Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 31322
Eingetragen
8.12.1981
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von PolstermöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Büroeinrichtungsgegenständen, insbesondere Sitzmöbeln.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Carsten Lehmann
seit 6.10.2022
Prokura
Peter Wilhelmus
seit 24.2.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ralf Beck
seit 20.11.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Köhl Holding GmbH
Germany
179.200 €
35.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Köhl GmbH

Rödermark

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht 2017

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir entwickeln, fertigen und vermarkten ergonomisch hochwertige Sitzmöbel. Mit unserem innovativen Produktprogramm leisten wir einen Beitrag für ergonomisch richtiges Sitzen und somit für die Gesundheit. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über den qualifizierten Bürofachhandel. Zu unseren Endkunden zählen wir unter anderem bedeutende Industrie- und IT-Unternehmen, Handelshäuser, Kreditinstitute, Versicherungen, Behörden sowie kommunale Einrichtungen im Inland und Ausland.

2. Forschung und Entwicklung

Mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zielen wir insbesondere darauf ab, ein hohes Maß an Verbrauchernutzen mit wahrnehmbarer Qualität zu kombinieren und uns damit im Wettbewerb zu differenzieren. Vor allem stehen dabei Themen wie Ergonomie, qualitativ hochwertige Materialien, eine gleichbleibende Sitzqualität und ein innovatives, zeitloses Design, das auch nach mehreren Jahren noch zum Ambiente passt, im Vordergrund. Darüber hinaus haben Ökologie und Nachhaltigkeit Priorität bei all unseren Entwicklungsprozessen und Unternehmensentscheidungen. Wir sind davon überzeugt, dass nur die nachhaltigen Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte sowie in die Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Produkte unsere Marktposition stärken und somit langfristig den Bestand des Unternehmens sichern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist im Geschäftsjahr 2017 mit 2,2 Prozent (2016 1,9 Prozent) erneut stärker gestiegen als von den meisten Volkswirten erwartet. Auch in diesem Jahr wurde der Aufwärtstrend fast ausschließlich von der Binnenkonjunktur getragen. Ein sehr entspannter Arbeitsmarkt, die expansive Geldpolitik der EZB sowie zusätzliche fiskalpolitische Impulse führten zu einem Wachstum über dem Trend. Dabei haben die Ergebnisse der Wahlen in Europa die Märkte positiv unterstützt. Sowohl der Konsum als auch die Investitionstätigkeit haben das Wirtschaftswachstum insbesondere in der zweiten Jahreshälfte angekurbelt.

In der Eurozone betrug das Wirtschaftswachstum 2017 sogar starke 2,5 Prozent nach zuletzt 1,8 Prozent in 2016. Somit haben sich die vorwiegend aus geopolitischen Risiken herrührenden Unsicherheiten nicht oder nur gering auf die Wirtschaft niedergeschlagen.

In der Branche der Büromöbel und Bürositzmöbel hat sich der positive Trend der letzten drei Jahre weiter fortgesetzt. So konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent gesteigert werden. Hierbei muss man jedoch zwischen dem Bereich der Büromöbel und der Bürostühle unterscheiden.

Besonders stark wuchs in diesem Jahr der Bereich der Büromöbel, hier konnte der Umsatz um 5,2 Prozent gesteigert werden. Hingegen zeigte der Bereich der Bürositzmöbel deutlich geringere Wachstumsraten. Diese lag für das Geschäftsjahr 2017 bei lediglich 1,2 Prozent (2016 5,7 Prozent).

2. Geschäftsverlauf

KÖHL konnte seine positive wirtschaftliche Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2017 weiter ausbauen und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr erneut um 1,8 Prozent steigern. Damit lag KÖHL leicht über dem Ergebnis der Branche, konnte aber aufgrund der Marktsituation das Umsatz- Planungsziel für 2017 nicht ganz erreichen.

Trotzdem muss man das Geschäftsjahr 2017 insgesamt als sehr erfolgreich bezeichnen, denn das Unternehmensergebnis konnte mehr als deutlich gesteigert werden und lag somit auch weit über der Jahresplanung.

