Hyland Software Germany GmbH

Brüsseler Straße 89, 50672 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 23464
Vorher
AnyDoc Software Deutschland GmbH
Eingetragen
25.3.2008
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb von Computern und Hardware, die Lizenzierung und Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Software, insbesondere zur Erfassung, Verarbeitung und Speicherung von Dokumenten, Bildern sowie sonstigen digitalen Daten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prasenjit Dasgupta
seit 10.2.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Arsalan Minhas
seit 21.9.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hyland Software, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hyland Software, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hyland Software Germany GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hyland Software Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hyland Software Germany GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hyland Software Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Abschnitt "Arbeitnehmer" des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 10. Februar 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer

Abidi, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Hyland Software Germany GmbH, Wiesbaden

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.141,00 266.309,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 147.911,00 187.354,00
312.052,00 453.663,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 713.981,00 1.028.009,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.248.686,05 1.726.109,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.075.169,21 32.839.444,77
3. Sonstige Vermögensgegenstände 781.821,12 418.758,89
17.105.676,38 34.984.312,73
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10.238.074,58 6.280.848,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.527,60 90.358,75
28.430.311,56 42.837.192,44

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 184.414,15 184.414,15
III. Gewinnvortrag 18.341.772,73 17.063.030,68
IV. Jahresüberschuss 179.374,69 1.278.742,05
18.730.561,57 18.551.186,88
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,38 7.602.872,80
2. Sonstige Rückstellungen 934.483,08 1.175.449,93
934.483,46 8.778.322,73
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 76.297,15 118.003,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.533.299,67 8.279.572,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.165.361,10 544.462,99
- davon aus Steuern EUR 378.685,43 (Vj.: EUR 245.340,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.292,00 (Vj.: EUR 1.292,00)
2.774.957,92 8.942.038,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.990.308,61 6.073.453,32
E. Passive latente Steuern 0,00 492.191,19
28.430.311,56 42.837.192,44

GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Hyland Software Germany GmbH, Wiesbaden

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.522.612,58 18.095.884,29
2. Gesamtleistung 17.522.612,58 18.095.884,29
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.359.049,33 1.582.758,34
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 896.688,76 (Vj.: EUR 1.578.895,74)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.992.348,37 -1.450.340,72
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.884.541,72 -11.250.782,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.927.343,62 -2.080.790,98
-12.811.885,34 -13.331.573,02
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -486.526,58 -603.518,32
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.339.007,21 -2.404.168,27
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 1.483.538,36 (Vj.: EUR 236.144,17)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 894.321,04 3.177,17
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 625.085,00 (Vj.: EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -23.217,46 -5.763,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 112.411,99 -510.510,08
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (Vj.: EUR 430.667,81)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 492.191,19 (Vj.: EUR 0,00)
11. Ergebnis nach Steuern 235.409,98 1.375.946,39
12. Sonstige Steuern -56.035,29 -97.204,34
13. Jahresüberschuss 179.374,69 1.278.742,05

ANHANG zum 31. Dezember 2023

Hyland Software Germany GmbH, Wiesbaden

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Hyland Software Germany GmbH hat ihren Sitz in Wiesbaden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (Reg. Nr. HRB 23464).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Hyland Software Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 13 Jahren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 3,77 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt unter Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses zum Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zu Währungsumrechnungen enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister eingetragen und in voller Höhe eingezahlt.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde mit einem Wert von TEUR 394 in 2018 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren beruhen auf der Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- oder Firmenwerts. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das "Know-how" (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag sind keine derivativen Finanzinstrumente vorhanden.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Angaben zu sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 140).

Angaben zur Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 14.075 (Vorjahr: TEUR 32.839) und resultiert aus konzerninternen Verrechnungspreisen.

Angabe zu Restlaufzeiten zu den Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR o EUR (Vorjahr: TEUR 2).

Angabe zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf TEUR 1.533 (Vorjahr: TEUR 8.280) und resultiert aus konzerninternen Verrechnungspreisen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Boni, Urlaub und ausstehender Rechnungen.

