Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Kreft seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Breu seit 4.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Breu GmbHArnschwang (vormals: Furth im Wald)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BREU GMBH, ARNSCHWANG (VORMALS: FURTH IM WALD)AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BREU GMBH, ARNSCHWANG (VORMALS: FURTH IM WALD)1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Breu GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Arnschwang (vormals: Furth im Wald) und wird unter der Firma Breu GmbH vom zuständigen Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 6235 im Handelsregister geführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände in Anlehnung an die Höchstwerte der steuerlichen AfA-Tabellen linear vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände in Anlehnung an die Höchstwerte der steuerlichen AfA-Tabellen linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Vorräte Die Vorräte an Waren sind mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte anhand des Durchschnittswertverfahrens. Bestehende Verwertbarkeitsrisiken werden durch Abschreibungen auf den niedrigeren Wert berücksichtigt. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten wurden anhand der Kalkulationen ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert. Eigenkapital Die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden mit Hilfe eines finanzmathematischen Gutachtens nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB ermittelt. Die Bewertung der Versorgungsverpflichtungen wurde nach der Projected Unit Credit Method vorgenommen. Der Abzinsungssatz zur Diskontierung beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Dieser Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln. Der Unterschiedsbetrag zur Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre beträgt TEUR 15. Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB einer Ausschüttungssperre. Bei der Pensionszusage handelt es sich um eine Festzusage. Lohn- und Gehaltssteigerungen sind daher nicht zu berücksichtigen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag besteht ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Vom Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird dahingehend Gebrauch gemacht, dass die aktiven latenten Steuern nicht aktiviert werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag 2023 bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 5.402.346,04 (Vorjahr: EUR 4.238.566,49). Finanzanlagen Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Wurstbaron GmbH, Furth im Wald, beteiligt. Die Gesellschaft weißt zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 76 sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 226 aus. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag 2023 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 3.479.420,31 (Vorjahr: EUR 3.566.215,74), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von EUR 74.422,60 (Vorjahr: EUR 915.336,13) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 249.049,52 (Vorjahr: EUR 0,00). Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt TEUR 3.479 durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und Bürgschaften abgesichert. Zum Bilanzstichtag 2023 haben EUR 4.632.980,80 (Vorjahr: EUR 3.409.297,79) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 3.080.023,17 (Vorjahr: EUR 2.844.200,41) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (davon in 2023 mehr als fünf Jahre: EUR 1.413.007,42). Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Provisions-/Lizenz-, Wartungs-, Marketing- und Versicherungsverträgen in Höhe von insgesamt EUR 1.620.078. Davon haben EUR 1.554.311 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 65.767 eine Restlaufzeit von einem Jahr bis fünf Jahren. 4. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer Herr Andreas Breu, Kaufmann Herr Josef Breu, Metzgermeister (bis 30. Juni 2023) Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Arnschwang, den 13. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Andreas Breu
