Beteiligungsgesellschaften
ROSENXT Creation Center GmbH
Lohner Straße 1, 49835 Wietmarschen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Mueller seit 7.3.2024 | Prokura |
Thomas Backers seit 7.3.2024 | Prokura |
Dirk Joris Antoine van Vinckenroye seit 13.9.2023 | Geschäftsführer |
Nancy Terwey seit 12.1.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rosenxt Holding AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ROSENXT Creation Center GmbH (vormals: ROSEN Creation Center GmbH)Wietmarschen-Lohne (vormals: Lingen (Ems))Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Inhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Niederlassungen 1.2 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Kapitalgesellschaft a) Vermögens- und Finanzlage b) Ertragslage c) Leistungsindikatoren 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancen und Risiken wesentlicher Bereiche 3.2 Risikomanagement 3.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risikolage 4. Prognosebericht 1. Grundlagen des UnternehmensForschung & Entwicklung ist das Kerngeschäft der ROSENXT Creation Center GmbH (vormals ROSEN Creation Center GmbH). Die Funktion als Forschungsauftragnehmer für den ROSENXT - Teilkonzern lässt sich wie folgt beschreiben: ROSENXT Creation Center GmbH bietet seinen Kunden (Konzerngesellschaften) maßgeschneiderte Forschungs- und Entwicklungslösungen, die präzise auf ihre spezifischen technologischen Herausforderungen zugeschnitten sind. Das Team aus hochqualifizierten Experten verfügt über umfassende Fachkenntnisse in verschiedenen Technologiebereichen und nutzt modernste Forschungsinfrastruktur, um innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Die Dienstleistungen umfassen die gesamte Bandbreite von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung marktreifer Prototypen. Das Unternehmen unterstützt die Kunden dabei, ihre Innovationskraft zu stärken und technologische Durchbrüche zu erzielen. Durch die Expertise und den fokussierten Ansatz, kann die Gesellschaft oft schneller und kosteneffizienter Ergebnisse liefern als externe F&E-Abteilungen. Ein besonderer Mehrwert der Arbeit liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Auftraggebern. ROSENXT Creation Center GmbH versteht sich als verlängerte Werkbank und strategischer Partner, der nicht nur Forschungsergebnisse liefert, sondern auch bei der Interpretation und praktischen Anwendung der Erkenntnisse unterstützt. Ziel ist es, den Konzerngesellschaften einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in ihren jeweiligen Märkten zu verschaffen. Durch die Kombination von wissenschaftlicher Exzellenz und praxisorientierter Lösungsentwicklung ermöglicht die ROSENXT-Gruppe, ihre Innovationszyklen zu beschleunigen und neue Produkte oder Dienstleistungen schneller auf den Markt zu bringen. Das Wertversprechen liegt somit in der Bereitstellung von Spitzenforschung, die direkt in wirtschaftlichen Erfolg umgesetzt werden kann. Die ROSENXT-Gruppe, zu der die ROSENXT Creation Center GmbH gehört, ist ein global agierendes Technologieunternehmen. Es unterhält weltweit mehrere Standorte, die jeweils spezifische Funktionen und Spezialisierungen aufweisen. Der Hauptsitz der ROSENXT Creation Center GmbH ist dabei in Lingen (Ems), Am Seitenkanal 8. Gesellschafterin der ROSENXT Creation Center GmbH ist die ROSENXT Holding AG (vormals ROSEN 2 Holding AG) (100%), die ein Tochterunternehmen (100%) der ROSEN Swiss Holding AG, Stans / Schweiz, ist. 1.1 Niederlassungen Diese Niederlassungen gehören zur ROSENXT Creation Center GmbH: Deutschland
International
