MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH

Forsmannstraße 22A, 22303 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 65652
Vorher
Verwaltung MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH
Eingetragen
21.10.1997
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Eisen-, Metall- und Kunststoffwaren a. n. g.
Gegenstand
der Im- und Export und die Vermittlung von Handelsgeschäften auf internationaler Ebene sowie internet-basierte Dienstleitungen einschließlich des Handels auf eigene Rechnung und Kommissionshandel mit Waren aller Art für die verarbeitende Industrie, insbesondere für die metallverarbeitende Industrie, ausgenommen erlaubnispflichtige Warenarten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Christian Tegge
seit 17.1.2023
Prokura
Matthias Krebs
seit 28.5.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alexander Julius
Hamburg
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH (im Folgenden auch "macroMETAL") ist im Handelsregister Hamburg unter der HRB 65652 eingetragen und beschäftigt sich als international tätiges Stahlhandelsuntemehmen mit der Versorgung von stahlverarbeitenden Unternehmen in Europa. Der Aktivitätsfokus liegt auf qualitativ hochwertigen Produkten aus dem Import. Qualifizierte Lieferwerke aus Ländern Südostasiens, Fernost, Indien, Nah-Mittelost und der Türkei bilden die Grundlage einer kontinuierlichen Materialversorgung von Unternehmen aus Industrien der Bereiche Bausysteme, Verpackungen, Photovoltaik, Haushaltsgeräte, Elektronikteile und Automobilzulieferer. Jahrelange Kunden- und Lieferantenbeziehung bilden die Grundlage einer weiteren Entwicklung in bestehenden und zukunftsorientierten Geschäftsfeldern.

Die macroMETAL unterhält ihren Firmensitz in Hamburg. Dort befindet sich auch die Geschäftsführung und Verwaltung. Das Unternehmen besteht seit rd. 26 Jahren und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich rd. 4 Mitarbeiter beschäftigt.

Zur Kundenbetreuung werden Repräsentanz-Büros in Spanien und in der Türkei unterhalten. Des Weiteren werden Fremdläger in Deutschland, Belgien und in der Schweiz unterhalten.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach der Neusortierung der durch den Kriegsbeginn Russlands in der Ukraine bedingten Lieferkettenprobleme kühlt sich die Konjunktur 2023 weltweit ab. Europas Investitionsklima schwächt sich durch eine desorientierte Wirtschaftspolitik ab, und Deutschland vermittelt den Unternehmen keine nachhaltigen Rahmenbedingungen, um Investitionen zu tätigen. Währenddessen verstärkt sich Chinas Entwicklung vom Rohstoff- zum Produktlieferanten und schwächt Deutschland und Europas Position als Exporteur im Automobil- und Maschinenbau. Inflation und Zinsanhebungen der EZB führen zu Kostensteigerungen in allen wirtschaftlichen und Konsumbereichen, die die wirtschaftliche Aktivität und Konkurrenzfähigkeit im internationalen Maßstab weiter ausbremst. Der internationale Handel wird vermehrt durch Hemmnisse geblockt und Anti-Dumping, Anti-Subvention sowie Safeguard-Maßnahmen einzelner Länder und Vereinigungen führen zu Gegenmaßnahmen der anderen. Hohe und konzeptlose Energiepreise in Deutschland mit Bürokratisierungs- und Zulassungshemmnissen stärken die Abwanderung deutscher und in Deutschland ansässiger Unternehmen ins außereuropäische Ausland. Die USA profitieren mit einem jährlichen Investitionswachstum von 2,5%, das auch trotz eines höheren Zinsniveaus anhält.

In den für uns relevanten Märkten sind die Aussichten auf die wirtschaftliche Entwicklung unterschiedlich zu beurteilen. Angetrieben wird dies auch von politischen Rahmenbedingungen, die sich durch eine geringe Nachhaltigkeit auszeichnen. Grundsätzlich aber profitieren wir von einem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien sowie einer weiteren Elektrifizierung der Wirtschaft. Die Investitionsbereitschaft, auch im Bereich des grünen Stahls, sehen wir als ein mittelfristiges "Muss", so dass unsere diesbezüglichen Aktivitäten unabhängig von zwischenzeitlichen Konjunktureinbrüchen zu betrachten sind.

B. Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage

1. Geschäftsverlauf

Die macroMETAL setzt 2023 trotz dieser Rahmenbedingungen ihren Weg planmäßig fort. Mit einem guten Auftragsbuch und verkauftem Warenbestand startet die macroMETAL in das Jahr mit einem planmäßigen Materialabfluss. Das Standardgeschäft mit den Stammlieferanten und Kunden läuft über das Jahr 2023 problemlos und unverändert. Reduzierte Mengen im Bereich Bausysteme werden über andere Industriebereiche aufgefangen. Partnerschaften mit Unternehmen in der Liefer- und Wertschöpfungskette bringen weitere positive Impulse zur Entwicklung des Produkt- und Kundenportfolios. Im Vordergrund bleiben weiter die Entwicklung und Pflege nachhaltiger und längerfristiger Liefer- und Kundenbeziehungen.

Die weitere Entwicklung des Jahres ist geprägt von der Umsetzung vorjähriger Homologisierungen nachhaltiger Produkte fir die Sektoren Erneuerbaren Energien, Elektromobilität sowie für Industriebereiche Elektrowerkzeuge, Lüftung- und Klimatechnik sowie Antriebe und Automation. Die Entwicklung des Warenbestandes in Menge war kontinuierlich mit einer gegenüber dem Vorjahr geringeren Preisvolatilität. Der Warenbestand besteht weiterhin aus Kundenaufträgen mit festen Verkaufspreisen, der mit der Fakturierung als Erlös aktiviert wird.

Die wesentlichen Komponenten der Veränderung des Unternehmensergebnisses im Vergleich zum Vorjahr werden in Abschnitt 2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft, c. Ertragslage dargestellt. Die Auftragslage ist insgesamt als gut zu beurteilen, mittelfristig ist eine Steigerung geplant.

2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

a) Vermögenslage

Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren stieg um TEUR 794 (13,2 %). Grund hierfür war ein stichtagsbedingt gestiegener Bestand an Kundenaufträgen, der zu Fakturierungen in der Folgeperiode führen wird. In diesem Zusammenhang verminderten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.537 (76,4 %). Die Abnahme der Liefer- und Leistungsforderungen wurde durch den Rückgang des Handelsvolumens gegenüber dem Vorjahr verstärkt.

Die Bankguthaben erhöhten sich um TEUR 459 (388,5 %), überwiegend aufgrund des deutlichen Rückgangs der Liefer- und Leistungsforderungen.

Insgesamt verminderte sich die Bilanzsumme somit um TEUR 174 (2,0 %).

Das Eigenkapital stieg um TEUR 171 aufgrund des Jahresergebnisses. Der Anstieg beträgt gegenüber dem Vorjahr 12,0 %. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dadurch bei einer geringeren Bilanzsumme von 16,6% auf 19,0 %.

Die Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer beinhalten die Steuern für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie das Vorjahr und erhöhten sich um TEUR 23.

Die Verbindlichkeiten gingen um TEUR 366 zurück. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 174 resultiert sowohl aus planmäßigen Tilgungen als auch aus der transaktionsbezogenen Finanzierung von Verkäufen über den Bilanzstichtag. Die Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 155 resultiert aus dem gesunkenen Handelsvolumen und stichtagsbedingten Einflüssen.

b) Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Operativer Bereich) ist positiv und beträgt TEUR 618. Die Hauptgründe dafür sind neben dem Jahresergebnis die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht vollständig durch die Abnahme des Fremdkapitals kompensiert wurden.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 15. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR - 174) resultiert aus der Rückführung von Bankdarlehen. Die Finanzmittel am Ende der Periode sind auf TEUR 577, kommend von TEUR 118, gestiegen.

Die Zahlungsfähigkeit war im Jahr 2023 jederzeit gesichert und wird voraussichtlich auch zukünftig gesichert sein. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte überwiegend durch Bankdarlehen, die überwiegend zur Finanzierung von Handelstransaktionen aufgenommen werden.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 18.452. Sie verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.244 (6,3 %), im Wesentlichen aufgrund stichtagsbedingter Einflüsse und eines verminderten Handelsvolumens. Sonstige betriebliche Erträge (- TEUR 375) verbesserten die Ertragslage leicht. Die Abnahme dieser Erträge betrifft überwiegend Währungsumrechnungen.

Entsprechend zu den gesunkenen Umsatzerlösen verminderte sich der Materialaufwand. Die Materialaufwandsquote blieb zum Vorjahr nahezu unverändert.

Die Aufwendungen für Personal stiegen zum Vorjahr um TEUR 154. Ursächlich hierfür war die Beschäftigung von durchschnittlich einem Mitarbeiter mehr als im Vorjahr sowie übliche Gehaltssteigerungen.

Der sonstige betriebliche Aufwand verminderte sich auf TEUR 965 (- TEUR 547). Für diese Entwicklung waren vor allem Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (- TEUR 502) und Kosten der Warenabgabe (-TEUR 172) ausschlaggebend.

Die Ertragsteuern verminderten sich infolge des um TEUR 63 geringeren Vorsteuerergebnisses.

Das Ergebnis nach Steuern ging aufgrund der o.a. Zahlen und Einflüsse gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 171 zurück.

3. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewerten wir weiterhin positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Unsere Forderungen werden ausnahmslos innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Forderungsausfälle haben wir nicht verzeichnet.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

1. Zukünftige Entwicklung und Prognosebericht

Die macroMETAL hat in den vergangenen Jahren die Absatzbereiche und Sektoren konsequent erweitert. Dies auch, um weniger anfällig für konjunkturelle und branchenspezifische Schwächephasen zu sein. Diese Bestrebungen setzen wir auch 2024 fort und werden auch die personelle Infrastruktur bedarfsgerecht anpassen. Die Kunden- und Lieferantenstruktur ist finanziell solide.

Für das Jahr 2024 wird, basierend auf der Geschäftsentwicklung der ersten 6 Monate, eine Umsatzsteigerung auf ein Niveau von rd. EUR 20 Mio. bei ähnlicher Rohertragsquote erwartet, da trotz schwächerer Märkte und sinkender Vormaterialpreise ein größeres Handelsvolumen erreicht wird. Das Jahresergebnis wird in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahrs 2022 liegen.

2. Chancen

Neben dem etablierten Handelsgeschäft in den Absatzsektoren Bausysteme, Verpackung, E-Stamping, Erneuerbare Energie, Auto Unexposed und SSC arbeitet die macroMETAL weiterhin mit bisherigen und zu qualifizierenden Lieferanten, jeweils ansässig in außereuropäischen Lieferländern, zusammen, die sich auf Basis ihrer Werks- und Produktionstechnik durch einen geringeren CO 2 equiv-Ausstoß als die meisten europäischen Lieferwerke auszeichnen. Emissionsniveaus auf Scope 3 Basis von <1 kg auf ein Kilogramm Warmbreitband gerechnet ist bereits heute lieferbar und wird mit ersten Testlieferungen 2024 untermauert. Emissionsarmer Stahl oder "Grüner Stahl" wird in den kommenden Jahren ein wachsender Bestandteil des Portfolios sein, mit dem die macroMETAL einen Anteil an einer nachhaltig klimafreundlichen Entwicklung mitträgt.

In der beständigen Zusammenarbeit mit leistungsstarken und konkurrenzfähigen Lieferunternehmen sowie unserer langjährigen Marktpräsenz und Spezialisierung sehen wir nachhaltiges Wachstum und Chancen fill- unser Unternehmen. Dabei reagieren wir schon jetzt auf Marktentwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen, wie den CO 2 -Grenzausgleich (CBAM), und bereiten unsere Partner aktiv auf die Transformation zu emissionsarmen Produkten vor.

3. Risiken

Als eine im internationalen Handel tätige Gesellschaft sind wir gängigen Risiken wie Forderungsausfälle, Währungsschwankungen, Preisschwankungen, Finanzierungsrisiken, Handelskonflikte und regulatorischen Rahmenbedingungen ausgesetzt.

Die macroMETAL ist im Risikomanagement bestens aufgestellt. Die Verkäufe werden über eine Kreditversicherungspolice der COFACE Kreditversicherung abgedeckt, die seit 1998 besteht und bisher unbelastet ist. Ferner bestehen Versicherungen für alle Risiken der Handlungsbereiche sowie ein Monitoring der Lieferkette und des Lieferketten Sorgfaltspflichtengesetzes (LkSG), dessen Auflagen bereits vor dem 1. Januar 2023 berücksichtigt wurden. In diesem Zusammenhang wurden auch die erweiterten Sanktionsauflagen der EU gegenüber Russland durch entsprechenden Auflagen gegenüber den Lieferanten berücksichtigt. Vorbereitet wurden ebenfalls die zukünftigen Anforderungen unter dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), das aktiv mit dem 1. Oktober 2023 und fiskalisch am 1. Januar 2026 umgesetzt wird.

Unsere Gesellschaft sichert Währungsrisiken mittels Währungstermingeschäften als sogenanntes Micro-Hedging ab. Damit wird ein Währungsänderungsrisiko für den Zeitraum vom Erwerb der Handelsware in vorwiegend USD bis zum Verkauf in Euro zu 100 % abgesichert.

Durch Vorabkalkulation werden Ein- und Verkaufspreise zu Beginn einer Transaktion fixiert und Preisänderungsrisiken auf diese Weise weitgehend ausgeschlossen.

Zur Finanzierung unserer Handelsaktivitäten stehen uns unsere Hausbanken mit maßgeschneiderten Finanzierungen und anderen Instrumenten zur Verfügung.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

 

Hamburg, 22. Januar 2025

gez. Alexander M. Julius, Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 958,50 23.197,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1.101,00
II. Sachanlagen 957,50 22.096,88
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 957,50 22.096,88
B. Umlaufvermögen 8.422.452,86 8.573.811,03
I. Vorräte 6.842.459,72 6.043.721,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.002.752,92 2.411.925,42
1. Forderungen gegen Gesellschafter 438.245,81 347.040,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 564.507,11 2.064.885,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.997,55 22.731,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 577.240,22 118.164,17
Summe Aktiva 8.423.411,36 8.597.008,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.597.048,03 1.425.913,77
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 1.175.913,77 925.818,59
III. Jahresüberschuss 171.134,26 250.095,18
B. Rückstellungen 270.924,17 249.768,31
C. Verbindlichkeiten 6.554.337,00 6.920.065,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.347.505,45 6.521.313,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.010.005,45 6.133.813,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 337.500,00 387.500,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 206.831,55 398.752,56
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 206.831,55 398.752,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.102,16 1.261,16
Summe Passiva 8.423.411,36 8.597.008,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.243.508,32 2.784.509,40
2. Personalaufwand 582.548,16 428.145,41
a) Löhne und Gehälter 519.242,91 392.890,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 63.305,25 35.255,00
davon für Altersversorgung 63,00 63,00
3. Abschreibungen 6.894,64 102.837,46
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.894,64 5.582,30
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 97.255,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 964.763,11 1.511.801,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 105.788,54 607.650,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.217,38 9.527,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 433.942,74 422.845,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 94.331,79 78.091,32
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 139.676,99
8. Ergebnis nach Steuern 171.245,26 250.315,18
9. sonstige Steuern 111,00 220,00
10. Jahresüberschuss 171.134,26 250.095,18

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Register Nr. HRB 65652) eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 und § 267a HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr sofort voll abgeschrieben.

Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Blatt 3 dargestellt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Marktpreise bzw. beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Erkennbare Risiken sind durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 250.000,00 und wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sie wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Bilanzposten in Fremdwährungen werden grundsätzlich zu den amtlichen Umrechnungskursen angesetzt, bzw., soweit diese nicht festgestellt werden, zu dem gehandelten Tageskurs. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH

Hamburg

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom

1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.574,69 61.574,69 15.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 76.574,69 61.574,69 15.000,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.685,36 2.581,64 171.268,50 26.998,50
Summe Sachanlagen 195.685,36 2.581,64 171.268,50 26.998,50
Summe Anlagevermögen 272.260,05 2.581,64 232.843,19 41.998,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.473,69 305,00 60.779,69 14.999,00 1,00 1.101,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 75.473,69 305,00 60.779,69 14.999,00 1,00 1.101,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.588,48 6.589,64 154.137,12 26.041,00 957,50 22.096,88
Summe Sachanlagen 173.588,48 6.589,64 154.137,12 26.041,00 957,50 22.096,88
Summe Anlagevermögen 249.062,17 6.894,64 214.916,81 41.040,00 958,50 23.197,88

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 8.997,55 (i.Vj. EUR 22.731,99). Diese Forderung enthält einen Betrag mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 3.417,55 (i.Vj. EUR 8.999,55).

Sämtliche übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Der Vorjahresausweis der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 940,69 wurde angepasst und als Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten Aufwendungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 28) sowie fir Aufbewahrungspflicht (TEUR 2).

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten:

Gesamt
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
von mehr als einem Jahr
TEUR
davon von mehr als Riff Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.347,5 6.010,0 337,5 0,0
Vorjahr 6.521,3 6.133,8 387,5 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 109,1 109,1 0,0 0,0
Vorjahr 264,2 264,2 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 97,7 97,7 0,0 0,0
Vorjahr 134.6 134.6 0.0 0.0
Gesamt 6.554,3 6.216,8 337,5 0,0
Vorjahr 6.920.,1 6.532.6 387,5 9,0

Ein Darlehen der KFW Bank ist durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafters besichert.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 108 (i.Vj. TEUR 580). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 106 (i.Vj. TEUR 608).

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 290 (i.Vj. TEUR 217).

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 5 (im Vorjahr 4).

Der Geschäftsführung gehörten während des Geschäftsjahres an:

Herr Alexander M. Julius, Kaufmann, Hamburg.

Dem Geschäftsführer wurde folgende Kredite gewährt:

Zinssatz (% p.a.) Stand 01.01.2023
EUR
Zuführung (+) / Rückführung (-)
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Kontokorrentdarlehen 2,0 % 46.773,41 86.159,39 132.932,80
Kontokorrentdarlehen 2,0% 299.326,15 5.986,86 305.313,01
Ratenkredit 1,5 % 22.731,99 - 13.734,44 8.997,55
Summe 368.831,55 78.411,81 447.243,36

Für die Kontokorrentdarlehen wurden keine Sicherheiten bestellt. Für den Ratenkredit haftet die monatliche Geschäftsführungsvergütung. Die Kontokorrentdarlehen sind mit einer Frist von drei Monaten zum Quartal kündbar. Die Kreditbedingungen sind als nicht marktüblich im Sinne von § 285 Nr. 21 HGB anzusehen.

Bewertungseinheiten

Unsere Gesellschaft sichert Währungsrisiken mit geeigneten Sicherungsinstrumenten ab und bildet zusammen mit dem Grundgeschäft jeweils eine Bewertungseinheit. Die gegenläufigen Wertänderungen des Grund- und Sicherungsgeschäfts werden im Jahresabschluss durch Anwendung der "Einfrierungsmethode" nicht ausgewiesen.

Grundgeschäft Art
EUR
Art abgesichertes Risiko EUR Sicherungsinstrument Bewertungseinheit Wirksamkeit
bestellte Ware in USD 4.533 Währungsänderung 4.533 Dollarterminkauf Microhedge zu 100% aufgrund Volumen- und Laufzeitkongruenz bei Währungsidentität

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 22. Januar 2025

MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH

gez. Alexander M. Julius, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MACROMETAL Handelsgesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 24. Februar 2025

Dr. Schreiber & Partner Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Karl-Heinz Klinner, Wirtschaftsprüfer

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