Latente Steuern

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Dementsprechend wird ein aktiver latenter Steuerüberhang von TEUR 451 nicht angesetzt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 565) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 319).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr: 117):

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 101,75
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 101,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Frau Nancy Anna Person, EVP und Chief Financial Officer von Hyland Software Inc., Ohio / USA (bis 23.01.2025)

 

Herr Tim Pembridge, Executive Vice President und Chief Legal Officer von Hyland Software Inc., Ohio / USA (bis 30.05.2023)

 

Herr William Andrew Priemer, CEO von Hyland Software Inc., Ohio / USA (bis 31.10.2024)

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Bezüge der Geschäftsführung werden wie im Vorjahr von einer anderen Konzerngesellschaft getragen. Deshalb unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 1.064. Davon haben TEUR 441 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Den Mietverpflichtungen liegt im Wesentlichen die Anmietung des Bürogebäudes zugrunde.

Der Vorteil der außerbilanziellen Geschäfte in Form von Miet- und Leasingverträgen liegt in einer geringeren Kapitalbindung und dem Wegfall eines möglichen Verwertungsrisikos im Vergleich zum Erwerb dieser Vermögensgegenstände. Risiken könnten sich dagegen aus den vereinbarten mittelfristigen Vertragslaufzeiten ergeben, sofern diese Gegenstände künftig nicht mehr genutzt werden können, wofür es derzeit keinen Anhaltspunkt gibt. Der Gesamtbetrag der Kautionen für die Mietverträge beträgt 140 TEUR (VJ: 140 TEUR).

Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen

Die Gesellschaft erwartet keine Auswirkungen auf den tatsächlichen Steueraufwand aus dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen.

Konzernzugehörigkeit

Die Hyland Software Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der Hyland Software Inc., Westlake, Ohio/USA einbezogen.

Die Hyland Software Inc., Westlake, Ohio/USA stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist am Firmensitz der Hyland Software Inc. erhältlich und beinhaltet das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Nachtragsberichtserstattung

Nach § 285 Nr. 33 HGB sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn-, und Verlustrechnung berücksichtigt sind:

Wechsel in der Geschäftsführung

William Andrew Priemer: Geschäftsführer bis 31.10.2024

Abby Moskovitz: Geschäftsführerin ab 31.10.2024

Nancy Anna Person: Geschäftsführerin bis 23.01.2025

Prasenjit Dasgupta: Geschäftsführer ab 23.01.2025

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von EUR 179.374,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wiesbaden, den 10. Februar 2025

gez. Abby Moskowitz

gez. Prasenjit Dasgupta

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Hyland Software Germany GmbH, Wiesbaden

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 764.344,79 0,00 0,00 764.344,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 394.421,00 0,00 0,00 394.421,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.158.765,79 0,00 0,00 1.158.765,79
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.963.622,31 30.919,10 1.994.541,41
Summe Sachanlagen 1.963.622,31 30.919,10 0,00 1.994.541,41
Summe Anlagevermögen 3.122.388,10 30.919,10 0,00 3.153.307,20
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 498.035,79 102.168,00 600.203,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 207.067,00 39.443,00 246.510,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 705.102,79 141.611,00 846.713,79
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 935.612,31 344.947,10 1.280.559,41
Summe Sachanlagen 935.612,31 344.947,10 1.280.559,41
Summe Anlagevermögen 1.640.715,10 486.558,10 2.127.273,20
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.141,00 266.309,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 147.911,00 187.354,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 312.052,00 453.663,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 713.982,00 1.028.009,00
Summe Sachanlagen 713.982,00 1.028.009,00
Summe Anlagevermögen 1.026.034,00 1.481.672,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Hyland Software Germany GmbH ("Hyland Germany" oder "das Unternehmen") ist ein auf Content-Services-Plattformen spezialisierter Anbieter von Informationstechnologie mit Sitz in Wiesbaden, Deutschland. Das Unternehmen ist Teil einer weltweiten Gruppe unter der Führung von Hyland Software, Inc., Westlake, USA, und agiert als "Limited Risk Distributor" für Hyland Software, Inc. und die Hyland-Produktsuite.

