Melivoia GmbHLiquidiert
27570 Bremerhaven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nazmi Matzar seit 9.9.2011 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Loutfi Matzar | 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTRAVIS Gesellschaft für Lieferungen und Leistungen von bildgebenden und bildverarbeitenden Anlagen und Verfahren mbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftslage Nach den zum Jahresende 2020 veröffentlichten Konjunkturberichten von Banken und Wirtschaftsforschungsinstituten musste die Weltwirtschaft den stärksten Rückgang seit dem 2. Weltkrieg verzeichnen. Mit Ausnahme von China mussten alle Wirtschaftsräume pandemiebedingt Einbrüche ihrer Wirtschaftsleistung verzeichnen. Insgesamt ergibt sich - je nach Quelle - für das Jahr 2020 ein Rückgang von ca. 3,3 %. [z.B. IfW Kiel Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturberichte Nr. 75 (2021/Q1), "Weltwirtschaft im Frühjahr 2021", DIW Berlin, DIW Wochenbericht Nr. 37/2021, "Weltwirtschaft nach Dämpfer im Sommer wieder auf Erholungskurs", Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Schlaglichter März 2021, "Weltwirtschaft"] Als maßgebliche Einflussfaktoren für den Rückgang der Weltwirtschaft wird insbesondere der Ausbruch der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen genannt, die vor allem in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2020 zu dem Rückgang der Weltwirtschaft geführt haben und durch einen Zuwachs der Weltwirtschaft im 2. Halbjahr abgeschwächt wurden. Die wirtschaftliche Entwicklung Nordamerikas, Europas und Asiens ist für den Geschäftsverlauf der INTRAVIS von besonderem Interesse, da hier die Hauptabsatzmärkte der INTRAVIS liegen. Die schwache Weltkonjunktur auf Grund der Corona-Pandemie führte in den USA zu einer Verminderung des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2020 um 3,6 Prozent zum Vorjahr. Einen noch stärkeren Rückgang musste das europäische Bruttoinlandsprodukt mit 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. In China hat sich die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts weiter auf zuletzt 2,1 Prozent im Vorjahresvergleich abgeschwächt. [IfW Kiel Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturbericht Herbst 2020, "Erholung verliert an Fahrt - Wirtschaft und Politik weiter im Zeichen der Pandemie"] Branchenentwicklung Industrielle Bildverarbeitung Die Industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) ist eine Schlüsseltechnologie, die in nahezu allen Industrien Anwendung findet. In den letzten Jahren eroberte sie konstant neue Anwendungsgebiete; Standards, Vernetzung und einfache Integration sowie Digitalisierung bleiben Wachstumstreiber. Entgegen dem Trend der Vorjahre konnte die deutsche Bildverarbeitungsindustrie aufgrund der schwachen konjunkturelleren Entwicklung in den Kundenmärkten das Niveau der Vorjahre nicht halten. Der Gesamtumsatz der Bildverarbeitungsbranche verzeichnete einen leichten Rückgang zum Vorjahr von 10 Prozent. [https://invision-news.de/newsarchiv/vdma-ibv-erwartet-10-fuer-2020/ (Abruf 17.10.2021)] Für die nordamerikanischen Bildverarbeitungsindustrie hat der Branchenverband AIA für das Wirtschaftsjahr 2020 von einem Rückgang des Branchenumsatzes um 9 % berichtet. [https://www.automate.org/news/year-to-date-numbers-show-decline-in-robotics-18-machine-vision-8-and-motion-control-6-orders-compared-to-2019 (Abruf 17.10.2021)] Für den asiatischen Raum sind keine Aussagen für 2020 verfügbar. INTRAVIS - Spezialist für die Kunststoff-Verpackungsindustrie Die INTRAVIS wurde von Herrn Dr. Gerd Fuhrmann im Mai 1993 gegründet und besetzt innerhalb der Bildverarbeitungsbranche eine kleine Nische, nämlich die Qualitätsprüfung innerhalb der Kunststoff-Verpackungsindustrie. Dabei deckt sie alle Bereiche ab, von der Prüfung von Verschlüssen bis hin zur Prüfung der Dekoration einer Margarinepackung. INTRAVIS ist Hersteller von Systemen zur Qualitätsprüfung von Kunststoffverpackungen. Kunststoffverpackungen, worunter insbesondere Kunststoffverschlüsse, Vorformlinge für