Enertools GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Languis seit 23.8.2024 | Prokura |
Ralph Daske seit 13.6.2024 | Geschäftsführer |
Christian Ulrich Weber seit 13.6.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Kleine Höötmann seit 29.4.2024 | Prokura |
Daniel Dinkelborg seit 29.4.2024 | Prokura |
Dennis Thomann seit 29.4.2024 | Prokura |
Marc Witschen seit 29.4.2024 | Prokura |
Bernhard Frohne-Brinkmann seit 29.4.2024 | Prokura |
Rainer Penning seit 29.4.2024 | Prokura |
Karsten Klaus Gräser seit 27.7.2023 | Prokura |
Lars Grape seit 20.4.2021 | Prokura |
Jörg Senger seit 14.1.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Egon Senger GmbHRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz zum 31.12.2007der Egon Senger GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2007der Egon Senger GmbH
Anhang zum Jahresabschluss der Egon Senger GmbH zum 31.12.20071. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die dem Jahresabschluss zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Sie werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Es kommen die lineare und die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung; bei degressiver Abschreibung erfolgt der Übergang zur linearen Abschreibung vom Restbuchwert nach der Restnutzungsdauer, sobald sich dadurch höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wird von der Sofortabschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG in vollem Umfang Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
Die Waren sind zu Einstandspreisen, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen zu Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden die Herstellungskosten ausgehend von den voraussichtlichen Verkaufserlösen retrograd unter Abzug der allgemeinen Verwaltungskosten, der Vertriebskosten und des kalkulatorischen Gewinns ermittelt; Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken eines nicht termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind EUR 236.393,00 Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Abgrenzungsposten aus Erstattungsansprüchen und Einkaufsrückvergütungen enthalten. Das Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 KStG wurde mit marktüblichen Zinsen abgezinst. Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben EUR 497.730,86 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses. Gewinnvortrag Jahresüberschuss 2005 Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis eines Zinsfußes von 6% errechnet. Der Ermittlung liegen die Richttafeln 2005 G zu Grunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen und Kulanz (TEUR 188), Urlaubsrückstände (TEUR 121), sonstige Personalkosten (TEUR 418), Jahresabschlusskosten (TEUR 50) und Archivierungskosten (TEUR 28). Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 374.608,70 und betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die gesicherten Verbindlichkeiten setzen sich im einzelnen wie folgt zusammen: Von den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 3.073.128,28 durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen besichert. durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen und Bürgschaften Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB aus Charterway-Bürgschaften in Höhe von EUR 635.009,00. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind antizipative Abgrenzungsposten aus laufenden Kostenrechnungen enthalten, die den Zeitraum bis zum Abschlussstichtag mit umfassen, aber erst im neuen Geschäftsjahr fällig werden. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen belaufen sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag auf TEUR 1.648 p.a., davon bestehen TEUR 1.155 p.a. gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 734 aperiodische Erträge aus Umsatzsteuer-Erstattungen 2001-2005, aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen, aus Rückstellungsauflösung und Anlagenabgängen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 183 periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsausfällen, Wertberichtigungszuführungen, Archivierungskosten, Umsatzsteuer (Außenprüfung) und Anlagenabgänge enthalten. 