Letron electronic GmbH
Selbe AdresseHerstellung von bestückten Leiterplatten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Schubert seit 13.6.2017 | Prokura |
Werner Neubauer seit 8.8.2012 | Geschäftsführer |
Markus Königshofer seit 9.9.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
albis-elcon system Germany GmbHHartmannsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ALBIS-ELCON SYSTEM GERMANY GMBH, HARTMANNSDORFA. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Das Geschäftsmodell der albis-elcon system Germany GmbH (nachfolgend: albis-elcon Germany) umfasst die Entwicklung, Herstellung und Systemintegration von Hardware und Softwarekomponenten, Systeme für Lösungen zur Errichtung und zum Betrieb von Breitbandnetzwerken für Festnetz und Mobilnetz. Die Gesellschaft beliefert Kommunikationsdienstleister, Netzbetreiber (CSP) und Unternehmen, welche ein standortübergreifendes eigenes Kommunikationsnetz betreiben. Das Produktportfolio beinhaltet Systeme und Dienstleistungen für Breitbandnetzinfrastruktur, Energieversorgung und Energiemanagement sowie Netzmanagement für Kommunikationsinfrastruktur. Zielsetzung und Inhalt ist es, für Kunden bessere Netzwerke zu bauen und den dafür notwendigen Energiebedarf laufend zu reduzieren. Hauptkunden sind Telekommunikations- und Netzwerkbetreiber in Europa, Afrika sowie Zentral- und Südamerika und Unternehmen, die für den Eigenbedarf ein Kommunikationsnetzwerk zur Steuerung und Überwachung des Betriebs betreiben, dazu zählen Energieversorger, Stadtwerke und Eisenbahngesellschaften. albis-elcon Germany ist im Bereich der Entwicklung und Herstellung sowie des Vertriebes einschließlich Export und Import, Service und Handel von elektronischen und feinmechanischen Baugruppen und Systemen für die Telekommunikation, Telematik und Automotive sowie die damit in Verbindung stehende Software, tätig. Das Unternehmen betreibt die gesamte Wertschöpfungskette mit Forschung, Entwicklung, Einkauf, Produktion, Test und Logistik im Haus und leistet dabei zu der von der Europäischen Union gesetzten Zielsetzung der strategischen europäischen Autonomie einen wesentlichen Beitrag. In Deutschland ist albis-elcon Germany das einzige Unternehmen in diesem Segment. Die Gesellschaft entwickelt mit einem eigenen Forschungs- & Entwicklungsteam Technologien, Hard- und Software und fertigt Hardware am eigenen Produktionsstandort in Hartmannsdorf, Deutschland. Das Unternehmen agiert auch als Lösungspartner und Integrator für neue, disaggregierte Netzwerke (d. h. die Trennung von Hardware und verschiedenen Softwarekomponenten) sowie beim Bau und Betrieb von privaten 5G-Netzwerken. albis-elcon Germany ist als Kommunikations-Systemanbieter und Integrator auf folgenden Geschäftsgebieten tätig:
albis-elcon Germany betreibt in Deutschland ein eigenes Fertigungs-, Service- und Reparaturzentrum und errichtet weitere technische Supportzentren in Kundennähe. Modernste automatische SMT und THT - Bestückungssysteme, automatische optische Inspektion und Test- sowie Lötanlagen gehören zur Ausstattung. Umfangreiche Testsysteme wie Optische Inspektion (AOI), Flying Probe, Boundary Scan, In-Circuit-Test (ICT) und automatische Funktionstestsysteme werden produkt- und technologieabhängig eingesetzt. Klimakammer, ein EMV-Labor sowie ein Röntgen-System garantieren die durchgängig hohe Produktqualität. 2. Unternehmensstruktur albis-elcon Germany mit Sitz in Hartmanndorf ist eine Gesellschaft der an der Deutschen Wertpapier-Börse Frankfurt notierten Technologiegruppe UET United Electronic Technology AG (UET-Gruppe) - mit Sitz in Eschborn, Deutschland. Die UET-Gruppe investiert technologieorientiert in Geschäftsbereiche mit dem Ziel, durch Produkte und Dienstleistungen Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen nachhaltig zum Wohle der Menschheit mit laufender Reduzierung der Belastung für die Umwelt zu realisieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dazu wird das Angebot mit Modellen zur Kreislaufwirtschaft ergänzt, um die in Umlauf gebrachten Produkte als Ganzes oder in einzelnen Bestandteilen nach Gebrauch wiederzuverwenden. Im Geschäftsbereich SYSTEMS agiert die UET-Gruppe unter der Marke albis-elcon. Das Geschäft wird dabei über die nachfolgenden Gesellschaften erbracht:
Hauptmärkte sind neben dem Europäischen Raum vor allem Mittel- und Südamerika. Zudem werden Kunden im Nahen und Mittleren Osten, Afrika und Südasien beliefert. 3. Ziele und Strategien Das vorrangige Ziel der albis-elcon Germany ist es, durch Investitionen und profitables Wachstum das Geschäftsvolumen in den nächsten Jahren zu vervielfachen und langfristig die Profitabilität und den Cashflow zu erhöhen. Die Investitionen in neue Technologien und Produkte wurden fortgeführt - insbesondere bei Produkten zum Ausbau von Gigabit-Netzen für Fest- und Mobilnetz. Durch die 2022 fortgesetzten bewussten Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte wird die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft langfristig weiter gesteigert, das bestehende Produktportfolio erweitert und somit Wachstum geschaffen. Die wesentliche Fokussierung erfolgt dabei auf Netzwerk-Sicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Hierbei steht die Qualität der Produkte im Mittelpunkt. Die Produktion der albis-elcon-Produkte erfolgt ausschließlich am eigenen Produktionsstandort in Hartmannsdorf in Deutschland. Der Fokus für die Marktentwicklung liegt weiterhin auf den bestehenden Märkten mit direkt betreuten Kunden. Durch den Ausbau zu optischen Gigabit-Systemen, den Energiesystemen für Kommunikationsnetze und der Systemintegration, sollen zusätzliche Marktanteile gewonnen werden. Der Fokus bei der langfristigen Entwicklung wird noch stärker auf Software für Netzwerkmanagement und Steuerung gelegt sowie auf Energie-Management für Mobilnetze - insbesondere, um am Ausbau von neuen privaten 5G-Campusnetzen und offenen, disaggregierten Netzen zu partizipieren. 