Gastro Team GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Schäfer seit 7.12.2004 | Prokura |
Caspar Mathias Goeke seit 7.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IBG-Automation GmbHNeuenradeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT ZUM GESCHÄFTSJAHR 2023IBG AUTOMATION GMBH, NEUENRADEGrundlagen des Unternehmens Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die IBG Automation GmbH gehört als größtes agierendes Unternehmen mit 145 Mitarbeitenden zur Goeke Technology Group, welche mit mehr als 230 Mitarbeitenden kundenspezifische Produktionssysteme konzipiert und realisiert. Getreu dem Motto "Das Unmögliche behandeln, als ob es möglich wäre" ist die IBG Automation GmbH seit über 40 Jahren Impulsgeber und handelt initiativ, um stets innovative Technologien im Bereich Automatisierung und Anlagenbau sowie fahrerlose Transportsysteme umzusetzen. Die Unternehmensgruppe ist unter anderem in den Bereichen Automatisierung, Anlagenbau, Robotertechnik, Bildverarbeitung, Software-Engineering und Elektromobilität international tätig. Die jahrzehntelangen Erfahrungen in der Robotik, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Forschung und Entwicklung in allen Bereichen der Industrie setzt die IBG Automation GmbH erfolgreich in innovative, nachhaltige und kosteneffiziente Lösungen in sämtlichen Branchen um. Das gesamtheitliche Leistungspaket reicht von der Entwicklung, Konzeption, Konstruktion, Engineering und Prototypenbau bis hin zur Inbetriebnahme, Serienfertigung und Instandhaltung komplexer Strukturen. Die Mitarbeitenden arbeiten weltweit mit Leidenschaft an der perfekten Umsetzung in allen Bereichen der Industrie und sorgen für gleichbleibend hohe Qualität der Produkte sowie kurze Lieferzeiten. Den Schwerpunkt bilden innovative Roboter- und Automationssysteme für Montage- und Prüfaufgaben. Im Bereich der Elektromobilität und Wasserstoff entwickelt IBG zusammen mit Forschungszentren und Universitäten Fertigungskonzepte für die Serienfertigung von neu entwickelten Elektrofahrzeugen und deren Komponenten sowie komplexe Robotermontagesysteme für Elektrolyseure. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung waren nach den Corona geprägten Jahren 2021 und 2022 auch 2023 durch das krisengeprägte Umfeld weiterhin im Stocken. Durch die unverändert hohen Preise, die ungünstigen Finanzierungsbedingungen und die geringe Nachfrage war das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). Laut VDMA-Fachverband "Robotik + Automation" stagniert die Robotik- und Automationsbranche 2023 bei schwacher Konjunktur im Inlandsgeschäft. 2023 hatten die deutschen Anbieter von Robotik und Automation ein Umsatzplus von 13 % erzielt. Aktuelle Widrigkeiten sieht der Maschinen- und Anlagenbau vor allem in der verhaltenden Inlandskonjunktur (Quelle: https://automationspraxis.industrie.de/news/verunsicherte-kunden-vdma-robotik-und-automation-halbiert-wachstumsprognose/). Die Investitionen der Unternehmen in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2023 kräftig gewachsen, im zweiten Halbjahr jedoch schon deutlich reduziert. Im Gesamtjahr 2023 werden die Unternehmensinvestitionen preisbereinigt um rund 2 % zulegen und damit die Konjunktur in einem insgesamt schwachen Umfeld stabilisieren (Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Volkswirtschaft-Kompakt/One-Pager-2023/VK-Nr.-241-November-2023-Unternehmensinvestitionen.pdf). Die Nachfrage nach Robotik und Automation ist laut VDMA-Fachverband "Robotik + Automation" weiterhin hoch und die Transformation vieler Kundenbranchen erfordert innovative Automatisierungslösungen (Quelle: https://www.elektro-automatisierung-digital.de/branchennews/vdma-robotik-und-automation-rechnet-2023-mit-deutlichem-wachstum). Die deutsche Robotik- und Automatisierungsbranche rechnet für 2024 mit einem Branchenwachstum von 4 % (Quelle: https://www.springerprofessional.de/robotik/automatisierung/robotik-und-automation-erwartet-rekordumsatz-in-2024/26587862). Für das Jahr 2024 erwartet die Branche eine weitere Umsatzsteigerung um 4 % (Quelle: https://www.digital-manufacturing-magazin.de/robotik-und-automation-vdma-erwartet-ein-erfolgreiches-2024-a-a26b972929c864b479ff14853b6cd07c/). Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Lage der IBG Automation GmbH und der gesamten Goeke Technology Group war im Jahr 2023 durchgehend gut. Der Auftragseingang der Gruppe fiel zwar um etwa 50 % im Vergleich zum Rekordauftragseingang des Vorjahres 2022, reichte jedoch dank des hohen Auftragsbestandes zum Jahresanfang jederzeit aus, die Auslastung der gesamten Unternehmensgruppe sicherzustellen. Im Jahr 2024 konnte der Auftragseingang um 65% gesteigert werden, so dass der Auftragsbestand weiterhin komfortabel ist. Der Personalbestand der IBG Automation GmbH ist im Berichtsjahr um 1,7 % gesunken. Die Personalaufwandsquote beträgt unverändert 40 % (Vorjahr 40 %). Zur Messung der Leistung nutzt IBG die Indikatoren Gesamtleistung, Rohertrag und Geschäftsergebnis vor Ertragsteuern. Die Gesamtleistung des Unternehmens stieg im Berichtsjahr um rund 6 % (Vorjahr + 20 %). Die Materialaufwandsquote lag mit 20 % unter dem Vorjahresniveau (25%). Die Quote der bezogenen Leistungen war mit 15 % höher als im Vorjahr (7 %). Die Leistungen werden vorwiegend von den anderen Unternehmen der Goeke Technology Group bezogen. Der Rohertrag betrug im Berichtsjahr 65 % (Vorjahr 68 %) von der Gesamtleistung. Der Rückgang resultiert aus den Entwicklungen der zuvor genannten Quoten und der gestiegenen Bezugsgröße. Absolut betrachtet konnte der Rohertrag konstant gehalten werden. Das Geschäftsergebnis vor Steuern fiel von 4,4 % im Vorjahr auf 3,9 % im Berichtsjahr, gemessen an der Gesamtleistung. Unsere Prognose des Vorjahres, dass Gesamtleistung, Rohertrag und Geschäftsergebnis leicht steigen werden, war also nur bei zwei von drei Indikatoren korrekt. Das Finanzergebnis betrug im Berichtsjahr T€ -62 (Vorjahr T€ -104). Durch das im Berichtsjahr um 83% gestiegene Zinsniveau stiegen die Zinsaufwendungen auf T€ 411 (Vorjahr T€ 245). Gleichzeitig profitierten die Zinseinnahmen, vor allem aus der Verzinsung gruppeninterner Verrechnungskonten, von der Zinsentwicklung und stiegen um 148% auf T€ 349 (Vorjahr T€ 140). Dadurch konnte das Finanzergebnis um 41% verbessert werden. Der Liquiditätsbedarf war jederzeit durch die vorhandenen Kreditlinien ausreichend gedeckt. Die Liquiditätslage ist weiterhin sehr gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und über eine Warenkreditversicherung gedeckt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenliquiden Mitteln, Anzahlungen von Kunden und aus Kreditlinien verschiedener Banken, die uns in deutlich größerem Umfang zur Verfügung stehen, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets auf verschiedene Art über die Bonität unserer Kunden. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und, sofern vereinbart, bereits in der Skontofrist. Es wird angestrebt Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.594 (Vorjahr T€ 1.604). Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr um 8 % gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist bei gesunkener Bezugsgröße zum Stichtag auf 43 % (Vorjahr 37 %) gestiegen. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf des Berichtsjahres wird als zufriedenstellend bewertet. Unsere Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr das gute Niveau des Vorjahres halten. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung ist bereits bekannt, dass das Folgejahr 2024 weitgehend störungsfrei verlaufen ist und wir weder durch Lieferengpässe noch durch sonstige Umstände wesentlich behindert wurden. Kooperationen und strategischer Ausblick Die Unternehmensgruppe arbeitet sowohl mit großen internationalen Konzernen als auch mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen und kommt mit diesen regelmäßig zu Symposien und Meinungsaustauschen zusammen, um neue Marktchancen zu entdecken. Ebenfalls schätzt die Unternehmensgruppe die aktive Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern Südwestfalen (Hagen), Lübeck und Hamburg sowie den jeweiligen Wirtschaftsförderungen aus den Regionen. Zudem engagieren wir uns im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dessen Nachhaltigkeitskampagne "Blue Compentence" aktiv unterstützt wird, und im regionalen Netzwerk Maschinenbau Südwestfalen. Zur Weiterentwicklung der strategischen und technologischen Position wurden bereits im Jahr 2021 Förderanträge in den Bereichen Grüner Wasserstoff, innovative Prozesse im Schiffbau sowie Batteriemontage eingereicht, welche im Jahr 2021 bzw. 2022 bewilligt wurden und weiterhin in der Abarbeitung sind. Im Rahmen der deutschen Wasserstoffleitstrategie H2Giga beteiligt sich IBG mit FertiRob und HyPLANT100 an zwei Projekten zur automatischen Montage von Elektrolyseuren. Endziel ist die Industrialisierung dieses nachhaltigen Bereiches. Im Projekt REVAMP beteiligt sich IBG an dem Remanufacturing von variantenreichen Batteriemodulen mit automatisierten Montage- und Prüfprozessen. In smartBOND sollen mittels automatisiertem Klebeprozess innovative Materialien in der schiffbaulichen Fertigung gefügt werden. Diese mehrjährigen Projekte werden mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie durchgeführt. Neben den etablierten Bestandskunden konnten im Berichtsjahr interessante Neukunden im In- und Ausland gewonnen werden. Die Entscheidung, unsere Projekte in verschiedenen Branchen zu akquirieren und auf eine ausgewogene Verteilung des Umsatzes hinzuarbeiten, wird weiterhin verfolgt. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung haben in der Gesellschaft seit jeher eine sehr große Bedeutung. Etwa die Hälfte der realisierten Projekte stellen Neuentwicklungen dar, die dazu dienen, Fertigungs- und Montageabläufe sowie Mess- und Prüfaufgaben zu automatisieren und zu optimieren. Die Entwicklung neuer Technologien ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Kunden führt dazu, dass Forschung und Entwicklung direkt im Rahmen der Auftragsprojekte betrieben werden und die Kosten indirekt in diesen Projekten anfallen. Dementsprechend ist auch die Anzahl der mit Forschung und Entwicklung beschäftigten Mitarbeitenden nicht scharf abgrenzbar. Im Durchschnitt sind zwischen 15 und 25 Mitarbeitende in diesem Bereich tätig. Wissenschaftliche Kooperationen Um von der Synthese zwischen Forschung und Praxis auf optimale Weise profitieren zu können, hat die Unternehmensgruppe diverse Forschungsprojekte initiiert, die in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Hochschulen durchgeführt werden. Hierbei waren auch Kooperationen möglich, die durch Fördergelder des Landes, des Bundes sowie der EU unterstützt wurden. Darüber hinaus steht die Unternehmensgruppe bezüglich eines regelmäßigen Wissenstransfers in engem Kontakt mit zahlreichen Hochschulen. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um die:
Zur Lösung kommen oft neueste Technologien zum Einsatz, die eine ständige Schulung und Qualifizierung der Mitarbeiter erfordern. Sofern diese Technologien nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind, werden entsprechende Lösungen in der Gesellschaft selbst, oft auch in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Universitäten sowie mit dem jeweiligen Kunden zusammen entwickelt. Herausragende Entwicklungen, die nicht nur für den einmaligen Einsatz, sondern auch für andere Projekte und Unternehmen interessant sind, werden gegebenenfalls zum Patent oder Gebrauchsmuster angemeldet. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurden weitere derartige Lösungen erarbeitet und zum Teil patentrechtlich geschützt. Für die kommenden Jahre sind weitere Forschungs- und Entwicklungsprojekte in verschiedenen Förderprogrammen geplant. Zukunftsaussichten Prognosebericht Gemäß der ifo Konjunkturprognose Winter 2024 wird das preisbereinigte BIP im Jahr 2024 erneut leicht sinken und die deutsche Wirtschaft damit seit fünf Jahren stagnieren. Die Weltkonjunktur befindet sich dagegen weiterhin auf moderatem Expansionskurs. Diese Auswertungen bilden die Summe aller Branchen bzw. Staaten, ohne positive und negative Entwicklungen aufzuzeigen. Da wir branchenunabhängig und weltweit tätig sind, werden wir weiterhin die Branchen und Länder identifizieren und deren Unternehmen akquirieren, die sich positiv entwickeln und in ihr Wachstum investieren wollen und können. Der Auftragseingang des Jahres 2024 hat bereits gezeigt, dass dieses Vorgehen unverändert erfolgversprechend ist. Die Kundenstruktur der IBG Automation GmbH und der Goeke Technology Group bleibt weiterhin branchenübergreifend. Neben vielen seit Jahren wiederkehrenden Kunden konnten einige interessante Neukunden gewonnen werden, die zum einen dem Mittelstand angehören und zum anderen selbst Großunternehmen sind oder internationalen Konzernen angehören. In der Goeke Technology Group an den Standorten Neuenrade, Lübeck und Malta erwartet die Gesellschaft für das nächste Geschäftsjahr eine anhaltende Bereitschaft zur Investition in den bearbeiteten Märkten - insbesondere bei den etablierten internationalen Key Accounts der Gesellschaft. Wir erwarten sowohl für das Jahr 2024 als auch für das Folgejahr 2025 eine positive Entwicklung. Wir prognostizieren, dass in beiden Jahren die Gesamtleistung, der Rohertrag und das Geschäftsergebnis jeweils leicht steigen werden. Chancenbericht Generell sieht die IBG Automation GmbH eine Chance in der engen Kundenbindung, die sich durch das fast ausnahmslos kundenindividuelle Projektgeschäft ergibt. Die verschiedenen Standorte intensivieren diese Bindungen durch die räumliche Nähe. Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Kunden einen hohen Nutzen und technologischen Mehrwert anzubieten, indem sie aus ihrem vielfältigen Leistungsspektrum Automationslösungen spezifisch an die jeweiligen Anforderungen anpasst. Auf diese Weise entwickelt sich ein spezielles Knowhow, das zu einer stärkeren Differenzierung vom Wettbewerb beiträgt. Wie bisher rückt die IBG Automation GmbH auch weiterhin vorwiegend Absatzmärkte in den Fokus, die sich als relativ unabhängig von der Konjunktur erwiesen haben. Durch erfolgreiche Nischenforschung, sowie auch Kontinuität bei innovativen und engagierten Kunden, soll die Position und Auftragslage der IBG Automation GmbH auch in den nächsten Jahren auf gleichem Niveau bzw. gesundem Wachstum gehalten werden. In diesem Zusammenhang ist auch weiterhin das Thema "Industrie 4.0" zu nennen, welches als besonders innovatives Themengebiet von großer Bedeutung in den kommenden Jahren sein wird. Die Unternehmensgruppe wird hier mit verschiedenen High-Tech Firmen aus allen Bereichen der Industrie Systeme entwickeln, die eine vollautomatische Produktion noch sehr viel effizienter machen. Diese Entwicklung wird einen weiteren großen Schritt zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit Europas auf dem Weltmarkt darstellen. Weitere aktuell verfolgte Themen sind Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Mensch-Roboter-Kollaboration, Arbeit der Zukunft, Batterieproduktion und -recycling, Wasserstoff, Green-Technology sowie Nachhaltigkeit. Der ständige Gedankenaustausch mit Unternehmensberatern und Wirtschaftsprüfern wird auch in den nächsten Jahren das geplante aktive Wachstum der Unternehmensgruppe unterstützen. Die Einstellung von