Hammerl GmbH
80mErrichtung von Fertigteilbauten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Odemann seit 2.9.2021 | Liquidator |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Adler Mode GmbHHaibachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017der Adler Mode GmbH, HaibachALLGEMEINESDie Adler Mode GmbH, Haibach, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 08. September 2011 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg erfolgte am 20. September 2011. Alleiniger Gesellschafter ist die Adler Modemärkte AG, Haibach. Über diese gehört die Adler Mode GmbH zu einem Konzern, der zu den führenden Marktteilnehmern im europäischen Bekleidungseinzelhandel zählt. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Die Adler Modemärkte AG, die Muttergesellschaft der Adler Mode GmbH, gehört zu den führenden Textileinzelhandelsketten in Deutschland. Im Top-100-Ranking des Branchenmagazins TextilWirtschaft für das Jahr 2016 wird das Unternehmen, wie auch 2015, auf Platz 22 geführt. Ende 2017 betrieb die Unternehmensgruppe insgesamt 182 Modemärkte (2016: 183), davon betrieb die Adler Mode GmbH 14 Modemärkte (2016: 14). Das Produktsortiment von ADLER ist bezüglich Passform, Modegrad, Funktionalität und Qualität in erster Linie auf die Altersgruppe der über 55-Jährigen zugeschnitten, die in den kommenden zehn Jahren um rund 10% auf 33 Mio. Menschen anwachsen wird. Für diese Zielgruppe bietet ADLER im unteren Mittelpreissegment qualitativ hochwertige Produkte zu einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis an. Das Produktsortiment beinhaltet ein umfassendes Angebot an Damen- und Herrenoberbekleidung sowie Wäsche. Mit einem Ergänzungssortiment aus Accessoires, Schuhen, Kinder- und Babybekleidung, Trachtenmode sowie Hartwaren bietet ADLER ein gut abgerundetes Warenportfolio und nutzt auf diese Weise auch Cross-Selling-Potenzial in den Modemärkten. Die Hauptumsatzträger von ADLER sind die Eigenmarken des Konzerns. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 waren dies Bexleys, Malva, Thea, My Own, Via Cortesa, Viventy by Bernd Berger und Steilmann für Damen sowie Bexleys, Senator, Eagle No.7, Big Fashion, Via Cortesa und Bernd Berger für Herren. Mit ihnen erwirtschaftet das Unternehmen rund 75% des Umsatzes und den überwiegenden Teil des Ertrags. In vielen Modemärkten bietet ADLER darüber hinaus national und international bekannte Fremdmarken in den Bereichen Damen-, Herren- und Kinderbekleidung an. Im Zuge seiner strategischen Neuausrichtung wird ADLER den Produktfokus künftig noch stärker auf die margenstarken Eigenmarken richten und das Fremdmarkensortiment schrittweise bis zum Jahr 2020 reduzieren. So stellt ADLER sicher, dass die angebotene Ware dem Bedarf der Zielgruppe entspricht und vermeidet zudem eine Kannibalisierung der Eigenmarken. WESENTLICHE EREIGNISSE IM GESCHÄFTSJAHR Zum 31. Dezember 2017 betrieb die Adler Mode GmbH 14 Modemärkte (31. Dezember 2016: 14). Im April 2017 wurde ein Modemarkt in Schleswig eröffnet, im Dezember 2017 der Modemarkt in Solingen geschlossen. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Getrieben von einer starken Binnennachfrage hat sich die europäische Wirtschaft im Jahr 2017 stärker erholt, als von vielen Experten zunächst angenommen. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) um 2,4 % und übertraf damit die positive Entwicklung des Vorjahres deutlich (+1,6 %). Der kräftige Aufschwung strahlte auch auf die Weltwirtschaft aus und trug maßgeblich zum globalen Wachstum von 3,6 % bei (Vorjahr: 3,1%). Auch in Deutschland, standen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. Wie für den europäischen Wirtschaftsraum insgesamt war auch hier die Dynamik deutlich höher als zu Jahresbeginn erwartet, so dass Experten ihre Prognosen unterjährig nach oben anpassen mussten. Mit einem Plus von 2,0 % legte das Bruttoinlandsprodukt deutlich stärker zu als im Vergleichsjahr 2016 (1,6%). KONSUMAUSGABEN IN DEUTSCHLAND WEITER ANGESTIEGEN Vor dem Hintergrund des kräftigen Wirtschaftsaufschwungs und steigender Beschäftigtenzahlen waren die deutschen Verbraucher 2017 über weite Strecken in bester Kauflaune. Gestützt von Einkommenserwartungen auf Rekordhöhe zeigte sich das monatlich vom Umfrageinstitut GfK ermittelte Konsumklima robust gegenüber unterschiedlichen Risikofaktoren im In- und Ausland. Kleinere Dämpfer konnten dem positiven Gesamttrend wenig anhaben. Insgesamt prognostiziert das GfK für das Jahr 2017 einen Anstieg der privaten Konsumausgaben von 1,5%, von welchen etwa 30 % auf den Einzelhandel entfallen. Der Rest wird zum Beispiel für Mieten, (Gesundheits-)Dienstleistungen oder Reisen ausgegeben. STATIONÄRER MODEHANDEL Der stationäre Modehandel konnte in seiner Gesamtheit erneut nicht von der guten Konsumlaune der Verbraucher profitieren. Auch im Jahr 2017 dämpften rückläufige Umsätze und Nachrichten von weiteren Insolvenzen die Stimmung in der Branche. Die von der Fachzeitschrift TextilWirtschaft regelmäßig befragten Unternehmen ("TW-Testclub") konnten in lediglich drei Monaten von einem Umsatzplus berichten, denen neun Monate mit Rückgängen im teilweise hohen einstelligen oder sogar zweistelligen Prozentbereich gegenüberstanden. Auf Jahressicht mussten die Panelmitglieder - wie bereits im Vorjahr - ein Umsatzminus von 2 Prozent hinnehmen. Nach einem düsteren Jahresauftakt, der deutliche Einbußen im Januar (-7%) und Februar (-9%) mit sich brachte, ließ der warme und sonnige März Lust auf neue Frühjahrsmode aufkommen und bescherte den Händlern ein Umsatzplus von 9%. Allerdings relativierte sich die positive Entwicklung vor dem Hintergrund der schwachen Vorlage aus dem Vorjahr (-6%). Die kommenden vier Monate gaben keinen Anlass zu Optimismus. Der April, dem durch das Osterfest drei Verkaufstage im Vergleich zum Vorjahr fehlten, wurde mit Rückgängen von 7% beendet, und auch im Mai (-6%), Juni (-2%) und ungewöhnlich regenreichen Juli (-8%) standen deutlich rückläufige Umsätze zu Buche. Nach einer kleineren Verbesserung von 3% im August stellte der September mit 20% ein Rekordplus in der 20-jährigen Historie des TW-Testclubs dar - dies jedoch vor allem deshalb, weil der hochsommerliche Vergleichsmonat 2016 zu massiven Umsatzeinbrüchen von -16% geführt hatte. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuße: Im Oktober lagen die Umsätze der Panelteilnehmer 13 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dem geringen Zuwachs im November (+2%) folgte im Dezember ein erneuter Rückgang von ebenfalls 2%. UMSATZ-, ERTRAGSENTWICKLUNG & ANALYSEUMSATZ Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete die Adler Mode GmbH einen Umsatz von insgesamt € 26,3 Mio. (Vorjahr: € 25,1 Mio.). ERTRAGSLAGE Der Materialaufwand betrug in der Berichtsperiode € 12,1 Mio. (Vorjahr: € 11,8 Mio.). Der Warenrohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) betrug € 14,2 Mio. (Vorjahr: € 13,3 Mio.), womit sich eine Warenrohertragsmarge (Warenrohertrag in Relation zu den Umsatzerlösen) von 54,0% errechnet (Vorjahr: 53,0%). Vom Personalaufwand in Höhe von € 4,6 Mio. (Vorjahr: € 4,6 Mio.) entfallen € 3,8 Mio. auf Gehälter (Vorjahr: € 3,9 Mio.) und € 0,8 Mio. auf Sozialabgaben (Vorjahr: € 0,8 Mio.). Die Personalkostenquote (Personalaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen) bezogen auf den Umsatz lag bei 17,5% (Vorjahr: 18,3%). Größter Einzelposten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 10,8 Mio. (Vorjahr: € 9,9 Mio.) waren die Mieten und Mietnebenkosten in Höhe von € 3,9 Mio. (Vorjahr: € 3,4 Mio.), gefolgt von den Konzernumlagen für Dienstleistungen und Lizenzgebühren der Muttergesellschaft in Höhe von € 2,2 Mio. (Vorjahr: € 2,1 Mio.), den Werbekosten in Höhe von € 2,1 Mio. (Vorjahr: 1,8 Mio.) und Warenbewirtschaftungskosten € 0,8 Mio. (Vorjahr: € 0,8 Mio.). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) betrug in 2017 € -1,0 Mio. (Vorjahr: € -1,0 Mio.), das betriebliche Ergebnis (EBIT) € -1,4 Mio. (Vorjahr: € -1,4 Mio.) und der Jahresfehlbetrag beläuft sich im Berichtsjahr auf € 1,5 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio). VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Die Bilanzsumme der Adler Mode GmbH in Höhe von € 19,6 Mio. (Vorjahr: € 12,9 Mio.) ist auf der Aktivseite geprägt vom Umlaufvermögen in Höhe von € 9,6 Mio. (Vorjahr: € 4,2 Mio.) und dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 8,8 Mio. (Vorjahr: € 7,2 Mio.). Neben den liquiden Mitteln in Höhe von € 6,0 Mio. (Vorjahr: € 0,7 Mio.), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 0,2 Mio. (Vorjahr: € 0,1 Mio.) schlugen im Umlaufvermögen die Vorräte mit € 3,3 Mio. (Vorjahr: € 3,4 Mio.) zu Buche. Das Anlagevermögen enthält immaterielle Vermögensgegenstände von € 0,2 Mio. (Vorjahr: € 0,3 Mio.) und Sachanlagen in Höhe von € 1,1 Mio. (Vorjahr: € 1,2 Mio.). Auf der Passivseite dominieren die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit € 18,0 Mio. (Vorjahr: € 11,2 Mio.), im Wesentlichen resultierend aus der Finanzverrechnung mit der Adler Modemärkte AG, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit € 0,5 Mio. (Vorjahr: € 0,5 Mio.) und Sonstige Verbindlichkeiten mit € 0,6 Mio. (Vorjahr: € 0,6 Mio.). Die Rückstellungen betrugen 2017 € 0,4 Mio. (Vorjahr: € 0,5 Mio.) und stehen vor allem im Zusammenhang mit den angemieteten Flächen sowie den Rückstellungen für Personal. Bedingt durch den Jahresfehlbetrag und Verlustvorträge aus früheren Jahren lag das Eigenkapital bei € -8,8 Mio. (Vorjahr: € -7,2 Mio.). INVESTITIONEN Die Investitionen bei der Adler Mode GmbH, Haibach beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen auf T€ 5 (Vorjahr: T€ 0) und bei den Sachanlagen auf T€ 241 (Vorjahr: T€ 114). BESCHAFFUNG Der Warenbezug erfolgt überwiegend über die deutsche Muttergesellschaft. ABSATZPOLITIK, VERTRIEB & MARKETINGIm ersten Quartal 2018 hat die Muttergesellschaft ihre neue strategische Ausrichtung bekanntgegeben. Mit Umsetzung der neuen Strategie wird ADLER sein gesamtes Produkt- und Leistungsangebot noch konsequenter auf die Zielgruppe zuschneiden. Diese definiert ADLER als Frauen und Männer ab 55 Jahren, die Wert auf qualitativ hochwertige Kleidung zu attraktiven Preisen legen, ohne dabei der neuesten Mode folgen zu wollen. Die Zahl der über 55-Jährigen wird in Deutschland laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes in den kommenden zehn Jahren um 10% auf rund 33 Mio. Menschen ansteigen. Die neue Strategie ist darauf ausgerichtet, diesen Wachstumsmarkt künftig noch besser zu durchdringen. Dabei konzentriert sich ADLER vorrangig darauf, bestehende Kunden enger an die Marke ADLER zu binden, um den so genannten "Share of Wallet" (Anteil der Gesamtausgaben, die ein Kunde für eine bestimmte Produktgruppe ausgibt) zu erhöhen. ADLER verfolgt eine Multi-Channel-Strategie, die darauf ausgerichtet ist, über alle Vertriebskanäle hinweg ein konsistent positives Markenerlebnis zu gewährleisten. STATIONÄRE VERTRIEBSSTRATEGIE Im stationären Verkauf konzentriert sich ADLER auf Großflächenkonzepte, das heißt die Fläche der betriebenen Filialen beträgt in der Regel zwischen 1.500 m 2 und 4.000 m 2. Großzügige Platzverhältnisse mit breiten Gängen, geräumigen Umkleiden und Ruhezonen kennzeichnen die besondere Kundenorientierung der Modemärkte. Die ADLER-Filialen liegen zum Großteil in Einkaufszentren und Fachmarktzentren. Alleinstehende Märkte "auf der grünen Wiese" oder in Innenstadtlagen bilden die Ausnahmen. Entscheidend für die Standortauswahl sind neben wirtschaftlichen Faktoren eine gute Erreichbarkeit für die Kunden, die Größe des Einzugsgebiets und die Entfernung zum nächstgelegenen Modemarkt. Zur Identifizierung von Wachstumspotenzialen hat ADLER im Jahr 2017 weitreichende Analysen und Befragungen von Kunden, ehemaligen Kunden und Nicht-Kunden durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse sieht ADLER das größte Potenzial zur kurz- und mittelfristigen Frequenz- und Umsatzsteigerung, insbesondere in der gezielten Ansprache bereits bestehender Kunden (Steigerung des "Share of Wallet") sowie in der Reaktivierung ausgewählter ehemaliger Kunden. Langfristig ist auch wieder eine Ausweitung des Filialnetzes sowohl organisch als auch durch Akquisitionen geplant, um Skaleneffekte zu erzielen und die eigene Marktposition zu stärken. Von dieser Langfristplanung unbenommen sind kurzfristige Neueröffnungen möglich, wenn sich Opportunitäten an attraktiven Standorten ergeben. Befragungen haben ergeben, dass ADLER-Kunden großen Wert auf Service und eine persönliche Beratung legen. Gut geschultes, motiviertes und jederzeit ansprechbares Verkaufspersonal spielt im stationären Vertrieb für ADLER eine Schlüsselrolle. Um den Nutzen eines Marktbesuches für Kunden zu vergrößern, umfasst die neue Strategie auch Kooperationskonzepte mit Partnern, welche die Zielgruppe mit relevanten nicht-textilen Zusatzangeboten und -produkten adressieren und so zusätzliche Frequenz in den Märkten generieren können. Durch den Einsatz innovativer Technologien will ADLER Kostenvorteile erzielen und interne Prozesse optimieren. Nach der flächendeckenden Einführung von RFID (Radio Frequency Identification) prüft ADLER, wie die Technologie für weitere Automatisierungsschritte genutzt werden kann. Voraussetzung für den Einsatz ist dabei stets eine angemessene Kosten-Nutzen-Relation. RFID ermöglicht die automatische und berührungslose Identifizierung von Waren mithilfe elektromagnetischer Wellen, was bei Kassenprozessen und Bestandsaufnahmen bereits zu deutlich positiven Effekten in der Effizienz der Abläufe geführt hat. MARKETING Als Betreiber von Großflächen, die sich überwiegend in Randlagen befinden, ist ADLER zur Schaffung von Frequenz auf den intensiven Einsatz von Marken- und Produktwerbung angewiesen. ADLER KUNDENKARTE Ein wichtiges Marketinginstrument ist die ADLER-Kundenkarte. Das System geht zurück auf das Jahr 1974 und ist damit eines der ältesten und erfolgreichsten Deutschlands. Kartenbesitzer erhalten auf ihren jeweiligen Warenkorb eine Rabatt-Gutschrift in Höhe von 3%, welche beim nächsten Einkauf geltend gemacht werden kann. Neben einer Stärkung der Kundenbindung sorgt die Karte auch dafür, dass ADLERs Kundenwissen mit dem eines Online- oder Versandhändlers vergleichbar ist. Das enorme Potenzial der über die Karte ermittelten Daten wird das Unternehmen künftig sehr viel