Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 23127
Vorher
Bartz-Werke Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
23.1.1955
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
a) Eisengießerei: Herstellung und Vertrieb von Gussteilen aller Art Handel mit Rohgussteilen und mechanisch bearbeiteten Teilen Herstellung, Zukauf und Handel von und mit Gießereimodelleinrichtungen b) Herd- und Ofenfabrik: Produktion, Vertrieb und Handel von/mit Herden, Öfen und Kamineinsätzen sowie Öltanks, Pumpen und Zubehör, Ausführung von Kundendienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Marc Spörl
seit 31.1.2017
Prokura
Heiko Sonnekalb
seit 13.4.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neufassung

Bartz Werke GmbH

Dillingen

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Entwicklung der Gießereibranche

Nach dem Anstieg der Produktion in den beiden Vorjahren um 6 % bzw. um 3 % konnte die deutsche Gießereiindustrie im Jahr 2006 einen weiteren Anstieg der produzierten Menge um 5,8 % auf 4,5 Millionen Tonnen erreichen. Nach dem Vorjahresrekord stellt diese Menge erneut einen Produktionsrekord dar. Es ist wiederholt die größte Menge an Eisen-, Stahl- und Temperguss, die im wiedervereinigten Deutschland je produziert wurde.

Der Werkstoff "Gusseisen mit Kugelgraphit" legte wiederum kräftige 7,4 % zu, der "Grauguss" erreichte einen Zuwachs von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei wuchsen die produzierten Mengen für den für uns relevanten Bereich "Maschinenbau" um 8,0 %.

Zuversichtlich stimmt, dass die Auftragseingänge noch zunahmen und dadurch die Auftragsreserven am Jahresende um 19 % höher lagen als vor Jahresfrist. Insofern ist auch in 2007 zunächst mit einem weiteren Wachstum der Produktion zu rechnen. Der durchschnittliche Auftragsbestand hatte im Dezember eine bemerkenswerte Reichweite von 4 Monaten.

Sorgen bereiten unserer Branche nach wie vor die bereits bekannten Kostentreiber. Im Jahr 2006 sind in der Gießerei die Preise unserer Vormaterialien, wie Schrott, Roheisen und Koks zwar zwischenzeitlich etwas gesunken, haben aber mittlerweile wieder ein sehr hohes Niveau erreicht, welches bis Jahresmitte 2007 sogar auf ein Rekordhoch anwachsen kann. Auch für den Bereich Rohrtechnik müssen aktuell stark steigende Preise für Edelstahlbleche hingenommen werden. Deshalb sind Kostenweitergaben an die Kunden in Form von zeitnah gestalteten Materialteuerungs- und Legierungszuschlägen auch weiterhin unverzichtbar. Preissprünge sind auch bei den Strompreisen zu verkraften. Der Tarifabschluss in 2006, der uns Personalkostenverteuerungen von rund 3 % einbrachte und die vorliegenden Tarifforderungen zwingen erneut zu Rationalisierungsmaßnahmen, sofern wir nicht Marktanteile im internationalen Wettbewerb verlieren wollen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Gesamtumsatz der Bartz-Werke GmbH ohne Tochterunternehmen, konnte im Geschäftsjahr 2006 um enorme 21,5 % gegenüber dem Vorjahreswert gesteigert werden. Diese Zunahme liegt weit über dem Branchendurchschnitt der Gießerei- und auch der gesamten Metallindustrie.

Gießerei

Im Jahr 2006 konnte zum dritten Mal hintereinander ein starker Anstieg beim Auftragseingang verzeichnet werden. Mit insgesamt 10.308 Tonnen Auftragseingang wurde der gute Vorjahreswert nochmals um 19 % gesteigert. In Folge entwickelte sich auch der Umsatz der Abteilung Gießerei entsprechend und stieg um rund 17,6 % von 14,2 Mio. € auf 16,7 Mio. €.

Im Bereich Grauguss verlangsamte sich das Umsatzwachstum auf rund 8 %, im Bereich Kugelgraphitguss konnten die Umsätze erneut um starke 24 % anwachsen. Dies führte zu einem Gesamtlieferverhältnis von 64 % Grauguss zu 36 % Kugelgraphitguss.

Die Produktion stieg entsprechend der Nachfrage. Es wurden insgesamt 9.217 Tonnen guter Guss produziert, was zum Vorjahr (8.278 Tonnen) einer Steigerung von 11,3 % entsprach.

Rohrtechnik

Als Rohrhersteller sind wir Zulieferer der Automobilindustrie, insbesondere für die Abgastechnik. Nachdem wir in 2004 erstmalig einen Rückgang im Auftrags- und Produktionsvolumen verkraften mussten, konnten wir sowohl in 2005 wie auch im Berichtsjahr in diesem Bereich wieder zulegen.

In 2006 wurden insgesamt 767.762 Automobilrohre produziert und 729.546 verkauft. Dies bedeutet eine Verkaufs-Mengensteigerung von 7,5 %. Der Umsatz mit Automobilrohren wurde um 4,4 % gesteigert, welches einer Zunahme auf 3,2 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) entsprach.

Bei den Kaminrohren konnten wir um rund 13,3 % zulegen, der Anteil ist mit 9% am Umsatz Rohrtechnik jedoch gering.

Handelsprogramm

Insbesondere das Handelsgeschäft ermöglichte uns im vergangenen Jahr wieder einen sehr guten Umsatzzuwachs in Höhe von 35 %. Dies bedeutete eine Steigerung von rund 2,4 Mio. € auf 8,9 Mio. €.