1.2 Forschung und Entwicklung Strategischer Fokus der F&E Die Gesellschaft und deren verbundenen Unternehmen konzentrieren sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Technologien für sogenannte „harsh environments“ - also besonders herausfordernde Einsatzgebiete wie Offshore-Strukturen, Unterwasseranwendungen, industrielle Fertigungsprozesse oder kritische Infrastrukturen in der Wasser- und Energieversorgung. Dabei kommen Schlüsseltechnologien wie Sensorik, autonome Robotik, Künstliche Intelligenz (KI) und fortschrittliche Materialien zum Einsatz. Zudem wird stetig und frühzeitig auf neueste Technologien zugegriffen und in marktfähige Hightech-Lösungen überführt. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die nicht nur technisch führend, sondern auch langfristig werthaltig sind. Innovation Square: Infrastruktur für F&E Ein zentrales Element der F&E-Strategie ist der „Innovation Square“ in Wietmarschen-Lohne. Dieser neue Standort soll ab der zweiten Jahreshälfte 2025 Platz für rund 700 Mitarbeitende bieten und vereint Forschung, Entwicklung und Produktion unter einem Dach. Die Architektur ist darauf ausgelegt, Kreativität und Zusammenarbeit zu fördern, unter anderem durch offene Werkstattgebäude, ein lichtdurchflutetes Zentralgebäude und einen firmeneigenen Kindergarten. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahresvergleich 2023 zu 2022 zeigt sich in der gesamtwirtschaftlichen Lage Deutschlands ein deutlicher Abschwung: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging 2023 um 0,3 % zurück, nachdem es 2022 noch um 1,9 % gestiegen war. Damit setzte sich im nach wie vor durch die Energiekrise und Zinsanhebungen geprägten Umfeld eine Stagnationsphase fort, die bereits in den Quartalen zuvor erkennbar war. Die schwächere Wirtschaftsleistung 2023 ging einher mit einem Rückgang der Investitionen, insbesondere im Bau- und Ausrüstungsbereich, während private Konsumausgaben kaum Unterstützung boten. Gleichzeitig entspannte sich die Teuerung leicht: Die durchschnittliche Verbraucherpreissteigerung fiel von 6,9 % in 2022 auf 5,9 % in 2023. Auf dem Arbeitsmarkt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt um 191 000 auf 2,61 Mio. und die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 %. Diese Entwicklungen führten zu einer Verringerung der Reallohnbelastung, trotzdem blieben Konsum und Investitionen verhalten. Die finanz- und geldpolitischen Maßnahmen prägten 2023 das Umfeld weiter: Die Gas- und Strompreisbremse, die im ersten Halbjahr 2023 hohe Energiekosten dämpfte, lief Ende des Jahres überwiegend aus, was die Staatshaushalte entlastete, jedoch Druck auf Unternehmen und Verbraucher ausübte. Auf europäischer Ebene hob die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen sukzessive an - die Hauptrefinanzierungsrate stieg von 2,50 % Ende 2022 auf 4,50 % im September 2023 - um der Inflation entgegenzuwirken. Die restriktive Geldpolitik verteuerte Fremdkapital, belastete insbesondere zinsabhängige Investitionen und erhöhte Refinanzierungskosten der Unternehmen. Insgesamt erforderte das konjunkturelle Umfeld 2023 eine hohe Wachsamkeit und Anpassungsfähigkeit: Unternehmen mussten ihre Finanzierungsstrukturen an steigende Zinsen anpassen, Wertschöpfungsketten auf erhöhte Energie- und Beschaffungskosten überprüfen und zugleich den Fachkräfteengpass als strategische Herausforderung begreifen. Die wirtschaftliche Lage der ROSENXT Creation Center GmbH ist nur eingeschränkt von allgemeinen Branchen- und Marktentwicklungen abhängig. Dies resultiert daraus, dass sie innerhalb der ROSENXT-Gruppe deren Forschungs- und Entwicklungsaufträge übernimmt. Die Auftragsvergabe erfolgt somit primär durch verbundene Unternehmen innerhalb des Konzerns, wodurch sich eine gewisse Entkopplung von externen Marktmechanismen ergibt. Als Technologieunternehmen begegnet die ROSENXT Creation Center GmbH dem Wandel mit Gestaltungswillen und treibt Innovationen gezielt voran. Ein direkter Vergleich mit Wettbewerbern oder typischen Branchenkennzahlen ist daher nur eingeschränkt aussagekräftig und bedarf stets einer kontextspezifischen Einordnung. 