PET-Flaschen (Preforms genannt), streck- oder extrusionsgeblasene Kunststoffflaschen, Dünnwandgebinde oder spritzgegossene Behälter fallen, werden in einem massenhaften Umformprozess aus Kunststoffgranulat hergestellt. Bei diesem Prozess können vielfältige Probleme auftreten, die in einem nicht perfekten Endprodukt münden können: Dimensionen, Oberflächenbeschaffenheit oder optischer Eindruck können in Mitleidenschaft gezogen werden, was zu einer Ablehnung des Produktes beim Endkunden führen kann. INTRAVIS Prüfsysteme kontrollieren - vorrangig mit Kameras - die hergestellten Produkte und sortieren fehlerhafte Erzeugnisse aus. Dabei werden gleichzeitig vielfältige statistische Daten über die Defekte gesammelt, die verwendet werden können, um die Produktionsqualität und damit die Produktionseffizienz signifikant zu steigern. INTRAVIS
Zu den Kunden der INTRAVIS gehören viele große Hersteller von Kunststoffverpackungen weltweit. INTRAVIS entwickelt und baut Systeme allein im Stammhaus in der Technologieregion Aachen. Außerhalb Deutschlands unterhält die INTRAVIS Tochtergesellschaften in den USA und in China, Service- und Salespoints in Russland, Indien, Südostasien, Singapur, Südafrika und Japan. 2. Geschäftsverlauf Mitarbeiterentwicklung Es sind die Mitarbeiter - Ingenieure, Entwickler, Techniker, Kaufleute sowie Auszubildende -, die bei INTRAVIS neue Impulse für ein ständiges Weiterkommen geben. Bei allem, was INTRAVIS entwickelt, organisiert und entscheidet, ist das menschliche Denken und Handeln die Basis und der Grundstein für jeden Erfolg. Eine respektvolle Kommunikation miteinander ist aus Sicht der Geschäftsleitung ein wesentlicher Baustein für den anhaltenden Erfolg der INTRAVIS. Wie in den letzten Jahren setzte die INTRAVIS innerhalb der technischen und kaufmännischen Abteilungen ihr Wachstum im Jahr 2020 coronabedingt in abgeschwächter Form fort. Ohne Geschäftsführer und Auszubildende beschäftigte die INTRAVIS Ende 2020 durchschnittlich 181 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj.: 179 Mitarbeiter). Insgesamt 3 Auszubildende (Vj.: 8 Auszubildende) befanden sich zum 31.12.2020 bei der INTRAVIS in Ausbildung. Wie in den Jahren zuvor ist die Gewinnung von geeigneten Fachkräften in allen Berufssparten eine Herausforderung für die INTRAVIS. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2020 lag der Schwerpunkt in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen auf der Neuentwicklung des Bildverarbeitungssystems SleeveWatcher. Der SleeveWatcher ist das erste System, welches ausschließlich für Sleeve-Etiketten entwickelt wurde. So garantiert das Prüfsystem eine umfassende 360°-Prüfung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Objekten pro Sekunde. Selbst nicht perfekt ausgerichtete Objekte können mithilfe einer Rotationserkennung problemlos geprüft werden. Die speziell angeordnete Hardware und die IntraVision-Software sind optimal auf die anspruchsvollen Eigenschaften von Sleeve-Etiketten abgestimmt. Eine komplett neue Beleuchtungstechnik erzeugt ein sehr homogenes Licht, wodurch sleeve-typische Reflexionen und somit der Fehlausschuss minimiert werden. Neben dem reinen Aussortieren von fehlerhaften Objekten zeichnet sich der SleeveWatcher besonders durch die Sammlung von produktbezogenen Qualitätsdaten aus. Das System liefert detaillierte Statistiken und Diagramme darüber, welche spezifischen Fehler für den Auswurf verantwortlich sind. Trends und mögliche Gegenmaßnahmen können so frühzeitig erkannt und ergriffen werden. Geistiges Eigentum Im Jahr 2020 wurden 7 Patente angemeldet. Tochtergesellschaften INTRAVIS Inc., Atlanta, USA Die INTRAVIS Inc., Atlanta, USA, wurde im Jahr 2005 gegründet und nahm 2006 den regulären Geschäftsbetrieb auf. Mit insgesamt 18 Mitarbeitern (Vj.: 21 Mitarbeiter) bietet die INTRAVIS Inc. Vertriebs- und Serviceleistungen für Nord- und Südamerika an. INTRAVIS Vision Inspection Systems (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai, China Die INTRAVIS Vision Inspection Systems (Shanghai) Co., Ltd., China, wurde im Jahr 2012 gegründet