LeaseAccelerator Services GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Kulas seit 18.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pit-Stop Systempartner GmbH(vormals: PIT Auto Teile GmbH)Heusenstamm( vormals: München)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz für das Rumpfgeschäftsjahr vom 20. Juli bis 31. Dezember 2009AKTIVSEITE
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.07.-31.12.2009
EUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 51.171.806,56 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 1.770.978,82 |
| 52.942.785,38 | |
| 3. Materialaufwand | -21.305.896,25 |
| 31.636.889,13 | |
| 4. Personalaufwand | -17.299.754,64 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -753.314,56 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -15.515.239,69 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 563,38 |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -103.872,41 |
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -2.034.728,79 |
| 10. außerordentliche Erträge | 2.544.446,00 |
| 11. außerordentliche Aufwendungen | -1.321.162,09 |
| 12. außerordentliches Ergebnis | 1.223.283,91 |
| 13. Jahresfehlbetrag | -811.444,88 |
Die PIT Auto Teile Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat ihren Jahresabschluss unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften.
Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen ausgewiesenen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 werden handelsrechtlich über 5 Jahre abgeschrieben.
Bei den einzelnen Posten des Anlagevermögens werden folgende Nutzungsdauern unterstellt:
| • Firmenwert
gemäß § 255 Abs. 4 Satz 2 ab 2010 |
5 Jahre |
| • Bauten auf eigenen Grundstücken | 30 Jahre |
| • Bauten auf fremden Grundstücken | Laufzeit des Mietvertrages zzgl. Verlängerungsoption |
| • Technische Anlagen und Maschinen | 8 Jahre |
| • Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 Jahre |
| • Software | 5 Jahre |
| • Im Rumpfgeschäftsjahr wurde ein Festwert gemäß § 240 III für Werkzeuge gebildet | 111.076 |
Der Wertansatz der Vorräte erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bestandsrisiken, die sich aus der Verwertbarkeit ergeben, wird bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine pauschaliert ermittelte Wertberichtigung berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen bestehen nicht.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nicht.
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Rumpfgeschäftsjahr ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen für geleistete Kautionen in Höhe von T€ 41 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Restlaufzeiten der übrigen in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen liegen unter einem Jahr. Es bestehen Forderungen in Höhe von T€ 100 gegenüber der Schwestergesellschaft PIT Intellectual Property Limited, Birmingham. Vom Gesamtforderungsbestand Sind zum Stichtag T€ 126 sicherheitsübereignet.
Gezeichnetes Kapital
Das Stammkapital in Höhe von 3.525.000 wird zum 31. Dezember 2009 von der greenB AG, München, gehalten.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 8.109 setzen sich wie folgt zusammen:
| Sonstige Rückstellungen | 2009
(T€) |
| Drohverlustrückstellungen | 1.458 |
| Weihnachtsgeld | 120 |
| Ausstehender Urlaub | 111 |
| Ausstehende Rechnungen | 1.509 |
| Ausstehende Mieten | 1.373 |
| Bonus Mitarbeiter | 208 |
| Berufsgenossenschaft | 507 |
| Überstunden | 745 |
| Sonstige | 1.864 |
| Gesamt | 7.895 |
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 2.400 gegen die Gesellschafterin, sowie in Höhe von T€ 2.125 (Laufzeit> 1 Jahr) gegen die Schwestergesellschaft BluO Cash Pool. Es bestehen ansonsten keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.
Umsätze
Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt und gliedern sich wie folgt:
| Produktgruppe | 2009
(T€) |
| Reifen | 20.218,1 |
| Bremsen | 7.343,1 |
| Stoßdämpfer | 4.710,6 |
| Schalldämpfer | 3.903,8 |
| Öl | 4.140,1 |
| Sonstiges | 10.856,2 |
| Gesamt | 51.171,8 |
Periodenfremde Erträge
Periodenfremde Erträge waren im Berichtsjahr nicht vorhanden.
Außerordentliche Aufwendungen und Erträge
Im Berichtsjahr wurden außerordentliche Erträge i.H.v. T€ 2.544 aus dem Erwerb eines Darlehens zum Nennwert von T€ 2.594 für einen Kaufpreis von T€ 50 erzielt.