Die Softwarelösung ermöglicht es Unternehmen, Inhalte, Prozesse und Abläufe mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Kunden und anderen Beteiligten zu erfassen, zu verwalten, darauf zuzugreifen, zu integrieren, zu messen und zu speichern, entweder vor Ort oder in der Cloud. Die Software wird sowohl direkt an Endanwendern als auch indirekt über einen Kanal von Lösungsanbietern verkauft, der sich aus Value-Added Resellern und Originalgeräteherstellern zusammensetzt. Das Unternehmen bietet auch eine breite Palette von Dienstleistungen im Zusammenhang mit seiner Software an, darunter Hosting, Beratung, Implementierung, Schulung, Projektmanagement und andere Dienstleistungen.

Strategie und Management

Hyland Germany wird sein Geschäft mit bestehenden Kunden ausbauen, indem es sein breites und wachsendes Produktportfolio in all ihren Prozessen und Abteilungen anwendet. Darüber hinaus strebt das Unternehmen eine weitere Marktabdeckung durch die Gewinnung neuer Kunden an. Da die Produkte von Hyland Germany administrative Geschäftsprozesse branchen- und bereichsübergreifend digitalisieren und vereinfachen, ergeben sich kontinuierlich Chancen für weiteres Wachstum. Die wichtigsten Leistungsindikatoren von Hyland Germany für die Erreichung seiner strategischen Ziele sind Umsatz und EBITDA- Marge.

Forschung und Entwicklung

Hyland Germany ist Teil einer weltweiten Gruppe, die von Hyland Software, Inc. ("Hyland US") mit Sitz in Westlake, Ohio, USA, geleitet wird. Die Gruppe arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung und Erweiterung ihrer Produkte, um den sich ändernden Kundenerwartungen Rechnung zu tragen und technologische Entwicklungen voranzutreiben.

Hyland US beauftragt Hyland Germany in sehr begrenztem Umfang mit der Durchführung von Auftragsforschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für Hyland-Produkte und -Dienstleistungen. Diese Aktivitäten können das Konzipieren, Vorschlagen und Entwickeln neuer Produkte sowie das Entwickeln von Prototypen und neuen Funktionen für bestehende Produkte, die Verbesserung und Wiederholung neuer und bestehender Produkte, einschließlich Fehlerbehebungen und anderer Leistungsverbesserungen, und das Berichten der Ergebnisse an Hyland US umfassen. Als routinemäßiger Dienstleister ist Hyland Germany nicht an der Festlegung globaler Strategien und technischer Supportrichtlinien beteiligt. Die Forschungs- und Entwicklungskosten von Hyland Germany sanken leicht auf 3.788 Tausend Euro (2022: 3.996 Tausend Euro) bei 30 Mitarbeitern im Jahr 2023 (2022: 37).

Hyland Germany trägt kein Produktentwicklungsrisiko, da es letztlich durch seine konzerninternen Vereinbarungen als Limited Risk Distributor (LRD) eine marktübliche Vergütung erhält. Der LRD-Vereinbarung gewährt Hyland Germany das Recht, geistiges Eigentum von Hyland UK Operations Ltd., ("Hyland UK"), zu vermarkten und zu lizenzieren, wofür Hyland Germany wiederum Gebühren an Hyland UK zahlt, die auf einer Benchmarking- Analyse basieren, um eine angemessene Marge zu gewährleisten, wie sie sich aus dem Benchmarking ergibt. Im Jahr 2021 hat Hyland Deutschland daher das gesamte geistige Eigentum an Hyland UK verkauft, das es aus der Verschmelzung mit den drei zuvor durch Hyland US erworbenen Unternehmen erhalten hat. Zwischen Hyland US und Hyland Germany besteht ein separater konzerninterner Vertrag über die Erbringung von Entwicklungsdienstleistungen, für die Hyland Germany eine marktübliche Vergütung erhält.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Eine Kombination aus Schocks und der Pandemie hat die Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln und Energie beeinträchtigt und die Kosten für viele Güter und Dienstleistungen auf der ganzen Welt in die Höhe getrieben. Für viele Länder hat der Einmarsch Russlands in der Ukraine die ohnehin schon schwierige Situation noch verschlimmert, indem die Preise für Energie, Nahrungsmittel und Düngemittel weiter in die Höhe getrieben wurden und sich die Energie- und Nahrungsmittelknappheit verschärft hat. Obwohl die Preise im Jahr 2022 gesunken sind, leiden viele unter den Preisen und Risiken. Trotz des Rückgangs der Inflation als Reaktion auf die Zinserhöhungen vieler Zentralbanken, ist die Gesamt- und Kerninflation in den meisten Ländern nach wie vor hoch.

