Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
SüdWasser GmbH
Bauhofstraße 5, 91052 Erlangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julian Tokarev seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Mario Schellhardt seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Manuel Kölsch seit 28.7.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SüdWasser GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Lagebericht 2023der SüdWasser GmbH1. Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftstätigkeit Gemäß Gesellschaftsvertrag betätigt sich die Gesellschaft auf dem Gebiet der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Bayern. Sie erbringt sachspezifische Dienstleistungen für Dritte, investiert in Ver- und Entsorgungsanlagen und beteiligt sich an Unternehmen der Trinkwasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung. Die Gesellschaft unterstützt Kommunen und Industriebetriebe beim Betrieb der Trinkwasser- und Abwasseranlagen und bietet Dienstleistungspakete zur Klärschlammentsorgung an. 1.2 Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Projekte werden als wesentliche Messgrößen bei Investitionsprojekten die interne Verzinsung sowie bei Dienstleistungsprojekten bzw. Betriebsführungen die Umsatzrendite, basierend auf der Deckungsbeitragsrechnung, herangezogen. Im Rahmen des Planungs- und Controllingprozesses sind gemäß Projektabwicklungsprozess entsprechende Vor- sowie jährliche Nachkalkulationen durchzuführen. Die operative und wirtschaftliche Verantwortung liegt bei den von der Geschäftsführung benannten Projektverantwortlichen. Die Steuerung des Gesamtunternehmens erfolgt mit den Größen EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) und EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung stellen weiterhin die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine dar, die massive gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Folgen, insbesondere in Form von Personalengpässen, mit sich bringen. Das für diesen Sektor entscheidende Interesse von Kommunen, sich bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung eines fachkompetenten, externen Dienstleisters zu bedienen, hat sich in 2023 nicht verändert. Die langfristig kontinuierliche Entwicklung dieses Segments bei der SüdWasser GmbH zeigt, dass in Bayern - mit regionalen Unterschieden - ein grundsätzlicher Bedarf besteht, der auch in den kommenden Jahren ein moderates, kontinuierliches Wachstum erwarten lässt. Das Umfeld für das Geschäftsfeld Klärschlammentsorgung entwickelt sich insbesondere hinsichtlich der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen dynamisch. Entscheidend hierbei ist der politische Wille, die stoffliche Entsorgung auf landwirtschaftlichen Flächen einzuschränken und Schlämme stattdessen einer thermischen Verwertung in Form der Mitverbrennung in Kohlekraftwerken oder der direkten Verbrennung in Monoverbrennungsanlagen zuzuführen bzw. das Material in der Zementindustrie zu verwenden. Die nach dem in 2021 erfolgten Übergang des Klärschlammgeschäfts auf Bayernwerk Natur bei der SüdWasser GmbH verbliebenen Klärschlammentsorgungsverträge, welche ausschließlich in Zusammenhang mit Betriebsunterstützungsverträgen stehen, werden von der Bayernwerk Natur GmbH administrativ abgewickelt. Dafür wurde zwischen den Parteien ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Die Vergütung des Auftragnehmers setzt sich aus einem Kostenerstattungsanspruch sowie einer in der Höhe fixen Gewinnbeteiligung je entsorgter Tonne Klärschlamm zusammen. 2.2 Geschäftsverlauf Das EBITDA und das EBIT lagen im Geschäftsjahr 2023 mit rd. - 1.558 T€ bzw. - 1.866 T€ um rd. 475 T€ bzw. 495 T€ unter dem jeweils negativen Prognosewert von rd. - 1.083 T€ bzw. - 1.371 T€. Die wesentlichen Ursachen für die negative Abweichung sind eine Verschlechterung der Rohmarge aus Umsatzerlösen und Materialaufwand sowie ein ungeplanter Verlust aus dem Abgang der Kläranlage Waldsassen. 2.2.1 Betriebsführung/Betriebsunterstützung Die Betriebsführungsentgelte resultieren im Wesentlichen aus Betriebsführungsverträgen im Bereich der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie von Freizeiteinrichtungen (Schwimmbädern u.