ZWEIRAD-CENTER STADLER BERLIN GMBH

Königin-Elisabeth-Straße 9, 14059 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 96149
Eingetragen
8.3.2005
Branche
Einzelhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Zweirädern, Zubehör und Ersatzteilen für Zweiräder, Bekleidung, Sportartikel, der Betrieb von Werkstätten sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vincent Stadler
seit 20.11.2025
Prokura
Geschäftsführer
Bärbel Stadler
seit 8.3.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bärbel Stadler
Regensburg
30.000 €
60.00%
Caroline Elleke
Berlin
20.000 €
40.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZWEIRAD-CENTER STADLER BERLIN GMBH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der Zweirad-Center Stadler Berlin GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind seit 1936 als Einzelhändler für Zweiradfahrzeuge tätig. Das Unternehmen ist ausschließlich im Familienbesitz und wird von der Familie Stadler professionell geführt. Die Familie versteht dies als Selbstverständnis zu einem vertrauensvollen und kompetenten Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern.

Durch die lange Erfahrung auf dem Markt haben wir Wissen geschaffen um unsere Kunden optimal zu bedienen. Stadler verfügt über eine außerordentliche Sortimentstiefe und -breite in allen Bereichen der Zweiradbranche. Qualität und Service stehen bei uns an oberster Stelle.

Unser Unternehmen bietet den Kunden aufgrund seiner Stärke auf dem Markt und durch effizienten Einkauf und Arbeitsablauf eine einzigartige Auswahl an Fahrrädern, E-Bikes, Fahrradteilen und -Bekleidung in einem großflächigen Haus zu attraktivsten Preisen an. Als Mitglied in der ZEG, der Zweirad Einkaufsgenossenschaft, können wir qualitativ hochwertige Markenprodukte zu günstigen Konditionen an unsere Kunden weiterreichen. Unser Unternehmen verfügt ferner über eine qualifizierte Fachwerkstatt.

1.2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt eigene Produktentwicklung im Bereich der Eigenmarken Dynamics, Exte, Triumph, und DynaBike, die Stadler bei renommierten Fahrradherstellern nach eigenen Entwürfen produzieren lässt. Durch den Direktvertrieb können Preis- und Ausstattungsvorteile an unsere Kunden weitergegeben werden. Ferner haben wir diverse Premium-Marken, wie beispielsweise Scott, Canondale, Rotwild, in unserem Sortiment.

1.3 Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen

Die Zweirad-Center Stadler Berlin GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Berlin unter HRB 96149 B, ist mit einem Stammkapital von TEUR 50 ausgestattet. Handel und Verwaltung befinden sich auf gemietetem Grundbesitz in Berlin. Die Zweirad-Center Stadler Berlin Zwei GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Berichtsgesellschaft.

II. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft war im Jahr 2022 vor allem durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine, Lieferkettenprobleme im Zuge der Corona-Pandemie sowie eine stark steigende Inflation geprägt. So betrug die Inflation im Jahr 2022 rd. 7,9 %. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Berichtsjahr 2022 weiter erholt. Nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im 3. Corona Krisenjahr um 1,9 Prozent höher als im Jahr 2021. Damit gehört Deutschland zu den wachstumsschwächsten Ländern in Europa.

Der Handel hingegen musste eine anhaltende Konsumzurückhaltung im Jahr 2022 feststellen, dies ist insbesondere auf die stark gestiegenen Energiekosten zurückzuführen. Viele Haushalte müssen Mittel auf die Seite legen für Energiekostenabrechnungen. Diese Mittel fehlen für andere Anschaffungen.

Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 % für das Jahr 2023 und einen Zuwachs von 1,3 % für das kommende Jahr bei Inflationsraten von 6,6 % und 3,0 %. Die immer noch große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten.

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Umsatzentwicklung im Fahrradhandel weicht seit Jahren deutlich von der allgemeinen Entwicklung im Einzelhandel ab. Grundsätzlich ist die Entwicklung positiver als in anderen Bereichen. Der Fahrradhandel profitiert dabei besonders vom technischen Fortschritt der Produkte und der zunehmenden Nachfrage nach Rädern mit Elektromotor und neuen Formen der Absatzfinanzierung (Leasing).

