E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbH
Am Elvis Terminal 1, 34593 Knüllwald, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Welle seit 14.1.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Dohrn seit 13.7.2023 | Prokura |
Joachim, gen. Jochen Eschborn seit 20.3.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
17 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 17 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbHKnüllwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsmodell des Unternehmens Die E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbH ist bis heute das einzige Abwicklungssystem speziell für Teilladungen in Deutschland und Europa. Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Knüllwald/Remsfeld betreibt dort das sog. "Hub", eine befahrbare Umschlaghalle mit einer Größe von 20.198 m 2 zzgl. Büro und Sozialräumen. Konzept des Teilladungssystems ist es, dass alle angeschlossenen Speditionsbetriebe (Systempartner) dieses Hub nach einem festen Fahrplan aus ihrer Heimatregion kommend anfahren. Im Hub werden die Teilladungen, die nicht oder nur unwirtschaftlich zu direkten Touren zusammenzustellen wären in das Teilladungssystem eingespeist und über andere Systempartner, bei denen die Teilladungen wirtschaftlich besser passen, dann tatsächlich transportiert. Durch dieses System ist gewährleistet, dass jeder Systempartner die Abwicklung von Teilladungen für seine Kunden täglich mit gleichbleibendem und zuverlässig hohem Qualitätsniveau anbieten kann. Der Systempartner ist damit nicht mehr davon abhängig, dass einzelne Sendungen seiner Kunden sich mit anderen Aufträgen zu einer direkten LKW-Tour kombinieren lassen. Sofern möglich, nutzt der Systempartner auch weiterhin direkte Touren - für die nicht kombinierbaren Sendungen hat er jedoch durch das Teilladungssystem auch immer einen planbaren und zuverlässigen Transportweg. Damit ist es über das E.L.V.I.S. Teilladungssystem möglich, flächendeckend in Deutschland - und darüber hinaus auch in großen Teilen Europas - Teilladungen mit einer Laufzeit von 24 bis 48 Stunden abzuwickeln. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Bis heute ist das E.L.V.I.S. Teilladungssystem das einzige Abwicklungssystem speziell für Teilladungen in Deutschland und Europa. Obwohl verschiedene Stückgutkooperationen und Systemspediteure anfänglich das System kopieren wollten und hierzu verschiedene Ansätze und Ideen entwickelt hatten, ist es bisher niemandem gelungen, ein solches System tatsächlich aufzubauen. E.L.V.I.S. und die Systempartner haben daher mit dieser Lösung nach wie vor ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Markt. Mittlerweile haben die Systembetreiber im Segment Stückgut erkannt, dass nicht nur die Menge an Sendungen ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, sondern auch, dass die Sendungsgröße und das Sendungsgewicht eine zentrale Rolle spielen. Zu große, zu schwere, zu lange, zu voluminöse Sendungen passen nicht in die Stückgutnetze und belasten die Systeme überproportional, weil sie den eigentlichen Prozess stören. Der Begriff der "systemkonformen Sendung" ist aus dieser Situation heraus entstanden und derzeit in aller Munde. In der Folge versuchen die Netzwerkbetreiber seit einiger Zeit, die nicht systemkonformen Sendungen aus den Stückgutnetzwerken durch Preisaufschläge oder tatsächliche Verladeverbote herauszuhalten und damit die Prozessabweichungen so gering wie möglich zu halten. Auf der Suche nach alternativen Transportwegen gibt es für den lokalen Spediteur, dessen langjährige Kunden sowohl systemkonforme Güter, als auch größere Partien verschicken, nur eine Lösung. Die einzige Alternative am Markt für nicht systemkonforme Sendungen und Teilladungen ist derzeit das E.L.V.I.S. Teilladungssystem. Aus allen Stückgutkooperationen erhalten wir permanent Anfragen, ob es nicht möglich ist, mit E.L.V.I.S. im Segment der großen Sendungen und Teilladungen zusammenzuarbeiten. Die Betreiber der Stückgutsysteme selbst versuchen also, sich an unser System anzuschließen, um darüber ihren bestehenden Systempartnern eine Lösung für Teilladungen anbieten zu können. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung weiter anhält und das Interesse an der E.L.V.I.S.-Lösung auch in den kommenden Monaten bestehen bleibt. Die Stückgutsysteme müssen sich entlasten und wir wollen schwere Paletten und Teilladungen gerne aufnehmen; denn schließlich sind unser Konzept und unsere Prozesse speziell auf diese Sendungsgrößen ausgerichtet. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf des Unternehmens war positiv, schloss jedoch mit einer Verschlechterung der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr ab. Die Verschlechterung der Ertragslage resultierte aus mehreren Faktoren, deren Ursachen zum Großteil in der Ukraine-Krise zu finden sind. Auf der einen Seite war ein Rückgang des Sendungsvolumens und ein dadurch bedingter Rückgang der Umsatzerlöse zu verzeichnen. Zusätzlich entstanden deutliche Kostensteigerungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie in den Personalkosten. Die vertraglich gebundenen Systempartner von 2011 (34 Partner) steigerten sich nunmehr auf über 150 Partner im Berichtsjahr. Wir rechnen weiterhin mit einem Zuwachs von 4 Partnern. In der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergibt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positives Gesamtbild. a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von T€ 35.652 (2022: T€ 39.254) und ein Jahresüberschuss von T€ 698,2 (2022: T€ 962,2) realisiert werden. Die Aufwendungen für Materialaufwand, bezogene Leistungen und Paletten betragen im Berichtsjahr T€ 29.733 (2022: T€ 33.230). Die Aufwendungen für Personalkosten betragen im Berichtsjahr T€ 2.835 (2022: T€ 2.607). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr T€ 1.606 (2022: T€ 1.471). Die Umsatzrentabilität I beläuft sich im Berichtsjahr auf 2,0% (2022: 2,5%). b) Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Das Unternehmen war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und hat diese auch fristgerecht erfüllt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf T€ 550 (Vorjahr: T€ 1.446). Im Forderungsmanagement konnten die Forderungen fristgerecht vereinnahmt und bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel, Forderungen und kurzfristige sonstige Vermögensgegenstände gedeckt. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 776 (4,99%) auf T€ 14.790 vermindert. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Stichtag T€ 707 (Vorjahr T€ 1.180) Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 635. Die Eigenkapitalquote beträgt 44,60% (Vorjahr 37,9 %) Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind insgesamt um T€ 1.453 auf T€ 7.884 gesunken. Hiervon entfallen auf Darlehenstilgungen T€ 815, auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 242 sowie auf die Inanspruchnahme von Steuerrückstellungen T€ 241. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus des Unternehmens auf: - EBITDA - EBIT Marge (Umsatzrentabilität II) Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) beträgt T€ 1.558 und ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 393 gesunken. Ein weiterer wichtiger Leistungsindikator des Unternehmens ist die Umsatzrentabilität II (EBIT-Marge), welche im Berichtsjahr 3,1% beträgt und im Vergleich zum Vorjahr (3,8 %) um 0,7 % gesunken ist. 4. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist weiterhin äußerst zufriedenstellend. Zur Bewertung und Einschätzung des wirtschaftlichen Erfolges der Gesellschaft sind folgende Informationen von zentraler Bedeutung: 1. Die Gesellschaft hat durch die jeweils an den Kosten orientierte variable Stellplatzabrechnung ihrer Umschlagsleistungen grundsätzlich die Sicherheit, dass keine Verluste entstehen können. 2. Die beteiligten Gesellschafter sind zum überwiegenden Teil auch Systempartner und Systemnutzer und haben vor diesem Hintergrund kein primäres Interesse an Gewinnausschüttungen - zumal die E.L.V.I.S. AG Mehrheitsgesellschafter ist. Der Fokus der Gesellschafter und Systempartner richtet sich vielmehr, auf ein funktionierendes System mit günstigen Konditionen, welches zu einem wirtschaftlichen Unternehmenserfolg führt. Es wird weiterhin mit einem Zuwachs von 4 Partnern gerechnet. III. Prognosebericht Der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht enthält zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf unseren Erwartungen und Einschätzungen und unterliegen Unwägbarkeiten. Diese können dazu führen, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung, sowohl positiv als auch negativ, von den nachfolgend beschriebenen Erwartungen abweicht. Für das Jahr 2024 wird mit einem gleichbleibendem Umsatz im Vergleich zum Jahr 2023 gerechnet. Es wird zudem in den Folgeperioden ein konstanter/steigender EBITDA angestrebt. Prognostisch wird mit