stärker nutzen, um Werbe- und Marketingmaßnahmen zielgenau mit Blick auf Inhalt, Gestaltung und Streuzeitpunkt auszusteuern. WERBUNG ADLER setzt zur Produkt- und Imagewerbung vorrangig Beilagen, Mailings, Fernseh- und Radiowerbung sowie Online-Werbung in Form von Bannern und Suchmaschinenoptimierung ein. Im dritten Quartal 2017 startete ADLER eine neue integrierte Imagekampagne, die an die 2014 lancierte Kampagne "Mode ist für Menschen da" anknüpft und den Markenslogan "ADLER. Alles passt." zielgruppengerecht interpretiert. Inszeniert werden weniger die Produkte als die Models: authentische, lebensbejahende Frauen, die selbstbewusst und selbstverständlich das vermeintlich Unperfekte wie graue Haare, Rundungen und Fältchen zeigen. So will ADLER die besondere Wertschätzung vermitteln, die das Unternehmen seinen Kundinnen entgegenbringt. Im Rahmen der neuen strategischen Ausrichtung hat ADLER seine Kommunikationsstrategie angepasst und konzentriert sich künftig zuvorderst auf die gezielte Ansprache von Bestandskunden und ausgewählten ehemaligen Kunden. Vor diesem Hintergrund wurden die bislang eingesetzten Formate einer erneuten detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen. Als eine Folge der Ergebnisse wird ADLER ab dem zweiten Halbjahr 2018 keine Fernsehwerbung mehr schalten, sondern das Budget performanceorientiert auf andere Kanäle allokieren. MITARBEITERZum Ende des Geschäftsjahres 2017 waren insgesamt 249 Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 240; Angabe ohne Geschäftsführer) bei der Adler Mode GmbH beschäftigt. VIELFALT DER MITARBEITER
MITARBEITER ZUM GESCHÄFTSJAHRESENDE / KÖPFE:
CHANCEN- & RISIKOBERICHTCHANCENBERICHT Der ADLER-Konzern ist als einziger großer Anbieter der Modebranche konsequent auf die modischen Bedürfnisse der wachsenden Gruppe von Kundinnen und Kunden ab 55 fokussiert. Damit ist ADLER nicht nur klar positioniert, sondern profitiert auch von der demografischen Entwicklung in Deutschland und Europa: Die Zielgruppe, und damit das Umsatzpotenzial, wird in Zukunft weiterwachsen. Dieses starke Fundament wird durch eine behutsame Sortimentsergänzung gefestigt. Mit ihr spricht ADLER potenzielle Neukunden an, die in die Hauptzielgruppe hineinwachsen und so dem Geschäft weitere Impulse verleihen können. RISIKOBERICHT Der Warenbezug erfolgt überwiegend über die deutsche Muttergesellschaft. Währungsrisiken können sich mittelbar über den Konzernwarenbezug ergeben. Zur Steuerung der Gesellschaft wurden durch ein Organisationsteam "Risikomanagement" systematisch alle Bereiche mit erkennbaren Risiken aufgelistet, bewertet und gemeldet. Durch das bestehende Berichtswesen werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Im Übrigen ist die Gesellschaft in das Risikomanagementsystem der Adler Modemärkte AG fest eingebunden. Die Adler Mode GmbH ist abhängig von dem Fortbestand der Adler Modemärkte AG. Trotz des negativen Eigenkapitals gibt es aufgrund der Patronatserklärung der Muttergesellschaft aus Perspektive der Geschäftsführung zum Abschlussstichtag keine bestandsgefährdenden Risiken der künftigen Entwicklung. PROGNOSEBERICHTWELTWIRTSCHAFT WEITER IM AUFSCHWUNG Die globale Wirtschaft wird 2018 nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiter wachsen. Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung im Jahr 2017, die dynamischer ausfiel als ursprünglich erwartet, hoben die Experten im Januar 2018 ihre Prognose um 0,2% auf 3,9% an. Kurzfristig sei das Chancen-Risiken-Profil für die Weltwirtschaft ausgeglichen, mittelfristig überwögen jedoch die Risiken. Namentlich sieht der IWF Gefahren in geopolitischen Spannungen, in der Zunahme protektionistischer Tendenzen einzelner Länder und in einer möglichen Korrektur der Finanzmärkte. In der Eurozone wird sich die Dynamik der Wirtschaftsentwicklung laut dem IWF leicht abschwächen. Nach 2,4% im Jahr 2017 soll das Bruttoinlandsprodukt 2018 hier um 2,2% steigen. Für die deutsche Wirtschaft wird ein Wachstum von 2,3% prognostiziert (2016: 2,5%), für Österreich eine Steigerung von 1,8%. Gestützt von den positiven Impulsen der verabschiedeten Steuerreform soll die US-amerikanische Wirtschaft um 2,7% zulegen (2016: 2,3%). In China wird das Wachstum nach Einschätzung des IWF mit 6,5% auf dem Niveau des Vorjahres liegen. ANHALTENDE KAUFLAUNE BEI STEIGENDER KAUFKRAFT Das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Deutschen wird laut einer Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts GFK im Jahr 2018 pro Kopf um rechnerisch € 633 oder 2,8 % steigen. Vor dem Hintergrund des kräftigen Konjunkturaufschwungs 2017, der anhaltend guten Arbeitsmarktlage und der Aussichten auf weiteres Wachstum blicken die Verbraucher optimistisch auf das Jahr 2018. Dementsprechend stieg auch die Anschaffungsneigung zu Jahresbeginn wieder an. Insgesamt sieht die GFK sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Konsumjahr 2018. Bremsend könnten die auf eine stärkere Abschottung ausgerichtete Handelspolitik der USA und die schleppenden Verhandlungen über den Brexit wirken. ANHALTENDER PESSIMISMUS BEI STATIONÄREN MODEHÄNDLERN Nachdem der stationäre Modehandel 2017 erneut nicht von der Kauflaune der Verbraucher profitieren konnte, blicken die von der Branchenzeitschrift TextilWirtschaft befragten Händler skeptisch auf das Jahr 2018. Fast die Hälfte geht davon aus, dass sich das Konsumklima für Textilien und Bekleidung weiter verschlechtern wird. Sorge bereiten ihnen dabei vor allem die sinkende Kunden-Frequenz, der sich verschärfende Wettbewerb aber auch eine mögliche Verschlechterung der politischen Rahmenbedingungen. PROGNOSE UND GESAMTAUSSAGE Für das Geschäftsjahr 2017 hatte die ADLER-Geschäftsführung ein Umsatz- und EBITDA-Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich, die Verbesserung des Warenrohertrages und Kosteneinsparungen prognostiziert. Das Umsatzwachstum wurde mit einer Steigerung von 4,5% erreicht. Die Verbesserung der Rohertragsmarge und Kosteneinsparungen wurden nicht in dem geplanten Ausmaß erreicht, so dass das EBITDA auf Vorjahresniveau lag. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die ADLER-Geschäftsführung ein weiterhin schwieriges Branchenumfeld im Textileinzelhandel und geht für das Geschäftsjahr 2018 von einem leichten Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einem starken EBITDA-Wachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. ADLER rechnet im Wesentlichen mit einem verbesserten Warenrohertrag. Was den Wechselkurs von Euro zu Dollar betrifft, geht ADLER von allenfalls geringfügigen Änderungen aus. Dies gilt ebenso für die Entwicklung der wichtigsten Rohstoffpreise. ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen zur Adler Mode GmbH sowie zum wirtschaftlichen Umfeld. Alle diese Aussagen basieren auf Annahmen, welche die Geschäftsführung anhand der ihr zum Berichtszeitpunkt vorliegenden Kenntnisse und Informationen getroffen hat. Sofern diese Annahmen nicht oder nur teilweise eintreffen oder zusätzliche Risiken eintreten, kann die tatsächliche von der erwarteten Geschäftsentwicklung abweichen. Eine feste Gewähr für die Zukunftsprognosen im Lagebericht kann daher nicht übernommen werden.
