Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 176684
Vorher
Straumann CADCAM GmbH
Eingetragen
15.12.2008
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenZahntechnische LaboratorienHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.
Gegenstand
Herstellung von zahntechnischen Halbfertigerzeugnissen durch den Einsatz von CAD/CAM-Geräten sowie Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von kombinierten Scan- und Frässystemen, dazugehöriger Software sowie Dentalgeräten aller Art für die Dentalmedizin.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Jürgen Gemerek
seit 17.4.2024
Prokura
Falk Bröcker
seit 17.4.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Sébastien Roche
seit 20.10.2022
Geschäftsführer
Rene Muecke
seit 30.6.2020
Prokura
Hans Schaller
seit 15.12.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Straumann Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
326.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Etkon GmbH

Gräfelfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Etkon GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Etkon GmbH, Gräfelfing - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Etkon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg i. Br., 15. Mai 2024

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nietzer, Wirtschaftsprüfer

Löffler, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.038,45 406
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.905.140,54 10.837
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.287.667,44 3.179
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.877.315,31 1.276
19.070.123,29 15.292
19.296.161,74 15.698
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.220.223,28 871
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 823.775,71 464
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.106.492,02 2.208
4.150.491,01 3.544
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.317.283,21 3.085
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 899,34 1
14.468.673,56 6.630
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.782,47 48
33.822.617,77 22.376

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 326.000,00 326
II. Kapitalrücklage 3.738.500,00 3.739
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 284.113,60 284
4.348.613,60 4.348
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen 52.117,14 79
C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 2.991.347,20 2.509
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.233.427,56 1.613
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.026.243,71 13.668
3. Sonstige Verbindlichkeiten 170.868,56 159
26.430.539,83 15.440
33.822.617,77 22.376

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 32.643.735,56 25.644
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.461.595,49 11.033
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.504.974,63 2.151
14.966.570,12 13.184
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.690.262,41 2.906
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.483.958,36 7.105
29.140.790,89 23.195
3.502.944,67 2.449
5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145.410,44 10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 484.389,02 268
-338.978,58 -258
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.163.966,09 2.191
8. Aufgrund eines Ergebnisabführungs-vertrags abgeführte Gewinne 3.163.966,09 2.191
9. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für 2023

I. Angaben zum Jahresabschluss

Die Etkon GmbH mit Sitz in Gräfelfing ist beim Amtsgericht München unter der HRB 176684 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB werden zum Teil in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Anlagevermögen ist zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern für das Sachanlagevermögen entsprechen den steuerlichen Vorgaben gemäß den amtlichen AfA-Tabellen, die wiederum den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen. Die Nutzungsdauern bei den immateriellen Vermögensgegenständen liegen zwischen drei und fünf Jahren. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Bei Wegfall der Gründe, die in Vorjahren zu außerplanmäßigen Abschreibungen geführt haben, werden entsprechende Zuschreibungen bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen im Übrigen zeitanteilig.

Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgte zu durchschnittlichen Beschaffungspreisen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten Materialkosten, Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bestehenden Verwertbarkeitsrisiken wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung ggf. notwendiger Wertberichtigungen bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Gesellschaft weist einen Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB aus. Die Gesellschaft erhielt für Investitionen am Standort Markkleeberg Förderzuschüsse durch die Sächsische Aufbaubank.

Zusätzlich erhielt die Gesellschaft für die getätigten Investitionen entsprechende Investitionszulagen, die durch das Finanzamt ausgereicht werden. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bezuschussten Sachanlagen, die im Mittel bei acht Jahren liegt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, d. h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,76 % (Vorperiode: 1,45 %) bewertet.

Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit der Jubiläumsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Jubiläumsrückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,65 % (Vorperiode: 3,65 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 7,80 % (Vorperiode: 7,80 %) p.a. unterstellt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsposten bestehen nicht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang).

