Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 24535
Eingetragen
17.6.2019
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenPublic-Relations-Beratung
Gegenstand
die Erbringung von journalistischen und redaktionellen Dienstleistungen aller Art (Print, Online und elektronische Medien), Herausgabe / Veröffentlichung von eigenen Produkten und Medienangeboten, Erstellung von Medienangeboten und produkten für Dritte. Hierzu zählen auch auftragsbezogene Agentur- und Kommunikationsdienstleistungen (z.B. Public Relations, Corporate Publishing, Content Marketing).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sylvia Binner
seit 31.1.2022
Geschäftsführer
Susanne Rademacher
seit 30.8.2019
Prokura
Volker Kaufels
seit 30.8.2019
Prokura
Kersten Köhler
seit 17.6.2019
Geschäftsführer
Helge Dr. Matthiesen
seit 17.6.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (11)

NameAnteil
C******* S*********
6.14%
E***** M***
6.14%
6.14%

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
25.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
General-Anzeiger Bonn GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rheinische Post Mediengruppe GmbH

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2022 Vorjahr
TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82.295 107.861
II. Sachanlagen 137.275 145.503
III. Finanzanlagen 167.597 126.642
387.167 380.006
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 10.099 6.017
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 43.294 54.795
III. Wertpapiere 9.594 20.000
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 56.474 73.100
119.461 153.912
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.396 3.653
D. LATENTE STEUERN 25.096 21.621
535.120 559.192

PASSIVA

A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 71.690 71.690
II. Kapitalrücklage 34.383 34.383
III. Gewinnrücklagen 84.002 84.002
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -1.076 -460
V. Konzernergebnisvortrag -10.169 -14.920
VI. Konzernjahresergebnis 6.264 18.284
VII. Nicht beherrschende Anteile 85.187 89.302
270.281 282.281
B. RÜCKSTELLUNGEN 189.254 186.970
C. VERBINDLICHKEITEN 46.299 58.058
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.799 8.909
E. LATENTE STEUERN 20.487 22.974
535.120 559.192

Der Jahresabschluss wurde am 27.3.2023 festgestellt.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2022 Vorjahr
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 492.059 480.049
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie unfertigen Leistungen -33 -74
3. Sonstige betriebliche Erträge 22.875 20.421
4. Materialaufwand -137.499 -111.842
5. Personalaufwand -253.338 -232.719
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -44.075 -51.574
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -75.437 -75.033
4.552 29.228
8. Erträge aus Beteiligungen 3.180 3.314
9. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 10.180 10.303
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23 22
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 570 368
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -529 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.776 -10.080
8.648 3.927
13.200 33.155
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.433 -15.777
15. Latente Steuern 5.964 2.434
-6.469 -13.343
16. Ergebnis nach Steuern / Jahresergebnis 6.731 19.812
17. Nicht beherrschende Anteile -467 -1.528
18. Konzernjahresergebnis 6.264 18.284

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 71.690 0 71.690
Dividenden
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr
Ausweisänderung nach Satzungsänderung bei Mutterunternehmen
Erwerb von Anteilen am Mutterunternehmen
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral
Übrige Veränderungen
Konzernjahresergebnis
Stand 31.12.2021/Stand 1.1.2022 71.690 0 71.690
Dividenden
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral
Übrige Veränderungen
Konzernjahresergebnis
Stand 31.12.2022 71.690 0 71.690
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB Satzungsmäßige Rücklagen Andere Gewinnrücklagen Summe Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 112.743 83.945 57 84.002 196.745
Dividenden
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr
Ausweisänderung nach Satzungsänderung bei Mutterunternehmen -83.945 83.945 0 0
Erwerb von Anteilen am Mutterunternehmen -78.360 -78.360
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral
Übrige Veränderungen
Konzernjahresergebnis
Stand 31.12.2021/Stand 1.1.2022 34.383 0 84.002 84.002 118.385
Dividenden
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral
Übrige Veränderungen
Konzernjahresergebnis
Stand 31.12.2022 34.383 0 84.002 84.002 118.385
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Eigenkapitaldiff. aus Währungsumr. Konzernergebnisvortrag Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 -1.447 31.038 -34.523 263.503
Dividenden -11.538 0 -11.538
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr -34.523 34.523 0
Ausweisänderung nach Satzungsänderung bei Mutterunternehmen 0
Erwerb von Anteilen am Mutterunternehmen -78.360
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 0 -88 -88
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral 987 987
Übrige Veränderungen 191 191
Konzernjahresergebnis 18.284 18.284
Stand 31.12.2021/Stand 1.1.2022 -460 -14.920 18.284 192.979
Dividenden -12.939 0 -12.939
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr 18.284 -18.284 0
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral -616 -616
Übrige Veränderungen -594 -594
Konzernjahresergebnis 6.264 6.264
Stand 31.12.2022 -1.076 -10.169 6.264 185.094
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste
Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 95.856 0 -2.212 93.644
Dividenden -4.815 -4.815
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr -2.212 2.212 0
Ausweisänderung nach Satzungsänderung bei Mutterunternehmen 0
Erwerb von Anteilen am Mutterunternehmen
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -1.053 0 0 -1.053
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral -2 -2
Übrige Veränderungen 0 0
Konzernjahresergebnis 0 1.528 1.528
Stand 31.12.2021/Stand 1.1.2022 87.776 -2 1.528 89.302
Dividenden -4.582 -4.582
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr 1.528 -1.528 0
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral 0 0
Übrige Veränderungen 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 467 467
Stand 31.12.2022 84.722 -2 467 85.187
Konzerneigenkapital
Summe
TEUR
Stand 1.1.2021 357.147
Dividenden -16.353
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr 0
Ausweisänderung nach Satzungsänderung bei Mutterunternehmen 0
Erwerb von Anteilen am Mutterunternehmen -78.360
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -1.141
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral 985
Übrige Veränderungen 191
Konzernjahresergebnis 19.812
Stand 31.12.2021/Stand 1.1.2022 282.281
Dividenden -17.521
Umbuchung des verbleibenden Konzernjahresergebnisses Vorjahr 0
Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfolgsneutral -616
Übrige Veränderungen -594
Konzernjahresergebnis 6.731
Stand 31.12.2022 270.281

Systembedingte Rundungsdifferenzen wurden nicht bereinigt.

Konzernkapitalflussrechnung

2022 2021
TEUR TEUR
Jahresergebnis 6.731 19.812
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens (netto) +44.228 +51.574
Zunahme (+) / Abnahme (-) der langfristigen Rückstellungen +11.822 -3.774
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (nach Steuern) -8.137 -8.402
Ergebnis aus Beteiligungen -3.180 -3.314
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (netto) -842 -5.488
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Tochter- und assoziierten Unternehmen -9.556 -3.786
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang sonstiger Finanzanlagen 0 +399
Zinserträge -596 -394
Zinsaufwendungen +4.776 + 10.080
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -2.307 +783
Abnahme (-) / Zunahme (+) der kurzfristigen Rückstellungen -8.923 -2.604
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -774 +2.314
Ertragsteueraufwand (+) / -ertrag (-) +6.469 +13.343
Ertragsteuerzahlungen (-) -17.161 -12.012
Sonstige Veränderungen -488 +238
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit +22.062 +58.769
Investitionen in das Anlagevermögen
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände -8.632 -14.921
Finanzanlagen -32.594 -2.183
Auszahlungen aus Akquisitionstätigkeit (einschließlich dem Erwerb von Geschäftsbetrieben im Rahmen von Asset Deals) abzüglich erworbener Barmittel -9.158 -1.142
Investitionen in Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 -28.500
Einzahlungen aus
dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen +1.851 +6.310
dem Abgang von Finanzanlagen +1.005 +13.882
dem Verkauf von Anteilen an verbundenen und assoziierten Unternehmen abzüglich abgegebener Barmittel +10.852 +5.936
Einzahlungen aus Rückzahlung von Wertpapieren des Umlaufvermögens +20.000 0
Erhaltene Zinsen +514 +215
Erhaltene Dividenden aus assoziierten Unternehmen und Beteiligungen +7.099 +5.902
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -9.063 -14.501
Tilgung von Bankdarlehen (netto) -11.667 -11.734
Gezahlte Zinsen -437 -806
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -12.939 -11.538
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -4.582 -4.815
Erwerb von Anteilen des Mutterunternehmens 0 -78.360
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -29.625 -107.253
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -16.626 -62.985
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 73.100 136.085
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 56.474 73.100

Handelsregistereintrag: Amtsgericht Düsseldorf HRB 31858

I. Vorbemerkungen

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Rheinische Post Mediengruppe GmbH (RPM) stellt zum 31. Dezember 2022 als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wird dem Bundesanzeiger übermittelt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben der RPM 71 inländische und 5 ausländische Gesellschaften einbezogen. Bezüglich der Einzelheiten zum Konsolidierungskreis wird auf die beigefügte Anlage zum Anhang verwiesen.

Alle wesentlichen Unternehmen, die von der RPM beherrscht sind, werden voll, Gemeinschaftsunternehmen grundsätzlich anteilsmäßig anhand der Stimmrechtsquote in den Konzernabschluss einbezogen. Wesentliche Beteiligungen werden nach der Equity-Methode bewertet, wenn ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird; dies ist grundsätzlich bei einem Stimmrechtsanteil zwischen 20% und 50% der Fall. Alle übrigen Unternehmen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Bei den 12 nicht einbezogenen Tochterunternehmen handelt es sich um Komplementär-Gesellschaften in der Rechtsform der GmbH und um inaktive Gesellschaften, deren Jahresergebnisse insgesamt unter 1% des Konzernjahresergebnisses liegen und somit von untergeordneter Bedeutung sind.

Der Buchwert aller im Folgenden aufgelisteten, nicht wesentlichen assoziierten Unternehmen beträgt insgesamt weniger als 1% des Buchwertes der Anteile an assoziierten Unternehmen im Konzern:

LocalPerformance GmbH, München

System-Vertrieb-Region-Siebengebirge GmbH, Bad Honnef

MedienLogistik Bonn/Rhein-Sieg GmbH, Bonn

Gesellschaften, deren Anteile im Laufe des Geschäftsjahres erworben wurden, sind ab dem Erwerbsdatum einbezogen. Bei Veräußerungen von Anteilen erfolgt die Entkonsolidierung zu dem Zeitpunkt, in dem der Konzern die Beherrschung oder den maßgeblichen Einfluss abgegeben hat.

Stand 31.12.2022 Vorjahr
Inland Anzahl Ausland Anzahl Gesamt Anzahl Gesamt Anzahl
Vollkonsolidierte Unternehmen 57 5 62 62
Quotal einbezogene Gemeinschaftsunternehmen 6 - 6 6
Nach der Equity-Methode bilanzierte assoziierte Unternehmen 8 - 8 7
Summe 71 5 76 75

Die Entwicklung der Anzahl der konsolidierten Gesellschaften im Berichtsjahr stellt sich wie folgt dar:

Konsolidierte Unternehmen zu Beginn des Geschäftsjahres 75
+ Unternehmenserwerbe 2
+ Neu gegründete oder erstmals konsolidierte Unternehmen 2
- Verschmelzungen 2
- Liquidationen 1
Konsolidierte Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres 76

• Im Geschäftsjahr 2022 wurden alle Geschäftsanteile an der publish-industry Verlag GmbH in München sowie 49% der Anteile an der Digital-Agentur mindshape GmbH mit Sitz in Köln erworben. Beide Gesellschaften wurden erstmalig zum 1. Juli 2022 in den Konzernabschluss einbezogen.

• Darüber hinaus erfolgte im Geschäftsjahr die Erstkonsolidierung der neu gegründeten Gesellschaften RP Druck GmbH und RP Beteiligung Nr. 1 GmbH.

• Des Weiteren haben die beiden Verschmelzungen der Rheinische DruckMedien GmbH auf die Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH (1. September 2022) sowie die des assoziierten Unternehmens Medienhaus Aachen GmbH auf die 100%ige Tochtergesellschaft Aachener Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH (1. September 2022) stattgefunden. Letztere wurde anschließend in Medienhaus Aachen GmbH (neu) umfirmiert; nach dem Beitritt des Mehrheitsgesellschafters der untergegangenen Medienhaus Aachen GmbH (alt) in die Medienhaus Aachen GmbH (neu) werden die von der RPM gehaltenen Anteile an der Medienhaus Aachen GmbH (neu) nach der Equity-Methode (Beteiligungsquote 30%) konsolidiert.

• Schließlich erfolgte zum 31. Dezember 2022 die Liquidation und Entkonsolidierung der Niederrhein Verlag und Medienservice GmbH.

