Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 11703
Eingetragen
1.9.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Das Erbringen aller Dienstleistungen mit dem Leistungsspektrum Infrastrukturdienste, Anwendungen und Geschäftsprozesse. Die modular aufgebauten Lösungen decken Beratung, Entwicklung, Betrieb und Support ab, aktuell mit dem Fokus auf den Geschäftsfeldern Informationstechnologie, Personal, Beschaffung und Logistik sowie Energiewirtschaftliche Services.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Pierre Korzen
seit 20.1.2025
Prokura
Kai Dirk Schwarz
seit 20.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Marcel Wendt
seit 17.1.2022
Prokura
Andreas Dürk
seit 29.3.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Germany
500.000 €
50.00%
VSE Aktiengesellschaft
Germany
500.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

prego services GmbH

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

prego services GmbH, Saarbrücken

1. Grundlagen der Gesellschaft

An den Standorten Saarbrücken und Ludwigshafen entwickelt und betreibt prego services skalierbare, sichere und zukunftsfähige IT- und Businesslösungen für mittelständische Unternehmen der Fokusbranche Energiewirtschaft. Standardisierte IT und BPO (Business Prozess Outsourcing) Lösungen werden darüber hinaus branchenübergreifend angeboten.

Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen aller Dienstleistungen mit dem Leistungsspektrum Infrastrukturdienste, Anwendungen und Geschäftsprozesse. Die modular aufgebauten Lösungen decken Beratung, Entwicklung, Betrieb und Support ab, aktuell mit dem Fokus auf den Geschäftsfeldern Informationstechnologie, Personal und Compliance, Beschaffung und Logistik sowie Utility Services.

Die von prego services erbrachten Leistungen zeichnen sich durch einen hohen Grad an individuellen Lösungen und auf die Kundenbedürfnisse maßgeschneiderte Services aus.

prego services unterhält 2 Standorte in Saarbrücken und Ludwigshafen. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Saarbrücken, Zweigniederlassungen gibt es keine.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren.

Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht.

Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt (Quelle: sachverstaendigenrat-wirtschaft.de).

Der ITK (Informations- und Kommunikationstechnik) Markt wächst: die Informationstechnik als größtes Segment gewinnt mit einem voraussichtlichen Umsatz von 151,5 Mrd. Euro und einem Wachstum von 6,1 % weiter an Bedeutung in der ITK-Branche. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Auch das IT-Hardware Segment verzeichnet mit einem Plus von 4,6 % ein kräftiges Wachstum auf ein Marktvolumen von 54,4 Mrd. Euro. Die IT-Services wachsen auf ein Volumen von 51,7 Mrd. Euro (+4,8 %) (Quelle: bitkom.de).

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Strategiereview durchgeführt und durch die Gesellschafter bestätigt. Die für den Zeitraum 2022 bis 2026 fortgeschriebene 5-Jahres-Strategie stellt eine evolutionäre Weiterentwicklung des bisherigen Wachstumspfades mit einem noch stärkeren Fokus auf die Energiebranche dar. Damit einhergehend wird eine weitere Portfolio-Fokussierung erfolgen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der eingeschlagene Weg insbesondere hinsichtlich der gesetzten Vertriebsziele erfolgreich fortgesetzt werden.

Infolge der allgemeinen Inflationsentwicklung und den daraus folgenden Personalkostensteigerungen vor allem aus Tarifanpassungen konnte das geplante Ergebnisniveau für 2023 nicht erreicht werden. Darüber hinaus wirken die getätigten Investitionen in einen gezielten Personalaufbau durch eine deutlich erhöhte Ausbildungsquote sowie die Investition und die Finanzierung in ein neues S/4HANA-Coresystem ergebnisreduzierend gegenüber dem Plan für das Geschäftsjahr 2023.

2.3 Lage des Unternehmens

Umsatz- und Ertragslage

Das Umsatzvolumen, ohne Umsätze der Verwaltung in Höhe von T€ 131 (Vorjahr T€ 286), lag 2023 um rund 6,8 Mio. € über dem Vorjahreswert und belief sich auf 99,3 Mio. € (Vorjahr 92,6 Mio. €); der korrespondierende Planwert lag bei einem Umsatz von 86,5 Mio. €. Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 23,23 %. Die Umsatzentwicklung ist im Besonderen von den folgenden Bewegungen beeinflusst: eine Erhöhung ergibt sich mit 8,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr im Bereich Materialwirtschaft. Der Umsatz des Bereiches Personal und Compliance liegt mit insgesamt 0,5 Mio. € ebenfalls über Vorjahresniveau. Im Bereich Utility Services hat sich der Umsatz um 0,2 Mio. € reduziert und im Bereich Informationstechnologie ergab sich ein Umsatzrückgang von 2,2 Mio. €. Der Umsatz im Bereich Einkauf & Service liegt auf Vorjahresniveau.

Der Umsatz im externen Markt (außerhalb der Gesellschaftergruppe) konnte deutlich gesteigert werden und liegt mit 33,2 Mio. € (Vorjahr 29,0 Mio. €) über dem Vorjahresniveau und unterstreicht die erfolgreiche vertriebliche Ausrichtung der prego services im externen Geschäft.