4. Steuerungssysteme und Leistungsindikatoren Eine Reihe von Kennzahlen und Indikatoren dienen der Geschäftsführung der albis-elcon Germany zur internen Steuerung des Unternehmens, dies sind insbesondere Umsatz, Rohertrag und das operative Betriebsergebnis (EBIT und EBITDA). Die Entwicklung der Steuerungsgrößen im Hinblick auf definierte Zielwerte wird intern permanent überwacht. Das EBITDA ist eine zentrale Erfolgskennzahl der Gesellschaft. Sie dient als wesentlicher Maßstab für die operative Ertragskraft des Unternehmens. Die Liquiditätssituation der albis-elcon Germany wird ebenfalls permanent überwacht und bewertet, dies erfolgt sowohl im kurzfristigen (tagesaktuelle Liquiditätsplanung) als auch im strategisch langfristigen Bereich. 5. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2022 wurden erneut Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung getätigt. Die Gesamtaufwendungen dafür betrugen im Geschäftsjahr TEUR 4.567. Wie bereits in den Vorjahren wurden auch im Berichtsjahr Entwicklungskosten, in Höhe von TEUR 449 unter der Position "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" aktiviert. Die planmäßige Abschreibung darauf erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Nutzung innerhalb von sieben Jahren. Die Abschreibungen auf die aktivierten fertiggestellten Entwicklungsprojekte beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf insgesamt TEUR 1.231. Die aktivierten Entwicklungsleistungen beinhalten neue Produkte für Gigabit-Netzausbau für Fest- und Mobilnetz bis 100 Gbit/s, Power Components und Netzwerk-Softwarelösungen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr musste aufgrund von Lieferkettenproblemen bei elektronischen Komponenten der Fokus der Entwicklung auf das Re-Design von Produkten gelegt werden. Das implementierte Projekt zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten brachte ab September 2022 entsprechende Lösungen und Ergebnisse und verbesserte die Produktverfügbarkeit. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1. a. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die darauffolgenden Sanktionen gegen den Aggressor haben zu einer massiven Verteuerung der Energiepreise und damit zu einer stark steigenden Inflation in Europa und den USA geführt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angesichts der Preissteigerungen, ähnlich wie die amerikanische Notenbank Federal Reserve (FED), die Niedrigzinsphase im Euroraum beendet. Im Juni 2022 vollzogen die Währungshüter im Euroland die lang erwartete Zinswende. Die diffizile Energiesituation und das eingetrübte internationale Umfeld überlagerten die konjunkturelle Erholung nach dem Ende der globalen Pandemie. Die Inflation stieg in Deutschland im vergangenen Jahr auf die Rekordmarke von 8,7 % bei einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von nur 1,8 %.1 Innerhalb der Europäischen Union (EU) lag die Rate der Preissteigerungen sogar bei 9,2 % - allerdings bei einem BIP-Wachstum von 3,5 %. Auch in den für die albis-elcon system Germany GmbH wichtigen Märkten wie Mexiko oder der Schweiz schwächte sich die Wirtschaft ab. Die Wirtschaftsleistung Mexikos stieg nur noch um knapp 3,1 %.2 In der Schweiz lag das BIP-Wachstum nur noch bei 2,1 % nach 4,2 % im Jahr 2021.3 Wegen zunehmender geopolitischer Spannungen und der offenen weiteren Entwicklung im Ukraine-Krieg bleiben die konjunkturellen Rahmenbedingungen schwierig. Bis zum Juni 2023 hat die EZB mittlerweile zum achten Mal in Folge Zinserhöhungen beschlossen. Der Leitzins von 4,0 % zu Mitte 2023 soll die rasant gestiegene Inflation dämpfen. Während die FED im Juni 2023 bereits eine Zinspause angesichts der leicht gesunkenen Inflation eingelegt hat, kann es nach Meinung von Währungsexperten zu weiteren Zinsschritten der EZB kommen. Wann die von den Frankfurter Währungshütern definierte Inflation von 2,0 % erreicht werden kann, ist weiterhin ungewiss. Etliche Ökonomen gehen von einem mehrjährigen Prozess aus. Das heißt für Unternehmen, die Aufnahme von Darlehen bleibt vorerst teuer. Ungeachtet der hohen Inflation und der Anhebung des Zinssatzes ist der Arbeitsmarkt durchaus in Takt. Der Arbeitsmarkt erweist sich als überraschend widerstandsfähig. 