Zur Herstellung der Vergleichbarkeit in der Konzernbilanz sind in der nachfolgenden Tabelle die Beträge dargestellt, um die sich die Bilanzwerte zum 31. Dezember 2021 verändert hätten, wenn alle vorgenannten Akquisitionen und Desinvestitionen bereits zu diesem früheren Zeitpunkt stattgefunden hätten (Pro-Forma-Rechnung):

Bilanzpositionen EUR
Mio.
Aktiva:
Immaterielle Vermögensgegenstände 2,1
Sachanlagen -0,2
Finanzanlagen 5,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,3
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungen -0,1
Sonstige Vermögensgegenstände 0,2
Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,2
Liquide Mittel 0,8
Summe 9,7
Passiva (ohne Eigenkapital):
Steuerrückstellungen 0,1
Sonstige Rückstellungen 0,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,5
Sonstige Verbindlichkeiten 0,2
Summe 1.0

Zur Herstellung der Vergleichbarkeit in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden nachfolgend die Beträge dargestellt, die sich für das Geschäftsjahr 2021 ergeben hätten, wenn die Werte der akquirierten und der veräußerten Unternehmen über den gleichen Zeitraum und mit den gleichen Quoten wie im Jahr 2022 berücksichtigt worden wären (Pro-Forma-Rechnung). Die Vorjahreszahlen wurden um folgende Transaktionen bereinigt:

Entkonsolidierung der Anteile an DERTICKETSERVICE.DE GmbH & Co. KG und Bonnticket GmbH zum 31.12.2021

Erstkonsolidierung der publish-industry Verlag GmbH zum 1. Juli 2022

Erstkonsolidierung der mindshape GmbH zum 1. Juli 2022

Entkonsolidierung der zum 1. September 2022 durch Verschmelzung untergegangenen Medienhaus Aachen GmbH (alt) und Statuswechsel bei dem übernehmenden Rechtsträger Aachener Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH (Wechsel von der Vollkonsolidierung zur Equity-Konsolidierung)

Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung EUR Mio.
Umsatzerlöse 1,2
Sonstige betriebliche Erträge -3,6
Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,2
Löhne und Gehälter 1,0
Soziale Abgaben 0,1
Abschreibungen auf den Firmenwert 0,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,3
Erträge aus assoziierten Unternehmen 0,3
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,2
Jahresergebnis -4,8

III. Konsolidierungsmethoden

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften sowie die Vermögensgegenstände und Schulden bei den assoziierten Unternehmen werden einheitlich nach den unter V. beschriebenen, für das Mutterunternehmen geltenden Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, werden bei den wesentlichen Abweichungen Anpassungen im Rahmen der Handelsbilanz II vorgenommen.

Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen, die vor dem 1.1.2010 erworben wurden, mit den auf sie entfallenden und auf der Basis der Buchwerte ermittelten Eigenkapitalanteile zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet (Buchwertmethode). Die verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge aus Erst- und Folgekonsolidierung werden als Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung aktiviert und über 15 Jahre linear abgeschrieben, da der eigene Aufbau einer entsprechenden Organisationsstruktur sich frühestens in diesem Zeitraum amortisiert hätte.

Die Kapitalkonsolidierung bei den Erwerbsvorgängen ab dem 1.1.2010 wird nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Bei der Erstkonsolidierung dieser Erwerbe aufgedeckte Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben. Die Bemessung der Nutzungsdauer der aufgedeckten Firmenwerte erfolgt auf Grundlage der voraussichtlichen Dauer der Beherrschung, der Bestandsdauer der erworbenen Unternehmen, der Stabilität der inneren Ertragskraft (Marktstärke und Wettbewerbssituation) sowie der Erwartung hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Absatz- und Beschaffungsmärkte.

Die assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode konsolidiert. Hieraus vor dem 1.1.2010 resultierende aktive Unterschiedsbeträge werden über 15 Jahre linear abgeschrieben. Nach dem 1.1.2010 entstehende aktive Unterschiedsbeträge werden über einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben, da dieser Zeitraum der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entspricht. Das Ergebnis der assoziierten Unternehmen wird nach Kürzung um Ertragsteuern ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsätze, Erträge und Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert.

IV. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse bei Vermögensgegenständen nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder bei Schuldposten höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Aufwendungen und Erträge werden mit dem Durchschnittskurs der Periode und das Eigenkapital zum historischen Kurs umgerechnet. Die kumulierten Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital (Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung) ausgewiesen.

Die Wechselkurse der wesentlichen Währungen veränderten sich wie folgt:

Stichtagskurs Durchschnittskurs
Währung 2022 2021 2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1 Britisches Pfund (GBP) 1,1275 1,1901 1,1727 1,1633
1 US-Dollar (USD) 0,9376 0,8829 0,9497 0,8455
1 Singapur-Dollar (SGP) 0,6993 0,6545 0,6891 0,6293
100 Rumänische Leu (RON) 20,204 20,206 20,279 20,319

V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene sowie selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Hierbei werden Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrunde gelegt. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten einschließlich direkt zuordenbarer Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Seit dem Geschäftsjahr 2011 werden Zugänge zum Sachanlagevermögen ausschließlich unter Anwendung der linearen Methode abgeschrieben; im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände mit einem Einzelwert bis einschließlich EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgesetzt.

Folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern werden dabei zugrunde gelegt:

Jahre
Grundstücke und Gebäude 25-50
Technische Anlagen und Maschinen 3-20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 30

Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft eingestuft wird. Für Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie Anteile und Ausleihungen an assoziierte Unternehmen wird von einer dauerhaften Wertminderung ausgegangen, wenn entsprechende Impairment-Tests basierend auf der Ertragsplanung dieser Gesellschaften die aktuellen Buchwerte unterschreiten. Die im Finanzanlagevermögen gehaltenen Anteile am RPM-Fonds (Wertpapiere des Anlagevermögens) gelten dann als dauerhaft in ihrem Wert gemindert, sofern im Rahmen der Bestandsanalyse des Fonds sachgerechte Indikatoren (Aufgreifkriterien) für eine dauernde Wertminderung gegeben sind. Derartige Indikatoren richten sich nach den im Fonds gehaltenen Vermögensgegenständen, berücksichtigen hierbei die Zusammensetzung und das Risikoprofil des Fonds und umfassen grundsätzlich die Dauer eines niedrigeren Börsenkurses (öffentlich gehandelte Aktien) bzw. Bonitätsveränderungen (verzinsliche Schuldtitel).

Das Vorratsvermögen ist grundsätzlich mit Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellkosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert. Langfristige unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die erkennbaren Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Zusätzlich wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Aktive und passive latente Steuern werden gemäß DRS 18 grundsätzlich für sämtliche temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen von Aktiva und Passiva in Handels- und Steuerbilanz, auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge und auf steuerliche Verlustvorträge berechnet. Verlustvorträge sind in die Steuerabgrenzung nur insoweit einbezogen worden, als in den nächsten Jahren ein zu ihrer Nutzung ausreichendes steuerpflichtiges Einkommen zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert jeweils nach dem Rechnungsabgrenzungsposten gesondert ausgewiesen. Für die Berechnung der latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die nach derzeitiger Rechtslage künftig gelten werden, wenn sich die temporären Differenzen wahrscheinlich wieder ausgleichen werden bzw. die steuerlichen Verlustvorträge genutzt werden können. Im Inland wurde ein Gesamt-Steuersatz zwischen 31% und 33% für die Berechnung der latenten Steuern zugrunde gelegt. Für latente Steuern in England kam ein Steuersatz von 20% und in den USA von 21% zur Anwendung. Latente Steuern bei dem erstmaligen Ansatz von Firmenwerten werden nicht gebildet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Geschäftsführern und Herausgebern (Anwartschaften und laufende Renten) sowie Versorgungszusagen der Unterstützungseinrichtung. Die Rückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener pauschaler Zinssatz von 1,78% (Vorjahr: 1,9%), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, zugrunde gelegt. Bei der Bewertung wird die Anpassung des § 253 Abs. 6 HGB berücksichtigt, wonach der Zeitraum für den Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben auf zehn Geschäftsjahre ausgedehnt wird. Der sich daraus ergebende Differenzbetrag in Höhe von TEUR 6.770 (Vorjahr: TEUR 9.173) ist ausschüttungsgesperrt. Es wurden erwartete Gehaltssteigerungen mit Raten zwischen 2% und 3% (Vorjahr: zwischen 2% und 3%) und erwartete Rentensteigerungen mit Raten zwischen 1% und 2% (Vorjahr: zwischen 1% und 2%) sowie erwartete Lebenshaltungskostensteigerungen mit 2% (Vorjahr: 1,3%) berücksichtigt. Aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen resultierende Zinsaufwendungen werden einschließlich der Effekte aus der Änderung des zugrundeliegenden Zinssatzes für die Abzinsung unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

In den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Einzelrisiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten laufzeitäquivalenten Zinssatz abgezinst. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellung erfolgte gemäß der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer zur Rechnungslegung "Handelsrechtliche Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen" (IDW RS HFA 3 n.F.). Den Berechnungen sind die Heubeck-Richttafeln 2018 G mit einem pauschalen Rechnungszins von 0,40% (Vorjahr: 0,34%) sowie einem Einkommenstrend von 2% zugrunde gelegt. Wertpapiere, die ausschließlich der Sicherung der aus Vereinbarungen zur Altersteilzeit entstandenen Wertguthaben gemäß § 8a Altersteilzeitgesetz dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger durch Verpfändung an die jeweiligen Mitarbeiter entzogen sind, wurden zum beizulegenden Zeitwert als Deckungsvermögen (TEUR 172; Vorjahr: TEUR 251) mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung (TEUR 62; Vorjahr: TEUR 145) verrechnet. Als beizulegender Zeitwert wurden die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens zugrunde gelegt.

Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

VI. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Jahre 2022 sind in der beigefügten Anlage zum Anhang ersichtlich.

Im Geschäftsjahr sind, wie im Vorjahr, keine Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte haben sich im Berichtsjahr durch die erstmalige Einbeziehung eines erworbenen Tochterunternehmens um TEUR 2.293 erhöht. Alle neu entstandenen Firmenwerte werden linear über eine Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Anteile an assoziierten Unternehmen

Der unter Anteilen an assoziierten Unternehmen ausgewiesene Wert von TEUR 35.550 enthält Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 5.461.

Wertpapiere

Bei den ausgewiesenen Wertpapieren handelt es sich um Anteile an einem Spezialfonds.

Spezialfonds 31.12.2022 Buchwert 31.12.2022 Marktwert Diff. Buchwert zum Marktwert Ausschüttung im GJ
TEUR TEUR TEUR TEUR
RPM Fonds Nr. 1 110.000 99.843 -10.157 -
Insgesamt 110.000 99.843 -10.157 -

Zweck der Anlage in dem Spezialfonds ist die Erzielung einer überdurchschnittlichen Performance, insbesondere mit Aktien und Rentenanlagen, bei gleichzeitiger Risikostreuung. Am Bilanzstichtag lag der Marktwert des RPM Fonds unterhalb der entsprechenden Anschaffungskosten. Unter Anwendung der für die Anteile an diesem Fonds zugrundeliegenden Bewertungsmethoden ergeben sich am Bilanzstichtag keine Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung; eine Abwertung auf den niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag ist daher unterblieben.

Sonstige Ausleihungen

In den sonstigen Ausleihungen ist das einem Gesellschafter gewährte Darlehen mit einem Restbetrag von TEUR 722 (Vorjahr: TEUR 963) enthalten.

2. Vorräte

2022 2021
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.024 5.910
Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 23 60
Fertige Erzeugnisse und Waren 45 47
Geleistete Anzahlungen 7 -
Insgesamt 10.099 6.017

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2022 2021
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.335 31.630
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17 -
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.061 1.628
- davon aus Lieferungen und Leistungen 768 600
- davon Sonstige 293 1.028
- davon mit einer Restlaufzeit länger einem Jahr - -
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 363 461
- davon aus Lieferungen und Leistungen 9 98
- davon Sonstige 354 363
- davon mit einer Restlaufzeit länger einem Jahr - -
Sonstige Vermögensgegenstände 12.519 21.076
- davon mit einer Restlaufzeit länger einem Jahr - 8.500
Insgesamt 43.294 54.795

4. Aktive latente Steuern

Die Zusammensetzung und Entwicklung der aktiven latenten Steuern lassen sich wie folgt darstellen:

Stand 1.1.2022 Währungskursdiff. Veränder. erfolgsn.
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensg. 334 - -
Finanzanlagen - - -
Ford. und sonst. Vermögensgegenstände 1 - -
Pensionsrückstellungen 9.784 - -
Sonstige Rückstellungen 10.158 - -
Verbindlichkeiten 388 - -
Steuerliche Verlustvorträge 275 - -
Sonstige 681 - -
Insgesamt 21.621 - -
Veränder. erfolgsw. Konsolid.kreisänd. Stand 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensg. -65 - 269
Finanzanlagen - - -
Ford. und sonst. Vermögensgegenstände -1 - -
Pensionsrückstellungen 1.823 - 11.607
Sonstige Rückstellungen 1.997 - 12.155
Verbindlichkeiten - - 388
Steuerliche Verlustvorträge -275 - -
Sonstige -4 - 677
Insgesamt 3.475 - 25.096

5. Konzerneigenkapital

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Konzerneigenkapitals und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 sind im Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlich.

Die Kapitalrücklage des Mutterunternehmens wurde nach den Vorschriften des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB gebildet.

Der Bilanzgewinn im Jahresabschluss des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 31.648 steht zur Ausschüttung zur Verfügung.

6. Rückstellungen

2022 2021
TEUR TEUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 139.895 123.852
Steuerrückstellungen 11.266 16.170
Sonstige Rückstellungen 38.093 46.948
Insgesamt 189.254 186.970

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde unter Anwendung des Passivprimats ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs.1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Differenzbetrag bis spätestens 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 der Rückstellungen zugeführt. Der noch zuzuführende Betrag beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 112).

7. Verbindlichkeiten

2022
Restlaufzeit
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.644 - - 7.644
(Vorjahr) (11.743) (7.125) - (18.868)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.967 - - 14.967
(Vorjahr) (13.248) - - (13.248)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 750 - - 750
(Vorjahr) (720) - - (720)
- davon aus Lieferungen und Leistungen 723 - - 723
(Vorjahr) (694) - - (694)
- davon Sonstige 27 - - 27
(Vorjahr) (26) - - (26)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.428 - - 2.428
(Vorjahr) (2.614) - - (2.614)
- davon aus Lieferungen und Leistungen 2.217 - - 2.217
(Vorjahr) (2.181) - - (2.181)
- davon Sonstige 212 - - 212
(Vorjahr) (433) - - (433)
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 312 - - 312
(Vorjahr) (180) - - (180)
Sonstige Verbindlichkeiten 18.891 1.306 - 20.197
(Vorjahr) (20.738) (1.689) - (22.428)
- davon aus Steuern 4.157 - - 4.157
(Vorjahr) (6.340) - - (6.340)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.269 1.306 - 2.575
(Vorjahr) (838) (1.689) - (2.527)
Insgesamt 44.992 1.306 - 46.299
(Vorjahr) (49.243) (8.814) - (58.058)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 7.644 durch Grundschuldeintragungen auf Grundstücke und Gebäude abgesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 5.573 (Vorjahr: TEUR 5.573) sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Zur Absicherung von Zinsänderungen aus variabel verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.000 wurde ein Zinsswap mit einem Nominalvolumen in gleicher Höhe abgeschlossen. Für bilanzielle Zwecke wurden entsprechende Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet. Dabei wurde die sogenannte Einfrierungsmethode zugrunde gelegt. Sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als auch das Zinssicherungsgeschäft haben eine Laufzeit bis 2023. Als Methode der Ermittlung der Wirksamkeit gemäß § 314 Nr. 15 HGB kommt die Critical-Term-Match-Methode zur Anwendung. Es wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden.