und nahm bis einschließlich Januar 2019 wie ihre amerikanische Schwestergesellschaft Vertriebs- und Serviceaufgaben wahr. Anfang 2019 wurde aufgrund einer strategischen Entscheidung der Muttergesellschaft der operative Geschäftsbetrieb der INTRAVIS Ltd. in Shanghai ruhend gestellt. Aufgrund der weltweiten Corona Pandemie wird sich die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes verzögern. Zum Bilanzstichtag 2020 beschäftigte das Tochterunternehmen keine Mitarbeiter (Vj.: 0 Mitarbeiter). Steuerungsgrößen Zur Steuerung des Unternehmens orientierte sich die Geschäftsleitung der INTRAVIS im laufenden Geschäftsjahr an diversen Steuerungsgrößen. Neben dem Auftrags-Forecast wurde der tatsächliche Auftragseingang, welcher wöchentlich durch den Abteilungsleiter Vertrieb an die Geschäftsleitung berichtet und kommentiert wird, herangezogen. Weiterhin werden seitens der Finanzbuchhaltung einmal wöchentlich nachfolgende Kennziffern an die Geschäftsleitung gemeldet: Liquiditätsentwicklung, Forderungsbestand und Fälligkeitsübersicht, angeforderte und erhaltene Anzahlungen sowie das vorläufige Ergebnis gemäß Betriebswirtschaftlicher Auswertung. Beurteilung der Geschäftsentwicklung Gemäß dem anhaltenden allgemeinen Trend in der Industriellen Bildverarbeitung muss das europäische Geschäft der INTRAVIS im Geschäftsjahr weiterhin als schwierig bezeichnet werden. Bedingt durch den Ausbruch der Corona-Pandemie ging eine zurückhaltende Investitionsneigung der durch die US-Tochtergesellschaft betreuten Kunden einher. Der für das Jahr 2020 prognostizierte Auftragseingang der INTRAVIS Inc. wurde nicht erreicht. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr 2020 verbessert. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 411 auf T€ 8.655. Durch die Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 843 auf T€ 4.236 stieg die Eigenkapitalquote von 41,2 % auf 48,9 %. Auf der Aktivseite ist insbesondere die Zunahme der liquiden Mittel um T€ 2.551 zu nennen. Die Vorräte verminderten sich um T€ 626 auf T€ 73 (Vj.: T€ 699). Einerseits verminderte sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um T€ 1.609 auf T€ 2.040 (Vj.: T€ 3.649). Andererseits führte die Abnahme der kundenseitig erhaltenen Anzahlungen, welche offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt werden, um T€ 938 auf T€ 4.273. In Verbindung mit einer Erhöhung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um T€ 55 auf T€ 2.256 (Vj.: T€ 2.111) resultiert eine insgesamte Abnahme der Vorräte. Zudem ist ein Rückgang des Anlagevermögens um T€ 377 zu verzeichnen. Die aktiven latenten Steuern verringerten sich um T€ 430 auf T€ 653 (Vj.: T€ 1.083). Neben der Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen resultiert diese Verringerung im Wesentlichen aus der Steuerbelastung, welche sich aus dem steuerlichen Gewinnvortrag des Geschäftsjahres 2020 ergibt. Auf der Passivseite ist neben der Erhöhung des Eigenkapitals auch eine Erhöhung der Rückstellungen zu nennen. Der Anstieg der Rückstellungen um T€ 588 setzt sich aus dem Anstieg der Pensionsrückstellungen um T€ 295 auf T€ 2.210 (Vj.: T€ 1.915), dem Anstieg der Steuerrückstellungen um T€ 125 auf T€ 125 (Vj.: T€ 0) sowie die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um T€ 167 auf T€ 758 (Vj.: T€ 591) zusammen. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um T€ 787 gesunken. Dabei sind insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 797 auf T€ 446 (T€ 1.243) zurückgegangen. Finanzlage Die Gesellschaft verfügte am Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von T€ 5.113 gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.562. Neue Produktentwicklungen, deren Einführung auf vorhandenen Märkten sowie die Erschließung neuer Märkte wurden wie in den Jahren zuvor aus dem laufenden operativen Cash-Flow finanziert. Die Verwendung außerbilanzieller Finanzierungsinstrumente wird lediglich für Wirtschaftsgüter mit geringer Nutzungsdauer im Rahmen von Leasinggeschäften für den Geschäftsbetrieb bereitgestellt. Ertragslage Neben dem Auftragseingang