1 https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Basistabelle/Wirtschaft-Finanzen.html 2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14546/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-mexiko/ 3 https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-93328.html#:~:text=Da%20sowohl% 202021%20als%20auch,von%20der%20Corona%2DKrise%20gepr%C3%A4gt. Viele Unternehmen, insbesondere in der Telekommunikationsbranche, leiden sogar unter einem Arbeitskräftemangel. Das lässt sich auch an Zahlen ablesen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland sank im vergangenen Jahr auf 5,3 %.4 Im Vorjahr waren es noch 5,7 %. In der Schweiz lag sie bei nur 4,3 %, nach nationaler Definition sogar bei 2,2 %.5 Die Rekrutierung von Fach- und Nachwuchskräften stellt vor dieser Entwicklung an den Standorten Deutschland und der Schweiz eine Herausforderung für Unternehmen der Telekommunikationsbranche dar. Die allgemeinen wirtschaftlichen Prognosen für das laufende Jahr sind ernüchternd. Deutschland befindet sich im ersten Halbjahr 2023 in einer technischen Rezession, nach einem rückläufigen BIP in den ersten zwei Quartalen. Das BIP der 27 Mitgliedsländer der EU soll nur noch 1 % in diesem Jahr wachsen. Das prognostizierte die EU-Kommission in ihrer Sommerprognose im Mai 2023.6 Die Gefahr einer Stagflation, also wirtschaftlichem Stillstand verbunden mit hoher Inflation, ist nach Meinung der Kommission allerdings gebannt. Doch ein starkes Wachstum in der EU ist weiterhin nicht in Sicht. Wegen hoher Energiepreise in der EU und der attraktiven Subventionen durch den "Inflation Reduction Act" (IRA) der amerikanischen Regierung droht die Abwanderung von Unternehmen und Branchen. Angesichts der hohen Verschuldung in der EU müssten die Mitgliedsstaaten zudem Sparprogramme auflegen. Doch dazu sind die wenigsten EU-Länder ernsthaft bereit, wie sich im Streit um neue Schuldenregeln im Frühjahr 2023 gezeigt hat. 1. b. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bedingungen für die Branche sind trotz geopolitischer und konjunktureller Risiken gut. Nach einer Schätzung des Branchenverbandes Bitkom werden die Ausgaben im Jahr 2023 für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 % auf 203,4 Milliarden Euro steigen.7 Besonders stark ist der Anstieg in der Informationstechnik mit 6,3 % und in der Software mit 9,3 %. Die Ausgaben für Telekommunikation (TK) sollen zwar nur um 0,8 % wachsen, aber für die Teilmärkte der TK-Endgeräte und der TK-Infrastruktur prognostiziert Bitkom ein Wachstum von 2,3 % und 2,5 %, in absoluten Zahlen 11,8 Milliarden Euro und 7,7 Milliarden Euro. Der massive Ausbau von hochleistungsfähigen 5G-Netzen und Glasfasernetzen ist einer der wichtigsten Treiber für den positiven Ausblick der Branche. Der weiterhin zunehmende Bedarf nach Bandbreite und der Ausbau von mobiler Infrastruktur bleiben auch mittelfristig die großen Wachstumstreiber. 4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/ 5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17329/umfrage/arbeitslosenquote-in-der-schweiz/ 6 https://app.handelsblatt.com/politik/konjunktur/eu-fruehjahrsprognose-wirtschaft-in-europa-waechst-2023-um-1-0- %/29151882.html 7 https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITKKonjunktur/ITK-Markt-Deutschland Deutschland hinkt beim Ausbau der Infrastruktur massiv hinterher. Nach Daten der OECD sind nur 8,1 % aller stationären Breitbandanschlüsse mit einem Glasfaserkabel verbunden. Nur drei Länder der OECD sind noch schlechter: Österreich, Belgien und Griechenland. Führend in Europa ist Spanien mit einer Anschlussquote von 81 %. Vor diesem Hintergrund ist der Nachholbedarf in Mitteleuropa überdurchschnittlich und eröffnet damit neue Geschäftsmöglichkeiten. Für weiteres Wachstum in der Branche könnte künstliche Intelligenz (KI) sorgen. Die Vorstellung von ChatGPT Ende 2022 hat einen globalen Wettbewerb um die beste Software und die besten Anwendungen ausgelöst. Nach Meinung von Branchenexperten wird KI auch die Telekommunikationsbranche grundlegend verändern. Ob Unternehmen in Europa ihre volle Innovationskraft ausspielen können, wird auch davon abhängen, inwieweit die EU und die Mitgliedsländer stark regulatorisch beim Einsatz von KI eingreifen. (Quelle: BITKOM, Statista) 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von TEUR 43.651. Dies entspricht einer Steigerung von rund 19 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021. Der Jahresfehlbetrag betrug TEUR -152 im Vergleich zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.164 im Vorjahr. Die Hauptmärkte Deutschland, Mexiko, Italien und Österreich sind gewachsen. Nach den Maßnahmen zur Pandemieeindämmung und Ausgangsbeschränkungen im Jahr 2021 haben sich bei den meisten Kunden der operative Betrieb und der grundsätzliche Bedarf zur Aufrüstung und Ausbau der Netze wieder stabilisiert. Das Geschäft setzt sich zu ca. 80 % aus Netzwerkprodukten mit Hard- und Software und jeweils 10 % Dienstleistungen und 10 % Managed Supply (Dienstleistungsgeschäft für Elektronikfertigung) zusammen. Erstmals wurden neue Produkte für Abo-basierte Angebote verkauft, die wiederkehrende Einnahmen erwirtschaften. Zusätzlich zum bestehenden Geschäftsmodell für Eigenprodukte werden verstärkt Projekte mit vollständigen Lösungen als Systemintegration angeboten und dabei mit den bestehenden Systemen verknüpft. Diese Arbeitsweise kommt besonders beim Aufbau und Betrieb von privaten 5G/6G-Netzwerken, sowie bei der Realisierung von Netzwerken mit Disaggregation zum Einsatz. Störungen in den Lieferketten führten in den ersten drei Quartalen 2022 bei der Beschaffung zu wesentlichen Einschränkungen, somit kam es zu Kostensteigerungen bei der Beschaffung von