Unterjährig hatte die gesamte Branche mit dem Problem der Warenknappheit zu kämpfen. Pandemiebedingte Werksschließungen der Lieferanten und Vorlieferanten führte zu Lieferkettenproblemen mit der Folge dass manche Artikel nicht bzw. nicht im erforderlichen Umfang vorrätig waren. Bei besserer Warenverfügbarkeit wäre ein höherer Absatz möglich gewesen.

Das Lieferkettenproblem hat sich zum Ende des Jahres 2022 anders als von allen erwartet gelöst. Die Lieferengpässe der Vorlieferanten haben sich aufgelöst, Rückstände und teilfertige Produkte werden nun fertig produziert, gehen zum Händler - und müssen in der Regel sofort oder sehr schnell bezahlt werden. Dies hat in der ganzen Branche hohe Lagerbestände seit Ende des Jahres 2022 zur Folge.

Der stationäre Fachhandel dominiert weiterhin (Anteil am Umsatz mit Fahrrädern incl. Online-Fachhandel rd. 76 %) den Markt. Reine Internetversender haben einen Marktanteil von 21 %. SB-Warenhäuser/Discounter/Baumärkte nehmen einen immer geringeren Anteil ein (rd. 4 %).

Der wesentliche Faktor bei der Steigerung des Umsatzes ist der gestiegene durchschnittliche Verkaufspreis pro Fahrrad (2022 bei rd. 1.602 Euro), was vor allem den höheren Verkaufszahlen an E-Bikes geschuldet ist. Hier setzte sich der Trend zum Kauf von Fahrrädern mit hochwertiger Ausstattung weiter fort, vor allem bei E-Bikes.

Der E-Bike-Markt wächst immer stärker. In 2022 wurden in Deutschland rd. 2,2 Mio. E-Bikes verkauft. Der Marktanteil der E-Bikes am Gesamtfahrradmarkt erreichte 48,0 % (2021: 42,5 %). Der Zweirad-Industrieverband rechnet bereits für das Jahr 2023 mit einem Anteil von über 50 %. Die Zahl der verkauften Fahrräder sank im selben Zeitraum von 2,7 auf 2,4 Mio (-7,7%), so dass die Zahl der verkauften Einheiten gesamt von 4,7 auf 4,6 Mio. zurückging (-2 %).

Die Branche geht davon aus, dass sich der positive Trend der letzten Jahre auch weiterhin fortsetzen wird, insbesondere der Trend zu hochwertigen und sicheren E-Bikes.

Bei E-Bikes liegen seit 2021 E-MTB in der Käufergunst vorne (Zuwachs im Jahr 2022 23 %). Bis 2020 waren dies E-Trekkingräder (Rückgang im Jahr 2022 um 4 %).

2.3 Geschäftsverlauf

Der Umsatz resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Fahrrädern nebst Zubehör im Inland. Die Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes des Geschäftsjahres 2022 stellt sich wie folgt dar:

Veränderung zum Vj.
Fahrräder, Fahrradzubehör, Fahrradbekleidung +3,4 %
E-Bikes +22,9 %
Gesamter Einzelhandelsumsatz +10,4 %

2.4. Lage

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und absolut sichere Finanzlage auf.

Stand 31.12.2022 Veränderung zum Vj. Anteil
Bilanzsumme 22.902 T€ +52,1 % 100,0 %
Anlagevermögen 1.006 T€ -23,8 % 4,5 %
Umlaufvermögen 21.893 T€ +59,4 % 81,8 %
Eigenkapital 8.897 T€ +4,5 % 38,8 %

Unser Unternehmen war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und nutzte die Abzugsmöglichkeiten von Skonti aus.

2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Hinblick auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren unseres Unternehmensschwerpunktmäßig die Kennzahlen Umsatzrendite, Wareneinsatz-, und Personalkostenquote heran.