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BREU GMBH, ARNSCHWANG (VORMALS: FURTH IM WALD)I. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Fabrikation von Wurstwaren, insbesondere der Betrieb einer Rohwurstfabrikation mit Schwerpunkt Salami-Snacks, der Groß- und Einzelhandel mit Wurstwaren sowie der Handel mit Getränken und Lebensmittel. Die Produktion unserer vielfältigen Produkte erfolgt durch im Jahresdurchschnitt 163 Mitarbeiter an den Standorten Furth im Wald und Arnschwang. Der Kundenkreis erstreckt sich im Wesentlichen auf den Lebensmitteleinzel- und Großhandel, sowie aus den Bereichen der Gastronomie und dem Onlinehandel. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft sowohl von Herausforderungen als auch von Chancen geprägt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich mit einer Arbeitslosenquote von 5,7 %, die weiterhin unter dem EU-Durchschnitt liegt, überaus robust. Die Beschäftigung in den Dienstleistungsbranchen, besonders im Gesundheitswesen und der IT-Branche, nahm zu. Gleichzeitig standen traditionelle Industriezweige wie der Maschinenbau und die Automobilindustrie vor strukturellen Veränderungen. Die Inflation blieb mit einer Rate von 5,9 % auf einem vergleichsweise hohen Niveau, wenn auch niedriger als im Vorjahr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt zur Senkung der Inflation an ihrer restriktiven Geldpolitik fest und erhöhte die Leitzinsen in mehreren Schritten. Mit mehr als 640.000 Beschäftigten in knapp 6.000 Betrieben zählt die Ernährungsindustrie zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands. Sie ist überwiegend klein- und mittelständisch geprägt, wobei rund 90 % der Beschäftigten in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern tätig sind. Das Jahr 2023 stand unter dem Zeichen geopolitischer Krisen sowie konjunktureller Schwäche. Die Reallöhne der Konsumenten sanken infolge der hohen Inflation, weshalb diese auch 2023 beim Einkauf von Lebensmitteln und Getränken auf ihren Geldbeutel achteten. Den neuesten Daten zufolge erwirtschaftete die Branche im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 232,6 Milliarden Euro, was einem preisbereinigten Umsatzverlust von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nachdem der Export bereits im Jahr 2022 einen preisbereinigten Umsatzverlust hinnehmen musste, verringerte sich dieser im Jahr 2023 nochmals um 2,5 Prozentpunkte. Im Inland gab der preisbereinigte Umsatz um 1,1 % nach. Die Fleisch- und Wurstwarenindustrie in Deutschland sah sich 2023 mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Strengere Umweltauflagen und sich ändernde Konsumgewohnheiten führten zu einem Rückgang der Nachfrage nach traditionellen Fleischprodukten. Der Trend zu pflanzlichen Alternativen und nachhaltigen Produktionsmethoden setzte sich weiter fort. Dennoch blieb die Branche ein wichtiger Wirtschaftszweig, insbesondere in ländlichen Regionen. Unternehmen investierten in innovative Verfahren und Produkte, um den Marktanforderungen gerecht zu werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Trotz der positiven Entwicklungen standen die deutschen Unternehmen vor mehreren Herausforderungen. Lieferkettenprobleme, gestiegene Energie- und Rohstoffpreise und geopolitische Spannungen beeinflussten die wirtschaftliche Stabilität. Die Bundesregierung initiierte verschiedene Programme zur Unterstützung von Unternehmen und zur Förderung der Digitalisierung, um die Investitionen zu stärken. 2. Geschäftsverlauf Gemäß unseren Erwartungen verlief das Geschäftsjahr 2023 für die Breu GmbH im Rahmen unserer Erwartungen. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Nachfrage nach unseren Produkten ein weiteres Jahr gesteigert werden und der hohe Stellenwert bei unseren Kunden zu Qualität und Zuverlässigkeit in Verbindung mit unserem Unternehmen hat sich weiterhin bestätigt. Zur besseren Diversifizierung unserer Geschäftsfelder haben wir im Juli 2023 den Betrieb unseres Onlineshops auf eine Tochtergesellschaft übertragen. Mit der Tochtergesellschaft wurde ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. 3. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.239 auf TEUR 14.081. Dies ist im Wesentlichen auf einen höheren Bestand an Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Stichtag zurückzuführen. Das Anlagevermögen belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.738 (Vorjahr: TEUR 4.763). Die Anlagenintensität lag aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme bei 33,6 % und damit unter dem Vorjahreswert von 37,1 %. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 195 vorgenommen. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen beliefen sich auf TEUR 1.162, während die Abschreibungen insgesamt TEUR 1.020 betrugen. Das Sachanlagevermögen verringerte sich in Summe um TEUR 211, dies ist auf die Aktivierung von Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 2.121 sowie die daraus resultierenden planmäßigen Abschreibungen zurückzuführen. Zusätzlich wurde eine Beteiligung an der Wurstbaron GmbH in Höhe von TEUR 80 erworben. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen nahm um TEUR 237 auf TEUR 816 ab und lag damit unter dem Vorjahresbestand von TEUR 1.053. Ebenfalls hat sich der Bestand an fertigen Erzeugnissen um TEUR 86 auf TEUR 568 verringert. Die Vorratsintensität belief sich im Berichtsjahr somit auf 9,8 % (Vorjahr: 13,3 %). Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag geringfügig um TEUR 13 auf TEUR 1.834 und blieb damit nahezu konstant. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.163 auf TEUR 5.402 deutlich erhöht. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr verbessert und ist von TEUR 1 im Vorjahr um TEUR 438 auf TEUR 439 gestiegen. Finanzlage Das Eigenkapital der Breu GmbH betrug zum Bilanzstichtag TEUR 5.243 und lag damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: TEUR 5.241). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 37,2 % und ist im Vergleich zum Jahresstichtag, bedingt durch die gestiegene Bilanzsumme, rückläufig (Vorjahr: 40,8 %). Die Rückstellungen reduzierten sich im Berichtsjahr auf TEUR 1.124 gegenüber TEUR 1.347 im Vorjahr. Der Rückgang ist maßgeblich auf die Verringerung der sonstigen Rückstellungen um TEUR 174 sowie der Rückstellungen für Personalkosten um TEUR 119 zurückzuführen. Ein leichter Anstieg der Urlaubsrückstellungen um TEUR 66 wirkte diesem Rückgang nur geringfügig entgegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 3.479 (Vorjahr: TEUR 3.566). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Tilgung bestehender Darlehen, während die Neuaufnahme eines einzelnen Darlehens zur Finanzierung von Investitionen in das Anlagevermögen diesen Effekt teilweise ausgeglichen hat. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen TEUR 398 (Vorjahr: TEUR 722) auf kurzfristige Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.354 um TEUR 299 auf TEUR 1.055 verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 249. Die Finanzlage der Gesellschaft war jederzeit geordnet. Das Unternehmen konnte seine Zahlungsverpflichtungen stets erfüllen. Die langfristigen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten werden weitergeführt und planmäßig getilgt. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Trotz einer um 7,5 % gestiegenen Gesamtleistung verringerte sich das Ergebnis vor Steuern deutlich um TEUR 1.088 und lag zum Stichtag bei TEUR - 24 (Vorjahr: TEUR 1.063). Das Rohergebnis von TEUR 13.055 (Vorjahr: TEUR 13.493) liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Materialkosten zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich entsprechend deutlich um 6,3 Prozentpunkte. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 266 auf TEUR 6.202. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, beträgt 26,4 % und liegt damit unter dem Vorjahresniveau von 27,2 %. Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 147 auf TEUR 1.056. Dieser Anstieg ist auf Neuinvestitionen sowie die Aktivierung von Anzahlungen und Anlagen im Bau, insbesondere im Maschinen- und Fuhrpark am Betriebsstättenstandort Arnschwang, zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Aufwendungen aus der vertraglich vereinbarten Verlustübernahmeverpflichtung gegenüber der Wurstbaron GmbH in Höhe von TEUR 226 getätigt. Das Finanzergebnis beläuft sich auf TEUR - 327 (Vorjahr: TEUR - 48). Das Jahresergebnis vor Steuern verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.088 auf TEUR - 24. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 818). Aufgrund der dargestellten Entwicklungen sehen wir die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt und beurteilen die derzeitige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als insgesamt gut. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung nutzt zur Unternehmenssteuerung schwerpunktmäßig als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Steuern. III. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2024 vor erheblichen Herausforderungen. Aktuelle Prognosen der Bundesregierung deuten auf einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 % hin, was das zweite aufeinanderfolgende Jahr mit negativer Wachstumsrate wäre. Die Inflationsrate wird voraussichtlich auf etwa 2,2 % sinken, was nahe dem Ziel der Europäischen Zentralbank liegt. Der Arbeitsmarkt zeigt Anzeichen von Schwäche. Die Arbeitslosenquote wird für 2024 auf 6,0 % geschätzt, was einem Anstieg gegenüber den Vorjahren entspricht. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Breu GmbH weiterhin positiv. Wir legen den Schwerpunkt auf Salami Snacks, dieser Markt wächst in der Wurstwarenbranche gegen den Trend. Insgesamt gesehen gehen wir in unseren Planungen für das Geschäftsjahr 2024 trotz der aktuellen Krisen von einem weiterhin stabilen Markt mit guter Nachfrage nach unseren hochwertigen Produkten nur leicht unter Vorjahresniveau aus. Den wirtschaftlichen Herausforderungen begegnet die Unternehmensleitung mit wichtigen Entscheidungen für die Zukunft der Breu GmbH. Im Juni 2023 wurde der Onlinehandel in die neu gegründete Tochtergesellschaft Wurstbaron GmbH ausgelagert, um sich noch stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und um in diesem Bereich weitere Kunden im In- und Ausland mit modernen Vertriebsmaßnahmen zu gewinnen. Die Breu GmbH ist als innovatives Unternehmen bekannt und plant auch im kommenden Wirtschaftsjahr neue Produkte im Snackbereich zu etablieren. Um die Qualität und Wirtschaftlichkeit zu steigern, wird im Jahr 2024 die Einführung des ERP-Systems abgeschlossen und die beiden Produktionsstandorte in Arnschwang zusammengelegt. Durch das neue Bürogebäude, welches im Jahr 2024 am Produktionsstandort Arnschwang fertiggestellt wird, können die Abstimmungen und Qualitätssicherungsprozesse noch effizienter gestaltet werden, da die Räumlichkeiten in Furth im Wald nicht mehr die notwendige Infrastruktur einer modernen Verwaltung bieten. Die Mitarbeiterzufriedenheit bei der Firma Breu wird mit den eingeführten Arbeitszeitmodellen, wie der 4-Tage-Woche, deutlich erhöht, sodass die Fachkräfte weiterhin über einen attraktiven Arbeitsplatz verfügen. Die Themen Klimaschutz und Energiewirtschaft sind wichtige Anliegen der Geschäftsleitung. Daher wurde im Geschäftsjahr 2023 am Produktionsstandort Arnschwang eine BHKW-Anlage in Verbindung mit Grüngas angemietet. Auf den Dachflächen der Hallen wurde zudem eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, sodass der Anteil an erneuerbarer Energie stark gesteigert werden konnte. Unsere Planung für das Jahr 2024 geht von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse und einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses vor Steuern aufgrund deutlich geringerer Materialaufwendungen aus. Der Umsatzrückgang ist auf die Auslagerung des Onlineshops zurückzuführen, der bereinigte Umsatz steigt im Vorjahresvergleich leicht an. Damit bleiben wir verhalten optimistisch. Unseren bestehenden finanziellen Verpflichtungen werden wir im Geschäftsjahr 2024 im geplanten Umfang nachkommen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. IV. Chancen- und Risikobericht Unsere größte Chance sehen wir in der anhaltend starken Nachfrage in Verbindung mit dem hohen Qualitätsstandard des Unternehmens. Wir passen die Unternehmensstrukturen zur Einhaltung der Qualitätssicherung und den gestiegenen Anforderungen der Lebensmittelbranche flexibel und stetig an. Dies erfolgt durch ein modernes Qualitätsmanagementsystem, welches durch gut ausgebildete Mitarbeiter der unternehmenseigenen Abteilung Qualitätsmanagement sinnvoll ergänzt wird. Durch die zahlreichen Fort- und Weiterbildungen zu den Themen Qualität und Hygiene verfügt die Breu GmbH über einen hohen internen Standard, der mögliche Risiken abwenden und die Qualitätsmerkmale der Produkte weiterhin sichern wird. Die Wachstumsaussichten bzw. -möglichkeiten der Breu GmbH für die nächsten Jahre sind weiterhin als positiv anzusehen. Unser Wachstum wird vornehmlich durch die Erhöhung des Exportanteils erwartet. Unsere Zielsetzung ist es, durch Produktinnovation und durch verbraucherorientierte Produkte und Verpackungen die vorhandenen Marktpotenziale weiter auszuschöpfen. Dadurch ergibt sich die Chance, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft weiter zu verbessern. Zur Steigerung der Produktqualität werden die permanenten und hohen Qualitätskontrollen intensiviert. Dazu wird die Qualitätssicherung sowohl personell aufgestockt als auch mit Investitionen in den Standorten verbessert. Dadurch wird die Herstellung von konstant qualitativ hochwertigen und frischen Waren auf höchstem Niveau sichergestellt. Unser aktuell bedeutsamstes Risiko sehen wir in den volatilen Rohstoffpreisen, die sich im Fall von Erhöhungen aufgrund des zunehmend verschärften Wettbewerbs, der Konzentration der Marktteilnehmer oder Verknappung von Rohstoffen durch globale Effekte insbesondere im Discount-Bereich nur sehr zäh, häufig weder zeitgerecht noch umfassend genug in Preiserhöhungen der fertigen Produkte umlegen lassen, während Rohstoffpreissenkungen zu zeitnahen Preissenkungsforderungen führen. Die Konzentration der Wettbewerber nimmt nach wie vor bei gleichzeitigem Ausbau der handelseigenen Produktion über Fleischwerke kontinuierlich zu. Die weiterhin hohen Rohstoffkosten sowie die Steigerungen im Bereich der Kartonagen und anderen Verpackungsmitteln sind bestehende Unsicherheiten im Bereich der Beschaffung. Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft. Durch ein überarbeitetes Personalgesamtkonzept und die aktive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Arbeitsmarkt, möchte die Geschäftsleitung den veränderten Bedingungen begegnen. Zudem versuchen wir durch Optimierung in den Produktionsabläufen den Entwicklungen zeitgemäß entgegenzuwirken und uns als Arbeitgeber durch gute Arbeitsbedingungen und Social Benefits attraktiv darzustellen. Ein latentes, allerdings nicht kalkulierbares Risiko von Betrieben der Lebensmittelbranche insgesamt besteht in potenziellen Lebensmittelskandalen und eventuell damit einhergehenden Umsatzeinbrüchen. Diesem Risiko begegnet die Breu GmbH mit einem umfangreichen Qualitätsmanagementsystem, um ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für den Verbraucher zu gewährleisten. Unser Qualitätsmanagementsystem wird zudem regelmäßig durch Zertifizierungen und Kundenaudits überprüft und positiv bestätigt. Im Rahmen des Qualitätsmanagements achten wir einerseits auf eine sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten und Rohstoffe und andererseits auf eine kontinuierliche Optimierung unserer Produktionsprozesse. Zur Gewährleistung der Produktionssicherheit führen wir permanente Analysen durch. Die Herkunft jeder unserer Rohstoffe muss lückenlos nachgewiesen werden. Autorisierte, externe Labore und Veterinäre ergänzen und unterstützen das ausgefeilte unternehmenseigene Qualitätssicherungssystem und garantieren so die gleichbleibend hohe Produktgüte und -sicherheit. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren- sowie Anzahlungsmanagement. Aus der Risikoanalyse ergaben sich keine Anhaltspunkte darüber, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährdet sein könnte. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorhalten bzw. beschaffen zu können, besteht nicht. Auf Grund einer soliden Finanzierungsstruktur und den eingeräumten Kreditlinien bei Banken und Lieferanten ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit sichergestellt. Umweltrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Marktpositionierung sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Arnschwang, den 13. Dezember 2024 BREU GMBH Geschäftsführung Andreas Breu BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BREU GMBH, ARNSCHWANG (VORMALS: FURTH IM WALD)Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Breu GmbH, Arnschwang (vormals: Furth im Wald) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Breu GmbH, Arnschwang (vormals: Furth im Wald), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Breu GmbH, Arnschwang (vormals: Furth im Wald), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 13. Dezember 2024 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer Florian Dilger, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSBREU GMBH, ARNSCHWANG (VORMALS: FURTH IM WALD)Die Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 2024 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie den Vortrag des Jahresüberschusses und des Gewinnvortrags zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung beschlossen. |
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