8. Passive latente Steuern

Die Zusammensetzung und Entwicklung der passiven latenten Steuern lassen sich wie folgt darstellen:

Stand 1.1.2022 Währungskursdiff. Sonstiges erfolgsw.
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensg. 10.736 - -
Sachanlagen 12.238 - -
Insgesamt 22.974 - -
Veränder. erfolgsw. Konsolid.-kreisänd. Stand 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensg. -3.173 - 7.563
Sachanlagen 685 - 12.923
Insgesamt -2.488 - 20.487

VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

2022 2021
TEUR TEUR
Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern:
Geschäftsfeld Tageszeitungen NRW 190.022 192.081
Geschäftsfeld Anzeigenblattverlage NRW 28.373 27.886
Geschäftsfeld Radio 8.270 8.615
Geschäftsfeld Digital 12.505 11.494
Geschäftsfeld Fachmedien 43.030 35.046
Geschäftsfeld Immobilien 16.730 14.560
Geschäftsfeld Services und Dienstleistungen 165.832 154.308
Geschäftsfeld Saarbrücker Zeitungsgruppe 131.644 132.312
Holding 4.824 4.802
Umsätze zwischen Geschäftsfeldern -109.171 -101.055
Konzern-Umsatzerlöse 492.059 480.049
Umsatzerlöse nach Regionen:
Inland 465.994 455.622
Übrige EU-Länder 3.941 5.957
Drittländer 22.124 18.470
Konzern-Umsatzerlöse 492.059 480.049

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 272 (Vorjahr: TEUR 6).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insgesamt periodenfremde/außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 18.982 (Vorjahr: TEUR 16.331) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus nachträglichen Kaufpreiszahlungen für die in 2013 erfolgte Veräußerung eines tschechischen Tochterunternehmens (TEUR 9.290) sowie für den Ende 2020 erfolgten Verkauf des im Bereich Sprache/Dokumentenmanagement tätigen Teilkonzerns Amplexor (TEUR 1.023). Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 7.076) enthalten.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 32.253 (Vorjahr: TEUR 19.649) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 105.246 (Vorjahr: TEUR 92.193).

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern in Höhe von TEUR 198.084 (Vorjahr: TEUR 193.794) sowie sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 55.254 (Vorjahr: TEUR 38.925). Davon entfallen auf Aufwendungen für Altersversorgung TEUR 18.978 (Vorjahr: TEUR 2.895).

Im Personalaufwand sind periodenfremde/außergewöhnliche Aufwendungen aus Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 1.953 (Vorjahr: TEUR 2.842) sowie zusätzliche Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 16.150 zur Abbildung der aktuell höheren Inflationsrate enthalten.

5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Im Geschäftsjahr 2022 sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen angefallen (Vorjahr: TEUR 6.592).

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 71).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wesentliche periodenfremde/außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.426 (Vorjahr: TEUR 4.416), Verluste aus Forderungsausfällen in Höhe von TEUR 598 und Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 356 enthalten. Die periodenfremden/außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten in Zusammenhang mit der Veräußerung von verbundenen Unternehmen in Vorjahren (TEUR 2.272).

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus Abzinsungseffekten in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 118) enthalten.

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungseffekten in Höhe von TEUR 2.712 (Vorjahr: TEUR 4.395) enthalten.

9. Latente Steuern

Der latente Steuerertrag (netto) von TEUR 5.964 (Vorjahr TEUR 2.434) ist komplett im Inland entstanden.

VIII. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag lagen, wie im Vorjahr, keine Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen vor.

Des Weiteren bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Strom- und Gaskontrakten (Vorjahr: TEUR 1.876). Aus Miet-, Wartungs-, Lizenz- und Leasingverträgen ergaben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 12.473 (Vorjahr: TEUR 24.255). Außerdem bestanden sonstige langfristige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.042 (Vorjahr: TEUR 2.061).

Zudem ergaben sich sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.287 (Vorjahr: TEUR 5.082) aus der Unterdeckung von Unterstützungskassen.

Die finanziellen Auswirkungen bewegen sich im üblichen Rahmen und ergeben für den Konzern keine bestandsgefährdenden Risiken.

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB durchschnittlich 11.323 (Vorjahr: 11.923) Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfallen auf Unternehmen, die gemäß § 310 HGB nur anteilsmäßig einbezogen wurden, 710 (Vorjahr: 775) Mitarbeiter. Aufgrund des erstmaligen Ausweises der Zusteller von Tageszeitungen und Anzeigenblättern unter der Anzahl der Mitarbeiter ergeben sich Abweichungen in entsprechender Höhe zu den im Vorjahr berichteten Zahlen. Die genauen Zahlen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Auszubildende wurden in diesen Werten nicht berücksichtigt.

Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter nach Geschäftsfeldern, zuzüglich der Anzahl der Zusteller:

2022 Anzahl 2021 Anzahl
Tageszeitungen NRW 651 642
Anzeigenblattverlage NRW 119 131
Radio 24 26
Digital 81 72
Fachmedien 288 268
Immobilien 22 21
Services und Dienstleistungen 713 743
Saarbrücker Zeitungsgruppe 1.058 1.089
Holding 34 36
Summe nach Geschäftsfeldern 2.990 3.028
Zusteller 8.333 8.895
Insgesamt 11.323 11.923

Von den Zustellern entfallen 627 (Vorjahr: 685) Mitarbeiter auf Unternehmen, die nur anteilmäßig einbezogen werden. Insgesamt verteilt sich die Zahl der Mitarbeiter (ohne Zusteller) auf 471 (Vorjahr: 559) gewerbliche Mitarbeiter und 2.519 (Vorjahr: 2.469) kaufmännische Mitarbeiter.

3. Gesellschaftsorgane

Bezüglich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführungsorgane und des Aufsichtsrats wurde die in § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB genannte Schutzklausel angewendet.

4. Erläuterung zur Kapitalflussrechnung

Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Liquidität (Finanzmittelfonds) umfasst Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Von der ausgewiesenen Liquidität entfallen TEUR 2.385 (Vorjahr: TEUR 3.583) auf Unternehmen, die anteilmäßig einbezogen werden.

5. Dienstleistungen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Das von dem Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, aufgeschlüsselt nach Dienstleistungen, stellt sich wie folgt dar:

2022 2021
TEUR TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 459 627
Andere Bestätigungsleistungen 44 0
Steuerberatungsleistungen 79 85
Sonstige Leistungen 57 53
Gesamthonorar 639 765

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage des Konzerns beeinflussen könnten, sind im Geschäftsjahr 2023 bisher nicht eingetreten.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn der Rheinische Post Mediengruppe GmbH, neben der bereits im Januar 2023 erfolgten Vorabausschüttung von TEUR 5.573, eine weitere Dividende in Höhe von TEUR 8.184 an die Gesellschafter auszuschütten.

8. Anteilsbesitzliste

Bezüglich der nach § 313 Abs. 2 HGB geforderten Angaben wird auf die beigefügte Anlage zum Anhang verwiesen.

9. Sonstiges

Im Berichtsjahr erfolgten Pensionszahlungen an ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene in Höhe von TEUR 809. Die für diesen Personenkreis gebildeten Pensionsrückstellungen betragen am Bilanzstichtag TEUR 20.154.

 

Düsseldorf, den 8. März 2023

Johannes Werle

Hans Peter Bork

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS (*)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2022 Währungskursdifferenzen Veränderung Konsolidierungskreis
Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 213.975 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 139.941.303 -436.209 17.917 398.237
3. Geschäfts- oder Firmenwert 30.538.368 -1.081.203 0 12.782
4. Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 267.208.875 -359.089 2.293.383 18.664.542
437.902.521 -1.876.500 2.311.300 19.075.561
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 330.954.878 6.942
2. Technische Anlagen und Maschinen 159.761.636 -3 0 1.201.601
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.168.527 -79.735 56.857 11.118
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 883.936 0
521.768.978 -79.738 63.799 1.212.720
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 931.655 0
2. Beteiligungen 28.991.127 39.890 12.271
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.029.552 0
4. Anteile an assoziierten Unternehmen 40.485.278 5.901.809
5. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 347.689 0
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 80.013.443 0
7. Sonstige Ausleihungen 1.193.137 0 0 0
166.991.881 5.941.699 12.271
Summe Anlagevermögen 1.126.663.380 -1.956.239 8.316.798 20.300.552
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen/ Stand 31.12.2022
Zugänge Abgänge Umgruppierungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 213.975
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.028.983 434.909 503.269 141.222.117
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 526.586 28.917.796
4. Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 0 0 250.478.627
2.028.983 961.495 503.269 420.832.515
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 987.717 1.257.684 78.295 330.770.147
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.582.178 619.511 46.650 159.569.349
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.592.134 982.819 31.743.846
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.440.970 6.116 -628.213 1.690.577
6.603.000 2.866.131 -503.269 523.773.919
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 931.655
2. Beteiligungen 2.535.531 591.154 30.963.123
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 100.000 14.929.552
4. Anteile an assoziierten Unternehmen 10.823.305 7.694.167 49.516.225
5. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 0 347.689
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 29.999.910 0 110.013.352
7. Sonstige Ausleihungen 60.400 314.234 0 939.303
43.419.146 8.699.555 207.640.900
Summe Anlagevermögen 52.051.128 12.527.181 0 1.152.247.334
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2022 Währungskursdifferenzen Zuschreibung Veränderung Konsolidierungskreis
Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 213.975 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100.029.287 -421.285 0 398.237
3. Geschäfts- oder Firmenwert 22.910.244 -807.971 0 12.782
4. Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 206.887.592 -242.782 0 18.664.542
330.041.097 -1.472.037 0 19.075.561
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 218.562.382 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 136.837.698 -41 0 948.554
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.865.614 -66.270 0 11.118
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
376.265.694 -66.311 0 959.673
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 670.002 0
2. Beteiligungen 10.664.631 29.301 0
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.308.486 0 0
4. Anteile an assoziierten Unternehmen 14.425.282 0 0
5. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 158.488 0 0
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.526 0 0
7. Sonstige Ausleihungen 109.750 0 0 0 0
40.350.163 29.301
Summe Anlagevermögen 746.656.954 -1.538.348 29.301 0 20.035.234
Kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen/ Stand 31.12.2022
Zugänge Abgänge Umgruppierungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 213.975
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.928.706 377.201 110.761.270
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.082.097 521.765 24.649.822
4. Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 14.932.354 0 202.912.621
29.943.157 898.967 338.537.688
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.129.363 453.987 223.237.758
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.044.392 619.511 140.313.983
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.006.011 846.596 22.947.640
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
13.179.766 1.920.095 386.499.382
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 670.002
2. Beteiligungen 181.863 0 10.817.193
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 14.308.486
4. Anteile an assoziierten Unternehmen 951.700 1.410.558 13.966.424
5. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 0 158.488
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 13.526
7. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 109.750
1.133.564 1.410.558 40.043.867
Summe Anlagevermögen 44.256.487 4.229.620 0 765.080.937
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.460.846 39.912.017
3. Geschäfts- oder Firmenwert 4.267.974 7.628.124
4. Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 47.566.006 60.321.283
82.294.827 107.861.424
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 107.532.389 112.392.495
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.255.366 22.923.939
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.796.206 9.302.913
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.690.577 883.936
137.274.537 145.503.283
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 261.653 261.653
2. Beteiligungen 20.145.931 18.326.497
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 621.066 721.066
4. Anteile an assoziierten Unternehmen 35.549.801 26.059.997
5. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 189.201 189.201
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 109.999.827 79.999.918
7. Sonstige Ausleihungen 829.553 1.083.387
167.597.032 126.641.721
Summe Anlagevermögen 387.166.395 380.006.427

(*) Systembedingte Rundungsdifferenzen wurden nicht bereinigt.