Rohmaterialen, Verteuerungen bei Produktion und Verspätungen bei Auslieferungen. Das implementierte Projekt zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette brachte ab September 2022 eine Lösung und Verbesserung der Produktverfügbarkeit. Sowohl das Risikomanagement als auch die langfristige Planung samt rollierendem Forecast wurden nochmals optimiert, um eine kontinuierliche und zeitlich angepasste Versorgung zu sichern. Der verstärkte Fokus auf Digitalisierung in der Prozess- und Planungskette hilft dabei, Daten in Echtzeit und Durchgängigkeit verfügbar zu machen und schnell und flexibel zu agieren. Im Geschäftsjahr 2022 beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt 161 Mitarbeiter - 69 gewerbliche Mitarbeiter und 92 Angestellte (Vorjahr: gesamt 173 Mitarbeiter). Daneben bestanden im Durchschnitt noch 6 Ausbildungsverhältnisse. Bestehende Entwicklungsprojekte wurden im Geschäftsjahr 2022 fortgesetzt bzw. abgeschlossen. Infolge des im Jahr 2022 umgesetzten Supply Chain Resilience Improvement - Projektes, zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit der eigenen Lieferketten und den damit verbundenen verstärkten Re-Designs von Produkten, wurden deutlich weniger Eigenleistungen aktiviert als in den Vorjahren. Die Kosten des Projektes zur Steigerung der Lieferketten wurden in den Aufwand gebucht. Im Berichtsjahr 2022 wurde ein positives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 3.271 erwirtschaftet. 3. Sonstige wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr sowie wesentliche Entwicklungen nach dem Bilanzstichtag Die angekündigte Finanzierungsrunde zur Refinanzierung einer bestehenden Fremdkapitalverbindlichkeit in Höhe von 12,5 Mio. EUR wurde im August 2023 erfolgreich abgeschlossen. Mit privaten Investoren wurde eine Finanzierung in Höhe von 23 Mio. EUR über die Muttergesellschaft UET United Electronic Technology AG (nachfolgend: UET AG) abgeschlossen. Im Rahmen dieser Finanzierung hat die albis-elcon Germany die gesamtschuldnerische Haftung für diese Verbindlichkeiten der UET AG übernommen. Die Laufzeit der Finanzierung beträgt zwei Jahre. Die UET AG hat die aus der Finanzierung zugeflossenen Mittel zu den gleichen Konditionen an die albis-elcon Germany über ein Intercompany Darlehen weitergereicht. Damit konnten die fällige Darlehensverbindlichkeit über 12,5 Mio. EUR sowie ein weiteres Darlehen über 7,5 Mio. EUR zurückgeführt werden. Zusätzlich wurde das Volumen der Forderungsfinanzierung erhöht, das bei Bedarf abgerufen werden kann. 4. Lage 4. a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete albis-elcon Germany einen Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 43.651 dies entspricht einer Steigerung von 19 % im Vergleich zu TEUR 36.774 im Vorjahr. Zum Bilanzstichtag 31.12.2022 betrug der Auftragsbestand der albis-elcon Germany insgesamt TEUR 48.937. Hauptmarkt ist und bleibt Deutschland gefolgt von Mexiko. Der Exportanteil betrug im Geschäftsjahr 2022 rund 33 %. Der Materialaufwand betrug TEUR 25.029 und erhöhte sich infolge der höheren Betriebsleistung und der gestiegenen Beschaffungskosten für Material im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.247. Die Materialintensität (Material inklusive der bezogenen Leistungen) stieg bezogen auf die Gesamtleistung um 7,5 %-Punkte auf 56,9 % nach 49,4 % im Jahr 2021. Der Gesamtpersonalaufwand betrug TEUR 7.488 und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.258 um TEUR 230. Die Personalaufwandsquote sank von 19 % im Geschäftsjahr 2021 auf nunmehr rund 17 % in 2022 - jeweils gemessen an der Gesamtleistung des jeweiligen Jahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf TEUR 1.851, nach TEUR 1.327 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 959, auf nunmehr TEUR 10.042 gestiegen. Das EBITDA war im Geschäftsjahr 2022 mit TEUR 3.271 positiv. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen und des Finanzergebnisses im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 152, im Vergleich zu einem -überschuss in Höhe von TEUR 1.164 im Vorjahr. 4. b. Finanzlage Zur Finanzierung des Unternehmens stehen eigene und bereits vorhandene Gesellschaftermittel zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft am Bilanzstichtag über folgende Finanzierungsquellen:
Das Factoring umfasst derzeit rund 90 % der Nichtkonzern-Debitorenforderungen. Im Geschäftsjahr 2022 war die Liquiditätslage gesichert. Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 gegenüber im Konzernverbund befindlichen Gesellschaften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgebaut, welche nicht dem Factoring unterliegen. Darlehensforderungen zzgl. Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen, die unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen gezeigt werden, wurden im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 441 aufgebaut. Die Forderungen sind über eine Bürgschaft der UET AG besichert. Sonstige Ausleihungen gegenüber einem ehemaligen im Konzernverbund befindlichen Unternehmen konnten im Jahr 2022 weiter abgebaut werden. Die Rückzahlung erfolgt über eine laufende mehrjährige Tilgung. Im Jahr 2022 erfolgte eine Tilgung dieser Darlehen in Höhe von TEUR 535. Zum 31. Dezember 2022 besteht ein Saldo in Höhe von insgesamt TEUR 2.940. Auch diese Darlehen sind über eine Bürgschaft der UET AG besichert. Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.264 (Vorjahr: TEUR 2.190). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag keine. Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -250 erzielt. Dieser geht im Wesentlichen einher mit dem erzielten operativen Ergebnis. Insbesondere der Aufbau des Vorratsbestandes um TEUR 2.044 sowie der Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.345 im Vergleich zum Vorjahr haben den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit negativ belastet. Der Finanzmittelfonds beträgt am Ende des Geschäftsjahres TEUR 1.264. Seit Ende Dezember 2013 besteht im Unternehmen Factoring. Diese Finanzierungsform zur Forderungsfinanzierung wurde auch im Jahr 2022 fortgesetzt. 4. c. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 TEUR 46.565 und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.429. Die wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Kapitalstruktur lassen sich wie folgt zusammenfassen:
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und darüber hinaus mit einem profitablen Wachstum in allen Bereichen geplant. Erhöhte Investitionen in Technologie und Marktentwicklung werden die Grundlage für eine Vervielfachung der Kundenerlöse und gesteigerte Ergebnisentwicklung bilden. Die Produktentwicklung wird intensiv fortgeführt, um in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Installationsraten und Marktanteile steigen bei nahezu allen Kunden. Für die nächsten Jahre ist es Zielsetzung, das Geschäftsvolumen zu vervielfachen und neue Geschäftsfelder, Kunden und Märkte zu entwickeln. Investitionen werden gezielt in Maschinen und Anlagen, insbesondere auch Prüfinstanzen, getätigt und sind für die Realisierung des Wachstums unabdingbar. Insgesamt wird mit einem positiven und steigenden Ergebnis geplant. Die Liquiditätssituation wird sich durch die Geschäftsentwicklung verbessern und die Finanzierung des Wachstums sicherstellen. Das Geschäft mit der Fertigung von Fremdprodukten für Drittkunden wird planmäßig mit einem Anteil bis maximal 20 % fortgeführt. 2. Risikobericht 2. a. Konjunkturelle Risiken Unser Geschäftsumfeld wird durch die regionalen wie auch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen und Krisen beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2022 entwickelten sich die Kapital- und Kreditmärkte volatil. Zur Eindämmung der steigenden Inflation haben die Notenbanken begonnen die Leitzinsen in mehreren Schritten anzuheben. Weitere Zinsschritte fanden auch im Jahr 2023 statt. Die Zinsanhebungen sind die stärksten seit weit mehr als 16 Jahren. Das hat Auswirkungen auf die nationale und internationale Wirtschaft. In Folge der angestiegenen hohen Staatsverschuldungen und der neuen Rolle der Vereinigten Staaten von Amerika könnte es nach wie vor zu Schwankungen und Verzerrungen kommen, welche zu negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Fähigkeit Kapital aufzunehmen führen können. Beispielsweise könnte die nach wie vor noch wahrnehmbare Zurückhaltung in der Kreditvergabe auf den Finanzmärkten die Finanzierungsmöglichkeiten von Kunden erschweren, was zur Folge haben kann, dass sich Kaufabsichten bezüglich albis-elcon-Produkten und Dienstleistungen ändern, verzögern oder Transaktionen nicht durchgeführt werden. 2. b. Währungsrisiken Insbesondere durch Verwerfungen auf den Weltmärkten ist mit Veränderungen der Wechselkurse zu rechnen, wodurch sich entsprechende Risiken ergeben können. Primär die Entwicklung des EUR zum USD, zum CHF und zum MXN hat Auswirkungen im Einkauf als auch im Verkauf und somit Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. 2. c. Auftragslage Entscheidend für die Entwicklung der Gesellschaft wird die Positionierung der bestehenden und entwickelten Produkte im Marktumfeld sein. Es bestehen breit gestreute Projekte und auch Zusagen. Die Umsetzung ist aber immer wieder starken Schwankungen unterworfen. Ebenso wird die Preissensibilisierung der Kunden eine Herausforderung bleiben. 2. d. Liquidität und Eigenkapitalsituation Auf Basis der Planungen für die nächsten Geschäftsjahre ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gesichert und wird einer stetigen Verbesserung folgen. Die Gesellschaft steht laufend in Verhandlungen mit Investoren und Banken bezüglich der Gewährung und Ausweitung von Finanzierungen in Form des operativen Geschäftsgangs. Optionen ergeben sich hierbei sowohl auf der Fremdkapital- als auch auf der Eigenkapitalseite. Das bestehende Liquiditätsmanagement wird fortgeführt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht daher die Liquiditätssituation der Gesellschaft regelmäßig, um mögliche Liquiditätsengpässe zu vermeiden und das zukünftige Wachstum nicht zu gefährden. 2. e. Ausfallrisiko bei Forderungen Kundenrisiken außerhalb der Gruppe sind durch das verwendete Factoring und die dahinterstehenden Kreditversicherer fast vollkommen abgesichert. Zu betrachten sind daher primär die Intercompany-Risiken. Die ausstehenden Forderungen sind durch eine Bürgschaft des Gesellschafters besichert. Sofern die verbundenen Unternehmen sowie Schwestergesellschaften nicht in der Lage sein sollten, die ausstehenden Forderungen zu begleichen, bestünde die Möglichkeit, die offenen Forderungen mit den bestehenden Verbindlichkeiten aus Genussrechten auszugleichen. 