2. Sonstige Pflichtangaben Mitglied der Geschäftsführung war im Geschäftsjahr: Herr Dipl.-Ing. Andreas Senger. Von der Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wird Gebrauch gemacht. Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Die Berichtsgesellschaft gehört zum Konzern der Andreas Senger GmbH & Co. KG, Rheine, die als Mutterunternehmen zum 31.12.2007 einen Konzernabschluss aufstellt und im Handelsregister beim Amtsgericht Steinfurt unter der Nummer HRA 3096 eingetragen ist. 3. Aufstellung über den Anteilsbesitz Unsere Gesellschaft ist zu mindestens 20 % an den folgenden Unternehmen beteiligt: Name, Sitz Senger Kraft GmbH & Co. KG, Weimar Senger-Kraft Verwaltungs GmbH, Weimar Autohaus Hirsch GmbH, Dortmund
Rheine, 21. April 2008 gez. Dipl.-Ing. Andreas Senger. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. Mai 2008 wurde der Jahresabschluss festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Egon Senger GmbH, RheineInhaltsübersicht des Lageberichtes 1 Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Situation 1.2 Branchensituation 1.3 Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen 1.4 Allgemeine Geschäftsentwicklung 2 Ertragslage 3 Finanzlage 4 Vermögenslage 5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 6 Nachtragsbericht 7 Risikobericht 7.1 Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf Finanzinstrumente 7.2 Ausfallrisiko 7.3 Liquiditätsrisiko 8 Prognosebericht 1 Geschäft und Rahmenbedingungen1.1 Gesamtwirtschaftliche SituationFür die deutsche Wirtschaft ist mit 2007 ein erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Im zweiten Jahr des Aufschwungs ist das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 2,5 Prozent gewachsen. Die Exportbilanz hat sich weiter verbessert. Der länderübergreifende Konjunkturklimaindex, der sich aus den Angaben zur Lage und zu den Erwartungen errechnet, ist zwar innerhalb eines Jahres von 128 auf 119 Punkte gesunken, erreicht aber dennoch den zweithöchsten Wert der letzten 15 Jahre. Dies signalisiert, dass der Aufschwung nicht beendet ist, sondern nur etwas an Dynamik verloren hat. Der anhaltende Aufschwung basiert auf der Belebung des Binnenmarktes und den guten Exportgeschäften. Hauptsächlich die Investitionsgüterproduzenten berichten von deutlichen Umsatzzuwächsen. Die Dienstleistungswirtschaft hat im Vergleich zur Vorjahr weiter an Dynamik gewonnen. Sie ist neben der Industrie der wichtigste Wachstumsträger für die regionale Wirtschaft. Seit Jahresanfang 2006 hellt sich die Situation auf dem Beschäftigungs- und Arbeitsmarkt auf. In der Region unseres Marktgebietes sinkt die Arbeitslosigkeit, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt. 1.2 BranchensituationDer deutsche PKW-Markt konnte 2007 nicht mit der positiven konjunkturellen Entwicklung Schritt halten und fiel um 9,2% zurück. Dieser deutliche Rückgang war vor allem auf den Nachfrageeinbruch bei den Privatkunden (-25%) zurückzuführen. Auslöser hierfür waren neben der Umsatzsteuererhöhung zum 01.01.2007 insbesondere auch die CO²-Steuerdiskusion. In dem hart umkämpften Markt konnte Mercedes-Benz trotz eines Absatzrückganges um 4,8% seinen Marktanteil auf 10,4% ausbauen und den 2. Platz der Zulassungsstatistik behaupten. In dem unserem Marktverantwortungsgebiet lag der Rückgang der PKW-Zulassungen bei 13,8%, wobei wir aber einen Rückgang bei der Marke Mercedes-Benz von 16,8% hinnehmen mussten. Die Rückgang ist vorwiegend geprägt durch Kaufzurückhaltungen im Privatkundenbereich. Der Nutzfahrzeugmarkt in der BRD verzeichnete seit Ende 2002 in 2007 nunmehr zum 5. mal in Folge ein erhebliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Das mit 349.050 Nutzfahrzeug-Neuzulassungen hohe Niveau ist besonders auf die starke Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen und nach schweren Nutzfahrzeugen über 16 Tonnen zulässiger Gesamtmasse zurückzuführen. Es spiegelt gleichzeitig die Ergebnisse der konjunkturellen Entwicklung im Investitionsbereich in Deutschland wieder. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge über 16 Tonnen zulässiger Gesamtmasse 29.621 Lastkraftwagen und 39.621 Sattelzugmaschinen neu zugelassen. Das entspricht bei den Lastkraftwagen einem Zuwachs von 5,41% und bei den Sattelzugmaschinen einem Zuwachs von 11,74% gegenüber 2006. Die Marke Mercedes-Benz legte um 9,7% zu und konnte damit ihren Marktanteil ausbauen. Die Egon Senger GmbH erreichte in seinem Verkaufsgebiet einen Marktanteil von 23% für den Transporter-Bereich und 53,2% für den LKW-Bereich, dies erreichten wir durch eine Steigerung der Verkäufe an Neu- und Vorführfahrzeugen um 8%. Im Zug der guten konjunkturellen Entwicklung können die Transport- und Logistikunternehmen ebenfalls eine positive Entwicklung verzeichnen. Eine hohe Nachfrage nach Beförderungsleistungen führte im Berichtszeitraum zu einer positiven Mengen- und Leistungsentwicklung sowie einer hohen Auslastung der Laderaumkapazitäten. Die wirtschaftliche Situation im stärksten Sektor, dem Straßengüterverkehr hat sich auf breiter Front entspannt. Die Ertragslage der Lkw-Transporteure hat sich zum Teil nachhaltig verbessert und zeigt sich auch durch rückläufige Insolvenzen und ein positives Investitionsklima. Etwa jeder zweite Betrieb investierte im ersten Halbjahr in seinen Fuhrpark. 1.3 Organisatorische und rechtliche RahmenbedingungenUnsere Gesellschaft betreibt einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstatt- und Karosseriebetrieb. Sie ist autorisierter Mercedes-Benz Vertreter und Service-Partner der Daimler AG für die Sparten PKW, TRANSPORTER und LKW mit den Standorten Rheine, Lohne-Wietmarschen, Meppen und Haselünne. Seit 2004 ist die Egon Senger GmbH alleinige Gesellschafterin der Autohaus Hirsch GmbH in Dortmund. Die Autohaus Hirsch GmbH hat zum Stichtag 01.01.2006 die Geschäftsanteile der Autohaus Schmiemann GmbH in Werne übernommen, sodann wurde zum 01.05.2006 die Autohaus Schmiemann GmbH mit der Autohaus Hirsch GmbH verschmolzen. Somit ist die Autohaus Hirsch GmbH als autorisierter Mercedes-Benz Partner für Service und Vermittlung der Daimler AG an den Standorten Dortmund und Werne vertreten. Das Ergebnis der Autohaus Hirsch schloss im Jahr 2007 mit einem Jahresüberschuss von 595 TEUR ab. Ebenfalls ist die Egon Senger GmbH mit 50,1% an der Senger-Kraft GmbH & Co. KG mit Sitz in Weimar beteiligt. Die Senger-Kraft GmbH & Co. KG ist Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 8 Mercedes-Benz Betrieben vertreten. Die Gesellschaft hat ihrerseits im Jahre 2007 die Tochtergesellschaft Senger-Kraft Automobile GmbH (vormals Auto-Stippich GmbH) mit 4 Mercedes-Benz Standorten in Thüringen hinzu erworben. Das Beteiligungsergebnis vom 488 TEUR stammt zum überwiegenden Teil aus dieser Beteiligung an der Senger-Kraft GmbH & Co. KG (474 TEUR). 1.4 Allgemeine GeschäftsentwicklungKennzeichen der allgemeinen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in 2007 sind leicht gesunkene Umsatzerlöse, aber bei einer gleichbleibend guten Ertragskraft. Die Umsatzerlöse sanken um 5,8% auf TEUR 60.161 (i. V. 63.875). Trotzdem sind das operative Ergebnis und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kontinuierlich gestiegen, wie die nachstehende Darstellung der Ertragslage zeigt. 2007 wurden 768 PKW Neu- und Vorführfahrzeuge (i. V. 915) , 1374 PKW-Gebrauchtfahrzeuge (i. V. 1528) , 684 neue Nutzfahrzeuge incl. Vorführfahrzeuge (i.V. 633), sowie 171 gebrauchte Nutzfahrzeuge (i.V. 210) verkauft. Eine rege Geschäftstätigkeit zum Jahresende sorgte besonders im Verkauf von LKW- Neufahrzeugen für einen beachtlichen Auftragsvorlauf für 2008. Aufgrund des hohen Anteils von Nutzfahrzeugen erhöhten sich die Forderungen auf TEUR 7.479. Mit TEUR 8.288 bewegten sich die Verbindlichkeiten auch über dem Niveau des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote nach Ausschüttung eines Gewinnanteil von TEUR 4.996 an die Senger Holding GmbH liegt bei 30,6%. 2 ErtragslageÜberblick Ergebniszahlen
