Hall Tabakwaren KG

Lollar

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRA 1857
Vorher
Moeser Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH und Co KG. Großhandel
Eingetragen
6.2.1985

Historie

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Management

NameRolle
J***** D*******
seit 3.9.2024
Prokura
Prokura
Vollhaftender Gesellschafter
M****** S****
seit 22.12.2014
Prokura
S****** D** S********
seit 22.12.2014
Prokura
M**** M*****
seit 7.10.2003
Kommanditist
M***** D** M*****
seit 7.10.2003
Kommanditist

Gesellschafter

3 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

2 von 3 angezeigt

J******* M******* K*************
Persönlich haftender Gesellschafter
M***** M*****
Kommanditist
125.565 €

Konzern- und Jahresabschlüsse

Moeser Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH und Co KG. Großhandel

Lollar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

a) Geschäftsverlauf

Der Tabakwarenhandel wird unverändert durch einen starken Margendruck, durch zunehmend restriktive staatliche Maßnahmen zum Nichtraucher- und zum Jugendschutz sowie durch hohe steuerliche Belastungen geprägt. Besonders schwer wiegen die Rauchverbote in Gastronomiebetrieben, die in den vergangenen Jahren zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt haben.

20,5 Prozent der Umsätze (i.Vj.: 18,3 Prozent) der Gesellschaft stammten aus dem Automatengeschäft. Die Gesellschaft verfügte per 31. Dezember 2012 über 5.476 aktive Automaten (i.Vj.: ca. 5.850 Automaten). Die Gesamtzahl der Zigarettenautomaten in der Bundesrepublik Deutschland wird unternehmensintern auf etwa 350.000 geschätzt.

Nach unserer Einschätzung sind moderne Verkaufsautomaten unbedingte Voraussetzung für das Bestehen im weiterhin harten Wettbewerb.

Von den vorhandenen 3.689 Außenautomaten sind mittlerweile 2.950 mit einem Scheinleser und 2.090 mit einem Münzwechsler ausgerüstet. Nur durch diese Modernisierungsmaßnahmen ist das Automatengeschäft nachhaltig zu sichern. Auch im Jahr 2013 werden wir weitere Automaten nachrüsten.

b) Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Ertragslage im Jahr 2012, die in einem Jahresüberschuss von Euro 1,6 Mio. (im Vj.: Euro 1,4 Mio.) mündet, ist Ergebnis der intensiven Einsparbemühungen des Unternehmens.

Die Bewertung der Warenvorräte zum 31.12.2012 erfolgte wie in den Vorjahren nach Lifo-Grundsätzen.

Die Finanzlage kann insbesondere aufgrund der verbesserten Ertragslage als gut bezeichnet werden.

Wie im Vorjahr konnte im Geschäftsjahr 2012 aus dem operativen Geschäft wieder ein positiver Cash-Flow generiert werden (Euro 1,8 Mio., i.Vj.: Euro 0,6 Mio.).

Im Bereich des Zigarettenhandels, der den Großteil unseres Geschäfts ausmacht, sind kurze Zahlungsfristen üblich. Die längerfristige Finanzplanung, insbesondere bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsführung.

Wie in den vergangenen Jahren ergaben sich auch 2012 zu keinem Zeitpunkt Zahlungsschwierigkeiten. Die Liquidität wird fortlaufend durch die Geschäftsführung überwacht.

Die Verschuldung ist weiter reduziert worden. Nach vorfristiger Tilgung des Darlehns der Commerzbank unter Entrichtung einer Vorfälligkeitsentschädigung beträgt die mittel- und langfristige Verschuldung nunmehr noch Euro 0,9 Mio. (i.Vj.: Euro 1,0 Mio.). Das Eigenkapital beträgt Euro 3,3 Mio. (i.Vj.: Euro 2,6 Mio.). Grund für die Verbesserung ist der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1,6 Mio., dem per Saldo deutlich geringere Entnahmen gegenüberstehen.

Der wesentliche Anteil der sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEuro 199,4 (i.Vj.: TEuro 197,0) betrifft die Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEuro 46,8), die Kosten für noch offene Urlaubsansprüche der Mitarbeiter (TEuro 68,6) sowie die Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 38,2).

Die Lieferantenverbindlichkeiten am Stichtag 31. Dezember 2012 waren mit Euro 5,6 Mio. deutlich höher als im Jahresdurchschnitt (ca. Euro 3,2 Mio.). Ursache hierfür war ausschließlich ein erhöhter Wareneinkauf zum Jahresende zu Sonderkonditionen.

c) Mitarbeiter

Die Zahl der Vollzeitmitarbeiter beträgt 74,0 (Vorjahr: 77,5). Darin enthalten ist die Zahl von 4 Mitarbeitern, deren Personalkosten von SB-Warenhäusern der Globusgruppe erstattet werden, um Serviceleistungen der Moeser Tabakwaren Vertriebs GmbH & Co. KG Großhandel zu vergüten. Die Personalausstattung unserer Gesellschaft ist angemessen. Die weitere Reduzierung des Mitarbeiterstamms ist insbesondere auf die Aufhebung der Geschäftsbeziehung zur Firma tegut zurückzuführen.