Höhere Personalaufwendungen (+2,5 Mio. €), höhere Materialaufwendungen (+6,2 Mio. €), geringere sonstige betriebliche Aufwendungen (-0,8 Mio. €) sowie geringere Abschreibungen (-0,2 Mio. €) tragen unter Berücksichtigung der o.g. Umsatzentwicklung, unfertiger Erzeugnisse und andere aktivierte Eigenleistungen einschließlich geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen (-3,4 Mio. €) zu einem positiven EBIT in Höhe von +1,7 Mio. € (Vorjahr +5,2 Mio. €) bei.

Der im Jahr 2023 entstandene Jahresüberschuss liegt bei T€ 16 (Jahresüberschuss Vorjahr T€ 1.511). Somit ergibt sich eine Abweichung zu dem für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Ergebnis von 1.129 T€ in Höhe von -1.113 T€.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögensstruktur der prego services ist maßgeblich geprägt durch die Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung gegenüber den von den Gesellschaftern bei Gründung der Gesellschaft übertragenen Mitarbeitern mit entsprechend langfristigen Rückstellungen auf der Passivseite. Auf der Aktivseite sind es maßgeblich die Forderungen an die Gesellschafter aus der Weiterverrechnung der Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter. Der sich durch die unterschiedliche Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach bisherigem Handelsrecht und den Vorschriften nach BilMoG ergebende Unterschiedsbetrag wurde unter Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB auch im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1/15-tel aufgeholt.

prego services macht von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1, Satz 2 HGB Gebrauch und bilanziert im Jahresabschluss 2023 aktive latente Steuern in Höhe von T€ 11.826 (Vorjahr T€ 12.373), woraus sich eine Verminderung um T€ 546 ergibt.

Die Bilanzsumme der prego services beträgt 104 Mio. € und liegt damit um 3 Mio. € über dem Vorjahreswert. Grund hierfür ist auf der Passivseite im Wesentlichen die Entwicklung der Verbindlichkeiten (+3,3 Mio. €) und auf der Aktivseite die Abnahme der Vorräte (-2,5 Mio. €) bei Zunahme der Forderungen (+6,4 Mio. €).

Die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen dadurch geprägt, dass sich der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresende um -0,3 Mio. € auf 0,5 Mio. € verringert hat. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -0,8 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €). Dieser ergibt sich aus dem Mittelzufluss aus dem Jahresüberschuss von 0,02 Mio. € (Vorjahr 1,5 Mio. €), den nicht auszahlungswirksamen Abschreibungen auf Anlagevermögen von 1,7 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €), der Abnahme der langfristigen Rückstellungen um 0,5 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €), der Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 0,06 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €), geringere Vorräte von -2,5 Mio. € (Vorjahr +2,7 Mio. €) und der Zunahme an Verbindlichkeiten von 1,7 Mio. € (Vorjahr -0,5 Mio. €) sowie aus dem Mittelabfluss von 6,3 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) aufgrund nicht zahlungswirksamer Erträge aus der Personalkostenverrechnungsvereinbarung, höherer Forderungen und geringerer aktiver latenter Steuern. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt -1,2 Mio. € (Vorjahr -1,6 Mio. €). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -0,3 Mio. € (Vorjahr -0,3 Mio. €). Der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresende 2023 setzt sich aus Bankguthaben 0,5Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €) und Gesellschafter-Dispokredit -1,9 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €) zusammen. Die Liquidität der prego services war im Jahr 2023 jederzeit gewährleistet.

Im Berichtsjahr fanden zwei ordentliche Gesellschafterversammlungen gemäß § 49 Abs. 1 GmbHG statt.

Personal

Im Berichtsjahr waren bei prego services durchschnittlich 471 Mitarbeitende (Vorjahr: 450) sowie 34 Auszubildende (Vorjahr: 28) beschäftigt. Die prego services verfolgt das mittel- und langfristige Ziel, dem Fachkräftemangel durch einen weiteren Ausbau der eigenen Ausbildungsbestrebungen entgegenzuwirken. Die Ausbildungsquote wurde deshalb in 2024 nochmals erhöht. Ebenfalls haben wir den Bereich der Fachtrainees von 4 in 2022 auf 8 in 2023 angehoben. Die zusätzlichen Plätze sind insbesondere im hart umkämpften Bereich IT angesiedelt.

3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zertifizierung

Das Unternehmen lässt sich regelmäßig von unabhängigen Institutionen überprüfen und ist nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität), DIN EN ISO 14001:2015 (Umwelt) sowie im Bereich der Informationstechnologie nach ISO/IEC 27001:2017 (Informationssicherheit) zertifiziert. Für das Rechenzentrum Open Skies One (OSO, Am Halberg 3 in 66121 Saarbrücken) besteht das Zertifikat "TÜV Geprüftes Rechenzentraum - Stufe 3 tekPlus". Außerdem ist das Risikomanagementsystem des Unternehmens nach den Leitlinien der ISO 31000:2018 zertifiziert und die prego services hält für die Hosting Services ein dienstleistungsbezogenes internes Kontrollsystem nach dem International Standard on Assurance Engagements ISAE 3402 vor.