Für die Eurozone wurden die vom IWF (Internationaler Währungsfonds) erwarteten Wachstumsraten wie erwartet bestätigt und haben sich 2023 ausgelöst durch den Ukraine- Krieg verringert. Der Global Financial Stability Report aus April 2023 betonte, dass die politischen Entscheidungsträger Ressourcen für die Bewertung, das Management und die Abschwächung von Risiken für die Finanzstabilität im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen bereitstellen sollten. Um die Risiken zu mindern, benötigen die Finanzinstitute angemessene Kapital- und Liquiditätspuffer. Dies hat zu einem Rückgang der Investitionen beigetragen 1.

Entwicklung der Industrie

Technologieunternehmen sahen einem schwierigen Jahr 2023 entgegen, in dem das währungsbereinigte Wachstum der Technologieausgaben von Regierungen und Unternehmen mit 3,9 % geringer ausfiel als die 4,7 %, die Forrester im letzten Jahr prognostizierte. Im Jahr 2024 werden sich die wirtschaftlichen Bedingungen aufgrund niedrigerer Energiepreise, nachlassender Lieferengpässe und rückläufiger Inflation verbessern; Technologieausgaben werden um 5,3 % auf 4,7 Billionen Dollar steigen. Software und IT-Dienstleistungen werden bis 2027 69 % der Technologieausgaben ausmachen (gegenüber 60 % im Jahr 2018), da Unternehmen ihre Ausgaben für Cloud, Sicherheit, generative KI und die digitale Wirtschaft erhöhen 2.

1 https://www.imf.org/external/pubs/ft/ar/2023/english/ (ungeprüft)
2 Forrester Forecast Report: Global Tech Market Forecast, 2022 to 2027 (ungeprüft)

Laut dem Forrester-Bericht "Global Tech Market Forecast for 2023 to 2027" wird Software im Jahr 2024 um 10,5 % wachsen, wobei der Schwerpunkt auf Cloud-Umsätzen liegt. 3 IT- Dienstleistungen werden um 4% wachsen, bleiben aber unsicher. Computerausrüstung wird um 3,6 % wachsen, wobei der Schwerpunkt auf Rechenzentren und der Optimierung der Investitionsausgaben durch die Verlängerung der Nutzungsdauer von Servern und Geräten liegt. Das Nordamerika-Geschäft wird um 5,4 % wachsen, trotz der Verlangsamung des realen BIP-Wachstums in den USA im Jahr 2024. Europa (West- und Mitteleuropa) wird um 5,1 % wachsen, was durch den Rückgang der Inflation in der EU von 10,7 % im Vorjahr auf 2,9% im Oktober 2023 begünstigt wird. Das reale BIP-Wachstum in der Eurozone wird 1,2 % erreichen, gegenüber 0,7 % im Jahr 2023. Langfristig werden die Technologieausgaben in Europa zwischen 2024 und 2027 um 5,1 % bis 5,7 % wachsen, angetrieben von höherwertigen Geschäftsaktivitäten und einer höheren digitalen Reife der Unternehmen und der Einführung von Cybersicherheit. 4

Geschäftsverlauf

Betriebsergebnis

2023 2022 Delta
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 17.523 18.096 -573
Betriebliche Aufwendungen/Erträge -17.784 -15.603 -2.181
Sonstige Steuern -56 -97 41
Betriebsergebnis (EBITDA) -317 2.396 -2.713
Zinsen und ähnliche Erträge 894 3 891
Abschreibung, Zinsen, Steuern -398 -1.120 722
Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 179 1.279 -1.100