Beachtenswert war wiederum der Handel mit Heizgeräten. Bei den Kaminöfen und Holz/Kohle-Herden war nach den guten Jahren 2004 und 2005 erneut ein beachtlicher Zuwachs der Umsätze von rund 2,8 Mio. € auf 3,7 Mio. € möglich, was einer Zunahme von 34 % entsprach. Verkauft wurden insgesamt 996 Geräte mehr, so dass im Jahre 2006 insgesamt 4.489 Geräte im Handel abgesetzt werden konnten.

Im Bereich Guss-Handel wurde das beste Wachstum in Höhe von rund 55% erzielt, d.h. der Umsatz wurde von 2,5 Mio. € auf 3,8 Mio. € gesteigert. Dies entsprach einem Mengenzuwachs von rund 1.731 auf rund 2.844 Tonnen Guss.

Bei der Gussbearbeitung musste im Jahr 2006 ein leichter Rückgang verzeichnet werden. So beziehen Kunden bei Bartz komplett bearbeitete Teile, die nach dem Gießen in einem von uns beauftragten Fremdbetrieb einer mechanischen Bearbeitung unterzogen werden. In diesem Bereich sank der Umsatz leicht von 901 T€ auf 875 T€, was einem Rückgang von rund 3 % entspricht.

Beschaffung

Wie bereits in den vergangenen Jahren war auch im Jahr 2006 wiederum ein großes Wirtschaftswachstum festzustellen. Die Nachfrage bei Gießereischmelzkoks und Roheisen ist weltweit sehr stark angestiegen.

Im Vergleich zu 2005 konnten wir die Preise bei Roheisen jedoch senken. Bei Hämatitroheisen gaben die Preise um 8% und bei Sphäro-Roheisen um 20% nach. Hier konnten wir Anfang des Jahres günstige Rahmenaufträge abschließen, die zu einer Preisreduzierung führten, obwohl die Marktpreise auf Jahresniveau teilweise 10% über dem Preis von 2005 lagen.

Die Preissteigerungen bei Roheisen wurden verursacht durch Exporte von russischem bzw. brasilianischem Roheisen in die USA und nach China. Rahmenverträge, geschlossen im 4. Quartal, die teilweise auch das neue Jahr 2007 betreffen, forderten stark erhöhte Preise. Aufgrund der geringen Lagermenge bei den Händlern, ist unsererseits vorrangig auf Liefersicherheit zu achten. Die Preise bei Stahlschrott und Maschinengussbruch haben sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 5% erhöht. Auch hier zeichnete sich zum Jahresende ein starker Preisanstieg ab.

Erfreulicherweise konnte der Preis für Schmelzkoks um 18% gesenkt werden. Grund war hier die Verfügbarkeit von großen Mengen an Chinakoks, welcher auf dem europäischen Markt angeboten wurde. Auch hat die Wiederaufnahme der Produktion einer Kokerei in Polen zu einem Mehrangebot geführt, was sich positiv auf die Preise ausgewirkte.

Die Edelstahlpreise für die Qualitäten 1.4509 und 1.4301 haben sich in 2006 gegenläufig entwickelt. Während sich die Preise bei der Qualität 1.4509 stabilisierten bzw. leicht fielen, sind die Preise bei der Qualität 1.4301 nach anfänglicher leichter Senkung zur Jahresmitte hin stark gestiegen. Durch einen Großbrand bei unserem Hauptlieferanten Thyssen in Krefeld, in der Glüh- und Beizanlage, kam es zu enormen Lieferengpässen. Ein Rahmenauftrag konnte nur für die Qualität 1.4509 abgeschlossen werden, die Restmenge musste nach Bedarf zu Marktpreisen eingekauft werden. Hier lagen die Preise um 20-30% über den angebotenen Rahmenaufträgen.

Die Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe konnten größtenteils konstant gehalten werden. Wiederum sind die Preise für Kupfer, Nickel und Aluminium sehr stark angestiegen. Geforderte Preiserhöhungen für Frachten, Vorlegierungen und Entsorgungskosten wurden für das Berichtsjahr erfolgreich abgewehrt.

Investitionen

Das Investitions-Volumen betrug im Jahr 2006 insgesamt 808 T€, wobei die Anschaffung einer Entstaubung für den Schmelzbetrieb mit 283 T€ sowie die Entstaubung für die Putzerei mit 231 T€ und der Kauf eines Spektral-Analyse-Gerätes in Höhe von 45 T€ die größten Einzelinvestitionen waren.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Alle laufenden Bankdarlehen wurden im Geschäftsjahr 2006 planmäßig getilgt. Auch die zu Beginn des Jahres 2007 vereinbarten größeren Tilgungsraten wurden termingerecht bezahlt. Neue Darlehen wurden im Jahr 2006 keine aufgenommen.

Auf das dem Tochterunternehmen Eisenwerk Pfeilhammer GmbH im Jahr 2005 gewährte Darlehen in Höhe von 160 T€ wurde im Berichtsjahr komplett verzichtet, einschließlich der offenen Zinsen.

Neudarlehen sind für 2007 in Höhe von 550 T€ für den Kauf einer angrenzenden Lagerhalle mit Grundstücken geplant. Die Darlehenshöhe wird sich in etwa auf die Hälfte des Kaufpreises und der nötigen Instandsetzungskosten belaufen.

Personal- und Sozialbereich

Aufgrund der enormen Produktionssteigerungen im Gießereibereich, hat sich der durchschnittliche Personalbestand um 8,2 % auf 145,7 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr (134,6 MA) erhöht.

Ende 2006 waren 14 Auszubildende (Vorjahr 14) bei den Bartz-Werken beschäftigt. Trotz intensiver Bemühungen konnten im Jahr 2006 erneut nicht alle gewerblichen Ausbildungsplätze besetzt werden, weil die schulischen Voraussetzungen bei einigen Bewerbern nicht vorhanden waren.

Das Tarifvolumen für die Löhne und Gehälter erhöhte sich ab März 2006 um 3,0 %. Für 2007 sind die Tarifverträge noch nicht abgeschlossen, da die Laufzeit Ende März 2007 endet. Aufgrund der derzeit guten Beschäftigung der deutschen Metallindustrie, ist mit einem hohen, wahrscheinlich zu hohen Tarifabschluss zu rechnen. (Die Forderungen der Gewerkschaft liegen bei 6,5%)

Umweltschutz

Durch ein starkes Bekenntnis zu aktiver Umweltpolitik haben die Bartz-Werke grundsätzlich alle wesentlichen Auflagen der Behörden vorausschauend erfüllt.

Im Bereich des Schmelzbetriebes war die Entstaubungsanlage für Abluft und Kühlung altersbedingt verbraucht. Mit Erhöhung der Einsatzmengen, insbesondere beim Abschmelzen von Gusseisen mit Kugelgraphitguss kam es vereinzelt zu starker Rauchentwicklung im Bereich des Kupolofenhauses. Eine neue Entstaubungsanlage wurde entsprechend geplant und im Mai 2006 in Betrieb genommen. Auch im Bereich der Putzerei war die Kapazität der vorhandenen Entstaubung durch die stark angestiegenen Gussmengen nicht mehr ausreichend. Auch aus altersbedingtem Verschleiß wurde eine neue Entstaubung für diesen Bereich geplant und im August 2006 in Betrieb genommen.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Entsprechend unserer globalen Unternehmensstrategie, sind wir in den letzten Jahren mehrere Kooperationen eingegangen; zuerst mit Herstellern von Heizgeräten in Dänemark, Österreich und Italien, danach mit Gießereien in Tschechien.

In 2005 konnten wir zwei Unternehmen in China und Thailand für eine Zusammenarbeit in Form einer Kooperationspartnerschaft gewinnen. Diese Partner sind für uns aufgrund ihres Produktionsspektrums wichtig, damit wir gemeinsam möglichst das gesamte Guss-Bedarfs-Sortiment unserer Kunden bedienen können.

In 2006 konnten aus Asien bereits Waren im Wert von 500 T€ nach Europa geliefert und an unsere bestehenden Kunden verkauft werden. Die Entwicklung ist stark wachsend. Des Weiteren gibt es bereits Direktbelieferungen unserer in Asien tätigen Kunden unter unserer Federführung.

Aufgrund der Tatsache, dass im Geschäftsjahr 2006 in der Gießerei das ganze Jahr Vollbeschäftigung herrschte und wir an unsere Kapazitätsgrenzen stießen, wurden die Planungen für den Kauf einer angrenzenden Lagerhalle konkretisiert. Diese Halle ist als neue Versandhalle für alle Produktions- und Handelsbereiche vorgesehen und soll Platz für die Erweiterung der Guss-Putzerei schaffen. Nach längeren Verhandlungen konnte der Kauf im März 2007 notariell vereinbart werden.

2. Darstellung der Lage

Vermögens- und Finanzlage

2004
T€
2005
T€
2006
T€
Anlagevermögen 6.175 6.582 6.828
Vorräte 2.368 2.676 2.648
Forderungen inkl. RAP 1.654 1.919 2.522
Forderungen gegenüber verb. Unternehmen 145 78 68
Flüssige Mittel 302 724 365
Bilanzsumme 10.644 11.979 12.431
Eigenkapital 2.721 3.966 5.479
Pensionsrückstellungen 866 755 761
Langfristige Bankverbindlichkeiten 4.049 3.202 2.531
Übrige Fremdmittel 2.351 4.056 3.644
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 657 0 16
Bilanzsumme 10.644 11.979 12.431

Die Vermögens- und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen in T€ für die beiden Abschlussstichtage 31. Dezember 2006 und 2005.

31.12.2006 31.12.2005 Veränderung
T€
T€ % T€ %
Vermögensstruktur
I. Langfristig gebundenes Vermögen Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 104 0,8 130 1,1 - 26
Sachanlagevermögen 5.034 40,5 5.049 42,1 - 15
Finanzanlagen 1.690 13,6 1.403 11,7 + 287
6.828 54,9 6.582 54,9 + 246
II. Kurz- und mittelfristiges Vermögen Umlaufvermögen
Vorräte 2.648 21,3 2.676 22,3 - 28
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.332 18,9 1.775 14,8 + 557
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 68 0,5 78 0,7 - 10
Sonstige Vermögensgegenstände 138 1,1 99 0,8 + 39
Flüssige Mittel 365 2,9 724 6,0 - 359
5.551 44,7 5.352 44,7 + 199
Rechnungsabgrenzungsposten 52 0,4 45 0,4 + 7
5.603 45,1 5.397 45,1 + 206
Gesamtvermögen 12.431 100,0 11.979 100,0 + 452
Kapitalstruktur
I. Langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 511 4,1 511 4,3 0
Kapitalrücklage 1.219 9,8 1.219 10,2 0
Gewinnvortrag 2.237 18,0 991 8,2 + 1.246
Jahresüberschuss 1.512 12,2 1.245 10,4 + 267
5.479 44,1 3.966 33,1 + 1.513
Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 707 5,7 701 5,9 + 6
Verbindlichkeiten gegenüber Banken 1.892 15,2 2.531 21,1 - 639
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16 0,1 0 0,0 + 16
2.615 21,0 3.232 27,0 - 617
8.094 65,1 7.198 60,1 + 896
II. Kurz- und mittelfristige Fremdmittel Fremdkapital
Rückstellungen
Pensionsrückstellungen 54 0,4 54 0,4 0
Sonstige Rückstellungen 1.128 9,2 707 5,9 + 421
Steuerrückstellungen 186 1,5 509 4,3 - 323
1.368 11,1 1.270 10,6 + 98
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 639 5,1 671 5,6 - 32
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.730 13,9 1.614 13,5 + 116
Sonstige Verbindlichkeiten 600 4,8 1.226 10,2 - 626
2.969 23,8 3.511 29,3 - 542
4.337 34,9 4.781 39,9 - 444
Gesamtkapital 12.431 100,0 11.979 100,0 + 452