3. Lage

Das erneute Umsatzwachstum sowie die überdurchschnittliche Wachstumsrate im EBIT zeigen deutlich, dass KÖHL mit seiner Produkt-, Marken- und Kundenstrategie den Erfordernissen des Marktes gerecht wird und die Weichen für eine weitere positive Geschäftsentwicklung erfolgreich gestellt sind. Auch im Geschäftsjahr 2017 wurde wiederum eine Produktserie aus dem Hause KÖHL mit dem Red Dot Award ausgezeichnet. Diese neue Produktserie ergänzt das bestehende Produktportfolio im Bereich der hochwertigen Konferenz- und Clubsessel. Dadurch hat KÖHL nun die Möglichkeit sich neben dem Bereich hochwertige Office- Ausstattung, auch im Bereich Home & Living zu etablieren.

Das insgesamt innovativ und qualitativ hochwertige Produktportfolio, eine sehr solide Kapitalausstattung sowie die positiven und langjährigen Geschäftsverbindungen zu Kunden und Lieferanten bilden die Grundlage für die Realisierung unserer strategischen Ziele.

a. Ertragslage

Im Berichtsjahr konnte KÖHL einen Umsatzzuwachs in Höhe von 1,8 Prozent erzielen, während das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mehr als verdoppelt werden konnte. Zu dieser positiven Ergebnisentwicklung hat neben dem Umsatzzuwachs auch die in den vergangenen Jahren bereits bewährte Kostendisziplin maßgeblich beigetragen. Der um Sondereffekte bereinigte Materialeinsatz ging um circa 1,5 Prozent und der Personalaufwand um circa 14 Prozent zurück. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl (ohne Auszubildende) lag bei 60 Mitarbeiter/Innen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entwickelten sich im Rahmen der Planungen und stiegen um circa 5 Prozent.

b. Finanzlage

Die Finanzpolitik bei KÖHL hat zum Ziel, die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens durch die Sicherstellung ausreichender Liquidität zu wahren und somit die Finanzkraft auf weiterhin hohem Niveau zu halten. Dabei sollen Risiken bei Finanzanlagen weitgehend vermieden werden.

Die Ausstattung des Unternehmens mit liquiden Mitteln ist mit 50,3 Prozent der Bilanzsumme auf weiterhin hohem Niveau.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,3 Prozent der Bilanzsumme und können stets innerhalb der Zahlungsziele und unter Nutzung von Skonto beglichen werden.

Die Anlage von liquiden Mitteln erfolgt weiterhin unter der Prämisse der kurzfristigen Verfügbarkeit, während die Ertragsmaximierung lediglich ein untergeordnetes Ziel darstellt. Hierdurch möchte KÖHL die Möglichkeit behalten, auf Anforderungen jederzeit schnell und flexibel reagieren zu können. Geldanlagen in Wertpapieren bestehen weiterhin in Höhe von 0,9 Mio. EUR. Diese können jedoch jederzeit, bei geringem Kursrisiko, wieder in liquide Mittel umgewandelt werden. Wie im Vorjahr hatte KÖHL keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage von KÖHL zeigt sich insgesamt weiterhin sehr stabil. KÖHL legt von jeher großen Wert auf eine solide und gesunde Bilanz. Das Eigenkapital in Verbindung mit der Gesamtliquidität sichert die finanzielle Flexibilität und unternehmerische Unabhängigkeit. Somit sind wir auch in der Lage zukünftiges Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren, was uns auch ermöglicht, konsequent an der Realisierung unserer hoch gesteckten Ziele zu arbeiten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir folgende Leistungsindikatoren, die wir regelmäßig zum Vergleich ermitteln, heran:

Eigenkapitalrendite 68,4 % (Vorjahr 92,7 %)

(Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital)

Gesamtkapitalrendite

vor Zinsen und Steuern 23,5 % (Vorjahr 7,4 %)

((Jahresüberschuss + Zinsen + Ertragssteuern) x100 / Gesamtkapital)

