Compusoft Holding Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Pfeifer seit 19.2.2019 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Compusoft AS | 95.00% |
Compusoft AS | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Compusoft Deutschland AGRimbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Compusoft Deutschland AG1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die Compusoft Deutschland AG, Rimbach (kurz: Compusoft), ist Teil der größeren Compusoft+2020 Gruppe und ein Softwareanbieter, der spezialisierte Visualisierungs-, Vertriebs-, Produktions- und Content-Lösungen für Kunden aus der Wohnbranche anbietet. Das Geschäft erstreckt sich auf die Branchen Küche & Bad Möbel. Die Systeme kommen weltweit im Bad- und Küchenfachhandel zur Anwendung. Darüber hinaus versorgt Compusoft die Anwender der Software mit den für die Planung und die kaufmännische Abwicklung notwendigen Herstellerprodukten. Dienstleistungen in den Bereichen Schulung, Consulting und Customizing runden das Portfolio ab. Am 30. November 2021 wurde die Muttergesellschaft des Unternehmens, Soft Topco AS, von Consilio Topco Limited übernommen, wodurch die Gruppen Compusoft und 2020 zusammengeführt wurden. Sie vereinen mehr als 65 Jahre kollektive Branchenerfahrung, um den Kunden durch ein erweitertes Portfolio an End-to-End-Lösungen einen größeren Mehrwert zu bieten. Die kombinierte globale Präsenz der Gruppe ermöglicht die Bereitstellung eines erstklassigen Supports und Vertriebs mit lokalem Bezug und bietet so die bestmögliche Kundenerfahrung. Im Geschäftsjahr 2021 wurden mehrere Umstrukturierungen im deutschen Teilkonzern rückwirkend zum 1. Januar 2021 umgesetzte. Die M3B Service GmbH, die Compusoft Innova GmbH und die Go-2B AG (Schwestergesellschaften der Compusoft Deutschland AG) wurden durch Verschmelzungsverträge steuerlich rückwirkend auf die Compusoft Deutschland AG (übernehmende Gesellschaft) verschmolzen. Durch die Eintragungen im Handelsregister am 5. August 2021 (Verschmelzung der M3B Service GmbH), am 28. Oktober 2021 (Verschmelzung Compusoft Innova GmbH) und am 22. Dezember 2021 (Verschmelzung der Go-2B AG) wurden die jeweiligen Verschmelzungen handels- und zivilrechtlich auf die Compusoft Deutschland AG wirksam. Zur Sicherstellung des Wachstums und als strategisches Instrument zur Kundenbindung erweitert und ergänzt Compusoft die Produktpalette stetig um innovative Lösungen. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Im Jahr 2021 hat sich die Wirtschaft weltweit von der Corona-Pandemie erholt. Trotz der Erholung sind die Auswirkungen der Corona-Krise prägend für die wirtschaftliche Entwicklung. Der Konsum der privaten Haushalte hat in den entwickelten Volkswirtschaften aufgrund sinkender Neuinfektionen und Impfmöglichkeiten ab dem Frühjahr 2021 deutlich zugenommen. Deutschland stellt den Kernmarkt der Compusoft Deutschland AG dar. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat hier gegenüber dem Jahr 2020 um 2,9 % zugenommen. Eine Abschwächung des Wachstums war erst gegen Jahresende 2021 aufgrund von Personal- und Materialengpässen sowie von Lieferschwierigkeiten zu beobachten. Hierzu beigetragen hat auch ein neuerlicher Anstieg des Infektionsgeschehens durch die Omikron-Welle. Daneben hat die Inflation im zweiten Halbjahr 2021 deutlich Auftrieb erhalten, da es weltweit zu steigenden Erzeugerpreisen bei gleichzeitigem Anstieg der privaten Nachfrage gekommen ist. (Quellen: BMWi und IWF Stand Juli 2022) Der Geschäftsverlauf im Jahr 2021 zeigt ein moderates Wachstum auf allen wesentlichen Geschäftsfeldern. Die Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen haben sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 erhöht. Die Compusoft Deutschland AG, Rimbach, beschäftigt nach den Verschmelzungen im Jahresdurchschnitt 126 Mitarbeiter. ERTRAGSLAGE Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2021 um € 8,1 Mio. auf € 17,6 Mio. (Vorjahr: € 9,5 Mio.) gestiegen. Die Umsatzsteigerung resultiert vorwiegend aus den Verschmelzungen mit der Compusoft Innova GmbH, der GO-2B AG und der M3B Service GmbH. Der Ausbau des Kerngeschäfts spielt hier ebenfalls eine Rolle. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge abzgl. Materialaufwand) verbessert sich um € 8,0 Mio. auf € 17,5 Mio. (Vorjahr: € 9,5 Mio.). Die Personalaufwendungen haben sich im Berichtsjahr um € 4,6 Mio. auf € 7,0 Mio. (Vorjahr: € 2,4 Mio.) erhöht, was ebenfalls auf die übernommenen Mitarbeiter aus den Verschmelzungen zurückzuführen ist. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) erhöhte sich aufgrund des deutlich gestiegenen Personalaufwands auf 39,7 % (Vorjahr: 25,6 %). Die Abschreibungen in Höhe von € 0,5 Mio. sind im Wesentlichen geprägt durch die Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände, welche von der Go-2B AG übernommen wurden. Hieraus resultiert auch die überwiegende Veränderung zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen € 10,0 Mio. im Vergleich zu € 6,2 Mio. im Vorjahr. Die Steigerung von € 3,8 Mio. ergibt sich im Wesentlichen aus den Verschmelzungen mit der Innova GmbH, der M 3B Service GmbH und der GO-2B AG. Die wesentlichen Kostenpositionen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden wie in den Vorjahren durch die Lizenzgebühren innerhalb des Konzerns eingenommen und erhöhen sich proportional zum Umsatz. Das EBITDA des Geschäftsjahres 2021 betrug € 1,1 Mio. im Vergleich zu € 0,9 Mio. im Vorjahr. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus der Steigerung der Rohertragsmarge. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt € 0,04 Mio. nach € 0,8 Mio. im Vorjahr. Die Verschlechterung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenständen nach der Verschmelzung sowie auf Steuernachforderungen aus Betriebsprüfungen der Vorjahre zurückzuführen. Der Jahresüberschuss beträgt € 0,0 Mio. wie im Vorjahr, da ein Gewinnabführungsvertrag mit der Compusoft Holding Germany GmbH (Gesellschafterin) besteht. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Für alle erkennbaren Risiken wurde in ausreichendem Umfang Vorsorge getroffen. Aufgrund der Verschmelzungen hat sich die Vermögenslage im Hinblick auf die Aufteilung nach Bilanzposten etwas verändert. Insbesondere die Position immaterielle Vermögensgegenstände hat sich von € 0,1 Mio. auf € 0,9 Mio. erhöht, was hauptsächlich auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände zurückzuführen ist. Die Bilanzsumme in Höhe von € 8,1 Mio. hat sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt € 3,9 Mio. deutlich erhöht, was im Wesentlichen auf die Verschmelzungen zurückzuführen ist. Hauptbestandteile der Bilanzsumme sind die zum Bilanzstichtag auf der Aktivseite ausgewiesenen Bilanzpositionen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von € 5,2 Mio. (Vorjahr: € 3,0 Mio.), Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 0,6 Mio. (Vorjahr: € 0,6 Mio.), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 0,6 Mio. (Vorjahr: € 0,0 Mio.) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 0,2 Mio. (Vorjahr: € 0,2 Mio.). Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/ Bilanzsumme) ist im Vergleich zum Vorjahr leicht von 19 % auf 21 % gestiegen. Dies liegt zum Teil an den nunmehr aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen, welche nach der Verschmelzung erstmals auf Ebene der Compusoft Deutschland AG zu aktivieren waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich um € 0,7 Mio. auf € 1,0 Mio. (Vorjahr: € 0,3 Mio.) erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um € 2,2 Mio. auf € 5,2 Mio. (Vorjahr: € 3,0 Mio.) erhöht. Das Eigenkapital hat sich unter Berücksichtigung der Kapitalrücklage um € 2,2 Mio. auf € 4,3 Mio. erhöht (Vorjahr: € 2,1 Mio.). Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 53,7 % nach 49,9 % im Vorjahr. Die Zunahme resultiert aus der Erhöhung der Kapitalrücklage aufgrund der vorgenommenen Verschmelzungen. Die Rückstellungen liegen mit € 0,8 Mio. über dem Vorjahresniveau und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich € 0,2 Mio. (Vorjahr: € 0,1 Mio.), Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen € 0,2 Mio. (Vorjahr: € 0,0 Mio.), Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses € 0,1 Mio. (Vorjahr: € 0,0 Mio.) und Rückstellungen für nachlaufende Kosten € 0,1 Mio. (Vorjahr: € 0,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um € 1,0 Mio. auf € 2,9 Mio. (Vorjahr: € 1,9 Mio.) gestiegen. Im Wesentlichen liegt das an den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese haben sich um € 0,6 Mio. auf € 2,2 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio.) erhöht. Die Liquidität reichte jederzeit aus, um die laufenden Verpflichtungen zu bedienen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 und darüber hinaus jederzeit gegeben. Die Finanzlage ist geordnet und ausgeglichen. Die Ertragslage ist weiterhin durch positive Ergebnisse gekennzeichnet. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen über Eigenkapital finanziert. 3. PROGNOSEBERICHT Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 wird maßgeblich durch den seit Ende Februar geführten Krieg in der Ukraine und den damit zusammenhängenden Sanktionen gegen Russland geprägt. Die Prognosen zur weltweiten Wirtschaftsleistung von führenden Forschungsinstitutionen wurden unter dem Eindruck des Krieges deutlich nach unten angepasst. Ging der internationale Währungsfonds (IWF) in seiner Prognose von April 2022 noch von einem globalen Wachstum von 3,6 % aus, wurde diese Prognose im Juli 2022 bereits auf 3,2 % reduziert. Dies entspricht einem Rückgang von 1,2 %-Punkten im Vergleich zu Januar 2022. Für Deutschland soll das Bruttoinlandsprodukt nur um 1,2 % wachsen, nach 2,1 % noch im April 2022. Wir sind der Ansicht, dass es erhebliche Möglichkeiten für ein weiteres Wachstum des Unternehmens gibt, sowohl organisch als auch anorganisch. Wir werden das Personal nach Bedarf aufstocken, um das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. Des Weiteren planen wir unseren Kundenstamm zu erweitern, unseren Kundenservice auszubauen und im Vergleich zu anderen Firmen aus dieser Branche herauszustechen. Compusoft plant außerdem in die eigene Nutzersoftware zu investieren, um eine effizientere Arbeit für das eigene Personal zu gestalten. Folglich wird Compusoft in das eigene Personal investieren. Grundlegend soll durch effizientere Arbeit das Leistungswachstum gesteigert werden. Dies ermöglicht uns besseren Kundenservice anzubieten, durch welchen wir einen größeren Kundenstamm aufbauen können. Durch diese Verbesserung erwarten wir für das Jahr 2022 ebenfalls weniger Kündigungen unserer bereits bestehenden Kunden. Wir erwarten durch diese Änderungen für das Jahr 2022 einen leichten Anstieg unserer Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses. Entwicklung der Mitarbeiterzahlen Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 44 auf 126 im Berichtsjahr erhöht. Die kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter im Rahmen von externen sowie internen Schulungen ist die Grundlage für die operative Tätigkeit der Gesellschaft. 4. RISIKO- UND CHANCENBERICHT Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig die wichtigsten Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist. Die Hauptrisiken sind: Konjunktur- und Marktrisiko - ungünstige globale Wirtschafts- und Geschäftsbedingungen können die Leistung des Unternehmens beeinträchtigen und die Fähigkeit und Bereitschaft seiner Kunden, in die Produkte des Unternehmens zu investieren, beeinflussen. Das Unternehmen bietet Technologien an, die für seine Kunden unverzichtbar sind und in die kontinuierlich investiert wird. Das Unternehmen hat einen gut diversifizierten Kundenstamm ohne wesentliche Kundenkonzentration. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt nicht unbedeutenden externen Risiken. Zu diesen gehören vor allem die Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine, die weiterhin bestehenden Einschränkungen durch die Pandemiemaßnahmen, Liefer- und Kapazitätsengpässe, ansteigende Rohstoff- und Energiepreise und im Allgemeinen eine steigende Inflation. Auch wenn die Gesellschaft meist nicht direkt von den Risiken betroffen ist, so ist mit bei einem gesamtwirtschaftlichen Abschwung langfristig auch mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft zu rechnen. Unser Hauptpotenzial besteht darin, neues Personal einzustellen, um neue Produkte zu entwickeln. Des Weiteren wurde am 30. November 2021 die Muttergesellschaft des Unternehmens von der Consilo Topco Limited, Ashby, England übernommen, wodurch die Compusoft-Gruppe und die 2020 Technologies GmbH, Osnabrück, und deren Gruppengesellschaften zusammengeführt wurden. Hierdurch werden 65 Jahre kollektive Branchenerfahrung in sich vereint, um den Kunden durch ein erweitertes Portfolio an End-to-End-Lösungen einen größeren Mehrwert zu bieten. Die kombinierte globale Präsenz der Gruppe ermöglicht es, erstklassigen Support und Vertrieb mit lokalem Bezug anzubieten, um den Kunden die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Auch hierin werden weitere Potenziale und Synergien für die zukünftige Entwicklung gesehen. In der Gesamtbeurteilung der Risikosituation lässt sich auf Grundlage der heute bekannten Informationen feststellen, dass insgesamt von überschaubaren Risikopotenzialen innerhalb der Compusoft Deutschland AG ausgegangen werden kann.
