Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 196043
Vorher
RM 1124 Vermögensverwaltungs GmbH
Eingetragen
21.12.2011
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb auch Vermittlung und Fremdvertrieb - sowie Montage und Service von Geräten, die der Rationalisierung dienen, insbesondere Fördersysteme für leichte Güter im Bereich Gesundheitspflege, Administration, Industrie, Bibliotheken und Handel, sowie betriebliche Beratung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Vent
seit 6.8.2025
Geschäftsführer
Prokura
Hartmut Tröger
seit 4.5.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
D**** V*********
10.00%
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Silver Grand GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Telelift GmbH

Maisach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Geschäftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nominal gestiegen, jedoch ist die deutsche Wirtschaft preisbereinigt in eine Rezession gerutscht. Das reale BIP sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Diese Entwicklung ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter hohe Energiekosten, eine schwache Nachfrage, globale Unsicherheiten und strukturelle Herausforderungen. . Das BIP für China, das für die Telelift GmbH als wichtiger Markt eine bedeutende Rolle spielt, ist in 2023 um 5,3 % gewachsen. Eine Erholung der chinesischen Volkswirtschaft auf die Stärke vor der Covid-Pandemie ist fraglich. Trotz des hohen Niveaus der Investitionen im Healthcare-Sektor in China ist zudem eine zunehmende Konkurrenz durch lokale Anbieter zu beobachten.

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland war im Jahr 2023 von schwacher Nachfrage, hohen Zinsen und steigenden Lohnkosten massiv betroffen, was laut Branchenverband VDMA zu einem Rückgang des Auftragseingangs von 12% geführt hat. Aufgrund einer anhaltenden Verunsicherung wird auch für 2024 keine Besserung erwartet. Eine allgemeine Branchenprognose trifft auf die Telelift GmbH jedoch nur bedingt zu, da das Unternehmen aufgrund seiner speziellen Produktpalette und differenzierten Käuferschichten nicht direkt mit anderen Maschinen- und Anlagenbauern vergleichbar ist. Zudem ist für die Telelift GmbH neben der Branchenentwicklung auch das Ausgabeverhalten der öffentlichen Haushalte von wesentlicher Bedeutung.

Der Schwerpunkt der Telelift GmbH liegt auf der weltweiten Vermarktung von schienengebundenen Transportsystemen, die hauptsächlich für interne Transportprozesse in Krankenhäusern, Bibliotheken, Sicherheitsbereichen, der Verwaltung und der Industrie eingesetzt werden. Die Produkte der Telelift GmbH genießen auch auf internationalen Märkten eine hohe Reputation und Akzeptanz.

Geschäftsentwicklung der Telelift GmbH

Das Auftragsvolumen im Jahr 2023 steigerte sich leicht im Vergleich zum Vorjahr auf 13,1 Mio. EUR.

Im Bereich neuer Anlagen konnten Aufträge in Höhe von 7,6 Mio. EUR (Vj. 7,8 Mio. EUR) gewonnen werden.

Der Auftragseingang außerhalb Chinas verzeichnete einen Rückgang um 1,1 Mio. EUR, während die Aufträge aus China um 0,9 Mio. EUR gesteigert werden konnte. Dadurch blieb das Gesamtvolumen nahezu auf demselben Niveau.

Im Bereich Customer Service lag der Auftragseingang mit 5,5 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 4,7 Mio. EUR. Der Zuwachs stammt zu gleichen Teilen aus dem Ersatzteil- und dem Retrofit-Geschäft.

Das Rohergebnis im Jahr 2023 reduzierte sich auf 8,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (Vj. 9,2 Mio. EUR).

Bestehende Geschäftsstellen

Die Telelift GmbH unterhält eine Geschäftsstelle in Berlin, von der aus das Wartungsgeschäft und die Technikereinsätze in Nord- und Ostdeutschland koordiniert werden, sowie eine in Winnenden, die für das übrige Bundesgebiet zuständig ist.

Forschung und Entwicklung

Die Schwerpunkte in Forschung und Entwicklung orientieren sich grundsätzlich an den Anforderungen des Marktes und der Kunden, ergänzt durch die Analysen und sich daraus ableitender Ergebnisse eines kontinuierlichen Produktverbesserungsprozesses.

Mit dem Serienstart fand zugleich die erfolgreiche Industrialisierung des neuen Telelift UniMedCar 15 mit UV-C Option für den HealthCare-Bereich statt. Das Produkt wurde bereits in der Einführungsphase sehr gut vom Markt angenommen, was u.a. auch an der verbesserten Leistung sowie der vereinfachten Anlagenkompatibilität und Kosteneffizienz insbesondere im Mischbetrieb, z.B. mit UniMedCar10, liegt. Auch dieses Produkt unterliegt dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (u.a. Funktionserweiterung und Kostenoptimierung), und wird damit zusammen mit den Kunden kontinuierlich für Markt- und Kundenbedürfnisse angepasst.

Für den Markt der Laboratory Solution wurde im Jahr 2023 ein neues Fahrzeug fristgerecht für die manuelle Entladung erfolgreich entwickelt und qualifiziert zur Serienreife geführt. Dadurch konnte es in kürzester Zeit an den ersten Kunden geliefert und erfolgreich in Betrieb genommen werden. Das System bewährt sich erfolgreich beim Kunden und wurde zukunftsträchtig auf weiteren Messen für den Laborbereich präsentiert.

Die für das Telelift MultiCar im Bereich der Pharmazie entwickelte Lösung wurde ebenfalls bei einem ersten Kunden erfolgreich in Betrieb genommen und durch weitere Erfüllung von Kundenwünschen hervorragend in den täglichen Ablauf zur Entlastung des Personals integriert.

Im Bereich der Steuerungs- und Software-Entwicklung wurden u.a. ein Facelift der HMI-Oberfläche zur noch besseren Bedienbarkeit und Integration neuer Funktionserweiterungen für die Kunden implementiert. Die Entwicklung zur Umrüstung der 5,7" Terminals auf 10,1" Terminals konnte in der Telelift Academy sowie im intensiven Feldtest erfolgreich verifiziert und freigegeben werden. Weiterhin wurden im Zuge der kontinuierlichen Produktverbesserung ergänzende Anpassungen der Steuerungssoftware für die Bibliothekslösung auf Telelift UniCar-Basis zur vollen Kundenzufriedenheit umgesetzt sowie wieder weitere Inbetriebnahmen u.a. von Großbibliotheken realisiert und der Kundenservice erfolgreich unterstützt.

Produktion

Die Produktion war im Geschäftsjahr 2023 mit dem vorhandenen Auftragsbestand aufgrund der guten Auftragslage sehr gut ausgelastet. Produktionsschwankungen wurden durch Überstunden bzw. Freizeitausgleich kompensiert. Zu Spitzenzeiten wurde bei Engpässen auf Leiharbeiter zurückgegriffen. Das Unternehmen passt die Produktionskapazitäten laufend an die zu erwartenden Volumina an.

Beschaffung

Das Einkaufsvolumen lag im Geschäftsjahr 2023 bei 7,0 Mio. EUR (Vj. 7,4 Mio. EUR).

Die Beschaffung erfolgt über eine große Anzahl von Lieferanten. Darunter besteht zu vielen eine seit Jahrzehnten gewachsene Beziehung, die ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Qualität gewährleistet. Gleichzeitig wird die Nutzung von Kostenvorteilen durch die Suche nach neuen, günstigeren Bezugsquellen im In- und Ausland angestrebt. Durch die erfolgreich implementierten Maßnahmen in enger Abstimmung mit unseren Lieferanten gab es seitens Telelift auch in 2023 keine wesentlichen Lieferausfälle.

Umweltschutz

Telelift erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben des Umweltschutzes. Aufgrund der Produktionscharakteristik waren und sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Es werden keine außergewöhnlichen Gefahrenstoffe verwendet.

Qualitätsmanagement

Im Jahr 2023 wurde durch den TÜV Süd ein Wiederholungsaudit auf Basis der Norm DIN ISO 9001: 2015 durchgeführt, das von der Telelift GmbH erfolgreich bestanden wurde.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Das EBIT im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich von 0,7 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR.

Der Materialaufwand reduzierte sich aufgrund des gesunkenen Umsatzes bei steigendenden Lieferantenpreisen auf 5,9 Mio. EUR (Vj. 7,2 Mio. EUR), wobei Bestandsveränderungen von 0,1 Mio. EUR (Vj. -0,1 Mio. EUR) zu berücksichtigen sind.

Der Personalaufwand reduzierte sich auf 5,8 Mio. EUR (Vj. 6,4 Mio. EUR) aufgrund von Kapazitätsanpassungen im Personalbereich. Die Mitarbeiterzahl lag im Jahresdurchschnitt inklusive der Geschäftsführung bei 76 (Vj. 83) Beschäftigten.

2. Finanzlage

Die liquiden Mittel der Telelift GmbH lagen zum Bilanzstichtag bei 1,8 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR).

Der Cashflow in Höhe von -1.989 TEUR setzt sich hierbei wie folgt zusammen:

Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit TEUR 1.873
Cashflow aus Investitionstätigkeit TEUR -126
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR +10

Im Wesentlichen resultiert der negative Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit aus der Zunahme der Forderung aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2023.

Der Jahresabschluss der Telelift GmbH weist eine solide Bilanzstruktur bei guter Liquidität aus, so dass nach unserer Einschätzung davon ausgegangen werden kann, dass die Finanzierung der Telelift GmbH auch in Zukunft gesichert ist. Bezüglich des Risikos von kurzfristigen Schwankungen verweisen wir auf Punkt C. Risikobericht.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2023 12,4 Mio. EUR (Vj. 12,5 Mio. EUR).

Der Wert des Sachanlagevermögens blieb auf Vorjahresniveau 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR).

Die Finanzanlagen beinhalten eine Minderheitsbeteiligung an einem finnischen Unternehmen zur Abrundung des Produktportfolios.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen enthalten im Wesentlichen bereits begonnene, jedoch noch nicht an den Kunden abgerechnete Projekte.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Bilanzstichtag auf 6,2 Mio. EUR (Vj. 4,1 Mio. EUR).

Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung auf 8,0 Mio. EUR (Vj. 7,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote liegt mit 66% über dem Vorjahr mit 64%.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen bei 0,2 Mio. EUR (Vj. 0,2 Mio. EUR).

C. Risikobericht

Finanzielle Risiken

Finanziellen Risiken wird mit einem konsequenten Projekt- und Forderungsmanagement entgegengewirkt. Bei langfristigen Projekten wird darauf geachtet, dass die Projektfinanzierung während der kompletten Laufzeit gewährleistet ist.

Aufgrund der bestehenden Kundenstruktur ist das Risiko von Forderungsausfällen gering. Verspäteten Zahlungseingängen wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement und Mahnwesen entgegengewirkt.

Die oftmals im Projektgeschäft erforderlichen Bankbürgschaften (z. B. Anzahlungsgarantien, Vertragserfüllungsgarantien) sind durch ausreichende Kreditlinien bei der Hausbank abgesichert.

Liquiditätsrisiken

Die mit dem Projektgeschäft verbundenen Zahlungsrisiken, wie z. B. Zahlungsverzug bei unseren Kunden oder die nichtplanmäßige Fertigstellung von Projekten, sowie die höhere Konzentration von Forderungen gegenüber Telelift China können ohne entsprechende Gegenmaßnahmen zu einer Gefährdung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens führen.

Neben einem konsequenten Projekt- und Forderungsmanagement wirkt die Telelift GmbH diesen Risiken durch ein regelmäßiges Liquiditätsmanagement entgegen, mit dem Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können. Zusätzlich verfügt die Telelift GmbH über eine Kreditlinie zum Ausgleich kurzfristiger Liquiditätsschwankungen.

Beschaffungsrisiken

Im Jahr 2023 entspannte sich die seit 2021 anhaltende Lieferengpass-Situation in der gesamten Industrie. Versorgungsengpässe sind nun nur noch auf wenige Artikel begrenzt.

Trotzdem blieb das Jahr 2023 weiterhin von hoher Inflation und damit verbundenen Preissteigerungen im Beschaffungsmarkt geprägt.

