Medos AktiengesellschaftLiquidiert

Hasselbachstraße 2, 63505 Langenselbold, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 7039
Eingetragen
19.6.2001
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erstellung und der Vertrieb von Software sowie IT Produkten im medizinischen Bereich sowie für den Bereich der öffentlichen Sicherheit.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Heymanns
seit 24.9.2007
Prokura
Thomas Pasold
seit 20.9.2007
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Medos Aktiengesellschaft

Langenselbold

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Bilanz zum 31. Dezember 2006



Aktiva

  31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software   407.440,50   888.322,50
II. Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 111.217,00   126.204,00  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 270.971,00 382.188,00 264.863,01 391.067,01
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00   83.802,66  
2. Beteiligungen 0,00 0,00 364.000,00 447.802,66
    789.628,50   1.727.192,17
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Waren (Hardware)   37.119,38   112.663,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 814.022,08   931.586,14  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.797,64   353.295,27  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 340.347,24 1.169.166,96 391.307,39 1.676.188,80
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   372.807,07   222.148,29
    1.579.093,41   2.011.000,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten   31.102,77   2.353,06
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   76.574,57   506.674,37
    2.476.399,25   4.247.220,19

Passiva

       
      31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     120.000,00 120.000,00
II. Kapitalrücklage     2.880.000,00 0,00
III. Gewinnrücklage     4.345,92 4.345,92
IV. Verlustvortrag (i. Vj. Gewinnvortrag)     -631.020,29 69.767,42
V. Jahresfehlbetrag     -2.449.900,20 -700.787,71
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag     76.574,57 506.674,37
      0,00 0,00
B. Sonstige Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen     41.459,89 3.255,00
2. Sonstige Rückstellungen     905.625,75 146.732,00
      947.085,64 149.987,00
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     744.478,79 150.000,05
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 674.478,66 (i. Vj. TEUR 40)-
       
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen     264.656,16 946.737,87
-sämtlich wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-        
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     227.929,75 560.099,59
-sämtlich wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-        
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     9.103,31 1.655.187,58
-sämtlich wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-        
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht     0,00 146.203,64
-im Vorjahr sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-        
6. Sonstige Verbindlichkeiten     137.678,43 639.004,46
-sämtlich wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-        
-davon aus Steuern EUR 120.316,04
(i. Vj. TEUR 322)-
       
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 13.160,41 (i. Vj. TEUR 105)-
       
      1.383.846,44 4.097.233,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten     145.467,17 0,00
      2.476.399,25 4.247.220,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006



  2006 2005
  EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   8.279.281,41   8.429.125,88
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen   0,00   -58.145,03
3. Sonstige betriebliche Erträge   632.740,14   407.046,86
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.897.445,49   2.589.640,46  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 619.375,32 3.516.820,81 409.035,73 2.998.676,19
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 4.081.967,61   3.275.128,56  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 575.845,32 4.657.812,93 510.007,21 3.785.135,77
-davon für Altersversorgung EUR 14.594,37
(i. Vj. TEUR 15)-
       
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   729.032,34   416.029,39
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.325.691,86   2.196.243,11
8. Erträge aus Beteiligungen   0,00   15.074,88
-davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
(i. Vj. TEUR 15)-
       
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.411,34   28.854,49
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   93.387,34   96.225,93
-davon an verbundene Unternehmen EUR 69,335,50 (i. Vj. TEUR 23)-        
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -2.407.312,39   -670.353,31
12. Außerordentliche Aufwendungen/außerordentliches Ergebnis   0,00   19.309,06
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   39.043,26   5.579,36
14. Sonstige Steuern   3.544,55   5.545,98
15. Jahresfehlbetrag   -2.449.900,20   -700.787,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2006



I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Daneben fanden die Vorschriften des Aktiengesetzes Berücksichtigung. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Trotz der bilanziellen Überschuldung wurde der Jahresabschluss unter Beibehaltung der Going Concern-Prämisse aufgestellt, da die Muttergesellschaft gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung ausgesprochen und für ein Bankdarlehen eine Freistellungs- und Rangrücktrittserklärung abgegeben hat.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 410 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge im Anlagevermögen erfolgen zeitanteilig.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr veräußert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten einen finanziellen Anspruch für den Verkauf von Geschäftsanteilen an der Mevis Diagnostics GmbH & Co. KG in Höhe von 300.000 EUR.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt 120.000,00 EUR und ist eingezahlt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 120.000 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Namen. Der Verlustvortrag beträgt 631.020,29 EUR, die gesetzliche Rücklage 4.345,92 EUR. Im laufenden Geschäftsjahr wurden 2.880.000 EUR in die Kapitalrücklage eingezahlt. Durch den Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.449.900,20 EUR beträgt der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag 76.574,57 EUR.

Rückstellungen

Die Gewerbesteuerrückstellung aus dem Jahr 2004 in Höhe von 3.255 EUR wurde verbraucht bzw. der Restbetrag von 382 EUR aufgelöst.

Aufgrund einer Betriebsprüfung wurde eine Gewerbesteuerrückstellung in Höhe von 10.447 EUR und eine Körperschaftsteuerrückstellung in Höhe von 30.918 EUR gebildet.

In die Sonstigen Rückstellungen wurden eingestellt:

Restrukturierungskosten 644 TEUR
Ausstehende Rechnungen 141 TEUR
ausstehende Urlaubsansprüche 58 TEUR
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 44 TEUR
Berufsgenossenschaft 13 TEUR
Gewährleistungen 6 TEUR

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 674 TEUR: 634 TEUR resultieren aus einer Kontokorrentverbindlichkeit gegenüber der Nordea Bank, 40 TEUR aus einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber der HypoVereinsbank.

Für die Verbindlichkeit gegenüber der Nordea Bank hat die alleinige Aktionärin für einen Betrag bis zu 1.000 TEUR eine Freistellungs- und Rangrücktrittserklärung abgegeben.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu fünf Jahren betragen 70 TEUR (Vorjahr 110 TEUR), die aus einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber der HypoVereinsbank resultieren (Gesamtbetrag 110 TEUR).

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2006 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von rd. 783 TEUR.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2007 und 2009.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden zu 97,6 % im Inland und zu 2,4 % im Ausland getätigt.

Die Umsatzerlöse wurden zu 40,4 % mit eigenen Serviceverträgen, zu 39,3 % mit Hardware/Systemsoftware, zu 9,3 % mit eigenen Softwarelizenzen, zu 8,2 % mit Dienstleistungen, zu 2,2 % mit Vermietungen und zu 0,6 % mit sonstigen Erlösen erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten den Buchgewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der Ortivus A/S sowie die Erstattung von Marketingaufwendungen durch die Ortivus AB.

Die Abschreibungen beinhalten eine außerplanmäßige Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 381 TEUR.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Verlust aus dem Verkauf der Anteile an der Mevis Diagnostics GmbH & Co. KG enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten mit 41 TEUR Gewerbe- und Körperschaftsteuernachzahlungen aufgrund einer Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre bis 2004.

V. Sonstige Angaben

Gesellschaftsorgane

Vorstand

Der Alleinvorstand war in 2006 wie folgt besetzt:

  Herr Horst-Dieter Strüter, Diplom-Ingenieur, Gründau (bis 02.05.06)
  Herr Dr. Dirk Bankamp, Mediziner, Kelkheim (02.05.06 bis 15.11.06)
  Herr Mikael Strindlund, President & CEO der Ortivus AB, Danderyd (ab 15.11.06)

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich in 2006 wie folgt zusammen:

  Herr Mikael Strindlund (Vorsitzender), President & CEO der Ortivus AB, Danderyd, Schweden (bis 10.10.06)
  Herr Akbar Seddigh (Vorsitzender), Chairman of the Board der Ortivus AB, Danderyd, Schweden (ab 10.10.06)
  Herr Rain Eriksoo (stellvertretender Vorsitzender), Vice President Sales & Marketing der Ortivus AB, Danderyd, Schweden
  Herr Johannes Kraus, Bilanzbuchhalter, Wächtersbach (bis 06. 04.06)
  Herr Lars Seidel, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Hamburg (ab 06.04.06)

Gesamtbezüge der Gesellschaftsorgane

Von den Angaben der Vorstandsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Für die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Geschäftsjahr 2006 keine Bezüge gezahlt.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Medos AG ist ein verbundenes Unternehmen der Ortivus AB, Danderyd, Schweden, welche zu 100% die Aktien hält.

Die Medos AG wird zum 31. Dezember 2006 in den Konzernabschluss der Ortivus AB einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Ortivus AB in Danderyd erhältlich.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer beträgt im Berichtsjahr 60 (Vorjahr 61). Aufgrund einer Restrukturierung waren zum Stichtag 50 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Angestellte.

Patronatserklärung

Die alleinige Aktionärin hat gegenüber der Gesellschaft eine bis zum 31. Dezember 2008 befristete Patronatserklärung ausgesprochen, wonach Ortivus AB die Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft in dem Umfang erfüllen wird, wie dies zur Vermeidung der Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit notwendig ist.

Gewinnverwendung

Aufgrund des Bilanzverlustes entfällt ein Gewinnverwendungsvorschlag.

 

Langenselbold, den 21. Februar 2007

Mikael Strindlund, Alleinvorstand



Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

  Anschaffungskosten
1.1.2006
EUR
Laufende Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 1.063.676,00 19.128,07 0,00 1.082.804,07
II. Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 325-719,82 23.501,54 0,00 349.221,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und        
Geschäftsausstattung 1.366.077,92 208.031,60 695.865,92 878.243,60
  1.691.797,74 231.533,14 695.865,92 1.227.464,96
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 83.802,66 0,00 83.802,66 0,00
2. Beteiligungen 364.000,00 0,00 364.000,00 0,00
  447.802,66 0,00 447,802,66 0,00
  3.203.276,40 250.661,21 1.143.668,58 2.310,269,03
  Kumulierte Abschreibungen
1.1.2006
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 175.353,50 500.010,07 0,00 675.363,57
II. Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 199.515,82 38.488,54 0,00 238.004,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und        
Geschäftsausstattung 1.101.214,91 190.533,73 684.476,04 607.272,60
  1.300.730,73 229.022,27 684.476,04 845.276,96
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.476.084,23 729.032,34 684.476,04 1.520.640,53
  Buchwerte
31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 407.440,50 888.322,50
II. Sachanlagen    
1. Mietereinbauten 111.217,00 126.204,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und    
Geschäftsausstattung 270.971,00 264.863,01
  382.188,00 391.067,01
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 83.802,66
2. Beteiligungen 0,00 364.000,00
  0,00 447.802,66
  789.628,50 1.727.192,17

Lagebericht der Medos Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2006



1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Allgemeines

Der deutsche Gesundheitsmarkt befindet sich im großen Umbruch: die Gesundheitsreform 2006/2007 unterstützt mit vielen Gesetzesänderungen den Abbau der sektoralen Trennung zwischen ambulantem und stationärem Bereich und fördert die Zusammenarbeit von Ärzten in Praxisnetzen, medizinischen Versorgungszentren und anderen neuen Vertragsformen. Um teuere Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, werden zunehmend Leistungen in den ambulanten Sektor außerhalb von Krankenhäusern verlagert. Neue Abrechnungsformen entgelten die Gesamtbehandlung des Patienten, der Ausweitung der Erbringung von unabgesprochenen Einzelleistungen soll so entgegengewirkt werden. Optimierung von Workflow, Erreichung von notwendigen Kostenreduktionen bzw. Kontrolle von Budgets ist nur durch sichere und stabile Softwarelösungen möglich.

Gleichzeitig hat die Konsolidierung im Markt erheblich zugenommen. Dies gilt für Krankenhäuser, organisierte Einkaufsketten, Kliniken, Praxen, aber auch für die Industrie. Viele kleinere Unternehmen sind von größeren übernommen worden. Diese übergreifende Konsolidierung wird sich fortsetzen.

2007 gehen auch die ersten Testregionen mit der neuen Telematik-Infrastruktur in Betrieb. Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und des Heilberufeausweises stellt für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar.

Die Medos AG entwickelt und vertreibt seit 28 Jahren medizinische Informationssysteme. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Ablaufoptimierung innerhalb und zwischen den medizinischen Fachdisziplinen (u.a. Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Pathologie) gelegt.

Das Geschäftsjahr 2006 der Medos AG wurde seit Ende des zweiten Quartals stark beeinflusst durch veränderte Marktbedingungen, die sowohl zu einer deutlichen Verschlechterung der Bruttomarge als auch zu einem Nichteintreten von prognostiziertem Umsatzwachstum führten. Trotzdem ergeben sich für die Medos AG sowohl aufgrund ihres marktgerechten Produktportfolios als auch ihrer guten Reputation im Gesundheitsmarkt weiterhin Chancen, ihre Marktposition im Gesundheitswesen weiter auszubauen.

Daneben hat die geplante und notwendige Veränderung im Management der Medos AG im Verlauf des Geschäftjahres dazu geführt, eine entsprechende Verunsicherung intern aber auch extern am Markt zu verursachen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen und der Marktanforderungen an die Softwarelösungen werden die Medos-Produkte sukzessive weiterentwickelt bzw. den gesetzlichen Vorgaben angepasst. Dies basiert auf langfristigen Entwicklungs- und Ressourcenplänen. Hauptziel des kommenden Geschäftsjahres ist es, die Produkt- und Projektqualität gegenüber den Mitbewerbern deutlich abzuheben. Daneben ist die Unterstützung der Telematik-lnfrastruktur als ein weiterer Meilenstein für 2007 geplant.

Gleichzeitig sind Ziele gesetzt, um die von der Muttergesellschaft angebotenen Produkte erfolgreich auf dem deutschen Markt anzubieten und erste Pilotinstallationen durchzuführen.

1.3 Mitarbeiter

Die Medos AG hat im Durchschnitt des Jahres 2006 60 Mitarbeiter beschäftigt. Aufgrund der Restrukturierung hat die Gesellschaft zum Jahresende 50 Mitarbeiter beschäftigt. Interne und externe Weiterbildung unserer Mitarbeiter genießt im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Hierfür steht ein regelmäßig modernisierter Ausbildungsraum mit zehn PCs und entsprechender Infrastruktur permanent zur Verfügung.

1.4 Auftragseingang und Auftragsbestand zum Stichtag

Die Medos AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt Aufträge über 7.786 TEUR erhalten. Zum Stichtag 31. Dezember 2006 waren offene Aufträge über 4.345 TEUR im Auftragsbestand.

1.5 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1.5.1 Ertragslage

Das Ziel im Jahre 2006 - ein Umsatzvolumen von 12.500 TEUR - konnte aufgrund des starken Wettbewerbes sowie der notwendigen Veränderung im Management und der daraus resultierenden Verunsicherung im Markt nicht erreicht werden. Dennoch haben wir mit 8.279 TEUR in diesem Marktumfeld das Umsatzniveau des Vorjahres 2005 von 8.429 TEUR erhalten können. Die unverändert hohen Einnahmen aus langfristigen Serviceverträgen waren erneut eine sichere Einnahmequelle.

Der starke Wettbewerbsdruck im deutschen IT-Markt für das Gesundheitswesen hat insbesondere unsere Bruttomarge negativ beeinflusst. Gegenüber dem Vorjahr verschlechterte sie sich um 610 TEUR. Als Ergebnis daraus waren wir gezwungen, ein Kostenreduktionsprogramm einschließlich einer Restrukturierung des Geschäftes durchzuführen. Hier wurden im Wesentlichen die Geschäftsprozesse durch Aufgabenumverteilung optimiert und die unterstützenden Bereiche auf eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Mindestgröße an Stellen reduziert. Das laufende Geschäftsjahr wurde im Wesentlichen durch zusätzliche Kosten aus der Restrukturierung in Höhe von 644 TEUR, außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 381 TEUR, weiterbelastete Kosten der Ortivus AB in Höhe von 197 TEUR, Forderungsabwertungen in Höhe von 110 TEUR und externe Entwicklungsunterstützung in Höhe 70 TEUR belastet. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Beteiligung der Ortivus AB an den Marketingkosten der MEDOS in Höhe von 500 TEUR wirkte sich positiv aus. Insgesamt hat die MEDOS AG im laufenden Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.450 TEUR ausgewiesen. Für das kommende Geschäftsjahr 2007 geht der Vorstand von einer deutlichen Ergebnisverbesserung aus.

1.5.2 Finanzlage

Im laufenden Geschäftsjahr konnte aufgrund einer zusätzlichen Kreditgewährung der Ortivus AB in Höhe von 1.380 TEUR insgesamt ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit realisiert werden. Die Gesellschaft hat weiterhin eine von der Nordea Bank, Frankfurt am Main, zur Verfügung gestellte Kreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR mit 634 TEUR zum Stichtag ausgenutzt. Aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen im Marktumfeld der Medos AG konnte ein positiver operativer Cashflow nicht erwirtschaftet werden; dieser belief sich auf -1.992 TEUR. Für das kommende Geschäftsjahr plant die Medos AG eine deutliche Verbesserung des operativen Cashflows.

Die Ortivus AB hat der Medos AG zum 31. Dezember 2006 einen Kapitalzuschuss in Höhe von 2.880 TEUR gewährt, der in die Kapitalrücklage eingestellt wurde. Mit diesem Zuschuss wurden das Darlehen in gleicher Höhe an die Muttergesellschaft zurückbezahlt.

Die Medos AG ist weiterhin von der laufenden Unterstützung durch die Muttergesellschaft, die Ortivus AB, Stockholm, abhängig. Die Muttergesellschaft hat hierzu ihren Willen zur finanziellen Unterstützung bekundet und eine Patronatserklärung gegenüber der Medos AG ausgesprochen. Die Finanzierung der Medos AG ist zurzeit bis zum 31. Dezember 2008 sichergestellt.

1.5.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr --nach Abzug des auf der Aktivseite ausgewiesenen Fehlbetrages-- um 1.341 TEUR auf 2.399 TEUR vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände um 481 TEUR und der Finanzanlagen um 448 TEUR zurückzuführen. Alle Finanzanlagen wurden in 2006 veräußert: die 100%ige Beteiligung an der Ortivus A/S wurde an die Muttergesellschaft Ortivus AB zum Geschäftsjahresbeginn verkauft, die 50%ige Beteiligung an der Mevis Diagnostics GmbH & Co. KG wurde an den verbleibenden Gesellschafter im Dezember 2006 verkauft.

Die Medos AG hat durch den im laufenden Geschäftsjahr erwirtschafteten Fehlbetrag von 2.500 TEUR sowie die Einstellung in die Kapitalrücklage von 2.880 TEUR einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 77 TEUR auszuweisen. Zur Beseitigung der buchmäßigen Überschuldung hat die Muttergesellschaft, die Ortivus AB, für ein laufendes Kontokorrent in Höhe von 634 TEUR die Freistellung sowie einen mittelbaren Rangrücktritt erklärt. Unter Berücksichtigung des Rangrücktritts ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von 557 TEUR.

2. Hinweise auf Risiken der zukünftigen Entwicklung Marktanforderungen, Risikomanagement-System

2.1 Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung im IT-Bereich des Gesundheitswesens in Deutschland wird wesentlich durch die politischen Rahmenbedingungen geprägt. Die Einführung der Telematik-Infrastruktur mit der elektronischen Gesundheitskarte führt zu Verunsicherungen durch sich weiterhin ständig ändernde Vorgaben und Verzögerungen in der Umsetzung. Daneben werden die Gesundheitsreform, das Investitionsverhalten der Länder, gedeckelte Budgets im Krankenhaus- und Facharztbereich sowie die erwartete und weiterhin bestehende Konsolidierung wesentlichen Einfluss auf die Investitionen der Krankenhäuser, medizinischen Versorgungszentren und aller Praxisformen haben.

Neben den bestehenden Wettbewerbern ist zu erwarten, dass neue Wettbewerber insbesondere auf den Markt der digitalen Bildverarbeitung hineindrängen und damit den Preisdruck verstärken werden. Dieser Trend (mit reduzierten Margen) kann nur durch die Entwicklung moderner, leistungsfähiger Software in Verbindung mit optimalem Preis-/Leistungsverhältnis der Hardware, moderne und professionelle interne Abläufe sowie eine Internationalisierung der Produkte aufgefangen werden. Die Entwicklung der Medos.med-Plattform auf der Basis des .NET-Frameworks von Microsoft geht weiter voran - erste entwickelte Module werden an Kunden ausgeliefert - mit der Zielsetzung, im Jahre 2007/2008 abgeschlossen zu werden.

Risiken beinhaltet die Umstellung der installierten Kundenbasis auf die neue .NET-Technologie, da hier kundenseitige Investitionen bedingt notwendig sind und bewilligt werden müssen. Da hinsichtlich der gesetzlichen Einführung der TelematikInfrastruktur in Deutschland kundenseitig sowieso Investitionen notwendig werden, ist der Zeitpunkt der Umstellung der Kundenbasis in 2007 eigentlich optimal gewählt und sollte das Risiko minimieren.

Ein weiteres Risiko liegt in der parallel laufenden Pflege und Weiterentwicklung der bisherigen Medos-(Alt)Software und der Neuentwicklung der gesamten MedosSoftware auf einer modernen Technologie-Plattform sowie deren Internationalisierung. Hier muss sorgfältig eine Umschichtung der Entwicklerkapazität zur Neuentwicklung stattfinden und große Anstrengungen hinsichtlich der Einführung von ggf. internationalen Zertifizierungen unternommen werden. Diese Arbeiten werden im Jahre 2007 begonnen.

Die Medos AG ist weiterhin von der Unterstützung durch die Ortivus AB, Stockholm, abhängig. Die Muttergesellschaft hat ihren Willen zur finanziellen Unterstützung, insbesondere durch eine Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 2.880 und eine Patronatserklärung gegenüber der Medos AG, dokumentiert. Der Jahresabschluss wurde daher unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

2.2 Anforderungen des Marktes und daraus resultierende Chancen

Die Ausschreibungen im Jahre 2006 zeigen zwar noch den Trend zu Lösungen von klinischen Arbeitsplatz-Systemen aus "einer Hand", d. h. der Lieferung medizinischer Informations-Systeme von einem Lieferanten (Komplettanbieter), die Nachfrage nach speziellen Informationssystemen für Spezialfächer (Pathologie, Radiologie) nimmt aber wieder zu und kommt unserem Produktportfolio entgegen. Die Aufträge des Jahres 2006 zeigen weiter unsere Erfolge im Bereich der klinikumsweiten einheitlichen IT-Lösungen auf der Basis des Medos-lnformationssystems mit integrierten PACS (,Picture Archiving and Communication System')-Lösungen auf.

Weiterhin sehr zukunftsträchtig ist der Markt für die Digitalisierung der Röntgenabteilungen (PACS). Hier konnte Medos im Jahre 2006 seine Marktposition weiter festigen. Auch niedergelassene Radiologen (einzelne Arztpraxen, Gemeinschaftspraxen, medizinische Versorgungszentren) fragen PACS-Lösungen weiter nach, da die Wirtschaftlichkeit der Digitalisierung von Röntgenaufnahmen unstrittig ist. Medos AG kämpft hier gegen preiswerte Produkte des Mitbewerbs, kann sich aber trotz höherer Preise durch die integrierte RIS (,Radiologie-Informationssystem') /PACS-Lösung durchsetzen.

