ELvation Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinz-Joachim Langmatz seit 17.1.2022 | Geschäftsführer |
Birgit, geb. Knecht Stahl seit 5.1.2021 | Prokura |
Holger Stahl seit 17.8.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELvation Medical GmbHKieselbronnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. DARSTELLUNG DER GESELLSCHAFT DES GESCHÄFTSVERLAUFS EINSCHL. DES GESCHÄFTSERGEBNISSESI. Darstellung der GesellschaftDie ELvation Medical GmbH ist ein auf den Vertrieb und den Service von medizinischem Equipment spezialisiertes Unternehmen. Durch die Verknüpfung von Vertrieb und flexiblen Service-Leistungen mit langjährigem Medical Equipment Know-how werden maßgeschneiderte Lösungen bei der Schaffung von Investitions- und Verbrauchsgüterwerten im Krankenhaus und in der Praxis geboten. Unsere Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Vertrieb, Service und Marketing von Medizinprodukten. Wir entwickeln und verkaufen medizinische Geräte und Instrumente in den Bereichen Stoßwellenlithotripsie für die Nieren- und Blasensteinzertrümmerung sowie die Stoßwellentherapie für die Orthopädie sowie Urologie (ED). Eine besondere Partnerschaft verbindet uns mit der Richard Wolf GmbH, Knittlingen. Seit vielen Jahren sind wir für das Segment Piezo Stoßwellen Systeme als exklusiv autorisiertes Sales & Service Team tätig. Weitere Vertriebsschwerpunkte liegen auf der Vermietung und Finanzierungsvermittlung von Robotik (Da Vinci), ESWL, Ultraschall und HF-Chirurgie Technologien. Weiterhin bieten wir unseren Kunden Miet-Modelle sowie Service-Konzepte an. Alleinige Gesellschafterin der ELvation Medical GmbH ist die Elvation Holding GmbH, Kieselbronn. II. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und BrancheDie deutschen Medizintechnikunternehmen haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 einen Umsatz von 40,4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem nominalen Zuwachs um 5,1 %. Gleichzeitig sind aber die Erzeugerpreise dieses Bereichs um 5,9 % gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1 % auf 161 400 Mitarbeitende. Der Umsatzzuwachs 2023 resultierte maßgeblich aus der positiven Entwicklung des Auslandsgeschäfts, das um rund 6 % stieg und einen Wert von knapp 27,4 Mrd. Euro erreichte. Zulegen konnten insbesondere die Exporte in andere EU-Länder (+10 %) sowie in die USA (+4 %), dem wichtigsten Zielland der deutschen Medizintechnik. Vergleichsweise schwach zeigten sich dagegen die Exporte nach China (+1,5 %). Mehr als zwei Drittel des Branchenumsatzes werden inzwischen im Ausland erwirtschaftet. Das Inlandsgeschäft blieb weiterhin herausfordernd. Mit 13 Mrd. Euro lag der Inlandsumsatz nur um 3 % über dem Wert des Jahres 2022. Auf dem deutschen Markt stellt die finanzielle Schieflage vieler deutscher Kliniken eine Herausforderung dar. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) verzeichnete bereits zum Jahresende 2023 deutlich mehr Insolvenzen als üblich und rechnet 2024 mit einem Rekordinsolvenzjahr. (Quelle: medizin-und-technik.industrie.de) III. GeschäftsentwicklungDas Geschäftsjahr 2023 war geprägt von starken Export-Umsätzen. Die Nachfrage nach unseren Produkten im Inland war unverändert stabil. Der Auftragsbestand am Bilanzstichtag beträgt rund 6,2 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €). Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um rund 2,9% angestiegen. Der Rohertrag ist im Geschäftsjahr 2023 von T€ 7.764 um T€ 535 auf T€ 8.299 angestiegen und liegt damit über der Vorjahresprognose. Dies ist auf den im Vergleich zum Vorjahr höheren Umsatz zurückzuführen. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit T€ 2.987 um T€ 527 über dem Ergebnis des Vorjahres und über der im Vorjahr vorgenommenen Prognose. Dies ist insbesondere auf eine positivere Entwicklung der Umsatzerlöse gegenüber der Planung zurückzuführen. Das Jahresergebnis im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB beläuft sich auf T€ 2.180 (Vorjahr T€ 1.810). Die Beschaffung der für unser Geschäft notwendigen Materialien erfolgt unverändert im Wesentlichen durch wenige Hersteller. B. DARSTELLUNG DER LAGE DES UNTERNEHMENSI. ErtragslageHinsichtlich der Entwicklung des Rohergebnisses verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Punkt A. III "Geschäftsentwicklung". Der Personalaufwand hat sich von T€ 3.130 auf T€ 3.043 reduziert. Dies lag zum einen an dem Wegfall der U1-Umlage in 2023 sowie an dem in 2022 enthaltenen Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen im Geschäftsjahr T€ 370 (VJ: T€ 298). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr um T€ 248 auf T€ 2.202 vermindert. Dies lag insbesondere an dem Rückgang von Leasingaufwendungen sowie Provisionsaufwendungen. Der Jahresüberschuss lag mit T€ 2.180 um T€ 369 über dem des Vorjahres. Die Tochtergesellschaften Elvation Medical LLC und Elvation Medical S.r.l. haben im Jahr 2023 jeweils ein positives Jahresergebnis (TUSD 482) erzielt. II. FinanzlageDie Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgt zum einen über Anzahlungen unserer Kunden sowie aus dem generierten Cashflow. Der Brutto-Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen und Veränderung der langfristigen Rückstellungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.079 auf T€ 2.549 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus den höheren Umsatzerlösen im Jahr 2023. Die geordnete Finanzlage ist auf die Betriebsleistung, die sich auch im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit widerspiegelt, zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 war die Zahlungsfähigkeit von ELvation jederzeit zweifelsfrei gegeben. Während des ganzen Geschäftsjahres haben wir über ausreichend liquide Mittel verfügt. III. VermögenslageDas Gesamtvermögen hat sich im Geschäftsjahr 2022 von T€ 15.843 um T€ 1.500 auf T€ 14.343 erhöht. Der Anteil der liquiden Mittel hat sich dabei von 40,5% auf 42,8% erhöht. Das Eigenkapital der Gesellschaft blieb mit T€ 8.936 (VJ: T€ 7.886) stabil, die Eigenkapitalquote hat sich auf 56,4 % (VJ: 55,0 %) erhöht. Die vertraglichen Verpflichtungen aus außerbilanziellen Finanzierungsinstrumenten (Leasing) belaufen sich auf rund T€ 299. Diese Verpflichtungen werden im Wesentlichen von Mieteinnahmen gedeckt. IV. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von • Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) • Betriebsergebnis (EBIT) Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den jeweiligen Stellen. V. GesamtaussageDie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit zahlungskräftig. Die Geschäftsleitung blickt auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 positiv zurück. C. PROGNOSEBERICHT EINSCHLIEßLICH RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGI. RisikoberichtDie Angaben, sowohl zu den Chancen und Risiken als auch im Prognosebericht zur künftigen Entwicklung der Gesellschaft erfolgen auf Basis der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gültigen Annahmen zur Konjunktur- und Branchenentwicklung sowie der Planung nach dem zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Kenntnisstand. Risiken Auf Grund des Geschäftsmodells besteht eine Abhängigkeit von wenigen Lieferanten. Aufgrund von Lieferengpässen unserer Lieferanten kommt es zu Verzögerungen bei den Auslieferungen. Rechtliche Risiken bestehen durch international unterschiedliche Bestimmungen, die sich dazu noch häufig ändern. Für das operative Geschäft sind beispielsweise auch unterschiedliche Zulassungsvorschriften für Produkte, Gesetzte zum Schutz geistigen Eigentums und gewerblichen Schutzrechten Dritter sowie Ausfuhrkontrollbestimmungen wichtig. Es bestehen weiter branchenspezifische Risiken durch mögliche regulatorische Eingriffe im Gesundheitswesen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als gering eingeschätzt. Haftungsrisiken und Schadensfälle werden durch Versicherungen minimiert. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme erwartet wird. Der deutsche Markt für Medizinprodukte unterliegt einem zunehmenden Preisdruck durch Krankenhäuser und Einkaufsgemeinschaften. Des Weiteren finden sich geringe Versorgungspauschalen im Hilfsmittelbereich. Diesem Marktpreisrisiko wird mit intensiven Analysen der Kundenforderungen, Märkten und einer verstärkten Kundennähe begegnet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird aus Sicht der Unternehmensleitung daher als eher unwahrscheinlich erachtet. Potenzielle negative Auswirkungen werden als gering eingestuft. Chancen der künftigen Entwicklung Der Markt der Medizintechnik, in dem die ELvation Medical GmbH aktiv ist, ist ein Wachstumsmarkt, welche die folgenden Chancen für unser Unternehmen bietet. § Die demographische Entwicklung durch wachsende und alternde Bevölkerung: Aufgrund der steigenden Lebenserwartung und aufgrund von Strukturveränderungen steigt in vielen Industrieländern, aber auch in zahlreichen