4. Chancen- und Risikobericht

prego services hat einen kontinuierlichen Risikomanagementprozess eingeführt, der quartalsweise durchlaufen wird und eine regelmäßige Überwachung und Aktualisierung des Risikobestandes über die gesamte prego services gewährleistet. Im Risikobestand werden die Risiken nach Risikoklassen und -kategorien eingestuft und entsprechend dieser Priorisierung bearbeitet. Der Risikobestand und die Bearbeitung der Gegenmaßnahmen werden systemgestützt überwacht. Des Weiteren erfolgt eine regelmäßige Meldung des Risikobestandes an die Gesellschafter. Die quartalsweisen Risikoinventuren führten zum Ergebnis, dass im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen, bestandsgefährdenden Risiken identifiziert wurden. Insofern sind aktuell keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Es bestanden im Geschäftsjahr keine Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Im Hauptfokus der prego services steht weiterhin ein ertragreiches Wachstum am externen Markt außerhalb des Gesellschafterumfelds. In den Planungen ist aber auch eine Fortschreibung des gesicherten Bestandsgeschäftes im Gesellschafterumfeld enthalten.

Grundsätzlich gilt für die Planung 2024 ff., dass im Gesellschafterumfeld weiterhin mit möglichst wenigen Risiken geplant wurde und von einem weiterhin tendenziell rückläufigen Geschäft ausgegangen wird.

Die Fokusbranche Energiewirtschaft ist und bleibt in einem massiven Umbruch und bestätigen damit die Strategie der prego services. Prozessoptimierung, Digitalisierung, KI und Cyber-Security sind hierbei die treibenden Megatrends. Bereits laufende konzeptionelle Zukunftsprojekte lösen nach wie vor in den Kundenunternehmen Investitionsstaus aus und neue Geschäftsmodelle sowie Digitalisierungsstrategien sind noch nicht überall ausreichend definiert. Die seit mehreren Jahren vom Unternehmen durchgeführte Studie "Utility4.0" bestätigt weiterhin diese Markttrends. Insoweit erwartet prego services ein schrittweises Auflösen der Investitionszurückhaltung in den kommenden Jahren und eine noch fokussiertere Marktbearbeitung im Rahmen der Unternehmensstrategie. Dementsprechend ist die Neudefinition der zukünftig eigenen Kernkompetenzen und der Outsourcingfelder ein wichtiges Thema im Kundenumfeld der prego services. Zudem wurde im Gesellschafterkreis des Unternehmens in 2023 ein Projekt zur Überprüfung der Leistungstiefe einzelner Services gestartet, die nach Abschluss des Projektes zu Anpassungen im Geschäftsfeldzuschnitt führen können.

Die in allen Geschäftsbereichen definierte zukünftige Ausrichtung in Bezug auf Branche, Zielgruppen, Trends und Technologien, werden jährlich geprüft und fortgeschrieben und trägt damit der oben skizzierten Entwicklung Rechnung. Das Unternehmen hat begonnen, seinen Portfoliomanagementprozess und die Marktbeobachtungskompetenz auszubauen um noch besser die Markt- und Branchenentwicklungen antizipieren zu können.

Die prego services wird in naher Zukunft weiterhin zweigleisig einen Branchen- und Lösungsvertrieb betreiben. Es ist geplant, zum Ende des aktuellen Strategiefensters - also dem Geschäftsjahr 2026 - das Neugeschäft vorrangig aus der Kernbranche Energiewirtschaft zu generieren. Alle Services, die ohne weitere Konfektionierung auch branchenunabhängig angeboten werden können, stehen Kunden auch außerhalb der Energiewirtschaft zur Verfügung. Die kommenden fünf Geschäftsjahre sind in diesem Sinne als Transformationszeitraum hinsichtlich der noch stärkeren Fokussierung in der Marktbearbeitung zu verstehen.

5. Prognosebericht

Der Fokus des Geschäftsjahres 2024 lag weiter auf einer Verstärkung der vertrieblichen Aktivitäten im externen Mark, trotzdem muss das Unternehmen die Fokussierung auf die Sicherstellung des Geschäftsbetriebes im Bestandsgeschäft aufrechterhalten. Die aufgebauten Vertriebs-, Marketing- und Consultingkompetenzen haben auch in 2023 zu einem hohen Auftragseingang geführt und werden in den Folgejahren weiter zu einem stetigen und wirtschaftlichen Wachstum beitragen, wobei im ersten Schritt die Kompensation der Personalkostensteigerungen aus Tariferhöhungen im Fokus steht.

Die jährlich eigenständig durchgeführte Marktstudie zur Digitalisierung in der Energiewirtschaft ("Utility4.0") bescheinigt der prego services als IT- und Servicedienstleister weiterhin gute Wachstumschancen. Bestätigt werden diese Tendenzen in weiteren Marktstudien der EDT Consulting und Ernst & Young. Insbesondere als IT-Dienstleister bestätigen sich weiterhin stabile Renditechancen. Weitere Wachstumschancen ergeben sich speziell in der Energiewirtschaft durch den gezielten Ausbau des BPO-Geschäftes auf der Meter-to-Cash Prozessstrecke und darüber hinaus speziell bei Netzgesellschaften mit spezifischem Lösungsangebot im Bereich Einkauf und Logistik. Über das Business Development wurde in allen Geschäftsfeldern das Lösungsportfolio weiter geschärft. Im Fokus steht weiterhin der Ausbau von Partnerschaften im Prozess Consulting und zur Verlängerung der Werkbank in spezifischen Leistungsfeldern der Informationstechnologie.

Die Marktbearbeitung erfolgt über ein geschäftsfeldübergreifendes Marketingkonzept und fokussiert "maßgeschneiderte" Lösungen für Kunden. Zur Steigerung der Unternehmensbekanntheit wurden bundesweite Kampagnen etabliert. Die überregionale Bekanntheit der prego services ist weiter deutlich gestiegen.

Für 2024 wird gemäß verabschiedeter mittelfristiger Unternehmensplanung ein EBIT von T€ 580 und ein Jahresüberschuss von T€ 104 erwartet. In 2025 wird sich das EBIT auf T€ 391 und der Jahresüberschuss auf T€ 279 verändern.

Neben der geplanten Entwicklung des Wachstums im externen Markt soll die wirtschaftliche Stabilität auch durch eine weitere Verbesserung der innerbetrieblichen Effizienz sichergestellt und ausgebaut werden. Hierzu sind entsprechende Maßnahmen in allen Geschäftsbereichen und Querschnittsfunktionen aufgesetzt. Einen wesentlichen Beitrag soll hierzu das abgeschlossene Projekt "prego.4" zur Einführung einer eigenen SAP-Core-Plattform auf S/4HANA-Technologie leisten. Hier sollen sich schrittweise weitere Prozesseffizienzen und Kosteneinsparungen ergeben. Darüber hinaus steht die Fortsetzung des Ausbaus der Projektmanagement- und Consultingkompetenz für die Erweiterung der vertrieblichen Aktivitäten im Fokus der einzelnen Geschäftsbereiche. Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus die Transformation im Geschäftsbereich Utility-Services, die eine Entwicklung heutiger BPO-Prozessexperten zu entsprechenden Consultingkapazitäten vorsieht.

Die mit der Geschäftsentwicklung verbundenen zukünftigen Investitionen und die erhöhten Umsatzerlöse im externen Markt sowie die deutlich erhöhten Personalkosten sind in der mittelfristigen Planung 2024 - 2028 berücksichtigt und tragen zu einem großen Teil zu den in den folgenden Jahren erwarteten gegenüber den Vorjahren niedrigeren Jahresüberschüssen bei.

Durch die erfolgreiche Fokussierung und kundenorientierte Ausrichtung des Lösungs- und Produktportfolios und der Realisierung nachhaltiger Effekte aus Effizienzsteigerungen sowie den verstärkten Aktivitäten am externen Markt geht die Geschäftsführung auch von einer weiterhin positiven Ergebnisentwicklung über das Geschäftsjahr 2023 hinaus aus.

Mit Ausbruch der Kriegshandlungen in der Ukraine Ende Februar 2022, ergaben sich deutliche Preiserhöhungen im Energiebezug und Schwierigkeiten in den Lieferketten. Die Situation hat sich in 2023 gegenüber 2022 entspannt, ist aber weiter im Fokus des Risikomanagements. Auch hier werden wir weiterhin vorrausschauend und professionell auf sich ggf. ergebende Auswirkungen reagieren.

Neben den genannten Einflüssen ergeben sich aus aktueller Sicht grundsätzlich insgesamt bei der prego services keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024.

 

