HMS-Holz Betriebsverpachtung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinrich Anton Seuffert seit 25.9.2017 | Prokura |
Heinrich Martin Seuffert seit 16.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Heinrich Martin SeuffertHMS-Holz Betriebsverpachtung GmbH+1 | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HMS-HOLZ GmbHKleinwallstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die HMS-Holz GmbH mit Sitz in Kleinwallstadt am Main, Bayern, ist ein mittelständisches Unternehmen der holzbearbeitenden Industrie, produziert und vertreibt Schnittholzprodukte, Hobelwaren sowie Sägenebenprodukte für den inländischen Markt als auch für internationale Abnehmer auf der ganzen Welt. Das Geschäftsjahr 2023 war nach den Spitzenjahren 2021 und 2022 und dem rasanten Preiseinbruch für Schnittholz Ende 2022 ein äußerst herausforderndes Jahr, was von einem für das Unternehmen negativen Missverhältnis von Rundholzeinkaufspreisen und Schnittholzverkaufspreisen gekennzeichnet war. Nach sehr starkem Absatz bis einschließlich 2022 kamen die Schnittholzmärkte deutlich ins Stocken, was mit entsprechenden Preisrücknahmen, die schließlich in einen Preisverfall sowohl für Schnittholz für Verpackungen als auch für Holz im Garten mündeten. Wie gewohnt reagierte der Rundholzmarkt sehr träge, was sich letztlich in einem deutlich negativen Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2023 niederschlug. Der Jahresfehlbetrag nach Abschreibungen, vor Steuern betrug entsprechend TEUR -670 (Vorjahr: TEUR 6.598). Im Jahr 2023 wurden rd. TEUR 204 in Sachanlagen investiert. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber 2022 um 1 MitarbeiterInnen reduziert. Zum 31.12.2023 waren 33 MitarbeiterInnen beschäftigt. 2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr ergab sich durch die niedrige Nachfrage und den starken Preisverfall der Schnittholzprodukte eine Verringerung des Rohergebnisses von rd. TEUR -7.058 (ca. -60 %) gegenüber dem Vorjahr auf einen Rohergebnis von TEUR 4.763. Die Betriebskosten konnten mit rd. TEUR 5.426 auf einem angemessenen Niveau gehalten werden. Die Abschreibungen haben sich planmäßig um rd. TEUR -25 auf TEUR 104 verringert. Ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR -4 ergab sich ein Betriebsergebnis von TEUR -663 (Vorjahr: TEUR 6.547). Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -1.238 auf TEUR 9.361 verringert. Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.105 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -569 verringert. Der prozentuale Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beläuft sich jetzt auf 76 % (im Vorjahr 72 %) aufgrund der geringeren Bilanzsumme. Das Anlagevermögens ist durch langfristig zur Verfügung stehendes Eigenkapital finanziert. Es bestanden keine Bankdarlehen. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Für die Jahre 2024 und folgende ist weiterhin von einer schwierigen Marktlage und gesättigten Märkten auszugehen. Gleichzeitig wird die Rundholzbeschaffung anhaltend schwierig bleiben und von einem Verteilungswettbewerb geprägt sein. Wenigstens die Energiekosten haben nach Abschluss des Jahres 2023 wieder konsolidiert, so dass dieser Kostenblock wieder etwas reduziert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2024 wenigstens ein ausgeglichenes bis leicht positives Betriebsergebnis angestrebt. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens bei diesen schwierigen Rahmenbedingungen liegt auf Verbesserung der Produktivität durch Verbesserungen der Produktionsabläufe sowie durch sich schnell amortisierende, kleinere Investitionen, die die Produktionskosten mittel- und langfristig senken werden. Größere Investitionen und dafür erforderliche zusätzliche Fremdfinanzierungen sind mittelfristig nicht vorgesehen. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen. Unter den genannten Voraussetzungen erscheint eine längerfristige Beschäftigung gesichert. Bezüglich der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden aus heutiger Sicht für die nächsten Jahre keine insolvenzgefährdenden Risiken gesehen. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten. 5. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie ist auf die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fertigungskosten und Erhöhung der Fertigungsqualität gerichtet. Neue Produkte oder Investitionen in den Ausbau des Unternehmens sind derzeit nicht geplant. 6. Umweltschutz Der im Unternehmen verwendete Rohstoff ist Nadelrundholz in unterschiedlichen Abmessungen und findet im Unternehmen zu 100 % eine Verwertung. Die Materialbeschaffung erfolgt ausschließlich aus umliegenden deutschen und damit per se nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das Unternehmen ist nach Chain-of-Custody PEFC-zertifiziert. Die Ökobilanz ist zu 100 % ausgeglichen. Im Rahmen des Produktionsprozesses fallen keine Abfälle an. Alle während des Produktionsprozesses anfallenden Sägenebenprodukte werden entweder stofflich oder energetisch durch die Kunden des Unternehmens genutzt. Im Unternehmen wird ein eigenes, modernes Biomasse-Heizwerk mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben. Insgesamt genießt der Umweltschutz einen hohen Stellenwert im Unternehmen und ist fest in der Unternehmensphilosophie verankert. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie HMS-HOLZ GmbH mit Sitz in Kleinwallstadt wird beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Handelsregisternummer 3484 geführt. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die HMS-HOLZ GmbH erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. Größenklassifizierung gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Gliederungsschemata für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Erleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB wurden nicht angewendet. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB in Anspruch. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB unter Beachtung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie der rechtsformspezifischen Vorschriften erstellt. Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Jahr des Erwerbs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder niedrigeren Preisen bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbezug notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken sowie des allgemeinen Forderungsrisikos angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen im Geschäftsjahr 2023 enthalten, die im Voraus bezahlte Aufwendungen der Folgejahre betreffen. Der Ansatz von Pensionsrückstellungen berücksichtigt eine entgeltliche Schuldübernahme von Pensionszusagen aus dem Jahr 2021. Diese werden handelsrechtlich in voller Höhe zum abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrages erfolgt nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Die Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB individuell mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst, der sich nach der jeweiligen voraussichtlichen Laufzeit der Pensionszahlungen ergibt. Weiterhin wird der Rententrend mit 2% berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Vermögensgegenständen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 314.000 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: € 250.000) und sind darüber hinaus, ebenso wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristig innerhalb eines Jahres fällig. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 3.249.462,76 (Vorjahr: € 3.170.000,00). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prüfungs- und Beratungskosten, Urlaubsansprüche und sonstige Personalaufwendungen, Kosten der Archivierung sowie Gewährleistungsansprüche. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind kurzfristig innerhalb eines Jahres fällig. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 172.383,60). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von etwa T€ 1.000 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Pacht von beweglichem und unbeweglichem Sachanlagevermögen. Diese finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt: Heinrich Martin Seuffert, Holzkaufmann Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Die an den Geschäftsführer vergebenen Kredite haben sich wie folgt entwickelt:
Ausschüttungssperre Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von € 38.191. Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.
Kleinwallstadt, den 20. August 2024 Heinrich Martin Seuffert sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen nach §§ 276, 327 HGB aufgestellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die HMS-HOLZ GmbH, Kleinwallstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HMS-HOLZ GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HMS-HOLZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen • angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Offenbach am Main, den 15. November 2024 Reitbauer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Boris O. Reitbauer, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Beteiligungsgesellschaften
Zimmerei und Ingenieurholzbau
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen