dx.one GmbH
Berliner Ring, 38440 Wolfsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Ottacher seit 7.2.2025 | Geschäftsführer |
Swen Felix Beyer seit 22.2.2024 | Prokura |
Frank Niedenhoff seit 1.11.2023 | Prokura |
Marcus Dr. Heitmann seit 23.3.2022 | Geschäftsführer |
Arnt Hartig seit 23.3.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Volkswagen AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtI. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg (Volkswagen AG) und erbringt auf der Grundlage eines Generalvertretungsvertrages mit der Volkswagen AG Vertriebsdienstleistungen vorrangig für die Marke Volkswagen PKW. Darüber hinaus werden auch Dienstleistungen für die Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi und für die Konzernbereiche Informationssysteme und Konzernkommunikation erbracht. Entsprechend der fachlichen Zuständigkeit der Marken bzw. Konzernbereiche gliedert sich die Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft in die Sparten
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich dabei mit Ausnahme von IS Handel auf das Gebiet der neuen Bundesländer. Die Geschäftsentwicklung hängt stark von der allgemeinen konjunkturellen Situation in den neuen Bundesländern ab und wird wesentlich von der Entwicklung der Automobilbranche insgesamt und speziell der Gesellschafterin, der Volkswagen AG, beeinflusst. II. Markt- und Geschäftslage 1. Region Ost Volkswagen PKW a) Verkauf Volkswagen PKW 2009 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr, was maßgeblich durch die staatliche Umweltprämie beeinflusst wurde. Es konnte ein Rekordergebnis im Automobilmarkt in Deutschland von +41 % gegenüber dem Jahr 2008 erzielt werden. Die Gesamtmarkt PKW der Region Ost in 2009 erhöhte sich auf ca. 509.000 Fahrzeuge (2008: 361.731). Das IST 2009 - Auslieferung an Kunden/ohne Autovermieter - beträgt 79.820 Volkswagen Pkw (2008: 46.867). Die Auslieferungen Volkswagen Pkw liegen damit 70 % über dem Vorjahr. Das positive Ergebnis resultiert vor allem aus dem Einzelkundengeschäft mit +113 % und wurde durch die staatliche Umweltprämie und das marktgerechte Förderprogramm bei Volkswagen PKW erreicht. Die Sonderabnehmer (z.B. Fahrschulen) konnten ebenfalls davon partizipieren und ein Plus von 18 % gegenüber 2008 generieren. Dagegen liegt im Großkundengeschäft eine negative Entwicklung vor. Es ist ein Einbruch des Flottenmarktes in der Region Ost mit -11 % zu 2008 zu verzeichnen. Auf Grund der wirtschaftlichen Situation bei den Großkunden wurden Fahrzeugeinkäufe zurückgestellt, die Auslieferungen in der Region sanken um 22 % zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Euromobilgeschäft ist ein Minus von 44 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist, hier wurden alle Fahrzeuge in das Einzelkundengeschäft umgeleitet. Die KBA - Marktanteilserwartung der Region Ost Volkswagen PKW beträgt 18,8 % und liegt mit 2,3% -Punkten deutlich über dem Niveau von 2008. Für das Jahr 2010 wird entsprechend der Prognose in Deutschland ein rückläufiger Gesamtautomobilmarkt erwartet. Die Neuzulassungen in der Region Ost werden auf ca. 349.000 Einheiten geschätzt. Das Absatzziel der Region Ost für 2010 liegt bei 54.620 Volkswagen PKW (-31,7% gegenüber 2009). b) Vertriebsnetz Die Region Ost betreute in 2009 insgesamt 408 Volkswagen Partner, darunter 266 Händler, 55 Vermittler, 8 Verkaufsstellen und 79 Servicepartner. Vor dem Hintergrund der Absatzprognosen für die nächsten Jahre wurde mit der Umsetzung der Idealnetzplanung begonnen, um die Kapazität der Händlernetze an das langfristige Volumen anzupassen und die Rentabilität der Handelsbetriebe zu stärken. Positiv auf die Rendite des Handels wirkten sich die Umweltprämie sowie das Leistungssteigerungsprogramm 2009 von Volkswagen aus. Im Rahmen des neuen Gebrauchtwagenbonus-Systems wurde der First Class Vertrag neu gestaltet. 68 Handelspartner haben sich um den neuen Vertrag beworben. Zur qualitativen Einflussnahme auf die Händlerorganisation wurden unterstützend die Programme smb+ und smb basis als Instrumente der Systematischen Marktbearbeitung bei 62 Betrieben in der Region eingesetzt. 2. Service Region Ost Die Entwicklung des Jahresergebnisses im Servicegeschäft der Serviceregion Ost zeigt eine, im Vergleich zur tendenziell negativen gesamtwirtschaftlichen Lage, positive Entwicklung. a) Service Verkauf Das Jahr 2009 wurde mit einem deutlich besseren Ergebnis im Bereich Service Verkauf gegenüber der Planung abgeschlossen. So ergab das Original Teile Geschäft mit 235 Mio. € eine Steigerung von 3,4 % zum Ziel von 227,3 Mio. € und 5,5% zum Vorjahr. Ebenso positiv haben sich die Ergebnisse im Zubehörgeschäft entwickelt. Hier konnte bei Original Zubehör zur Zielstellung von 7,7 Mio. € eine Steigerung von 7,4 % erzielt werden. Bei Räder und Reifen liegt der Gesamtabsatz von 315 T Stück mit 20 % über der Zielstellung 2009. Maßgeblich hat zu diesen Ergebnissen zum einen die staatliche Umweltprämie und die damit verbundene hohe Auslieferung von Neufahrzeugen, aber auch die Auslastung im Werkstattbereich, die über Vorjahr gesteigert wurde, beigetragen. Im Bereich Teilnahme an den zentralen Marketingaktivitäten unserer Partner, welche an die Kunden gerichtet sind, haben sich bei der Service-Offensive 93 % und am Werbebriefprogramm 81 % aller Servicepartner der Region Ost im Jahr 2009 beteiligt. b) Service Organisation Im Jahresverlauf wurden von den Volkswagen Partnern über alle Geschäftsfelder Zuwächse erzielt. Im Detail zeigt sich diese Entwicklung in der Serviceregion Ost wie folgt: Marktausschöpfung Original Teile = 48,4 % gegenüber 45,3 % in 2008; Marktausschöpfung Verkaufte Stunden = 43,1 % gegenüber 37 % in 2008, Entwicklung Verkaufte Stunden VW Pkw zum Vorjahr und zum Ziel + 6,4 %. Pro Volkswagen PKW im Bestand wurden damit in den Partnerbetrieben 107 € Original Teile (Bund 105 €) sowie für 1,98 Stunden Lohnleistungen verkauft (Bund 1,80). Ausgehend von einem sich verschlechternden Marktumfeld, mit rückläufigen Reparaturpotenzialen, wurden im Jahr 2009 verschiedene Projekte zur Sicherung und Verbesserung der Marktpräsenz und Wettbewerbsfähigkeit unserer Partner angeboten und erfolgreich umgesetzt.
c ) Service Qualität Bei den Kundenzufriedenheitswerten konnte sich der Markt insgesamt positiv entwickeln. Auch die Arbeitsqualität hat sich spürbar verbessert, so dass die Serviceregion Ost in der Messung mittels Werkstatttest den Anteil der "Durchfaller" von über 40 % auf 23 % reduzieren konnte. Die permanente Bearbeitung der Notdienstqualität zeigt erste Erfolge in Form einer gleichmäßigen Steigerung der Qualitätskurve. Bei der Erreichbarkeit unserer Partner wurde die Deutschland Zielsetzung in der Serviceregion Ost noch nicht erreicht, liegt aber mit 93,4 % knapp unter der Zielsetzung von 96 %. 3. Region Ost Volkswagen Nutzfahrzeuge Das Nutzfahrzeuggeschäft war in 2009 von einen deutlichen Marktrückgang und einem daraus resultierenden sehr aggressiven Wettbewerbsumfeld gekennzeichnet. Je nach Segment ist der relevante Gesamtmarkt um bis zu 26 % gegenüber Vorjahr eingebrochen. Nach rund 70.000 Zulassungen in 2008 sinkt die Zahl der neu zugelassenen leichten Nutzfahrzeuge in den Neuen Bundesländern und Berlin in 2009 auf rund 62.000 Fahrzeuge (-11 %). In dieser schwierigen Phase hat Volkswagen Nutzfahrzeuge seinen 1. Platz als Marktführer für leichte Nutzfahrzeuge auf einen Marktanteil von insgesamt 35 % deutlich ausgebaut (+4 % gegenüber Vorjahr) und gleichzeitig sein Preispremium behaupten können. Im Caddy-Segment konnte der Marktanteil durch Gewinnung neuer Kunden im Rahmen der Umweltprämie um 6 %-Punkte auf einen historisch hohen Marktanteil von 45 % gesteigert werden. Im T5-Segment hat VWN gegen einen sehr aggressiven Preiswettbewerb seine Marktführerschaft behauptet und den Marktanteil um knapp 2 %-Punkte auf 38 % ausgebaut. In dem um über 20 % schrumpfenden Crafter-Segment konnte der Marktanteil bei 13 % stabil gehalten werden. Durch enorme Anstrengungen auf Handels- und Herstellerseite ist das Gesamt-Jahresabsatzziel der Region Ost VW Nutzfahrzeuge in Höhe von 19.770 Auslieferungen an Kunden in diesem krisengeschüttelten Jahr 2009 mit letztendlich 19.649 an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen nur ganz knapp unterschritten worden (-121 AK, -0,6 %). Der Auftragseingang konnte im gleichen Zeitraum sogar um fast 1 %-Punkt gegenüber Vorjahr auf 19.553 gesteigert werden. Das Nutzfahrzeuggeschäft in der Region Ost VW Nutzfahrzeuge hat sich auch unter den sehr widrigen Umständen des Jahres 2009 positiv weiterentwickelt und bleibt eine der wichtigsten Ertragssäulen für Handel und Hersteller. 4. IS Handel a) Geschäftstätigkeit IS-Handel Deutschland betreute in 2009 bundesweit als eigenständige Sparte in der Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH ca. 2.700 Handels- und Servicepartner der Marken Volkswagen, Audi und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Betriebe der Konzernmarken Seat, Skoda und Porsche. Zusätzlich wurden weitere Leistungen für Dritte im Handel erbracht. Durch Regel- und Projektbesuche wurden alle Partner des Betreuungsgebietes vor Ort besucht. Weiterhin wurden schwerpunktmäßig 652 IT-Coachings durchgeführt und 1.197 Beratungen zum Aufbau der Infrastruktur für neue Anwendungen unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung der Marken durchgeführt. Drei große Händler-Gruppen erhielten zusätzlich ein neues Dealer-Management-System einschließlich der betriebswirtschaftlichen Sub-Systeme. In den zehn regionalen Trainingscentern wurden 991 Seminare durch IS-Handel Deutschland durchgeführt, die von 14.181 Teilnehmern aus 1.784 Partnerbetrieben besucht wurden. Zusätzlich fanden 678 Veranstaltungen durch Dritte in den Regionalen Trainingscentern statt. Im Support gab es 135.000 Kontakte mit den Partnern, aus denen 120.000 Problem-Tickets erstellt wurden. Die Abarbeitung erfolgte zeitnah gemeinsam mit den Partnern oder per Remotesupport. Der Bereich Qualitätssicherung führte insgesamt 64 Tests durch. Die Ergebnisse wurden dem Auftraggeber jeweils zur Verfügung gestellt. b) Finanzen Die Erlöse von IS-Handel Deutschland setzen sich aus einer Basisfinanzierung aus dem Volkswagen Konzern, mit der die wesentlichen strategischen Systeme des Vertriebs der Marken abgedeckt sind, und einer zusätzlichen Projektfinanzierung zusammen. Aus dem vorgenannten Finanzierungsbereich wird ein Überschuss erzielt, der in die Finanz- und Ertragslage der Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH einfließt. c) Ausblick Das Jahr 2010 wird geprägt durch die Entscheidung der Marken Volkswagen, Audi und Volkswagen Nutzfahrzeuge, strategische Systeme zu erneuern. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Werkstattinformations- und Diagnosesysteme, die auf den gestiegenen Informationsbedarf der Handelsorganisation, resultierend aus der modernen Produktpalette, ausgerichtet sind. Darüber hinaus gilt es weiterhin, die begonnenen Projekte mit allen Beteiligten aus den Bereichen Beratung, Training und Support mit den dafür notwendigen Maßnahmen weiter voranzutreiben und zu beenden. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Automotive-Bereich, kann es durchaus möglich sein, dass die Umsetzung der Maßnahmen nicht in der vorgegebenen Geschwindigkeit erfolgt. Dies könnte dazu führen, dass das Ergebnis unter dem des Jahres 2009 liegen wird. III. Personal Der Personalstand per 31.12.2009 liegt bei 406 Mitarbeitern (2008: 388). Der Anstieg resultiert aus Übernahme von Dienstleistungen und Projektarbeiten der Sparte IS-Handel Deutschland im Rahmen von Dienstleistungsvereinbarungen. Im Zuge der Personalplanung, insbesondere hinsichtlich der Entwicklung der Altersstruktur des Unternehmens und erkennbarer struktureller Veränderungen, wurden mit 19 Mitarbeitern Altersteilzeitverträge abgeschlossen. IV. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Entsprechend Generalvertretungsvertrag zwischen der VW AG und der VW VG erhält die VW VG eine Vergütung. Diese Vergütung setzt sich zusammen aus der Erstattung entstandener und nachgewiesener Kosten, die durch die Erfüllung der Leistungen erforderlich waren, sowie einer Handlingsmarge von 0,6 % des zu erstattenden Kostenvolumens. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im wesentlichen von den der VW VG zu erstattenden Gesamtkosten in Relation zu dem von der Muttergesellschaft budgetierten Kostenbudget abhängig. Die Vermögens- und Finanzsituation der Gesellschaft ist stabil. Der Anteil der eigenen Mittel an der Bilanzsumme beträgt 7 %. Durch Maßnahmen des Staates zur Konjunkturförderung und Umweltschonung konnten die Ausgaben für Marketing erheblich reduziert werden. Der Personalaufwand blieb per Saldo ohne den Sondereinfluss durch das Altersteilzeitprogramm im November/Dezember 2009 auf Vorjahresniveau. Die Unterschreitung der Gesamtkostenbudgets wurde zum Teil für den Abschluss von Altersteilzeitvereinbarungen nach dem Blockmodell verwendet. In der Folge wird mit Beginn der Freistellungsphasen in den Jahren 2011/2012 die Entwicklung des Personalaufwandes der Gesellschaft positiv beeinflusst. V. Zukünftige Entwicklung Die Einbindung der Gesellschaft in den Volkswagen-Konzern lässt eine weiterhin stabile wirtschaftliche Situation erwarten. Wirtschaftliche Risiken sowie Sondereinflüsse sind nicht zu erkennen. Die Gesellschaft ist zeitgemäß strukturiert und flexibel auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet. Aufgrund der wirtschaftlichen Einbindung unseres Unternehmens in den Volkswagen Konzern sind wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung nur im Konzernverbund zu beurteilen. Risiken, die daraus resultieren, dass die Einbindung in den Konzernverbund geändert wird, sind in einem überschaubaren Zeitraum nicht zu erkennen.