2022 Veränderung zu Vj.
Rohertrag 8.213 T€ +5,6 %
Personal- und Sachaufwand (ohne Abschreibungen) 7.587 T€ +23,7 %
Finanzergebnis 16,3 T€ -24,9 %
Ebit 651 T€ -60,9 %

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Für Deutschland wird für 2023 eine Wirtschaftserholung von rd. 1,8 % erwartet. Die allgemeine weltpolitische Lage und insbesondere der Ukraine-Konflikt kann diese Prognose allerdings schnell widerlegen. Insbesondere höhere Inflationsraten können das Einkaufsverhalten der Verbraucher deutlich negativ beeinflussen und führen zu zahlungswirksamen Ergebnisminderungen.

Die weitere Entwicklung des Unternehmens- sowie der gesamten Firmengruppe Stadler wird von uns im Hinblick auf das unverändert große Wachstumspotenzial des Fahrradmarkts weiterhin als positiv eingeschätzt. Die Position unseres Unternehmens als Marktführer im Bereich des Zweiradeinzelhandels kann für das Geschäftsjahr 2023 weiterhin als gesichert gelten.

Die bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 lässt für das Unternehmen trotz des kühlen Wetters von März bis Mai (das Geschäft funktioniert ähnlich wie ein Eisladen: "Ohne Sonne geht nichts"), durch den andauernden Ukraine-Konflikt sowie der hohen Inflation ausgelöste Kaufzurückhaltung insgesamt einen leicht steigenden Umsatz von rd. 3 % erwarten.

Für 2023 erwarten wir bei einer gleichbleibenden Wareneinsatzquote und gleich bleibenden operativen Kosten ein Betriebsergebnis, das über dem des Vorjahres liegt. Bei den Raumkosten, insbesondere Energiekosten, rechnen wir mit Kostensteigerungen.

Die Planungen für 2023 basieren auf Umsätzen und Ergebnissen, die in der zweiten Jahreshälfte 2022 erzielt wurden sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheit kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen.

Die in 2021 prognostizierte Umsatzentwicklung wurde übertroffen. Der prognostizierte Rückgang des Betriebsergebnises war zutreffend.

IV. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikobericht

Risikomanagementsystem

Im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten ist das Unternehmen branchen- und ertragsorientierten sowie finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Ein Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken aus der operativen Tätigkeit ist in Form von monatlichen Ergebnis- und Kostenträgerrechnungen sowie Kennzahlensystemen im Unternehmen implementiert.

Wir gehen davon aus, dass das übliche Schadensrisiko durch verschiedene Versicherungen ausreichend abgedeckt ist.

Branchenspezifische Risiken

Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens hängt zunächst von der binnenwirtschaftlichen Konjunktur ab. Die deutsche Wirtschaft befand sich in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament bis zur Coronakrise. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist trotz dem im Jahr 2022 hinzugekommenen Ukraine-Konflikt weiterhin auf Rekordniveau bei allerdings steigenden Verbraucherpreisen. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung wegen der Ukrainekrise und der Neuverschuldung mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 Prozent (preisbereinigt, Prognose vom Herbst 2023). Wobei die Entwicklung im Fahrradeinzelhandel in den vergangenen Jahren grundsätzlich deutlich positiver verlief.

Diverse Konkurrenten haben in der Phase der gestörten Lieferketten Mengen bestellt die über den tatsächlich von denen absetzbaren hinausgehen. Zum Teil in der Erwartung der Boom gehe weiter. Diese Unternehmen brauchen kurzfristige Kapitalrückflüsse um die Waren zu bezahlen. Daher ist für das Jahr 2023 mit deutlich größeren Rabattaktionen und einer Marktkonsolidierung zu rechnen.

Angesichts der zunehmenden Verkehrsanteile der Radfahrer wird von der Regierung eine Forcierung des Ausbaus der Radwege gefordert.

Die deutsche Fahrrad-, Fahrradteile und Zubehörindustrie sieht wie der Zweiradhandel aus diesen Gründen positiv in die Zukunft, wenn gleich das Risiko im Warenlager aufgrund der immer schnelleren Weiterentwicklung der Zweiräder, insbesondere der E-Bikes weiter steigen wird.