Risikobericht

Die Risikoüberwachung und -steuerung erfolgt aufgrund der Größe des Unternehmens weitgehend durch die Geschäftsführung.

a) Marktrisiken

Die seit dem 1. Januar 2007 erforderliche Alterslegitimation an Zigarettenautomaten, die durch die Änderung des Jugendschutzgesetzes zum 1. September 2007 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2009 weiter verschärft worden ist (Abgabealter: 18 Jahre), sowie das Rauchverbot in hessischen Gastronomiebetrieben führt zu einem Risiko hinsichtlich der weiteren Marktentwicklung im Automatengeschäft.

Alle unsere Automaten erfüllen die Anforderungen des gegenwärtigen Jugendschutzes. Die überwiegende Zahl verfügt darüber hinaus auch über die Möglichkeit, neben der EC-Karte auch den Personalausweis und Führerschein als Legitimationsgrundlage auszuwerten.

Das Verkaufsgebiet, in dem wir Zigarettenautomaten aufgestellt haben, beschränkt sich auf das Gebiet Mittel- und Osthessen. In diesem Raum sind nur sehr wenige Wettbewerber mit Automaten vertreten.

Das Risiko, dass weitere Wettbewerber in diesem Raum tätig werden, schätzen wir aufgrund der mit einem Markteintritt verbundenen Logistikaufwendungen als eher gering ein.

Durch die vom Parlament beschlossene Tabaksteuererhöhung in mehreren Schritten erhöht sich die Tabaksteuer ab 01.01.2013 um ca. weitere 10 Cent pro Packung. Entgegen den Erwartungen des Handels hat die Zigarettenindustrie diese Tabaksteuererhöhung weitgehend nicht auf den Endverbraucherpreis aufgeschlagen, so dass sich die Marge für alle Beteiligten im Jahr 2013 entsprechend verringert. Mit einer Anpassung des Endverbraucherpreises wird allgemein im Herbst 2013 gerechnet.

Der Anteil der Schmuggelware wird gegenwärtig in der Region unternehmensintern auf ca. 15 bis 20 Prozent geschätzt.

b) Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

c) Adressenausfallrisiken

Aufgrund der Fälligkeitsstruktur unserer Bankverbindlichkeiten und der Einbeziehung mehrerer Banken in unsere Finanzierung sehen wir keine erhöhten Risiken im Bereich der Refinanzierung. Wir achten auf unsere Bonität insbesondere durch die zeitnahe Information der Banken über unsere Geschäftstätigkeit sowie durch fristgerechte Zahlungen an unsere Lieferanten.

Nach der Beendigung der Geschäftsbeziehung zur Firma tegut, Fulda, haben sich unsere Adressausfallrisiken erheblich verringert. Die Belieferung unseres verbliebenen Großabnehmers Globus erfolgt gegen kurzfristigen Bankeinzug, die Absicherung durch eine Kreditversicherung oder ähnliche Sicherungsinstrumente erscheint nicht sinnvoll. Wir haben uns daher entschieden, das Risiko durch eine enge Überwachung der Geldströme zu reduzieren.

Im Übrigen ist der Bestand der Forderungen durch eine große Anzahl von kleineren bis mittleren Schuldnern gekennzeichnet.

d) Betriebsrisiken

In den Lager- und Büroräumen sind Alarmanlagen zur Abwehr von Einbrüchen installiert. Zusätzlich wurden im Jahr 2010 Videokameras zur Überwachung des Außengeländes installiert.

Bei den Zigarettenautomaten ergibt sich eine Risikostreuung bereits durch die Vielzahl an Verkaufsstandpunkten. Zudem sind die neu angeschafften Geräte besser gegen einen unbefugten Zugriff geschützt.

Da unsere Gesellschaft als Handelsunternehmen nicht unmittelbar auf umfangreiche technische Anlagen angewiesen ist, erscheint auch das sich aus einem Ausfall des Standorts Lollar ergebende Risiko beherrschbar.

Wir haben weiterhin unsere IT-Risiken im Focus, die wir ständig zu reduzieren versuchen.

Nachtrags- und Prognosebericht

Wir erwarten im Automatenverkauf eine Verbesserung des Umsatzniveaus als Folge unserer erheblichen Aufwendungen zur Modernisierung unseres Automatenparks in den letzten Jahren. Im Jahr 2013 werden wir weitere Automaten mit Geldscheinlesern und Münzwechslern ausrüsten und auch wieder in fabrikneue Automaten investieren.