3 Forrester Forecast Report: Global Tech Market Forecast, 2022 to 2027 (ungeprüft)
4 Forrester Forecast Report: Global Tech Market Forecast, 2022 to 2027 (ungeprüft)

Die wichtigsten Leistungskennzahlen von Hyland Germany sind Umsatz und EBITDA-Marge. Nach einem Anstieg der Umsatzerlöse im Jahr 2021 verzeichnete Hyland Germany in den Jahren 2022 und 2023 einen leichten Rückgang der Umsätze. Im Geschäftsjahr 2023 sank der Umsatz um etwa 3 % auf 17.523 TEUR (Vorjahr: 18.096 TEUR). Das Unternehmen setzt weiterhin auf cloudbasierte Lösungen, die Cloud-Umsätze stiegen im Jahr 2023 nur um 1 % und trugen damit zum Gesamtumsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr (10 TEUR) bei. Während die Wartungserlöse deutlich um 8 % (642 TEUR) stiegen, verringerten sich die Erlöse aus Professional Services um 25 % (671 EUR) und die Lizenz- und Abonnementgebühren um 24 % (478 TEUR). Konzerninterne Umsätze als Vergütung für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Hyland Germany sanken im Vergleich zum Vorjahr um 5 % (222 TEUR). Der Rückgang der cloudbasierten Umsätze war entscheidend für den Gesamtrückgang der Umsätze von 2022 bis 2023. Obwohl wir von 2022 bis 2023 einen Rückgang bei neuen Professional Services-Verträgen beobachteten, der wahrscheinlich auf die Unsicherheit der Kunden hinsichtlich der Finanzmärkte zurückzuführen ist, verzeichneten wir einen Anstieg der Wartungserlöse.

Der Personalaufwand verringerte sich um 4% (520 TEUR) aufgrund des Rückgangs der Zahl der Mitarbeiter (101 Mitarbeiter im Jahr 2023 gegenüber 117 im Jahr 2022)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 39% auf 3.339 TEUR, wovon 1.484 TEUR auf Währungsverluste zurückzuführen sind. Der Materialaufwand stieg im Vergleich zu 2022 um 106% auf 2.992 TEUR. Der Materialaufwand wird durch die zwischen Hyland Germany und Hyland Software UK Operations Ltd. bestehende Konzernvereinbarung bestimmt. Diese Vereinbarung trat am 1. Januar 2022 in Kraft.

Die EBITDA-Marge des Unternehmens betrug im Jahr 2023 -1,5% verglichen mit 13% im Jahr 2022. Obwohl wir bei den Umsatzerlösen ein Wachstum von 1% prognostiziert hatten, gingen die Umsatzerlöse um 3% zurück, während die Kosten stiegen. Obwohl wir eine den Prognosen zuwiderlaufende Entwicklung erlebten, konnte das Unternehmen eine positive EBITDA- Marge vor Währungseffekten von 1,8% erzielen.

Finanzlage

Aktiva (in TEUR) 31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände 312 454
Sachanlagen 714 1.028
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.106 34.985
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.238 6.280
Rechnungsabgrenzungsposten 61 90
Summe Aktiva 28.430 42.837
Passiva (in TEUR) 31.12.2023 31.12.2022
Eigenkapital 18.731 18.551
Rückstellungen 934 8.778
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.775 8.942
Rechnungsabgrenzungsposten 5.990 6.074
Passive latente Steuern O 492
Summe Passiva 28.430 42.837

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 28.430 TEUR (Vorjahr: 42.837 TEUR), wobei das gesamte Umlaufvermögens 27.344 TEUR an der Bilanzsumme ausmacht (Vorjahr: 41.265 TEUR). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich auf TEUR 17.106 von TEUR 34.985, aufgrund eines früheren Konzerndarlehens zwischen Hyland Germany und Hyland Software, Inc., das im April 2023 beglichen wurde. Der Anstieg des Kassenbestands und Guthabens bei Kreditinstituten von 6.280 TEUR im Jahr 2022 auf 10.238 TEUR im Jahr 2023 ist zum Teil wieder auf die Begleichung des Darlehens zurückzuführen.