Es erfolgt in den Umgliederungen im Anlagenspiegel im Bereich der Sachanlagen ein wertneutraler Ausweis durch Anpassung der kumulierten Anschaffungs- und Abschreibungen in Höhe von TEUR 10.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr nicht vorhanden.

Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.317 (Vorperiode: TEUR 3.085). Von diesen entfallen TEUR 174 (Vorperiode TEUR 111) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 10.143 (Vorperiode TEUR 2.974) auf sonstige Vermögensgegenstände. Gegen die Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 10.143 (Vorperiode: TEUR 2.974). davon betreffen TEUR 9.843 (Vorperiode: TEUR 2.670) Cash Pool Forderungen sowie TEUR 300 (Vorperiode: TEUR 274) eine Umsatzsteuerforderung.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.991 (Vorperiode: TEUR 2.509) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen, noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub, Mitarbeiterprämien, ausstehende Rechnungen sowie eine Mieterrückbauverpflichtung.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2023 folgende Gliederung nach Art und Frist:

Art der Verbindlichkeiten Gesamt davon mit einer Restlaufzeit Gesamt
31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr größer 5 Jahre 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.234 2.234 0 0 1.613
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.026 19.026 0 5.000 13.668
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.827 15.827 0 0 2.543
davon sonstige Verbindlichkeiten 8.199 3.199 0 5.000 11.125
sonstige Verbindlichkeiten 171 171 0 0 159
Gesamt 26.431 21.431 0 5.000 15.440

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 15.827 (Vorperiode: TEUR 2.543) aus Lieferungen und Leistungen TEUR 8.199 die Gesellschafterin (Vorperiode: TEUR 13.668).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 86 (Vorperiode: TEUR 342) beinhalten unter anderem aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorperiode: TEUR 17), Auflösung von Rückstellungen TEUR 15 (Vorperiode: TEUR 121), Erträge aus Anlagenabgängen TEUR 2 (Vorperiode: TEUR 4) sowie die Auflösung des Sonderpostenanteils TEUR 26 (Vorperiode: TEUR 58).

Des Weiteren sind aperiodische Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 61 (Vorperiode: TEUR 26) enthalten, welche in Höhe von TEUR 27 Aufwendungen aus Anlagenabgängen betreffen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
< 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
KFZ-Leasing Verträge 78 47 31 0
Verpflichtungen aus Mietverträgen 4.264 901 3.363 0
Gesamt 4.342 948 3.394 0

Am Bilanzstichtag waren Bestellungen von TEUR 299 ausstehen.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen aus Mietbürgschaften im Sinne des § 251 HGB in Höhe von TEUR 356.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der finanziellen Verhältnisse der Organträgerin, der Straumann Holding Deutschland GmbH, und der damit vorhandenen Bonität als niedrig eingeschätzt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten verteilt sich wie folgt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 162 128
Angestellte Arbeitnehmer 97 97
Beschäftigte i.S.d. § 267 HGB 259 225
Auszubildende 2 2
Gesamt 261 227

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Etkon GmbH sind folgende Personen bestellt:

Guillaume Daniellot, Master of Business Administration, CEO Institut Straumann Group, Basel, Schweiz (Geschäftsführer bis 21. Dezember 2023)

Sébastian Roche, Chief Operating Officer, Gilly, Schweiz (Geschäftsführer ab 20. Oktober 2022)

Lukas Maerklin, Head of Global Ortho Manufacturing, Arlesheim, Schweiz (Geschäftsführer bis 21. Dezember 2023)

Falk Bröcker, Head of Global Ortho Manufacturing, Le Mont sur Lausanne, Schweiz (Geschäftsführer seit 21.Dezember 2023)

Rachel Estelle Wach Aebi, Head Central Accounting Services Schönenbuch, Schweiz (Geschäftsführer seit 21.Dezember 2023)

Die Geschäftsführerbezüge der Geschäftsführer werden über das Institut Straumann AG bezogen und nicht an die Etkon GmbH weiterverrechnet. Auf Grund der besonderen Umstände, dass die Geschäftsführer keine Bezüge über die Etkon GmbH erhalten, wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Straumann Holding AG, Basel, Schweiz, welcher den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis umfasst, einbezogen. Er ist im Internet über www.straumann.com erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Gewinnverwendung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Straumann Holding Deutschland GmbH, Freiburg im Breisgau, abgeführt. Der abgeführte Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 3.164.