Übersicht Anteilsbesitzliste gemäß § 313 Abs. 2 HGB

Nr. Anteil in % Gehalten über Nr.
Verbundene Unternehmen
Deutschland
1 ABV Anzeigenblatt-Vertriebsgesellschaft mbH, Saarbrücken 100,00 49
2 BS Saar-Mosel GmbH, Saarbrücken 100,00 42
3 circ IT GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 29,47
4 Digital Dialog GmbH, Düsseldorf 100,00 35
5 DVV Media GmbH, Hamburg 100,00 7
6 DVV Media Middle East GmbH i.L., Hamburg 90,00 7,34
7 DVV Media Group GmbH, Hamburg 100,00 34
8 GA Content GmbH, Bonn 100,00 10
9 GA Medien GmbH, Bonn 100,00 10
10 General-Anzeiger Bonn GmbH, Bonn 100,00 34
11 Kurier-Verlag GmbH, Neuss 100,00 36
12 Lokalfunk Düsseldorf Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Düsseldorf 69,00 25
13 Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Düsseldorf 75,00 12
14 Lokalfunk Kreis Kleve Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Kleve 100,00 25
15 Lokalradio Kreis Kleve Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Kleve 75,00 14
16 Lokalfunk Mönchengladbach Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co.KG, Mönchengladbach 86,00 25
17 Lokalfunk Wuppertal GmbH & Co. KG, Wuppertal 75,00 25
18 Lokalfunk Kreis Neuss GmbH & Co. KG, Neuss 92,00 25
19 Lokalradio Mönchengladbach Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Mönchengladbach 75,00 16
20 Lokalradio Kreis Neuss GmbH & Co. KG, Neuss 75,00 18
21 Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen 100,00 3
22 MELO Medienlogistik Düsseldorf GmbH, Düsseldorf 100,00 35
23 MELO Medienlogistik Rheinland GmbH, Wuppertal 100,00 35
24 Panorama Vertriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 35
25 PFD Pressefunk GmbH, Düsseldorf 100,00 34
26 Pre-Press-Services GmbH, Düsseldorf 100,00 36
27 ProServ GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 34,47,56
28 publish-industry Verlag GmbH, München 100,00 7
29 RB Presse-Data GmbH, Düsseldorf 100,00 34,36
30 Rheingrund Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 36
31 Rheingrund Immobilien GmbH & Co. Objekt Oberstdorf KG, Düsseldorf 100,00 36
32 Rheinisch-Bergische Anzeigenblatt Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 34
33 Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Düsseldorf 100,00 36
34 Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf - -
35 RP Logistik GmbH, Düsseldorf 100,00 34
36 Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 34
37 RP AdLog GmbH, Düsseldorf 100,00 34
38 RP Beteiligung Nr. 1 GmbH, Düsseldorf 100,00 34
39 RP Catering GmbH, Düsseldorf 100,00 34
40 RP Druck GmbH, Düsseldorf 100,00 33
41 RP Immobilien GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 34
42 RPV Logistik GmbH, Saarbrücken 100,00 47
43 RTV Regio TeleVerkaufs GmbH, Saarbrücken 100,00 47
44 Rundschau Verlagsgesellschaft mbH, Wuppertal 100,00 32
45 Saarbrücker Media Verkaufsgesellschaft mbH, Saarbrücken 100,00 47
46 N49 - Agentur für Konzept und Performance GmbH, Saarbrücken 100,00 47
47 Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH, Saarbrücken 56,07 34
48 Schadow Arkaden Betriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 34
49 Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, Saarbrücken 100,00 47
50 Rheinische Post Medien GmbH, Düsseldorf 100,00 36
51 RP Digital GmbH, Düsseldorf 100,00 34
52 Trierische Media Verkaufsgesellschaft mbH, Trier 100,00 56
53 DHVS-Druckhaus- und Verlagsservice GmbH, Trier 100,00 56
54 TV-Logistik GmbH, Trier 100,00 56
55 Typoserv Gesellschaft für Satz und Druck mbH, Saarbrücken 100,00 49
56 Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier 100,00 47
57 Werbe Vertrieb Saar GmbH, Saarbrücken 100,00 49
58 ZG Saar GmbH, Saarbrücken 100,00 42
England
59 DVV Media HR Group Ltd., London 100,00 60
60 DVV Media International Ltd., London 100,00 7
Rumänien
61 S4P SERVICES FOR PUBLISHER SRL, Sibiu 99,99 49
Singapur
62 DVV Media International Pte Ltd., Singapur 100,00 60
USA
63 DVV Media International LLC, Dover 100,00 60
Verbundene Unternehmen
nicht einbezogene Unternehmen
64 circ IT Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf 100,00 29,47
65 Lokalfunk Düsseldorf Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 12
66 Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 13
67 Lokalradio Ennepe-Ruhr Beteiligungsgesellschaft mbH, Wuppertal 100,00 25
68 Lokalfunk Mönchengladbach Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH, Mönchengladbach 100,00 16
69 Lokalradio Mönchengladbach Betriebs-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Mönchengladbach 100,00 19
70 Lokalfunk Kreis Kleve Presse-Beteiligungs-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Kleve 100,00 14
71 Lokalradio Kreis Kleve Betriebs-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Kleve 100,00 15
72 Lokalfunk Kreis Neuss Verwaltungs-GmbH, Neuss 100,00 18
73 Lokalradio Kreis Neuss Verwaltungs-GmbH, Neuss 100,00 20
74 Lokalfunk Wuppertal Beteiligungsgesellschaft mbH, Wuppertal 100,00 17
75 ProServ Verwaltungs GmbH, Düsseldorf 100,00 34,47,56
Gemeinschaftsunternehmen
Deutschland
76 City Anzeigenblatt GmbH, Düsseldorf 65,00 80
77 City Anzeigenblatt Krefeld GmbH, Krefeld 65,00 80
78 MELO Medienlogistik Niederrhein GmbH, Sonsbeck 50,00 35
79 Panorama GbR, Düsseldorf 65,00 32
80 Panorama Anzeigenblatt GmbH, Düsseldorf 65,00 32
81 Report Anzeigenblatt GmbH, Mönchengladbach 65,00 80
Assoziierte Unternehmen
Deutschland
82 107,8 Antenne AC Rundfunkbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Würselen 34,00 25
83 Bonner Anzeigenblatt GmbH & Co. KG, Bonn 33,33 10
84 Lokalfunk Mettmann Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Mettmann 48,00 25
85 markt.gruppe Holding GmbH & Co. KG, München 50,00 27
86 Pressefunk Krefeld-Viersen GmbH & Co. KG, Krefeld 43,00 25
87 Medienhaus Aachen GmbH, Aachen 30,00 34
88 markt.de GmbH & Co. KG, München 47,50 85
89 mindshape GmbH, Köln 49,00 51
90 Regio-Jobanzeiger GmbH & Co. KG, München 36,50 93
91 RBR Rundfunkbeteiligungsges. Bonn/Rhein-Sieg mbH & Co. KG, Bonn 50,00 10
92 stellenanzeigen.de GmbH & Co. KG, München 36,50 93
93 Tenhil GmbH & Co. KG, München 73,00 85
94 VRS Media GmbH & Co. KG, Bremen 16,30 85
95 Yourfirm GmbH & Co. KG, München 36,50 93
Tschechien
96 AD4Net s.r.o., Sokolov 36,50 93
Schweiz
97 Jacando AG, Basel 33,50 93
nicht einbezogene Unternehmen
98 LocalPerformance GmbH, München 25,04 27
99 Lokalfunk Mettmann Presse-Beteiligungsgesellschaft GmbH, Mettmann 100,00 84
100 markt.de Verwaltungs-GmbH, München 47,50 88
101 markt.gruppe Holding Verwaltungs-GmbH, München 50,00 85
102 Pressefunk Krefeld-Viersen Beteiligungsgesellschaft mbH, Krefeld 100,00 86
103 Regio-Jobanzeiger Verwaltungs-GmbH, München 36,50 90
104 stellenanzeigen.de Verwaltungs-GmbH, München 36,50 92
105 Tenhil Verwaltungs GmbH, München 100,00 93
106 VRS Media Beteiligungs-GmbH, Bremen 16,30 94
107 System-Vertrieb-Region-Siebengebirge GmbH, Bad Honnef 49,60 10
108 Medien Logistik Bonn/ Rhein-Sieg GmbH, Bonn 49,60 10
109 Yourfirm Verwaltungs-GmbH, München 100,00 95
Beteiligungen
110 107,8 Antenne AC Rundfunkverwaltungsgesellschaft mbH, Würselen 100,00 82
111 ACN Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 27,00 36
112 ACN Anzeigen-Cooperation Nordrhein oHG, Düsseldorf 43,00 36,10
113 Antenne Thüringen GmbH & Co. KG, Weimar 10,00 25
114 b-to-v Internet & Mobile Technologies SCS, Sicar, Luxemburg 6,78 34
115 Capnamic United Venture Fund I GmbH & Co. KG, Köln 12,82 34
116 Capnamic United Venture Fund II GmbH & Co. KG, Köln 4,35 34
117 Capnamic United Venture Fund III GmbH & Co. KG, Köln 3,95 34
118 Citylauf GmbH, Korschenbroich 24,51 36
119 DAM Deutsche Anzeigenblatt Marketing GmbH & Co. KG, Monschau 7,69 80
120 dpa Deutsche Presse Agentur GmbH, Hamburg 2,93 36,47,56,10
121 DVS Druck-und Verlagshaus-Service GmbH, Meckenheim 33,30 10
122 GIRARDET Verlag KG, Düsseldorf 6,67 36
123 Girardet Verlag Verwaltungs GmbH, Düsseldorf 6,63 36
124 Heimatanzeiger Anzeigenblatt GmbH, Remscheid 24,80 32
125 HSG Hörfunk Service GmbH, Köln 12,00 10
126 Liberated Syndication Inc., Pittsburgh 4,25 34
127 La Famiglia Fonds III GmbH & Co. KG, Berlin 4,01 34
128 Lokalfunk Remscheid-Solingen Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Solingen 14,00 25
129 Lokalfunk Krefeld-Viersen GmbH & Co. KG, Krefeld 85,50 86
130 Lokalradio Mettmann Betriebsgesellschaft mbH, Mettmann 100,00 131
131 Lokalradio Mettmann Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Mettmann 75,00 84
132 LZSB Lokalzeitungen Service GmbH, Berlin 2,95 36,10
133 neoteq ventures Rheinland One GmbH & Co. KG, Köln 2,56 34
134 OMS-Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Düsseldorf 10,52 51,27,10
135 PEMAG Pferdesport Service und Marketing AG, Wuppertal 5,00 33
136 Lokalfunk Krefeld-Viersen Beteiligungsgesellschaft mbH, Krefeld 100,00 129
137 Pressefunk NRW GmbH & Co. KG, Düsseldorf 11,34 25,10
138 Prisma Verlag GmbH & Co. KG, Düsseldorf 9,05 36,47,56,10
139 Radio rur GmbH & Co. KG, Düren 37,55 25,10
140 regioMedien AG, Eupen, Belgien 10,00 25
141 Remscheider Medienhaus GmbH & Co. KG, Remscheid 20,00 36
142 Rheinische Presse Rundfunk GmbH & Co. KG, Düsseldorf 30,00 36,10
143 Rheinische Presse Rundfunk GmbH, Düsseldorf 30,00 36,10
144 Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co. KG, Ludwigshafen/Rhein 2,90 56,47,10
145 Rundfunk Holding Leverkusen GmbH & Co. KG, Leverkusen 14,00 25
146 Rundfunk Holding Rhein-Berg/Oberberg GmbH & Co. KG, Gummersbach 15,00 25
147 Score Media Group GmbH & Co. KG, Düsseldorf 7,85 36
148 STS Medien-Service GmbH, Ahrensburg 30,00 35
149 TFI-Verlagsgesellschaft mbH, Starnberg 42,60 7
150 Verleger Holding Radio Duisburg GmbH & Co. KG, Essen 5,82 25
151 Verleger Holding Radio Wesel GmbH & Co. KG, Essen 0,78 25
152 Verleger Holding Verwaltungsgesellschaft Radio Duisburg mbH, Essen 9,00 25
153 Verleger Holding Verwaltungsgesellschaft Radio Wesel mbH, Essen 24,00 25
154 Corint Media GmbH, Berlin 2,75 34
155 West Mail Holding GmbH i.L., Köln 30,60 34
156 yack.rocks GmbH, München 8,37 51
Nr. Eigenkapital Ergebnis Weitere Angaben
T€ T€
Verbundene Unternehmen
Deutschland
1 ABV Anzeigenblatt-Vertriebsgesellschaft mbH, Saarbrücken
2 BS Saar-Mosel GmbH, Saarbrücken
3 circ IT GmbH & Co. KG, Düsseldorf (1)
4 Digital Dialog GmbH, Düsseldorf (1)
5 DVV Media GmbH, Hamburg (1)
6 DVV Media Middle East GmbH i.L., Hamburg (3)
7 DVV Media Group GmbH, Hamburg (1)
8 GA Content GmbH, Bonn (1)
9 GA Medien GmbH, Bonn (1)
10 General-Anzeiger Bonn GmbH, Bonn (1)
11 Kurier-Verlag GmbH, Neuss (1)
12 Lokalfunk Düsseldorf Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Düsseldorf (1)
13 Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Düsseldorf (1)
14 Lokalfunk Kreis Kleve Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Kleve (1)
15 Lokalradio Kreis Kleve Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Kleve (1)
16 Lokalfunk Mönchengladbach Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co.KG, Mönchengladbach (1)
17 Lokalfunk Wuppertal GmbH & Co. KG, Wuppertal (1)
18 Lokalfunk Kreis Neuss GmbH & Co. KG, Neuss (1)
19 Lokalradio Mönchengladbach Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Mönchengladbach (1)
20 Lokalradio Kreis Neuss GmbH & Co. KG, Neuss (1)
21 Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen
22 MELO Medienlogistik Düsseldorf GmbH, Düsseldorf (1)
23 MELO Medienlogistik Rheinland GmbH, Wuppertal (1)
24 Panorama Vertriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf (1)
25 PFD Pressefunk GmbH, Düsseldorf (1)
26 Pre-Press-Services GmbH, Düsseldorf (1)
27 ProServ GmbH & Co. KG, Düsseldorf (1)
28 publish-industry Verlag GmbH, München (1,2)
29 RB Presse-Data GmbH, Düsseldorf
30 Rheingrund Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf
31 Rheingrund Immobilien GmbH & Co. Objekt Oberstdorf KG, Düsseldorf (1)
32 Rheinisch-Bergische Anzeigenblatt Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf (1)
33 Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Düsseldorf (1)
34 Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf
35 RP Logistik GmbH, Düsseldorf (1)
36 Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf (1)
37 RP AdLog GmbH, Düsseldorf (1)
38 RP Beteiligung Nr. 1 GmbH, Düsseldorf (2)
39 RP Catering GmbH, Düsseldorf (1)
40 RP Druck GmbH, Düsseldorf (1,2)
41 RP Immobilien GmbH & Co. KG, Düsseldorf (1)
42 RPV Logistik GmbH, Saarbrücken
43 RTV Regio TeleVerkaufs GmbH, Saarbrücken
44 Rundschau Verlagsgesellschaft mbH, Wuppertal (1)
45 Saarbrücker Media Verkaufsgesellschaft mbH, Saarbrücken
46 N49 - Agentur für Konzept und Performance GmbH, Saarbrücken
47 Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH, Saarbrücken
48 Schadow Arkaden Betriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf (1)
49 Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, Saarbrücken
50 Rheinische Post Medien GmbH, Düsseldorf (1)
51 RP Digital GmbH, Düsseldorf (1)
52 Trierische Media Verkaufsgesellschaft mbH, Trier
53 DHVS-Druckhaus- und Verlagsservice GmbH, Trier
54 TV-Logistik GmbH, Trier
55 Typoserv Gesellschaft für Satz und Druck mbH, Saarbrücken
56 Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier
57 Werbe Vertrieb Saar GmbH, Saarbrücken
58 ZG Saar GmbH, Saarbrücken
England
59 DVV Media HR Group Ltd., London
60 DVV Media International Ltd., London
Rumänien
61 S4P SERVICES FOR PUBLISHER SRL, Sibiu
Singapur
62 DVV Media International Pte Ltd., Singapur
USA
63 DVV Media International LLC, Dover
Verbundene Unternehmen
nicht einbezogene Unternehmen
64 circ IT Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf 47 1
65 Lokalfunk Düsseldorf Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 90 2
66 Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf 87 2
67 Lokalradio Ennepe-Ruhr Beteiligungsgesellschaft mbH, Wuppertal 25 -1
68 Lokalfunk Mönchengladbach Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH, Mönchengladbach 93 2
69 Lokalradio Mönchengladbach Betriebs-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Mönchengladbach 93 2
70 Lokalfunk Kreis Kleve Presse-Beteiligungs-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Kleve 93 2
71 Lokalradio Kreis Kleve Betriebs-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Kleve 91 2
72 Lokalfunk Kreis Neuss Verwaltungs-GmbH, Neuss 67 2
73 Lokalradio Kreis Neuss Verwaltungs-GmbH, Neuss 66 2
74 Lokalfunk Wuppertal Beteiligungsgesellschaft mbH, Wuppertal 79 2
75 ProServ Verwaltungs GmbH, Düsseldorf 26 1
Gemeinschaftsunternehmen
Deutschland
76 City Anzeigenblatt GmbH, Düsseldorf
77 City Anzeigenblatt Krefeld GmbH, Krefeld
78 MELO Medienlogistik Niederrhein GmbH, Sonsbeck
79 Panorama GbR, Düsseldorf
80 Panorama Anzeigenblatt GmbH, Düsseldorf
81 Report Anzeigenblatt GmbH, Mönchengladbach
Assoziierte Unternehmen
Deutschland
82 107,8 Antenne AC Rundfunkbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Würselen
83 Bonner Anzeigenblatt GmbH & Co. KG, Bonn
84 Lokalfunk Mettmann Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Mettmann
85 markt.gruppe Holding GmbH & Co. KG, München
86 Pressefunk Krefeld-Viersen GmbH & Co. KG, Krefeld
87 Medienhaus Aachen GmbH, Aachen
88 markt.de GmbH & Co. KG, München
89 mindshape GmbH, Köln (2)
90 Regio-Jobanzeiger GmbH & Co. KG, München
91 RBR Rundfunkbeteiligungsges. Bonn/Rhein-Sieg mbH & Co. KG, Bonn
92 stellenanzeigen.de GmbH & Co. KG, München
93 Tenhil GmbH & Co. KG, München (2)
94 VRS Media GmbH & Co. KG, Bremen
95 Yourfirm GmbH & Co. KG, München (4)
Tschechien
96 AD4Net s.r.o., Sokolov (2)
Schweiz
97 Jacando AG, Basel (2)
nicht einbezogene Unternehmen
98 LocalPerformance GmbH, München
99 Lokalfunk Mettmann Presse-Beteiligungsgesellschaft GmbH, Mettmann
100 markt.de Verwaltungs-GmbH, München
101 markt.gruppe Holding Verwaltungs-GmbH, München
102 Pressefunk Krefeld-Viersen Beteiligungsgesellschaft mbH, Krefeld
103 Regio-Jobanzeiger Verwaltungs-GmbH, München
104 stellenanzeigen.de Verwaltungs-GmbH, München
105 Tenhil Verwaltungs GmbH, München
106 VRS Media Beteiligungs-GmbH, Bremen
107 System-Vertrieb-Region-Siebengebirge GmbH, Bad Honnef
108 Medien Logistik Bonn/ Rhein-Sieg GmbH, Bonn
109 Yourfirm Verwaltungs-GmbH, München
Beteiligungen
110 107,8 Antenne AC Rundfunkverwaltungsgesellschaft mbH, Würselen - -
111 ACN Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 44 0 (6)
112 ACN Anzeigen-Cooperation Nordrhein oHG, Düsseldorf 0 0 (6)
113 Antenne Thüringen GmbH & Co. KG, Weimar 3.509 21 (6)
114 b-to-v Internet & Mobile Technologies SCS, Sicar, Luxemburg 103.814 23.318 (6)
115 Capnamic United Venture Fund I GmbH & Co. KG, Köln 13.510 -774 (6)
116 Capnamic United Venture Fund II GmbH & Co. KG, Köln 61.188 -2.962 (5)
117 Capnamic United Venture Fund III GmbH & Co. KG, Köln - -
118 Citylauf GmbH, Korschenbroich 97 -2 (6)
119 DAM Deutsche Anzeigenblatt Marketing GmbH & Co. KG, Monschau 585 461 (5)
120 dpa Deutsche Presse Agentur GmbH, Hamburg 41.744 1.611 (5)
121 DVS Druck-und Verlagshaus-Service GmbH, Meckenheim 161 -5 (5)
122 GIRARDET Verlag KG, Düsseldorf 39.081 4.489
123 Girardet Verlag Verwaltungs GmbH, Düsseldorf 150 2
124 Heimatanzeiger Anzeigenblatt GmbH, Remscheid 26 1
125 HSG Hörfunk Service GmbH, Köln 53 0 (6)
126 Liberated Syndication Inc., Pittsburgh - -
127 La Famiglia Fonds III GmbH & Co. KG, Berlin - -
128 Lokalfunk Remscheid-Solingen Presse-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Solingen 151 196 (6)
129 Lokalfunk Krefeld-Viersen GmbH & Co. KG, Krefeld 520 251
130 Lokalradio Mettmann Betriebsgesellschaft mbH, Mettmann 92 2
131 Lokalradio Mettmann Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Mettmann 304 -149
132 LZSB Lokalzeitungen Service GmbH, Berlin - -
133 neoteq ventures Rheinland One GmbH & Co. KG, Köln - -
134 OMS-Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Düsseldorf 4.908 -173 (6)
135 PEMAG Pferdesport Service und Marketing AG, Wuppertal 256 -71 (6)
136 Lokalfunk Krefeld-Viersen Beteiligungsgesellschaft mbH, Krefeld 77 2
137 Pressefunk NRW GmbH & Co. KG, Düsseldorf 3.238 729 (6)
138 Prisma Verlag GmbH & Co. KG, Düsseldorf 2.060 6.185
139 Radio rur GmbH & Co. KG, Düren 647 209 (6)
140 regioMedien AG, Eupen, Belgien - -
141 Remscheider Medienhaus GmbH & Co. KG, Remscheid 6.203 -389 (6)
142 Rheinische Presse Rundfunk GmbH & Co. KG, Düsseldorf 49 0
143 Rheinische Presse Rundfunk GmbH, Düsseldorf 52 2
144 Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co. KG, Ludwigshafen/Rhein 6.635 2.084 (6)
145 Rundfunk Holding Leverkusen GmbH & Co. KG, Leverkusen 383 -7 (6)
146 Rundfunk Holding Rhein-Berg/Oberberg GmbH & Co. KG, Gummersbach 268 91 (6)
147 Score Media Group GmbH & Co. KG, Düsseldorf 6.749 1.721 (5)
148 STS Medien-Service GmbH, Ahrensburg 260 -42 (6)
149 TFI-Verlagsgesellschaft mbH, Starnberg 87 -19 (6)
150 Verleger Holding Radio Duisburg GmbH & Co. KG, Essen 396 -15 (6)
151 Verleger Holding Radio Wesel GmbH & Co. KG, Essen 0 -15 (6)
152 Verleger Holding Verwaltungsgesellschaft Radio Duisburg mbH, Essen 66 2 (6)
153 Verleger Holding Verwaltungsgesellschaft Radio Wesel mbH, Essen 56 2 (6)
154 Corint Media GmbH, Berlin 350 0 (6)
155 West Mail Holding GmbH i.L., Köln - - (3)
156 yack.rocks GmbH, München 33 143 (6)

