Zatro Infra GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Ernst Volker Schmeer seit 20.1.2025 | Prokura |
Pierre Korzen seit 20.1.2025 | Prokura |
Kai Dirk Schwarz seit 20.1.2025 | Prokura |
Thomas Patrick Mayerbacher seit 12.3.2024 | Geschäftsführer |
Marcel Wendt seit 17.1.2022 | Prokura |
Andreas Dürk seit 29.3.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
prego services GmbHSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023prego services GmbH, Saarbrücken1. Grundlagen der Gesellschaft An den Standorten Saarbrücken und Ludwigshafen entwickelt und betreibt prego services skalierbare, sichere und zukunftsfähige IT- und Businesslösungen für mittelständische Unternehmen der Fokusbranche Energiewirtschaft. Standardisierte IT und BPO (Business Prozess Outsourcing) Lösungen werden darüber hinaus branchenübergreifend angeboten. Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen aller Dienstleistungen mit dem Leistungsspektrum Infrastrukturdienste, Anwendungen und Geschäftsprozesse. Die modular aufgebauten Lösungen decken Beratung, Entwicklung, Betrieb und Support ab, aktuell mit dem Fokus auf den Geschäftsfeldern Informationstechnologie, Personal und Compliance, Beschaffung und Logistik sowie Utility Services. Die von prego services erbrachten Leistungen zeichnen sich durch einen hohen Grad an individuellen Lösungen und auf die Kundenbedürfnisse maßgeschneiderte Services aus. prego services unterhält 2 Standorte in Saarbrücken und Ludwigshafen. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Saarbrücken, Zweigniederlassungen gibt es keine. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt (Quelle: sachverstaendigenrat-wirtschaft.de). Der ITK (Informations- und Kommunikationstechnik) Markt wächst: die Informationstechnik als größtes Segment gewinnt mit einem voraussichtlichen Umsatz von 151,5 Mrd. Euro und einem Wachstum von 6,1 % weiter an Bedeutung in der ITK-Branche. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Auch das IT-Hardware Segment verzeichnet mit einem Plus von 4,6 % ein kräftiges Wachstum auf ein Marktvolumen von 54,4 Mrd. Euro. Die IT-Services wachsen auf ein Volumen von 51,7 Mrd. Euro (+4,8 %) (Quelle: bitkom.de). 2.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Strategiereview durchgeführt und durch die Gesellschafter bestätigt. Die für den Zeitraum 2022 bis 2026 fortgeschriebene 5-Jahres-Strategie stellt eine evolutionäre Weiterentwicklung des bisherigen Wachstumspfades mit einem noch stärkeren Fokus auf die Energiebranche dar. Damit einhergehend wird eine weitere Portfolio-Fokussierung erfolgen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der eingeschlagene Weg insbesondere hinsichtlich der gesetzten Vertriebsziele erfolgreich fortgesetzt werden. Infolge der allgemeinen Inflationsentwicklung und den daraus folgenden Personalkostensteigerungen vor allem aus Tarifanpassungen konnte das geplante Ergebnisniveau für 2023 nicht erreicht werden. Darüber hinaus wirken die getätigten Investitionen in einen gezielten Personalaufbau durch eine deutlich erhöhte Ausbildungsquote sowie die Investition und die Finanzierung in ein neues S/4HANA-Coresystem ergebnisreduzierend gegenüber dem Plan für das Geschäftsjahr 2023. 2.3 Lage des Unternehmens Umsatz- und Ertragslage Das Umsatzvolumen, ohne Umsätze der Verwaltung in Höhe von T€ 131 (Vorjahr T€ 286), lag 2023 um rund 6,8 Mio. € über dem Vorjahreswert und belief sich auf 99,3 Mio. € (Vorjahr 92,6 Mio. €); der korrespondierende Planwert lag bei einem Umsatz von 86,5 Mio. €. Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 23,23 %. Die Umsatzentwicklung ist im Besonderen von den folgenden Bewegungen beeinflusst: eine Erhöhung ergibt sich mit 8,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr im Bereich Materialwirtschaft. Der Umsatz des Bereiches Personal und Compliance liegt mit insgesamt 0,5 Mio. € ebenfalls über Vorjahresniveau. Im Bereich Utility Services hat sich der Umsatz um 0,2 Mio. € reduziert und im Bereich Informationstechnologie ergab sich ein Umsatzrückgang von 2,2 Mio. €. Der Umsatz im Bereich Einkauf & Service liegt auf Vorjahresniveau. Der Umsatz im externen Markt (außerhalb der Gesellschaftergruppe) konnte deutlich gesteigert werden und liegt mit 33,2 Mio. € (Vorjahr 29,0 Mio. €) über dem Vorjahresniveau und unterstreicht die erfolgreiche vertriebliche Ausrichtung der prego