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund unserer starken Marktposition gehen wir vor dem Hintergrund der positiven Branchenbeurteilung davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken trotz des härteren Preiswettbewerbs und Spannenverlusten in Teilbereichen insgesamt weiterhin beherrschbar bleiben. Der steigende Anteil der E-Bikes am Gesamtumsatz führt im Geschäftsbereich "Fahrräder" zu einer tendenziell niedrigeren Rohertragsquote. Die hierdurch jedoch zu erreichende Umsatzsteigerung führt andererseits in der Tendenz zu einer Verbesserung der Quote der Betriebskosten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Im Hinblick auf die weiterhin stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht zu erwarten.

Währungsrisiken bestehen nicht.

Die Liquiditätslage ist gut. Lieferantenrechnungen werden mit Skonto bezahlt.

Sonstige Risiken

Für unser Unternehmen sehen wir ansonsten neben den allgemeinen Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung im Einzelhandelssektor und der Branche keine speziellen Risiken.

Die allgemeinen Risiken der Zweiradbranche liegen in einer zunehmenden Konzentration auf der Lieferantenseite und Produktionsschwerpunkt in Fernost und der damit verbundenen Lieferkettenthematik. Dies führt zu längeren Lieferzeiten und erhöhter Mittelbindung in steigenden Lagerbeständen. Das Erfordernis der frühen Vor-Order belastet in zunehmendem Maße die Liquidität der Unternehmen. Das hat umso mehr Bedeutung, als die Produkte, insbesondere durch die Ausweitung des E-Bike-Geschäfts immer hochwertiger und damit teurer werden und infolgedessen die Kapitalbindung in den Warenbeständen ständig zunimmt. Durch eine stetige Diversifizierung bei den Lieferanten verhindern wir in eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu kommen.

Der Preiswettbewerb wird durch den Online-Handel weiter verschärft. Innovationen und die immer schnellere Produktentwicklung erfordern seitens des Handels eine sorgsame Überwachung und Kontrolle der Warenbestände, eine zielorientierte Einkaufspolitik und vorausschauende Finanzplanung.

4.2. Chancenbericht

Durch ausgeprägte Service- und Dienstleistungsangebote, geschulte Verkäufer, die frühe Umsetzung neuer Trends und insbesondere die Gewährleistung eines attraktiven Preis-/Leistungsverhältnisses wird unser Unternehmen auch weiterhin der führende Ansprechpartner die Kunden in unserem Einzugsbereich sein. Durch die zu erwartende Marktkonsolidierung 2023/24 können sich aufgrund unserer vorausschauenden Finanzpolitik Übernahmemöglichkeiten von Konkurrenten ergeben.

4.3. Gesamtaussage

Wir gehen von einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens sowohl im Hinblick auf die Umsatzerwartung als auch die Effektivität unserer unternehmerischen Aktivitäten aus.

Die Finanzierung unseres laufenden Geschäfts sowie erforderlicher Investitionen wird auch zukünftig weitestgehend aus eigenen Mitteln möglich sein.

4.4. Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie Veränderungen innerhalb der Zweiradbranche gehören. Das Unternehmen übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Lagebericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen und Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Berlin, den 29.09.2023

gez. Helmut Stadler, Geschäftsführer

gez. Caroline Elleke, Geschäftsführerin

gez. Bärbel Stadler, Geschäftsführerin

Handeslbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.005.923,75 1.320.850,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.398,00 3.604,00
II. Sachanlagen 172.877,00 147.616,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.877,00 147.616,50
III. Finanzanlagen 827.648,75 1.169.629,97
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 727.648,75 1.069.629,97
B. Umlaufvermögen 21.893.111,30 13.731.455,73
I. Vorräte 6.142.932,75 3.355.508,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.742.354,48 6.121.653,01
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.165.773,42 817.155,99
2. sonstige Vermögensgegenstände 12.576.581,06 5.304.497,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.824,07 4.254.294,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.978,05 1.324,16
Aktiva 22.902.013,10 15.053.630,36