stellen Umsatz und Ergebnis vor Steuern für die interne Steuerung bedeutsame Leistungsindikatoren dar. Im Geschäftsjahr 2020 erhöhten sich die Umsatzerlöse um rund 14,9 % auf T€ 22.257 (Vj.: T€ 19.375). Demgegenüber steht eine Abnahme der Bestände um T€ 1.609 (Vj.: +1.766 T€). Maßgeblich hierfür ist zum einen die Einführung eines Ende 2018 angeschafften neuen ERP-Systems, welche zu deutlichen produktionsbedingten Effizienzverlusten im Jahr 2019 geführt haben und im Berichtsjahr aufgeholt wurden. Auf der Kostenseite sind neben der deutlich gesunkenen Materialaufwendungen insbesondere die um T€ 731 gesunkenen Personalaufwendungen auf Grund von Kurzarbeitergelderstattungen zu nennen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um T€ 518 gesenkt werden. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag (T€ 496) und sonstigen Steuern (T€ 11) ergibt sich ein Jahresüberschuss von insgesamt T€ 993 (Vj.: T€ -978) und eine somit deutlich verbesserte Ertragslage des Unternehmens. Zusammenfassende Gesamtaussage Ausgehend von der Vermögens- und Finanzlage ist die wirtschaftliche Lage der INTRAVIS als stabil zu bezeichnen. Die Ertragslage im Berichtsjahr 2020 ist zufriedenstellend. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Um Risiken rechtzeitig erkennen und bewerten zu können, verfügt die INTRAVIS über ein qualifiziertes Risikomanagementsystem, welches regelmäßig auf seine Wirksamkeit und Angemessenheit hin überprüft wird. Die Geschäftsleitung - INTRAVIS ist seit Gründung im Jahr 1993 ein gesellschaftergeführtes Unternehmen - wird durch regelmäßig wöchentlich stattfindende Managementbesprechungen bzw. über ein wöchentliches Berichtswesen über sämtliche wichtigen Steuerungsgrößen, wie z.B. Umsatz-Forecast, Auftragseingang, Forderungsmanagement, Personal- und Produktionsplanung sowie Liquiditätsplanung unterrichtet. Wichtige Entscheidungen werden nach Abwägung von Chancen und Risiken und nach eingehender Beratung mit den Bereichsleitern durch die Geschäftsleitung getroffen. In Strategiemeetings, an denen die Geschäftsleitung sowie die Bereichsleiter teilnehmen und die in einem jährlichen Turnus stattfinden, legt die Geschäftsleitung zusammen mit den Bereichsleitern die mittelfristige strategische Zielplanung fest. Eine offene Kommunikation wird abteilungsübergreifend gepflegt und neu eingestellte Mitarbeiter dementsprechend geschult. Bei der Beurteilung von Risiken wird sich auch auf die im Unternehmen bestehende Erfahrung mit den entsprechenden Geschäftsprozessen gestützt. INTRAVIS hat verschiedene Instrumente und Prozesse aufgesetzt, um die laufenden Erkenntnisse aus den vorangegangenen Perioden kontinuierlich anzupassen. Bereits seit 1999 ist die INTRAVIS ISO 9001 zertifiziert. Gemäß Vorgabe der Geschäftsleitung ist mindestens einmal jährlich ein internes Audit zu planen und durchzuführen, um die im Qualitätsmanagementhandbuch definierten Prozessabläufe zu überprüfen. Die Auditierung erfolgt durch das Qualitätsmanagement der INTRAVIS; die Zertifizierung wird einmal jährlich durch den TÜV Rheinland vorgenommen. Über das INTRAVIS Intranet hat jeder Mitarbeiter direkten Zugriff auf das Qualitätsmanagementhandbuch, in welchem die Prozessabläufe dargelegt sind. Risiken Die INTRAVIS ist bemüht, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Allerdings schließt dies nicht aus, dass Risiken eventuell nicht wahrgenommen werden oder beeinflusst werden können. Folgende Risiken und Chancen für die INTRAVIS wird besondere Bedeutung beigemessen, wobei die Darstellung der Risiken bzw. Chancen in ihrer abnehmenden Bedeutung für die INTRAVIS erfolgt: Corona Pandemie Die anhaltende globale Corona-Pandemie und die damit anhaltenden negativen Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft und die damit einhergehenden globalen Lieferengpässe bergen deutliche Risiken für die Geschäftstätigkeit der INTRAVIS GmbH. Neben den externen und nicht beeinflussbaren Risiken sieht die Geschäftsleitung allerdings auch Chancen für die INTRAVIS, welche sich durch die Möglichkeiten der Digitalisierung, des