services im externen Geschäft. Höhere Personalaufwendungen (+2,5 Mio. €), höhere Materialaufwendungen (+6,2 Mio. €), geringere sonstige betriebliche Aufwendungen (-0,8 Mio. €) sowie geringere Abschreibungen (-0,2 Mio. €) tragen unter Berücksichtigung der o.g. Umsatzentwicklung, unfertiger Erzeugnisse und andere aktivierte Eigenleistungen einschließlich geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen (-3,4 Mio. €) zu einem positiven EBIT in Höhe von +1,7 Mio. € (Vorjahr +5,2 Mio. €) bei. Der im Jahr 2023 entstandene Jahresüberschuss liegt bei T€ 16 (Jahresüberschuss Vorjahr T€ 1.511). Somit ergibt sich eine Abweichung zu dem für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Ergebnis von 1.129 T€ in Höhe von -1.113 T€. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögensstruktur der prego services ist maßgeblich geprägt durch die Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung gegenüber den von den Gesellschaftern bei Gründung der Gesellschaft übertragenen Mitarbeitern mit entsprechend langfristigen Rückstellungen auf der Passivseite. Auf der Aktivseite sind es maßgeblich die Forderungen an die Gesellschafter aus der Weiterverrechnung der Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter. Der sich durch die unterschiedliche Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach bisherigem Handelsrecht und den Vorschriften nach BilMoG ergebende Unterschiedsbetrag wurde unter Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB auch im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1/15-tel aufgeholt. prego services macht von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1, Satz 2 HGB Gebrauch und bilanziert im Jahresabschluss 2023 aktive latente Steuern in Höhe von T€ 11.826 (Vorjahr T€ 12.373), woraus sich eine Verminderung um T€ 546 ergibt. Die Bilanzsumme der prego services beträgt 104 Mio. € und liegt damit um 3 Mio. € über dem Vorjahreswert. Grund hierfür ist auf der Passivseite im Wesentlichen die Entwicklung der Verbindlichkeiten (+3,3 Mio. €) und auf der Aktivseite die Abnahme der Vorräte (-2,5 Mio. €) bei Zunahme der Forderungen (+6,4 Mio. €). Die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen dadurch geprägt, dass sich der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresende um -0,3 Mio. € auf 0,5 Mio. € verringert hat. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -0,8 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €). Dieser ergibt sich aus dem Mittelzufluss aus dem Jahresüberschuss von 0,02 Mio. € (Vorjahr 1,5 Mio. €), den nicht auszahlungswirksamen Abschreibungen auf Anlagevermögen von 1,7 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €), der Abnahme der langfristigen Rückstellungen um 0,5 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €), der Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 0,06 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €), geringere Vorräte von -2,5 Mio. € (Vorjahr +2,7 Mio. €) und der Zunahme an Verbindlichkeiten von 1,7 Mio. € (Vorjahr -0,5 Mio. €) sowie aus dem Mittelabfluss von 6,3 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) aufgrund nicht zahlungswirksamer Erträge aus der Personalkostenverrechnungsvereinbarung, höherer Forderungen und geringerer aktiver latenter Steuern. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt -1,2 Mio. € (Vorjahr -1,6 Mio. €). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -0,3 Mio. € (Vorjahr -0,3 Mio. €). Der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresende 2023 setzt sich aus Bankguthaben 0,5Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €) und Gesellschafter-Dispokredit -1,9 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €) zusammen. Die Liquidität der prego services war im Jahr 2023 jederzeit gewährleistet. Im Berichtsjahr fanden zwei ordentliche Gesellschafterversammlungen gemäß § 49 Abs. 1 GmbHG statt. Personal Im Berichtsjahr waren bei prego services durchschnittlich 471 Mitarbeitende (Vorjahr: 450) sowie 34 Auszubildende (Vorjahr: 28) beschäftigt. Die prego services verfolgt das mittel- und langfristige Ziel, dem Fachkräftemangel durch einen weiteren Ausbau der eigenen Ausbildungsbestrebungen entgegenzuwirken. Die Ausbildungsquote wurde deshalb in 2024 nochmals erhöht. Ebenfalls haben wir den Bereich der Fachtrainees von 4 in 2022 auf 8 in 2023 angehoben. Die zusätzlichen Plätze sind insbesondere im hart umkämpften Bereich IT angesiedelt. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zertifizierung Das Unternehmen lässt sich regelmäßig von unabhängigen Institutionen überprüfen und ist nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität), DIN EN ISO 14001:2015 (Umwelt) sowie im Bereich der Informationstechnologie nach ISO/IEC 27001:2017 (Informationssicherheit) zertifiziert. Für das Rechenzentrum Open Skies One (OSO, Am Halberg 3 in 66121 Saarbrücken) besteht das Zertifikat "TÜV Geprüftes Rechenzentraum - Stufe 3 tekPlus". Außerdem ist das Risikomanagementsystem des Unternehmens nach den Leitlinien der ISO 31000:2018 zertifiziert und die prego services hält für die Hosting Services ein dienstleistungsbezogenes internes Kontrollsystem nach dem International Standard on Assurance Engagements ISAE 3402 vor. 4. Chancen- und Risikobericht prego services hat einen kontinuierlichen Risikomanagementprozess eingeführt, der quartalsweise durchlaufen wird und eine regelmäßige Überwachung und Aktualisierung des Risikobestandes über die gesamte prego services gewährleistet. Im Risikobestand werden die Risiken nach Risikoklassen und -kategorien eingestuft und entsprechend dieser Priorisierung bearbeitet. Der Risikobestand und die Bearbeitung der Gegenmaßnahmen werden systemgestützt überwacht. Des Weiteren erfolgt eine regelmäßige Meldung des Risikobestandes an die Gesellschafter. Die quartalsweisen Risikoinventuren führten zum Ergebnis, dass im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen, bestandsgefährdenden Risiken identifiziert wurden. Insofern sind aktuell keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Es bestanden im Geschäftsjahr keine Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Im Hauptfokus der prego services steht weiterhin ein ertragreiches Wachstum am externen Markt außerhalb des Gesellschafterumfelds. In den Planungen ist aber auch eine Fortschreibung des gesicherten Bestandsgeschäftes im Gesellschafterumfeld enthalten. Grundsätzlich gilt für die Planung 2024 ff., dass im Gesellschafterumfeld weiterhin mit möglichst wenigen Risiken geplant wurde und von einem weiterhin tendenziell rückläufigen Geschäft ausgegangen wird. Die Fokusbranche Energiewirtschaft ist und bleibt in einem massiven Umbruch und bestätigen damit die Strategie der prego services. Prozessoptimierung, Digitalisierung, KI und Cyber-Security sind hierbei die treibenden Megatrends. Bereits laufende konzeptionelle Zukunftsprojekte lösen nach wie vor in den Kundenunternehmen Investitionsstaus aus und neue Geschäftsmodelle sowie Digitalisierungsstrategien sind noch nicht überall ausreichend definiert. Die seit mehreren Jahren vom Unternehmen durchgeführte Studie "Utility4.0" bestätigt weiterhin diese Markttrends. Insoweit erwartet prego services ein schrittweises Auflösen der Investitionszurückhaltung in den kommenden Jahren und eine noch fokussiertere Marktbearbeitung im Rahmen der Unternehmensstrategie. Dementsprechend ist die Neudefinition der zukünftig eigenen Kernkompetenzen und der Outsourcingfelder ein wichtiges Thema im Kundenumfeld der prego services. Zudem wurde im Gesellschafterkreis des Unternehmens in 2023 ein Projekt zur Überprüfung der Leistungstiefe einzelner Services gestartet, die nach Abschluss des Projektes zu Anpassungen im Geschäftsfeldzuschnitt führen können. Die in allen Geschäftsbereichen definierte zukünftige Ausrichtung in Bezug auf Branche, Zielgruppen, Trends und Technologien, werden jährlich geprüft und fortgeschrieben und trägt damit der oben skizzierten Entwicklung Rechnung. Das Unternehmen hat begonnen, seinen Portfoliomanagementprozess und die Marktbeobachtungskompetenz auszubauen um noch besser die Markt- und Branchenentwicklungen antizipieren zu können. Die prego services wird in naher Zukunft weiterhin zweigleisig einen Branchen- und Lösungsvertrieb betreiben. Es ist geplant, zum Ende des aktuellen Strategiefensters - also dem Geschäftsjahr 2026 - das Neugeschäft vorrangig aus der Kernbranche Energiewirtschaft zu generieren. Alle Services, die ohne weitere Konfektionierung auch branchenunabhängig angeboten werden können, stehen Kunden auch außerhalb der Energiewirtschaft zur Verfügung. Die kommenden fünf Geschäftsjahre sind in diesem Sinne als Transformationszeitraum hinsichtlich der noch stärkeren Fokussierung in der Marktbearbeitung zu verstehen. 