ä.). Der überwiegende Teil der Fremdleistungen entfällt auf diese Projekte. Im Geschäftsjahr 2023 wurden verschiedene Betriebsführungs- und Betriebsunterstützungen bei Kommunen kontrahiert bzw. bestehende Verträge verlängert, aber teilweise auch beendet wie der Betreibervertrag mit der Stadt Waldsassen. 2.2.2 Dienstleistung Klärschlammentsorgung Die SüdWasser GmbH bietet im Zusammenhang mit Betriebsunterstützungen auch die Klärschlammentsorgung an. Die administrative Abwicklung dieser Dienstleistung wurde Bayernwerk Natur übertragen. Im Jahr 2023 fielen hierfür Vergütungen (Kostenerstattungsanspruch und Gewinnbeteiligung) von 957 T€ an. SüdWasser verblieb dabei ein EBIT von 186 T€. 2.2.3. Leitungs- und Kanalservice Bauer GmbH Der Jahresfehlbetrag (122 T€) resultiert aus deutlich gestiegenen Kosten sowie aus zu hohen Fahrzeugstandzeiten, verursacht durch personelle Ausfälle, welche nicht schnell genug kompensiert werden konnten um die geplanten bzw. für die Preiskalkulation angesetzten Produktivstunden zu erreichen. Zudem wurde in 2023 dem Tochterunternehmen die Tilgung der in den Vorjahren ausgereichten Darlehen gestundet. 2.2.4. Personal Der Personalbestand hat sich zum 31. Dezember 2023 um 5 Personen auf 68 Personen erhöht. 2.2.5. Wesentliche Beteiligungen Bei der Abwasserwirtschaft Kunstadt GmbH in Burgkunstadt lief der Betrieb der Anlagen auch in 2023 ohne größere Störungen. 2023 beträgt der Anteil am Kapital 30 %, das Eigenkapital 241 T€ und das Jahresergebnis 4 T€. Bei der Leitungs- und Kanalservice Bauer GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 das Eigenkapital 676 T€ und das Jahresergebnis - 122 T€. 2.3 Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage
Die Gesamtleistung erhöhte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 1.158 T€. Dies ist v.a. verursacht durch höhere Weiterberechnungen von Unterhaltungsmaßnahmen und Strom. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich u.a. infolge von niedrigeren Erträgen aus Abgängen im Anlagevermögen. Der hohe Anstieg des Materialaufwandes ist größtenteils auf höhere Stromkosten zurückzuführen. Insbesondere durch Neueinstellungen erhöhte sich der Personalaufwand um 171 T€. Der Geschäftsverlauf in 2023 war durch einen deutlichen Ergebnisrückgang geprägt. Das EBITDA verschlechterte sich von -888 T€ auf -1.558 T€, das EBIT von -1.174 T€ auf - 1.866 T€. Ursächlich hierfür waren trotz höherer Umsatzerlöse deutlich gestiegene Stromkosten und der Verlust aus dem Abgang der Kläranlage Waldsassen. Aufgrund der zugesagten Verlustübernahme des Jahresfehlbetrags von 1.879 T€ durch die Alleingesellschafterin ist das Jahresergebnis 2023 ebenso wie schon 2022 ausgeglichen. 2.3.2 Finanzlage Kapitalstruktur Die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Bilanzstichtag 5.705 T€ (Vj 3.420 T€). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind um 1.279 T€ auf 4.730 T€ gestiegen. Liquidität Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Die liquiden Mittel betrugen 30 T€, davon waren 15 T€ frei verfügbar. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und der Vorfinanzierung der weiteren Geschäftsausweitung hat die Bayernwerk AG der Gesellschaft einen Kreditrahmen eingeräumt. Dieser beträgt 4.100 T€ und war zum Bilanzstichtag mit 1.693 T€ beansprucht. Bankkredite wurden im Geschäftsjahr nicht aufgenommen. Der Finanzbedarf für die Investitionen wurde aus eigenen Mitteln und dem Kreditrahmen der Bayernwerk AG gedeckt. Die Ermittlung des Cash Flows erfolgte unter Anwendung von DRS 21. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug - 3.070 T€ (VJ - 1.163 T€), der Cash Flow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich von - 1.320 T€ auf + 682 T€. Nach Einbeziehung des Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (T€ 1.391; VJ T€ 0) ergibt sich eine Verminderung des Finanzmittelfonds von - 682 T€ auf - 1.679 T€. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 setzt sich zusammen aus dem Kassen-/Bankbestand von T€ 14 (Vorjahr T€ 18) und dem Cash-Pooling-Kontostand von T€ -1.693 (Vorjahr T€ - 700). Investitionen Die Gesellschaft tätigte im Geschäftsjahr 2023 Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von 392 T€. Die für 2024 geplanten Investitionen in Höhe von rd. 220 T€ werden aus Eigenmitteln und der Beanspruchung des Rahmenkredits finanziert. 2.3.3 Vermögenslage