Weitere Angaben:

(1) Die Gesellschaft hat die Befreiungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. nach § 264 b HGB in Anspruch genommen.
(2) Erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen
(3) Liquidation
(4) Umfirmierung/ Rechtsformänderung
(5) Werte aus 2020
(6) Werte aus 2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

1. Grundlagen des Konzerns

Die Rheinische Post Mediengruppe (RPM) mit Sitz in Düsseldorf ist ein regionales Medienunternehmen mit nationaler und internationaler Aufstellung. Sie zählt zu den fünf auflagenstärksten regionalen Zeitungsverlagen in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt, Mitteilung vom 27.10.2022, Auflage der Regionalzeitungen in Deutschland im 2. Quartal 2022) und ist in insgesamt acht Geschäftsfeldern aktiv, die die Bereiche Tageszeitungen NRW, Anzeigenblattverlage NRW, Radio, Digital, Fachmedien, Immobilien, Services und Dienstleistungen sowie Saarbrücker Zeitungsgruppe umfassen.

Mit ihrem Flaggschiff Rheinische Post gibt die Mediengruppe die auflagenstärkste Tageszeitung im Rheinland heraus und erreicht täglich mit rund 232.700 Exemplaren etwa 800.000 Leser (Quelle: IVW, Gesamtauflage Rheinische Post zum 4. Quartal 2022). Zudem verlegt sie in Nordrhein-Westfalen mit dem General-Anzeiger Bonn die auflagenstärkste Tageszeitung in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit einer täglichen Auflage von rund 55.000 Exemplaren. Dank des in Berlin etablierten Parlamentsbüros unterstreicht sie bundesweit ihren publizistischen Anspruch als Stimme des Westens. Darüber hinaus ist die RPM mehrheitlich an der Saarbrücker Zeitungsgruppe beteiligt, welche die Titel Saarbrücker Zeitung und Pfälzischer Merkur (Gesamtauflage: rund 97.700 Exemplare) sowie Trierischer Volksfreund (Auflage: rund 59.600 Exemplare) herausgibt.

Neben ihrem historischen Kerngeschäft verfügt die Rheinische Post Mediengruppe über eines der reichweitenstärksten Online-Portale regionaler Mediengruppen, das monatlich rund 8,6 Millionen Unique User erreicht (Quelle: AGOF, df November 2022, Angebote Ranking Digital). Eine Beteiligung an der markt.gruppe Holding sichert eine starke Position im digitalen Rubrikengeschäft, insbesondere in den Bereichen Stellenmarkt und kostenlose Kleinanzeigen. Zudem ist der Konzern an 18 lokalen und regionalen Hörfunksendern sowie an sieben deutschen Anzeigenblattverlagen mit einer wöchentlichen Auflage von rund 2,3 Millionen Exemplaren beteiligt. Leistungsstarke Druckzentren in Düsseldorf und Saarbrücken bringen ihre Printprodukte auf dem neuesten Stand der Technik in den Markt. Im Fachmedienbereich verlegt die zum Konzern gehörende DVV Media Group mehr als 80 Zeitungen, Zeitschriften und Fachbücher rund um die Themenbereiche Logistik, Transport und Schifffahrt. Das Einkaufs-, Gastronomie- und Bürozentrum "Schadow Arkaden" und ein Gastronomie-Pavillon in der Düsseldorfer Innenstadt sowie ein Feriendomizil in Oberstdorf runden das breit gefächerte Geschäftsportfolio des Konzerns ab.

Die Mediengruppe beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich mehr als 11.300 Mitarbeiter (davon 8.333 Zusteller) im In- und Ausland und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als EUR 490 Mio. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns war zusätzlich zu den allgemein verschärften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insbesondere von zwei Unternehmenszukäufen in den Bereichen Fachmedien und Digital sowie von nachträglichen Kaufpreiszahlungen aus in den Vorjahren getätigten Unternehmensverkäufen geprägt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft kühlte im Geschäftsjahr 2022 deutlich ab, konnte aber im letzten Quartal eine noch im Herbst prognostizierte Winter-Rezession abwenden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9% gegenüber dem Vorjahr gewachsen; im Jahr 2021 betrug das Wachstum noch 2,6%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der größten Volkswirtschaft Europas war im Jahr 2022 besonders von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, den extremen Preiserhöhungen für Energie und Nahrungsmittel, verschärften Material- und Lieferengpässen sowie den andauernden, wenn auch nachlassenden Effekten der Corona-Pandemie geprägt. Insgesamt stieg die Bruttowertschöpfung preisbereinigt um 1,8%. Dabei konnten vor allem einige Dienstleistungsbereiche, darunter die Kreativ- und Unterhaltungsbranche, mit einem Wachstum von 6,3% sowie die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe von den Nachholeffekten aus der Aufhebung nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen profitieren. Auch der Bereich Information und Kommunikation verzeichnete einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 3,6%. Im Baugewerbe hingegen führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung von 2,3%. Ferner litt das Verarbeitende Gewerbe mit einer nur marginalen Zunahme um 0,2% unter den international gestörten Lieferketten sowie dem massiven Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023)

Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 mit einem Zuwachs um 1,1% vergleichsweise moderat. Den gesunkenen Ausgaben zur Bekämpfung der Pandemie standen erhöhte Zuwendungen des Staates für den Schutz und die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und anderen Staaten sowie umfangreiche Entlastungspakete, insbesondere zur Dämpfung gestiegener Energie- und Kraftstoffpreise, gegenüber (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023). Die Verbraucherpreise fielen mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 7,9% (in 2021 noch 3,1%) signifikant höher aus. Der Anstieg war v.a. auf krisen- und kriegsbedingte Sondereffekte, wie Lieferengpässe und Preiserhöhungen, insbesondere für Energie, Nahrungsmittel und Kraftstoff, zurückzuführen (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 022 vom 17.01.2023). Dennoch legte der private Konsum (v.a. bei Reisen, Restaurantbesuchen, Kulturveranstaltungen, Festen und Messen) mit einer preisbereinigten Wachstumsrate von 4,6% merklich zu (Quelle: BMWK, Pressemitteilung vom 13.01.2023). Gestützt wurde die Konsumneigung von der anhaltend stabilen Beschäftigungslage; mit durchschnittlich 45,6 Mio. Erwerbstätigen lag die Anzahl um 1,3% über dem Vorjahr (Quelle: GfK, Pressemitteilung vom 21.12.2022; Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023).

Auch der deutsche Werbemarkt war im Jahr 2022 deutlich von der schwachen Konjunktur geprägt. Zwar stiegen die Netto-Werbeeinnahmen der deutschen Medien insgesamt auf EUR 26,4 Mrd. (1,9%) und damit erstmals wieder über das Vorkrisenniveau des Jahres 2019, allerdings war für den Zugewinn vor allem das überproportionale Wachstum der digitalen Werbung ausschlaggebend (Quelle: ZAW, Pressemitteilung vom 12.12.2022). Nach Angaben der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) sollen die Umsatzerlöse des Zeitungs- und Zeitschriftenmarkts um 0,1% zurückgegangen sein; im Vorjahr wurde noch ein Wachstum von 2,1% verzeichnet (Quelle: PwC, German Entertainment and Media Outlook 2022-2026). Umsatzsteigerungen konnten hingegen die Segmente Außenwerbung (12%), Onlinewerbung (12%), Musik, Radio und Podcast (24,9%), Augmented und Virtual Reality (36,2%) sowie Kino (103,3%) erzielen.

Die sich nachhaltig verändernden Konsumgewohnheiten der Bevölkerung spiegeln sich besonders in der Nutzung der Printangebote wider. Rund 72% der 14- bis 69-Jährigen in Deutschland lesen gelegentlich eine Tageszeitung, 2019 waren es noch 77%. Bei Zeitschriften sind es rund 57% (2019: 63%). Ein weiterer wesentlicher Indikator ist auch die Zeit, die Kunden mit dem Konsum eines Mediums verbringen. In Deutschland blieb die Mediennutzung im Jahr 2022 mit einer täglichen Nutzungsdauer von rund 13 Stunden weiterhin stabil auf dem im Vorjahr erreichten Höchstniveau. Während TV mit 213 Minuten und Radio mit 91 Minuten im Vorjahresvergleich (238 bzw. 100 Minuten) einen rückläufigen Trend verzeichneten, profitierten Musikstreaming-Dienste von einem starken Konsumzuwachs von rund 28,3% auf täglich 59 Minuten. Unverändert blieben hingegen die Minuten, die auf Zeitungen und Zeitschriften entfallen (14 bzw. 5 Minuten). Dabei setzt sich der Reichweitenverlust von Zeitungen und Zeitschriften langsam, aber stetig fort, bei gleichzeitigem Ausbleiben eines durchschlagenden Erfolgs ihrer digitalen Formate. (Quelle: SevenOne Media, Media Activity Guide 2022)

2.2 Geschäftsentwicklung

Trotz der durch die Pandemie ausgelösten und in 2022 mit dem Ausbrechen des Ukraine-Kriegs abermals forcierten außerordentlichen wirtschaftlichen Turbulenzen, konnte die Rheinische Post Mediengruppe den widrigen Umständen standhalten und das Geschäftsjahr 2022 wirtschaftlich erfolgreich abschließen. Dank der weitgehenden Überwindung der Corona-Auswirkungen und der Erholung der Märkte konnten nahezu alle Geschäftsfelder der Mediengruppe wieder positive Entwicklungen verzeichnen. Diese wurden allerdings zusätzlich zu den ohnehin bereits seit längerem bestehenden allgemeinen Herausforderungen für Printmedien (Print-Auflagenrückgänge, unbeständige Werbeerlöse sowie steigende Zustellkosten bei Tageszeitungen und Anzeigenblättern) von massiven Papier- und Energiepreiserhöhungen belastet.

Die Rheinische Post Mediengruppe blickt dennoch auf ein journalistisch und publizistisch erfolgreiches Jahr zurück. Im Fokus der strategischen Aktivitäten des Konzerns lagen weiterhin das Vorantreiben der Digitalen Transformation sowie die Konsolidierung gesellschafts- und bereichsübergreifender Aktivitäten zur konzernweiten Ausschöpfung von Synergien und die Anwendung von best practices. Zu nennen sind darunter insbesondere die Einführung der neuen News-App sowie der Relaunch des Online-Portals "RP Online", beide unter dem einheitlichen Namen "Rheinische Post". Die Zusammenführung der digitalen Produkte unter einem gemeinsamen Titel untermauert die unverwechselbare RP-Identität und setzt ein Zeichen des digitalen Wachstums der Mediengruppe. Ein weiterer Meilenstein wurde zudem mit dem Überschreiten der Marke von gruppenweit 100.000 Digital-Abonnements erreicht und bestätigt die Rheinische Post einschließlich ihrer Angebote an den Standorten in Bonn, Saarbrücken und Trier als einen der führenden Titel unter den Regionalmedien in Deutschland.

Zur Beurteilung des Konzernerfolgs wird neben dem Umsatz das bereinigte "EBIT der Geschäftsfelder" (operatives EBIT, bereinigt um definierte Sondereffekte) als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Dieser Indikator umfasst das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, inklusive der operativen Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen (ebenfalls ohne Zinsen und Sondereffekte), bereinigt um Abschreibungen auf stille Reserven, die im Rahmen von Unternehmenserwerben aufgedeckt wurden, einschließlich der Unterschiedsbeträge nach § 312 Abs. 1 HGB, sowie um Restrukturierungsaufwendungen und Ergebnisse aus wesentlichen Veräußerungsvorgängen (Gewinne und Verluste aus der Entkonsolidierung von einbezogenen Unternehmen sowie aus Abgängen von wesentlichen Gegenständen des Anlagevermögens).

Der Konzernumsatz ist im Vorjahresvergleich mit EUR 492,1 Mio. um EUR 12,0 Mio. moderat gestiegen. Während die Print-Vertriebs- und Werbeerlöse einem leichten Rückgang unterlagen, konnten die Digitalumsätze, trotz der Schließung des Bereichs Digital Services der RP Digital, einen spürbar positiven Anstieg verzeichnen, der vor allem auf den erfolgreichen Vertrieb von ePaper-Abonnements zurückzuführen ist. Zusätzlich konnten im digitalen Geschäft insbesondere die Jobportale der markt.gruppe einen Anstieg des Umsatzvolumens im zweistelligen Prozentbereich erzielen, der sich jedoch aufgrund der Konsolidierung des markt.gruppe-Teilkonzerns nach der At-Equity-Methode ausschließlich im Finanzergebnis auswirkt. Ebenfalls positiv fielen die Werbeerlöse und die Umsätze der in England konzentrierten Aktivitäten im Event- und Messegeschäft sowie dem Flugsektor im Bereich Fachmedien aus. Erfreulich waren zudem die Umsatzsteigerungen bei den Mieteinnahmen und den Parkhauserlösen der Schadow Arkaden im Geschäftsfeld Immobilien. Hingegen entwickelten sich die Umsätze des Geschäftsfeldes Radio überwiegend leicht rückläufig. Ursächlich dafür waren neben dem bereits schwierigen Umfeld mit volatilen Werbemärkten (v.a. KFZ- und Möbelhandel) sowohl nachwirkende Effekte der Corona-Pandemie (u.a. Störungen der Lieferketten) als auch die weltwirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, welche hohe Inflationsraten, Konsumzurückhaltung und Marktunsicherheiten zur Folge hatten.

Besonders herausfordernd waren die konzernweit signifikant gestiegenen Kosten für Papier und Energie sowie, aufgrund der sukzessiven Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes, der erhebliche Mehraufwand für die Zustellung von Tageszeitungen und Anzeigenblättern. Zusätzlich führten bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen die Anpassung des Rententrends und die hohen Inflationsraten zu einem deutlich höheren außerordentlichen Aufwand. Trotz wesentlicher Kosteneinsparungen (insbesondere Personal- und Instandhaltungskosten) konnten daher die negativen Kostenentwicklungen nicht vollständig kompensiert werden.

Insgesamt lag das für interne Steuerungszwecke verwendete bereinigte EBIT der Geschäftsfelder mit EUR 53,4 Mio. deutlich unter dem Vorjahreswert, allerdings um EUR 21,3 Mio. über der im Vorjahr prognostizierten Ergebniserwartung. Wesentliche nicht im bereinigten EBIT enthaltene Beträge resultieren aus Abschreibungen auf Firmenwerte (EUR 19,0 Mio.), Abschreibungen auf neubewertete immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (EUR 10,8 Mio.) sowie den Effekten aus der nachträglichen Kaufpreiszahlung für einen in Vorjahren veräußerten ausländischen Verlag (netto EUR 9,0 Mio.). Darüber hinaus wurde das EBIT der Geschäftsfelder um die aufgrund der Verbraucherpreisentwicklung einmalig entstandenen außerplanmäßigen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 16,2 Mio. bereinigt. Das Konzernergebnis nach Steuern lag mit EUR 6,7 Mio. um EUR 14,0 Mio. über dem von der Geschäftsführung prognostizierten Planergebnis. Die erwartete Steigerung der Umsatzerlöse um 4,3% konnte hingegen mit einer Rate von 2,5% nur teilweise erfüllt werden. Das geplante Konzernergebnis vor und nach Steuern wurde insgesamt übertroffen.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 12,0 Mio. Bereinigt um Effekte aus Akquisitionen und Desinvestitionen lag der Anstieg bei EUR 10,8 Mio. (+2,2%). Die Erlöse der einzelnen Geschäftsfelder entwickelten sich dabei sehr unterschiedlich. Bedingt durch Auflagenrückgänge insbesondere bei den Print-Abonnements lagen die Vertriebserlöse der Tageszeitungen an den Standorten Düsseldorf, Bonn, Saarbrücken und Trier - trotz einer weiteren Steigerung der Digitalerlöse - um insgesamt EUR 2,7 Mio. unter dem vergleichbaren Wert des Jahres 2021. Auch die Werbeerlöse der Tageszeitungen lagen um EUR 1,1 Mio. unter dem Vorjahr, während die Anzeigenblätter, insbesondere aufgrund deutlich gestiegener Umsätze im ersten Halbjahr, ihre Erlöse um EUR 1,8 Mio. steigern konnten. Das Geschäftsfeld Fachmedien profitierte vor allem von der nahezu vollständigen Aufhebung der einschränkenden Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie und steigerte seine Umsatzerlöse um nahezu EUR 8,0 Mio. Im Zuge der Normalisierung der Besucherfrequenzen im Einzelhandel, des Ausbleibens erneuter Mietausfälle bei Handelsmietern aufgrund von Lock- downs sowie angesichts des wieder auf Vor-Corona-Niveau liegenden Niveaus bei den Parkhauseinfahrten in die Schadow Arkaden konnte auch das Geschäftsfeld Immobilien einen Umsatzzuwachs von EUR 2,2 Mio. erzielen. Der Anstieg der Umsätze im Geschäftsfeld Services und Dienstleistungen war vor allem auf die Weiterbelastung zusätzlicher Kosten für Papier, Energie und Mindestlohn sowie eine erhöhte Erbringung von Leistungen im Bereich IT zurückzuführen.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 2,5 Mio. war insbesondere bedingt durch nachträgliche Kaufpreiszahlungen aus der bereits vor längerer Zeit getätigten Veräußerung einer osteuropäischen Verlagsgruppe sowie aus dem Verkauf des im Bereich Sprache/Dokumentation tätigen Teilkonzerns Amplexor. Im Vorjahresbetrag waren hingegen Erträge aus der Veräußerung des Ticketing-Unternehmens DERTICKETSERVICE.DE sowie der früheren Druckerei- und Büroimmobilie in Wuppertal enthalten.

Die Materialaufwendungen des Geschäftsjahres stiegen im Geschäftsjahr 2022 um EUR 25,7 Mio. und somit sehr deutlich an. Fast die Hälfte dieser Steigerung war auf einen überwiegend preisbedingten Anstieg der Papierkosten zurückzuführen. Auch die Energiekosten sowie die Aufwendungen für die von konzernfremden Unternehmen durchgeführten Zustellleistungen (erhöhter gesetzlicher Mindestlohn) nahmen deutlich zu. Zudem war mit den erhöhten Umsätzen im Bereich IT auch ein entsprechender Anstieg der bezogenen Leistungen von externen IT-Fachkräften verbunden.