Das Gesamtvermögen hat sich um 452 € (3,7 %) auf 12.431 € erhöht. Diese Zunahme resultiert insbesondere aus dem Anstieg des Anlagevermögens um 246 €.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist mit 54,9 % (Vj. 54,9 %) unverändert. In das immaterielle Vermögen und die Sachanlagen wurden im Berichtsjahr insgesamt 808 € investiert. Die Desinvestitionen beliefen sich auf 9 €. Durch Abschreibungen konnten 841 T€ freigesetzt werden.

Die Finanzanlagen sind durch die Gewährung von Darlehen an die Tochtergesellschaften in Höhe von 143 T€ sowie die Erhöhung der Rückdeckungsversicherung (114 T€) um insgesamt 287 T€ gestiegen.

Das mittel- und kurzfristige Vermögen hat sich um 206 T€ auf 5.603 T€ erhöht.

Die Abnahme der Vorräte um 28 T€ ergibt sich bei unveränderter Bewertungsmethode vor allem aus verringerten Mengen sowohl in der Gießerei als auch in der Rohrtechnik.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vor allem als Folge der Umsatzsteigerungen um 557 T€ auf 2.332 T€ gestiegen.

Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um 39 T€ auf 138 T€ resultiert vor allem aus Steuererstattungsansprüchen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 10 T€ zurückgegangen.

Zur Minderung der flüssigen Mittel um 359 T€ verweisen wir auf die nachfolgende Kapitalflussrechnung.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um den Jahresüberschuss von 1.512 T€ angewachsen. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 44,1 % des Gesamtvermögens nach 33,1 % im Vorjahr.

Bezieht man die Pensionsrückstellungen, die langfristigen Bankschulden und das Gesellschafterdarlehen in die Betrachtung ein, so ergibt sich ein langfristig verfügbares Kapital von 8.094 T€. Das sind 65,1 % (Vj. 60,1 %) des Gesamtkapitals.

Das mittel- und kurzfristig verfügbare Kapital (Restlaufzeit bis zu 1 Jahr) hat sich um 444 T€ auf 4.337 T€ verringert. Ursache hierfür ist im Wesentlichen der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 626 T€, der Steuerrückstellungen um 323 T€ sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 32 T€. Dem steht eine Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um 421 T€ und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 116 T€ gegenüber.

Die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen ist vor allem auf die erhöhten Beiträge zur Berufsgenossenschaft und die Tarifsystem-Anpassung zurückzuführen.

Die Bilanzliquidität hat sich wie folgt entwickelt:

2006
T€
2005
T€
Flüssige Mittel 365 724
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, RAP 2.590 1.997
2.955 2.721
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen - 4.337 - 4.781
- 1.382 - 2.060
Vorräte 2.648 2.676
Überdeckung + 1.266 616

Die Entwicklung der Anlagendeckung stellt sich folgendermaßen dar:

2006 2005
T€ % T€ %
Eigene Mittel 5.479 80,2 3.966 60,3
Anlagevermögen - 6.828 - 100,0 - 6.582 - 100,0
Unterdeckung - 1.349 - 19,8 - 2.616 - 39,7
Langfristiges Fremdkapital 2.615 38,3 3.232 49,1
Überdeckung 1.266 18,5 616 9,4

Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden folgende Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt:

2006
%
2005
%
2004
%
Anlagenintensität 54,9 54,9 58,0
Eigenkapitalquote 44,1 33,1 25,7
Fremdkapitalquote 55,9 66,9 74,3

Kapitalflussrechnung

Zur Beurteilung der Finanzlage wurde von uns die nachstehende Kapitalflussrechung auf Grundlage des Finanzmittelfonds (=kurzfristig verfügbare flüssige Mittel) gemäß DRS 2 zur Kapitalflussrechnung erstellt.

2006
T€
Jahresüberschuss 1.512
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte 841
Cashflow im engeren Sinne 2.353
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögen - 3
Abnahme der Vorräte 28
Zunahme der Liefer- und Leistungsforderungen - 557
Abnahme der sonstige Vermögensgegenstände - 39
Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10
Zunahme der Rechnungsabgrenzungen - 7
Zunahme der Rückstellungen 104
Zunahme der Lieferantenschulden 116
Zunahme der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 16
Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten - 626
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.395
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 804
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 287
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 4
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen 12
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 1.083
Auszahlungen für die Rückführung von Krediten - 671
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 671
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes - 359
Finanzmittelbestand am Jahresanfang 724
Finanzmittelbestand am Jahresende 365

Der Saldo des Finanzmittelfonds war am Bilanzstichtag mit T€ 365 positiv.