Einsatzes neuer Technologien und deren hoher Akzeptanz ergeben. Begrenzter Schutz geistigen Eigentums INTRAVIS legt Wert auf den Schutz geistigen Eigentums, insbesondere Know-how und Software. Hierfür werden - soweit möglich und durchsetzbar - Patente angemeldet. Trotz dieser Bemühungen ist es denkbar, dass Unbefugte Produkte der INTRAVIS kopieren oder verwenden, was erhebliche Beeinträchtigungen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der INTRAVIS zur Folge hätte. Um dieses Risiko zu minimieren ist die INTRAVIS bestrebt, durch ein hohes Innovationstempo einen technologischen Wettbewerbsvorsprung zu erhalten. Haftungsrisiko Die von der INTRAVIS entwickelte und eingesetzte Software sowie Produkte oder erbrachte Dienstleistungen können Fehler aufweisen. INTRAVIS ist bestrebt, das Haftungsrisiko in Kundenverträgen zu minimieren, auch wenn dies nicht immer durchsetzbar ist. Obwohl gegen die INTRAVIS bislang keine Haftungsansprüche wegen fehlerhafter Produkte oder Dienstleistungen geltend gemacht wurden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass INTRAVIS künftig einem solchen Risiko ausgesetzt ist. Zur Abfederung dieses Risikos hat die INTRAVIS entsprechende Haftpflichtversicherungen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen. Währungsrisiko Internationale Geschäfte werden in der Regel bei der INTRAVIS in Euro oder US-Dollar abgewickelt. Insbesondere durch Verkäufe der amerikanischen Tochtergesellschaft in den USA und der daraus resultierenden wechselseitigen Transaktionsgeschäfte zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft besaß die INTRAVIS zum Bilanzstichtag 2020 liquide Mittel in US-Dollar in nicht unerheblicher Höhe. Zurzeit werden keine Währungssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Marktrisiko Durch die Konzentration auf die Kunststoffbranche ist eine Betrachtung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für diese Industrie angebracht. Wenngleich auch in der vergangenen Zeit der Ruf nach nachhaltigen Verpackungen laut wurde ist doch die Kunststoffverpackung aus dem heutigen Leben weltweit nicht wegzudenken. Auf keinen Fall steht zu befürchten, dass Kunststoffverpackungen gänzlich aus dem Markt verschwinden werden. Im Gegenteil kann die Nachhaltigkeitsdiskussion ("Sustainability") zu einer vermehrten Nachfrage nach INTRAVIS Bildverarbeitungssystemen führen, weil sie zu einer höheren Effizienz und damit zu einer Schonung von Ressourcen führen. Eine Verknappung von Kunststoffen, wie im Zuge der Ölkrise vor langer Zeit letztmalig erlebt, ist nun nicht mehr zu befürchten, da in vielen unterschiedlichen und politisch voneinander unabhängigen Ländern Produktionskapazitäten aufgebaut worden sind. Chancen Geographisch ist INTRAVIS in allen Kontinenten vertreten. Daraus folgt, dass einerseits Absatzkrisen in einem Bereich der Kunststoffverpackungsindustrie durch andere Bereiche kompensiert werden können und ebenso, dass geographisch begrenzte Wirtschaftskrisen durch andere Erdteile ausgeglichen werden können. Durch ihre US-Tochtergesellschaft, Service- und Salespoints sowie Handelsvertretungen ist INTRAVIS in den wichtigsten Regionen weltweit vertreten. Auch für die kommenden Jahre ist ein kontinuierlicher Ausbau des internationalen Vertriebs- und Serviceteams geplant. Prognose Von den weltweiten Auswirkungen durch Covid-19 ist auch die INTRAVIS betroffen. Neben einem insgesamt schwierigen Geschäftsumfeld im Jahr 2021, geprägt durch Marktunsicherheiten und globale Lieferengpässe, führten zusätzliche Corona bedingte kundenseitige zurückhaltende Investitionstätigkeiten zu einer Korrektur des prognostizierten Auftragseingangs für das Geschäftsjahr 2021. Auch der Umsatz des laufenden Geschäftsjahres wird hinter den Erwartungen der Geschäftsleitung zurückbleiben. Weltweite immer noch geltende Reisebeschränkungen, Lieferengpässe, nicht durchführbare kundenseitige Inbetriebnahmen und damit einhergehende ausbleibende Abnahmen führen ebenfalls zu einer Anpassung der Umsatzerwartungen im laufenden Geschäftsjahr. Aufgrund der erschwerten Rahmenbedingungen wird mit einem Umsatzrückgang von ca. 12 % gegenüber dem Jahr 2020 gerechnet. Auf Grund der schwierigen Rahmenbedingungen und des erwartenden Umsatzrückgangs geht die Geschäftsleitung für das kommende Geschäftsjahr 2021 von einem ausgeglichenen Jahresergebnis und einer dementsprechend angepassten Vermögenslage aus. Die Finanzlage der INTRAVIS ist stabil. Eine gute Verfügbarkeit der Finanzmittel ist gegeben. Die liquiden Mittel und eine nicht komplett in Anspruch genommene Kreditlinie bilden eine verlässliche Grundlage für die weitere Entwicklung der INTRAVIS.
