Wapner Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norman Wapner seit 23.10.2017 | Geschäftsführer |
Klaus Wapner seit 26.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wapner Transport und Handels GmbHMalchinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit 2. Ziele und Strategien II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die Wapner Transport und Handels GmbH wurde am 18.12.2009 gegründet und hat ihren Sitz in Malchin. Sie arbeitet als Dienstleisterin im Transportbereich. Zum Leistungsportfolio gehören vor allem der Transport von Schütt- und Stückgütern im gekühlten und ungekühlten Zustand sowie von Flüssigkeiten. Die Gesellschaft hat sich spezialisiert auf den Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Futter- und Düngemitteln sowie Getränken und Lebensmitteln. Die Unternehmen des Agrarsektors stellen damit eine wesentliche Gruppe der Auftraggeber dar. Des Weiteren werden wir als zuverlässiger Partner von Unternehmen der Lebensmittelindustrie sowie des Groß- und Einzelhandels geschätzt. Im Einsatz sind 66 eigene Sattelzugmaschinen sowie im Jahresmittel ca. 49 gemietete bzw. geleaste Sattelzugmaschinen. 48 der eingesetzten Fahrzeuge sind gasbetrieben (LNG bzw. CNG). Ein Großteil der Mietfahrzeuge sowie der eingesetzten Auflieger werden von der Wapner Spedition GmbH & Co. KG angemietet. 2. Ziele und Strategien Ziel des Unternehmens ist es, durch gesundes Wachstum die Marktanteile weiter auszubauen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine hohe Qualität der Leistungen als grundlegende Voraussetzung hoher Kundenzufriedenheit gelegt. Strategisch wird zur Umsetzung dieser Ziele der Personalentwicklung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. In Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels präsentiert sich das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber, um so seinen Bedarf an motivierten Mitarbeitern, insbesondere im Bereich des Fahrerpersonals, decken zu können. Dabei spielen regelmäßige Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen neben einem leistungsgerechten Vergütungssystem eine wesentliche Rolle. Seit dem Jahr 2020 werden verstärkt LNG-Fahrzeuge eingesetzt. Neben dem ökologischen Aspekt haben wir bei der Investitionsentscheidung insbesondere die Mautbefreiung sowie die zu diesem Zeitpunkt geringeren Betriebskosten als wesentliche Vorteile dieser Antriebstechnologie gesehen. Durch die in Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine spürbaren Veränderungen am Energiemarkt, die unter anderem eine deutliche Verknappung und Verteuerung der LNG-Betriebsstoffe mit sich gebracht haben, mussten wir unsere Strategie erneut anpassen. Ein Baustein wurde dabei die Umrüstung der Fahrzeuge auf Compressed Natural Gas (CNG)-Technik. 2024 werden 17 der Fahrzeuge mit LNG-Antrieb durch Fahrzeuge mit Dieselmotor ersetzt. Als Vision will das Unternehmen auch im Bereich der wasserstoffbetriebenen Nutzfahrzeuge mittelfristig partizipieren und damit den grünen Footprint des Unternehmens weiter verbessern. Des Weiteren könnte künftig der Einsatz synthetischer Kraftstoffe eine mögliche Option sein. Diesbezüglich bleibt die Preisentwicklung abzuwarten. Um auf Schwankungen innerhalb einzelner Bereiche besser reagieren zu können, ist das Unternehmen so aufgestellt, dass deutlich mehr Auflieger als ziehende Einheiten im Fuhrpark (gemietet und eigen) zur Verfügung stehen. Somit können Kundenbedarfe in Spitzenzeiten sowie saisonale Nachfragerückgänge schnell und effizient ausgeglichen werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wapner Transport und Handels GmbH arbeitet neben zahlreichen Mitbewerbern in der Transport- und Logistikbranche. Bundesweit war in 2023 inflationsbedingt ein Rückgang des Frachtaufkommens zu verzeichnen. Die schwache Baukonjunktur aufgrund der stark gestiegenen Zinsen und die mäßige Konsumstimmung sorgten 2023 für einen Rückgang der Güterverkehrsnachfrage, verbunden mit rückläufigen Transportmengen und freien Frachtkapazitäten. Gemäß Jahresbericht 2023 des Bundesamtes für Logistik und Mobilität sank die Verkehrsleistung im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %. 2. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage: Der Geschäftsverlauf wird den Umständen entsprechend insgesamt als positiv bewertet. Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresüberschuss von TEUR 0,5 ab. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 222 geringfügig gestiegen und liegen damit auf Vorjahresniveau. Die Steigerung der Umsätze ist auf erhöhte Frachtpreise zurückzuführen, die Fuhrleistungen waren dagegen aufgrund eines niedrigeren Frachtaufkommens rückläufig. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um TEUR 446, hauptsächlich durch den Rückgang weiterberechneter Aufwendungen an Dritte sowie geringere Versicherungsentschädigungen. Der Materialaufwand verminderte sich um TEUR 1.891. Dies ist hauptsächlich auf gesunkene Fahrzeug-Betriebskosten zurückzuführen. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen die Preisentwicklung für Kraftstoffe. Das Rohergebnis konnte um TEUR 1.667 verbessert werden. Der Personalaufwand erhöhte sich um 21,8 v.H. auf TEUR 6.454 bei durchschnittlich 149 Mitarbeitern nach 131 Mitarbeitern im Vorjahr. Dabei wurde neben der Einstellung zusätzlicher Fahrer auch in den Bereichen Disposition und Abrechnung/ Controlling personell aufgestockt. Die gestiegene Mitarbeiterzahl sowie erhöhte Vergütungen führten insgesamt zum Anstieg des Personalaufwandes. Durch die Anlagenzugänge erhöhten sich die Abschreibungen um TEUR 222. Vermögens- und Finanzlage: Die Bilanzsumme der Wapner Transport und Handels GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 9.964. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 8.037) um 24 % erhöht, insbesondere durch die Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 1.153 sowie den Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 467. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 61 % gekennzeichnet. Die Investitionen des Berichtsjahres betrugen TEUR 2.632. Hinsichtlich der Kapitalstruktur wird eine Eigenkapitalquote von 10% nach 12% im Vorjahr ausgewiesen. Auf der Passivseite erhöhten sich hauptsächlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten für Fahrzeugfinanzierungen um TEUR 999 sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 453. Das langfristige Vermögen der Gesellschaft ist zum überwiegenden Teil langfristig finanziert. Die Investitionen des Jahres 2023 wurden bis auf TEUR 258 langfristig fremdfinanziert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Das kurzfristige Vermögen inklusive der Bankbestände der Gesellschaft zum Bilanzstichtag reicht aus, die kurzfristigen Rückstellungen sowie die Lieferanten- und sonstigen Verbindlichkeiten zu decken. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 4.413. Sie betreffen ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als positiv ein. Der für das operative Geschäft benötigte Finanzbedarf ist gedeckt. Zukünftige Investitionen sollen durch langfristige Kredite finanziert werden. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) betrug TEUR 211 (Vorjahr: TEUR 111). Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit betrug TEUR 2.185 (Vorjahr: TEUR 1.090). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -2.546 (Vorjahr: TEUR -808). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR 828 (Vorjahr: TEUR -582). Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist unser Personal. Der allgemein im Land herrschende Fachkräftemangel ist auch in der Transportbranche nach wie vor ein zu beachtendes Thema. Die Geschäftsleitung sieht als eine ihrer zentralen Aufgaben die Gewinnung von neuen Mitarbeitern und das Halten des bestehenden Personalstamms. Ein weiterer wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Kundenbindung. Kontinuierliche Qualitätsoptimierung soll dazu beitragen, die Kundenbindung weiter auszubauen und zu vertiefen. 4. Gesamtaussage Die Ertragslage entspricht im abgelaufenen Geschäftsjahr den prognostizierten Erwartungen. Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein. Der für das operative Geschäft notwendige Finanzbedarf ist gedeckt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse. Die Branchenentwicklung wird weiterhin durch den Mangel an Fachpersonal gekennzeichnet sein. Wir sehen es als unsere wesentliche Aufgabe an, die Personalfluktuationsrate so gering wie möglich zu halten. Durch den bestehenden Fachkräftemangel ist ein weiterer Anstieg der Personalkosten zu erwarten. Die seit dem 01.12.2023 erhöhte Maut, sowie der Wegfall der Mautbefreiung für LNG-/CNG-Fahrzeuge ab dem 01.01.2024 wird auch zukünftig die Materialkosten belasten. Nach einem Preisrückgang in 2023 ist durch die Erhöhung der CO 2 -Abgabe zukünftig mit einem Anstieg der Kraftstoffpreise zu rechnen. Es wird notwendig sein, diese Mehrkosten durch Preisanpassungen an die Kunden weiterzugeben. Dem sehen wir aber optimistisch entgegen, da Mitbewerber mit den gleichen branchenbezogenen Herausforderungen konfrontiert sind. Insgesamt erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023. Zukunftsorientiert bilden wir für den Bereich Disposition eigene Nachwuchskräfte aus. Bestehende Kundenbeziehungen sollen gefestigt und weiter ausgebaut werden, um so dem Marktrisiko entgegenzuwirken und das bestehende Auftragsvolumen zu sichern. Wir arbeiten derzeit daran, mehr