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Krongaard AGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht1. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen a. Die Krongaard AG ist einer der führenden Dienstleister für die Suche, Beauftragung und Einsatzorganisation hochqualifizierter, selbständiger Projektexperten. In allen Branchen stellt die Krongaard AG ihren Kunden, die vom Mittelstand bis zum international agierenden Großkonzern reichen, den Zugang zu den besten, praxiserfahrenen Experten sicher. Schwerpunkte der Projekte sind u.a. technologiegetriebene Veränderungsprojekte, wie z.B. die digitale Transformation in weiten Teilen der Wirtschaft, neue Anforderungen an Sicherheit und Compliance und alle anderen in Projekten organisierte Vorhaben, für die Unternehmen schnell und passgenau kompetente Beratung benötigen. Die Consultants der Krongaard AG im Vertrieb sind in konstantem Austausch mit ihren Kunden, um frühzeitig über anstehende Projektaufgaben informiert zu sein, und sich auf aufkommende Bedarfe einstellen zu können. Um größtmögliche Kundennähe in den unterschiedlichen Regionen zu gewährleisten, hat das Unternehmen unselbständige Niederlassungen an den Standorten Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München aufgebaut. Key Account Teams betreuen mit mehreren Mitarbeitern die bedeutendsten Großkunden, darunter einige der größten deutschen Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen. b. Absatzmärkte Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in Deutschland. Einzelne Projekte erstrecken sich über Einsätze in mehreren europäischen Ländern. c. Marktposition Der Markt spezialisierter Personaldienstleistungen im hochqualifizierten Segment ist stark fragmentiert. Die Marktteilnehmer sind in der Regel auf einen oder wenige bestimmte Skillbereiche, Branchen oder Vertragsformen spezialisiert. Im Segment hochqualifizierter, selbständiger Experten nimmt die Krongaard AG eine führende Position ein, die sich im Zuge gestiegener Complianceanforderungen der Kunden weiter verfestigt hat. d. Marktumfeld In 2018 haben wir weiterhin ein robustes Marktumfeld, mit einer steigenden Anzahl von Kundenanfragen erlebt. Die Anfragensituation war vor allem von Technologieanforderungen aus umfangreichen Digitalisierungsprojekten geprägt, aber auch compliance- und regulatorikgetriebene Vorhaben, wie die Umsetzung der DSGVO, haben für rege Nachfrage gesorgt. Alle verfügbaren Studien deuten auf weiteres Wachstum im Bereich der modernen Projektwirtschaft hin. Unternehmen, ob DAX30 oder KMU, befinden sich im konstanten Veränderungsmodus in einem globalen Wettbewerb, geprägt von einem sehr schnellen, technologischem Fortschritt. Der schnelle Zugriff auf hochspezialisiertes Wissen wird dabei immer wichtiger. Neben dem laufenden Tagesgeschäft hat nahezu jeder Unternehmensbereich Veränderungsprojekte zu stemmen, was ohne hochqualifizierte Projektexperten auf Zeit heute kaum noch denkbar wäre. Der Markt selbständiger Experten hat sich gerade in den letzten Jahren stark entwickelt, und bildet heute eine elementare Säule einer von Wissensarbeit geprägten Arbeitswelt. Ob Digitalisierung von Geschäftsprozessen, schnellere Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen im globalen Wettbewerb oder die Entwicklung eines neuen Produktes: Die Arbeitsform der Projektorganisation mit Teams aus internen und externen Experten bringt genau die Innovationskraft und Geschwindigkeit, die Unternehmen im globalen Wettbewerb benötigen. Wir beobachten auch, dass die Bedeutung von Service, individueller Betreuung laufender Projekte und Beratung mit ganzheitlichem Kundenverständnis zunehmend wichtiger werden. Der Prozess der Einsatzorganisation gewinnt somit an Bedeutung, auch aufgrund gestiegener Complianceanforderungen der Kunden. Wir sehen auch in Zukunft keinen Abbruch dieses Trends, und sehen die Krongaard AG in diesem hochspezialisierten Markt weiterhin hervorragend positioniert. Der Modernisierungsbedarf in rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz selbständiger Experten besteht weiterhin, hier braucht es Korrekturen. Auch 2018 haben wir erhebliche Ressourcen aufgewendet, um als Unternehmen, aber auch als Gründungsmitglied des Branchenverbandes ADESW, diesen wichtigen Prozess mit zu begleiten. Im "Bundesverband selbständige Wissensarbeit (ADESW)" sind führende Dienstleister vereint, um in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, durch Studien, Positionspapiere, und in Gesprächen mit Vertretern der Politik, den wichtigen Reformprozess einer modernen Arbeitswelt mit zu gestalten. Hier besteht weiterhin dringender Modernisierungsbedarf, insbesondere in der Prüfpraxis der Deutschen Rentenversicherung. 