einem durchschnittlichen Gewinn nach Steuern von T€ 900 gerechnet. Größere Investitionen für das anstehende Geschäftsjahr 2024 sind nicht geplant. Die strategische Ausrichtung richtet sich nach der jeweiligen Marktlage, welche jedoch insgesamt weiterhin als stabil eingeschätzt wird. Die bestehenden Erfahrungen sollen weiter verfeinert werden. IV. Chancen- und Risikobericht Management Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses in allen Geschäftsbereichen und zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden, unter Berücksichtigung definierter Kategorien, Risiken der Geschäftsfelder identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die Bewertung der Schadenshöhe erfolgt in der Regel mit Blick auf die Auswirkungen der Risiken auf das operative Ergebnis (EBIT). Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Im Rahmen unterjähriger Controlling-Prozesse und betriebswirtschaftlicher Auswertungen werden wesentliche Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen überwacht. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine unternehmensinterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es der Geschäftsleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Unternehmerische Chancen werden im Rahmen regelmäßiger Meetings diskutiert, analysiert und gegebenenfalls innerhalb der jährlich erstellten operativen Planung erfasst. Im Rahmen des Strategieprozesses werden die Chancen für weiteres profitables Wachstum ermittelt und in den Entscheidungsprozess eingebracht. Einzelrisiken Unsere Gesellschaft ist im Rahmen ihrer europaweiten Geschäftstätigkeit naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die unmittelbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Für unser Unternehmen sind vor allem die folgenden Risiken in Betracht zu ziehen: • Rechtliche und vertragliche Risiken • Engpässe bei Transportaufträgen • Ausfallrisiko von Kundenforderungen • Mangel an Fachkräften • Auswirkungen durch die andauernde Krise in der Ukraine Als europaweit tätiges Unternehmen sind wir einer Vielzahl von rechtlichen und vertraglichen Risiken ausgesetzt. Die vertraglichen Risiken werden durch eingehende Prüfung der Vertragstexte soweit wie möglich minimiert. Die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren können oft nicht mit Sicherheit vorausgesetzt werden, so dass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen gedeckt sind und Auswirkungen auf unser Geschäft sowie die entsprechenden Ergebnisse haben können. Im Rahmen der juristischen Unterstützung der operativen Geschäftstätigkeit werden rechtliche und vertragliche Risiken einem systematischen Ansatz folgend identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, die wir als gering einschätzen, und potenziellen Auswirkungen qualitativ und quantitativ bewertet. Überwiegend wahrscheinlichen Inanspruchnahmen solcher gegenwärtig anhängiger Verfahren wird durch die Bildung von Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Die Ukraine-Krise reduziert temporär den aktuellen weltweiten Güterverkehr und somit auch das Warenaufkommen im ELVIS Teilladungssystem. Risiken aus Engpässen bei Transportaufträgen sehen wir derzeit als gering an, da wie bereits im Lagebericht erwähnt, die systemgeführte Abwicklung von Teilladungen ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal der ELVIS Teilladungssystem GmbH ist. Im Jahr 2022 wurden zudem die Vertriebsaktivitäten der Gesellschaft und die internationale Ausrichtung, mit dem Beitritt zur Paneco AG, deutlich verstärkt, wodurch neue Aufträge generiert werden konnten und so möglichen Engpässen entgegengewirkt wird. Um das Ausfallrisiko von Kundenforderungen zu minimieren, wird die Bonität unserer potentiellen Auftraggeber vorher geprüft. Auch die Bonität unserer bestehenden Kunden wird ständig überwacht. Zudem werden Risiken durch eine Warenkreditversicherungen und Bankgarantien begrenzt. Aus kaufmännischer Vorsicht werden zweifelhafte Forderungen aus Vorjahren, die weder durch Kreditversicherungen oder Bankgarantien abgedeckt waren, wertberichtigt. Zudem wird dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen durch die Bildung von Wertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Aufgrund dessen gehen wir aus heutiger Sicht von einer ausreichenden Deckung des Forderungsausfallrisikos aus. Dem Mangel an Fachkräften begegnen wir u.a. mit einer für die Region überdurchschnittlichen Bezahlung sowie eine Reihe von