Außerordentliche Aufwendungen i.H.v. T€ 1.321 entstanden durch die im Rahmen der Sanierung stattgefundenen Entlassungen von Mitarbeitern. Hieraus resultierten Abfindungen i.H.v. T€ 837 sowie nachlaufende Lohn- und Gehaltszahlungen i.H.v. T€ 484.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat mehrere Mietverträge für Betriebsgebäude und Betriebseinrichtungen sowie Leasingverträge für Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Die Mietverpflichtungen für die festen Grundmietzeiten betragen:
| Geschäftsjahr | T€ |
| 2010 | 16.115 |
| 2011 | 15.321 |
| 2012 | 14.793 |
| 2013 | 14.296 |
| 2014 | 13.427 |
| ab 2015 | 111.291 |
Für die vorhandenen Mietverhältnisse bestehen Avale i.H.v. T€ 923, die zu 100% durch Barhinterlegung abgesichert wurden.
Ferner bestehen Verpflichtungen aus Maschinenleasingverträgen i.H.v. T€ 566 mit einer Restlaufzeit bis 2013. Die jährlichen Verpflichtungen betragen:
| Geschäftsjahr | T€ |
| 2010 | 149.652 |
| 2011 | 149.652 |
| 2012 | 149.652 |
| 2013 | 116.679 |
Es bestehen weitere Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge, die jedoch im Verhältnis zu den übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen von untergeordneter Bedeutung sind.
Honorar des Abschlussprüfers
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 42 und für Steuerberatung T€ 9.
Anzahl der Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Durchschnitt 1.515 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 1.390 Mitarbeiter in den Filialen und 125 Mitarbeiter in der Zentrale in Heusenstamm beschäftigt.
Geschäftsführung
Oliver Apelt, kaufmännischer Geschäftsführer, ist Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer.
Hermann Scheck, Geschäftsführer Vertrieb, ist Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer.
Die Gesellschaft hat gemäß § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterlassen.
Heusenstamm, den 8. März 2010
Die Geschäftsführung
Oliver Apelt
Hermann Scheck
| Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
| Stand
20.07.2009 EUR |
Zugänge
Asset Deal 1.8.2009 EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand
31.12.2009 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 3.480.578,43 | 0,00 | 0,00 | 3.480.578,43 |
| 2. Mietrecht | 0,00 | 23.420,00 | 0,00 | 0,00 | 23.420,00 |
| 3. Software | 0,00 | 205.803,00 | 482.170,00 | 0,00 | 687.973,00 |
| 0,00 | 3.709.801,43 | 482.170,00 | 0,00 | 4.191.971,43 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 6.661.986,26 | 0,00 | 14.681,00 | 6.647.305,26 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 3.134.939,00 | 75.274,13 | 12.197,05 | 3.198.016,08 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 3.646.540,83 | 336.449,35 | 46.131,93 | 3.936.858,25 |
| 0,00 | 13.443.466,09 | 411.723,48 | 73.009,98 | 13.782.179,59 | |
| 0,00 | 17.153.267,52 | 893.893,48 | 73.009,98 | 17.974.151,02 | |
| Abschreibungen | ||||
| kumulierte
Abschreibung Stand 20.07.2009 EUR |
Abschreibungen
des Geschäftsjahres EUR |
kumulierte
Abschreibung auf Abgänge EUR |
kumulierte
Abschreibung Stand 31.12.2009 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Mietrecht | 0,00 | 861,00 | 0,00 | 861,00 |
| 3. Software | 0,00 | 37.893,00 | 0,00 | 37.893,00 |
| 0,00 | 38.754,00 | 0,00 | 38.754,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 68.795,00 | 549,00 | 68.246,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 320.870,13 | 911,05 | 319.959,08 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 324.895,43 | 648,32 | 324.247,11 |
| 0,00 | 714.560,56 | 2.108,37 | 712.452,19 | |
| 0,00 | 753.314,56 | 2.108,37 | 751.206,19 | |
| Buchwerte | ||
| Stand
31.12.2009 EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 3.480.578,43 | 0,00 |
| 2. Mietrecht | 22.559,00 | 0,00 |
| 3. Software | 650.080,00 | 0,00 |
| 4.153.217,43 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 6.579.059,26 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.878.057,00 | 0,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.612.611,14 | 0,00 |
| 13.069.727,40 | 0,00 | |
| 17.222.944,83 | 0,00 | |
Die PIT Auto Teile GmbH hat mit Wirkung zum 01.08.2009 im Rahmen eines Asset-Deals große Teile des operativen Geschäftsbetriebs der Pit-Stop Auto Service GmbH übernommen.