Die Kapitalrücklage blieb mit 184 TEUR konstant (Vorjahr: 184 TEUR), da der Verlust aus den Verschmelzungen mit der Another Monday Service GmbH Deutschland und der Alfresco AG im Jahr 2021 verbucht wurde und es in den Jahren 2022 und 2023 keine neuen Vorgänge gab, die sich auf dieses Konto auswirkten. Das gezeichnete Kapital blieb unverändert bei 25 TEUR, der Gewinnvortrag betrug 18.342 TEUR und der Jahresüberschuss belief sich auf 179 TEUR, so dass sich ein Eigenkapital von insgesamt 18.731 TEUR ergab (Vorjahr: 18.551 TEUR). Die Gesamtverbindlichkeiten verringerten sich zum Bilanzstichtag auf 9.700 TEUR (Vorjahr: 24.286 TEUR). Die nachfolgende Kapitalflussrechnung gibt einen Überblick über die Herkunft und Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens, aufgeteilt in die drei Bereiche operative Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit.

Cashflow (in TEUR) 2023 2022
Aus dem operativen Geschäft -7.568 -3.411
Aus Investitionstätigkeit -31 -588
Aus Finanzierungstätigkeit 11.556 -16.860
Gesamt 3.957 -20.859

Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg des Finanzierungs-Cashflows in Höhe von 24.816 Tausend Euro im Jahr 2023, der im Wesentlichen auf die Rückzahlung des konzerninternen Darlehens zwischen Hyland Germany und Hyland Software, Inc. zurückzuführen ist.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Chancen- und Risikobericht

Die Softwarebranche wächst ständig und verändert sich schnell. Diese Flexibilität bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Ständig drängen neue Wettbewerber auf den Markt, qualifiziertes Personal ist auf dem Arbeitsmarkt hart umkämpft, und die rasante technische Entwicklung erfordert eine ständige Weiterentwicklung, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Umsätze

Die globalen Ereignisse stellen nach wie vor Unsicherheiten für die gesamte Wirtschaft dar. Trotz dieser Ereignisse und der Herausforderungen für die Weltwirtschaft insgesamt ist insbesondere die Nachfrage nach digitalen Lösungen gestiegen. Als Anbieter dieser digitalen Lösungen kann Hyland Germany in naher Zukunft mit einer stabilen Nachfrage rechnen.

Chancen durch Verschmelzungen und Übernahmen

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Verschmelzungen oder Übernahmen. Im Jahr 2021 erwarb Hyland Software, Inc. drei Unternehmen, von denen die deutschen Einheiten 2021 mit Hyland Software Germany GmbH verschmolzen wurden (Another Monday Service GmbH Deutschland, Alfresco Software AG und pernexas GmbH wurden mit Hyland Software Germany verschmolzen). Das Unternehmen profitiert weiterhin von wachsenden Technologiebereichen wie der Robotic Process Automation (RPA) und einer cloudbasierten Content-Services-Plattform. Die neuen Unternehmen brachten auch ihren bestehenden Kundenstamm in Hyland ein. Dies hat es dem Unternehmen ermöglicht, sein Angebot zu erweitern und neue Möglichkeiten auf dem Markt zu erschließen.

Arbeitnehmer

Das Unternehmen wurde im April 2023 einer umfassenden Umstrukturierung unterzogen. Es wurden mehrere Managementebenen entfernt und die Teamgrößen wurden angepasst. Dies führte letztlich zu einer schnelleren Abwicklung und schnelleren Lösungen intern sowie zu geringeren Kosten.