Die Personalaufwendungen stiegen akquisitionsbereinigt um EUR 19,5 Mio. Davon entfiel allein auf außerplanmäßige Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen aufgrund der vor allem inflationsbedingten Änderungen der versicherungsmathematischen Rechnungsgrundlagen ein Betrag von EUR 16,2 Mio. Weitere Steigerungen der Personalkosten waren durch die allgemeine Erhöhung des Gehaltsniveaus, einmalige Aufwendungen für die Gewährung von staatlich begünstigten Inflationsausgleichsprämien und den Wegfall der im Vorjahr noch genutzten Maßnahmen zur Kurzarbeit zu verzeichnen, während die Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen deutlich unter dem Niveau der beiden Vorjahre lagen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen um EUR 7,5 Mio. unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Wesentliche Ursache für diesen Rückgang war die außerplanmäßige Abschreibung auf die technischen Anlagen und Maschinen nach Stilllegung der Druckerei in Trier im Juli 2021; die planmäßigen Abschreibungen waren im Geschäftsjahr 2022 erneut leicht rückläufig. Die Abschreibungen auf Firmenwerte haben sich durch die im Geschäftsjahr getätigten Akquisitionen leicht erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen akquisitionsbereinigt fast genau auf Vorjahresniveau.

Die einzelnen Positionen des Finanz- und Beteiligungsergebnisses haben sich im Geschäftsjahr 2022 grundsätzlich unauffällig entwickelt. Lediglich bei den Zinsaufwendungen war ein deutlicher Rückgang um EUR 5,3 Mio. zu verzeichnen. Dieser Effekt war nahezu ausschließlich bedingt durch die nur noch leichte Reduzierung des gesetzlich vorgegebenen Diskontierungs- Zinssatzes bei den Pensionsrückstellungen, während in den Vorjahren hohe Aufwendungen aus Zinsänderungsverlusten zu verzeichnen gewesen waren.

Das Ergebnis vor Steuern lag mit EUR 13,2 Mio. um EUR 20,0 Mio. unter dem Vorjahreswert. Die sehr deutlich gestiegenen Kosten des operativen Geschäftes sowie der Sondereffekt aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen konnten nur zum Teil durch gestiegene Umsatzerlöse und Erträge aus nachträglichen Kaufpreiszahlungen für Desinvestitionen kompensiert werden. Bedingt durch die gesunkenen operativen Gewinne ging auch der Ertragsteueraufwand im Geschäftsjahr 2022 um EUR 6,9 Mio. zurück, so dass das Ergebnis nach Steuern im Saldo um EUR 13,1 Mio. niedriger als im Vorjahr ausfiel.

2.3.2 Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2022 erneut um EUR 24,1 Mio. gesunken. Während auf der Aktivseite vor allem der Rückgang des Anlagevermögens (immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) hierfür ursächlich war, gingen auf der Passivseite vor allem das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten leicht zurück.

Die immateriellen Vermögensgegenstände (einschließlich Firmenwerten) gingen um mehr als EUR 25 Mio. zurück. Bei lediglich geringen Ausgaben für den Neuerwerb von Tochterunternehmen und weiterhin zurückhaltenden Investitionen bei den bestehenden Geschäftsaktivitäten lagen die Zugänge sehr deutlich unter den planmäßigen Abschreibungen. Aus ähnlichen Gründen verzeichneten auch die Sachanlagen einen Rückgang um EUR 8,2 Mio. Die Finanzanlagen wiesen hingegen eine deutliche Steigerung um EUR 41,0 Mio. auf. Neben der Umschichtung von Geldanlagen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen (Erhöhung der Anteile an einem Wertpapierspezialfonds um EUR 30,0 Mio.) war der Anstieg auch durch den Erwerb eines assoziierten Unternehmens (EUR 5,9 Mio.) sowie weitere Einzahlungen in diverse Venture Capital-Fonds bedingt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögegenstände verzeichneten einen Rückgang um insgesamt EUR 11,5 Mio. Bereinigt um Geldanlagen von EUR 8,5 Mio., die zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen und erst im Januar 2022 in die Wertpapiere des Umlaufvermögens umgebucht wurden, verblieb allerdings nur eine Veränderung von rund EUR 3,0 Mio. Die im Vorjahr ausgewiesenen Wertpapiere des Umlaufvermögens (EUR 20,0 Mio.) betrafen die kurzfristige Anlage überschüssiger Liquidität in Geldmarktfonds; die Wertpapiere wurden im Geschäftsjahr 2022 zurückgegeben und die Erlöse längerfristig in einem Wertpapierspezialfonds angelegt. Bezüglich der Veränderung der liquiden Mittel wird auf die Ausführungen zur Finanzlage verwiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verharrten weitgehend auf dem Vorjahresniveau, während sich die aktiven latenten Steuern vor allem aufgrund zusätzlich entstandener temporärer Differenzen bei den Pensions- und den sonstigen Rückstellungen um EUR 3,5 Mio. erhöhten.

Das Konzerneigenkapital reduzierte sich im Jahresverlauf um EUR 12,0 Mio. Die Dividendenzahlungen (Minderung des Eigenkapitals um EUR 17,5 Mio.) überstiegen das Konzernergebnis 2022 (Erhöhung des Eigenkapitals um EUR 6,7 Mio.) deutlich, während alle übrigen Effekte sich nur geringfügig auf das Eigenkapital auswirkten.

Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich signifikant um mehr als EUR 16,0 Mio. Anders als in den Vorjahren war die Steigerung nur unwesentlich auf die nochmalige Reduzierung des von der Bundesbank vorgegebenen Diskontierungszinssatzes zurückzuführen. Hingegen wirkten sich die inflationsbedingten Änderungen der versicherungsmathematischen Rechnungsgrundlagen (Annahme einer hohen Inflation sowohl im Geschäftsjahr 2022 als auch im Folgejahr) und die damit verbundenen Einmaleffekte sehr deutlich aus. Die Steuerrückstellungen gingen hingegen durch Zahlungen für Vorjahre und ergebnisbedingt sinkende Steueraufwendungen für das Jahr 2022 um insgesamt EUR 4,9 Mio. zurück. Auch die sonstigen Rückstellungen gingen vor allem aufgrund der Inanspruchnahme und Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen um EUR 8,9 Mio. zurück.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die planmäßige Tilgung diverser langfristiger Darlehen um insgesamt EUR 11,2 Mio. gesunken und betragen zum 31. Dezember 2022 nur noch EUR 7,6 Mio. Die Veränderung aller übrigen Verbindlichkeiten sowie der passiven Rechnungsabgrenzungsposten war weitgehend unauffällig. Die passiven latenten Steuern verringerten sich erneut durch den planmäßigen Rückgang der in Vorjahren bei den immateriellen Vermögensgegenständen aufgedeckten stillen Reserven aus Unternehmensakquisitionen.

2.3.3 Finanzlage

Der Finanzmittelfonds der Rheinische Post Mediengruppe hat sich im Geschäftsjahr 2021 um EUR 16,6 Mio. vermindert. Bei Hinzurechnung der als Liquiditätsreserve gehaltenen und im Anlagevermögen ausgewiesenen Anteile an einem Wertpapier-Spezialfonds (EUR 110,0 Mio.; im Vorjahr EUR 80,0 Mio.) sowie der Wertpapiere des Umlaufvermögens (EUR 9,6 Mio.; Vorjahr EUR 28,5 Mio. inklusive Geldanlagen in den sonstigen Vermögensgegenständen) betrug der Rückgang der liquiden Mittel lediglich EUR 5,5 Mio. Zudem wurden - akquisitionsbereinigt - Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 11,3 Mio. getilgt. Für die Entwicklung des Finanzmittelfonds waren vor allem folgende Faktoren ursächlich:

Der unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs Standard DRS 21 ermittelte Cash Flow aus operativer Tätigkeit lag mit EUR 22,1 Mio. sehr deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Neben dem Rückgang des operativen Ergebnisses des Konzerns war hierfür auch der erhöhte Zahlungsabfluss zur Reduzierung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen ursächlich.

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit fiel um EUR 5,4 Mio. niedriger aus als im Vorjahr. Während die laufenden Investitionen deutlich unter Vorjahr lagen und erhebliche Zuflüsse aus nachträglichen Kaufpreiszahlungen aus der Veräußerung von verbundenen Unternehmen zu verzeichnen waren, führten Ausgaben für die Akquisitionen eines verbundenen und eines assoziierten Unternehmens (insgesamt EUR 9,2 Mio.) sowie Investitionen in Venture Capital-Fonds sowie die Umschichtung von liquiden Mitteln in Wertpapiere des Anlagevermögens zu Liquiditätsabflüssen.

Der negative Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit lag - bereinigt um den Effekt aus dem Erwerb von eigenen Anteilen im Jahr 2021 - mit EUR 29,6 Mio. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Nettofinanzposition der Rheinische Post Mediengruppe (Liquide Mittel sowie Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) belief sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 168,5 Mio. (Vorjahr: EUR 162,7 Mio.). Die noch bestehenden Bankverbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 fällig und können aus der vorhandenen Liquidität sowie den geplanten operativen Cash Flows gut bedient werden. Somit weist die Rheinische Post Mediengruppe, trotz der weiterhin bestehenden Herausforderungen sowohl auf der Markt- als auch auf der Kostenseite, angesichts der vorhandenen und frei verfügbaren liquiden Mittel, der Höhe von Eigenkapital und möglichen Kreditsicherheiten sowie der guten operativen Cash Flows weiterhin eine hohe Finanzkraft aus, die die notwendigen Freiräume für die Verfolgung der strategischen Ziele in den regionalen Mediengeschäften sowie auf den Feldern der Digitalisierung und Diversifizierung bietet.

3. Risiko-, Chancen-, und Prognosebericht

3.1 Risiko- und Chancenbericht

Die innerhalb der Rheinische Post Mediengruppe laufend im Einsatz befindlichen Systeme zur Erfassung, Steuerung und Überwachung von strategischen und operativen Risiken werden, im Rahmen der Bestimmungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), durch eine dezentrale Risikoinventur ergänzt, welche das Risikoprofil der wesentlichen Konzerngesellschaften aktualisiert. Demnach ergaben sich für die Mediengruppe im Geschäftsjahr 2022 keine bestandsgefährdenden Risiken. Die unterjährig durchgeführte Risikoinventur hat weder zu einer signifikant veränderten Gewichtung der bisher erkannten noch zu weiteren wesentlichen Kernrisiken geführt.

Als zukünftig gezielt zu beobachtende, quantitativ messbare Risikofelder auf Unternehmensebene sind die zunehmende Konkurrenz durch Angebote im Internet und eine hierdurch bedingte Gefährdung der Print-Werbemärkte durch den weiteren Verlust von Anzeigen- und Beilagenerlösen aufzuführen. Neben dem fortwährenden Risiko der dem Branchentrend folgenden Auflagenrückgänge sind das wachsende Anspruchsdenken von Neu- und Bestandskunden sowie die sich wandelnde Mediennutzung primäre Risikofaktoren auf den Vertriebsmärkten. Darüber hinaus besteht aufgrund der letzten geopolitischen Entwicklungen das konjunkturelle Risiko weiterhin anhaltender Effekte der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine auf die Weltwirtschaft, insbesondere in Bezug auf Lieferengpässe und erhöhte Papier- und Energiepreise, weiter fort. Neben hohen und nachhaltigen Kostensteigerungen, könnten das Ausbleiben einer Besserung der geopolitischen Lage, eine rezessive Konjunktur sowie erhöhte Inflationsraten zu einer stärkeren Werbezurückhaltung der Kunden führen und sich signifikant auf die Ertragslage des Konzerns auswirken. Dem durch die Pandemie forcierten veränderten Einkaufsverhalten der Konsumenten mit den daraus resultierenden Konsequenzen für den Einzelhandel, welche zusätzlich zu dem potenziellen Wegfall von Werbeerlösen für die Mediengeschäfte der Gruppe vor allem nachhaltige Folgen auf die Umsatzentwicklung des Geschäftsfeldes Immobilien haben, begegnet die RPM bereits mit der sukzessiven Umsetzung umfangreicher Modernisierungskonzepte in den Handels- und Parkhausflächen der Schadow Arkaden.

In die Risikobetrachtung werden weiterhin die im Konzern verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu diesen zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, welchem antizipativ über eine fallweise Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung vorgesorgt und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt wird. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen im Konzernabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus ist der Konzern Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird - mit Ausnahme eines Zinsswaps zur Absicherung eines Darlehens mit variablem Zinssatz - vollständig verzichtet.

Als Kostenrisiken wurden vor allem das Fortbestehen der hohen Papier- und Energiepreise sowie der rapide Anstieg der Zustellkosten infolge der von der Bundesregierung beschlossenen Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes identifiziert. Darüber hinaus verbleibt das Risiko der zunehmend schwieriger werdenden Rekrutierung einer ausreichenden Anzahl geeigneter Zusteller. Auch die Knappheit an geeigneten Fach- und Führungskräften repräsentiert ein Risiko für das angestrebte Wachstum, gerade im Digitalbereich. Ein ständig zunehmendes Risiko wird zudem im Kontext der IT-Sicherheit gesehen. Hierzu gehören u.a. die Bereiche der Sicherheit von Produktions- und Logistiksystemen, der Gefahr des unzulässigen Zugriffs auf Informationen von Redaktionen, Kundendaten und -dokumenten, des Angriffs auf Online-Systeme bei Content- und Rubriken-Portalen, der Manipulation von Hard- und Software bei gruppeninternen IT-Dienstleistern sowie des unerlaubten Zugriffs auf Buchhaltungs- und Zahlungsverkehrssysteme. Diesen Risiken begegnet die RPM mit einem mehrstufigen Sicherheitskonzept. Neben der Umsetzung einer einheitlichen IT-Sicherheitsrichtlinie, unter Anwendung und Kommunikation entsprechender IT-Sicherheitsstandards, arbeitet die Mediengruppe daran, die Rechenzentren und deren Netzwerkinfrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, häufige Sicherheits-Updates durchzuführen und die gesamte Systemlandschaft regelmäßig einer externen Prüfung zu unterziehen. Darüber hinaus werden Notfallpläne für die produktionskritischen IT-Systeme, insbesondere die Systeme der redaktionellen Content-Produktion, entwickelt. Hinzu kommen ein regelmäßiger Dialog mit dem Versicherungspartner im Bereich der Cyberversicherung sowie umfangreiche Mitarbeiterschulungen.