Die Abnahme von 359 T€ ergab sich wie folgt:

T€
Mittelzuflüsse (Mittelherkunft) 2.627
Mittelabflüsse (Mittelverwendung) - 2.986
- 359

Maßgeblich für die Entwicklung der Mittelherkunft waren insbesondere der Jahresüberschuss in Höhe von 1.512 T€, die Abschreibungen in Höhe von 841 T€, die Zunahme der Rückstellungen in Höhe von 104 T€, die Zunahme der Lieferantenschulden in Höhe von 116 T€ sowie die Abnahme der Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 10 T€.

Die Mittelverwendung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der sonstigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen (287 T€), der Investition in Sach- bzw. immaterielle Anlagevermögen (808 T€), der Rückzahlung von Bankkrediten (671 T€) und der Zunahme der Lieferungs- und Leistungsforderungen (557 T€).

Zum 31.12.2006 verfügte die Gesellschaft über zugesagte Kreditlinien in Höhe von 1.200 T€. Diese wurden zum 31.12.2006 nicht in Anspruch genommen. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist positiv. Im Berichtszeitraum sind keine Liquiditätsengpässe eingetreten. Nach der Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2007 sind keine Liquiditätsengpässe absehbar.

Ertragslage (Gewinn- und Verlustrechnung)

Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnung der beiden Geschäftsjahre 2006 und 2005 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:

2006 2005 Veränderung
T€
T€ % T€ %
Umsatzerlöse 28.991 99,8 23.867 99,6 5.124
Bestandsveränderung 46 0,2 88 0,4 - 42
Gesamtleistung 29.037 100,0 23.955 100,0 5.082
Materialaufwand - 16.644 - 57,3 - 13.700 - 57,2 - 2.944
Rohergebnis 12.393 42,7 10.255 42,8 2.138
Personalaufwand*) - 6.551 - 22,6 - 5.491 - 22,9 - 1.060
Abschreibungen - 841 - 2,9 - 690 - 2,9 - 151
Sonstiger betriebl. Aufwand - 2.428 - 8,4 - 2.053 - 8,7 - 386
Sonstige Steuern - 26 - 0,1 - 16 0,1 - 10
Betriebsaufwand - 9.846 - 34,0 - 8.250 - 34,4 - 1.607
Betriebsergebnis 2.547 8,7 2.005 8,4 542
Zinserträge 45 0,2 26 0,1 19
Abschreibungen Finanzanlagen - 216 - 0,8 0 0,0 - 216
Zinsaufwand - 172 - 0,6 - 234 - 1,0 62
Finanzergebnis - 343 - 1,2 - 208 - 0,9 - 135
Neutrales Ergebnis 291 1,0 244 1,0 47
Jahresüberschuss vor Steuern 2.495 8,5 2.041 8,5 454
Steuern vom Ertrag - 983 - 3,4 - 796 - 3,3 - 187
Jahresüberschuss 1.512 5,1 1.245 5,2 267

*) nach Abzug der Regiekostenerstattung von 71 T€ (Vj. T€ 73)

Erläuterungen der Ertragslage

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 5.082 T€ (=43,7 %) gestiegen.

Der Materialaufwand hat sich absolut um 2.944 T€ erhöht, aber relativ ist er nahezu gleich geblieben. Dies ergibt ein Rohergebnis, das absolut um 2.138 T€ über dem Vorjahresergebnis und relativ mit 42,7 % um 0,1 % Punkte unter dem Vorjahresergebnis liegt.

Die Betriebsaufwendungen sind um 1.607 T€ gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Dabei sind bei allen Positionen Mehraufwendungen zu verzeichnen. Relativ sind die Aufwendungen jedoch von 34,4 % Punkten auf 34,0 % Punkte zurückgegangen.

Der Anstieg des Personalkostenaufwands resultiert aus dem Anstieg der Beschäftigtenzahl, aus der Tariferhöhung und der Mitarbeitersondervergütung.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 151 T€ gestiegen. Grund hierfür sind die im Vorjahr und im laufenden Geschäftsjahr getätigten Investitionen.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind bei fast allen Positionen Zunahmen zu verzeichnen. Hervorzuheben ist der Anstieg der Provisionen um 268 T€ und die Kosten für Ausgangsfrachten um 72 T€.

Nach Berücksichtigung der Betriebsaufwendungen wurde ein positives Betriebsergebnis von 2.547 T€ erzielt, was 8,7 % (Vj. 8,4 %) der Gesamtleistung entspricht.

Der Anstieg des negativen Finanzergebnisses um 135 T€ auf -343 T€ (Vj.-208 T€) ist vor allem durch die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 216 T€, und den verminderten Zinsaufwand zurückzuführen.

Die neutrale Erfolgsrechnung schließt mit einem Ertragsüberhang von 291 T€ (Vj. 244 T€) ab, der sich im Einzeln wie folgt ergibt:

2006
T€
2005
T€
Neutrale Erträge aus:
Auflösung Rückstellungen/ Wertberichtigungen 57 121
Aktivierung Bankgebühr lt. Betriebsprüfung 0 60
Erhöhung Deckungskapital 144 41
Aktivierung Eigenleistung lt. Betriebsprüfung 0 24
Erstattung Energiesteuer 30 23
Sonstiges 20 18
Kfz-Kostenanteil 20 17
Versicherungsentschädigung 19 9
Anlagenabgänge 10 2
Zuschüsse 2 0
302 315
Neutrale Aufwendungen aus:
Steuer lt. Betriebsprüfung 0 - 45
Anlagenabgänge - 7 - 18
Abschreibungen auf Forderungen - 4 - 8
- 11 - 71
291 244

Nach Berücksichtigung des im neutralen Bereich zu verzeichnenden Ertragsüberhanges verbleibt ein Jahresüberschuss vor Steuern von 2.495 T€ (Vj. 2.041 T€). Nach Abzug der Ertragssteuern in Höhe von 983 T€ ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.512 T€ (Vj. 1.245 T€)

Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt:

2006
%
2005
%
2004
%
Umsatzrentabilität 5,2 5,1 3,4
Gesamtkapitalrentabilität 13,2 12,1 3,1
Materialquote 56,7 56,3 50,8
Personalquote 22,3 22,9 28,9

3. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Ein Risikofaktor ist die Wechselkursentwicklung, insbesondere wegen der Ausweitung der Bezüge bei unseren asiatischen Kooperationspartnern. Allerdings wird immer noch der Großteil des Gussaußenhandels mit Nachbarstaaten im EURO-Raum abgewickelt.

