HyPlus Technology GmbH
Roseliesstraße 1, 38126 Braunschweig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nico Bäsecke seit 14.8.2023 | Prokura |
Ralf Holland seit 15.4.2021 | Geschäftsführer |
Igor Krahne seit 15.6.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
I*** K***** | 7.93% |
R*** H****** | 3.96% |
F******** W****** C******** H*** | 2.86% |
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
GOD Management GmbHEigenbeteiligung | 3.96% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Ströhmer Software GmbHAufgelöst | 75.00% |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GOD Gesellschaft für Organisation und. Datenverarbeitung mit beschränkter HaftungBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BILANZ zum 31. Dezember 2020AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2020 bis 31.12.2020GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung,Braunschweig
ANHANG zum 31.12.2020GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH, BraunschweigI. Allgemeine Angaben Die G O D Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH mit Sitz in Braunschweig ist im Handelsregister Braunschweig seit dem 13.02.1985 unter der Nummer HRB 2168 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Nettoanschaffungskosten 800,00 Euro nicht überschreiten, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im gleichen Geschäftsjahr als Abgang behandelt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund der mit den Pensionsberechtigten getroffenen Vereinbarungen in Höhe des Aktivwerts aus den Rückdeckungsversicherungen angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Diese Beträge sind unter Geschäftsjahresabschreibung ebenso wie unter den Abgängen bei den Abschreibungen ausgewiesen. ANLAGENSPIEGEL GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH, Braunschweig zum 31. Dezember 2020
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im nachstehendem Forderungsspiegel dargestellt (Vorjahreszahlen in Klammern):
4. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von Euro 52.400,89 (Vorjahr: Euro 66.679,06) beinhalten im Wesentlichen Versicherungsbeiträge, Lizenzzahlungen und Mietvorauszahlungen. 5. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert Euro 500.600,00. 6. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Gewährleistungen, Rückstellungen für Tantieme sowie Rückstellungen für von Arbeitnehmern noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub und Überstunden. Die Ermittlung der Rückstellungen für Urlaub und Überstungen erfolgte auf Basis der individuellen Daten der einzelnen Mitarbeiter. 7. Angaben zum Abschlussprüferhonorar §285 Nr. 17 HGB Das Honorar für die Prüfung des Einzelabschlusses der Gesellschaft ist in Höhe von 17.000,00 Euro in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Es handelt sich dabei in voller Höhe um Kosten für Abschlussprüfungsleistungen. 8. Verbindlichkeitenspiegel Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist im nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (Vorjahreszahlen in Klammern):
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen:
IV. Sonstige Angaben 1. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
2. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe über die Bezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2020 folgende Arbeitnehmergruppen beschäftigt:
Braunschweig, den 3. Dezember 2021 gezeichnet Ralf Holland gezeichnet Igor Krahne LAGEBERICHT zum 31.12.2020GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH, BraunschweigA. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsmodell der GOD mbH Die Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH (GOD mbH) ist in mehrere Kerngeschäftsfelder unterteilt. Im Bereich Consulting werden Beratungsdienstleistungen in den Segmenten Anforderungsmanagement, Business Architektur, Enterprise Architekturmanagement, Sicherheit, Projektmanagement und Access und Identity Management erbracht. Im Bereich Softwareentwicklung werden Kundenprojekte sowohl auf Gewerk- als auch auf Dienstvertrags-Basis umgesetzt. Der Leistungsumfang erstreckt sich hierbei von der klassischen Cobol-, über etablierte Java-, Net-, DevOps- und SAP-, bis hin zu innovativen modernen Cloud-Entwicklungen. Der Bereich Produktentwicklung vermarktet Lizenzen zu eigenentwickelten Lösungen. Der Bereich Applikation Management erbringt und organisiert Supportdienstleistungen sowohl auf Gewerk- als auch auf Dienstvertrags-Basis. Die Leistungen umfassen die Bereitstellung und den Betrieb von IT Systemen sowie den Anwendungssupport im 24 Stunden an 7 Tagen die Woche. 2. Zusammenfassende Darstellung der Branchensituation Die wirtschaftliche Situation in der Branche der IT-Dienstleistungen war 2020 entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland eher von schwacher Dynamik aber weiterhin aufwärts gerichtet. Pandemiebedingt musste die IT-Branche jedoch Einbußen gegenüber dem Jahr 2019 hinnehmen. Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft trieb das Wachstum in der Branche. Die Krise der exportorientierten Industriezweige in 2019 und 2020, ist aber nicht auf die Unternehmen der IT durchgeschlagen. Das Wachstum der Branche wurde maßgeblich durch die Informationstechnik bestimmt. Die Software Entwicklung und IT-Dienstleistungen trieben dabei den Markt. IT-Dienstleistungen wurden quer durch alle Branchen gefragt, da viele Unternehmen IT-Beratung und Software-Lösungen brauchen, damit neue Produkte und Services angeboten und Geschäftsprozesse optimiert werden können. Jenseits der technologischen Neuerungen hat der Fachkräftemangel die IT Unternehmen in 2020 wie in den vergangenen Jahren begleitet. 3. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung Durch die eingetrübte wirtschaftliche Situation im deutschen IT-Markt hat GOD im Vergleich zum Branchendurchschnitt und zu den regionalen Marktbegleitern seine Positionen trotz leichtem Umsatzrückgang weiter gefestigt. Demgemäß haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um -2,9%, die Bilanzsumme um 8,3% verändert. Die Entwicklung der Umsatzerlöse war aufgrund der Pandemie Situation in 2020 etwas unterhalb des Niveaus des Vorjahres 2019. Jedoch trotz der Pandemie ging ein leichtes Personalwachstum der Tochtergesellschaft GOD Nearshore SE einher. Ihre Personalkapazität war ein wichtiger Teil für das unverminderte anhaltende Umsatzwachstum in dem Geschäftsfeld Softwareentwicklung. Durch die Einbeziehung von bewährten Partnerfirmen und freiberuflich tätigen Beratern wurde die überwiegende Anzahl der Kundenanfragen im Geschäftsjahr 2020 in die konkreten Projektaufgaben überführt. Die dadurch entstandene hohe Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Gesellschaft haben maßgeblich zur Umsatzstabilität beigetragen. B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt negativ entwickelt. Diese Reduzierung ist primär auf den Ramp-Up der Nearhsore Standorte zurückzuführen. Exemplarisch sind hier Beratungsleistungen in innovativen Themen und Projekte in einer sehr frühen Entwicklungsphase zu nennen. Der personelle Minderbedarf, der aufgrund eines leichten pandemiebedingten Auftragsrückganges zu verzeichnen war, wurde unter anderem durch eine Reduzierung von Partnerbeauftragungen umgesetzt. Durch diese Entwicklung haben sich die Materialaufwendungen um 1,4% und die Personalaufwendungen um 0,4 % leicht reduziert. Die Umsatzerlöse haben sich um 2,9 % gegenüber des Vorjahres reduziert. Die GOD mbH hat im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.484,0 erwirtschaftet (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 6.299,4). 2. Finanzlage Die GOD mbH weist einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsäquivalenten aus. Diese belaufen sich per 31.12.2020 auf T€ 20.173,3 (Vorjahr: T€ 15.821,1). Die Erhöhung der Zahlungsmittel beruht im Wesentlichen auf den Einzahlungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 7.212,7. Im Berichtsjahr wurden Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagenvermögen in Höhe von T€ 1,4 sowie für Investitionen in das Sachanlagenvermögen in Höhe von T€ 495,9 getätigt. Darüber hinaus wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 111,3 getilgt. Ferner wurden Auszahlungen an Unternehmenseigner in Höhe von T€ 2.000,0 geleistet. Insgesamt betrachtet war die finanzielle Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 stabil. 3. Vermögenslage 3.1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtszeitraum um T€ 104,9 auf T€ 1.804,3. Die Veränderung zum Vorjahr resultiert unter anderem aus der Zunahme der Beteiligungen in Höhe von T€ 242,9 sowie der Geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau in Höhe von T€ 177,8. 3.2. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.299,2 auf T€ 29.442,5 angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.467,2 auf T€ 8.938,30 gesunken. Dieser Rückgang ist auf das gegenüber dem Vorjahr verringerte Geschäftsvolumen zurückzuführen. Auch die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 555,8 auf T€ 278,5 verringert. Der Anstieg der liquiden Mittel beruht insbesondere auf der Zunahme des Kassen und Bankbestandes. 3.3. Kapitalstruktur Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.483,9 bzw. um 19,9 % erhöht. Dieser Anstieg resultiert aus dem im Geschäftsjahr 2020 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.484,0, dem die Ausschüttung an Unternehmenseigner in Höhe von T€ 2.000,0 gegenübersteht. Für das Geschäftsjahr 2020 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 21.024,4 (Vorjahr T€ 17.540,4) bei einem Gesamtvermögen in Höhe von T€ 31.246,8 (Vorjahr T€ 28.842,6) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 67,3 % (Vorjahr 60,7 %). 3.4. Miet- und Pachtverträge Im Rahmen der Strategie zur Schaffung eines "GOD-Campus" wurde seit 15.09.2019 eine weitere Bürofläche in Braunschweig, Goeppert-Mayer-Straße 1 (Nachbargebäude Roselies 1) zusätzlich zu den bestehenden Büroflächen in Braunschweig Roseliesstraße 1 und Mittelweg 7, angemietet. Zu den Büroflächen Roseliesstraße 1 und Goeppert Mayer Straße 1, die bereits Teil des Campus sind, wurde die Anmietung einer dritten Bürofläche in der Goeppert Mayer Straße 2 für 2021 als Campus Erweiterung initiiert. Um weiterhin einen GOD Standort in der Nähe des Hauptkunden vorzuhalten, wurde zum 01.04.2020 Bürofläche in Wolfsburg, Max von Laue Weg 11b bezogen. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2020 im Rahmen der Arbeitsplatzüberlassung beim Hauptkunden 28 Arbeitsplätze genutzt. Die Strategie zur Schaffung eines "GOD-Campus" wurde im Geschäftsjahr fokussiert weiterverfolgt. Zu den Büroflächen Roseliesstraße 1 und Goeppert Mayer Straße 1, die bereits Teil des Campus sind, wurde die Anmietung einer dritten Bürofläche in der Goeppert Mayer Straße 2 für 2021 als Campus Erweiterung initiiert. 4. Personalbereich Die Verteilung der Angestellten auf die einzelnen Arbeitnehmer-Gruppen sieht wie folgt aus:
Im Laufe des Geschäftsjahres 2020 waren die Arbeitnehmer in den Bereichen Zentrale Verwaltung (Finanz- und Rechnungswesen, Personal, Controlling, Administration) sowie in den Geschäftsfeldern Consulting, Prozesse, Software-Entwicklung und Managed IT tätig. Darüber hinaus bildet die Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und duale Studenten der Informatik aus. Die Regelarbeitszeit für Festangestellte in Vollzeit, Auszubildende und Praktikanten lag im Berichtsjahr bei 40 Stunden in der Woche (Montag bis Freitag) bzw. bei 174 Stunden im Monat. Die wöchentliche Arbeitszeit der Festangestellten in Teilzeit betrug zwischen 20 und 30 Stunden. Die Struktur des Stammpersonals der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr kaum verändert. Angesichts der Unternehmensgröße ist das Ausmaß der natürlichen Fluktuation als gering einzustufen. Der Personalbestand veränderte sich im Berichtsjahr um -0,3 %. Zur Vermeidung von COVID-19 Erkrankungen wurde seitens des Kunden die Freigabe, die eine Leistungserbringung im Homeoffice gestattet, erteilt. Für die Mitarbeiter wurde ab dem 23.03.2020 Homeoffice angeordnet. Diese Maßnahme wird in 2021 weiter fortgesetzt. Mit dieser Maßnahme konnte bisher eine Erkrankungswelle unter den GOD-Mitarbeitern grundsätzlich vermieden werden. Stand heute gibt es nur eine geringe Anzahl < 2 % von COVID-19 Erkrankungen im Unternehmen. Durch den konsequenten Einsatz von Web-Konferenz-Systemen wurden die etablierten Prozesse fortgeführt und die Lieferfähigkeit aufrechterhalten. C. Risiko- und Chancenbericht Das Ziel des Risikomanagements der GOD mbH ist es, Risiken und Chancen frühestmöglich zu identifizieren und zu bewerten, Chancen durch geeignete Maßnahmen wahrzunehmen sowie wirtschaftliche Schäden zu begrenzen. Die wesentlichen Risiken der Geschäftsentwicklung liegen in der geringen Kundendiversifikation und in dem unvorhersehbaren Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die wirtschaftliche Gesamtlage des Unternehmens. Durch eine länger anhaltende COVID-19-Krise können folgende Risiken für das Unternehmen entstehen: 1. Die vorhandenen Beauftragungen werden durch den Kunden storniert oder im Volumen reduziert. 2. Geplante Folgebeauftragungen seitens des Kunden erfolgen nicht. Die bekannten Risiken der COVID-19-Krise, besonders die unbekannten in die Zukunft ausgerichteten Auswirkungen, können nach aktueller Betrachtung Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2021 nehmen. Es ist aber aktuell keine für den Fortbestand von GOD gefährdende Entwicklung feststellbar. Die Lieferfähigkeit kann nicht durch Corona Infektionsfälle beinflusst werden. Durch die Home-Office Verordnung können hier maximal Einzelinfektionen, die Betrieb nicht maßgeblich stören, auftreten. Um den vorgenannten Risiken vorzubeugen, wurden regelmäßige Controlling Aktivitäten stärker ausgeprägt und etabliert. Es werden Forecasts auf Basis der vorhandenen Geschäftszahlen und Planungsannahmen erstellt und dem verantwortlichen Personenkreis in monatlichen Abständen zur Verfügung gestellt. Diese Reporting Aktivität wird optional mithilfe von täglich bzw. quartalsweise erstellten Berichten unterstützt. Die für das 2. Halbjahr geplante Entscheidung über zwei große Rahmenverträge, die für die wirtschaftliche Lage der GOD mbH für die nächsten 3 Jahre von großer Bedeutung sind, wurde auf das 1. Halbjahr 2021 verschoben. Diese Verschiebung hatte keine Auswirkung auf die Auftragssituation, da die bisher vorliegenden Rahmenverträge innerhalb des vertraglich festgesetzten Verschiebungszeitraums verlängert worden sind. Die ausstehende Entscheidung wurde Anfang 2021 getroffen und es wurde einer von zwei Rahmenverträgen bereitgestellt. Das aktuelle Marktgeschehen ist von einer hohen Dynamik geprägt. Die Themen digitale Strategie, Cloud-Technologien, Digitale Transformation und die Transformation zur Elektro-Mobilität verändern permanent die Anforderungen und das Leistungsspektrum aller IT-Dienstleister. Die Themen verankern wir weiterhin fest in unserem Portfolio und schaffen damit einen Mehrwert für unsere Kunden. Mit der Etablierung der E-Mobilität im Automobilbereich und den daraus resultierenden neuen Produktideen und Projekten, die die Innovation und den Einsatz von neuen Technologien fördern, sehen wir eine zusätzliche Entwicklungsperspektive unseres Unternehmens. Die Fähigkeit, notwendige Veränderungen frühzeitig zu erkennen und diese zeitnah zu integrieren und anzustoßen, wird sich zu einer besonderen Charakteristik von GOD mbH entwickeln. D. Voraussichtliche Entwicklung Mit dem aktuellen Personalstamm und der technisch, methodischen und fachlichen Ausrichtung der Geschäftsfelder ist GOD für die nächsten Jahre zukunftssicher aufgestellt. Für die Zukunft wird GOD seine lokalen und Shoring Kapazitäten weiter ausbauen um für die Zukunft die Position als skalierfähiger IT-Dienstleister weiterhin zu festigen und auszubauen. Für das Jahr 2021 rechnen wir mit einer weiteren Wachstumssteigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Dabei gehen wir immer noch von einer wirtschaftlichen Unsicherheit wegen der Auswirkungen des wirtschaftlichen Shutdowns aufgrund der Corona-Pandemie aus. Das Unternehmen rechnet im Geschäftsjahr 2021 mit einem gleichbleibenden Ergebnis wie im Vorjahr 2020. Das vormals anvisierte Ergebnis für das Geschäftsjahr 2021 wird übertroffen. Dabei gehen wir von einer vollen Erfüllung des Geschäftsplanes aus. Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir eine Umsatzsteigerung sowie eine positive Liquiditätsentwicklung. Auf Grund des positiven Zahlungsmittelbestands aus den Vorjahren ist die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens in 2021 gesichert.
Braunschweig, 3. Dezember 2021 gezeichnet Ralf Holland gezeichnet Igor Krahne Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"An die G O D Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der G O D Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G O D Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie enthält die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Braunschweig, 10. Dezember 2021 AudiTax
GmbH
Dipl.-Kfm. Markus Wien, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15. Dezember 2021 festgestellt. Angaben zur Ergebnisverwendung: Die Gesellschafterversammlung hat am 15. Dezember 2021 beschlossen, das Jahresergebnis in vollem Umfang auf neue Rechnung vorzutragen. |
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