EBIT 1.699 T€ (Vorjahr 844 T€)

(Jahresüberschuss + Zinsergebnis + Ertragsteuern)

EBITDA 1.893 T€ (Vorjahr 1.013 T€)

(Jahresüberschuss + Zinsergebnis + Ertragsteuern + Abschreibungen)

Rohergebnisrendite 13,5 % (Vorjahr 6,0 %)

(Jahresüberschuss x 100 / Rohergebnis)

Mit der Entwicklung sind wir zufrieden. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Der weltweite Aufschwung treibt auch die deutsche und europäische Konjunktur im Jahr 2018 wieder kräftig an. Für den Euroraum wird, wie im Vorjahr, ein Wachstum von etwa 2,0 Prozent erwartet. Hier stützt vor allem die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt die wirtschaftliche Entwicklung. Für Deutschland erwarten die Konjunkturforscher des Instituts für Weltwirtschaft ein Wachstum von cirka 2,5 Prozent. Treibende Kräfte bleiben die Binnen- und die Außenwirtschaft. Angesichts der sich weiter verbessernden Arbeitsmarktlage und der vereinbarten Abgabesenkungen und Leistungsausweitungen der neuen Bundesregierung dürfte der private Konsum wieder kräftig zulegen. Die zunehmende Kapazitätsauslastung in vielen Branchen dürfte zu höheren Unternehmensinvestitionen führen. Die Finanzierungsbedingungen dafür bleiben absehbar weiterhin sehr günstig. Der Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen wird für 2018 bei etwa 5,0 Prozent erwartet.

Für 2018 erwartet der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA), dass die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter anhalten wird und geht daher von einem Wachstum von circa 4,2 Prozent aus.

Dieses Jahr ist KÖHL unter den Erwartungen geblieben und hat ein geringeres Wachstum als geplant verzeichnet, wenn auch über dem Branchendurchschnitt. Dieser Entwicklung stehen der gesunkene Materialaufwand gegenüber, sodass weiterhin ein sehr zufriedenstellendes Rohergebnis ausgewiesen werden konnte.

Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und dem Euroraum und der positiven Erwartung des IBA geht KÖHL davon aus, dass sich dies auch in einem weiteren Wachstum niederschlagen wird. Des Weiteren werden die neuen Produktserien die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2018 positiv beeinflussen. Daher erwartet KÖHL für 2018 erneut den Branchendurchschnitt zu übertreffen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Prognosen für den deutschen als auch für den europäischen für Markt sind einhellig positiv. Das Wirtschaftswachstum wird für beide Räume weiterhin steigend prognostiziert und die politischen Unsicherheiten des vergangenen Jahres sind weitestgehend geklärt. Dennoch gibt es gewisse Unsicherheiten in den Märkten, die letztendlich nicht prognostizierbar und daher außerhalb des Einflussbereiches unseres Unternehmens sind.

Die Kosten auf der Beschaffungsseite sind in den letzten Jahren konstant steigend, insbesondere die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Frachtkosten. Da KÖHL sich in einem stark wettbewerbsorientierten Marktumfeld bewegt, können diese Kosten nur stark zeitverzögert oder in geringem Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Um eine gewisse Planungssicherheit zu erlangen, schließt KÖHL mit seinen Schlüssellieferanten zumeist längerfristige Lieferkontrakte ab, um so das Preisrisiko zu reduzieren.

Durch permanente Weiterentwicklung und Optimierung unserer Qualitätssicherung und unserer Qualitätskontrollen, sowohl am Produktionsstandort als auch bei unseren Zulieferanten, versuchen wir Produktmängel zu verringern oder aber ganz zu vermeiden. Des Weiteren begrenzt eine Produkthaftpflichtversicherung die finanziellen Folgen eventueller Schäden.

Im Liefergeschäft werden Außenstände und Ausfallrisiken fortlaufend überwacht.

Alle Kundenforderungen werden durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt, so dass ein mögliches Ausfallrisiko klein gehalten werden kann. Außerdem werden alle relevanten Kunden einem permanenten Monitoring durch die Creditreform unterzogen.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. Die Liquidität wird hauptsächlich in Form von Tages- und Termingeldanlagen vorgehalten.