2.2 Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Kapitalgesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 ist für die Gesellschaft (gegründet am 06.12.2022) das erste vollständige Wirtschaftsjahr. Da das vorherige Rumpfgeschäftsjahr nur wenige Tage des Jahres 2022 umfasst, ist die Vergleichbarkeit der Ist-Zahlen mit den Vorjahreswerten eingeschränkt. Das Jahresergebnis hat sich von -1.372 Euro auf -3.090.525 Euro verschlechtert. Der negative Erfolg ist allein auf die operative Tätigkeit zurückzuführen, dabei übersteigt der Betriebsverlust den Finanzverlust. Aus diesen Gründen weist das Unternehmen, wie bereits am Anfang des Jahres 2023 zu erwarten war, bilanziell einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2.991.897 Euro aus. Zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung hat die Gesellschafterin (ROSENXT Holding AG) einen Rangrücktritt hinsichtlich sämtlicher aus dem Gesellschafterdarlehen resultierenden Forderungen in Höhe von 11.355.766,82 Euro (Rangrücktrittsvereinbarung vom 31.03.2025) erklärt. Diese Forderungen sollen hinter sämtlichen gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen anderer Gläubiger zurücktreten. Auch bei getrennter Betrachtung resultiert die Mittelherkunft bei negativen Finanzierungseffekten aus dem Cashflow ausschließlich aus Fremdfinanzierung, die aus Gesellschafterdarlehen der ROSENXT Holding AG stammen. a) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt 15.278 TEUR (Vorjahr 99 TEUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch das Anlagevermögen in Höhe von 8.009 TEUR (Vorjahr 0 EUR) geprägt. Der Anstieg resultiert insbesondere aus im Rahmen von verschiedenen Asset Deals übernommenem Sachanlagevermögen in Höhe von 6.213 TEUR sowie sich einem daraus ergebenden derivaten Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 967 TEUR. Das Umlaufvermögen stieg von 98 TEUR im Vorjahr auf 4.155 TEUR an und beinhaltet im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 1.618 TEUR sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.610 TEUR und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 927 TEUR. Darüber hinaus wird auf der Aktivseite ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 2.992 TEUR ausgewiesen. Die Passivseite der Bilanz ist insbesondere von den Verbindlichkeiten in Höhe von 14.257 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) geprägt. Diese beinhalten mit 12.999 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, davon Gesellschafterdarlehen in Höhe von 11.356 TEUR, sowie mit 1.131 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Liquidität der Gesellschaft stellt sich derzeit als stabil dar. Auch unter Berücksichtigung der für das kommende Geschäftsjahr erwarteten Verluste wird aus heutiger Sicht davon ausgegangen, dass diese Stabilität grundsätzlich aufrechterhalten werden kann. Vor dem Hintergrund der prognostizierten negativen Ergebnisse und des damit verbundenen Kapitalbedarfs im Zuge des geplanten Unternehmensaufbaus ist jedoch mit der Aufnahme eines weiteren Darlehens/Gesellschafterdarlehens zu rechnen. Dieses soll insbesondere in der Investitions- und Aufbauphase die Zahlungsfähigkeit sichern und somit die Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit gewährleisten. Dabei ist zu beachten, dass die Liquiditätslage wesentlich von der Verfügbarkeit und dem Abruf solcher interner Finanzierungsquellen abhängig ist. Die geplante Maßnahme ist insofern als integraler Bestandteil der Finanzierungsstrategie im laufenden Transformationsprozess zu verstehen. Eine regelmäßige Überprüfung der Liquiditätsplanung sowie eine enge Abstimmung mit der Gesellschafterin (ROSENXT Holding AG) bleiben daher unerlässlich. Zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen bilanziellen Überschuldung hat die Gesellschafterin einen qualifizierten Rangrücktritt bezüglich ihres gewährten Darlehens erklärt. b) Ertragslage Nach der Gründung im Dezember 2022 war die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 erstmalig ganzjährig aktiv. Allerdings wurde die operative Tätigkeit erst durch den Zukauf von einzelnen Geschäftsbereichen (Asset Deals) im September 2023 tatsächlich aufgenommen. Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr bei 18.500 TEUR. Bei den Umsatzerlösen handelt es sich ausschließlich um Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften. Das Rohergebnis beträgt 14.057 TEUR. Unter Berücksichtigung des Personalaufwands in Höhe von 11.475 TEUR, Abschreibungen in Höhe von 360 TEUR, sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 5.281 TEUR sowie Zinsaufwendungen (21 TEUR) und Steuern vom Einkommen und Ertrag (10 TEUR) ergibt sich insgesamt ein Jahresfehlbetrag von 3.091 TEUR. Die im Dezember 2022 gegründete Gesellschaft befindet sich noch in der Anfangsphase, was Investitionen in Infrastruktur und Personal erforderlich macht und die derzeit noch durchgeführt werden. Aus diesem Grund ist das Verhältnis der Umsatzerlöse zur Kostenstruktur noch stark ausbaufähig. Zudem verrichten Mitarbeitende der Firma ROSENXT Creation Center GmbH auch Tätigkeiten für die anderen Gesellschaften der ROSENXT-Gruppe. Zukünftig werden die Kosten gesellschaftsbezogen verrechnet, sodass sich eine genauere Verteilung der Kosten und daraus resultierender Umsatzerlöse ergibt. Trotz des negativen Ergebnisses gibt es bereits deutliche Anzeichen für zukünftige Umsatzsprünge, da die getroffenen Maßnahmen und Strategien beginnen, künftig Früchte zu tragen. Zudem hat das Unternehmen eine solide Basis geschaffen und im Rahmen der bereits oben erwähnten Asset Deals Geschäftsbereiche erworben, auf der es weiter aufbauen kann. Die Investitionen und Anstrengungen des vollständigen ersten Jahres legen den Grundstein für zukünftigen Erfolg und nachhaltiges Wachstum. Insgesamt ist das Unternehmen gut aufgestellt für eine erfolgreiche Zukunft. Die Gesellschafft erwartet dennoch in den Folgejahren weiterhin Anlaufverluste, aus den Investitionen in Infrastruktur und Personal die es u.a. mit den oben genannten Maßnahmen zu kompensieren gilt. c) Leistungsindikatoren Die finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren der Rosenxt Creation Center GmbH stellen sich wie folgt dar:
Darüber hinaus verfolgt die ROSENXT-Gruppe im Rahmen seiner QHSE-Policy (Quality, Health, Safety & Environment) einen ganzheitlichen Ansatz, um Ressourcen zu schonen, Abfälle zu reduzieren und die Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten systematisch zu minimieren. Ergänzend hierzu ist die ROSENXT Creation Center GmbH nach ISO 14001 zertifiziert, was als internationaler Standard für Umweltmanagementsysteme einen strukturierten Rahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung bietet Gleichzeitig legt die ROSENXT Creation Center GmbH größten Wert auf den Schutz und das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden: Mit der ISO 45001-Zertifizierung verpflichtet sich das Unternehmen zur Prävention von Arbeitsunfällen sowie zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit aller Beschäftigten. Diskriminierung und Belästigung werden in der täglichen Arbeit strikt abgelehnt, und über einen EU-konformen Hinweisgeberschutzkanal können Verstöße vertraulich gemeldet werden. Regelmäßige Gefährdungsbeurteilungen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse unterstützen darüber hinaus das Ziel, eine sichere, vielfältige und inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen 3. Chancen- und RisikoberichtDurch die hohe Diversifizierung in der ROSENXT-Gruppe gibt es eine Vielzahl von Chancen und Risiken, die der Gesellschaft gegenübersteht. 3.1 Chancen und Risiken wesentlicher Bereiche Industrial Diagnostics Im Bereich Industrial Diagnostics ergeben sich insbesondere Chancen aus der fortschreitenden Digitalisierung industrieller Prozesse und dem wachsenden Bedarf an prädiktiven Analysesystemen. Der zunehmende Einsatz von Condition Monitoring und KI-basierter Fehlerdiagnose eröffnet neue Marktsegmente, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau. Darüber hinaus schaffen verschärfte Umwelt- und Sicherheitsanforderungen zusätzliche Impulse für die Nachfrage nach intelligenten Diagnoselösungen. Demgegenüber bestehen Risiken durch intensiven technologischen Wettbewerb, insbesondere durch neue Marktteilnehmer mit disruptiven