Einschließlich der für die Daimler AG vermittelten Neufahrzeugumsätze stieg der wirtschaftliche Umsatz um 1,2% auf TEUR 118.622. Er entfällt zu 58% auf das Neu- und Vorführfahrzeuggeschäft, zu 24% auf das Gebrauchtfahrzeuggeschäft und zu 18% auf den After-Sales-Bereich. Das Rohergebnis verbesserte sich aufgrund stark gestiegener sonstiger betrieblicher Erträge um 4,4%, wobei die Zunahme der sonstigen betrieblichen Erträge aus Veräußerungsgewinnen und Umsatzsteuererstattungen für Vorjahre aufgrund geänderter Rechtssprechung stammt. Im übrigen nahmen die Personalkosten um 2% und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5% zu, wohingegen die Abschreibungen leicht zurückgingen. Ein deutlich gesunkenes Beteiligungsergebnis führte zu einer Verminderung des Finanzergebnisses auf TEUR 370. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 271 Mitarbeiter, die ein auf TEUR 3.457 verbessertes operatives Ergebnis erwirtschafteten. Die Personalkosten sind um 5% gestiegen und liegen auch relativ um 2 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit TEUR 3.827 um TEUR 67 über dem Vorjahreswert. 3 FinanzlageIm Geschäftsjahr 2007 hat die Gesellschaft einen positiven operativen Cashflow von TEUR 3.055 (i. V. TEUR 3.600) erwirtschaftet. Dem standen Auszahlungen von TEUR 899 für Investitionen sowie TEUR 4.996 für Dividenden gegenüber. Für die Deckung des kurzfristigen Finanzbedarfs stehen neben den Eigenmitteln Kontokorrent-Linien bei Geschäftsbanken in Höhe von TEUR 10.501 zur Verfügung. 4 VermögenslageÜberblick Finanzkennzahlen
Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.301 auf TEUR 28.859. Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 443 aufgrund des Zugangs von Vorführfahrzeugen. Die Zunahme der Vorräte um TEUR 800 auf TEUR 7.092 resultiert aus der Erhöhung des Neufahrzeug- und Gebrauchtfahrzeugbestandes. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände lagen am Jahresende um TEUR 530 über dem Vorjahresniveau. Bei den liquiden Mitteln ist eine Verminderung um TEUR 460 auf TEUR 80 zu verzeichnen. Das langfristige Fremdkapital verminderte sich um TEUR 414 auf TEUR 3.262, wobei das kurzfristige Fremdkapital zum Jahresende um TEUR 4.380 auf TEUR 16.762 anstieg. Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 8.835 gegenüber TEUR 11.497 im Vorjahr. Dies resultierte aus der Ausschüttung einer Dividende von TEUR 4.996 an die Senger Holding GmbH. Bei höherer Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote bei 30,6%. 5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageAufgrund der in der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage dargestellten Sachverhalte der Egon Senger GmbH zur Ergebnisentwicklung, zum Finanzmanagement und zur Zusammensetzung des Vermögens wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil eingeschätzt. So sind auch in der Zukunft der laufende Geschäftsbetrieb gewährleistet und die Voraussetzungen für ein weiteres Wachstum in Umsatz und Ertrag gegeben. 6 NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 7 RisikoberichtEin Unternehmen von der Größe der Egon Senger Kraft GmbH mit seinen fast 300 Mitarbeitern muss der Risikovorsorge erhebliche Bedeutung schenken. Die Geschäftsführung nimmt diese Aufgabe durch zeitnahe Ergebnisrechnungen, Soll-Ist-Vergleiche, Absatzanalysen und Abteilungsleiterzusammenkünfte wahr. Dem Forderungsmanagement wird große Bedeutung beigemessen, zumal diese bis zu 25% der Bilanzsumme ausmachen. Neben regelmäßigen Mahnungen werden schwierige Fälle mit anwaltlicher Unterstützung verfolgt. Währungsrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft nahezu ausschließlich sowohl einkaufs- als auch verkaufsmäßig im Inland tätig ist. Gelegentliche Exporte werden in Euro abgewickelt und nur gegen sofortige Bezahlung vorgenommen. Preisänderungen finden innerhalb der Raten des Verbraucherpreisindex statt und sind überwiegend vorhersehbar. Marktpreisschwankungen bei gebrauchten Fahrzeugen werden sofort berücksichtigt. Eventuellen Schwerverkäuflichkeiten oder niedrigeren Marktpreisen beim Vorratsvermögen wurde durch entsprechende bilanzielle Maßnahmen (Abschreibungen und Wertberichtigungen) in ausreichendem Maße Rechnung getragen. 7.1 Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf Finanz- instrumenteDie mit den Kreditinstituten vereinbarten Kreditlinien beinhalten ausreichende Reserven und waren zum Bilanzstichtag nur zum Teil in Anspruch genommen. Zur Absicherung eines Zinsrisikos hat die Gesellschaft bei der Commerzbank AG als Zinssicherungsinstrument einen sogenannten Zins-CAP erworben. Dieser CAP hat eine Laufzeit bis Ende 2009 über einen Bezugsbetrag von 4 Mio. €, wobei diese mit einem 3-Monats-Euribor von 4% als Obergrenze für uns abgesichert sind. Grundsätzlich verfolgt die Gesellschaft eine fristenkongruente Finanzierung. So stehen dem Anlagevermögen (inkl. Vorführfahrzeuge) von 7.523 TEUR Eigenkapital in Höhe von 8.835 TEUR gegenüber. Teilweise hat man dies auch dadurch erreicht, dass Betriebs- und Geschäftsausstattungsinvestitionen z.B. für den Geschäftsneubau in Wietmarschen-Lohne, geleast wurden. 7.2 AusfallrisikoDie Forderungen der Gesellschaft sind unbesichert. Die Gesellschaft ist diesbezüglich in der Höhe einem Risiko ausgesetzt, in dem die entsprechenden Beträge uneinbringlich werden könnten. Das gesamte Forderungsmanagement wurde an eine ortsansässige Rechtsanwaltskanzlei ausgelagert, wobei die Mitarbeiter des Rechtsanwalts aber in unserem Hause tätig sind. Die Entwicklung der Forderungen gegen die Geschäftspartner wird deshalb tagaktuell verfolgt. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Bonitätsprüfungen über Auskunfteien und eine Anpassung gewährter Kreditlimite an aktuelle Entwicklungen. Bei Fahrzeugen erfolgt keine Auslieferung ohne Sicherstellung des Zahlungseingangs. 7.3 LiquiditätsrisikoEin kurz- bis mittelfristiger Finanzbedarf besteht im Wesentlichen für die Zwischenfinanzierung der Neufahrzeuggeschäftes. Daraus ergibt sich ein kurz- bis mittelfristiger Finanzbedarf in Höhe von TEUR 5.734 (i. V. TEUR 4.513). Diesem stand im Geschäftsjahr 2007 ein operativer Cashflow in Höhe von TEUR 3.055 gegenüber. Zudem stehen der Gesellschaft zur Bedienung der kurzfristigen Verbindlichkeiten liquide Mittel in Höhe von TEUR 80 und Kreditlinien in Höhe von TEUR 10.501 zur Verfügung. Aus unserer Sicht ergibt sich daher kein Liquiditätsrisiko. Ein Währungsrisiko besteht nur in Höhe eines Schweizer-Franken Eurokredites in Höhe von TSFR 1.540 und eines Schweizer-Franken Langfrist-Kredit von TSFR 736,5. Einzelrisiken, die den Bestand des Unternehmens gefährdenden, wurden für Egon Senger GmbH nicht identifiziert. 8 PrognoseberichtDas Geschäftsjahr 2008 wird - im Positiven wie im Negativen - nahtlos an die Entwicklung in 2007 anschließen. Dem weiterhin boomenden NFZ-Handelsgeschäft steht eine Branchenentwicklung im PKW-Bereich gegenüber, die von Überproduktion und Kundenzurückhaltung geprägt ist. Der in der 2. Jahreshälfte 2007 dadurch nochmals gestiegene Druck auf den Bruttogewinn wird mit unverminderter Härte auch 2008 das Marktgeschehen prägen. Infolgedessen wird auch das Gebrauchtwagengeschäft nicht ertragreich zu führen sein. Hier gilt es, die bereits im zurückliegenden Geschäftsjahr eingeleitete Prozesskostenoptimierung weiter voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit nochmals zu steigern. Durch zahlreiche Neuvorstellungen (PKW-Modellreihen SL/GLK/CLC) und Modellpflegemaßnahmen (PKW-Modellreihen A-Klasse, B-Klasse, SLK sowie dem LKW Actros 3) setzt der Hersteller im Handelsbereich wichtige Akzente in einem hart umkämpften Markt. Für das Servicegeschäft in den Werkstätten gilt es, die Kunden längerfristig an unser Haus zu binden und ein Abwandern in die sog. Freien Werkstätten zu verhindern. Hier wird die Top-Servicequalität unserer Betriebe wichtigen Rückwind geben. Die Planung sieht für das Geschäftsjahr 2008 ein Ergebnis in Höhe des Berichtsjahres vor. Die kurzfristige Finanzierung ist auch im Geschäftsjahr 2008 aus dem operativen Cashflow sichergestellt.
Rheine, im April 2007 Gez. Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Egon Senger GmbH, Rheine, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 25. April 2008 Prüfungs-
und Treuhand GmbH
gez. K. Manneschmidt, Wirtschaftsprüfer gez. M. Endres, Wirtschaftsprüfer |
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