Fahrzeuge in Festeinsätze bei Kunden zu bekommen, um gegen volatile Märkte anzugehen. Dem Risiko des Preisdumpings versuchen wir durch hohe Zuverlässigkeit und Qualität zu begegnen. Ein weiteres Risiko stellt die schwer kalkulierbare Entwicklung der Betriebskosten dar. Insbesondere die Einsatzfaktoren Treibstoff und Maut werden die Entwicklung der Ertragslage maßgeblich beeinflussen. Der Einsatz von LNG-Fahrzeugen hat die Betriebskosten in den vergangenen Jahren wider Erwarten ansteigen lassen, erst seit 2023 sind die LNG-Preise wieder rückläufig. Der Wegfall der Maut beim Einsatz der LNG-Fahrzeuge bis zum Ende des Jahres 2023 konnte diese Entwicklung nicht kompensieren. Die stark gestiegenen Preise im Energiesektor könnten die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Die weitere Entwicklung auf dem Energiemarkt bleibt abzuwarten, mittelfristig sind aus heutiger Sicht positive Zeichen erkennbar, die auf einen weiteren Rückgang der LNG-Preise hindeuten. Die Preise für Dieselkraftstoff sind seit Ende 2022 leicht rückläufig, liegen aktuell aber immer noch auf einem Niveau oberhalb des Durchschnittspreises vor Beginn des Ukrainekrieges. Einen gewichtigen Teil unserer Aufträge erhalten wir von landwirtschaftlichen Betrieben. Das daraus generierte Transportvolumen hängt wesentlich vom Ernteerfolg der Landwirte ab. Das Risiko von Ernteausfällen oder Missernten ist schwer kalkulierbar. Hier spielen Wettereinflüsse eine bedeutende Rolle. Die in den letzten Jahren zu beobachtenden Klimaveränderungen führen zunehmend zu Extremwetterlagen, die sich negativ auf den Ernteerfolg auswirken können. Zur Prozessoptimierung im Bereich Auftragsabwicklung und -fakturierung investieren wir 2024 in ein neues Logistiksystem. Damit werden die wesentlichen Prozesse von der Auftragsannahme bis hin zur Fakturierung weitestgehend digitalisiert und über Schnittstellen miteinander verknüpft. Wie und vor allem wie schnell sich die weltpolitische Lage entwickeln wird, ist weiterhin ungewiss. Die endgültigen Auswirkungen des Ukrainekrieges, der angespannten Lage in Nahost sowie der Energiekrise sind schwer prognostizierbar und müssen jeden Tag aufs Neue bewertet werden.
Malchin, den 09. September 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Wapner Transport und Handels GmbH, mit Sitz in Malchin, ist unter der Nummer 7273 im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichtes Neubrandenburg eingetragen. I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. unter Beachtung der Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Beim Ausweis wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beachtet. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital sowie die Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die gewissen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge i. H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen gegen Gesellschafter. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zinsabgrenzungen zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 326 (Vorjahr TEUR 301), die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nur bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen ausschließlich gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 35.141,87 EUR (Vorjahr 63.255,11 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.085.290,46 EUR (Vorjahr 5.086.215,52 EUR) wurden wie folgt besichert: - Sicherheitsübereignung finanzierter Fahrzeuge. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr in voller Höhe um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Davon betreffen 408.253,04 EUR (Vorjahr 676.804,34 EUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft bedeutsam sind, bestehen nicht. IV. Nachtragsbericht Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. V. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 149 Arbeitnehmer beschäftigt, davon ein kaufmännischer Arbeitnehmer sowie 148 gewerbliche Arbeitnehmer. Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt: - Herr Klaus Wapner, Maxfelde, Geschäftsführer, - Herr Norman Wapner, Kummerow, Geschäftsführer. Bezüglich der Angabe über die Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Malchin, den 09. September 2024 Norman Wapner, Geschäftsführer Klaus Wapner, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wapner Transport und Handels GmbH, Malchin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wapner Transport und Handels GmbH, Malchin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wapner Transport und Handels GmbH, Malchin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 10. September 2024 RBB
GmbH
Jörg Bernstein, Wirtschaftsprüfer |
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