Technologien. Auch kann in konjunkturell schwächeren Phasen eine Investitionszurückhaltung bei Industriekunden zu Umsatzrückgängen führen. Ferner ergeben sich durch die zunehmende Vernetzung diagnostischer Systeme erhöhte Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz. Kritische Infrastruktur Für den Geschäftsbereich Kritische Infrastruktur ergeben sich positive Wachstumsimpulse durch staatliche Investitionsprogramme in sicherheitsrelevante Netz- und Versorgungssysteme. Diese Entwicklung wird durch geopolitische Spannungen sowie Klimaanpassungsstrategien zusätzlich befördert. Langfristige Projektlaufzeiten mit stabilen Zahlungsflüssen bieten grundsätzlich eine hohe Planbarkeit. Risiken bestehen insbesondere durch die Abhängigkeit von öffentlichen Ausschreibungen und regulatorischen Vorgaben, die sich auf Projektmargen und Vergabeprozesse auswirken können. Zudem bergen Großprojekte Risiken in Bezug auf Baukosten, Genehmigungsdauer und zeitliche Umsetzung. Ferner kann eine Verschärfung von Nachhaltigkeitsanforderungen die Komplexität in der Projektentwicklung erhöhen. Offshore-Windkraft Im Segment Offshore-Windkraft sind die langfristigen Marktaussichten durch internationale Klimaziele, insbesondere die europäische Energiewende, sehr positiv. Die steigende Nachfrage nach erneuerbarer Energie und technologische Fortschritte, z. B. bei schwimmenden Windanlagen, bieten erhebliche Wachstumspotenziale. Die zunehmende Integration von ESG-Kriterien in der Kapitalallokation führt zusätzlich zu verbessertem Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten. Risiken bestehen durch anhaltende Lieferkettenprobleme sowie einen verschärften internationalen Wettbewerb bei Ausschreibungen, was zu erhöhter Margenbelastung führen kann. Technische Ausfallrisiken sowie Betriebsunterbrechungen durch extreme Wetterereignisse stellen weitere Herausforderungen dar. Die wirtschaftliche Realisierbarkeit neuer Projekte hängt zunehmend von der Stabilität regulatorischer Rahmenbedingungen und Netzinfrastrukturen ab. 3.2 Risikomanagement Das Ziel des Risikomanagementsystems besteht darin, potenzielle Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens oder seine wirtschaftliche Lage wesentlich beeinträchtigen könnten. Dabei orientiert sich die Gesellschaft an einem integrativen Ansatz, der operative, finanzielle und strategische Risiken systematisch erfasst und bewertet. Methodisch erfolgt die Risikoerfassung durch regelmäßige Risiko-Bewertungen unteranderem durch das Financial Controlling, mit den Verantwortlichen der Fachbereiche sowie durch standardisierte Risikoberichte im Rahmen des internen Kontrollsystems (IKS). Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung hat die Alleingesellschafterin einen qualifizierten Rangrücktritt bezüglich ihres gewährten Darlehens erklärt. Zur Absicherung der Liquidität bestehen gruppeninterne Finanzierungsmöglichkeiten. Größere Investitionsprojekte oder temporäre Liquiditätsengpässe können jederzeit durch die Bereitstellung von Gesellschafterdarlehen über die ROSENXT Holding AG gedeckt werden. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe und der vorhandenen Kapitalausstattung der ROSENXT Holding AG, ist eine bedarfsgerechte Mittelbereitstellung jederzeit gewährleistet. Die Unternehmensfortführung ist daher sichergestellt. Das Ausfallrisiko von Zahlungen ist derzeit als gering einzuschätzen. Ein wesentlicher Teil der Umsätze resultiert aus Forschungs- und Entwicklungsaufträgen sowie der Prototypenfertigung für Unternehmen der ROSENXT-Gruppe. Diese Projekte werden der ROSENXT Creation GmbH angedient, was aufgrund der konzerninternen Struktur sowie der wirtschaftlichen Stabilität der ROSENXT-Gruppe eine verlässliche Auftragslage und eine planbare Zahlungsabwicklung gewährleistet. 3.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risikolage Die Gesamtchancen und Risikolage der Rosenxt Creation Center GmbH wird regelmäßig analysiert und beurteilt. Insgesamt besteht eine ausgewogene Chancen- und Risikolage. Existierende Risiken werden nicht als bestandsgefährdend angesehen. 