Um diesen negativen Einflüssen entgegenzuwirken, setzt Telelift wir den Ausbau des strategischen Einkaufs sowie Rahmenverträge mit ausgewählten Lieferanten. Zudem nutzt Telelift im chinesischen Markt zunehmend lokale Lieferantenbeziehungen, die auch für neue Absatzmärkten erfolgreich eingesetzt werden.

Arbeitsmarktrisiken

Aufgrund der guten Arbeitsmarktlage in Deutschland gestaltet sich die Suche nach qualifizierten Fachkräften gerade für mittelständische Unternehmen zunehmend schwierig und ist in vielen Fällen auch mit erheblichen Kosten verbunden.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich aufgrund verschiedener Ereignisse zunehmend verschlechtert.

Die Nachwirkungen der Energiepreiskrise beeinträchtigen den privaten Konsum und die allgemeine Wirtschaftsdynamik.

Die reduzierte Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft wirkte sich ebenfalls auf die deutsche Wirtschaft aus. Dies machte sich dadurch bemerkbar, dass bereits länger geplante Kundenprojekte verspätet oder nicht umgesetzt werden.

Internationale Konflikte und Unsicherheiten trugen zur wirtschaftlichen Stagnation bei. In China bestehen Risiken aufgrund eines verlangsamten Wirtschaftswachstums und zunehmenden lokalen Preisdrucks durch einheimische Anbieter. Um dieser Marktsituation gerecht zu werden, haben die Gesellschafter der Telelift beschlossen, den Vertrieb und das Marketing intensiv zu stärken, um auf den Märkten außerhalb Chinas erfolgreicher zu agieren und die Abhängigkeit von China zu verringern. Weiterhin wird das Produktportfolio der Telelift weiter ausgebaut, um breiter aufgestellt zu sein und neue Märkte zu erschließen.

Branchenrisiken

Die Telelift GmbH trägt wie jeder Anlagenbauer die branchenüblichen Risiken. Hierzu zählen Stabilitätsprobleme der Anlagen, Verzug auf der Baustelle oder Zahlungsausfall bei Kunden.

Risikomanagement

Im Umgang mit Risiken handelt die Telelift GmbH risikoavers. Die Telelift GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem, das laufend weiterentwickelt wird.

D. Chancen der zukünftigen Entwicklung, Prognosebericht

Die Telelift GmbH steht vor neuen Herausforderungen aufgrund der sich wandelnden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der sich verändernden Marktlage, insbesondere des schwächeren Wachstums in China.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, strebt Telelift eine klare Positionierung als umfassender Lösungsanbieter im Gesundheitswesen und in Bibliotheken an. Der Vertrieb von Telelift wird durch den Ausbau sowie die gezielte Auswahl von Vertriebspartnern und eine fokussierte Marktbearbeitung außerhalb Chinas weiter gestärkt. Die geplante Erweiterung des bestehenden Produktportfolios zur Erschließung neuer Märkte ist ein weiterer Schritt in diesem Vertriebskonzept.

Für das Jahr 2024 sind bedeutende Vertriebsmaßnahmen geplant, um die Märkte außerhalb Chinas noch besser zu erschließen. Dazu wird der Vertrieb personell deutlich aufgestockt und das Marketing intensiviert, um die Marke Telelift stärker zu etablieren.

Die Produkte und Dienstleistungen der Telelift GmbH genießen eine hohe Akzeptanz in ihren Nischensegmenten. Gezielte Produktverbesserungen und Neuentwicklungen sollen die Attraktivität des Angebots weiter steigern, um für zukünftige Anforderungen gerüstet zu sein. Die Weiterentwicklung bestehender Produkte und die Einführung neuer Produkte werden konsequent vorangetrieben.

Obwohl sich die gegenwärtige Entwicklung in China rückläufig gestaltet, ist zu erwarten, dass vielversprechende Geschäftschancen im Healthcare-, Bibliotheks- und Industriebereich in anderen Märkten zu einer positiven Unternehmensentwicklung beitragen werden. Ein stabiler Faktor mit einem sehr positiven Beitrag zum Unternehmensergebnis bleibt bei Telelift der Bereich Service.