2. Wirtschaftsbericht a. Geschäftsverlauf und Lage Mit einem Umsatzwachstum von 11 % auf TEUR 53.054 konnten die gesteckten Wachstumsziele für das Geschäftsjahr 2018 erreicht werden. Neben dem Ausbau wichtiger Bestandskunden, in denen das Unternehmen seinen Status als strategischer Partner ausbauen konnte, hat die Gewinnung einer erheblichen Anzahl von Neukunden zum Wachstum beigetragen. Ertragslage 2018 war ein Jahr erheblicher Investitionen in Personal- und Infrastrukturaufbau, um die Weichen für weiteres Wachstum in den Jahren 2019-2021 zu stellen. Ziel des Unternehmens ist es, das Wachstum auf Basis einer ausgewogenen Chancen/Risiko Strategie und aus eigenen Finanzmitteln heraus zu entwickeln. Der Fokus liegt auf qualitativem, nachhaltigem Wachstum. Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) lag mit TEUR 3.056 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, bedingt durch umfangreiche Investitionen in den Kapazitätsaufbau. So stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Jahresverlauf um ca. 27 % von 77 auf 98 Mitarbeiter, damit einhergehend die Aufwendungen für Personal um 25 % auf TEUR 6.553. Mit Bezug neuer Expansionsbüros in Frankfurt und München, um für die kommenden Jahre ausreichend Wachstumsfläche vorzuhalten, und erheblichen Investitionen in IT stieg der sonstige Betriebsaufwand ebenso. In Summe stiegen die Gesamtkosten um rund 27 %. b. Finanz- und Vermögenslage Die Krongaard AG ist vorwiegend eigenkapitalfinanziert. Zum 31.12.2018 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und das Unternehmen verfügt über eine gesicherte Liquiditätssituation. Ziel ist es auch weiterhin, das Wachstum des Unternehmens ohne den Einsatz von Fremdkapital aus eigenen Finanzmitteln zu bestreiten. Das Rating der Krongaard AG durch die Hausbanken liegt im Bereich Investment Grade. Durch das starke Wachstum und den entsprechenden Anstieg im Bereich kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten ist die Bilanzsumme um 9 % auf TEUR 11.307 gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist weiterhin sehr stabil und liegt bei starken 38 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist unverändert positiv. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr stabil ein. Da der Großteil der Kunden aus finanzstarken und zuverlässigen Top-500 Unternehmen besteht, erfolgen Zahlungen in der Regel gemäß der vertraglich vereinbarten Vorgaben. Zum Stichtag 31.12.2018 waren keine Forderungspositionen mit signifikanter Überfälligkeit zu verzeichnen. Als Steuerungsgrößen nutzen wir u.a. den Rohertrag pro Mitarbeiter, als auch die Umsatzrendite. Letztere war gegenüber dem Vorjahr infolge signifikanter Investitionen in weiteres Personalwachstum leicht rückläufig und liegt nun bei 5,8 % (EBIT/Umsatz). c. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Kundenforderungen gedeckt, darüber hinaus besteht mit zwei Hausbanken ein fest vereinbarter Kreditrahmen, der jedoch nicht in Anspruch genommen wird. Unser Finanzmanagement ist hochgradig automatisiert und optimiert, Forderungen werden unmittelbar nach Leistungserbringung gestellt und können im Regelfall innerhalb der vertraglich vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt werden. Verbindlichkeiten können und werden stets innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognose Wir gehen davon aus, dass sich der unter (1.d) beschriebene Trend zur projektbasierten Form des Arbeitens weiter verstärkt. Innovative Unternehmen sind darauf angewiesen, schnell, präzise und mit starken Teams auf anstehende Herausforderungen reagieren zu können. Ebenfalls ist erkennbar, dass die selbständige Form des Arbeitens auf viele Menschen einen großen Reiz ausübt. Gerade in den wissensbasierten Berufen starten heute viele berufserfahrene Menschen in die Selbständigkeit, die diese Form des Arbeitens neu für sich entdeckt haben und bei allen Risiken die damit verbundenen Freiheiten stark schätzen. Gefragt sind hochprofessionelle Dienstleister, die die wachsende Gruppe selbständiger Experten und die Projektwelt in Unternehmen zusammenführen. Die Positionierung der Krongaard AG als Premium Dienstleister in den absoluten Spezialistensegmenten ist sehr gut, hier haben wir eine exzellente Ausgangslage für weiteres Wachstum geschaffen. Es ist zunehmend zu spüren, dass Unternehmen sich aktiv an Krongaard wenden, wenn es um die Besetzung herausfordernder Projektrollen geht. Für 2019 rechnen wir mit einem weiteren Umsatzanstieg in der Bandbreite von 10 bis 15 %. Ebenso gehen wir von einem leicht steigenden Jahresüberschuss aus. b. Risiken und Chancen In unseren Risikomanagementprozessen werden die identifizierten Risikobereiche in regelmäßigen Abständen nach möglichen Konsequenzen und Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet. Neben