Der Schwerpunkt der deutschlandweiten Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt in der Reparatur und Wartung von Kraftfahrzeugen im Sofortdienst (ohne Voranmeldung) oder aber auf Kundenwunsch mit Terminvereinbarung zu Festpreisen für alle gängigen Marke. Mit rund 400 Spezialwerkstätten für Schalldämpfer-, Stoßdämpfer-, Bremsen-, Reifen-, und Ölwechsel haben wir ein nahezu flächendeckendes Filialnetz und besonderes Werkstattkonzept. Wir haben unser Produktportfolio und die Werkstattdienstleistungen für den Autofahrer kontinuierlich weiterentwickelt und bieten neben der klassischen "Schnellreparatur" ebenso Inspektionen, Klimaservice, Glasreparatur und Glasaustausch an. In unseren Werkstätten kann der Autofahrer die Haupt- und Abgasuntersuchung durchführen lassen. Unsere Zielgruppe ist der Autofahrer mit einem Kraftfahrzeug mit einem Fahrzeugalter von mehr als vier Jahren, aber auch der Flottenkunde mit jüngeren Fahrzeugen.
Die Gesellschaft gehört zu BluO International Affiliates mit Sitz in Luxemburg und München (www.blu-o.eu).
Zahlen zum Reparaturmarkt werden hauptsächlich durch den DAT-Report und den ZDK veröffentlicht. Zudem bietet der Branchendienst der Sparkassen-Finanzgruppe eine Analyse zum Markt der "Kfz-Werkstätten". Die letzten Zahlen sind für das Jahr 2008 verfügbar; Zahlen für 2009 stehen ab März/April zu Verfügung.
Für das Jahr 2009 lassen sich zur Marktlage die folgenden Aussagen treffen. Die Ausführungen im Anschluss daran beziehen sich auf das Jahr 2008.
Die ZDK-Zwischenbilanz für den Zeitraum Januar bis April 2009 ergibt eine hohe Werkstattauslastung von durchschnittlich 82%. Im Jahresvergleich zu 2008 entstand sogar ein Plus von 1,3%.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2009 habe sich laut ZDK die Ertragssituation der Werkstätten im Vergleich zu 2008 leicht verbessert. Die Werkstattauslastung habe in 2009 83% um 2,5% höher gelegen als im Vorjahr. Gemäß ZDK habe sich trotz der vielen Neuwagen, die mit der Umweltprämie angeschafft wurden, das Geschäft mit Reparaturen nicht verringert. Der ZDK geht davon aus, das der rund 2 Millionen Altautobesitzer, die 2009 ihren PKW verschrottet haben, keine Kunden einer Werkstatt waren, sondern die Reparaturen bisher do-it-yourself ausgeführt haben.
Der seit Jahren zu beobachtende Rückgang der Anzahl an Werkstätten hat sich auch 2008 fortgesetzt. In 2007 waren es 39.750 Kfz-Betriebe (davon 19.700 Markenbetriebe) und in 2008 waren es 39.100 Kfz-Betriebe (davon 18.900 Markenbetriebe).
Im Auftrag der Fahrzeughalter wurden 2008 je Pkw 0,96 Wartungsarbeiten, 0,70 Verschleiß- und 0,10 Unfallreparaturen durchgeführt; insgesamt also nur noch 1,76 (2007:1,78; 2006: 1,81; 2005: 1,87) Arbeiten. Trotz des gestiegenen Fahrzeugbestands ist damit die Gesamtzahl der von den Fahrzeughaltern veranlassten Arbeiten noch einmal um 0,6 % zurückgegangen.
Leicht gestiegen ist die Zahl der Unfallreparaturen, bei Verschleißreparaturen als auch bei Wartung waren dagegen Rückgänge zu verzeichnen. Die Vertragswerkstätten hatten in diesem Teilbereich ein Minus zu verzeichnen, die sonstigen Werkstätten konnten dagegen spürbare Zuwächse verzeichnen.