Im Rahmen des operativen Geschäfts sind wir keinen Zins- und Währungsrisiken ausgesetzt.

2. Chancenbericht

Die positiven Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft und insbesondere in der Büromöbel- und Bürositzmöbelbrache werden von KÖHL intensiv beobachtet, so dass wir uns auf Markttrends frühzeitig einstellen und darauf reagieren können. Chancen und Marktpotentiale zeitnah zu erkennen, ist die Möglichkeit neue oder weitere Vertriebswege zu erschließen und das Wachstum von KÖHL weiter auszubauen. Daher analysieren wir ständig die für uns relevanten Absatz- und Beschaffungsmärkte, insbesondere im deutschsprachigen Raum und den angrenzenden Ländern. Die zunehmende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten mit nachhaltiger Herstellung sowie die stets steigende Anforderung an die Ergonomie von Produkten, welche die Gesundheit der wichtigen und knappen Ressource Mensch unterstützen, ist deutlich erkennbar.

KÖHL ist ein Unternehmen mit hoher Expertise und hohem Engagement in diesem Bereich und wird daher in der Zukunft von diesem Trend zunehmend profitieren.

Weiterhin wird das Chancenpotential von KÖHL von den hohen Zufriedenheitswerten der Käufer mit dem Leistungsvermögen des Unternehmens, seinen Produkten sowie deren verlässlicher funktionaler Qualität getragen.

Dem stärkeren Wettbewerb werden wir weiterhin durch gelebte aktive Kundennähe sowie innovativen Produkten begegnen.

3. Gesamtaussage

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keinerlei Risiken zu erkennen, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nachhaltig schwächen oder auch den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Sofern sich die Konjunktur wie prognostiziert entwickelt, erwarten wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, mit zunehmendem Druck auf das Preisniveau, eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens. Insbesondere durch die stabile Finanz- und Vermögenslage sehen wir uns für die Bewältigung zukünftiger Risiken gut gerüstet.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen wir im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und Wertpapiere.

Wir verfügen über einen sehr breiten Kundenstamm mit überwiegend sehr langjährigen Geschäftsbeziehungen. Eine existenzielle Abhängigkeit von einem Einzelkunden besteht nicht. Die Bonität bestehender Kunden wird im Rahmen des Debitorenmanagements laufend überwacht.

Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel bereitgehalten, um sämtliche Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Nutzung von Skonto bezahlt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

 

Rödermark, den 20. April 2018

Geschäftsführer

Thomas Köhl

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 697.011,28 489.437,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.424,00 21.072,00
II. Sachanlagen 676.587,28 461.448,96
III. Finanzanlagen 0,00 6.916,43
B. Umlaufvermögen 7.552.757,57 12.117.835,21
I. Vorräte 1.464.767,05 1.483.469,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.932.475,49 3.303.844,28
III. Wertpapiere 942.665,52 3.961.761,16
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.212.849,51 3.368.759,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.727,96 4.952,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.258.496,81 12.612.224,76

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 1.661.251,96 4.924.958,36
I. gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Bilanzgewinn 1.149.251,96 4.412.958,36
B. Rückstellungen 4.754.126,92 5.886.568,24
C. Verbindlichkeiten 1.842.909,16 1.800.698,16
D. Rechnungsabgrenzungsposten 208,77 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.258.496,81 12.612.224,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 8.410.234,34 7.939.383,60
2. Personalaufwand 3.485.484,59 4.067.288,97
a) Löhne und Gehälter 2.905.967,49 3.215.282,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 579.517,10 852.006,84
3. Abschreibungen 193.932,69 169.089,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 193.932,69 169.089,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.043.392,79 2.876.059,63
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11.925,34 17.076,12
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 244.324,43 84.761,93
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.762,88 284.825,41
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 397.617,56 169.343,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.136.293,60 474.614,76
10. Jahresüberschuss 1.136.293,60 474.614,76

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Köhl GmbH, Paul-Ehrlich-Str. 4, 63322 Rödermark wird beim Amtsgericht Offenbach am Main unter der Registernummer HRB 31322 geführt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs.2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB).

Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden dürfen, wurden im Anhang gemacht.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und dreizehn Jahren) angesetzt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von bis 410,00 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden.

Die Bewertung der Finanzanlagen und Wertpapiere erfolgt(e) zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs.1 S. 1 HGB).

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten (gewogener Durchschnitt), die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs.1 HGB).

Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 3,68 % angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 415.223,49 0,00 0,00 415.223,49
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.734,07 0,00 0,00 19.734,07
2. technische Anlagen und Maschinen 2.361.114,58 48.662,00 0,00 2.409.776,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.327.185,42 148.950,89 210.509,83 1.265.626,48
4. geleistete Anzahlungen 0,00 246.628,00 0,00 246.628,00
  3.708.034,07 444.240,89 210.509,83 3.941.765,13
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.916,43 0,00 6.916,43 0,00
  4.130.173,99 444.240,89 217.426,26 4.356.988,62
kumulierte Abschreibungen 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 394.151,49 648,00 0,00 394.799,49
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.733,07 0,00 0,00 19.733,07
2. technische Anlagen und Maschinen 2.152.933,58 93.730,00 0,00 2.246.663,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.073.918,46 99.554,69 174.691,95 998.781,20
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.246.585,11 193.284,69 174.691,95 3.265.177,85
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.640.736,60 193.932,69 174.691,95 3.659.977,34
Buchwert 31.12.2017
EUR
Buchwert 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.424,00 21.072,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 163.113,00 208.181,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.845,28 253.266,96
4. geleistete Anzahlungen 246.628,00 0,00
  676.587,28 461.448,96
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 6.916,43
  697.011,28 489.437,39

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von 1.204 TEUR (Vj. 2.209 TEUR) und solche gegen Gesellschafter in Höhe von 1.343 TEUR (Vj. 2.696 TEUR) enthalten.

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 3,68 %
Erwartete Dynamik laufende Renten 1,00 % p.a.
Biometrische Annahmen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (3,68 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (2,80) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 376.453,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben EUR 287.559,26 (Vj. 288 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 1.555.349,90 (Vj. TEUR 1.555) über einem Jahr und wie im Vorjahr keine eine von mehr als 5 Jahren.

Zum 31. Dezember 2017 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasing- und Wartungsverträgen im Betrag von rd. 807 TEUR. Davon bestehen rd. 688 TEUR gegenüber der Gesellschafterin. Von den Miet- und Leasing- und Wartungsverträgen sind rd. 791 TEUR innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 130 TEUR sowie 110 TEUR aus der Übertragung von Pensionsrückstellungen enthalten.

Im Materialaufwand werden Bestandserhöhungen unfertiger und fertiger Erzeugnisse in Höhe von -12 TEUR (Vj. 21 TEUR) ausgewiesen.

Im Personalaufwand ist solcher für Altersversorgung in Höhe von 65 TEUR (Vj. 325 TEUR) ausgewiesen.

Den in den Zinserträgen enthaltenen Erträge aus der Aufzinsung in Höhe von 0 TEUR (Vj. 1 TEUR) stehen in den Zinsaufwendungen Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von 300 TEUR (Vj. 175 TEUR) gegenüber.

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Thomas Köhl, Kaufmann, Rödermark.

Der alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüge der Geschäftsführung

Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen, der Bezüge früherer Geschäftsführer und des Betrags der für diese Personen gebildeten Pensionsrückstellungen verzichtet.

Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2017 wurden durchschnittlich 60 Arbeitnehmer beschäftigt.

Hiervon entfallen auf:

1. gewerbliche Mitarbeiter 22

2. kaufmännische Mitarbeiter 38

 

Rödermark, den 20. April 2018

Geschäftsführer

Thomas Köhl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.10.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer

Der zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 266, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Köhl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt, 18. Mai 2018

M. Heim, Wirtschaftsprüfer

W. Jany, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.