2. f. Zunehmender Preiswettbewerb Es besteht das Risiko, dass die Geschäftstätigkeit von albis-elcon Germany durch preisaggressive Angebote von Mitwettbewerbern negativ beeinflusst wird. 2. g. Projektrisiken Laufende Entwicklungsprojekte sowie die Pflege eingeführter neuer Produkte bedürfen einer stetig steigenden Softwarepflege. Dies führt zu einem entsprechenden finanziellen und personellen Mehraufwand. Beides könnte das Ergebnis zusätzlich belasten. 2. h. Geopolitische Risiken Risiken und Unsicherheiten bestehen bezüglich der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Der andauernde Handelskonflikt zwischen den USA und China mit optionaler Ausweitung auf Europa kann wesentliche Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur und insbesondere auf die Materialversorgung haben. albis-elcon Germany hat sich bereits im Jahr 2012 dafür entschieden - im Rahmen einer Risikobetrachtung - die Produktion in Deutschland zu belassen, um so die Abhängigkeit vom politischen System China zu minimieren. Somit besteht kein grundsätzliches Risiko beim Betrieb der Supply Chain, jedoch punktuell ein Risiko bei der Versorgung mit Bauteilen. 2. i. Finanzierungs- und Zinsrisiken Risiken bestehen hinsichtlich der zukünftigen Einhaltung von zugesagten Financial Covenants im Zuge der abgeschlossenen Finanzierungsrunde im August 2023. Sollten diese nicht eingehalten werden, haben die Investoren mögliche Sonderkündigungsrechte. Diese Kündigungsrechte betreffen zwar primär die UET AG und nicht die Gesellschaft, allerdings haftet die albis-elcon Germany gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten der UET AG im Rahmen der abgeschlossenen Finanzierung und hat entsprechende Sicherheiten gestellt. Eine Inanspruchnahme der albis-elcon Germany oder eine mögliche Verwertung von Sicherheiten kann daher Einfluss auf den Betrieb der Gesellschaft haben. Die im August 2023 mit der UET AG neu abgeschlossene Finanzierung wird die Gesellschaft zukünftig infolge der vereinbarten Zinsen ertragsmäßig signifikant belasten. Dies wird auch Auswirkungen auf die Liquidität und den freien Cashflow der Gesellschaft haben. 3. Chancen für die künftige Entwicklung Nach der erfolgreichen Einführung von Gigabitsystemen für Glasfaserinfrastruktur in bisher acht Märkten verfügt die albis-elcon Germany im Kerngeschäft über eine entsprechende Basis für Wachstum und Entwicklung. Zudem verfügt das Unternehmen über ein bestehendes Dienstleistungsgeschäft für den Aufbau, die Inbetriebnahme und den Betrieb von Datennetzen. Gemeinsam mit den Energie-Management-Systemen kann das Unternehmen vom Ausbau der Fest- und Mobilnetze und insbesondere vom 5G-Ausbau profitieren und einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige und sichere Kommunikationsinfrastruktur leisten und liefern. Die neuen Lösungen für Systemintegration bei privaten 5G-Netzen und neue Netzarchitekturen (Anm.: Disaggregation) bieten Chancen. In den wichtigen Märkten besteht für die nächsten 2 bis 5 Jahre ein Wachstumspotenzial von 5 bis 20 % pro Jahr. In neuen, noch weniger besetzten Märkten ist die Wachstumschance noch höher. Die Neugestaltung von offenen, disaggregierten Netzwerkarchitekturen und die verstärkten Investitionen in neue Softwareprodukte mit wiederkehrenden Lizenzmodellen und Systemintegration mit neuen Dienstleistungen bieten weitere Wachstumschancen bei bestehenden und neuen Kunden. Durch verstärkte Digitalisierung entstehen neue Modelle und die Kunden werden stärker in die Prozesse integriert. Über die eigene Fertigung kann die Integration intern durchgeführt werden. Neue Dienstleistungen wie auch Optimierungen sind die Folge. Die stabile und zuverlässige Produktqualität kann einen schrittweisen Ausbau der Kundenbeziehungen fördern. Insbesondere Dienstleistungen können in den kommenden Jahren verstärkt zum Wachstum beitragen. Die Geschäftsentwicklung von chinesischen Lieferanten in den Märkten der albis-elcon Germany wird durch deren eingeschränkten Zugang zu US-Technologien negativ beeinflusst. Darüber hinaus bestehen vermehrt Sicherheitsbedenken gegenüber Lieferanten chinesischer Herkunft, die bis zu einem Verbot führen können. Damit ergeben sich als europäischer Lieferant zusätzliche Chancen für profitables Wachstum. Durch die internationale Expansion und nach dem Gewinn von neuen Kunden und Projekten reduziert sich die Abhängigkeit von den bestehenden Großkunden und die Umsatzverteilung wird besser und ausgewogener. D. BERICHTERSTATTUNG ÜBER DAS RISIKOMANAGEMENT Die Gesellschaft erfasst und bewertet die finanziellen und operativen Risiken. Alle Risiken von wesentlicher Tragweite und hinreichender Eintrittswahrscheinlichkeit werden engmaschig durch vielfältige Instrumente im Controlling und Projektmanagement kontrolliert. Ein monatlicher Abgleich zwischen Plan- und Ist-Zahlen sowie des daraus abgeleiteten rollierenden Forecasts erleichtert es uns, Risiken zu identifizieren und schnellstmöglich entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wesentliche Gefährdungspotenziale sind Bestandteil der monatlichen internen Berichterstattung. Die wesentlichen Kennzahlen, mit Auswirkungen auf das Jahresziel, liegen hierbei bis zur dem Berichtszeitraum folgenden Monatsmitte vor und ermöglichen ein Eingreifen im selben Monat.