den latenten, geschäftstypischen Risiken wie Nachfragerückgang, durch eine sich deutlich eintrübende Konjunktur und damit einhergehende nachlassende Investitionstätigkeit unserer Kunden, schauen wir insbesondere auf die folgenden Bereiche: Liquiditäts- und Zahlungsausfallrisiken: Hier sehen wir durch die breite Verteilung auf ein umfangreiches Kundenportfolio und den starken Schwerpunkt im Bereich höchst solventer Top-500 Unternehmen ein sehr geringes Risiko. Die Einhaltung von Zahlungszielen wird konsequent überwacht, und die Liquiditätsplanung sichert, dass Verpflichtungen immer fristgerecht bedient werden. IT Risiken: Die Krongaard AG ist davon abhängig, dass Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens auf sichere, hochverfügbare IT Systeme zugreifen können. Der Systembetrieb ist an einen externen IT Dienstleister in Hamburg vergeben. Die Systeme werden in einem hochmodernen Datacenter betrieben, geschützt durch zentrale Zugangskontrollen, Einbruchmeldeanlagen, eigener Notstromversorgung und weiteren Sicherheitsmerkmalen. Die Systeme werden redundant auf virtuellen Servern gehostet, Daten werden täglich in Back-Ups gesichert. 2018 haben wir zusätzliche Investitionen in stand-by LTE Verbindungen an allen Standorten getätigt, so dass bei Ausfall einer Datenverbindung sofort eine neue Verbindung aufgebaut wird. Das Ausfallrisiko unserer Kernsysteme schätzen wir als äußerst gering ein. Personalrisiken: Die Leistungsfähigkeit der Krongaard AG hängt von hervorragend qualifizierten, motivierten Mitarbeitern ab. Unser Führungskonzept basiert auf hoher gegenseitiger Wertschätzung, und wir arbeiten konstant daran, dass sich Mitarbeiter nicht nur heute in Aufgabe und Unternehmen wohl fühlen, sondern mit einem guten Mix aus Karriereperspektiven, persönlichem Wachstum, Förderung, Entlohnung und Wir-Kultur auch zukünftig gern im Unternehmen arbeiten. Für das weitere Wachstum ist es essentiell, talentierte und gut ausgebildete neue Mitarbeiter für das Unternehmen zu begeistern. Hier haben wir im Laufe der vergangenen Jahre umfangreiche Investitionen in die Arbeitgebermarke Krongaard getätigt, und sind sowohl auf Recruiting Messen, den gängigen Stellenmärkten und im Social Media Bereich sehr aktiv. Veränderungen in der Gesetzgebung, Regulatorische Risiken: Die Veränderung der Arbeitswelt im Zuge der digitalen Transformation ist auch politisch ein großes Thema. Mittlerweile hat auch die Politik die Bedeutung selbständiger Experten in einer agilen, projektbasierten Wirtschaft erkannt. Wir sehen keine Bestrebungen des Gesetzgebers, die Projektarbeit hochqualifizierter selbständiger Experten einzuschränken. Gleichwohl ist es eine wichtige Aufgabe, auf mögliche Veränderungen schnell zu reagieren. Ein exzellentes Netzwerk in der Verbandsarbeit und die Zusammenarbeit mit führenden juristischen Beratern unterstützt dies. Hier wird es weiterhin wichtig sein, aufmerksam und aktiv kommende Reformen mit zu begleiten. Alles in allem sehen wir auch für die kommenden Jahre einen weiterhin starken Wachstumstrend im Bereich der projektbasierten Arbeitswelt, und eine stetig steigende Nachfrage nach hochqualifizierten Experten auf Zeit. Die Krongaard AG ist in einer sehr guten Ausgangslage, um von dieser Entwicklung zu profitieren und die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Hamburg, im Februar 2019 Krongaard AG Jan Jagemann, Vorstandsvorsitzender BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung1. Ergebnisverwendungsbeschluss
Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der Krongaard AG mit dem Sitz in Hamburg am 11. April 2019 Die Hauptversammlung hat einstimmig beschlossen, aus dem Bilanzgewinn 2018 in Höhe von € 3.812.097,36 einen Betrag von € 1.200.000,00 auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von € 2.612.097,36 auf neue Rechnung vorzutragen. AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Krongaard AG hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 104373 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2018 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften des §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibung angesetzt. Die Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten unter EUR 800,00 betragen, wurde die Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2 EStG gewählt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Kundenforderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch erhöhte Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Rückstellungen für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu Posten der Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagenvermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Das gezeichnete Kapital von EUR 75.000,00 setzt sich aus 75.000 auf den Namen lautende Stückaktien zum Nennwert von je EUR 1,00 zusammen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und Kundenboni enthalten. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Angaben Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen rd. T€ 2.734 an sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Geschäftsführung der Krongaard AG durch den Vorstand: - Herrn Mathias Bösselmann, Hamburg (Vorstand der Krongaard AG), - Herrn Jan Hendrik Jagemann, Hamburg (Vorstand der Krongaard AG). Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt zusammen: - Herr Dieter Dürr, Schifferstadt, Unternehmer, -Vorsitzender, - Herr Peter Johannsen, Jersbek, Unternehmensberater, - Herr Alois Fluck, Bensheim, Wirtschaftsprüfer. Die Angabe der Vergütungen an den Vorstand und den Aufsichtsrat unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Anzahl der Arbeitnehmer belief sich im Geschäftsjahr auf durchschnittlich 98 Angestellte (Vorjahr: 77). Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, waren nicht zu verzeichnen. Der Vorschlag der Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) beläuft sich auf eine Ausschüttung von EUR 16,00 pro Aktie. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hamburg, 1. Februar 2019 Krongaard AG Vorstand Jan Hendrik Jagemann Mathias Bösselmann Ergänzender Hinweis: Der Jahresabschluss 2018 wurde am 11. April 2019 durch den Aufsichtsrat gebilligt.
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat stand im Berichtsjahr in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Führung des Unternehmens regelmäßig beraten sowie die Geschäftsführung des Vorstands der Krongaard AG überwacht. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in mündlichen und schriftlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle wesentlichen Fragen zur Unternehmensplanung, zur strategischen Ausrichtung und Entwicklung, zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens einschließlich der Risiken, des Risikomanagements und der Compliance. In regelmäßigen Sitzungen wurden anhand der Berichte des Vorstands alle Geschäftsvorgänge, die nach Gesetz und Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen sowie wesentliche Angelegenheiten, die die Entwicklung der KRONGAARD AG betrafen, gemeinsam mit dem Vorstand eingehend behandelt. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch zwischen den Sitzungen vom Vorstand über alle sonstigen wichtigen Geschäftsvorfälle unverzüglich informiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen eingebunden und hat, soweit erforderlich, seine Zustimmung erteilt. Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2018 zu zwei Sitzungen am 12.04.2018 und am 14.12.2018 zusammengetreten. Kein Mitglied des Aufsichtsrats nahm an weniger als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats teil. Interessenkonflikte traten im Berichtsjahr nicht auf. Der Vorstand ist seinen Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat im Berichtsjahr vollumfänglich nachgekommen. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen zur Überwachung und zur frühzeitigen Erkennung von Risiken in geeigneter Form getroffen hat. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der KRONGAARD AG für das Geschäftsjahr 2018 wurde von der von VDG Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehen. Der Abschluss und der Lagebericht sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig übersandt worden. Der Aufsichtsrat hat den Lagebericht sowie den Jahresabschluss der KRONGAARD AG unter Berücksichtigung des Berichts des Vorsitzenden des Aufsichtsrats eingehend geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung bestanden keinerlei Einwände. Der Aufsichtsrat billigt den Lagebericht und den Jahresabschluss der KRONGAARD AG. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2018 waren: Dieter Dürr, Vorsitzender H. Peter Johannsen, Stellvertretender Vorsitzender Alois Fluck Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KRONGAARD AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen für ihren Einsatz, die geleistete Arbeit und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Hamburg, 11. April 2019 KRONGAARD AG Der Aufsichtsrat Dieter Dürr, Vorsitzender Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Fassung offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Krongaard AGPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Krongaard AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krongaard AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 20. Februar 2019 VDG
Treuhand GmbH
Dr. Volker Witten, Wirtschaftsprüfer Eva-Maria Kopperschmidt, Wirtschaftsprüfer |
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