Chemnitz, den 18. Januar 2010 Werner Eichhorn, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH, Chemnitz, ist unter HRB 1445 im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Sicherstellung einer optimalen Potentialausschöpfung für die Marke Volkswagen (Neuwagen, Originalteile und Zubehör, Service in Ostdeutschland und Teilen von Bayern) durch qualitative Steuerung und Betreuung der Vertriebsorganisation. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen über drei Jahre pro rata temporis. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Dabei wurden die Abschreibungssätze in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen angewendet. Abschreibungen liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und 23 Jahren zugrunde. Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten gestellt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen sind zum jeweiligen Barwert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für erkennbare Risiken wurden angemessene Abschreibungen vorgenommen. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Der Ansatz der Altersteilzeitrückstellung erfolgte zum jeweiligen Barwert unter Ansatz eines Zinssatzes von 5,5 %. Weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wurde auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung durch ausreichende Dotierung von Rückstellungen Rechnung getragen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Zuordnung der Aufwendungen zu den Bereichen Herstellung und Allgemeine Verwaltung nach den Regeln der Kostenrechnung. Vertriebsaufwendungen werden entsprechend der Geschäftstätigkeit als Herstellungskosten ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ist nachfolgend dargestellt. Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen die Gesellschafterin beinhalten Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von T€ 5.310 (Vorjahr T€ 6.010), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 785 (Vorjahr T€ 768) und sonstige Forderungen T€ 64 (Vorjahr T€ 250). Die Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 489 (Vorjahr T€ 247) sowie sonstige Forderungen T€ 0 (Vorjahr T€ 0). Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 45 haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der in der Bilanz zusammengefasste Posten enthält nur kurzfristig fällige Guthaben in Höhe von T€ 963 (Vorjahr T€ 551). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten überwiegend Rückstellungen für Altersteilzeitregelungen, für ausstehende Werberechnungen, sonstige Personalaufwendungen und übrige ausstehende Lieferantenrechnungen. 5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 1.304 (Vorjahr T€ 1.992) und sonstige Verbindlichkeiten von T€ 212 (Vorjahr T€ 30) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Lieferungen und Leistungen T€ 29 (Vorjahr T€ 2). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Dienstleistungsverträgen betragen T€ 1.549, davon in 2009 T€ 396. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich mit der Volkswagen AG erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Neben Kostenerstattungen der Volkswagen AG sind hierunter im Wesentlichen ausgewiesen Erträge aus der Weiterberechnung von Kosten an Dritte und übrige Erträge, denen in gleicher Höhe sonstige betriebliche Aufwendungen aufgrund der Rückzahlung von Kostenerstattungen der Volkswagen AG gegenüberstehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von T€ 2.490 (Vorjahr T€ 2.600) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen sowie um Erträge aus der Weiterberechnung von Maßnahmen der Werbe- und Verkaufsförderung. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen mit T€ 2.490 (Vorjahr T€ 2.600) enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Werbe- und Verkaufsförderung. 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern von Einkommen und Ertrag sind Erträge in Höhe von T€ 171 und Aufwendungen in Höhe von T€ 48 enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. 5. Gesamtperiodenaufwand Der Personalaufwand von T€ 28.164 (Vorjahr T€ 25.739) setzt sich aus Gehältern mit T€ 24.280 (Vorjahr T€ 21.963), aus sozialen Abgaben mit T€ 3.609 (Vorjahr T€ 3.504) und Aufwendungen für Altersversorgung mit T€ 275 (Vorjahr T € 272) zusammen. 6. GewinnverwendungEs ist beabsichtigt, den Jahresüberschuss 2009 in Höhe von € 13.650,13 und den Gewinnvortrag 2009 in Höhe von € 161.745,83 in das Geschäftsjahr 2010 vorzutragen. V. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Herr Werner Eichhorn, Wolfsburg, Vertriebsleiter Deutschland. Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. 2. Aufsichtsrat Ab 1. November 2005 hat die Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH keinen Aufsichtsrat mehr. 3. Konzernverhältnisse Die Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg (HRB-215). 4. Mitarbeiteranzahl Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 395 Mitarbeiter (ausschließlich Angestellte) und neun Auszubildende beschäftigt.
Chemnitz, den 14. Januar 2010 Werner Eichhorn, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volkswagen Vertriebs-betreuungsgesellschaft mbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 19. Januar 2010 PricewaterhouseCoopers
Klaus Dornaus, Wirtschaftsprüfer ppa. Ralf Wenzlawski, Wirtschaftsprüfer |
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