Der Do-it-yourself-Bereich war bei der Fahrzeugwartung konstant. Die Vertragswerkstätten verloren 2008 4% Marktanteil bei der Durchführung von Verschleißreparaturen und haben jetzt einen Anteil von 45%. Bei der Durchführung von Unfallreparaturen fielen sie um zwei Prozentpunkte auf 56%. Die sonstigen Werkstätten gewannen bei Verschleißreparaturen in 2008 einen Marktanteil von 38% nach 33% in 2007 und bei Unfallreparaturen von 36% (2007: 35%). Damit sind die Vertragswerkstätten deutliche Verlierer und die freien Werkstätten deutliche Gewinner.
Die Marktanteile bei Unfall- und bei Verschleißreparaturen, aber auch bei der Wartung zeigen, dass der do-it-yourself- Bereich ziemlich unverändert blieb.
Die Fahrzeugtechnik wird durch den stärkeren Einsatz von Elektronik immer komplizierter, so können Fahrzeughalter bei modernen Fahrzeugen heute schon und in Zukunft vermutlich verstärkt Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht mehr selbst durchführen. Die Halter müssen vielmehr immer häufiger die Hilfe einer Fachwerkstatt in Anspruch nehmen.
Die Zukunft des Wartungs- und Reparaturmarktes wird aber nicht nur von der komplizierten Technik, sondern auch von der wirtschaftlichen Situation der Fahrzeughalter bestimmt werden. Steigende Fahrzeugunterhaltskosten, die ganz wesentlich von den deutlich gestiegenen und - wie zu befürchten ist - auch in Zukunft steigenden Kraftstoffkosten beeinflusst werden, können dazu führen, dass ein Teil der Autofahrer versucht, durch "großzügigen" Umgang mit der Wartung ihres Fahrzeugs Unterhaltskosten einzusparen. In 2008 haben 30% der Fahrzeughalter ganz darauf verzichtet, an ihrem Fahrzeug Wartungsarbeiten durchzuführen oder durchführen zu lassen. Dieser Anteil ist höher als 2007.
Für den Gesamtmarkt gilt, mit zunehmendem Fahrzeugalter wechseln die Fahrzeughalter in großer Zahl von der Vertragswerkstatt in sonstige Werkstätten, die bei den acht Jahre und älteren Fahrzeugen sogar die Vertragswerkstätten überholen. Aber auch Arbeiten im Do-it-yourself werden in dieser Fahrzeug-Altersklasse bevorzugt durchgeführt.
Der Gesetzgeber schreibt die regelmäßige Fahrzeugüberprüfung vor. Eine dieser Überprüfungen ist die so genannte Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO. Diese Hauptuntersuchung wird entweder an einer Technischen Prüfstelle durch eine Überwachungsorganisation durchgeführt, erfolgt aber auch häufig in einer Werkstatt. Dadurch ergeben sich für die Werkstätten zusätzliche Kundenkontakte.
1. Umsatz
Im Berichtsjahr wurde ein Umsatz von Mio. € 51 erzielt. Das Unternehmen betrieb zum Stichtag 405 Filialen.
2. Ergebnis
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2009 bei Minus T€ 2.035.
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 811 wird durch das haftende Eigenkapital in Höhe von T€ 3.525 gedeckt.
Als wesentliche Gründe für das negative Jahresergebnis sind anzuführen:
| • |
Obwohl im 4. Quartal 2009 erstmalig nach 11 Quartalen ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahresquartal erzielt werden konnte, hat die Gesellschaft noch nicht das Breakeven-Umsatzniveau erreicht |
| • |
Belastet wurde das Ergebnis auch durch die im Rahmen der Neuausrichtung des Geschäftsbetriebes notwendigen Personalmaßnahmen, insbesondere durch Abfindungen für den Austausch vieler leitender Mitarbeiter |
| • |
Die zur Umsatzsteigerung eingeleiteten Maßnahmen, wie z.B. Marketing und Schulung der Mitarbeiter führten zu hohen Aufwendungen |
Im Berichtsjahr ergaben sich im Rahmen der Restrukturierung des Unternehmens außerordentliche Erträge durch die Übernahme von Darlehensforderungen unter Nennwert i.H.v. Mio. € 2,5. Dem standen außerordentliche Aufwendungen i.H.v. Mio. € 1,3 insbesondere aus Personalmaßnahmen im Zuge der Neubesetzung der zweiten und dritten Führungsebene gegenüber.