Hartmannsdorf, am 13. Dezember 2023 gez. Werner Neubauer, Geschäftsführer gez. Markus Königshofer, Geschäftsführer ALBIS-ELCON SYSTEM GERMANY GMBH, HARTMANNSDORFBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ALBIS-ELCON SYSTEM GERMANY GMBH, HARTMANNSDORFI. Allgemeine Angaben zum Jahres Die albis-elcon system Germany GmbH, Hartmannsdorf (Amtsgericht Chemnitz, HRB 13474), hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB ihren Jahresabschluss und Lagebericht unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB und der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 ein positives Eigenkapital von T€ 13.324 (Vj.: T€ 13.476) aus. Im August 2023 erfolgte die Refinanzierung einer Fremdkapitalposition mit einem Nennbetrag von € 12,5 Mio. Das Darlehen war ursprüngliche im II. Quartal 2022 fällig, wurde jedoch durch den Gläubiger mehrfach kurzfristig verlängert. Im Zusammenhang mit der Neufinanzierung der Gesellschaft erfolgte zusätzlich die vorfristige Refinanzierung einer weiteren Fremdkapitalposition mit einem Nennbetrag von € 7,5 Mio. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage sowie ausweislich der Planungsrechnung ist die Gesellschaft ausreichend mit finanziellen Mitteln ausgestattet und aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in der Lage, den Kapitaldienst aus dem operativen Geschäft zu leisten (vgl. hierzu auch die Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft unter Punkt B.3). Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 7 Jahre. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, ausgewiesen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt. Hierbei handelt es sich um langfristig gewährte Darlehen, die endfällig sind. Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um langfristig gewährte Darlehen, welche teilweise endfällig sind und teilweise monatlich getilgt werden. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden. In die Herstellungskosten für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches sowie Abschreibungen, soweit sie auf den Produktionsbereich entfallen, einbezogen. Zinsen wurden nicht berücksichtigt. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Erhaltene Investitionszulagen und Investitionszuschüsse für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden in einen Sonderposten für Zuwendungen eingestellt. Dieser wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter ertragswirksam aufgelöst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge ermittelt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Die gesamten ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern werden sodann saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 (1) S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung bei Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit kleiner als ein Jahr erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Bei einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt die Bewertung zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. III. Erläuterungen zur Bilanz Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden Ausleihungen gegen den Gesellschafter in Höhe von T€ 5.156 (Vj.: T€ 5.021) ausgewiesen. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 247) ausgewiesen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 484 (Vj.: T€ 0) ausgewiesen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 46 (Vj.: T€ 14) ausgewiesen. Im Übrigen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 906 (Vj.: T€ 874) ausgewiesen. 1. Anlagevermögen Die Aufteilung und Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich im abgelaufenen Jahr auf T€ 4.567. Hiervon wurden im Geschäftsjahr Kosten für in der Entwicklung befindliche selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 449 aktiviert. Im Übrigen verweisen wir auf die Zugänge laut Anlagespiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben T€ 205 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vj.: T€ 205). Die übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich kurzfristig fällig. 3. Eigenkapital Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
Zum Abschlussstichtag besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 (8) HGB in Höhe von T€ 7.156. Davon entfallen auf:
Damit sind zum Abschlussstichtag folgende Gewinne ausschüttbar:
4. Genussrechtskapital Im Dezember 2007 wurde ein Gesellschafterdarlehen der UET Electronic Holding GmbH, Eschborn, in Höhe von T€ 13.310 zuzüglich der bis zum 28. Dezember 2007 aufgelaufenen Zinsansprüche von T€ 316 in Genussrechtskapital umgewandelt. Vertragliche Vereinbarung:
An den stillen Reserven nimmt der Genussrechtsinhaber nicht teil. 5. Einlage stiller Gesellschafter Die im Jahresabschluss der Gesellschaft ausgewiesene stille Beteiligung wurde zu folgenden Konditionen abgeschlossen: Vertragliche Vereinbarung:
An den stillen Reserven nimmt die stille Beteiligung nicht teil. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert: Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von T€ 94 ausgewiesen, die durch Sicherungsübereignung der Mietkaufgüter besichert sind. Am 23. Mai 2019 wurde ein Darlehen über T€ 12.500 mit einer Laufzeit von 3 Jahren abgeschlossen. Die Laufzeit des Darlehens wurde anschließend mehrfach kurzfristig verlängert. In 2023 erfolgte die Refinanzierung des Darlehens. Zur Sicherung wurde eine Buchgrundschuld mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung in Höhe von € 4 Mio. bestellt. Die Verbindlichkeiten enthalten am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 1.497 (Vj.: T€ 678) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 62 (Vj.: T€ 6). 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat eine Lieferbürgschaft zugunsten eines Kunden in Höhe von T€ 342 gewährt. Die Gewährung erfolgte durch Barhinterlegung auf ein Bankkonto. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften wird als gering eingeschätzt; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen derzeit nicht vor. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen betragen T€ 488 (Vj.: T€ 522), davon sind T€ 370 innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus bestehenden Wartungsverträgen betragen T€ 12 (Vj.: T€ 12). 8. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft erbringt diverse Dienstleistungstätigkeiten (unter anderem Finanz- und Anlagenbuchhaltung, allgemeine IT-Tätigkeiten sowie Personalabrechnung) für verbundene Unternehmen. Ziel der Übernahme der Tätigkeiten ist es, die Effizienz im Konzernverbund zu steigern und somit Kosten zu senken. Die Gesellschaft hat unter anderem aus Liquiditätsgesichtspunkten Miet-, Leasing- und Wartungsverträge abgeschlossen, die nicht in der Bilanz abgebildet werden. Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung bestehen Verträge mit einer Versorgungskasse. Die Versorgungskasse hat entsprechende Rückdeckungsversicherungen für die am Versorgungsprogramm teilnehmenden Mitarbeiter der albis-elcon abgeschlossen. Die monatlichen Beiträge für die Versorgungskasse werden aus Zuschüssen des Arbeitgebers und aus Beträgen, die durch Entgeltumwandlung bei den einzelnen Mitarbeitern entstehen, erbracht. Zwischen der Gesellschaft und der Targo Commercial Finance AG bestand zum 31. Dezember 2022 ein Factoringvertrag, der die wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfasst, um das Forderungsmanagement effizienter zu gestalten und die Liquiditätslage zu verbessern. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde entsprechend der Abschreibungen der bezuschussten Wirtschaftsgüter im Berichtsjahr in Höhe von T€ 64 (Vj.: T€ 100) aufgelöst. Die periodenfremden Erträge betragen T€ 1.346 (Vj.: T€ 161) und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Nichtinanspruchnahme von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.042, sowie Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 97. Im Vorjahr betreffen diese im Wesentlichen Erträge aus der Nichtinanspruchnahme von Rückstellungen in Höhe von T€ 132. Des Weiteren werden unter den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" Erträge aus der Währungsumrechnung im Sinne von § 256a HGB in Höhe von T€ 67 (Vj.: T€ 27) gezeigt. 2. Personalaufwand Unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 50 (Vj.: T€ 54) ausgewiesen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung im Sinne von § 256a HGB in Höhe von T€ 17 (Vj.: T€ 76). 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Unter "Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge" werden Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 750 (Vj.: T€ 695) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Durchschnitt 69 gewerbliche Mitarbeiter und 92 Angestellte (Vj. gesamt: 173) beschäftigt. Daneben bestanden durchschnittlich noch 6 Ausbildungsverhältnisse. 2. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2022 waren folgende Herren zur Geschäftsführung bestellt:
Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. 3. Angaben zum Anteilsbesitz Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mindestens 20 % hat:
(1) Der Jahresabschluss der Tochtergesellschaft lag zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses nicht vor. Das Eigenkapital der Albis Technologies AG beträgt in Landeswährung TCHF 1.884 und das Jahresergebnis 2022 TCHF -68. 4. Angabe zum Mutterunternehmen Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von der UET United Electronic Technology AG, Eschborn, gehalten. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen der UET United Electronic Technology AG, Eschborn, die den Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, erstellt. Der Konzernabschluss der UET United Electronic Technology AG, Eschborn, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 5. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die angekündigte Finanzierungsrunde zur Refinanzierung einer Fremdkapitalverbindlichkeit in Höhe von € 12,5 Mio. wurde im August 2023 erfolgreich abgeschlossen. Mit privaten Investoren wurde eine Finanzierung in Höhe von € 23 Mio. über die Muttergesellschaft UET AG abgeschlossen. Im Rahmen dieser Finanzierung hat die albis-elcon die gesamtschuldnerische Haftung für diese Verbindlichkeiten der UET AG übernommen. Die Laufzeit der Finanzierung beträgt zwei Jahre. Die UET AG hat die aus der Finanzierung zugeflossenen Mittel zu den gleichen Konditionen an die albis-elcon über ein Intercompany-Darlehen weitergereicht. Damit konnten die fällige Darlehensverbindlichkeit über € 12,5 Mio. sowie ein weiteres Darlehen über € 7,5 Mio. zurückgeführt werden. Zusätzlich wurde das Volumen der Forderungsfinanzierung erhöht, das bei Bedarf abgerufen werden kann. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von € 6.015.610,65 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hartmannsdorf, 13. Dezember 2023 albis-elcon system Germany GmbH Geschäftsführung gez. Werner Neubauer gez. Markus Königshofer Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen
Buchwerte
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Veröffentlichung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die albis-elcon system Germany GmbH, Hartmannsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der albis-elcon system Germany GmbH, Hartmannsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der albis-elcon system Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 (3) S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 20. Dezember 2023 BÖHRET
SEHMSDORF GmbH
Rico Schmidtgen, Wirtschaftsprüfer Michael Böhret, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 21. Dezember 2023 per Gesellschafterbeschluss festgestellt. |
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