Rimbach, 9. Dezember 2022 Compusoft Deutschland AG Vorstand gez. Dr. Gordon Bartels gez. Christian Pfeifer Bilanz zum 31. Dezember 2021der Compusoft Deutschland AG, RimbachAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021der Compusoft Deutschland AG, Rimbach
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Compusoft Deutschland AGAllgemeine Angaben Die Compusoft Deutschland AG mit Sitz in Rimbach ist beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer HRB 93444 eingetragen. Der Jahresabschluss der Compusoft für das Geschäftsjahr 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Seit dem Jahr 2020 besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der alleinigen Anteilseignerin, der Compusoft Holding Germany GmbH, Rimbach. Die Aufstellung des Anhangs erfolgte teilweise in TEUR. Die M3B Service GmbH (Vertrag vom 05.05.2021), die Compusoft Innova GmbH (Vertrag vom 16.08.2021) und die Go-2B AG (Vertrag vom 22.11.2021) wurden mit Wirkung zum 01.01.2021 auf die Berichtsgesellschaft verschmolzen. Der Jahresabschluss ist deshalb mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Das erworbene Reinvermögen betrug insgesamt TEUR 2.264, davon entfallen insbesondere TEUR 778 auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, TEUR 744 auf Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, TEUR 1.792 auf Guthaben bei Kreditinstituten und TEUR 48 auf aktive Rechnungsabgrenzungsposten. Die übernommenen Schulden beliefen sich auf insgesamt TEUR 1.098 und entfielen mit TEUR 513 auf Rückstellungen, mit TEUR 287 auf Verbindlichkeiten, mit TEUR 127 auf passive Rechnungsabgrenzungsposten und mit TEUR 171 auf passive latente Steuern. Die Umsatzerlöse der verschmolzenen Gesellschaften betrugen im Vorjahr insgesamt TEUR 7.087 bei Materialaufwendungen von TEUR 321 und Personalaufwendungen von TEUR 3.882. Angabe von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden sowie die Darstellung des Jahresabschlusses sind grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände, die Sachanlagen sowie die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ggf. abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zuordenbaren Einzelkosten auch zugehörige Gemeinkosten. Die Zugänge werden pro rata temporis linear abgeschrieben. Nachträgliche Anschaffungskosten werden über die Restnutzungsdauer des Vermögensgegenstandes abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Der zum Bilanzstichtag ausgewiesene entgeltlich erworbene Firmenwert wird ab dem Geschäftsjahr 2009 sowohl handels- wie auch steuerrechtlich über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Ursächlich für die Schätzung der Nutzungsdauer des Firmenwerts war die geschätzte Dauer der Marktfähigkeit des den Firmenwert begründenden EDV-Programms der ehemaligen ebis GmbH, Bremen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen für Altbestände nach Vorjahresgrundsätzen nach der linearen Methode. Für Neuzugänge im Berichtsjahr wurde die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt. Im Berichtsjahr wurde für die Zugänge bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 liegen, vom Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Der Abgang der geringwertigen Wirtschaftsgüter wird im Zugangsjahr unterstellt. Die Vorräte wurden zum Bilanzstichtag mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse erfolgte unter Berücksichtigung des § 255 Abs. 2 HGB. Angemessene Wertberichtigungen wurden vorgenommen, wenn der beizulegende Wert der unfertigen Erzeugnisse aufgrund verlustfreier Bewertung am Abschlussstichtag niedriger war als die Herstellungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 0,50 % gebildet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen. Die Pensionsrückstellung wurde nach der "projected unit credit methode" erstellt. Grundlage für die Berechnung waren die Richttafeln von 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein Rententrend von 3,00 %. Der Rechnungszins (10-Jahresdurchschnitt) beträgt von 1,87 % und der Rechnungszins (7-Jahresdurchschnitt) 1,35 %. Die Ausschüttungssperre zum 31. Dezember 2021 beträgt EUR 31.400,00. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Erträge, die die Folgejahre betreffen. Angaben zur Bilanz Die Bilanz des Geschäftsjahres wurde gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung des Gewinnabführungsvertrages ohne die Bildung einer gesetzlichen Rücklage (§ 150 Abs. 1 AktG) aufgestellt. Der Bilanzgewinn zum Bilanzstichtag beträgt EUR 999.157,24 (Vorjahr EUR 999.157,24). Gemäß § 150 Abs. 1 AktG ist in der Bilanz des nach §§ 242, 264 des HGB aufzustellenden Jahresabschlusses grds. eine gesetzliche Rücklage zu bilden. Die Bildung kann allerdings gemäß § 150 Abs. 2 AktG unterbleiben, falls wie hier vorliegend, bestehende gesetzliche Rücklagen und Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB zusammen den zehnten Teil des Grundkapitals erreichen. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögengegenstände werden über 3 Jahre abgeschrieben und unterliegen eine Ausschüttungssperre von EUR 456.285,00 zum 31.12.2021 (Vorjahr EUR 0,00). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin (Compusoft Holding Germany GmbH) bestanden in Höhe von EUR 1.342,75 (Vorjahr EUR 93,25), die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen werden. Die Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00 und ist in 10 je EUR 10.000,00 auf den Inhaber lautende Stückaktien geteilt. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 140; Vorjahr TEUR 25), Aufwendungen für Mitarbeiterboni (TEUR 108; Vorjahr TEUR 7), Aufwendungen für Resturlaubsansprüche (TEUR 107; Vorjahr TEUR 34), Aufwendungen für nachlaufende Kosten (TEUR 88; Vorjahr TEUR 32) und Aufwendungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 49; Vorjahr TEUR 18). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 62.329,56 (Vorjahr EUR 840.293,85) enthalten. Diese resultieren in Höhe von EUR 24.514,00 (Vorjahr EUR 0,00) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 37.815,56 (Vorjahr EUR 840.293,85) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 19. Die Kosten für Forschung & Entwicklung nach § 285 Nr. 22 HGB betragen TEUR 785. Davon wurden TEUR 548 aktiviert. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite nach § 285 Nr. 9c HGB gewährt. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 126 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Gesellschaft beschäftigt ohne die Mitglieder der Geschäftsführung nur Angestellte. Gewerblichen Arbeitnehmer oder leitenden Angestellten sind nicht vorhanden. Mutterunternehmen Mutterunternehmen des Konzerns ist die Compusoft AS mit Sitz in Borgenhaugen, Norwegen. Die Compusoft AS stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Am Sitz der Gesellschaft ist der Konzernabschluss erhältlich. Der Konzernabschluss für den größten Kreis des Unternehmens wird von der Consilio Topco Limited, Ashby, England aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine im Februar 2022 hat zu einer völligen Neueinschätzung der Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene geführt. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Die Märkte in den beiden Ländern haben nur einen sehr gering bedeutsamen Einfluss auf das Geschäft der Compusoft Deutschland AG. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine werden zu leichten finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2022 führen. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. Organe der Gesellschaft Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern: - Herr Dr. Gordon Bartels (Vorstand), Verl - Herr Christian Pfeifer, Lindenfels Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: - Herr Shiv Vyas (Kaufmann), Dubai/Vereinigte Arabische Emirate (Vorsitzender), seit dem 18. November 2022 - Herr James Hamilton (Kaufmann), Ricksmansworth/Großbritannien (stellvertretender Vorsitzender), seit dem 18. November 2022 - Herr David Tombre (Kaufmann), Chateau-Salins/Frankreich - Herr Christian Becker (Steuerberater), Rimbach, bis zum 18. November 2022 - Herr Jussi Arvaara (Kaufmann), Ascot/Großbritannien, bis zum 18. November 2022
Rimbach, 9. Dezember 2022 Compusoft Deutschland AG Vorstand gez. Dr. Gordon Bartels gez. Christian Pfeifer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021der Compusoft Deutschland AG, Rimbach
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Compusoft Deutschland AG, Rimbach, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Compusoft Deutschland AG, Rimbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Compusoft Deutschland AG, Rimbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 9. Dezember 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
gez. Torsten Janßen, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Klotz, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 22. Dezember 2022. |
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