3. Vermögenslage
Im Geschäftsjahr 2009 wurden Kapitalerhöhungen i.H.v. Mio. € 3,5 durchgeführt.
4. Finanzlage
Die Gesellschaft ist finanziert durch die Gesellschafterin und ein verbundenes Unternehmen. Hierzu wurden ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 2.400 und ein Darlehen durch ein verbundenes Unternehmen in Höhe von T€ 2.125 in Anspruch genommen.
5. Personalsituation
Die Anzahl der Mitarbeiter betrug zum Stichtag 1529.
6. Investitionen
Die Investitionen lagen im Rumpfgeschäftsjahr bei T€ 894.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Die Liquidität der Gesellschaft ist nach der Ertrags- und Liquiditätsplanung 2010 und 2011 zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Prolongierung des durch den Gesellschafter gewährten, jederzeit kündbaren, Darlehens in Höhe von Mio. € 2,4 wird hierbei unterstellt. Das durch ein verbundenes Unternehmen gewährte Darlehen in Höhe von Mio. € 2,1 hat eine Mindestlaufzeit bis zum 30.06.2012.
Steigende Öl- und Kraftstoffpreise resultieren in einer zurückgehenden durchschnittlichen Jahresfahrleistung je Kraftfahrzeug und in Folge auch weniger Wartungen und Instandhaltungen sowie Reparaturen. Des Weiteren haben Fahrzeuge neuerer Generation längere Wartungsintervalle. Der Autofahrer verschiebt im Rahmen seines Budgets notwendige Wartungs- und Reparaturleistungen.
In dieser Entwicklung sehen wir auch eine Chance für die Gesellschaft. Die Zukunft des Wartungs- und Reparaturmarktes wird von der komplizierten Technik bestimmt werden, die Autofahrer werden verstärkt Fachwerkstätten in Anspruch nehmen müssen. Die Gesellschaft hat während des Rumpfgeschäftsjahres mit der Bereitstellung von OBD-Geräten in allen Filialen die Voraussetzung geschaffen von dieser Entwicklung zu partizipieren.
Die Marke PIT-STOP hat einen enormen Bekanntheitsgrad und steht für eine günstige Alternative zur Vertragswerkstatt und der freien Werkstatt. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge steigt, und damit auch die Bereitschaft der Autofahrer von der Vertragswerkstatt zu einer günstigeren Alternative zu wechseln.
Die Auswirkungen der Abwrackprämie werden nach unserer Meinung vorrangig kleinere freie Werkstätten und den Markt für do-it-yourself treffen. Fahrzeuge mit einem Restwert von weniger als 2.500 zählen nicht zum Kernsegment von PIT-STOP, da diese überwiegend vom Fahrzeughalter oder mit Hilfe von Bekannten mit geringstem finanziellen Aufwand gewartet und repariert werden. Die Auswirkungen auf das Servicegeschäft dürften damit gering sein. Die durch die Abwrackprämie subventionierten Neuzulassungen finden sich überdurchschnittlich häufig im Segment der kleinen und mittelgroßen Fahrzeuge. Die Bindung der Käufer dieser Fahrzeuge an die Vertragswerkstatt des Automobilherstellers ist geringer, weshalb diese Fahrzeuge früher zu freien Werkstätten wechseln und damit das Marktpotential der Gesellschaft erhöhen.
Die Produktgruppe der Reifen, beinhaltet auch Felgen und Dienstleistungen wie Radwechsel, Wuchten, Reifenmontage und Reifeneinlagerung, hat seit Jahren einen steigenden Anteil am Gesamtumsatz. Die Sonstigen Umsätze verzeichnen die höchsten Zuwächse, dadurch gerät die zu erzielende Gesamtmarge zunehmend unter Druck. Diese beiden Produktgruppen sind die margenschwächsten. Gleichzeitig werden durch die eingeleitete Ausweitung und Optimierung des Glasgeschäfts margenstarke Umsatzanteile hinzugewonnen.