Wir verfolgen weiter unsere Strategie, im Raum Mittel- und Osthessen unsere Marktanteile im Tabakwarenhandel zu halten und auszubauen.

Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen mehr.

 

Lollar, den 30. April 2013

gez. Reinhart Kuttner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 1.565.947,67 948.864,72
I. Sachanlagen 857.655,50 671.757,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 857.655,50 671.757,50
II. Finanzanlagen 708.292,17 277.107,22
1. Beteiligungen 209.086,89 266.607,22
2. sonstige Finanzanlagen 499.205,28 10.500,00
B. Umlaufvermögen 14.288.566,92 11.814.811,79
I. Vorräte 8.920.146,27 6.486.712,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.659.093,64 3.446.274,21
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.221,38 6.859,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.652.872,26 3.439.414,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.709.327,01 1.881.825,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.430,72 51.445,80
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.889.945,31 12.815.122,31

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 3.345.786,99 2.621.619,79
I. Kapitalanteile 3.345.786,99 2.621.619,79
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 3.345.786,99 2.621.619,79
B. Rückstellungen 236.550,00 416.754,00
C. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 951.576,91 1.181.631,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.755,93 229.561,65
D. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.574.088,36 3.243.380,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.574.088,36 3.243.380,32
E. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.882.869,00 3.721.324,51
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr 3.852.097,96 3.693.436,24
F. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 52.126,38 75.642,88
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 52.126,38 75.642,88
G. sonstige Verbindlichkeiten 1.846.947,67 1.554.769,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.846.947,67 1.554.769,04
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.889.945,31 12.815.122,31

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 8.314.415,12 7.894.326,53
2. Personalaufwand 3.068.368,46 3.072.310,56
a) Löhne und Gehälter 2.533.765,72 2.569.196,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 534.602,74 503.114,26
3. Abschreibungen 413.549,64 456.842,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 413.549,64 456.842,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.575.478,89 2.393.144,39
5. Erträge aus Beteiligungen 5.202,44 5.774,30
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.714,10 48,19
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 358.495,92 374.899,59
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.910.438,75 1.602.952,39
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 275.568,43 231.904,82
10. sonstige Steuern 9.177,00 9.855,00
11. Jahresüberschuss 1.625.693,32 1.361.192,57

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264a, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenständeund der Sachanlagenerfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und bei den beweglichen Anlagengütern erfolgt die Abschreibung linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüterwerden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagenerfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeerfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahrennach der Lifo-Methode angewendet (§ 256 HGB). Die Lifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenständewerden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungenerfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeitenwerden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Flüssige Mittelwerden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Angaben zur Bilanz

Zum 31.12.2012 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen(§ 285 Nr. 3a HGB) aus Miet- und Leasingverträgen von Euro 205.371,60.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs.2 HGB) aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

Sonstige Pflichtangaben

Im Jahresdurchschnitt waren 74(Vorjahr: 78) Mitarbeiter beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch gem. § 267 Absatz 5 HGB.

Sitz der persönlich haftenden Gesellschafterin Moeser Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH ist Lollar. Das Stammkapital beträgt TEuro 25,6.

Geschäftsführer der Moeser Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH im gesamten Berichtsjahr 2012 waren Herr Rechtsanwalt Reinhart Kuttner (Gießen) und Herr Kaufmann Jürgen Hahn (Heuchelheim).

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2012
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2012
Euro
Buchwert 31.12.2012
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen            
Sachanlagen            
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.198.558,35 610.868,64 42.346,40 4.909.425,09 857.655,50 413.549,64
Summe Sachanlagen 5.198.558,35 610.868,64 42.346,40 4.909.425,09 857.655,50 413.549,64
Finanzanlagen            
Beteiligungen 266.607,22 0,00 57.520,33 0,00 209.086,89 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 488.705,28 0,00 0,00 488.705,28 0,00
Genossenschaftsanteile 10.500,00 0,00 0,00 0,00 10.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 277.107,22 488.705,28 57.520,33 0,00 708.292,17 0,00
Summe Anlagevermögen 5.475.665,57 1.099.573,92 99.866,73 4.909.425,09 1.565.947,67 413.549,64

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2013 festgestellt.

 

gez. Moeser Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG Großhandel

Reinhart Kuttner, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Moeser Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG Großhandel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Fulda, den 10. Mai 2013

Dipl.-Betriebswirt Erich Weis, vereidigter Buchprüfer

Hinweis gem. § 328 HGB

Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Der obige Bestätigungsvermerk bezieht sich hingegen auf den vollständigen Jahresabschluss.

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