 

Gräfelfing, den 06. Mai 2024

Die Geschäftsführer der Etkon GmbH

Falk Brücker

Rachel Wach

Sébastien Roche

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögens-gegenstände
2.461.201,15 11.262,00 166.570,09 0,00 2.305.893,06
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 27.360.955,90 4.148.096,62 1.514.229,52 770.974,05 30.765.797,05
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.034.227,33 605.150,92 1.626.555,03 168.263,03 8.181.086,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.276.063,37 2.550.583,16 0,00 -949.331,22 2.877.315,31
37.671.246,60 7.303.830,70 3.140.784,55 -10.094,14 41.824.198,61
40.132.447,75 7.315.092,70 3.307.354,64 -10.094,14 44.130.091,67
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögens-gegenstände
2.054.843,01 191.581,69 166.570,09 0,00 2.079.854,61
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 16.524.275,53 2.842.431,91 1.506.050,93 0,00 17.860.656,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.855.036,94 656.248,81 1.607.772,80 10.094,14 4.893.418,81
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
22.379.312,47 3.498.680,72 3.113.823,73 10.094.,14 22.754.075,32
24.434.155,48 3.690.262,41 3.280.393,82 10.094,14 24.833.929,93
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögens-gegenstände
226.038,45 406.358,14
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.905.140,54 10.836.680,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.287.667,44 3.179.190,39
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.877.315,31 1.276.063,37
19.070.123,29 15.291.934,13
19.296.161,74 15.698.292,27

Lagebericht 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Etkon GmbH, Gräfelfing (im Folgenden: Etkon GmbH), ist in der Herstellung von zahntechnischen Halbfertigerzeugnissen durch den Einsatz von CAD/CAM-Geräten, der Herstellung transparenter Zahnschienen sowie Entwicklung von kombinierten Scan- und Frässystemen, dazugehöriger Software sowie sonstigen Dentalgeräten aller Art für die Dentalmedizin tätig.

Die Etkon GmbH ist eine 100%ige Tochter der Straumann Holding Deutschland GmbH, Freiburg im Breisgau. Oberstes Mutterunternehmen ist die Straumann Holding AG, Basel, Schweiz. Die Institut Straumann AG (Hauptkunde der Etkon GmbH) gehört ebenfalls vollumfänglich der Straumann Holding AG. Als Informationsquelle gilt deshalb auch der Geschäftsbericht der obersten Muttergesellschaft, der Straumann Holding AG. Zwischen der Organträgerin Straumann Holding Deutschland GmbH und der Organgesellschaft Etkon GmbH ist ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Es existieren unselbständige Zweigniederlassungen in Gräfelfing und Markkleeberg. In der Zweigstelle Gräfelfing befinden sich die Entwicklung sowie der Kundenservice. In Markkleeberg befindet sich die Produktion von CAD/CAM Elementen, Customized Abutments, Rohmaterialien (N!ce), Zahnkorrektur-schienen und 3D gedruckten Dentalmodellen.

Im Entwicklungszentrum in Gräfelfing werden in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklungsbereichen des Straumann Headquarter in der Schweiz und den internationalen Brands der Straumann Gruppe zahntechnische Produkte und Dienstleistungen sowohl für Kunden im Dentallaborbereich als auch für die direkte Zusammenarbeit mit Zahnärzten entwickelt.

Die Etkon GmbH tritt nicht direkt gegenüber Endkunden auf, sondern fungiert als Auftragsfertiger sowie Dienstleister für Forschungs- und Entwicklungsleistungen für die Institut Straumann AG, Basel/Schweiz.

Die Institut Straumann AG, Basel/Schweiz, bestimmt mir ihrer Vertriebs- und Bevorratungsstrategie maßgeblich das Auftragsvolumen und damit die Umsatzentwicklung bei der Etkon GmbH.

Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit sind insbesondere die Spezifikation, Realisierung und Implementierung von Prozessen für die digitale Planung und Herstellung von patientenspezifischen Prothetik-Komponenten und Zahnkorrekturschienen (z.B. CADCAM gefertigte Kronen & Brücken, Stege, CAD Abutments und Clear Aligner). Ferner die Anbindung dentaler CADCAM Systeme an unsere zentralen Fertigungsstätten und die kontinuierliche Erweiterung des CADCAM Prothetik und Clear Aligner Portfolios.

Zu den Kernaufgaben des Entwicklungsbereiches gehört auch der Betrieb des Rechenzentrums in Gräfelfing und die Weiterentwicklung von IT basierten Prozessen, die eine hoch automatisierte Datenaufbereitung und die darauf basierte Fertigungssteuerung von kundenspezifischen Einzelteilen in den weltweit verteilten Fertigungszentren ermöglichen.

Als Produktionsgesellschaft ist unsere wesentliche interne Steuerungsgröße die Herstellkosten des Umsatzes (im Folgenden: COGS = costs of goods sold). Diese umfassen neben direkten und indirekten Materialkosten unter anderem auch Personal- und Verwaltungskosten sowie Kosten für Transport und Abschreibungen. Als Herstellkosten des Umsatzes werden die Kosten bezeichnet, die bei der Herstellung eines Produkts anfallen. Monatlich werden die COGS der Werke Markkleeberg und Gräfelfing analysiert, geprüft und mit dem Budget verglichen. Abweichungen zum Budget werden ausgewertet und gesteuert.

II. Wirtschaftsbericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Für das Jahr 2023 wurden die Umsatz- und Volumenziele erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein weiteres Wachstum im zahnmedizinischen Bereich zu berichten. Insbesondere die Herstellung transparenter Zahnschienen hat im Laufe des Geschäftsjahres weiter zugelegt. Der Gesamtumsatz wuchs um 25.3% auf 47.771 TEUR.

Resultierend hat bei den Produktverkäufen der Etkon GmbH die zahngetragene Prothetik an Relevanz weiter abgenommen, Handelswaren und vor allem Zahnkorrekturschienen konnten weiter an Volumen und Umsatz zulegen.

Die implantatgetragene Prothetik (Abutment & SRBB) zeigte volumenmäßig einen Rückgang von -1,7 %. Für die folgenden Jahre wird mit einer stabilen, horizontalen Volumenentwicklung geplant.

Im Bereich der Zahnelementproduktion (Kronen und Brücken) ergab sich ein marktbedingter negativer Trend, sodass ein Umsatzrückgang von -8 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war. Die Volumenentwicklung lag um -13,8 % unter dem Vorjahr.

Das Geschäftsfeld, das den Vertrieb von Handelswaren wie Rohmaterialien und Werkzeugzubehör vorsieht, blieb gegenüber dem Vorjahr in etwa stabil.

Mit dem weiteren Ausbau der Produktion von transparenten Zahnschienen für Zahnkorrekturen (Aligner-Lösungen) konnte das Geschäftsfeld im Vorjahresvergleich an Volumen +84 % zulegen. Im November 2023 wurde eine dritte Produktionslinie in Betrieb genommen.

Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter an den Standorten Markkleeberg und Gräfelfing ergaben zum Jahresende bei den 97 angestellte Arbeitnehmer (Vorjahr: 99) eine Verringerung und den 176 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 141) einen Anstieg.

Insgesamt hat sich das Geschäftsergebnis aufgrund der stark gestiegenen Zahnschienenproduktion um 43% auf 3.503 TEUR erhöht.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr gestiegen und beträgt TEUR 33.823 (Vorjahr: TEUR 22.376).