5. Prognosebericht Der Fokus des Geschäftsjahres 2024 lag weiter auf einer Verstärkung der vertrieblichen Aktivitäten im externen Mark, trotzdem muss das Unternehmen die Fokussierung auf die Sicherstellung des Geschäftsbetriebes im Bestandsgeschäft aufrechterhalten. Die aufgebauten Vertriebs-, Marketing- und Consultingkompetenzen haben auch in 2023 zu einem hohen Auftragseingang geführt und werden in den Folgejahren weiter zu einem stetigen und wirtschaftlichen Wachstum beitragen, wobei im ersten Schritt die Kompensation der Personalkostensteigerungen aus Tariferhöhungen im Fokus steht. Die jährlich eigenständig durchgeführte Marktstudie zur Digitalisierung in der Energiewirtschaft ("Utility4.0") bescheinigt der prego services als IT- und Servicedienstleister weiterhin gute Wachstumschancen. Bestätigt werden diese Tendenzen in weiteren Marktstudien der EDT Consulting und Ernst & Young. Insbesondere als IT-Dienstleister bestätigen sich weiterhin stabile Renditechancen. Weitere Wachstumschancen ergeben sich speziell in der Energiewirtschaft durch den gezielten Ausbau des BPO-Geschäftes auf der Meter-to-Cash Prozessstrecke und darüber hinaus speziell bei Netzgesellschaften mit spezifischem Lösungsangebot im Bereich Einkauf und Logistik. Über das Business Development wurde in allen Geschäftsfeldern das Lösungsportfolio weiter geschärft. Im Fokus steht weiterhin der Ausbau von Partnerschaften im Prozess Consulting und zur Verlängerung der Werkbank in spezifischen Leistungsfeldern der Informationstechnologie. Die Marktbearbeitung erfolgt über ein geschäftsfeldübergreifendes Marketingkonzept und fokussiert "maßgeschneiderte" Lösungen für Kunden. Zur Steigerung der Unternehmensbekanntheit wurden bundesweite Kampagnen etabliert. Die überregionale Bekanntheit der prego services ist weiter deutlich gestiegen. Für 2024 wird gemäß verabschiedeter mittelfristiger Unternehmensplanung ein EBIT von T€ 580 und ein Jahresüberschuss von T€ 104 erwartet. In 2025 wird sich das EBIT auf T€ 391 und der Jahresüberschuss auf T€ 279 verändern. Neben der geplanten Entwicklung des Wachstums im externen Markt soll die wirtschaftliche Stabilität auch durch eine weitere Verbesserung der innerbetrieblichen Effizienz sichergestellt und ausgebaut werden. Hierzu sind entsprechende Maßnahmen in allen Geschäftsbereichen und Querschnittsfunktionen aufgesetzt. Einen wesentlichen Beitrag soll hierzu das abgeschlossene Projekt "prego.4" zur Einführung einer eigenen SAP-Core-Plattform auf S/4HANA-Technologie leisten. Hier sollen sich schrittweise weitere Prozesseffizienzen und Kosteneinsparungen ergeben. Darüber hinaus steht die Fortsetzung des Ausbaus der Projektmanagement- und Consultingkompetenz für die Erweiterung der vertrieblichen Aktivitäten im Fokus der einzelnen Geschäftsbereiche. Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus die Transformation im Geschäftsbereich Utility-Services, die eine Entwicklung heutiger BPO-Prozessexperten zu entsprechenden Consultingkapazitäten vorsieht. Die mit der Geschäftsentwicklung verbundenen zukünftigen Investitionen und die erhöhten Umsatzerlöse im externen Markt sowie die deutlich erhöhten Personalkosten sind in der mittelfristigen Planung 2024 - 2028 berücksichtigt und tragen zu einem großen Teil zu den in den folgenden Jahren erwarteten gegenüber den Vorjahren niedrigeren Jahresüberschüssen bei. Durch die erfolgreiche Fokussierung und kundenorientierte Ausrichtung des Lösungs- und Produktportfolios und der Realisierung nachhaltiger Effekte aus Effizienzsteigerungen sowie den verstärkten Aktivitäten am externen Markt geht die Geschäftsführung auch von einer weiterhin positiven Ergebnisentwicklung über das Geschäftsjahr 2023 hinaus aus. Mit Ausbruch der Kriegshandlungen in der Ukraine Ende Februar 2022, ergaben sich deutliche Preiserhöhungen im Energiebezug und Schwierigkeiten in den Lieferketten. Die Situation hat sich in 2023 gegenüber 2022 entspannt, ist aber weiter im Fokus des Risikomanagements. Auch hier werden wir weiterhin vorrausschauend und professionell auf sich ggf. ergebende Auswirkungen reagieren. Neben den genannten Einflüssen ergeben sich aus aktueller Sicht grundsätzlich insgesamt bei der prego services keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024.