4. PrognoseberichtFür den Prognosezeitraum 2024 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Wachstum des Welthandels um 3,5%. Ein weiterer Rückgang der Inflation im kommenden Jahr dürfte allerdings nur langsam und von einem weiterhin hohem Ausgangsniveau erfolgen. Verbraucher- und Energiepreise werden voraussichtlich auf hohem Niveau verharren. Hinzu kommen zunehmende handelspolitische Barrieren und geopolitische Untersicherheit. Trotz allem rechnet die ROSENXT Creation Center GmbH für das Geschäftsjahr 2024 mit einem signifikanten Anstieg der Umsatzerlöse. Interne Planungen gehen von einer nahezu Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr aus. Diese Prognose basiert auf aktuellen Auftragseingängen und positiven Marktsignalen, ist jedoch vor dem Hintergrund makroökonomischer und branchenspezifischer Risiken weiterhin mit einer gewissen Zurückhaltung zu bewerten. Der Materialaufwand (insbesondere Fremdleistungen) dürfte trotz der erwarteten Umsatzsteigerung nominal auf dem Niveau des Vorjahres verbleiben. Demgegenüber ist infolge des geplanten Personalaufbaus - mit dem Ziel, die Mitarbeitendenzahl sukzessive auf rund 700 zu erhöhen - mit einem überproportionalen Anstieg der Personalaufwendungen zu rechnen. Trotz des Wachstums wird aus den vorgenannten Gründen für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin mit einem negativen Ergebnis gerechnet. Die daraus resultierenden Verluste werden dabei im strategischen Kontext als Investitionen in den zukünftigen Ausbau der operativen Leistungsfähigkeit verstanden. Eine verursachungsgerechte Verrechnung der Gemeinkosten innerhalb des Unternehmensverbunds (interne Leistungsverrechnung) soll zur teilweisen Kompensation beitragen. Auch im Geschäftsjahr 2025 wird sich diese Entwicklung fortsetzen, da sich das Unternehmen weiterhin im Aufbau befindet. Trotz eines erwarteten Umsatzwachstums von weiteren 7 % im Vergleich zu 2024 wird aufgrund der hohen Investitionen in Personal und den neuen Standort erneut ein Verlust erwartet. Neuer Standort in Lohne (Wietmarschen-Lohne) Derzeit wird ein neuer Unternehmensstandort in Wietmarschen-Lohne errichtet. Auf dem erworbenen Grundstück entstehen sechs Werkstattgebäude, ein Bürogebäude, eine Kindertagesstätte sowie eine Kantine. Ziel des Projekts ist es, die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sowie die Prototypenfertigung nachhaltig zu erweitern und die logistischen Abläufe zu optimieren. Die Planungs- und Bauphase wurde frühzeitig eingeleitet, wobei sowohl moderne bauliche Standards als auch energieeffiziente Technologien berücksichtigt werden sollen. Die endgültigen Baukosten und deren Übereinstimmung mit den ursprünglichen Investitionsansätzen bleiben abzuwarten. Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Baukosten und zunehmender regulatorischer Anforderungen. Das Bürogebäude wird neben der Verwaltung auch zentrale Funktionen für Vertrieb, Kundenbetreuung und technische Projektleitung beherbergen. Es soll damit die interne Kommunikation verbessern und einen Beitrag zur Arbeitgeberattraktivität leisten. Die tatsächliche Wirkung auf die Mitarbeitergewinnung und -bindung ist jedoch kritisch zu beobachten, da Immobilienprojekte allein selten ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte sind. Parallel wird auf dem neuen Gelände ein bilingualer Kindergarten errichtet, der zu einem Drittel öffentlich zugänglich sein wird. Zusätzlich entsteht eine Kantine, die betriebliche Anreize für Mitarbeiter schaffen könnte. Um die Erreichbarkeit des neuen Standorts in Wietmarschen-Lohne zu verbessern, ist die Einrichtung eines Busshuttles zwischen Lingen und Wietmarschen-Lohne geplant. Diese Maßnahme zeigt einen klaren Fokus auf die Mitarbeiterbindung. Die ROSENXT-Gruppe wird am neuen Standort voraussichtlich eine erhebliche Standortattraktivität entfalten und als Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung der Region fungieren.