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.897.081,89 8.510.063,21
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 8.460.063,21 7.351.090,90
III. Jahresüberschuss 387.018,68 1.108.972,31
B. Rückstellungen 219.322,00 263.165,35
C. Verbindlichkeiten 13.785.609,21 6.280.401,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.611.943,73
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 327.750,65 53.710,12
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.845.914,83 6.226.691,68
Passiva 22.902.013,10 15.053.630,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 8.213.051,85 7.776.048,15
2. Personalaufwand 4.013.711,55 3.363.921,99
a) Löhne und Gehälter 3.294.596,89 2.725.813,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 719.114,66 638.108,08
davon für Altersversorgung 66.063,45 25.741,69
3. Abschreibungen 59.389,37 51.572,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 59.389,37 51.572,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.573.558,75 2.768.752,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.673,34 75.240,63
davon aus verbundenen Unternehmen 3.923,49 15.380,45
davon Erträge aus Abzinsung 14,00 14,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.400,13 53.512,12
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 14,00 28,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 193.156,70 502.920,02
8. Ergebnis nach Steuern 389.508,69 1.110.609,67
9. sonstige Steuern 2.490,01 1.637,36
10. Jahresüberschuss 387.018,68 1.108.972,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Zweirad-Center Stadler Berlin GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt, die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Zweirad-Center Stadler Berlin GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 96149 B

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern).

Die erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für Anschaffungen von geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800 wurde im Geschäftsjahr das Wahlrecht der Sofortabschreibung gewählt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung erfolgt somit nach dem strengen Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 2 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert.

Die aktive Rechnungsabgrenzung betrifft Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen sind im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.185,42 6.895,63 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 13.185,42 6.895,63 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.606.192,68 79.548,24 0,00
Summe Sachanlagen 1.606.192,68 79.548,24 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 1.063.238,82 0,00 341.981,22
3. Genossenschaftsanteile 6.391,15 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.169.629,97 0,00 341.981,22
Summe Anlagevermögen 2.789.008,07 86.443,87 341.981,22
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 20.081,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 20.081,05
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.685.740,92
Summe Sachanlagen 0,00 1.685.740,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 721.257,60
3. Genossenschaftsanteile 0,00 6.391,15
Summe Finanzanlagen 0,00 827.648,75
Summe Anlagevermögen 0,00 2.533.470,72
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.581,42 5.101,63 0,00 0,00 14.683,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.581,42 5.101,63 0,00 0,00 14.683,05
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.458.576,18 54.287,74 0,00 0,00 1.512.863,92
Summe Sachanlagen 1.458.576,18 54.287,74 0,00 0,00 1.512.863,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.468.157,60 59.389,37 0,00 0,00 1.527.546,97
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.398,00 3.604,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.398,00 3.604,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 172.877,00 147.616,50
Summe Sachanlagen 0,00 172.877,00 147.616,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00 100.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 721.257,60 1.063.238,82
3. Genossenschaftsanteile 0,00 6.391,15 6.391,15
Summe Finanzanlagen 0,00 827.648,75 1.169.629,97
Summe Anlagevermögen 0,00 1.005.923,75 1.320.850,47

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.125,00 (Vorjahr: Euro 253.000,00).

Die Restlaufzeiten der Forderungen (Vorjahreswerte in Klammern) entwickelten sich wie folgt:

Art der Forderungen Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2022 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 J.
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 548,4 548,4 0,0
(835,8) (835,8) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 3.165,8 3.165,8 0,0
(817,2) (817,2) (0,0)
sonstige Vermögensgegenstände 12.028,2 12.027,1 1,1
(4.468,7) (4.215,7) (253,0)
Summe 15.742,4 15.741,3 1,1
(6.121,7) (5.868,7) (253,0)