Saarbrücken, 08.04.2024

Andreas Tzschoppe-Kölling

Thomas Mayerbacher

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.014.309,06 5.624.644,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 461.454,86 736.463,07
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 461.454,86 736.463,07
a. Konzessionen 66.512,33 -55.074,42
b. EDV-Software 394.942,53 791.537,49
II. Sachanlagen 4.533.791,42 4.865.623,24
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.283.361,68 4.849.528,69
a. Geschäftsausstattung 4.283.361,68 4.849.528,69
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 250.429,74 16.094,55
a. technische Anlagen und Maschinen im Bau 250.429,74 16.094,55
III. Finanzanlagen 19.062,78 22.558,48
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 50,00 50,00
a. sonstige Wertpapiere des Anlagevermögens 50,00 50,00
2. Sonstige Ausleihungen 19.012,78 22.508,48
a. Ausleihungen an Mitarbeiter 19.012,78 22.508,48
B. Umlaufvermögen 85.479.099,96 81.949.160,42
I. Vorräte 11.505.940,09 14.052.043,99
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 153.915,74
a. In Arbeit befindliche Aufträge 153.915,74
2. fertige Erzeugnisse und Waren 11.505.940,09 13.898.128,25
a. Fertige Erzeugnisse 11.505.940,09 13.898.128,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 73.414.839,23 67.064.624,69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.989.737,29 6.373.249,19
a. nicht zuordenbar 10.989.737,29 6.373.249,19
2. Forderungen gegen Gesellschafter 57.411.128,89 55.515.651,89
a. Forderungen gegen GmbH-Gesellschafter 57.411.128,89 55.515.651,89
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.313.650,95 2.698.967,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.313.650,95 2.698.967,07
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.700.322,10 2.476.756,54
a. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 276.916,25 284.250,32
b. Umsatzsteuerforderungen 224.058,44 292.379,10
c. Gewerbesteuerüberzahlungen 680.305,58 561.242,00
d. andere Forderungen gegen Finanzbehörden 690.873,66 568.583,00
e. Forderungen gegen Sozialversicherungsträger 12.059,49
f. Forderungen und Darlehen an Mitarbeiter 13.124,02
g. übrige sonstige Vermögensgegenstände 828.168,17 745.118,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 558.320,64 832.491,74
1. Kasse 558.320,64 832.491,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.901.161,00 1.306.157,20
I. sonstige aktive Rechnungsabgrenzung 1.901.161,00 1.306.157,20
D. Allgemeiner aktiver steuerlicher Ausgleichsposten 11.826.286,82 12.372.538,21
Summe Aktiva 104.220.856,84 101.252.500,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.487.607,07 2.471.961,65
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.000.000,00 1.000.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
a. Schlusskapital des letzten Stichtags 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.935.915,00 1.935.915,00
1. des letzten Stichtags 1.935.915,00 1.935.915,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 18.283,58 18.283,58
1. Sonstige ausschüttungsgesperrte Rücklagen 18.283,58 18.283,58
a. des letzten Stichtags 18.283,58 18.283,58
IV. Verlustvortrag 482.236,93 1.993.441,81
1. Des letzten Stichtags -482.236,93 -1.993.441,81
V. Jahresüberschuss 15.645,42 1.511.204,88
B. Rückstellungen 86.847.437,15 87.318.503,89
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 78.642.265,00 79.032.499,00
a. Rückstellungen für Zuschussverpflichtungen für Pensionskassen und Lebensversicherungen 78.642.265,00 79.032.499,00
2. sonstige Rückstellungen 8.205.172,15 8.286.004,89
a. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten 8.205.172,15 8.286.004,89
• nicht zuordenbar 8.205.172,15 8.286.004,89
C. Verbindlichkeiten 14.362.856,97 11.048.167,23
davon gegenüber Gesellschaftern 4.659.827,74 2.248.146,78
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.162.801,10 9.525.798,50
a. nicht zuordenbar 12.162.801,10 9.525.798,50
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.200.055,87 1.522.368,73
davon aus Steuern 1.701.395,16 745.523,18
• Umsatzsteuerverbindlichkeiten 1.254.532,36 318.809,38
• Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 446.862,80 426.713,80
a. gegenüber Mitarbeitern 17.819,13 167.384,03
b. übrige sonstige Verbindlichkeiten 480.841,58 609.461,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 522.955,65 413.867,85
Summe Passiva 104.220.856,84 101.252.500,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 1.724.589,99 5.205.572,05
a) Rohergebnis 49.718.375,26 51.783.550,32
Gesamtleistung 99.648.608,06 92.186.673,68
Umsatzerlöse 99.309.882,81 92.842.916,00
in Umsatzerlöse enthaltener Bruttowert 99.309.882,81 92.842.916,00
Regelsteuersatz 99.309.882,81 92.842.916,00
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 154.384,82 -658.634,23
Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 154.384,82 -658.634,23
andere aktivierte Eigenleistungen 184.340,43 2.391,91
selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände 184.340,43 2.391,91
sonstige betriebliche Erträge 5.689.391,54 8.969.053,84
Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens 0,00 588,24
Erlöse aus Verkäufen des Anlagevermögens 0,00 588,24
Erlöse aus Verkäufen von Sachanlagen 0,00 588,24
Erlöse aus Verkäufen von sonstigen Sachanlagen 0,00 588,24
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 258.702,57
andere sonstige betriebliche Erträge 5.689.391,54 8.709.763,03
Materialaufwand 55.619.624,34 49.372.177,20
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 55.619.624,34 49.372.177,20
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 40.578.876,29 33.297.254,22
Regelsteuersatz 40.578.876,29 33.297.254,22
Aufwendungen für bezogene Waren 15.040.748,05 16.074.922,98
Wareneinkauf zum Regelsteuersatz 15.040.748,05 16.074.922,98
b) Personalaufwand 37.405.281,92 34.958.233,38
Löhne und Gehälter 30.982.045,04 28.911.906,55
übrige Löhne und Gehälter 30.982.045,04 28.911.906,55
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.423.236,88 6.046.326,83
soziale Abgaben 5.627.331,88 5.384.404,26
für übrige Arbeitnehmer 5.627.331,88 5.384.404,26
davon Aufwendungen für Altersversorgung 795.905,00 661.922,57
für übrige Arbeitnehmer 795.905,00 661.922,57
c) Abschreibungen 1.729.449,03 1.927.390,52
nicht zuordenbar 1.729.449,03 1.927.390,52
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 8.859.054,32 9.692.354,37
Miet- und Pachtaufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter 2.378.825,67 2.228.984,20
nicht zuordenbar 2.378.825,67 2.228.984,20
Aufwendungen für Leasing 960.374,49 401.604,78
Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter 357.755,01 401.604,78
übrige Leasingaufwendungen 357.755,01 401.604,78
übrige Leasingaufwendungen 557.836,01
nicht zuordenbare Leasingaufwendungen 44.783,47
Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge 131.622,63 182.443,86
Aufwendungen für den Fuhrpark 521.588,06 585.806,78
Werbeaufwand 24.873,78 83.947,00
Verwaltungsaufwendungen 113.940,88 99.230,55
Aufwendungen für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit 436.139,51 484.511,42
beschränkt abziehbare Betriebsausgaben 35.316,52 29.935,52
Aufwendungen für Geschenke 4.899,46 8.963,11
abziehbare Aufwendungen für Geschenke 1.420,32 7.140,83
nicht abziehbare Aufwendungen für Geschenke 139,90
nicht zuordenbare Aufwendungen für Geschenke 3.479,14 1.682,38
Bewirtungsaufwendungen (gesamt) 30.417,06 18.464,41
Bewirtungsaufwendungen, abziehbar 21.437,00 10.510,94
Bewirtungsaufwendungen, nicht abziehbar 4.183,20
nicht zuordenbar 8.980,06 3.770,27
sonstige beschränkt abziehbare Betriebsausgaben 2.508,00
Spenden 2.508,00
nicht zuordenbar 2.508,00
Reisekosten Arbeitnehmer 119.920,36 68.424,90
Frachten / Verpackung 27.796,28 38.533,95
Aufwendungen für Kommunikation 166.829,71 200.047,79
Rechts- und Beratungskosten 741.818,56 456.452,85
Fortbildungskosten 266.878,61 352.603,22
sonstige Aufwendungen für Personal 67.413,29 6.622,57
übliche Abschreibungen auf Forderungen 15.500,00
Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 16.432,79 -1.226,69
Erlöse aus Verkäufen des Anlagevermögens 1.226,69
Erlöse aus Verkäufen von Sachanlagen 1.226,69
Erlöse aus Verkäufen von sonstigen Sachanlagen 1.226,69
Anlagenabgänge Anlagevermögen 16.432,79
Anlagenabgänge Sachanlagen 16.432,79
Anlagenabgänge von sonstigen Sachanlagen 16.432,79
andere ordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen 2.849.283,18 4.458.931,67
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -1.367.504,97 -2.656.848,45
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.602,40 930,69
nicht zuordenbar 2.602,40 930,69
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.370.107,37 2.657.779,14
Zinsen 1.370.107,37 2.657.779,14
Übrige Zinsaufwendungen 1.370.107,37 2.657.779,14
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 341.439,60 1.037.518,72
a) Körperschaftsteuer -214.958,00 549.399,00
b) Solidaritätszuschlag 30.216,00
nicht zuordenbar 30.216,00
c) Gewerbesteuer 680.319,00
d) Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen 362.264,13
nicht zuordenbar 362.264,13
e) Sonstige Steuern 556.397,60 139.848,85
4. Ergebnis nach Steuern 15.645,42 1.511.204,88
Jahresüberschuss 15.645,42 1.511.204,88