Aachen, den 15.10.2021 Dr.-Ing. Gerd Fuhrmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der INTRAVIS Gesellschaft für Lieferungen und Leistungen von bildgebenden und bildverarbeitenden Anlagen und Verfahren mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den "Anderen Anlagen" handelt es sich um Messe- bzw. Demosysteme. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Diese beträgt bei den immateriellen Vermögenswerten zwischen ein und sieben Jahren, bei den anderen Anlagen bzw. der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und fünfzehn Jahren. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen an verbundenen Unternehmen wurden, soweit es die amerikanische Tochtergesellschaft betrifft, zu Anschaffungskosten bewertet. Die Beteiligung an der chinesischen Tochtergesellschaft wurde bereits im Jahr 2017 gemäß § 253 (3) Satz 4 HGB zu 100% wertberichtigt Sonstige Wertpapiere wurden gemäß dem gemilderten Niederstwertprinzip (§ 253 (3) Satz 3 HGB) bewertet, und zwar unter Berücksichtigung von Wertaufholungen. Sie wurden in voller Höhe als Deckungsvermögen gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert. 2. Umlaufvermögen In den Vorräten wurden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte zu tatsächlichen Rechnungspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 (4) HGB. Fertige und Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellkosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Kosten wurden gemäß § 255 (2) HGB auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungsgemeinkosten wurden nicht angesetzt. Auch hier kam das strenge Niederstwertprinzip zur Anwendung. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen wurden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,0 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wurden gemäß § 256a HGB nicht realisierte Gewinne erfasst. 3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln von Klaus Heubeck 2018 G. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 2,30 % (Vorjahr 2,71 %). Lohn- und Gehaltsdynamik wurde mit 3,30 % und die Rentendynamik wurde mit 0,0 % angenommen. In den Sonstigen Rückstellungen wurden in angemessenem und kaufmännisch vernünftigem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Unterlassene Instandhaltungen waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. Bei der Berechnung der Rückstellung für Gewährleistungen wurde der Durchschnittsatz der tatsächlichen Inanspruchnahmen der letzten drei Jahre zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Euroreferenzkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wurden gemäß § 256a HGB nicht realisierte Gewinne erfasst. 4. Erlöse, Kosten und Aufwendungen Umsatzerlöse wurden ausgewiesen, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt waren und der Gefahrenübergang erfolgt war. Fremdwährungserlöse und Fremdwährungsaufwendungen wurden am Transaktionstag zu Tageskursen umgerechnet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Für die Fremdwährungsumrechnung zum Bilanzstichtag 31.12.2020 wurden die Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank herangezogen (USD/EUR 1,2271 sowie CNY/EUR 8,0225). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bis auf Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 19.786,41 EUR (Vorjahr 5.536,59 EUR) sind sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält weitestgehend Abgrenzungen zu Wartungskosten und Mietzahlungen. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 4.235.840,38 EUR, bestehend aus Stammkapital in Höhe von 25.564,59 EUR, Gewinnrücklagen in Höhe von 2.405.995,55 EUR, Gewinnvortrag in Höhe von 811.408,98 EUR und Jahresüberschuss in Höhe von 992.871,26 EUR. Im Eigenkapital sind Beträge im Sinne des § 268 (8) HGB in Höhe von 718.602,94 EUR enthalten, davon sind 652.538,00 EUR aus der Aktivierung latenter Steuern und 66.064,94 EUR aus der Zeitwertdifferenz im Rahmen der Verrechnung des Deckungsvermögens. Des Weiteren besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 (8) Satz 2 HGB in Höhe von 641.838,00 EUR. 5. Rückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen der Pensionsverpflichtungen beträgt am Abschlussstichtag 2.365.812 EUR. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre gibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 341.170 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Angabe gem. § 285 Nr. 25 HGB: Die Verbindlichkeiten aus Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.365.812 EUR (Erfüllungsbetrag) sind durch Pfandrechte an Wertpapieren des Anlagevermögens besichert. Gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB i.d.F. des BilMoG wurde das Planrückdeckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die beizulegenden Werte aller Depots betragen 155.631,57 EUR sowie die Anschaffungskosten 106.772,11 EUR. Die beizulegenden Werte entsprechend den Werten gemäß den Depotauszügen zum 31. Dezember 2020. Für die Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (59.697 €) sowie für die Gewerbesteuer (65.716 €) werden Rückstellungen in Höhe von 125.413,00 € ausgewiesen. Diese Rückstellungen wurden aufgrund der Steuerbilanz gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 757.883,89 EUR setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten (471 TEUR) und Rückstellungen für Gewährleistungen (159 TEUR) zusammen. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.
7. Latente Steuern Angaben gemäß § 285 Nr. 29 HGB: AKTIVA
8. Gewinn- und Verlustrechnung Erlöse wurden in Euro und Fremdwährungen vereinnahmt. Die Erlöse in Fremdwährungen wurden mit den Tageskursen ihrer Forderungsentstehung umgerechnet. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wird gemäß § 288 (2) Satz 1 HGB verzichtet. Sonstige Pflichtangaben Personalangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 181 Personen beschäftigt (i. Vj. 179). Davon waren 54 Personen gewerbliche (i. Vj 50) und 127 Personen (i. Vj. 129) angestellte Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Angaben nach § 285 S. 1 Nr. 3 a) HGB: Dauerschuldverhältnisse: Pachtvertrag für Geschäftsräume in Aachen, Pachtzinsen von 239.004,42 EUR. Leasingzahlungen für Firmenfahrzeuge, Zahlungen von 277.080,49 EUR Bestellobligo besteht im geschäftsüblichen Umfang. Ergebnisverwendung Das Ergebnis 2020 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge für Geschäftsführungsorgane: Auf die Angaben wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet Angaben zur Gesellschaft INTRAVIS Gesellschaft für Lieferungen und Leistungen von bildgebenden und bildverarbeitenden Anlagen und Verfahren mbH Rotter Bruch 26 a 52068 Aachen Amtsgericht: Aachen Registernummer: HRB 5542 Unterschrift der Geschäftsleitung
Aachen den 15.10.2021 Dr.-Ing. Gerd Fuhrmann sonstige BerichtsbestandteileBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die INTRAVIS Gesellschaft für Lieferungen und Leistungen von bildgebenden und bildverarbeitenden Anlagen und Verfahren mbHPrüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der INTRAVIS Gesellschaft für Lieferungen und Leistungen von bildgebenden und bildverarbeitenden Anlagen und Verfahren mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der INTRAVIS Gesellschaft für Lieferungen und Leistungen von bildgebenden und bildverarbeitenden Anlagen und Verfahren mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Roetgen, den 15. Oktober 2021 Andreas Frings, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2021 festgestellt. |
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