Im Jahr 2007 wird von Medos auch eine preiswerte PACS-Technologie für den Bereich der niedergelassenen Radiologen, auch ohne integriertes RIS, angeboten ("stand alone" PACS). Wir wollen damit den preiswerten Mitbewerb angreifen, um auch hier, z. B. über zukünftige Software-Pflegekosten oder Dienstleistungen, eine ausreichende Marge zu erzielen.

2.3 Risikomanagementsystem

Die Einführung einheitlicher IT-Systeme, hier insbesondere die unternehmensweite Einführung eines Warenwirtschaftssystems, hat zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ablauforganisation bei Medos geführt. Hier werden weitere Unternehmensprozesse systemseitig unterstützt, vereinfacht und mit automatisierten Kontrollen versehen. Überdies haben sich durch die Systemumstellungen auch wesentliche Verbesserungen in den Bereichen Prozess- und Forderungsmanagement ergeben. Dadurch wurde auch das Risikomanagement des Unternehmens deutlich verstärkt. Neben den automatisierten Kontrollen im operativen Geschäft wurde durch den Vorstand in 2006 mit der Einführung eines aktiven Risikomanagements begonnen. In allen Geschäftsbereichen wurden strategische und operative Risiken identifiziert. In 2007 wird hierauf aufbauend ein unternehmensweit einheitlicher Risk-Review-Prozess eingeführt, so dass die Medos AG kontinuierlich ihre Risikostruktur überwacht. Als geplanter Meilenstein für das Geschäftsjahr 2007 wird die Zertifizierung von Medos nach ISO 9001 angesehen. Für diese Zertifizierung musste unter anderem ein Nachweis über die Existenz und Anwendung von spezifischen Unternehmensprozessen geführt werden, durch die Abweichungen von definierten Standards frühzeitig erkannt werden können. Die ISO-Zertifizierung stellt daher aus Sicht des Vorstands das Bestehen von effizienten Abläufen unter Beweis und leistet einen wichtigen Beitrag zum Risikomanagement des Unternehmens. Nicht zuletzt erscheint es auch aus vertrieblicher Sicht sinnvoll, die Leistungsfähigkeit von Medos durch etablierte Zertifizierungsstellen bestätigen zu lassen.

Nach wie vor lassen sich wesentliche Unternehmensrisiken durch die Gesellschaft nur sehr eingeschränkt beeinflussen. Insbesondere die mit den allgemeinen Marktentwicklungen verbundenen Risiken liegen außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens.

3. Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft hatten.

4. Erklärung des Vorstands nach § 312 Abs. 3 AktG

Die Medos AG, Langenselbold, hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahme getroffen wurde, nicht benachteiligt worden. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens unterlassen worden.

5. Ausblick

Die Medos AG bewertet zurzeit verschiedene strategische Alternativen, um nachhaltig das Unternehmensergebnis in den nächsten Jahren zu verbessern. Eine genaue Prognose über den Geschäftsverlauf im kommenden Jahr ist daher nicht möglich. Für die Gesellschaft haben wir einen Umsatz von ca. 9 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2007 geplant, für 2008 wird eine Umsatzerhöhung von weiteren 5% angestrebt. Das Medos Management Team ist zuversichtlich, aufgrund unseres wachsenden Produktportfolios und der geplanten Expansion in die Länder Österreich und Schweiz mittelfristig weiter zu wachsen und unser Ergebnis positiv zu entwickeln. In den nächsten Jahren werden wir unser Produktportfolio nachhaltig erweitern und erneuern und die Internationalisierungsstrategie fortsetzen. Da wir schon heute marktgerechte Lösungen anbieten können und kurzfristig in der Lage sind, unsere Systeme marktrelevant weiter zu entwickeln, sehen wir gute Chancen, unsere Marktposition auszubauen. Trotz deutlicher Ergebnisverbesserung in 2007 ist für die Gesellschaft ein Verlassen der Verlustzone zurzeit erst zum Ende 2008 geplant.

 

Langenselbold, den 21. Februar 2007

Mikael Strindlund, Vorstand



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