jungen, aktiven Mitarbeitern, die begeistert den Technologien der IBG Automation GmbH und der Goeke Technology Group gegenüberstehen, ist eine zusätzliche wichtige Aufgabe für die Zukunft. Gleichfalls sollen die Schulung von jetzigen Mitarbeitern auf der leitenden Ebene und die daraus resultierende Einberufung von Geschäftsführern einer Nachfolgeregelung zugutekommen. Risikobericht Wir unterscheiden in erkennbare Risiken und nicht abschätzbare Risiken. Unter den erkennbaren Risiken fassen wir Risiken zusammen, die sich aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und der uns bekannten Markt- und Umweltbedingungen ergeben. Hierzu zählen insbesondere die Auswirkungen der globalen politischen Lage, unter anderem des weiterhin anhaltenden Krieges Russlands gegen die Ukraine und die schwer einschätzbaren Wirtschaftsbeziehungen Chinas zu ihren wirtschaftlichen Partnern. Als risikobehaftet angesehen werden vor allem die stagnierende Wirtschaft und die schwindende Attraktivität Deutschlands als Industriestandort. Welche Auswirkungen die anstehenden Regierungswechsel in Deutschland und den USA haben werden, bleibt abzuwarten. Ein akutes Risiko sehen wir im weiteren Anstieg der Fälle von Cyberkriminalität. Wir haben diesem durch den Abschluss einer CyberSchutz-Versicherung und der damit verbundenen, wiederkehrenden Überprüfung unserer IT-Infrastruktur und der Sensibilisierung unserer Mitarbeiter seit dem Jahr 2022 Rechnung getragen. Im Kundenstamm als auch im Beschaffungsbereich besteht keine Abhängigkeit der Gesellschaft von einzelnen Geschäftspartnern oder Unternehmensgruppen. Kostensteigerungen werden angemessen in der Auftragskalkulation berücksichtigt und im Rahmen von Nachkalkulationen analysiert. Der oftmals genannte Fachkräftemangel hat uns bisher weitgehend nicht betroffen, wird aber als drohendes Risiko angesehen. Um Fachkräfte zu halten und neu zu gewinnen, bieten wir moderne Arbeitsplätze mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Mit unserem Leitgedanken "Umsetzung menschlicher Genialität in technische Perfektion" haben wir uns zu einem führenden Entwicklungsdienstleister im Bereich Automatisierung und Anlagenbau entwickelt. Wir unterstützen als familienfreundliches Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Familienunternehmen ist uns bewusst, dass die Bedürfnisse und Lebensumstände unserer Mitarbeiter genauso individuell sind wie unsere innovativen Lösungen. Das Eintreten von Situationen oder Umweltzuständen, die für uns absolut nicht vorhersehbar sind, fassen wir unter den nicht abschätzbaren Risiken zusammen. Dieser sind wir uns von Grund auf bewusst. Unser Augenmerk hier liegt in dem Erkennen möglicher Risiken aufgrund von Markt- und Umweltveränderungen. Insgesamt sind die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens gut. Wir schätzen auch für die kommenden Geschäftsjahre eine positive Entwicklung. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Neuenrade, den 15. Mai 2025 gez. Matthias Goeke, Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023IBG-AUTOMATION GMBH, NEUENRADEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023IBG-AUTOMATION GMBH, NEUENRADEI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neuenrade. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HR B 5288 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zu den Davon-Vermerken im Anhang gemacht. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellkosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden, sofern sie den Wert EUR 800 nicht übersteigen, im Jahr der Anschaffung sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben für zukünftige Wirtschaftsjahre. Aktive und passive latente Steuern werden in der Bilanz saldiert ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 eine versicherungsmathematische Berechnung unter Berücksichtigung der geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,78 % (10-Jahres-Durchschnitt) zugrunde gelegt. Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet. Gemäß § 253 Absatz 6 HGB ist im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangen zehn Geschäftsjahren (1,82 % p. a.) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 % p. a.) zu ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Ausschüttungssperre aus dem Unterschiedsbetrag TEUR 5. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Absatz 8 HGB Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte des Anlagevermögens: TEUR 2.712 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 28.423,96) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 94.590,59 (Vj. EUR 91.754,86) enthalten. Eigenkapital Das eingetragene Stammkapital laut Handelsregister beträgt 200.000 DM. Der Bilanzausweis wurde in EURO zum amtlichen Umrechnungskurs erfasst. Eine EURO-Umstellung ist bisher nicht erfolgt. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Belastungen (TEUR 88), für noch nicht genommene Urlaubsansprüche (TEUR 324), für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 161) sowie für noch nicht in Anspruch genommene Guthaben auf Arbeitszeitkonten (TEUR 145) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
1 *) 5.904 T€ gesichert durch Schuldbeitritte verbundener Unternehmen. 2 *) 690 T€ gesichert durch Eigentumsvorbehalt. Latente Steuerschulden
Haftungsverhältnisse Die IBG Automation GmbH haftet als Mitschuldner für Darlehen der Goeke Grundbesitz-Verwaltungs GmbH & Co. KG in Höhe von insgesamt TEUR 5.110. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft als Mitschuldner für einen Kontokorrentkredit der IBG Technology Hansestadt Lübeck GmbH in Höhe von TEUR 1.295. Des Weiteren übernimmt die Gesellschaft zusammen mit anderen Gesellschaften der Goeke Technology Group die gesamtschuldnerische Haftung für diverse Aval-Kredite bei verschiedenen Instituten mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 2.368. Das Risiko einer Inanspruchnahme schätzen wir als gering ein, da mit einer Inanspruchnahme aufgrund ausreichender Liquidität innerhalb der Unternehmen nicht gerechnet wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Mietverpflichtungen mit Laufzeiten mitunter bis zum 31.12.2030 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.659. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 76.484,69€ Erträge aus Währungsumrechnung enthalten (Vj. EUR 0). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 382,05 (Vj. EUR 244,31) enthalten. Aufwendungen für Altersversorgung Der Personalaufwand enthält keine Aufwendungen für Altersversorgung (Vj. EUR 0). Beträge aus der Abzinsung Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung sind in Höhe von EUR 9.629,00 (Vj. EUR 9.756,00) enthalten. Zinserträge im Verbund In den sonstigen Zinsen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 336.128,68 (Vj. EUR 129.560,57) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 124. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herrn Matthias Goeke, Dipl.-Ing. Von der Schutzklausel nach § 286 Absatz 4 HGB für die Angabe der Geschäftsführergehälter wird Gebrauch gemacht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuenrade, 15. Mai 2025 gez. Matthias Goeke, Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IBG-Automation GmbH, Neuenrade Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IBG-Automation GmbH, Neuenrade, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IBG-Automation GmbH, Neuenrade, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Plettenberg, 15. Mai 2025 Prange
Treuhand GmbH
Kathrin Gerlach, Wirtschaftsprüferin Otto Prange, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20. Mai 2025 festgestellt. |
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