Weitere Chancen sehen wir in der Flächendeckung der Gesellschaft, sowie in der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Die Stärkung unserer Marktposition, größere Einkaufvolumen, effektivere Marketingmaßnahmen sind hier positiv herauszustellen.
Das zwar steigende aber dennoch unterentwickelte Großkunden- bzw. Flottengeschäft bietet ebenfalls Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Hier besteht auch ein direkter Zusammenhang mit der bundesweiten Flächendeckung, da dies eine Voraussetzung für fast alle "KFZ-Flotten" darstellt.
Im übrigen wird auf die Ausführungen zur Marktlage verwiesen.
Gegen potentielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im externen Umfeld (Entwicklung der Branche, politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmen) als auch in den internen betrieblichen Funktionsbereichen (Beschaffung, Operation, Personal, Schulung, Expansion, Marketing und Controlling) sind Systeme etabliert, die diese Risiken rechtzeitig erkennen lassen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten lassen.
Im Rahmen der regelmäßig abgehaltenen Managementmeetings der Geschäftsleitung, und den monatlich durchgeführten Business-Reviews der Muttergesellschaft werden Informationen ausgetauscht und berichtet, diskutiert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Darüber hinaus besteht ein umfangreiches internes Reporting, wie auch ein Reporting an die Muttergesellschaft. Hier werden die Bereiche Operation, Beschaffung, Umsatz, Erfolgsrechnung, Bilanz, Investitionen, Personal, Preisgestaltung, Reklamationsfälle, Lagerbestände, offene Forderungen u.v.m. dargestellt.
Neben dem regelmäßigen monatlichen Reporting wird eine umfangreiche Planung für das Folgejahr erstellt (Budget).
Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr einen umfangreichen 4-Jahres-Plan erstellt.
Im Unternehmen ist eine Revisionsabteilung etabliert, die regelmäßig Finanz-Audits in den Filialen durchführt.
Im Jahr 2010 werden die bereits im Rumpfgeschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Umsatzausweitung fortgesetzt werden. Hierzu zählen insbesondere:
| • |
Weitere Verbesserung der Vertriebsorganisation |
| • |
Umsetzung einer integrierten Markenstrategie inkl. der Revitalisierung des PitStop Markenkerns (JoJoJo und 3 Jungs) |
| • |
Marketingpräsenz während des gesamten Jahres 2010 im Rahmen der Geburtstagsaktion 40 Jahre Pit-Stop |
| • |
Einführung und aktive Vermarktung neuer dienstleistungsorientierter und damit margenstarker Produkte wie z.B. der Inspektion nach Herstellervorgabe mit Eintrag im Serviceheft |
| • |
Ausweitung und Optimierung des Glasgeschäfts |
| • |
Umsetzung der Dialogannahme am Fahrzeug |
| • |
Weitere Optimierung des Filialnetzes |
In der Folge plant die Gesellschaft für das Jahr 2010 mit einer Steigerung des Umsatzes in ihrem ersten vollen Geschäftsjahr auf Mio. € 145. Für das Jahr 2011 wird infolge des Beginns einer Filialexpansion mit einem Umsatzanstieg um 2,8% gerechnet.
Neben der geplanten Ausweitung des Umsatzes und dem daraus resultierenden Anstieg der absoluten Rohmarge werden Optimierungen u.a. im Einkauf und Reduzierungen der sonstigen Kosten (z.B. Mieten) zu einer Stärkung der Ertragskraft des Unternehmens führen. Auf der Basis dieser Ergebnisverbesserungen wird die Gesellschaft gemäß Unternehmensplan im Jahr 2010 ein positives Ergebnis erwirtschaften.
Wir erwarten in den Jahren 2010 und 2011 einen positiven Cashflow.
Heusenstamm, den 8. März 2010
Die Geschäftsführung
Oliver Apelt
Hermann Scheck
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PIT Auto Teile GmbH, Heusenstamm, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 20. Juli bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 10. März 2010
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesllschaft
Dresel, Wirtschaftsprüfer
Schultz, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss der PIT Auto Teile GmbH zum 31.12.2009 wurde am 20. April 2010 festgestellt.
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Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Kokerei
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Drahtlose Telekommunikation und Satellitentelekommunikation
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen