SL - Logistik GmbH
Bannmatten 14, 77855 Achern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yvonne, geb. Gresch Bosselmann seit 15.8.2024 | Geschäftsführer |
Klaus Gmeiner seit 15.8.2024 | Geschäftsführer |
Delia Ruschmann seit 15.8.2024 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SL - Logistik GmbHAchernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Rechtsform des Unternehmens setzt auf den gesetzlichen Grundlagen einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf. Wir bieten mit einem eigenen Fuhrpark und Subunternehmern Logistikdienstleistungen rund um den Transport, die Kommissionierung und Lagerung an. Wichtigster Umsatzträger ist die Getränkeindustrie. Unsere Strategie ist auf die Auslastung des eigenen Fuhrparks gerichtet, wobei die professionelle Bedienung unserer langjährigen Bestandkunden oberste Priorität besitzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hatte im Jahre 2023 einen leichten Rückgang zu verzeichnen. Insbesondere die Spätfolgen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und der Corona Pandemie beeinträchtigten die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %. Für das Jahr 2024 und auch für das Jahr 2025 bestehen aber weiterhin große Unsicherheiten. Im Jahre 2023 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 5,9 %. Dadurch wurde der private Konsum gehemmt. Die privaten Konsumausgaben gingen preisbereinigt um 0,7 % zurück. Im Jahre 2024 und 2025 wird mit einem erheblichen Rückgang gerechnet. Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt solide. Der Dienstleistungssektor, in welchem sich auch unsere Gesellschaft befindet, blieb im Jahre 2023 eine zentrale Stütze der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Wirtschaftsbereichs legte mit 0,5 % allerdings weniger dynamisch zu als im Vorjahr (3,0 %). Innerhalb des Sektors entwickelte sich allerdings der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit -1,0 %. Dafür war nicht zuletzt die kraftlose Industriekonjunktur verantwortlich. (Quelle: Bundesverband der deutschen Volksbanken BVR - www.berichte.bvr.de/jahresbericht-2023)) 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Die Auslastung unserer Kapazitäten konnten wir im Rahmen der saisonalen Schwankungen auf einem fast durchgängig hohen Niveau halten. Auf Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Juliane GmbH (Muttergesellschaft) wurde das Jahresergebnis in Höhe von 361 TEUR an das Mutterunternehmen abgeführt. Gegenüber Vorjahr weisen wir leicht niedrigere Umsatzerlöse (-499 TEUR) aus. Mit der Muttergesellschaft wurde die Konzernumlage neu ausgehandelt. Es werden jetzt alle von der Muttergesellschaft bereitgestellten Dienstleistungen berücksichtigt und die Berechnungsgrundlage neu gefasst. In unserer Planung für 2023 gingen wir von einem Umsatz von 20.693 TEUR aus. Tatsächlich lagen die Umsatzerlöse um rund 11 % unter unserer Prognose. Die übrigen Kosten (Personalaufwand, sonstige Aufwendungen) lagen insgesamt inflationsbedingt über Plan. Bemerkbar macht sich hier auch der erneuerte Konzernumlagevertrag, der für zusätzliche Aufwendungen von 643 TEUR im Vergleich zum Vorjahr führt. Der EBIT (Earnings before Interest and Tax) lag 634 TEUR unter Plan, was in der Größenordnung der erhöhten Konzernumlage entspricht. Mit dem Einsatz von hochmodernen LKW mit günstiger Schadstoffklasseneinstufung konnten zusätzlichen Belastungen aus Mautgebühren vermieden werden. Darüber hinaus helfen uns diese effizienten Fahrzeuge, dass die durchschnittlichen Kosten je Fahrzeug nicht weiter ansteigen. 3. Lage Die wesentlichen Einnahmequellen sind Kunden aus der Getränkeindustrie. Sie machen über 2/3 unseres gesamten Umsatzes aus. Somit ist die Ertragslage durch die Entwicklung der Lebensmittelindustrie und die Spezialisierung auf bestimmte Märkte gekennzeichnet. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Sie entspricht der Marktsituation und dem derzeitigen Stand unserer technischen Kapazitäten. Mit unseren Stammkunden bestehen Vertragsklauseln (Dieselindex), um die Preisschwankungen auf dem Kraftstoffmarkt auszugleichen. Gegenüber Vorjahr gingen die Umsatzerlöse um 3 % zurück. Es wurden die Subunternehmerkosten um 12 % gesenkt, was mit einer Verbesserung des Rohertrags gegenüber Vorjahr um 490 TEUR einherging. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (7.635 TEUR) liegen um 373 TEUR bzw. 5 % über dem Vorjahr. Die Personalkosten lagen um 320 TEUR = 9 % über dem Vorjahr und um 810 TEUR unter dem Planansatz. Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Darlehen an Schwester- und nahestehende Unternehmen in Höhe von 2.195 TEUR (Vj 866 TEUR) haben wir deutlich ausgeweitet. Die Darlehen dienen zur Stützung und zum Ausbau unserer mittel- und langfristigen Geschäftsbeziehungen zu den betreffenden Gesellschaften. Das Finanzergebnis brachte einen Überschuss von 20 TEUR (12 TEUR im Vorjahr). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen um 136 TEUR über dem Niveau des Vorjahrs. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zu 2022 um 94 TEUR höher. Auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurde das gesamte Jahresergebnis an die Juliane GmbH (Muttergesellschaft) abgeführt. Aus den vor Abschluss des Ergebnisabführungsvertrags vorhandenen Gewinnen wurden keine Ausschüttungen getätigt. Die Eigenkapitalquote ging auf Grund der um 40,9 % gegenüber dem Vorjahr erhöhten Bilanzsumme auf 15,0 % (Vj 21,1%) zurück. Durch laufende Investitionen in unseren Fuhrpark und die Transportmittel vermeiden wir eine Überalterung des Fahrzeugbestands. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die praktizierte Geschäftspolitik aus der Vergangenheit hat sich auch in 2023 bewährt. Die Strategie wird deshalb auch in den nächsten Jahren konsequent weiterverfolgt. Um die Flexibilität des Unternehmens zu erhalten, wird die Laderaumkapazität stabil gehalten und nicht an kurzfristige Marktschwankungen angepasst. Durch den Einsatz von Fremdunternehmen werden wir flexibel auf die jeweils aktuell herrschende Marktsituation reagieren und dadurch die Auslastung des eigenen Fuhrparks permanent gewährleisten. Durch die kontinuierliche Verbesserung der internen Arbeitsabläufe wird die Ertragskraft des Unternehmens weiter gestärkt, was sich zusätzlich positiv auf das Ergebnis auswirken wird. Wir erwarten, dass sich die Umsatz- und Ertragsentwicklung für die nächsten beiden Jahre auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die Entwicklung der Energie- und Treibstoffkosten werden sicherlich zu Belastungen im Unternehmen führen. Auf Grund der flexiblen Vertragsgestaltungen mit unseren Kunden aber hoffen wir, die notwendige Vorsorge getroffen zu haben. Wir gehen der Grundlage unserer Fahrleistungen pro Fahrzeug davon aus, dass sich die nächsten beiden Jahre auf dem Niveau des Vorjahres bewegen werden. Einflussfaktoren wie Konjunktur, Konsumverhalten und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen können jedoch nur schwer eingeschätzt werden, da gerade die Sparte Spedition und Logistik sehr schnell auf derartige Veränderungen reagiert. Aufgrund von Preisgleitklauseln wird die zukünftige Entwicklung der Kraftstoffpreise keinen nennenswerten Einfluss auf das Ergebnis haben. Das Unternehmen verfügt mit der permanent optimierten Planungsrechnung und einer laufenden Plan- /Ist-Analyse über ein sehr gutes Instrument zur Unternehmenssteuerung. Sollte die wirtschaftliche Entwicklung schlechter oder besser als eingeschätzt verlaufen, werden die Auswirkungen dieser Entwicklungen zeitnah und transparent dargestellt. Dadurch ist eine schnelle Reaktion mit Einleitung von entsprechenden Maßnahmen möglich. Somit stehen fundierte Informationen über Umsatz und Kostenzusammenhänge zur Verfügung, um die Kapazitäten bedarfsorientiert zu steuern. Chancen- und Risikobericht Das IFO Institut hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr 2024 reduziert. Es rechnet mit einer Stagnation der Wirtschaftsleistung, statt wie bislang 0,4 % Wachstum. Auch für das kommende Jahr 2025 senkt das Institut seine Schätzung auf 0,9 %. Erst 2026 sollte die Wirtschaft nun um 1,5 % wachsen. Im Vergleich zu anderen Ländern, steckt die deutsche Wirtschaft in der Krise fest. Entgegen der Erwartungen können sich Industrie und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auf strukturelle Faktoren. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Energiepreisschock und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft setzen etablierte Geschäftsmodelle unter Druck und zwingen Unternehmen, ihre Produktionsstrukturen anzupassen. (Quelle IFO Institut, Konjunkturprognose vom September 2024) Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Konjunktur sowie die Energiepreise entwickeln werden. Vieles wird von der weltpolitischen Entwicklung (Ukraine, naher Osten, Taiwan, China) abhängen. Es stellen längere Transportzeiten in den Lieferketten, höhere Kosten bei Umsetzung von zunehmenden Verwaltungsvorschriften und Bürokratisierung zusätzliche (finanzielle) Belastungen für alle Unternehmen dar. Der Wettbewerbsdruck und die Unsicherheiten zwingen uns zur weiteren Kostenoptimierung und werden die Geschäftspolitik zukünftig maßgeblich bestimmen. Wir konzentrieren uns auf unsere Geschäftsfelder in denen wir unser Fachwissen am gewinnbringendsten einsetzten können und nutzen unsere Chancen am Markt. Die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist ein Schwerpunkt unserer Personalpolitik. Inbesondere der Mangel an Fahrern ist eine Herausforderung, der wir durch überdurchschnittliche Bezahlung, Aquise im Ausland, Hilfe bei der Wohnungsbeschaffung und weiteren Unternstützungsmaßnahmen begegnen. Für 2025 ist die Einführung eines neuen Logistik- und Datenmanagementsystems geplant, die die zwei bestehenden Systeme ablöst. Mit dieser Einführung erwartet die Gesellschaft starke Potentiale in der Optimierung, Überwachung und möglichen Einsparung von Arbeitsprozessen. Die Liquidität sehen wir zukünftig weiterhin als gesichert an. Ein funktionierendes Mahnwesen ist eingerichtet, die auftretenden Forderungsausfälle halten sich in Grenzen. Das Unternehmen finanziert sich im Allgemeinen über die Hausbank und Gesellschafterverbindlichkeiten. Die Finanzierung des Fuhrparks erfolgt teilweise über Leasing und Mietkauf. Wir haben mit einem nahestehenden Unternehmen eine Rangrücktrittsvereinbarung über TEUR 200 geschlossen. Wir erwarten, dass das betroffene Unternehmen mittelfristig in der Lage sein wird, unsere Forderungen zu bedienen. Unser Finanz- und Risikomanagement ist auf die Absicherung der Unternehmensentwicklung und eine nachhaltige Ertragskraft gerichtet. Unsere Risikopolitik ist konservativ ausgerichtet. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind keinerlei Liquiditätsrisiken erkennbar. Die Lage ist zufriedenstellend, wir erwarten keine Engpässe erwarten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet und deshalb auch keine Gefahr im Fortbestand des Unternehmens.
Achern im Januar 2025 SL - Logistik GmbH Yvonne Bosselmann Klaus Gmeiner Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für 2023ALLGEMEINE HINWEISE Die SL - Logistik GmbH hat ihren Sitz in Achern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 701554 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses (§ 288 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben, die wahlweise in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, insgesamt im Anhang dargestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz wurden ebenfalls an dieser Stelle gemacht. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite werden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens, für die Beschaffung des Eigenkapitals und für den Abschluss von Versicherungen, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (in der Regel 5 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (in der Regel zwischen 2 und 10 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für das bewegliche Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Bewegliche und selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Der Anlageabgang wird fiktiv im Folgejahr unterstellt. Bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden bewegliche und selbstständig nutzbare Anlagegüter im Jahr des Zugangs sofort im Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen wurden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Preis- und Kostensteigerung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie werden auf Basis des ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger, fanden im Zuge der Umrechnung das Vorsichtsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) keine Anwendung. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 2.168 (Vj. TEUR 433) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 36 (Vj TEUR 34), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich dabei um Vorsteuerbeträge für die die Eingangsrechnungen noch ausstehen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.251 (Vj TEUR 487) betreffen in Höhe von TEUR 103 (Vj TEUR 84) den Liefer- und Leistungsverkehr und wären vorbehaltlich des gesonderten Ausweises unter dem Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auszuweisen. Daneben resutliert ein Teilbetrag von TEUR 1.149 (Vj TEUR 403) aus Darlehen und wäre vorbehaltlich des gesonderten Ausweises unter dem Posten Sonstige Vermögensgegenstände auszuweisen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sie resultieren aus laufenden Verrechnungen und wären vorbehaltlich des gesonderten Ausweises unter dem Posten Sonstige Verbindlichkeiten auszuweisen. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr betragen TEUR 1.308 (Vj. TEUR 619). Angabe von Art und Form der Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.038.052,41 (Vj. EUR 1.130.662,04) durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Gegenstände und die Abtretung der Außenstände gesichert. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Bei den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften handelt es sich ausschließlich um Dauerschuldverhältnisse, die zum Abschlussstichtag bestanden haben. Bei den geleasten Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um Fahrzeugfinanzierungen, die Mietverträge betreffen Immobilien. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgen keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt der Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge. Demgegenüber stehen Planungssicherheit sowie die Möglichkeit sich kurzfristig an veränderte Bedingungen anpassen zu können. Über den Konzernumlagevertrag werden Funktionen der Verwaltung auf die Muttergesellschaft übertragen und von dort, unter Nutzung von Synergieeffekten, zentral für alle Schwesterunternehmen durchgeführt. Die Gesellschaft benötigt entsprechend kein eigenes Personal für die ausgelagerten Funktionen und profitiert von einem größeren Leistungsspektrum. Im Gegenzug wird die Gesellschaft über eine Umlage, die von der Muttergesellschaft erhoben wird, belastet. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.623. Im Einzelnen betreffen die Verpflichtungen Mietverträge über Hallen, Büro- und Stellflächen sowie Fahrzeugfinanzierungen (Leasingverträge). Ferner besteht ein Konzernumlagevertrag mit der Muttergesellschaft. Die Verträge haben Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.006. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Weitere, wesentliche außerbilanzielle Geschäfte lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Außergewöhnliche Posten Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 642 entstanden. Sie resultieren aus der Erweiterung der von der Muttergesellschaft bereitgestellten Geschäftsbesorgung bei gleichzeitiger Umstellung der Berechnungsgrundlage für die jährliche Vergütung. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 42 (Vj. TEUR 44) Erträge aus der Währungsumrechnung Es werden TEUR 0 (Vj TEUR 8) Erträge aus der Währungsumrechnung ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen / sonstige Steuern Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sonstige Steuern (KFZ-Steuern) in Höhe von TEUR 56 (Vj TEUR 43) ausgewiesen. Zinserträge In den Zinserträgen sind solche aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vj TEUR 1) enthalten. Es werden Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 41 (Vj TEUR 3) ausgewiesen. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind solche aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vj TEUR 1) enthalten. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr Herr Mark Bosselmann (bis 22. Juli 2024), Speditionskaufmann und ab 15. August 2024 Frau Yvonne Bosselmann, Kauffrau und Herr Klaus Gmeiner, Steuerberater, vereidigter Buchprüfer bestellt. Geschäftsführungsbezüge Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaft hat zur Stützung eines nahestehenden Unternehmens mit Datum vom 11. Februar 2024 über ihr zustehende Forderungen in Höhe von TEUR 200 eine Rangrücktrittsvereinbarung geschlossen (wir verweisen hierzu auch auf unsere Erläuterungen im Lagebericht). Im Juli 2024 verstarb plötzlich und unerwartet der bisherige alleinige Geschäftsführer Mark Bosselmann. Die dadurch entstandene Vakanz konnte geschlossen werden. Die Ehefrau Yvonne Bosselmann und der Gesellschafter-Geschäftsführer der Muttergesellschaft Juliane GmbH, Klaus Gmeiner, übernahmen die Geschäftsführung der Gesellschaft. Da sich auch die zweite Führungsebene der SL Logistik sehr gut und schnell auf die neue Situation eingestellt hat, konnten die operativen Aufgaben übergeleitet werden. Sämtliche Kunden und Lieferanten, mit denen Herr Bosselmann persönliche Geschäftsbeziehungen aufgebaut hatte, halten der Gesellschaft die Treue, so daß der Geschäftsbetrieb und damit auch die Umsätze und Ergebnisse keinen negativen Trend ausweisen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den vor organschaftlichen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.019.934,67 (Gewinnvortrag EUR 1.019.934,67 und Jahresüberschuss EUR 0,00) auf neue Rechnung vorzutragen.
Achern, den 7. Januar 2025 Yvonne Bosselmann Klaus Gmeiner Entwicklung des Anlagevermögens 2023SL - Logistik GmbH
Feststellungsdatum § 328 Abs. 1a Satz 1 HGBDer Jahresabschluss 2023 der SL - Logistik GmbH, Achern ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Februar 2025 festgestellt worden. Die Gesellschafterversammlung ist dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Gewinnvortrags, wie er im Anhang wiedergegeben wurde, gefolgt. BESTÄTIGUNGSVERMERKDer zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss und den Lagebericht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SL - Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SL - Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oppenau, den 20. Januar 2025 WPGO
GmbH
Huber, Wirtschaftsprüfer |
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