Für das Jahr 2024 erwartet Telelift bereits hohe Auftragseingänge mit Projekten außerhalb Chinas. Diese werden sich größtenteils im Jahr 2025 im Ergebnis niederschlagen. Die durch die Wachstumsstrategie bedingten erhöhten Aufwendungen für Marketing- und Vertrieb werden voraussichtlich zu einem negativen Ergebnis in 2024 führen.

 

Maisach, den 30.04.2024

Dr. Richard Sobotta, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.279.718,11 1.310.857,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 289.485,48 294.701,85
II. Sachanlagen 367.004,50 392.927,89
III. Finanzanlagen 623.228,13 623.228,13
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.840.339,37 10.961.989,00
I. Vorräte 2.768.471,04 3.025.822,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.290.637,47 4.165.672,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.781.230,86 3.770.493,07
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 48.950,69 32.346,72
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 204.200,09 201.572,48
12.373.208,26 12.506.766,07

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.924.921,07 7.577.319,26
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.475.000,00 3.475.000,00
III. Gewinnvortrag 4.077.319,26 3.589.853,67
IV. Jahresüberschuss 347.601,81 487.465,59
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.070.296,47 2.333.270,94
C. VERBINDLICHKEITEN 2.368.189,72 2.586.374,81
- davon um Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 32,04 (Vorjahr: EUR 29,48)
- davon aus Steuern: EUR 83.080,44 (Vorjahr: EUR 69.768,22)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.801,00 9.801,06
12.373.208,26 12.506.766,07

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 8.946.647,14 9.199.905,44
2. Personalaufwand -5.824.718,09 -6.367.211,50
a) Löhne und Gehälter -4.881.588,84 -5.231.512,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -943.129,25 -1.135.698,72
- davon für Altersversorgung: EUR 23.064,60 (Vorjahr: EUR 171.733,68)
3. Abschreibungen -157.509,10 -189.528,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.513.185,73 -1.910.014,74
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 3.800,67 (Vorjahr: EUR 1.049,38)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.081,47 2.639,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47.114,65 -23.728,67
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 10.000,04 (Vorjahr: EUR 10.000,04)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -111.525,23 -224.521,52
- davon Erträge aus latenten Steuern: EUR 2.627,61 (Vorjahr: EUR 25.049,53)
8. Ergebnis nach Steuern 347.675,81 487.539,59
9. Sonstige Steuern -74,00 -74,00
10. Jahresüberschuss 347.601,81 487.465,59

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft macht bei der Aufstellung des Anhangs von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Telelift GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft wird im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 196043 geführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte betreffen Entwicklungskosten für künftige Produkte. Diese werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Einzelkosten. Die Abschreibung erfolgt linear ab dem Produktionsbeginn über die vorgesehene Laufzeit der entwickelten Produkte, die im Allgemeinen bei fünf Jahren liegt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig nach § 253 Abs. 3 HGB über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Mietereinbauten: 5 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen: 8 - 22 Jahre

Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 13 Jahre

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit Anschaffungskosten bzw. dem zum Bilanzstichtag niedrigeren Marktpreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, soweit ein Marktpreis nicht feststellbar ist. Der niedrigere beizulegende Wert wird durch pauschalierte Abwertungen auf die Anschaffungskosten aufgrund von Clustern, die auf Basis der Reichweiten gebildet werden, berechnet.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden mit Herstellungskosten bzw. zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen wird allen erkennbaren Lagerungs- und Bestandsrisiken Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen werden für die Versorgungsansprüche einzelner Mitarbeiter und Pensionäre nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage verbindlicher Zusagen zum Bilanzstichtag gebildet. Der Barwert wird mit einem Rechnungszinsfuß von 1,83 % (durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren) und einer Einkommensdynamik von 2,75% sowie einer Rentendynamik von 2,0 % ermittelt. In Bezug auf die bei der Bewertung berücksichtigten Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden branchenübliche Standardwerte verwendet. Für die biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Mit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" am 17.03.2016 sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nunmehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt sich wie folgt:

Erfüllungsbetrag gem. § 253 HGB: 1.421.803 EUR
Erfüllungsbetrag gem. § 253 HGB (7-jähriger Durchschnittszins): 1.440.772 EUR
Ausschüttungsgesperrter Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB: 18.969 EUR

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für sämtliche am Abschlussstichtag gegenüber Dritten bestehenden ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie werden entsprechend des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden unter Zugrundelegung des bisherigen, beziehungsweise des geschätzten Schadensverlaufs bei den ausgelieferten Erzeugnissen gebildet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragssteuersatzes von 28,43%. Der Ertragssteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer.