Saarbrücken, 08.04.2024 Andreas Tzschoppe-Kölling Thomas Mayerbacher BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023der prego services GmbHAllgemeine Hinweise Die prego services GmbH mit Sitz in Saarbrücken hat als Unternehmensgegenstand das Erbringen aller Dienstleistungen mit dem Leistungsspektrum Infrastrukturdienste, Anwendungen und Geschäftsprozesse. Die modular aufgebauten Lösungen decken Beratung, Entwicklung, Betrieb und Support ab, aktuell mit dem Fokus auf den Geschäftsfeldern Informationstechnologie, Personal, Beschaffung und Logistik sowie Energiewirtschaftliche Services. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 11703 eingetragen. Gesellschafter der prego services GmbH sind die VSE Aktiengesellschaft mit Sitz in Saarbrücken (50 %) und die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein (50 %). Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der für das Geschäftsjahr gültigen Fassung wurden beachtet. Gleiches gilt für rechtsformspezifische Vorschriften aus dem GmbH-Gesetz. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AKTIVA Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die immateriellen Vermögengegenstände, die sich noch in der Entwicklung befinden, werden ebenfalls mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Der Wert der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände unterliegt ebenfalls einer Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 Satz 1 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Bau befindliche Sachanlagen werden ebenfalls zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Die Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern und orientieren sich an der steuerlichen AfA Tabelle. Abschreibungen auf Sachanlagen werden seit dem Jahr 2010 linear vorgenommen. Für die vor dem 01.01.2008 sowie im Jahr 2009 zugegangenen beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens wurde aus steuerlichen Gründen (§§ 254, 279 Abs. 2 HGB a.F.) die degressive Abschreibungsmethode gewählt. Mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ist die umgekehrte Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz zwar entfallen, jedoch wurde von dem in der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB (Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch) vorgesehenen Wahlrecht zur Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften Gebrauch gemacht. Die degressive Abschreibung dieser Vermögensgegenstände wird daher fortgeführt (mit Übergang zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt). Ausleihungen bestehen im vollem Umfang aus Finanzanlagen und sind mit den Nennwerten bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt bei den Waren grundsätzlich mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten, bei den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zu den Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt. Flüssige Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert und unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 31,87 % (im Vorjahr 31,88 %) angesetzt. Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen (insbesondere der Ansatz der degressiven Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen) wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert. PASSIVA Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G der Heubeck AG - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Für die Abzinsung wurde eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Abzinsungssatz zum Bilanzstichtag beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Eine Dynamisierung der Renten zwischen 1,8 % und 2,0 % je nach anzuwendender Pensionsordnung (Vorjahr einheitlich 1,8 %) und ein Gehaltstrend von 2,75 % bzw. 3,0 % (Vorjahr 2,75 %) wurden berücksichtigt. Die gesetzliche Neuregelung ist zum 17.03.2016, dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten. Als Abzinsungsfaktor wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 75 Abs. 7 EGHGB n. F. vorzeitig im Jahresabschluss 2015 erstmals der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre statt wie zuvor üblich der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T-EUR 863 (Vorjahr T-EUR 4.554). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Die Ausschüttungssperre für den abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB n. F. wurde berücksichtigt. Der ursprüngliche Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen zum 01.01.2010 zwischen altem Recht und BilMoG betrug T-EUR 6.775 und wird jährlich zu einem Fünfzehntel ergebniswirksam als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Stichtag beläuft sich der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen noch auf T-EUR 451. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken und sind mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. (2) Immaterielle Vermögensgegenstände Der Posten enthält neben den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen, darunter auch noch Immaterielle in der Entwicklung, im Wesentlichen Softwarelizenzen. (3) Sachanlagen Die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T-EUR 1.025 (Vorjahr T-EUR 1.544) betreffen ausschließlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung. (4) Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen sind im Wesentlichen die Arbeitgeberbaudarlehen ausgewiesen. (5) Vorräte Bei den Vorräten handelt es sich um noch unfertige Erzeugnisse und Leistungen fertigzustellender Kundenaufträge und um Lagermaterial. Wegen fehlender Gängigkeit bestimmter Lagermaterialien werden hierauf in Abhängigkeit von der Umschlagshäufigkeit Abschläge vorgenommen. (6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte belaufen sich auf T-EUR 10.990 (Vorjahr T- EUR 6.373). Auf die Nettoforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet. Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf T-EUR 59.724 (Vorjahr T-EUR 58.215) und resultieren aus der Personalverrechnungsvereinbarung (T-EUR 57.411, Vorjahr T-EUR 55.516) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T-EUR 2.313, Vorjahr T-EUR 2.699). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern, geleistete Anzahlungen sowie Forderungen aus noch zu erwartenden Bonusgutschriften von Lieferanten. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen die Gesellschafter aus der Personalverrechnungsvereinbarung haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von über einem Jahr. (7) Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet im Voraus geleistete Zahlungen für Wartungs- und Serviceleistungen. (8) Aktive latente Steuern Der in der Bilanz ausgewiesene Saldo der latenten Steueransprüche und -schulden resultiert aus den folgenden Bilanzposten:
In der Berichtsperiode ergibt sich eine aktive Steuerlatenz, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB aktiviert wurde. (9) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen basieren auf Gutachten der Willis Towers Watson GmbH. Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Vorsorgen im Personalbereich (Vorruhestand, Altersteilzeit, Tantiemen, nicht genommener Urlaub, Jubiläumszuwendungen), die Abrechnungsverpflichtung im Geschäftsbereich Billing sowie noch ausstehende Rechnungen. (10) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus den aufgenommenen Darlehen (T- EUR 1.918, Vorjahr T- EUR 2.218), aus dem Finanzclearing (T-EUR 1.928, Vorjahr T-EUR 3) und aus Lieferungen und Leistungen (T-EUR 813, Vorjahr T-EUR 27). Aus den Verbindlichkeiten aus den Darlehen ergibt sich eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von T-EUR 427 (Vorjahr T-EUR 726). In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Ablösebetrag auf den Personalkostenzuschuss des ehemaligen Gesellschafters Enovos Deutschland SE aus dem Jahr 2014 enthalten (T-EUR 461, Vorjahr T-EUR 579), der in Anlehnung an die tatsächlich anfallenden Kosten bis zum Jahr 2039 aufgelöst wird. Hieraus ergibt sich eine Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr T- EUR 98). Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Alle Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. (11) Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten ist eine Zahlung des ehemaligen Gesellschafters Enovos Deutschland SE aus dem Jahr 2014 zur Übernahme von Altersversorgungsverpflichtungen eingestellt (T-EUR 108, Vorjahr T-EUR 136), die bis zum Jahr 2039 vollständig aufgelöst wird. Weiterhin sind hier Kundenzahlungen enthalten (T-EUR 415, Vorjahr T-EUR 278), deren Erträge in den Folgejahren realisiert werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen (T-EUR 3.750, Vorjahr T-EUR 3.552), Leasingverträgen (T-EUR 4.635, Vorjahr T-EUR 4.025) sowie der Personalgestellung (T- EUR 879, Vorjahr T-EUR 832). In den zuvor genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Folgejahres sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T-EUR 358 (Vorjahr T-EUR 496) gegenüber der VSE Aktiengesellschaft und in Höhe von T-EUR 1.127 (Vorjahr T-EUR 1.120) gegenüber der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT enthalten. Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo in Höhe von T-EUR 3.533 (Vorjahr T-EUR 3.370). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (12) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen der folgenden Bereiche:
Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse beträgt im Geschäftsjahr T-EUR 889 (Vorjahr T-EUR 912). (13) sonstige betriebliche Erträge Den überwiegenden Teil bilden Erträge aus Personalverrechnungsvereinbarungen, Weiterberechnungen der Aufwendungen an die Leasinggesellschaft aus dem Aufbau des eigenen SAP Systems sowie aus vereinbarten Bonuszahlungen diverser Lieferanten. Der Anteil der periodenfremden Erträge beläuft sich auf T-EUR 929 (Vorjahr T-EUR 316). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Auflösungen von Rückstellungen. (14) Materialaufwand
(15) Personalaufwand
In 2023 ergab sich folgende Struktur der Beschäftigten: Im Berichtsjahr standen durchschnittlich 432 (Vorjahr 405) Mitarbeiter in einem unbefristeten, 31 (Vorjahr 33) Mitarbeiter in einem befristeten und 8 (Vorjahr 12) Mitarbeiter in einem ruhenden Arbeitsverhältnis. Insgesamt sind dies im Berichtsjahr durchschnittlich 471 (Vorjahr 450) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). (16) Abschreibungen Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf T-EUR 1.729 (Vorjahr T-EUR 1.927). (17) sonstige betriebliche Aufwendungen Sie beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen, Beratungskosten, Schulungsaufwendungen, Verwaltungskosten, Aufwendungen für Telekommunikation und Marketing, Kfz-Kosten sowie Kosten der kaufmännischen Geschäftsbesorgung. Das Gesamthonorar der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt T-EUR 69 und betrifft mit T-EUR 44 Abschlussprüfungsleistungen und mit T-EUR 25 sonstige Prüfungsleistungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T- EUR 525 (Vorjahr T-EUR 567) enthalten. Außerordentliche Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aus der BilMoG-Umstellung in Höhe von T-EUR 451 ergeben. (18) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge resultieren überwiegend aus der Verzinsung aus Bankguthaben (T-EUR 4, Vorjahr T-EUR 0), Verzugszinsen (T-EUR -2, Vorjahr T-EUR 0) und der Verzinsung der Arbeitgeberdarlehen (T-EUR 1, Vorjahr T-EUR 1). (19) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen (T-EUR 1.370, Vorjahr T-EUR 2.658) betreffen mit T-EUR 755 (Vorjahr T-EUR 2.536) die Aufzinsung von. Die Zinsen gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf T-EUR 615 (Vorjahr T-EUR 113). (20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen im Geschäftsjahr insgesamt T-EUR 331. Darin enthalten ist ein Aufwandssaldo aus der latenten Steuerabgrenzung in Höhe von T-EUR 546. sonstige Angaben Die Geschäftsführung ist auf der Folgeseite aufgeführt. Die Angaben hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Berichtsjahres sind keine wesentlichen Geschäftsvorfälle oder Ereignisse zu verzeichnen, die zu einer Bestandsgefährdung der Gesellschaft führen oder die Wirtschaftlichkeit signifikant beeinflussen. Ausschüttungsgesperrte Beträge (§ 268 Abs. 8 HGB, § 253 Abs. 6 HGB) Aus folgenden Sachverhalten ergeben sich zum Ende des Geschäftsjahres nachstehende ausschüttungsgesperrte Beträge:
Ein erwirtschafteter Jahresüberschuss ist darüber hinaus nicht ausschüttungsfähig, solange er aufgrund gesetzlicher Regelungen mit bestehenden Verlustvorträgen verrechnet werden muss. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Verlustvortrag zu verrechnen. Geschäftsführung Andreas Tzschoppe-Kölling Löchgau Thomas Mayerbacher (ab 01.03.2024) Kaiserslautern
Saarbrücken, 08. April 2024 Andreas Tzschoppe-Kölling, Geschäftsführer Thomas Mayerbacher, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 12. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die prego services GmbH, Saarbrücken VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der prego services GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der prego services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger[1]weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde." |
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