Der Anstieg resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus den Zugängen im Anlagevermögen sowie der Erhöhung der Cash Pool Forderungen. Auf der Passivseite sind im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen um TEUR 10.358 gestiegen.

Auf der Aktivseite ergab sich die Veränderung im Wesentlichen durch den Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 3.598 auf TEUR 19.296 (Vorjahr: TEUR 15.698). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 7.315 (Vorjahr: TEUR 3.899) getätigt. Davon TEUR 5.964 (Vorjahr: TEUR 2.499) Investitionen für die neue Produktionslinie von transparenten Zahnschienen (Aligner).

Die Vorräte haben sich von TEUR 3.544 auf TEUR 4.150 erhöht, dies resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau der Lagerbestände von Handelswaren wie Rohmaterialien und Werkzeugzubehör.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Berichtszeitraum um TEUR 7.232 auf TEUR 10.317 (Vorjahr: TEUR 3.085). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Cash Pool Forderung gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 9.843 (Vorjahr: TEUR 2.670).

In Summe stieg das Umlaufvermögen auf TEUR 14.469 (Vorjahr: TEUR 6.630).

Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt unverändert TEUR 4.349. Unter Berücksichtigung der veränderten Bilanzsumme stellt sich die Eigenkapitalquote wie folgt dar:

2023 2022 Abweichung
Eigenkapitalquote 12,9% 19,4% -6,5% Punkte

(Eigenkapital*100/Gesamtkapital)

Im Geschäftsjahr ist die Summe der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 10.358 auf TEUR 24.026 (Vorjahr: TEUR 13.668) gestiegen. Zum Jahresende besteht eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 8.900) gegenüber der Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 14.258 auf TEUR 19.026 (Vorjahr: TEUR 4.768) erhöht, die Erhöhung steht in Verbindung mit der vertraglich geregelten Transfer-Preis- Anpassung zum Jahresende.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich um TEUR 620 auf TEUR 2.233 (Vorjahr: TEUR 1.613) erhöht, die hohen Verbindlichkeiten stehen im Zusammenhang mit den Investitionen im Anlagevermögen.

Die Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen wurden planmäßig um TEUR 27 auf TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 79) reduziert. Die Sonderposten werden planmäßig linear über die Nutzungsdauer des bezuschussten Sachanlagevermögens aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich auf TEUR 2.991 (Vorjahr: TEUR 2.509). Hauptgründe sind gestiegene Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Mitarbeiterprämien.

Auch im Geschäftsjahr 2023 war es nicht notwendig, Kapital von fremden Dritten in Anspruch zu nehmen. Investitionen und Kosten wurden überwiegend aus den im Rahmen des operativen Geschäfts erwirtschafteten finanziellen Mitteln bestritten.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Ertragslage

Im Jahr 2023 wurde ein Gesamtumsatz von TEUR 47.771 erreicht. Damit ist der Umsatz um 25,3 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 38.113) gestiegen. Da die Etkon GmbH selbst nicht direkt gegenüber dem Endkunden auftritt, wird der Umsatz maßgeblich durch die Straumann Vertriebsgesellschaften bestimmt.

Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzanstieg im Bereich der Produktion von transparenten Zahnkorrekturschienen (Aligner) von TEUR 17.728 im Vorjahr auf TEUR 29.651 im laufenden Jahr. Des Weiteren entfallen von dem Umsatz auf den Bereich der implantatgetragenen Prothetik TEUR 3.244, auf den Bereich der Elemente TEUR 2.016, auf den Vertrieb von Handelswaren TEUR 3.604, auf die Glaskeramikproduktion TEUR 633 sowie weitere Umsätze i. H. v. TEUR 7.955, welche im Wesentlichen Erlöse aus Forschung und Entwicklung beinhalten.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Gewinnabführung) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 43,0 % auf TEUR 3.503 (Vorjahr: TEUR 2.449) erhöht. Dieser Anstieg resultiert aus dem Ausbau der Fertigung transparenter Zahnschienen (Aligner), welches durch ein starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr geprägt ist.