Die Rohstoffkosten bewegen sich immer noch auf einem sehr hohen Niveau, ebenso die Hilfs- und Betriebsstoffe, die sich an den gestiegenen Ölpreis anlehnen.

Zusätzlich tragen die gestiegenen Energiepreise (Koks, Strom, Öl und Gas) zu einer erhöhten Kostensteigerung bei. Zusammen mit dem bevorstehenden Tarifabschluss, der höchstwahrscheinlich auf einem hohen Niveau abgeschlossen wird, verursacht dies einen deutlichen Kostenschub.

Die allgemeine Teuerung haben wir mit einer Preiserhöhung und die Teuerung aus den metallischen Einsatzstoffen durch Beibehaltung des "MTZ" (Materialteuerungszuschlages) an die Kunden weitestgehend weitergeben können.

Sonstige Bestandsgefährdungspotentiale oder Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Umsatzentwicklung

Von einem hohen Niveau ausgehend, konnten in den ersten 3 Monaten 2007 die Bartz-Werke ihren Gießerei-Umsatz erneut um rund 19 % gegenüber dem Vergleichszeitraum steigern. Auch das Automobil-Rohr-Geschäft verzeichnete erneut einen Zuwachs von 9 %. Der Handelsumsatz ist insgesamt um 12 % zurückgegangen, was die Ursachen in dem sich normalisierenden Geschäft mit Heizgeräten hat, bei dem wir einen Umsatzrückgang von 49 % hinnehmen mussten. Der Handelsumsatz im Bereich Guss, Modelle und Bearbeitung konnte erneut um 13 % wachsen. Insgesamt ergibt sich in Dillingen eine Umsatzausweitung von 9 % gegenüber dem Zeitraum bis März 2006.

Beschäftigungsentwicklung

Die Auftragsbestände im gesamten Produktionsbereich sind deutlich angewachsen. Aufgrund der Rückgänge im Handelsgeschäft mit Heizgeräten, erwarten wir für das laufende Kalenderjahr eine geringere Umsatzsteigerung als in den Vorjahren, aber eine erneute Ausweitung des Produktionsvolumens. Nach Plan gehen wir davon aus, zusätzlich ca. 10 neue Mitarbeiter einstellen zu können.

Sonstiges

Im April 2006 wurde die bestehende Patronatserklärung gegenüber der Eisenwerk Pfeilhammer GmbH gelöscht.

Am 29. April 2007 wurde in der VR China ein Joint-Venture geschlossen. Am neuen Gemeinschaftsunternehmen sind die Bartz-Werke GmbH zu 50 %, der Inhaber unseres chinesischen Kooperationspartners zu 40 % und der als Geschäftsführer tätige und für Bartz zuständige Overseas-Manager mit 10 % beteiligt. Das Unternehmen hat den Zweck des Aufkaufs von Elektromotorengehäusen und anderen Gussteilen, die Rohgussteile nach Bedarf mechanisch zu bearbeiten und sowohl Rohteile, als auch fertig bearbeitete Teile sowohl im Inland an unseren Hauptkunden zu vertreiben, als auch zu exportieren.

5. Voraussichtliche Entwicklung

Angaben zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung der einzelnen Geschäftsfelder

Für das Jahr 2007 haben wir uns erneut eine anspruchsvolle Umsatz- und Ergebnisplanung vorgenommen.

Ausgehend von den sehr hohen Vorjahresumsätzen in der Gießerei, planen wir in 2007 mit leicht rückgängigen Umsätzen, wollen aber erneut ein deutlich positives Ergebnis erzielen. Dies ist durch die bereits angelaufene gute Konjunkturentwicklung auch erreichbar. Lediglich die Ungewissheiten im Bereich der Rohstoffkosten könnten die geplante Ertragslage etwas schmälern.

Nach dem Anstieg der Umsatzzahlen in 2006 haben wir für 2007 in der Abteilung Rohrtechnik eine weitere Umsatzsteigerung eingeplant.

Im Bereich des Handelssegmentes haben wir geplant, das hohe Umsatzniveau des Vorjahres zu halten.

Unter diesen Voraussetzungen ist davon auszugehen, dass auch für das Jahr 2007 in allen drei Bereichen ein gutes Betriebsergebnis erwirtschaftet werden kann.

Investitions- und Finanzplanung

Für 2007 wurden Investitionen in Höhe von rund 2,2 Mio. EURO geplant. Als größte Einzel-Investitionen sind der Zukauf einer Lagerhalle und der dazugehörigen Grundstücke, die Vergrößerung der Kühlstrecke des Formautomaten sowie die Neugestaltung der Großguss-Putzerei zu nennen. Die Investitionen sollen aus dem Cashflow sowie durch Fremdmittel finanziert werden.