Haibach, den 9. April 2018 Thomas Freude, Sprecher der Geschäftsführung Karsten Odemann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017I. ALLGEMEINE ANGABENDie Adler Mode GmbH hat Ihren Sitz in Haibach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg (Reg.Nr. HRB 11779). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 264 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbHG. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN SOWIE ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZANLAGEVERMÖGEN Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die Abschreibung der entgeltlich erworbenen EDV-Software und Firmenwerte erfolgt über fünf Jahre. Der Posten Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von ursprünglich T€ 454 resultiert aus den Akquisitionen der Modemärkte Mömlingen und Lollar von der hefa Moden Heinrich Faust GmbH, Mömlingen. Die betriebliche Nutzungsdauer der derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte von fünf Jahren basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'Know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgeschöpft. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen sowie Zuschreibungen waren nicht erforderlich. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150 und € 1.000 werden seit 2011 in einen geschäftsjahresbezogenen Sammelposten (Pool) eingestellt und jährlich zu einem Fünftel abgeschrieben. Alle geringwertigen Wirtschaftsgüter unter € 150 sind grundsätzlich sofort als Aufwand erfasst. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel: ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
UMLAUFVERMÖGEN Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet; hierbei wurden auf Saisonwaren angemessene Abschläge vorgenommen. Es kommt die gewogene Durchschnittsmethode als Bewertungsvereinfachungsverfahren zur Anwendung. Direkt zurechenbare Kosten des Warenhandlings wurden aktiviert. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Bankguthaben entsprechen den Nennwerten. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche gegenüber Kreditkartenunternehmen und debitorischen Kreditoren enthalten. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 8.774 (Vorjahr: T€ 7.245) aus. Die Bilanzierung erfolgte trotz bilanzieller Überschuldung nach dem Going-Concern-Prinzip, da die Alleingesellschafterin eine Patronatserklärung abgegeben hat. Hierin verpflichtet sich die Adler Modemärkte AG, Haibach:
Die Patronatserklärung kann, sobald eine Überschuldung und eine Zahlungsunfähigkeit der Adler Mode GmbH im Sinne der Insolvenzordnung nicht mehr besteht und auch nicht mehr droht, mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden, erstmals jedoch zum 31. Dezember 2019. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung, sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als Erfüllungsbetrag notwendig sind. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt zum Bilanzstichtag 3,68 % (Vorjahr: 4,03 %). Aus der Änderung des Abzinsungssatzes ab dem Jahr 2016 von sieben auf zehn Jahre ergab sich kein Unterschiedsbetrag auf den Verpflichtungswert zum 31. Dezember 2017. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden Rentensteigerungen von jährlich 1,75% (Vorjahr: 2,0%) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 1,8 % p.a. unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mieten und Mietnebenkosten T€ 124 (Vorjahr: T€ 92), Urlaubs- und Freizeitverpflichtungen T€ 61 (Vorjahr: T€ 48), Erfolgsprämien und Leistungstantiemen T€ 46 (Vorjahr: T€ 64), Energiekosten (Strom, Gas, Wasser, Heizung) T€ 44 (Vorjahr: T€ 64), Berufsgenossenschaftsbeiträge T€ 30 (Vorjahr: 27), Abfindungen T€ 19 (Vorjahr: T€ 47), Schwerbehindertenabgabe T€ 18 (Vorjahr: T€ 13), Instandhaltungen T€ 11 (Vorjahr: T€ 20) sowie Prüfung des Jahresabschlusses und Steuerberatung T€ 11 (Vorjahr: T€ 10). VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten sind zu den Erfüllungsbeträgen passiviert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus kurzfristiger Finanzmitteldisposition gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 17.990 (Vorjahr: T€ 8.963) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 60). Die beiden Darlehen lt. Vereinbarungen vom 29. September 2011 der Alleingesellschafterin (Vorjahr: T€ 2.195) wurden im Jahr 2017 getilgt. Das Darlehen in Höhe von T€ 1.195 wurde am 05.10.2017, das Darlehen in Höhe von T€ 1.000 wurde am 13.10.2017 (700.000,- €) und 09.11.2017 (300.000,- €) zurückgezahlt. Die Zinsverbindlichkeiten aus den Darlehen betragen für das Kalenderjahr 2017 T€ 79 (Vorjahr: T€ 100) und sind in den Verbindlichkeiten aus kurzfristiger Finanzmitteldisposition gegenüber der Alleingesellschafterin enthalten. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Diese belaufen sich auf T€ 28 (Vorjahr: T€ 0) und sind auf einen Baukostenzuschuss zurückzuführen. LATENTE STEUERN Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,57 % zugrunde (15,825 % für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,745 % für Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlich ermittelten Gewerbesteuerhebesatz von 392,6 %. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 758. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass keine latenten Steuern in der Bilanz angesetzt werden. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen u.a. für Tantiemen, Abfindungen, Instandhaltungen, standortbezogene Risiken und Mietnebenkosten in Höhe von T€ 97 (Vorjahr: T€ 71), Erträge aus Aufwandserstattungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 51 (Vorjahr: T€ 41), Erträge aus der Überlassung von Sachbezügen T€ 42 (Vorjahr T€ 51), sonstige Erträge Vorjahre T€ 10 (Vorjahr: T€ 0), die Erträge für Frachtkosten aus Vorjahren beinhalten, und Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 21), die aus abgelaufenen Geschenkkarten resultieren. Periodenfremde Erträge entstanden aus der Auflösung von Rückstellungen, Frachtkostenerstattungen und aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 117 (Vorjahr: T€ 93). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen hauptsächlich die Konzernumlage für Dienstleistungen und Lizenzgebühren der Muttergesellschaft, Miet-, Werbe-, Energie- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Kosten der Warenbewirtschaftung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 196 (Vorjahr: T€ 293), die sich im Wesentlichen aus Konzernumlagen für Vorjahre, Buchverluste aus der Verschrottung von Anlagevermögen und Mietnebenkosten für Vorjahre zusammensetzen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten aus Finanzverrechnungen und Darlehen gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€ 157) enthalten. SONSTIGE ANGABENSONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Der Gesamtbetrag aller sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit beträgt T€ 20.280 (Vorjahr: T€ 14.782). Diese setzen sich wie folgt zusammen: Es bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen, diese belaufen sich für die verbleibende Mietlaufzeit auf T€ 20.241 (Vorjahr: T€ 14.690). Hierin enthalten sind Verpflichtungen aus Untermietverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen, zum einen gegenüber der Adler Modemärkte AG, Haibach, in Höhe von T€ 8.625 (Vorjahr: T€ 6.915) und zum anderen gegenüber der Adler Orange GmbH & Co. KG, Haibach, in Höhe von T€ 2.560 (Vorjahr: T€ 0). Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen für Drucker und Kassen, diese belaufen sich auf T€ 11 (Vorjahr: T€ 47). Weiterhin bestehen KFZ-Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 45). Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte oder Haftungsverhältnisse, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Vorteile aus den dargestellten Leasing-, Miet- und Pachtverträgen liegen insbesondere in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb. Risiken könnten sich ggf. aus nicht vorzeitig kündbaren Vertragslaufzeiten ergeben. SCHULDBEITRITTSERKLÄRUNG Im Zusammenhang mit Mietverträgen für Mobilien der Adler Mode GmbH, Haibach, hat die Adler Modemärkte AG, Haibach, eine Schuldbeitrittserklärung abgegeben. BESCHÄFTIGTE Im Geschäftsjahr 2017 warendurchschnittlich 226 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 210) und 15 Auszubildende (Vorjahr: 13) beschäftigt. GESCHÄFTSFÜHRUNG
Die Geschäftsführer erhielten im Berichtszeitraum von der Gesellschaft keinerlei Bezüge. KONZERNZUGEHÖRIGKEIT Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Adler Modemärkte AG, Haibach, und steht dadurch mit ihrer Gesellschafterin sowie deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis. Die Adler Mode GmbH, Haibach, wird in den Konzernabschluss der Adler Modemärkte AG, Haibach, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Adler Modemärkte AG einschließlich des Bestätigungsvermerks werden gemäß § 325 HGB offengelegt. Die Adler Modemärkte AG, Haibach, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Dieser Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Haibach erhältlich. Die S&E Kapital GmbH, München, erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen. Dieser Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft in München erhältlich. GESAMTHONORAR DES ABSCHLUSSPRÜFERS Die Angabe über das Abschlussprüferhonorar im Sinne von § 285 Nr. 17 HGB ist im Konzernabschluss der Adler Modemärkte AG enthalten. NACHTRAGSBERICHT Zwischen Abschluss der Berichtsperiode bis zur Drucklegung des vorliegenden Berichts (Mitte März 2018) hat es keine weiteren Ereignisse gegeben, die im Rahmen einer Nachtragsberichterstattung zu erwähnen wären. ERGEBNISVERWENDUNG Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.530 ab. Zum 31. Dezember 2017 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 8.774 (Vorjahr T€ 7.245) aus. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Haibach, den 9. April 2018 Thomas Freude, Sprecher der Geschäftsführung Karsten Odemann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Adler Mode GmbH, HaibachPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Adler Mode GmbH, Haibach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Adler Mode GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 9. April 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer ppa. Kerstin Riewe, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 28. Mai 2018 festgestellt. |
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