Zur Beobachtung und Dokumentation der zukünftigen Entwicklung der Risikofelder werden die im Einsatz befindlichen Beobachtungsinstrumente, Frühwarnindikatoren und Verfahren zur Messung der Risiken fortwährend weiterentwickelt und die Maßnahmenkataloge der Bereiche zur Reaktion auf entsprechende Entwicklungen laufend überprüft und gegebenenfalls ergänzt.

Diesen Risiken stehen Entwicklungen gegenüber, die sich grundsätzlich positiv auf die Mediengruppe und deren Umfeld auswirken und aus denen sich zukünftige Chancen ergeben können. So profitieren der konzerninterne Workflow und die digitalen Produktangebote der Mediengruppe von dem zunehmenden konzernweiten Digitalisierungsprozess und der damit verbundenen Übertragung von best practices auf harmonisierte Strukturen. Neben der Effizienzsteigerung in den Prozessen der Arbeitsorganisationen wird damit die Chance auf eine in Zukunft weiterhin erfolgreiche Vermarktbarkeit digitaler Produkte bestärkt und die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie vorangetrieben. Des Weiteren zeichnet sich die Mediengruppe vor allem durch ihren unabhängigen und seriösen Journalismus aus, der auf Leserseite die Grundlage für eine höhere Akzeptanz zahlungspflichtiger Inhalte bildet. Vertrauenswürdige Berichterstattung und verlässliche Nachrichtenquellen sind in der zur heutigen Zeit vorherrschenden Informationsüberflutung im Internet und den sozialen Netzwerken unerlässlich. Weitere Chancen ergeben sich aus der ausreichenden Liquiditätsausstattung der Mediengruppe. Neben der Absicherung der mittel- und langfristigen Wirtschaftlichkeit und der finanziellen Stabilität des Konzerns eröffnet eine hohe Liquidität Möglichkeiten für Investitionen in bereits bestehende und/oder den Aufbau neuer Geschäftsfelder und damit für interne und externe Wachstumsschritte. Dank der Größe der Unternehmensgruppe und des breit gefächerten Geschäftsportfolios verfügt die Mediengruppe darüber hinaus über vielfältige Expertise und Know-How in diversen Geschäftssegmenten. Vor allem der Ausbau des regionalen Mediengeschäfts wird durch Nutzung zentraler Kompetenzbereiche unterstützt und beschleunigt.

Weiterhin bieten sich zukünftige Chancen aus der systematischen Nutzung von gruppeninternen Synergiepotenzialen, insbesondere durch die geschäftsfeldübergreifende Harmonisierung von Prozessen. Die zunehmende Marktkonsolidierung der Regionalzeitungen bietet zudem potenzielle Chancen für den zukünftigen Ausbau strategischer Allianzen und Kooperationen sowie Übernahmen. Mit dem Ziel einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung werden laufend neue Chancen im Sinne weiterer Effizienzsteigerungspotenziale, Prozessoptimierungen und Verbesserung der Marktpositionierung identifiziert und analysiert.

3.2 Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2022 der Energiekrise und den Lieferkettenproblemen trotzen und hat sich als widerstandsfähig erwiesen (Quelle: BMWK, Pressemitteilung vom 13.01.2023). Der Ausblick auf die Industriekonjunktur für das erste Quartal des Jahres 2023 bleibt allerdings angesichts der weiterhin bestehenden Belastungen aus den Folgen des Ukraine-Krieges, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie der anhaltend hohen Energiepreise und Inflationsraten zunächst verhalten. Aktuellen Einschätzungen zufolge geht die Bundesregierung für 2023 von einem preisbereinigten BIP-Wachstum um 0,2% aus; in ihrer im Herbst 2022 veröffentlichten Prognose zeichnete sich hingegen noch eine rezessive Entwicklung ab (Quelle: BMWK, Jahreswirtschaftsbericht 2023). Im Jahresverlauf soll die deutsche Wirtschaft, auch dank der Impulse durch die fiskalischen Stabilisierungsmaßnahmen (Strom- und Gaspreisbremsen ab dem 1. März 2023), wieder an Fahrt gewinnen.

Auf internationaler Ebene rechnet die EU-Kommission im Jahr 2023 mit einem ebenfalls nur schwachen Wachstum von 0,3% für den EU-Raum und für 2024 mit einer allmählichen Stabilisierung der Lage sowie einem Anstieg des BIP um 1,6% (Quelle: Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 11.11.2022). Die wirtschaftlichen Aussichten bleiben allerdings mit Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich des russischen Angriffskriegs, der Entwicklung der Energiemärkte und einer möglichen länger anhaltenden Inflation, behaftet. Trotz rückläufiger Tendenzen rechnet die Bundesregierung mit weiterhin erhöhten Inflationsraten und einem zum Jahresende durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise um 6% (Quelle: BMWK, Jahreswirtschaftsbericht 2023). Die noch anhaltenden Preissteigerungen und die damit verbundenen Kaufkraftverluste könnten wiederum den privaten Konsum dämpfen (Quelle: BMWK, Pressemitteilung vom 13.01.2023). Nach Einschätzung des Münchener Wirtschaftsforschungsinstitutes ifo soll der Preisdruck erst im Jahr 2024 wieder nachgeben (Quelle: ifo, Konjunkturprognose Winter 2022). Weitere Ungewissheiten bestehen außerdem immer noch hinsichtlich der Effekte aus der Abkehr Chinas von der Zero-Covid-Politik, die zu erneuten pandemiebedingten Produktionsausfällen mit Engpässen bei bestimmten Lieferketten führen könnte.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird aufgrund der oben beschriebenen Konjunkturaussichten ein nur schwaches Wachstum der Netto-Werbeinvestitionen in Deutschland um 0,5% und ein Gesamtvolumen von rund EUR 22,7 Mrd. erwartet (Quelle: JOM Group, Werbemarktprognose 2023). Dabei soll der Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt kontinuierlich schrumpfen und an Umsatz verlieren (Quelle: PwC, German Entertainment and Media Outlook 2022-2026; Dentsu Aegis Network, Global Ad Spend Forecasts 2022). Einzig der digitale Teilbereich wird positive Wachstumsraten verzeichnen, die allerdings aufgrund des geringen Marktanteils den Rückgang im Printbereich nicht kompensieren können. Mittelfristig wird sich damit die Verlagerung der Werbe- und Vertriebskanäle ins Digitale weiter fortsetzen. Für das Segment Radio hingegen werden geringe, aber stetige Wachstumsraten von 1,7% pro Jahr erwartet. Noch stärker wird der Onlinewerbemarkt mit einer jährlich erwarteten durchschnittlichen Veränderungsrate von 6,1% wachsen. Die Verlage werden, neben den Herausforderungen der Digitalisierung und dem zunehmend veränderten Konsumverhalten der Nutzer hin zu digitalen Alternativen, zusätzlich die Klimaziele des Bundes umsetzen und Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln müssen.

Ungeachtet der sich verschärfenden Entwicklungen wird die Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe auch im Geschäftsjahr 2023 ihre auf die Stärkung des regionalen Mediengeschäfts sowie auf die Felder der Digitalisierung und Diversifizierung fußende Strategie vorantreiben und ihre Rolle als starker, verlässlicher Partner in ihren Regionen ausbauen. Von zentraler Bedeutung werden dabei stets die Wahrung der Unabhängigkeit und der Qualität aller RPM-Tageszeitungen sowie die Identifizierung von und Ausrichtung nach Kundenbedürfnissen und technologischen Möglichkeiten sein. Wie im Vorjahr soll die digitale Transformation an allen Standorten des Konzerns im Fokus der Geschäftsaktivitäten stehen. Dabei werden die Ausrichtung an den digitalen Erfordernissen und das Zusammenspiel mit den Print-Produkten in den nächsten Jahren unverändert eine erhebliche Herausforderung darstellen. Das Ziel der konsequenten Umsetzung des "digital-first"-Prinzips ist es, die Leser-/Nutzeransprache zu verstärken und sowohl die Anzahl der Nutzer als auch die damit verbundenen Umsatzerlöse kontinuierlich zu steigern. Voraussetzungen dafür sind systematische Anpassungen von Strukturen und Prozessen (Konsolidierung), Investitionen in Technologie-Plattformen und Entwickler-Ressourcen sowie die gezielte Rekrutierung von zusätzlichem Personal für die ausgewählten Bereiche.

Die anhaltende Werbezurückhaltung wird weiterhin die werbeintensiven Geschäftsfelder der Mediengruppe belasten. Insbesondere die Lokalradios hängen, aufgrund bereits schlanker und nur bedingt beeinflussbarer Kostenstrukturen, nahezu vollständig von der Entwicklung der Werbeerlöse ab und sind darüber hinaus dem sich verschärfenden Wettbewerb mit alternativen digitalen (Hörfunk-)Angeboten ausgesetzt. Im Bereich der Diversifizierung hingegen begegnet die Mediengruppe dem zunehmend kompetitiver werdenden Umfeld in den Schadow Arkaden mit weiteren Instandhaltungs- und Revitalisierungsmaßnahmen. Ohne eine Wiedereinführung der vollständig aufgehobenen Corona-Einschränkungen sollte auch das in England ansässige Event- und Veranstaltungsgeschäft im Geschäftsfeld Fachmedien wieder deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen.

Das Geschäftsjahr 2023 wird allerdings auch von erheblichen Kostensteigerungen geprägt sein, die vor allem auf die starke Inflation zurückzuführen sind und erneut zu erheblichen Herausforderungen auf Seiten der Beschaffung führen werden. Insbesondere die Papierpreise werden, wenn auch im Jahresverlauf mit abnehmender Tendenz, auf einem sehr hohen Niveau verbleiben. Zu erwarten sind darüber hinaus weiterhin spürbare Belastungen durch hohe Energiepreise, die nur zum Teil durch staatliche Programme (Strom- und Gaspreisbremse) kompensiert werden dürften, sowie aus der ganzjährigen Berücksichtigung des in 2022 stufenweise erfolgten Mindestlohnanstiegs. Zudem wirkt sich die Normalisierung der Corona-Lage auf die Rückkehr zahlreicher Kostenarten, wie Reise- und Bewirtungskosten, Honorare sowie Veranstaltungsaufwendungen, aus. Zu berücksichtigen sind außerdem projektbezogene Kosten, die insbesondere die zu erwartenden Investitionen in die digitale Transformation sowie das konzernweit aufgesetzte Nachhaltigkeitsprojekt betreffen werden.

Insgesamt geht die Geschäftsführung in ihrem im Dezember 2022 von den Gremien verabschiedeten Budget von einem Anstieg der Umsatzerlöse im Jahr 2023 um rund 2,6% im Vergleich zum Vorjahr aus. Angesichts der zu erwartenden hohen Kostenpositionen, insbesondere der Mehraufwendungen in den Bereichen Material und Personal, soll jedoch das operative Ergebnis des Konzerns (EBIT der Geschäftsfelder) in 2023 deutlich niedriger als im Vorjahr ausfallen. Die weiterhin hohen Papier- und Energiepreise, der erhöhte gesetzliche Mindestlohn und der zusätzliche Personalaufbau im redaktionellen und digitalen Bereich, aber auch die Marktinvestitionen, insbesondere in die digitale Transformation, sowie projektbezogene Aufwendungen werden die Ergebnisentwicklung zumindest vorübergehend belasten. Folglich soll das Konzernergebnis vor und nach Steuern im Geschäftsjahr 2023 planmäßig leicht negativ ausfallen. Diese Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass es zu keiner erneuten Verschärfung der pandemischen Situation und keiner weiteren Eskalation des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine kommt, die zu einer Verwerfung der Annahmen sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite führen könnten. Das Ziel der Mediengruppe ist es, auch in Zukunft publizistisch und wirtschaftlich erfolgreich zu sein, die Präsenz in der regionalen Medienlandschaft zu stärken und die notwendigen Voraussetzungen für die Erzielung von nachhaltigem Umsatz- und Ergebniswachstum zu schaffen.

 

Düsseldorf, den 8. März 2023

Johannes Werle

Hans Peter Bork

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Konzernabschluss der Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rheinische Post Mediengruppe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 8. März 2023

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schulz, Wirtschaftsprüfer

Winkler, Wirtschaftsprüfer

Aufsichtsratssitzung und Gesellschafterversammlung am 27. März 2023

zu Punkt 2 der Tagesordnung der Aufsichtsratssitzung

zu Punkt 2 der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung

Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss sowie zu Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Rheinische Post Mediengruppe GmbH, jeweils zum 31. Dezember 2022

Der Aufsichtsrat der Rheinische Post Mediengruppe GmbH (RPM) hat sich während des Geschäftsjahres 2022 in laufenden Gesprächen mit der Geschäftsführung und durch Einsichtnahme in Unterlagen der Gesellschaft über die Angelegenheiten der Gesellschaft sowie ihre rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen informiert. In den Aufsichtsratssitzungen wurden mit der Geschäftsführung eingehend die wesentlichen Geschäftsvorgänge, unter kritischer Erörterung der zustimmungspflichtigen Maßnahmen, behandelt.

Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2022 den Jahresabschluss der RPM, den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie ergänzend den Bericht zur wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 vorgelegt. Die Prüfung der Unterlagen durch den Aufsichtsrat erbrachte keine Einwendungen.

Buchführung und Jahresabschluss sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Uneingeschränkte Bestätigungsvermerke wurden sowohl für den Jahres- als auch für den Konzernabschluss erteilt. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen gegen den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss der RPM sowie gegen den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht nicht zu erheben.

 

Düsseldorf, 27. März 2023

Der Aufsichtsrat

Felix Droste

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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