6. Forschung und Entwicklung

Tätigkeitsschwerpunkte und Ergebnisse

Gießerei

Unsere Gießerei-Ingenieure und -techniker stehen unseren Kunden bei konstruktiven Fragen bzgl. Geometrien oder Materialeigenschaften von Gussteilen beratend zur Seite. Durch diese Zusammenarbeit bei der Konstruktion von Neuteilen und der Verbesserung laufender Teile können gemeinsame Synergiepotentiale genutzt werden, was sich in Kosteneinsparungen und Know-how-Gewinn niederschlägt.

Neben Erstarrungssimulationen und der Erstellung von Zeichnungen, um daraus Modelle und Gussteile zu fertigen, bieten wir den Kunden Hilfe an, die Entwicklung von Produkten gemeinsam mit uns sowie unseren Modellbau- und Ingenieurbüro-Partnern zu gestalten.

Wir beraten unsere Kunden bei der Konstruktion ihrer Bauteile, bei der Auswahl des richtigen Werkstoffes und bei der Beschaffung der Gussteile, ob diese bei uns selbst oder bei unseren Kooperationspartner hergestellt werden.

Rohrtechnik

In der Automobilrohrfertigung stehen wir den Kunden hinsichtlich Toleranzgestaltung, Schweißnahtqualitäten und maximaler Verformbarkeit der Rohre hilfegebend zur Seite. Projekte werden von uns vom Erstmuster bis zur Serienproduktion beratend und mitentwickelnd begleitet.

In unserer Qualitätssicherung werden neben Tests und Versuchen auch Weiterentwicklungen vorangetrieben. Die erzielten Ergebnisse werden dem Markt angeboten.

Zuwendungen

Zuwendungen oder Lizenzeinnahmen aus F&E -Projekten sind im Berichtsjahr nicht geflossen.

7. Bestehende Zweigniederlassungen

Die beiden Tochterunternehmen, die Bartz-Werke Gießerei Dresden GmbH und die Eisenwerk Pfeilhammer GmbH (Produktionseinstellung zum 31.05.04) sind selbständige Unternehmen, für die eigene Bilanzen erstellt wurden.

 

Dillingen, den 04. Mai 2007

Dipl.-Betriebswirt F.J. Hoffmann, Geschäftsführer

Friedel Schwab, Prokurist

Dipl.-Ing. Hans Rückert, Prokurist

BILANZ zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2006
31.12.2005
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 103.961,00 130.375,50
II. SACHANLAGEN 5.033.309,68 5.048.962,98
III. FINANZANLAGEN 1.690.357,28 1.402.973,74
ANLAGEVERMÖGEN 6.827.627,96 6.582.312,22
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE 2.648.217,00 2.675.843,00
II. FORDERUNGEN UNDSONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 2.538.136,05 1.952.067,42
III. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 365.229,36 724.444,83
UMLAUFVERMÖGEN 5.551.582,41 5.352.355,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 52.067,89 44.584,66
12.431.278,26 11.979.252,13

PASSIVA

31.12.2006
31.12.2005
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 511.291,88 511.291,88
II. KAPITALRÜCKLAGE 1.219.196,07 1.219.196,07
III. GEWINNVORTRAG 2.235.711,99 990.380,11
IV. JAHRESÜBERSCHUSS 1.512.479,89 1.245.331,88
5.478.679,83 3.966.199,94
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.075.058,20 1.970.984,32
C. VERBINDLICHKEITEN 4.877.540,23 6.042.067,87
12.431.278,26 11.979.252,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. Januar BIS 31. Dezember 2006

2006
2005
1. Rohergebnis 12.766.283,15 10.632.803,64
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 5.295.103,95 - 4.568.930,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen - 1.326.121,74 - 6.621.225,69 - 995.427,40 - 5.564.357,47
für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung € 230.800,58 (38.211,10)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögen und Sachanlagen - 841.497,68 - 690.498,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.438.884,39 - 9.901.607,76 - 2.068.045,93 - 8.322.901,83
Betrieblicher Überschuss 2.864.675,39 2.309.901,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.856,96 44.856,96 25.668,92 25.668,92
davon aus verbundenen Unternehmen: € 30.188,16 (22.786,83)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen - 215.652,22 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 172.191,16 - 233.633,12
davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 - 387.843,38 (15.410,76) - 233.633,12
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.521.688,97 2.101.937,61
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 983.117,17 - 838.204,58
10. sonstige Steuern - 26.091,91 - 1.009.209,08 - 18.401,15 - 856.605,73
11. JAHRESÜBERSCHUSS 1.512.479,89 1.245.331,88

Anhang zum Jahresabschluss 2006

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundlage

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wird unter Beachtung der Bestimmungen des HGB erstellt.

2. Gliederungsgrundsätze

Der Ausweis und die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anlagennachweises entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Abweichungen zum Vorjahr sind auch im Hinblick auf die Vergleichbarkeit nicht gegeben; Anpassungen im Ausweis waren daher nicht erforderlich.

Sofern es der Übersichtlichkeit diente, haben wir bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gebracht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das immaterielle Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Es werden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagenvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen liegen die steuerlichen Sätze zu Grunde: Fabrikgebäude in längstens 30 Jahren, Hallen in 20 Jahren, technische Anlagen und Maschinen in höchstens 10 Jahren, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 5 Jahren. Bewegliche Sachanlagevermögen schreiben wir bei einer Nutzungsdauer über 4 Jahre, soweit steuerlich möglich, degressiv ab; auf die lineare Abschreibungsmethode gehen wir über, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Soweit steuerliche Sonderabschreibungen zulässig sind, nehmen wir sie stets wahr, geringwertige Anlagegüter schreiben wir sofort ab. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz des Wirtschaftsgutes mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet.

- Anteile an verbundenen Unternehmen. Sie betreffen die Beteiligungen an zwei Tochtergesellschaften.

- Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Es handelt sich um zwei Darlehen an eine Tochtergesellschaft und das Mutterunternehmen.

- sonstige Ausleihungen -

Aktiviert ist das Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung für die einzelnen Pensionszusagen einschließlich ggf. vorhandener Überschußanteile am Ende des Bilanzstichtages.

In den Vorräten haben wir Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelsware zum gewogenen Einstandspreis oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse in der Gießerei und in der Rohrtechnik werden unter Berücksichtigung steuerlicher Bewertungsgrundsätze nach der retrograden Methode bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergaben, haben wir in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und flüssigen Mittel werden mit ihren Nennwerten erfasst.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Unter den Rückstellungen sind ausgewiesen

- Pensionsrückstellung

bewertet anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens.

- sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen erfasst.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

2. Forderungen

Der Gesamtbetrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf T€ 0 (i.Vj. T€ 0).

3. Verbindlichkeiten

Insgesamt T€ davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
T€
zwischen 1 und 5 Jahren
T€
Über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber/aus
Kreditinstituten 2.531,2 638,9 1.704,8 187,5
Lieferungen und Leistungen 1.730,3 1.730,3 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 599,7 599,7 0,0 0,0
Verbindlichkeiten Gesellschafter 16,3 16,3 0,0 0,0
4.877,5 2.985,2 1.704,8 187,5

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen abgesichert. Bezüglich der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalbestand

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich beschäftigt - einschließlich Auszubildende -:

Angestellte Arbeiter Gesamt
2006 2005
33,4 112,3 145,7 134,6
davon Auszubildende 4,0 7,9 11,9 12,1

D. Ergänzende Angaben

1. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

 

Diplom-Betriebswirt Franz Josef Hoffmann, Saarlouis

Zu Prokuristen sind bestellt:

 

Friedrich Schwab, Rehlingen

 

Hans Rückert, Dillingen

2. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Die Bartz Werke GmbH, Dillingen sind beteiligt an:

Beteiligung Eigenkapitalzum 31.12.2006 Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2006
Bartz Werke Gießerei Dresden GmbH 100 % 1.143.108,18 163.114,26
Eisenwerk Pfeilhammer GmbH 100 % 200.690,59 - 2.428,79

3. Mutterunternehmen

Die Bartz Werke GmbH, Dillingen werden in den Konzernabschluss der Dr. Arnold Schäfer GmbH, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens in Saarbrücken erhältlich.

 

Dillingen, den 04. Mai 2007

Franz Josef Hoffmann, Geschäftsführer

Friedrich Schwab, Prokurist

Hans Rückert, Prokurist

Anlagenspiegel 2006

Anschaffungs - und Herstellungskosten
Stand 01.01.2006
Zugang
Umbuchung
Abgang
Stand 31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EDV Software 179.088,68 4.087,25 0,00 0,00 183.175,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechteund Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.428.405,49 0,00 0,00 0,00 2.428.405,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.175.122,27 601.954,38 52.235,74 - 351.479,35 9.477.833,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.078.604,05 169.499,29 0,00 - 102.467,05 1.145.636,29
4. Anlagen im Bau 52.235,74 0,00 - 52.235,74 0,00 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 3,00 32.824,52 0,00 - 32.824,52 3,00
Zwischensumme II 12.734.370,55 804.278,19 0,00 - 486.770,92 13.051.877,82
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 268.874,08 0,00 0,00 0,00 268.874,08
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.536.558,97 370.290,00 0,00 - 66.928,37 1.839.920,60
3. Sonstige Ausleihungen 405.350,78 144.021,91 0,00 0,00 549.372,69
Zwischensumme III 2.210.783,83 514.311,91 0,00 - 66.928,37 2.658.167,37
Summe I.-II.-III. 15.124.243,06 1.322.677,35 0,00 - 553.699,29 15.893.221,12
Abschreibungen
Stand 01.01.2006
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EDV Software 48.713,18 30.501,75 0,00 79.214,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechteund Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.057.126,31 71.540,00 0,00 1.128.666,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.898.256,77 613.858,12 - 348.296,85 6.163.818,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 730.024,49 92.773,29 - 96.713,99 726.083,79
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 32.824,52 - 32.824,52 0,00
Zwischensumme II 7.685.407,57 810.995,93 - 477.835,36 8.018.568,14
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 243.309,49 0,00 0,00 243.309,49
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 564.500,60 160.000,00 0,00 724.500,60
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme III 807.810,09 160.000,00 0,00 967.810,09
Summe I.-II.-III. 8.541.930,84 1.001.497,68 - 477.835,36 9.065.593,16
Buchwerte zum 31.12.2006 Buchwerte zum 31.12.2005
Restbuchwerte Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EDV Software 103.961,00 130.375,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechteund Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.299.739,18 1.371.279,18 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.314.015,00 3.276.865,50 3.182,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.552,50 348.579,56 5.753,06
4. Anlagen im Bau 0,00 52.235,74 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 3,00 3,00 0,00
Zwischensumme II 5.033.309,68 5.048.962,98 8.935,56
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.564,59 25.564,59 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.115.420,00 972.058,37 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 549.372,69 405.350,78 0,00
Zwischensumme III 1.690.357,28 1.402.973,74 0,00
Summe I.-II.-III. 6.827.627,96 6.582.312,22 8.935,56

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bartz-Werke GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarlouis, den 04. Mai 2007

DFP Dornbach, Feß & Porn GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Helmut P. Porn, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Rolf Haub, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde am 30. Mai 2007 festgestellt. Der Jahresüberschuss 2006 in Höhe von 1.512.479,89 € wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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