Im Geschäftsjahr wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, passive und aktive latente Steuern unsaldiert auszuweisen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt

Umlaufvermögen

Vorräte

Als Vorräte werden Lagermaterialien sowie unfertige Erzeugnisse ausgewiesen, die im Rahmen einer Stichtagsinventur erfasst wurden. Weiterhin werden geleistete Anzahlungen in den Vorräten erfasst. Die erhaltenen Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Erzeugnisse offen von diesen abgesetzt. Der übersteigende Betrag wird auf der Passivseite unter dem Posten "Erhaltene Anzahlungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr ist eine Gängigkeitsabwertung auf den Lagerbestand von TEUR 993 (Vorjahr TEUR 1.048) berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2023
EUR
Aktivierte latente Steuern 204.200,09
(Vorjahr)
Ausschüttungsgesperrter Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB 18.696,00
(Vorjahr)
223.169,09
(293.592,48)

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten, Gewährleistung, Abschluss- und Prüfungskosten, Ausstehende Rechnungen und Drohende Verluste.

Verbindlichkeiten

Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gegenüber den Gesellschaftern bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.665 (Vorjahr TEUR 1.655).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 7.190 (Vorjahr TEUR 5.387). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Rahmenverträgen mit Lieferanten. Die Miet- Leasing- und Rahmenverträge enden zwischen 2023 und 2030.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

4. Sonstige Pflichtangaben

Zusammensetzung der Organe

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Karl Pühringer, einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer (bis 31.03.2023)

Hua Fan, einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer (ab 01.04.2023)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2023 waren neben der Geschäftsführung durchschnittlich 76 (Vorjahr: 82) Mitarbeiter beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Die Telelift GmbH, Maisach, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Silver Grand GmbH, Maisach.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 347.601,81 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Maisach, den 30.04.2024

Dr. Richard Sobotta, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 827.082,83 0,00 326.081,60 0,00 1.153.164,43
Geleistete Anzahlungen 294.701,85 31.379,75 -326.081,60 0,00 0,00
1.121.784,68 31.379,75 0,00 0,00 1.153.164,43
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 276.315,18 0,00 0,00 0,00 276.315,18
Technische Anlagen und Maschinen 758.081,53 0,00 0,00 0,00 758.081,53
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 844.015,85 94.989,59 0,00 388,51 939.393,95
1.878.412,56 94.989,59 0,00 388,51 1.973.790,66
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 623.228,13 0,00 0,00 0,00 623.228,13
623.228,13 0,00 0,00 0,00 623.228,13
3.623.425,37 126.369,34 0,00 388,51 3.750.183,22
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 827.082,83 36.596,12 0,00 863.678,95
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
827.082,83 36.596,12 0,00 863.678,95
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 204.900,65 7.380,21 0,00 212.280,86
Technische Anlagen und Maschinen 599.485,23 52.710,00 0,00 652.195,23
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 681.098,79 60.822,77 388,51 742.310,07
1.485.484,67 120.912,98 388,51 1.606.786,16
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.312.567,50 157.509,10 388,51 2.470.465,11
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 289.485,48 0,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 294.701,85
289.485,48 294.701,85
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 64.034,32 71.414,53
Technische Anlagen und Maschinen 105.886,30 158.596,30
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.083,88 162.917,06
367.004,50 392.927,89
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 623.228,13 623.228,13
623.228,13 623.228,13
1.279.718,11 1.310.857,87

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Telelift GmbH, Maisach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Telelift GmbH, Maisach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Telelift GmbH, Maisach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 27. Juni 2024

Schneider + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Schneider, Wirtschaftsprüfer

Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom xx.xx.xxxx festgestellt.

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