Die Umsatzrentabilität entwickelte sich wie folgt:

2023 2022 Abweichung
Umsatzrentabilität 7,3% 6,4% 0,9% Punkte

(EBIT*100/Umsatzerlöse)

Im Geschäftsjahr verringerte sich die Bestandserhöhung von TEUR 595 im Vorjahr auf TEUR 173 im laufenden Jahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 342) enthalten überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen sowie weitere sonstige betriebliche Erträge.

Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 15.386 (Vorjahr: TEUR 13.405).

Die Materialaufwandsquote wird durch den Produkte-Mix sowie dem verrechneten Cost-Plus-Satz beeinflusst.

2023 2022 Abweichung
Materialaufwandsquote 32,2% 35,2 -3,0% Punkte

(Materialaufwand*100/Umsatzerlöse)

Der Jahresendbestand der aktiven Mitarbeiter erhöhte sich in der Berichtsperiode von 225 auf 273 Mitarbeiter für beide Standorte. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 1.783 auf TEUR 14.967. Dieser erhöhte Personalaufwand steht im Zusammenhang mit dem weiteren Aufbau von zusätzlichem Personal für den Start der zweiten Produktionslinie im Bereich der transparenten Zahnkorrekturschienen (Aligner) Fertigung.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit TEUR 3.690 (Vorjahr: TEUR 2.906) gegenüber dem Vorjahr erhöht, im Wesentlichen bedingt durch Investitionen in das Anlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten eine Erhöhung um TEUR 3.378 auf TEUR 10.484 (Vorjahr: TEUR 7.106), im Wesentlichen bedingt durch den Einsatz von Leiharbeitern im Unternehmen, erhöhten Energiekosten sowie Instandhaltungsaufwendungen für Maschinen und Einrichtungen.

Laufende sowie latente Ertragsteuern fielen wegen der steuerlichen Organschaft mit der Straumann Holding Deutschland GmbH nicht an. Die COGS im Werk Markkleeberg sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 % gestiegen. Der Anstieg ist maßgeblich auf den Ausbau des Produktionsvolumens im Bereich transparenter Zahnschienen zurückzuführen.

Die Lage der Gesellschaft wird von der Geschäftsleitung insgesamt als stabil beurteilt. Der Geschäftsverlauf stellt sich insgesamt als zufriedenstellend dar.

Die im Vorjahr getroffenen Prognosen in Höhe von TEUR 1.831 im Hinblick auf die Entwicklung des EBIT vor Gewinnabführung konnten aufgrund der bereits erläuterten Effekte mit einem tatsächlich EBIT in Höhe von TEUR 3.503 stark übertroffen werden.

III. Chancen- und Risikobericht

Das Risiken- und Chancenmanagement ist ein integraler Bestandteil der Corporate Governance und der Nachhaltigkeit, welche strategisch für die ganze Straumann- Gruppe durch den Konzern Chief Financial Officer (CFO) und auch den Chief Risk Officer (CRO) gesteuert wird. Der CFO und CRO sind daher für das Risikomanagement verantwortlich. Die Etkon GmbH ist in das interne Kontrollsystem der Straumann-Gruppe eingebunden.

Die Risikoüberwachung und -steuerung sind Managementziele. Der Prozess der Risikobewertung analysiert die Implikationen und den potenziellen Einfluss externer und interner Faktoren auf die Erfüllung der Konzernziele, und er stellt eine Grundlage für die Managementebene zur Verfügung.

Dies entspricht dem Ansatz des COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission), dessen integrierter interner Kontrollrahmen weit verbreitet ist. Für erkannte Risiken aus der Bilanzierung und der finanziellen Berichterstattung werden die relevanten Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Straumann Internal Control System (ICS) festgelegt. Risiken werden als mögliche Entwicklungen innerhalb oder außerhalb des Unternehmens identifiziert, die dessen Rentabilität und nachhaltiges Wachstum gefährden können. Risikorelevante Informationen werden einmal pro Jahr oder nach Bedarf ad hoc gesammelt.

