögliche Zukaufe oder Neugründungen von Beteiligungsgesellschaften entstehen. Der Hauptsitz in Essenbach soll im Laufe der nächsten Jahre weiter ausgebaut werden. Entsprechende Planungen hierzu laufen bereits. Bericht des AufsichtsratsIn unveränderter Zusammensetzung hielt der Aufsichtsrat der MIPA AG, bestehend aus Herrn Berndt Fritzsche (Vorsitzender), Herrn Rudolf Greiner und Herrn Prof. Dr. Josef Weindl im Jahr 2011 zwei Sitzungen, am 26.07.2011 und am 20.12.2011 in den Geschäftsräumen der MIPA AG in Essenbach ab. In den Sitzungen informierte der Vorstand der MIPA AG die Mitglieder des Aufsichtsrats aktuell und sehr detailliert über die Situation und Entwicklung der Gesellschaft. Bei diesen Veranstaltungen wurden auch detaillierte schriftliche Unterlagen an den Aufsichtsrat weitergegeben und erläutert. Zusätzlich konnte insbesondere der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Bernd Fritzsche, an vielen Vorstandssitzungen teilnehmen und sich über akutelle Entscheidungen informieren. Die Berichte und Informationen des Vorstands für den Aufsichtsrat betrafen auch alle Beteiligungsfirmen im In- und Ausland. Bei besonders wichtigen Entscheidungen des Vorstands wurde jeweils der Aufsichtsrat vorab informiert und in die Entscheidungsfindung eingebunden. Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 der MIPA AG wurde vom Vorstand aufgestellt. Die Wirtschaftsgesellschaft HM Treuhand GmbH, Regensburg, vertreten durch Herrn Dipl.- Kfm. Herbert Parzefall, wurde vom Aufsichtsrat als Prüfer bestellt. Vorbehaltlich einer positiven Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Vorschlags zur Ergebnisverwendung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat ist sich mit dem Vorstand in der Beurteilung der Lage und der weiteren Entwicklung der Gesellschaft einig. Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand, bei den Führungskräften sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Einsatz und die guten Ergebnisse im Berichtsjahr. Die in der Branche überdurchschnittliche Entwicklung der MIPA AG würdigt der Aufsichtsrat als ganz besondere Leistung.
Essenbach, 16.07.2012 Der Aufsichtsrat Bernd Fritzsche, Vorsitzender Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnsWir schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von insgesamt T€ 9.772 auf neue Rechnung vorzutragen Beschluss über die ErgebnisverwendungDie ordentliche Hauptversammlung hat am 31. Juli 2012 beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von insgesamt T€ 9.772 aus dem zum 31. Dezember 2011 endenden Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen GewinnverwendungsvorschlagWir schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 9.771.790,55 € auf neue Rechnung vorzutragen. Feststellung des Jahresabschlusses/GewinnverwendungsbeschlussDer Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 31. Juli 2012 den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns gebilligt. Die Hauptversammlung hat in ihrer Sitzung am 20. Dezember 2012 einstimmig beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von 9.771.790,55 € auf neue Rechnung vorzutragen. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MIPA AG, Essenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, 10. August 2012 HM
Treuhand GmbH
Parzefall, Wirtschaftsprüfer |
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