Anhang zum Jahresabschluss für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

der prego services GmbH

Allgemeine Hinweise

Die prego services GmbH mit Sitz in Saarbrücken hat als Unternehmensgegenstand das Erbringen aller Dienstleistungen mit dem Leistungsspektrum Infrastrukturdienste, Anwendungen und Geschäftsprozesse. Die modular aufgebauten Lösungen decken Beratung, Entwicklung, Betrieb und Support ab, aktuell mit dem Fokus auf den Geschäftsfeldern Informationstechnologie, Personal, Beschaffung und Logistik sowie Energiewirtschaftliche Services.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 11703 eingetragen.

Gesellschafter der prego services GmbH sind die VSE Aktiengesellschaft mit Sitz in Saarbrücken (50 %) und die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein (50 %).

Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der für das Geschäftsjahr gültigen Fassung wurden beachtet. Gleiches gilt für rechtsformspezifische Vorschriften aus dem GmbH-Gesetz. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

AKTIVA

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die immateriellen Vermögengegenstände, die sich noch in der Entwicklung befinden, werden ebenfalls mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Der Wert der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände unterliegt ebenfalls einer Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 Satz 1 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Bau befindliche Sachanlagen werden ebenfalls zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB.

Die Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern und orientieren sich an der steuerlichen AfA Tabelle. Abschreibungen auf Sachanlagen werden seit dem Jahr 2010 linear vorgenommen. Für die vor dem 01.01.2008 sowie im Jahr 2009 zugegangenen beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens wurde aus steuerlichen Gründen (§§ 254, 279 Abs. 2 HGB a.F.) die degressive Abschreibungsmethode gewählt. Mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ist die umgekehrte Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz zwar entfallen, jedoch wurde von dem in der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB (Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch) vorgesehenen Wahlrecht zur Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften Gebrauch gemacht. Die degressive Abschreibung dieser Vermögensgegenstände wird daher fortgeführt (mit Übergang zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt).

Ausleihungen bestehen im vollem Umfang aus Finanzanlagen und sind mit den Nennwerten bilanziert.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt bei den Waren grundsätzlich mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten, bei den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zu den Herstellungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt.

Flüssige Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden mit dem Nennwert bilanziert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert und unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 31,87 % (im Vorjahr 31,88 %) angesetzt. Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen (insbesondere der Ansatz der degressiven Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen) wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G der Heubeck AG - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Für die Abzinsung wurde eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Abzinsungssatz zum Bilanzstichtag beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Eine Dynamisierung der Renten zwischen 1,8 % und 2,0 % je nach anzuwendender Pensionsordnung (Vorjahr einheitlich 1,8 %) und ein Gehaltstrend von 2,75 % bzw. 3,0 % (Vorjahr 2,75 %) wurden berücksichtigt. Die gesetzliche Neuregelung ist zum 17.03.2016, dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten. Als Abzinsungsfaktor wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 75 Abs. 7 EGHGB n. F. vorzeitig im Jahresabschluss 2015 erstmals der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre statt wie zuvor üblich der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T-EUR 863 (Vorjahr T-EUR 4.554). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Die Ausschüttungssperre für den abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB n. F. wurde berücksichtigt.