Ein umfassender Bewertungsbericht wird jährlich erstellt und dient als Arbeitsgrundlage für das nächste Jahr. Er beinhaltet die Hauptrisiken, die für das Geschäft entscheidend sind.

Für jedes Risikothema wird ein eigenes Szenario entwickelt, einschließlich existierender und neuer Maßnahmen/Kontrollen. Diese Risiken werden eingestuft und nach Priorität sortiert. Es werden Aktionspläne festgelegt und die Implementierung von Maßnahmen zur Risikominderung überwacht.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken werden aufgrund der Einbindung in die Straumann- Gruppe und die entsprechenden vertraglichen Regelungen nicht erwartet und entsprechend als geringes Risiko eingestuft. Dem Liquiditätsrisiko wird durch die Finanzierung über den Konzern begegnet.

Mit der Institut Straumann AG hat die Gesellschaft einen Produktions- und einen Forschungs- und Entwicklungsvertrag geschlossen, wodurch die Preisrisiken gering sind.

Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

In engster Zusammenarbeit zwischen Produktion und Entwicklung werden Fertigungsabläufe und Fräsprozesse permanent weiterentwickelt und optimiert.

Insgesamt sehen wir die Chancen- und Risikosituation unserer Gesellschaft als ausgewogen an.

IV. Prognosebericht

Der im Februar 2022 begonnene Angriff von Russland auf das Staatsgebiet der Ukraine wurde auch im Jahr 2023 fortgeführt. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen durch den erfolgten Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine lassen sich derzeit immer noch nicht abschließend abschätzen.

Damit verbundene negative Folgen sind unter anderem ausgelöste Unsicherheiten sowie die gegen Russland erlassenen Sanktionen. Die Gesellschaft hat keine Liefer- und keine Kundenbeziehungen nach Russland oder der Ukraine.

Zu den weiteren wirtschaftlichen Unwägbarkeiten zählen aktuell auch ein weltweit gestiegenes Zinsniveau und hohe Teuerungsraten sowie weitere steigende (geo)-politische Spannungen wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Auch hier bestehen keine Liefer- und keine Kundenbeziehungen.

Insgesamt sind keine Lieferverzögerungen durch Engpässe bei Materialien oder ähnlichem zu erwarten.

Aufgrund der Aussichten für das Jahr 2024 bezüglich Kaufkraft von europäischen Patienten erwarten wir weiterhin eine steigende Nachfrage im Bereich der implantatgetragenen Prothetik, jedoch einen größeren Rückgang in der zahngetragenen Prothetik.

Die Produktion von transparenten Zahnschienen (Aligner) wird im kommenden Jahr durch einen weiteren starken Aufbau der Kapazitäten geprägt sein. Damit die steigende Nachfrage innerhalb unserer Lieferziele gedeckt werden kann, ist die Inbetriebnahme einer vierten Fertigungslinie geplant.

Für unsere Produktionssparte Glaskeramik rechnen wir mit konstanten Produktionszahlen.

Auf Basis der vorliegenden Informationen und der vertraglichen Gegebenheiten mit verbundenen Unternehmen planen wir für 2024 ein EBIT in Höhe von TEUR 4.005 und gehen von einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Jahr 2024 mit einer leicht steigenden Tendenz aus.

Gründe hierfür liegen im Ausbau der vierten Produktionslinie von transparenten Zahnkorrekturschieben (Aligner). Die Investitionen dafür wurden bereits zum grossen Teil im Jahr 2023 vorgenommen.

 

Gräfelfing, den 06. Mai 2024

Die Geschäftsführer der Etkon GmbH

Falk Bröcker

Rachel Wach

Sébastien Roche

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