Das Unternehmen setzt sich für einen respektvollen Umgang mit seinen Mitarbeitern ein. Neben einer fairen Entlohnung und ergebnisabhängigen Komponenten profitieren alle Mitarbeiter von einem breiten Spektrum von Unterstützungsprogrammen, darunter berufliche Fortbildungen, Wellness-Programme und Community-Netzwerke. Das Unternehmen hat ein Anerkennungsprogramm implementiert, Lifestyle-Konten eingeführt, die Prozesse zur Leistungsbeurteilung gestärkt, Schulungen zu den Themen Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugehörigkeit eingeführt und unsere Bemühungen um das Gemeinwesen mit der Global Days of Service Campaign erweitert. Im Jahr 2023 lag die Quote der freiwilligen Mitarbeiterbindung bei über 93 % und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. 4

Vertrieb und Kundenbeziehungen

4 Ungeprüft.

Zu den wichtigsten Risiken, die sich aus den Aktivitäten des Unternehmens ergeben, gehören der Vertriebszyklus, die Produktentwicklung und die Kundenbindung. Die Dauer des Vertriebsszyklus kann schwanken, was zu Schwankungen bei der Umsatzrealisierung von Jahr zu Jahr führen kann. Der Erfolg des Unternehmens hängt zum Teil von seinen Beziehungen zu Lösungsanbietern ab, und eine Verringerung der Verkaufsbemühungen seiner Lösungsanbieter könnte sich erheblich auf seine Einnahmen auswirken. Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, weiterhin technologisch fortschrittliche Produkte zu entwickeln, die wettbewerbsfähig sind und sich erfolgreich in die von seinen Kunden verwendeten Softwareprodukte und -erweiterungen integrieren lassen, könnten die künftigen Umsätze und das Betriebsergebnis negativ beeinflusst werden.

Dem Unternehmen ist es gelungen, die Risiken zu mindern, da das Vertriebsteam weiterhin enge Beziehungen zu seinen Kunden pflegt. Darüber hinaus hat das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen fortgesetzt und sich mit den im Jahr 2021 erworbenen Unternehmen weiter diversifiziert.

Auswirkungen der Situation in der Ukraine und im Nahen Osten

Am 24. Februar 2022 begann Russland mit einer militärischen Invasion in der Ukraine. Die Auswirkungen dieser Invasion haben zu Instabilität und Volatilität auf den Weltmärkten und in der Wirtschaft geführt. Dieser Konflikt ist auch zum Jahresende 2023 noch nicht beendet. Obwohl der Russland-Ukraine-Konflikt in den letzten zwei Jahren keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftsabläufe des Unternehmens hatte, führte die geopolitische Situation zu Sanktionen gegen Russland, was zu steigenden Energiekosten und Inflation beitrug. Infolgedessen schränkten einige Kunden ihre Investitionen aufgrund dieser Bedenken ein. Die Geschäftsführung wird die potenziellen Auswirkungen weiterhin beobachten und alle möglichen Schritte unternehmen, um etwaige negative Folgen für das Unternehmen zu mindern.

Am 7. Oktober 2023 führte eine terroristische Gruppe im Gazastreifen, die Hamas, einen organisierten Angriff auf Israel durch. Dieser Angriff hat einen anhaltenden Konflikt im Gazastreifen, in Israel sowie in anderen Gebieten des Nahen Ostens, einschließlich Libanon, Iran und Syrien, ausgelöst. Auch wenn es keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens gibt, erwarten wir einen ähnlichen Kostenanstieg wie bei den oben erwähnten Unruhen in der Ukraine.

Inflation und Energiekrise

Hyland registriert, dass einige Unternehmen ihre Investitionen aufgrund der aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen, wie Inflation und Energiekrise, genauer unter die Lupe nehmen, was sich jedoch bislang nicht wesentlich negativ auf den Umsatz oder die Vertragsverlängerung ausgewirkt hat.

Die Vereinigten Staaten haben gerade die Präsidentschaftswahlen 2024 abgeschlossen und der gewählte Präsident Donald Trump hat die Absicht geäußert, pauschale Zölle auf ausländische Staaten zu erheben. Zölle sind allgemein dafür bekannt, dass sie zu einer steigenden Inflation für Unternehmen und letztlich auch für Verbraucher beitragen. Bislang wurden noch keine solchen Zölle eingeführt, aber ausländische Unternehmen bereiten sich darauf vor. Wir erwarten, dass die Inflation steigen wird, sollten sie in Kraft treten. Dies hatte weder im Jahr 2023 noch bisher direkte Auswirkungen auf das Unternehmen, aber das Unternehmen beobachtet die Situation weiterhin genau, um Sektoren zu identifizieren, die betroffen sein könnten.