Schwellenländern mit steigendem Wohlstand die Nachfrage nach Medizinprodukten. Auch das in vielen Ländern der Welt anhaltende Bevölkerungswachstum erhöht den Bedarf an medizinischer Versorgung. Entsprechende Zulassungsverfahren für unsere Produkte erfolgen sowohl durch unsere Lieferanten als auch durch uns selbst. § Die hohen Markeintrittsbarrieren: Bestehende und zunehmende Zulassungsanforderungen durch staatliche Regulierung, komplexe und oft geschützte Technologien sowie die Tatsache, dass viele Kunden auch weiterhin in der Praxis bewährte Lösungen einsetzen. Für Elvation und unsere Lieferanten als etablierte Anbieter sind diese Barrieren eine Chance. § Die Ausweitung des Servicegeschäfts: Den Anforderungen unserer Kunden nach einer Betreuung nach dem Gerätekauf werden wir durch unser umfangreiches Serviceangebote gerecht. Dadurch bieten sich für uns Möglichkeiten unseren Umsatz auch im Servicegeschäft weiter auszubauen. § Erweiterter Einsatz von Mietmodellen und Finanzierungsvermittlung: Durch den Einsatz von Mietmodellen und Finanzierungsvermittlung bieten sich für unsere Kunden attraktive Finanzierungslösungen für unsere Produkte. Dadurch bietet sich für uns die Gelegenheit unsere Geschäftsmöglichkeit auszubauen. II. PrognoseberichtDie Geschäftsführung geht davon aus, dass der Bedarf an Gesundheitsleistungen weiter steigen, und die Medizintechnik-Branche ein Wachstumsmarkt bleiben wird. Die weiterhin bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie Branchenentwicklung erschweren eine dezidierte Prognose für das Geschäftsjahr. Die Marktforscher von Evaluate prognostizierte für den globalen Medizintechnik-Markt bis zum Jahr 2024 ein jährliches Wachstum von 6%. Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem Rohertrag von rd. 6,95 Mio. € gerechnet sowie einem EBIT von rd. 1,7 Mio. € geplant. Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems sowie der zugrunde gelegten Daten und AnnahmenDas unternehmensinterne Planungssystem basiert auf realistischen und vorsichtigen Erwartungen der Zukunft auf der Grundlage von detaillierten Ist-Werten vergangener Geschäftsjahre. Vorhersehbaren Änderungen bei Absatzmengen und -preisen, Materialkosten, Produktionskosten, Personalkosten sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird Rechnung getragen. Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.
Kieselbronn, den 23. Juli 2024 Holger Stahl Heinz Joachim Langmatz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen teilweise in Anspruch. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Auf die einzelnen Posten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahren. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden nach dem Durchschnittsverfahren ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit € 565.692,15 (Vorjahr: € 421.276,37) und sonstige Vermögensgegenstände mit € 3.298,63 (Vorjahr: € 2.000,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit € 23.147,16 (Vorjahr: € 19.373,29). Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angabe zu den Restlaufzeitvermerken
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde in den Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 7.386.061,91 einbezogen. Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie für Provisionen und Boni. Angabe zu den Restlaufzeiten/Verbindlichkeitenspiegel
Latente Steuern
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 299 sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Geräte- und Kfz-Leasingverträge). Dem stehen Kunden-Mietverträge in Höhe von T€ 113 gegenüber. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gewinne bzw. Verluste aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 206.062,49 (Vorjahr: T€ 302,9) bzw. Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 95.181,98 (Vorjahr: T€ 130,3). V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
Die Umrechnung des Jahresergebnisses und des Eigenkapital erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
ieselbronn, 31.Juni 2024 Hoger Stahl Heinz Joachim Langmatz Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELvation Medical GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELvation Medical GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELvation Medical GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 30. Juli 2024 dhmp
NEXT GmbH & Co. KG
Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer |
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