Akzo Nobel Coatings GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ignacio Roman Navarro seit 13.2.2025 | Prokura |
Bogdan Bujic seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Kerstin Wiegandt seit 13.2.2025 | Prokura |
Dietmar Tillmann seit 27.2.2019 | Prokura |
Thomas Feist seit 24.1.2018 | Prokura |
Gerald, Dipl.-Ing. (FH) Verfahrenstechnik Schindler seit 8.10.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SCHRAMM Holding GmbH | 79.61% |
AKZO Nobel Coatings International B. V. | 20.39% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHRAMM Coatings GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht 2011SCHRAMM Coatings GmbH, Offenbach am MainA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung der für uns relevanten Branchen verlief im Geschäftsjahr 2011 insgesamt positiv. 2011 wuchs die Weltwirtschaft um rund 3,8%. Wachstumsmarkt war vor allem die Region Asien/ Pazifik und hier insbesondere China und Indien mit Wachstumsraten von 9,5% und 6,7%. In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt um 1,7%, in der EU um 1,5%. Obwohl die deutsche Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2011 leicht zurück ging, lag die Wachstumsrate des Bruttoinlandproduktes bei 3%. Der Umsatz der deutschen chemischen Industrie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9,0% erhöht. Die deutsche Lackindustrie konnte gegenüber 2010 ihre Produktion auf 1,8 Millionen Tonnen (+ 3%) steigern. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Umsatz- und Auftragsentwicklung der SCHRAMM Coatings GmbH hat sich gegenüber 2010 positiv entwickelt. Wir erzielten unsere Umsätze zu 93% im deutschen und europäischen Markt und zu 7% im außereuropäischen Markt. Im Berichtsjahr konnte ein Umsatz in Höhe von TEUR 66.510 erzielt werden. Er ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.370 (+ 5,3%) gestiegen. In den ersten drei Monaten 2012 lag unser Auftragseingang um 19% über dem Vorjahr. 3. Produktion, Kapazitätsauslastung und Investitionspolitik Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Veränderungen in der Produkt- und Sortimentspalette unserer Gesellschaft ergeben. Die SCHRAMM Coatings GmbH entwickelt und vertreibt im wesentlichen Produkte für die Automobil-, Elektro-, Coil-Coating- und Pulverindustrie. Die absatz- und umsatzstärksten Produkte werden nach wie vor im Geschäftsbereich der Automobil- und Coil-Coatingkunden vertrieben. Die Auslastung im Geschäftsjahr 2011 erreichte insgesamt ein hohes Niveau. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr im wesentlichen Investitionen in verschiedene neue Maschinen und Produktionseinrichtungen getätigt. Das Gesamtinvestitionsvolumen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 747. Für das Jahr 2012 sind Investitionen in Höhe von TEUR 1.010 für verschiedene Projekte geplant. 4. Beschaffung Unsere Vorprodukte basieren im Wesentlichen auf Bindemitteln, Pigmenten, Füllstoffen, Additiven und Lösemitteln. Die Rohstoffpreise sind im Jahresdurchschnitt 2011 über alle Rohstoffklassen um 4% gestiegen. Engpässe bei der Beschaffung traten im Geschäftsjahr nicht auf. Die Energiepreise stiegen im Vergleich zum Vorjahr erheblich (Strom: +29%; Gas: +21%) an. Der Anstieg der Stromkosten ist hauptsächlich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen. 5. Finanzierung Mit verschiedenen Kreditinstituten bestehen Kredit- bzw. Kreditlinienvereinbarungen, die zum Bilanzstichtag nur teilweise in Anspruch genommen sind. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt einerseits durch die frei verfügbaren Mittelzuflüsse des Geschäftsjahres sowie der Inanspruchnahme von Bankkrediten. 6. Personal und sonstige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern ohne Auszubildende und ohne langfristig abwesende Mitarbeiter betrug 231 (Vorjahr: 232). Um den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen des Marktes und unserer Kunden gerecht zu werden, bieten wir unseren Mitarbeitern durch eine gezielte Aus- und Weiterbildung fortlaufend die Möglichkeit, ihr Know-how stetig zu verbessern. Unseren Mitarbeitern gewähren wir neben weiteren Sozialleistungen auch betriebliche Altersversorgungszusagen. Flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege, großes Engagement und projektorientierte Teamarbeit sind wesentliche Bestandteile des Erfolges und tragen zur Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sowie unserer hohen Produktqualität bei. 7. Umweltschutz Aufgrund des Einsatzes modernster Technologien sowie den regelmäßig durchgeführten Schulungen der Mitarbeiter erfüllen wir sämtliche umweltschutzrechtlichen Anforderungen. Wir sind nach DIN EN ISO 9001, ISO TS 16949, BS OHSAS 18001 und ISO 14001 zertifiziert. 8. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2011 gab es keine Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage1. Vermögenslage Der Rückgang der Bilanzsumme um TEUR 1.099 resultiert auf der Aktivseite insbesondere aus dem um TEUR 2.629 gesunkenen Wert der Forderungen. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Zudem sank das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 557 aufgrund der die Investitionen übersteigenden Abschreibungen. Gegenläufig entwickelte sich das Vorratsvermögen mit einem Anstieg um TEUR 1.164 aufgrund des erhöhten Auftragseingangs für das erste Quartal 2012. Auf der Passivseite ist der Rückgang im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten um TEUR 1.659 zurückzuführen. Dies ist im Wesentlichen auf die planmäßige Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der aufgrund des gesunkenen Jahresergebnisses rückläufigen Ergebnisabführung zurückzuführen. Unsere Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil von lang- und mittelfristig gebundenem Vermögen an der Bilanzsumme von 70% gekennzeichnet. Es entfallen 17% der Bilanzsumme auf die Vorräte. Die Eigenkapitalquote hat sich zum 31. Dezember 2011 aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr (64,1%) um 0,9% auf 65,0% verbessert. 2. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln ist von TEUR 53 auf TEUR 958 angestiegen. Fremdfinanzierungsmittel werden uns über Kreditlinien verschiedener Banken zugesagt. Die in Anspruch genommenen Mittel sind kurzfristig und belaufen sich auf TEUR 16.667 oder 21,5% der Bilanzsumme. Die Geschäftsführung geht davon aus dass die vereinbarten Covenants eingehalten wurden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.208 erzielen. Die Liquiditätslage der SCHRAMM Coatings GmbH war im Berichtsjahr geordnet. Bankdarlehen in Höhe von TEUR 15.000 werden am 30. Dezember 2012 zur Rückzahlung fällig. Die notwendige Anschlussfinanzierung wird als unproblematisch beurteilt. 3. Ertragslage Wir konnten im Vergleich zum Vorjahr den Gesamtumsatz von TEUR 63.140 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 66.510 erhöhen. Besonders der Geschäftsbereich Automobil entwickelte sich positiv. Die Geschäftsbereiche Elekroisolierstoffe und Coil-Coating lagen leicht unter Vorjahresniveau. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 58,4% auf 59,5% angestiegen. Die Personalaufwandsquote beträgt 19,5% (Vorjahr: 19,9%). Mit unserer Belegschaft konnten wir einen Pro-Kopf-Umsatz von rund TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 271) erzielen. Das EBIT beträgt im Geschäftsjahr 2011 TEUR 3.820. (Vorjahr: TEUR 5.893) Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr darüber hinaus durch folgenende Sachverhalte beeinflusst: - Durch eine verbesserte Kapazitätsauslastung konnten die produzierten Einheiten im Geschäftsjahr abgesetzt werden, so dass es zu keinen weiteren Bestandsaufbau bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie Waren kam. - Des Weiteren sanken die Erträge aus Beteiligungen um TEUR 1.002 auf TEUR 820 aufgrund der rückläufigen Jahresergebnisse der verbundenen Unternehmen. Gemäß Gewinnabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss in voller Höhe von TEUR 2.715 an die SCHRAMM HOLDING AG abgeführt. C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungChancen und Risiken: Die SCHRAMM Coatings GmbH sieht sich wie alle Unternehmen mit den Risiken des Marktes, des technischen Fortschritts und der Rechtsentwicklung konfrontiert. Die gezielte Überprüfung geplanter Investitionen sowie ein stringentes Kosten- und Forderungsmanagement bilden eine wichtige Grundlage zur Eindämmung der unternehmerischen Risiken. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfallrisiken, Währungsrisiken und Zinsänderungsrisiken. Das Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein zeitnahes Forderungsmanagement minimiert. Aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro und einem relative niedrigen Zinsniveau bestehen keine wesentlichen Währungsund Zinsänderungsrisiken. Daher werden von der Gesellschaft diesbezüglich keine Sicherungsgeschäfte eingegangen. Vor diesem Hintergrund sehen wir keine wesentlichen oder bestandsgefährdenden Unternehmensrisiken im Hinblick auf Umsatz, Ertrag, Vermögen und Finanzierung. Zur Erfassung und Steuerung von betriebswirtschaftlichen Risiken steht ein funktionierendes Controlling für Planungs- und Kontrollzwecke zur Verfügung. Wesentliches Ziel für das Unternehmen ist es, im Absatz weitere Potentiale zu schöpfen, sowie im Bereich der Verwaltung und Produktion die Effizienz zu steigern. Ausblick: Wir erwarten, dass sich der in den ersten Monaten abzeichnende positive Auftragseingang im laufenden Jahr fortsetzt und rechnen für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 mit Umsatzsteigerungen in Höhe von mehr als 5% pro Jahr. Bis Ende dieses Jahres erwarten wir eine gleichbleibende Mitarbeiteranzahl. Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 erwarten wir Gewinnmargen, die mindestens der des abgelaufenen Geschäftsjahrs entsprechen. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB1. Besondere Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres Mit Wirkung zum 01. Februar 2012 legte Herr Peter Brenner sein Amt als Geschäftsführer der SCHRAMM Coatings GmbH nieder. Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. Januar 2012 wurden Herr Thomas Mangold und Herr Hans-Peter Röhricht mit Wirkung zum 01. Februar 2012 zu Geschäftsführern bestellt. 2. Forschung und Entwicklung Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,1 Mio. EURO. Im Bereich "Forschung und Entwicklung" waren im vergangenen Geschäftsjahr durchschnittlich 37 Mitarbeiter beschäftigt. Entwicklungsschwerpunkte werden in den Bereichen Automobil, Elektroisolierstoffe und Coil-Coating gesetzt. Zukunftsträchtige Technologien und Entwicklungen sind definiert und werden abgearbeitet. Qualitative Investitionen in Personal sind nötig und in der Umsetzungsphase. Besonderes Augenmerk wird auf die Globalisierung der Geschäftsfelder gelegt und Entwicklungen werden gemeinsam mit den Auslandsgesellschaften abgestimmt.
Offenbach, 18. April 2012 Thomas Mangold Hans-Peter Röhricht Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011der SCHRAMM Coatings GmbH, Kettelerstr. 100, 63075 Offenbach/MainI. Allgemeine AngabenDie SCHRAMM Coatings GmbH mit Sitz in Offenbach ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach, Abteilung B, unter der Nummer 43575 eingetragen. Die SCHRAMM Coatings GmbH ist eine Tochtergesellschaft der SCHRAMM HOLDING AG, Offenbach. Zwischen der Gesellschaft und der SCHRAMM HOLDING AG, Offenbach, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Jahresabschluss der SCHRAMM Coatings GmbH, Offenbach wird in den Konzernabschluss der Akzo Nobel GmbH, Düren, einbezogen. Die Schramm Coatings GmbH hat aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 292 HGB in Verbindung mit der vom Bundesminister der Justiz herausgegebenen unbefristeten Konzernabschlussbefreiungsverordnung darauf verzichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss der Akzo Nobel GmbH wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Alle einbezogenen Konzernunternehmen stehen unter beherrschendem Einfluss der Akzo Nobel GmbH. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Wir haben den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften sowie nach den Regelungen des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EURO. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungDie Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Nutzungsrechte für Software werden über vier Jahre linear abgeschrieben Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Zu den in die Herstellungskosten einbezogenen Bestandteilen wird auf die Erläuterungen unter den unfertigen und fertigen Erzeugnissen verwiesen. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig. Geringwertige Anlagengüter, deren Anschaffungskosten € 150 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zuganges in voller Höhe als Aufwand erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 150 aber nicht mehr als € 1.000 werden seit dem Geschäftsjahr 2008 in einem jährlichen Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich der zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit einem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus dem Börsen- oder Marktpreis bzw. aus einem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert ergibt. In den Herstellungskosten für fertige und unfertige Erzeugnisse sind neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens enthalten. Es werden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden vorgenommen. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen zu Pensionsverpflichtungen sind kongruent zu der Bewertung der entsprechenden Pensionsrückstellungen angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten wurden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. Maßgebend für die Berechnung des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellungen sind die geltenden Vorschriften des §253 HGB. Der anzusetzende Barwert der Pensionsrückstellungen wird mit den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG unter Berücksichtigung eines Rechnungszinsfußes von 5,14 % p.a. und einer Rentenanpassung von 2% p.a auf der Grundlage der "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für eine weitere Pensionsverpflichtung existiert ein Rückdeckungsversicherungsvertrag, dessen Aktivwert an diesen Mitarbeiter verpfändet ist. Entsprechend wird die Verpflichtung (T€ 205) und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (T€ 205) nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Der aus der Erstanwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 fortgeschriebene Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen belief sich zum 1. Januar 2011 auf TEUR 194. Aufgrund der Ausübung des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 1 EGHBG (sog. "1/15tel Methode") zur ratierlichen Zuführung dieses Unterschiedsbetrages wurde im Geschäftsjahr 2011 lediglich ein Teilbetrag, das 2/15 in Höhe von TEUR 14 als außerordentlicher Aufwand zugeführt. Somit verbleibt ein Unterschiedsbetrag von TEUR 180. Die Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen enthalten als Abfindung zu bewertenden Teilbetrag, dieser wird zum Barwert angesetzt. Für die ratierlich angesammelten Erfüllungsrückstände, die sich aktiv aufbauen, existieren Wertguthaben (T€ 334), welche an die Mitarbeiter in Altersteilzeit verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert des Wertguthabens nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, der auf Basis kaufmännischer Überlegungen voraussichtlich benötigt wird. Die Gewährleistungsrückstellung wird mit 0,5 % des gewährleistungsbehafteten Umsatzes berechnet. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. III. Erläuterungen der BilanzImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die detaillierte Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände und Sach- und Finanzanlagen kann dem Anlagespiegel zur Bilanz entnommen werden. Anteile an verbundenen Unternehmen
1) Eigenkapital und Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2011 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr innerhalb des Postens "Sonstige Vermögensgegenstände" in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 45). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 684 (Vorjahr T€ 962). Der Gesamtbetrag der in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt T€ 1.350 (Vorjahr: 3.936). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 2.030.000,00. Gemäß dem Gesellschafterbeschluss vom 14. April 2011 erfolgte eine Umwandlung der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 2.000 in das Stammkapital und das gezeichnete Kapital erhöht sich damit von EUR T€ 30 auf T€ 2.030. Zur Übernahme der Stammeinlage wird die SCHRAMM HOLDING AG mit einer weiteren Stammeinlage in Höhe von T€ 2.000 ermächtigt. Die Kapitalrücklagen entwickelten sich wie folgt: Gemäß dem Gesellschafterbeschluss vom 14. April 2011 wurde ein Teilbetrag in Höhe von T€ 2.000 in Stammkapital umgewandelt. Die Kapitalrücklage wurde damit von T€ 50.362 um T€ 2.000 auf T€ 48.362 gekürzt. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen:
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2011: Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Aufstellung:
Durch die Sicherungsübereignung der Warenlager, die Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Abtretungen der Ansprüche gegen Kreditversicherer sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Jahr 2011 in Höhe von T€ 21.664 (Vorjahr: T€ 20.688) gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundpfandrechten in Höhe von T€ 409 (Vorjahr: T€ 409) besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Durch einen Zessionsvertrag zwischen SSCP Co. Ltd. und Akzo Nobel Industrial Coatings Ltd, Korea, vom 1.12.2011 wurde eine Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen der Schramm Coatings GmbH in Höhe von T€ 153 an die Akzo Nobel Industrial Coating, Ansan, Korea übertragen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von T€ 147 (Vorjahr: T€ 136) Steuerverbindlichkeiten aus noch abzuführender Lohnsteuer für den Monat Dezember 2011 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 5). IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Bankenverbindlichkeiten bzw. Rahmenkreditlinien in einer Höhe von T€ 30.453. Die gesamtschuldnerische Kreditinanspruchnahme am Bilanzstichtag betrug:
Die Gesellschaft geht derzeit nicht von einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen gegen verbundene Unternehmen aus. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Zusammenhang mit Leasingverträgen, diese setzten sich nach Fälligkeiten wie folgt zusammen:
V. Erläuterungen der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse von € 66,5 Mio. teilen sich wie folgt auf:
Nach Regionen entfielen 61 % (Vorjahr: 62 %) der Umsätze auf das Inland, 32 % (Vorjahr: 31 %) auf Umsätze innerhalb der EU sowie 7 % (Vorjahr: 7%) auf Umsätze im außereuropäischen Ausland. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 118 (Vorjahr: T€ 198) (Auflösungen von Rückstellungen und Wertberichtigungen) enthalten. Die Abschreibungen beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Aufgrund des mit der Alleingesellschafterin, der SCHRAMM HOLDING AG, abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages führen wir unseren gesamten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.715 (Vorjahr: 4.870) ab. VI. Sonstige AngabenGeschäftsführung Alleingeschäftsführer: Herr Peter Brenner, Rodgau (bis 01.02.2012) Herr Thomas Mangold, Hof heim (seit 01.02.2012) Herr Hans-Peter Röhricht, Mainz (seit 01.02.2012) Es wurden keine Darlehen, Vorschüsse oder Kredite an die Geschäftsführer gewährt. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Zweigniederlassung Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf T€ 65 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Durchschnitt im Kalenderjahr 98 (Vorjahr: 95) Gewerbliche und 142 (Vorjahr: 147) Angestellte, also insgesamt 240 (Vorjahr: 242) Personen, davon 20 (Vorjahr: 21) Teilzeitkräfte und 4 (Vorjahr: 5) Altersteilzeitkräfte in Freistellungsphase (ohne Auszubildende).
Offenbach, 18. April 2012 Thomas Mangold Hans-Peter Röhricht Entwicklung des Anlagevermögens
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
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Stand
am 1.1.2011 |
Zugänge | Abgänge | Umbuchungen |
Stand
am 31.12.2011 |
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| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 2.018.430,08 | 17.619,07 | 0,00 | 0,00 | 2.036.049,15 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 17.109.617,26 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 17.109.617,26 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.888.414,57 | 125.449,47 | 0,00 | 39.874,89 | 17.053.738,93 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 11.192.853,38 | 398.454,60 | 104.737,35 | 98.548,96 | 11.585.119,59 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 183.584,87 | 205.851,97 | 0,00 | -138.423,85 | 251.012,99 |
| 45.374.470,08 | 729.756,04 | 104.737,35 | 0,00 | 45.999.488,77 | |
| II. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 42.852.555,36 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 42.852.555,36 |
| 90.245.455,52 | 747.375,11 | 104.737,35 | 0,00 | 90.888.093,28 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
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Stand
am 1.1.2011 |
Zugänge | Abgänge |
Stand
am 31.12.2011 |
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| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 1.758.922,08 | 79.845,07 | 0,00 | 1.838.767,15 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 9.195.075,02 | 290.719,00 | 0,00 | 9.485.794,02 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 14.727.810,57 | 476.765,36 | 0,00 | 15.204.575,93 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.766.345,38 | 423.987,07 | 71.348,86 | 10.118.983,59 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 33.689.230,97 | 1.191.471,43 | 71.348,86 | 34.809.353,54 | |
| II. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 35.448.153,05 | 1.271.316,50 | 71.348,86 | 36.648.120,69 | |
| Buchwerte | ||
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Stand
am 31.12.2011 |
Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 197.282,00 | 259.508,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 7.623.823,24 | 7.914.542,24 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.849.163,00 | 2.160.604,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.466.136,00 | 1.426.508,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 251.012,99 | 183.584,87 |
| 11.190.135,23 | 11.685.239,11 | |
| II. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 42.852.555,36 | 42.852.555,36 |
| 54.239.972,59 | 54.797.302,47 | |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCHRAMM Coatings GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SCHRAMM Coatings GmbH, Offenbach am Main, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 18. April 2012
Deloitte
& Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hällmayr, Wirtschaftsprüfer
Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer
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