Der ursprüngliche Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen zum 01.01.2010 zwischen altem Recht und BilMoG betrug T-EUR 6.775 und wird jährlich zu einem Fünfzehntel ergebniswirksam als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Stichtag beläuft sich der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen noch auf T-EUR 451.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken und sind mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt.

(2) Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Posten enthält neben den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen, darunter auch noch Immaterielle in der Entwicklung, im Wesentlichen Softwarelizenzen.

(3) Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T-EUR 1.025 (Vorjahr T-EUR 1.544) betreffen ausschließlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

(4) Finanzanlagen

Unter den Finanzanlagen sind im Wesentlichen die Arbeitgeberbaudarlehen ausgewiesen.

(5) Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich um noch unfertige Erzeugnisse und Leistungen fertigzustellender Kundenaufträge und um Lagermaterial. Wegen fehlender Gängigkeit bestimmter Lagermaterialien werden hierauf in Abhängigkeit von der Umschlagshäufigkeit Abschläge vorgenommen.

(6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte belaufen sich auf T-EUR 10.990 (Vorjahr T- EUR 6.373). Auf die Nettoforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf T-EUR 59.724 (Vorjahr T-EUR 58.215) und resultieren aus der Personalverrechnungsvereinbarung (T-EUR 57.411, Vorjahr T-EUR 55.516) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T-EUR 2.313, Vorjahr T-EUR 2.699).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern, geleistete Anzahlungen sowie Forderungen aus noch zu erwartenden Bonusgutschriften von Lieferanten.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen die Gesellschafter aus der Personalverrechnungsvereinbarung haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

(7) Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet im Voraus geleistete Zahlungen für Wartungs- und Serviceleistungen.

(8) Aktive latente Steuern

Der in der Bilanz ausgewiesene Saldo der latenten Steueransprüche und -schulden resultiert aus den folgenden Bilanzposten:

Steuersatz 31.12.2023: 31,87
%
Temporäre Differenz aktiv / passiv (-) Latente Steuern 31.12.2023 aktiv / passiv (-) Latente Steuern 31.12.2022 aktiv / passiv (-)
Aktiva
- Anlagevermögen -527 T-EUR -228 T-EUR - 210 T-EUR
Passiva
- Rückstellungen 37.652 T-EUR 12.054 T-EUR 12.583 T-EUR
Saldo 38.179 T-EUR 11.826 T-EUR 12.373 T-EUR

In der Berichtsperiode ergibt sich eine aktive Steuerlatenz, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB aktiviert wurde.

(9) Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen basieren auf Gutachten der Willis Towers Watson GmbH.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Vorsorgen im Personalbereich (Vorruhestand, Altersteilzeit, Tantiemen, nicht genommener Urlaub, Jubiläumszuwendungen), die Abrechnungsverpflichtung im Geschäftsbereich Billing sowie noch ausstehende Rechnungen.

(10) Verbindlichkeiten

Angaben
in T-EUR
31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit weniger als 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit länger als 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit länger als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.503 7.503 0 0
(Vorjahr) (7.278) (7.248) (30) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.660 2.443 1.790 427
(Vorjahr) (2.248) (328) (1.920) (726)
sonstige Verbindlichkeiten 2.206 1.857 343 0
(Vorjahr) (1.522) (1.061) (461) (98)
davon aus Steuern 1.701 1.701 0 0
(Vorjahr) (746) (746) (0) (0)
Summe 14.369 11.803 2.133 427
(Vorjahr) (11.048) (8.637) (2.411) (824)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus den aufgenommenen Darlehen (T- EUR 1.918, Vorjahr T- EUR 2.218), aus dem Finanzclearing (T-EUR 1.928, Vorjahr T-EUR 3) und aus Lieferungen und Leistungen (T-EUR 813, Vorjahr T-EUR 27). Aus den Verbindlichkeiten aus den Darlehen ergibt sich eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von T-EUR 427 (Vorjahr T-EUR 726). In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Ablösebetrag auf den Personalkostenzuschuss des ehemaligen Gesellschafters Enovos Deutschland SE aus dem Jahr 2014 enthalten (T-EUR 461, Vorjahr T-EUR 579), der in Anlehnung an die tatsächlich anfallenden Kosten bis zum Jahr 2039 aufgelöst wird. Hieraus ergibt sich eine Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr T- EUR 98).

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Alle Verbindlichkeiten sind nicht gesichert.

(11) Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten ist eine Zahlung des ehemaligen Gesellschafters Enovos Deutschland SE aus dem Jahr 2014 zur Übernahme von Altersversorgungsverpflichtungen eingestellt (T-EUR 108, Vorjahr T-EUR 136), die bis zum Jahr 2039 vollständig aufgelöst wird. Weiterhin sind hier Kundenzahlungen enthalten (T-EUR 415, Vorjahr T-EUR 278), deren Erträge in den Folgejahren realisiert werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen (T-EUR 3.750, Vorjahr T-EUR 3.552), Leasingverträgen (T-EUR 4.635, Vorjahr T-EUR 4.025) sowie der Personalgestellung (T- EUR 879, Vorjahr T-EUR 832).