Risikominderung durch Konzernvereinbarungen

Die Intercompany-Vereinbarungen als Limited Risk Distributor (LRD) stellen sicher, dass Hyland Germany kein Produktentwicklungsrisiko trägt, da das Unternehmen letztendlich eine marktübliche Rendite erhält. Durch diese in lokaler Währung garantierte Rendite trägt das Unternehmen auch kein Wechselkursrisiko. Darüber hinaus schließt Hyland Germany zwar direkt Verträge mit seinen Partnern oder Endverbrauchern ab, aber die Gewährleistungsrisiken werden durch die konzerninterne Vereinbarung gemildert.

Gesamtaussage zur Risikosituation

Das Unternehmen hat keine Anzeichen für finanzielle Schwierigkeiten (z.B. Verweigerung von Lieferantenkrediten, Nichteinhaltung gesetzlicher Kapitalanforderungen oder die Notwendigkeit, wesentliche Vermögenswerte zu veräußern) festgestellt. Es gibt keine internen Vorgänge (z.B. arbeitsrechtliche Schwierigkeiten, erhebliche Abhängigkeit vom Erfolg eines einzelnen Projekts oder die Notwendigkeit, den Betrieb erheblich umzustellen) oder externe Vorgänge (z.B. erhebliche Rechtsstreitigkeiten, Verlust eines wichtigen Kunden, einer Lizenz oder eines Lieferanten oder eine nicht versicherte Naturkatastrophe), die den Geschäftsführern bekannt sind.

Das Unternehmen hat keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Prognosebericht

Während viele Unternehmen nach wie vor Bedenken hinsichtlich Inflation und geopolitischer Schwierigkeiten haben, erwartet Hyland Germany immer noch eine Steigerung der Drittumsatzerlöse von etwa 6%. Die Technologiebranche verspricht mit der Geburt der KI und den daraus resultierenden Anforderungen mehr Wachstum denn je. Das Unternehmen treibt weiterhin neue Innovationen voran, die die wiederkehrenden Umsätze weiter ansteigen und sichern werden. Mit diesen Verbesserungen erwarten wir auch, dass die Kosten wie prognostiziert durch die Verfeinerung von Produkt und Service sinken werden.

Der Materialaufwand und die Betriebskosten werden voraussichtlich um 4,6% sinken. Hyland Germany wird weiterhin von den Effizienzgewinnen aus früheren Verschmelzungen profitieren, allerdings wird ein Anstieg der Personalkosten um 4,7% erwartet. Das Unternehmen wird voraussichtlich eine EBITDA-Marge von 4% bis 6% erzielen.

Da die Weltwirtschaft derzeit vor zahlreichen Herausforderungen steht, ist es schwierig, die zukünftige Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben vorherzusagen. Die Geschäftsleitung ist jedoch der Ansicht, dass das Unternehmen über ausreichende Ressourcen verfügt, um seine Operationen in absehbarer Zukunft fortzusetzen, und dass durch die Generierung neuer Geschäfte ein positiver Cashflow aufrechterhalten wird, während die Branche in den kommenden Jahren wächst.

Das Unternehmen hat bisher keine nennenswerten Beeinträchtigungen des Geschäftsverlauf zu verzeichnen und kann seine Leistung weiterhin aufrechterhalten.

Der Start des Unternehmens in das Geschäftsjahr 2024 entspricht bisher unseren Erwartungen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Geschäftstätigkeit für die nächsten zwölf Monate nach der Erstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts gesichert ist.

 

Wiesbaden, 10. Februar 2025

Abby Moskowitz

Prasenjit Dasgupta

Der Jahresabschluss wurde am 14. Februar 2025 festgestellt.

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