Weiterbildungsmaßnahmen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Corporate Benefits, welche z.B. durch ein eigenes Personalportal zur Verfügung gestellt werden. Durch regelmäßige Personalentwicklungsgespräche und Feedback-Runden werden die Bedürfnisse der Mitarbeiter regelmäßig überwacht und möglichen Fehlentwicklungen entgegengewirkt. Durch den Einsatz von Social Media werden auch junge Arbeitnehmer angesprochen und über die Entwicklung des Unternehmens, speziell im Bereich Digitalisierung informiert. Chancen Die Chancen unseres Unternehmens liegen vor allem • In der konsequenten Weiterentwicklung der systemgeführten Abwicklung von Teilladungen • In der Aufnahme von weiteren Kunden, welche bei Stückgutsystemen abgelehnt werden (z.B. Langgüter bis 6 Meter, Sendungen größer als 5 Paletten) • B2C-Geschäfte speziell im Bereich Baustoffe und Baumaterialien • In dem konsequenten Ausbau eines Abwicklungssystems für rein internationale Sendungen unserer Systempartner Insgesamt sind die Chancen einer deutlich positiven Entwicklung als sehr hoch einzuschätzen, insbesondere durch die Digitalisierung und die damit einhergehende Veränderung des Bestellverhaltens von Kunden, sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich. Hier sind Konzepte gefragt, welche die bereits mehrfach angesprochenen nicht systemkonformen Güter abdeckt. Diese Abwicklung kann durch die ELVIS Teilladungssystem GmbH mit der vorhandenen und auch durch die Erweiterung der Kapazitäten sichergestellt werden.
Knüllwald, den 29. Mai 2024 E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbH Geschäftsführung gez. Jochen Eschborn gez. Steffen Renner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Rechnungslegung Der Jahresabschluss der E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftschaftsvertrags zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Einstufung Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB, modifiziert durch die Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a HGB) wurden beachtet. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten in Höhe einem Nettowert von bis zu 800,00 Euro wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und das Eigenkapital wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden Gewerbesteuerverpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind folgende Aufwendungen enthalten: Aufwendungen für Arbeitskleidung Euro 3.566,13 (Vorjahr Euro 5.083,36) In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Versicherungsaufwendungen in Höhe von Euro 40.200,00 enthalten, die das Geschäftsjahr 2022 betreffen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 35.541,40 (Vorjahr: Euro 41,157,40) enthalten. Angabe zu wesentlichen Rückstellungen:
Angabe zu Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. Euro 5.643.739,62 (Vorjahr: Euro 6.089.987,71). Diese sind mit Pfandrechten an unbeweglichen Sachen besichert. Es entfallen Euro 1.250.000,00 (Vorjahr: Euro 1.993.611,15) auf Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 428.840,72 (Vorjahr: Euro 621.368,10). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEuro 1.058,5 und betreffen Leasingverpflichtungen für Flurförderfahrzeuge; hiervon entfallen auf das Geschäftsjahr 2024 TEuro 226,1. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 55. Diese teilen sich wie folgt auf:
Geschäftsführung:
Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Die Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 ist zurecht erfolgt. Berechnetes Gesamt-Honarar des Abschlussprüfers Das veranschlagte Abschlussprüferhonorar beläuft sich auf Euro 15.000,00 Vorschlag zur ErgebnisverwendungIn die Gewinnrücklagen sollen Euro 698.170,51 eingestellt werden. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner:
Knüllwald, den 29. Mai 2024 gez. Jochen Eschborn gez. Steffen Renner Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbH, Knüllwald - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang - einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.L.V.I.S. Teilladungssystem GmbH, Knüllwald für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführten Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um die Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir die Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagerbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Aschaffenburg, den 31. Mai 2024 MAINTREU
Peter Bahmer, Wirtschaftsprüfer |
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