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 124.732,98 (Vorjahr: Euro 168.414,81) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von Euro 6.471,56 (Vorjahr: Euro 1.305,74) enthalten.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Betrag in Höhe von TEuro 3 (Vj. TEuro 2) für noch nicht vereinnahmte "Vorsteuer im Folgejahr abziehbar" erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Der Betrag hat Forderungscharakter.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten ausreichende Beträge für Personalkosten TEuro 141 (Vj. TEuro 141), Gewährleistungen TEuro 50 (Vj. TEuro 46), Abschluss- und Prüfungskosten TEuro 16 (Vj. TEuro 16), Kosten der Durchführung von Betriebsprüfungen TEuro 6 (Vj. TEuro 4), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen TEuro 3 (Vj. TEuro 3), Rückstellungen für Entsorgung Elektronik-Schrott TEuro 3 (Vj. TEuro 3).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 13.785.609,21 (Vorjahr: Euro 6.280.401,80).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (Vorjahres-Werte in Klammern) entwickelten sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2022 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.611,9 6.611,9 0,00 0,00
(0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Erhaltene Anzahlungen 23,8 23,8 0,0 0,0
(38,4) (38,4) (0,0) (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 1.462,1 1.462,1 0,0 0,0
(582,0) (582,0) (0,0) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 327,8 327,8 0,0 0,0
(53,7) (53,7) (0,0) (0,0)
gegenüber Gesellschaftern 5.118,3 5.118,3 0,00 0,0
(5.067,6) (5.067,6) (0,0) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 241,7 241,7 0,0 0,00
(538,7) (538,7) (0,0) (0,0)
Summe 13.785,6 13.785,6 0,0 0,0
(6.280,4) (6.280,4) (0,0) (0,0)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen Euro 118.264,29 (Vorjahr: Euro 420.627,21) auf Steuern und Euro 7.978,77 (Vorjahr: Euro 20.434,95) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 41.820,38 (Vorjahr: Euro 53.710,12) enthalten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Forderungen gegenüber Gesellschafter beläuft sich auf Euro 6.471,56 (Vorjahr: Euro 1.305,74).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 5.118.265,09 (Vorjahr: Euro 5.067.589,19).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen rd. TEuro 18 p.a. aus Leasingverträgen. Daneben bestehen in Höhe von TEuro 1.367.173,20 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen, davon gegenüber Gesellschaftern TEuro 1.367.173,20 p.a.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 108.023,29 (Vorjahr: Euro 0,0) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Nachzahlungen von Beiträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren 70 Angestellte und 24 Arbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer beträgt damit 94.

Darüberhinaus waren 16 Auszubildende beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Helmut Stadler (Kaufmann), Frau Caroline Elleke (Kauffrau) und Frau Bärbel Stadler (Kauffrau) geführt. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils alleine.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe über die Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer) unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Angaben über Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gem. § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Es betsteht eine 100%-Beteiligung an der Zweirad-Center Stadler Berlin Zwei GmbH. Die Zweirad-Center Stadler Berlin Zwei GmbH ist eine mittelgroße GmbH mit einem Stammkapital von Euro 100.000,00. Das Eigenkapital zum 31.12.2022 beträgt Euro 2.931.985,96 der Jahresfehlbetrag 2022 beträgt Euro -516.379,52.

Nachtragsbericht

Wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag waren die Nachwirkungen der weltweit auftretenden Corona-Wellen, die eine Verzögerung in den Lieferketten zur Folge hatten. Auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten auf die Wirtschaft. Insbesondere die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen führen zu deutlich höheren Inflationsraten. Das Bild, das der Abschluss zum Abschlussstichtag vermittelt, wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Ereignisse lagen bis zum Tag der Freigabe zur Veröffentlichung durch die Geschäftsführung nicht vor.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, den 29.09.2023

Zweirad-Center Stadler Berlin GmbH

gez. Helmut Stadler, Geschäftsführer

gez. Caroline Elleke, Geschäftsführerin

gez. Bärbel Stadler, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei der vorstehenden Bilanz und dem vorstehenden Anhang handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ZWEIRAD-CENTER STADLER BERLIN GMBH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZWEIRAD-CENTER STADLER BERLIN GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZWEIRAD-CENTER STADLER BERLIN GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 23.10.2023

NNP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Jürgen Nickl, Wirtschaftsprüfer

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