In den zuvor genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Folgejahres sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T-EUR 358 (Vorjahr T-EUR 496) gegenüber der VSE Aktiengesellschaft und in Höhe von T-EUR 1.127 (Vorjahr T-EUR 1.120) gegenüber der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT enthalten.

Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo in Höhe von T-EUR 3.533 (Vorjahr T-EUR 3.370).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(12) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen der folgenden Bereiche:

Bereich 2023
T-EUR
2022
T-EUR
Personal und Compliance 2.673 2.139
Einkauf & Service 2.864 2.824
Materialwirtschaft 46.354 37.836
Informationstechnologie 31.094 33.251
Utility Services 16.324 16.507
Zwischensumme 99.310 92.557
Verwaltung 131 286
GESAMT 99.441 92.843

Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse beträgt im Geschäftsjahr T-EUR 889 (Vorjahr T-EUR 912).

(13) sonstige betriebliche Erträge

Den überwiegenden Teil bilden Erträge aus Personalverrechnungsvereinbarungen, Weiterberechnungen der Aufwendungen an die Leasinggesellschaft aus dem Aufbau des eigenen SAP Systems sowie aus vereinbarten Bonuszahlungen diverser Lieferanten.

Der Anteil der periodenfremden Erträge beläuft sich auf T-EUR 929 (Vorjahr T-EUR 316). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Auflösungen von Rückstellungen.

(14) Materialaufwand

2023
T-EUR
2022
T-EUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 40.579 33.297
Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.041 16.075
Summe 55.620 49.372

(15) Personalaufwand

2023
T-EUR
2022
T-EUR
Löhne und Gehälter 30.982 28.921
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 6.454 6.046
- davon für Altersversorgung (563) (662)
Summe 37.436 34.958

In 2023 ergab sich folgende Struktur der Beschäftigten:

Im Berichtsjahr standen durchschnittlich 432 (Vorjahr 405) Mitarbeiter in einem unbefristeten, 31 (Vorjahr 33) Mitarbeiter in einem befristeten und 8 (Vorjahr 12) Mitarbeiter in einem ruhenden Arbeitsverhältnis.

Insgesamt sind dies im Berichtsjahr durchschnittlich 471 (Vorjahr 450) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende).

(16) Abschreibungen

Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf T-EUR 1.729 (Vorjahr T-EUR 1.927).

(17) sonstige betriebliche Aufwendungen

Sie beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen, Beratungskosten, Schulungsaufwendungen, Verwaltungskosten, Aufwendungen für Telekommunikation und Marketing, Kfz-Kosten sowie Kosten der kaufmännischen Geschäftsbesorgung. Das Gesamthonorar der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt T-EUR 69 und betrifft mit T-EUR 44 Abschlussprüfungsleistungen und mit T-EUR 25 sonstige Prüfungsleistungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T- EUR 525 (Vorjahr T-EUR 567) enthalten.

Außerordentliche Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aus der BilMoG-Umstellung in Höhe von T-EUR 451 ergeben.

(18) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge resultieren überwiegend aus der Verzinsung aus Bankguthaben (T-EUR 4, Vorjahr T-EUR 0), Verzugszinsen (T-EUR -2, Vorjahr T-EUR 0) und der Verzinsung der Arbeitgeberdarlehen (T-EUR 1, Vorjahr T-EUR 1).

(19) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen (T-EUR 1.370, Vorjahr T-EUR 2.658) betreffen mit T-EUR 755 (Vorjahr T-EUR 2.536) die Aufzinsung von. Die Zinsen gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf T-EUR 615 (Vorjahr T-EUR 113).

(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen im Geschäftsjahr insgesamt T-EUR 331. Darin enthalten ist ein Aufwandssaldo aus der latenten Steuerabgrenzung in Höhe von T-EUR 546.

sonstige Angaben

Die Geschäftsführung ist auf der Folgeseite aufgeführt.

Die Angaben hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Berichtsjahres sind keine wesentlichen Geschäftsvorfälle oder Ereignisse zu verzeichnen, die zu einer Bestandsgefährdung der Gesellschaft führen oder die Wirtschaftlichkeit signifikant beeinflussen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge (§ 268 Abs. 8 HGB, § 253 Abs. 6 HGB)

Aus folgenden Sachverhalten ergeben sich zum Ende des Geschäftsjahres nachstehende ausschüttungsgesperrte Beträge:

In T-EUR 31.12.2023 31.12.2022
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 782 792
Ansatz aktiver latenter Steuern 11.826 12.373
Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen (10-Jahresdurchschnittszinssatz zu 7-Jahresdurchschnittszinssatz) 863 4.554
Gesperrter Betrag 13.471 17.719

Ein erwirtschafteter Jahresüberschuss ist darüber hinaus nicht ausschüttungsfähig, solange er aufgrund gesetzlicher Regelungen mit bestehenden Verlustvorträgen verrechnet werden muss.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.

Geschäftsführung

Andreas Tzschoppe-Kölling

Löchgau

Thomas Mayerbacher (ab 01.03.2024)

Kaiserslautern

 

Saarbrücken, 08. April 2024

Andreas Tzschoppe-Kölling, Geschäftsführer

Thomas Mayerbacher, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 12. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die prego services GmbH, Saarbrücken

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der prego services GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der prego services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger[1]weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteil

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde."

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