Lingen (Ems), 1. August 2025 Die Geschäftsführung Dirk van Vinckenroye Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschafterversammlung vom 19.01.2024 hat eine Änderung der Firma von ROSEN Creation Center GmbH zu ROSENXT Creation Center GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 29.01.2024. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Die ROSENXT Creation Center GmbH (vormals Rosen Creation Center GmbH) ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 2.991.897,28 EUR). Zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung hat die ROSENXT Holding AG (vormals Rosen 2 Holding AG) hinsichtlich sämtlicher aus dem Gesellschafterdarlehen resultierenden Forderungen in Höhe von 11.355.766,82 Euro einen Rangrücktritt gegenüber sämtlichen Ansprüchen aller anderen gegenwärtigen und zukünftigen Gläubigern erklärt. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Für planmäßige Abschreibungen werden Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahre zu Grunde gelegt. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte sind die Unterschiedsbeträge, um den die für die Übernahme eines Unternehmensbereichs bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände die Schulden im Zeitpunkt der Übernahme übersteigt. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 10 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis zu EUR 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert unter EUR 250 werden im Aufwand erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung unter Berücksichtigung der Heubeck Richttafeln 2018 bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden Rentensteigerungen von jährlich 1 % berücksichtigt. Die Fluktuationsrate betrug laut Gutachten 0,00 % und war daher nicht zu berücksichtigen. Zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen bestehen entsprechende Rückdeckungsversicherungen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 nach dem Primat der Aktivseite. Das Deckungsvermögen wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Entstehungstages bewertet und zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB umgerechnet. Kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in fremden Währungen werden zum Zeitpunkt des Entstehungstages umgerechnet. Langfristige und kurzfristige Forderungen in fremden Währungen sind nicht vorhanden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 0,00 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 359.754,09 Euro Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Im Geschäftsjahr fanden diverse Asset Deals statt. Die dadurch erworbenen Wirtschaftsgüter sind als Anlagenzugänge erfasst. Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB 10,00 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Pensionsrückstellungen Für die Berechnungen der Pensionsrückstellungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Überdeckung beträgt zum 31.12.2023 0,00 Euro. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 109,00 Euro. Ausschüttbare Gewinne gem. § 253 Abs. 6 HGB sind nicht vorhanden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellen setzen sich wie folgt zusammen:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 11.355.766,82 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Von den bilanzierten Verbindlichkeiten sind keine durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betragen 1.130.892,80 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 12.998.855,91 Euro. Der Anteil der darin enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundene Unternehmen beträgt 1.622.026,59 Euro und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen 21.062,50 Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen 11.355.766,82 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Dabei handelt es sich um ein Gesellschafterdarlehen von der ROSENXT Holding AG (vormals ROSEN 2 Holding AG), Stans (Schweiz). Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.013.030,52 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Konzernzugehörigkeit Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von der Rosenxt Holding AG (vormals Rosen 2 Holding AG) mit Sitz in Stans/ Schweiz gehalten. Die Gesellschaft stellt nach § 290 Abs. 5 i.V.m. § 296 Abs. 2 S. 1 HGB keinen Konzernabschluss auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ROSEN Swiss Holding AG, Stans/ Schweiz einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2024 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 47.700 Euro, davon für Abschlussprüfungsleistungen 47.700 Euro. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt 3.090.525,00 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrages ergibt sich ein Betrag von 3.091.897,28 Euro, der zu verwenden ist. Der Gesamtbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen nicht vor.
Lingen (Ems), 1. August 2025 Die Geschäftsführung Dirk van Vinckenroye Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ROSENXT Creation Center GmbH, Lingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ROSENXT Creation Center GmbH, Lingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROSENXT Creation Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 1. August 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer ppa. Robin Thiele, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. August 2025 festgestellt. |
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