Die Bilanzsumme nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1.230 T€ auf 10.193 T€ zu. Der Anstieg auf der Aktivseite ist hauptsächlich durch höhere Forderungen verursacht. Auf der Passivseite resultiert die Erhöhung im Wesentlichen aus einem Zuwachs bei den Verbindlichkeiten aus verbundenen Unternehmen. Die Anlagenintensität, d. h. das Verhältnis von Anlagevermögen zu Gesamtvermögen lag bei 35 % (VJ 52 %). Der Deckungsgrad des Anlagevermögens durch Eigenkapital betrug 95 % (VJ 72 %). 3. Risiko- und Chancenbericht3.1 Risikobericht 3.1.1 Geschäftsprozessrisiken Die SüdWasser GmbH ist branchenüblichen Risiken ausgesetzt, z.B. durch mögliche Vertragskündigungen. Um im Spannungsfeld zwischen Gewinnchancen und Verlustrisiken dauerhaft erfolgreich zu sein, werden diese Risiken in die Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Einschätzung von Markt- und Umfeldrisiken. Durch den Krieg in der Ukraine besteht u.E. kein signifikant höheres Forderungsausfallrisiko, da der überwiegende Teil der Umsatzerlöse aus Betriebsführungen für Kommunen resultiert bzw. Innenumsätze mit Bayernwerk Natur GmbH darstellen. Der technische Betrieb ist bisher durch die Folgen des Ukraine-Kriegs nicht erkennbar beeinträchtigt. Zur Steuerung des Werteflusses hat die Gesellschaft ein dem Geschäftsumfang angemessenes internes Rechnungswesen implementiert. Im technischen Bereich gewährleisten wir einerseits durch Einsatz entsprechend qualifizierten Personals und dessen kontinuierliche Aus- und Fortbildung sowie durch regelmäßige Zusammenkünfte mit Projektverantwortlichen im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätssicherungsprozesses einen hohen qualitativen Standard unserer Dienstleistungen und auch den sachgemäßen und sicheren Betrieb der von uns betriebenen technischen Anlagen. Dieser Informationsaustausch, der in Form regelmäßiger Jour-fixe-Veranstaltungen institutionalisiert ist, versetzt uns in die Lage, mögliche entstehende Betriebsrisiken oder sonstige technische Risiken rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Gegensteuerungsmaßnahmen ergreifen zu können. Das projektbezogene Risikomanagement basiert auf einer Analyse der projektspezifischen Geschäftsabläufe. Die Projekte werden durch das Projektcontrolling laufend überwacht. Bei einer sich abzeichnenden Verminderung der Rentabilität werden zusammen mit den Projektverantwortlichen Gegenmaßnahmen wie z.B. Vertragsanpassungen eingeleitet. Die projektspezifischen Handlungsanweisungen, v.a. für das Betriebspersonal sind in Betriebshandbüchern, Betriebsanweisungen und Unterhaltsplänen in schriftlicher Form dokumentiert. Der betriebswirtschaftlichen Steuerung und Kontrolle dienen entsprechende Wirtschafts- und Unterhaltspläne sowie eine EDV-gestützte, projektbezogene Kostenverfolgung. 3.1.2 Finanzrisiken Auswirkungen der weiter gegebenen Volatilitäten an den Finanzmärkten auf das Geschäft der SüdWasser GmbH waren und sind auch während der Corona-Epidemie nicht zu verzeichnen. Dies begründet sich im Wesentlichen dadurch, dass die SüdWasser GmbH weitgehend mit Eigenkapital und über Gesellschafterdarlehen finanziert und somit kapitalseitig nicht von Entwicklungen an den Kapitalmärkten abhängig ist. Der von der Bayernwerk AG eingeräumte Kreditrahmen in Höhe von 4.100 T€ stand in 2023 bzw. steht auch in 2024 uneingeschränkt zur Verfügung. Aus heutiger Sicht bestehen für Südwasser keine bestandsgefährdenden Risiken. 3.2 Chancenbericht 3.2.1 Strategische Chancen Wesentliche Chancen der Gesellschaft bestehen in erster Linie darin, dass über den geplanten Umfang hinaus Betriebsführungsverträge akquiriert werden können, die entsprechende Deckungsbeiträge generieren. Durch einen Mangel an Fachpersonal kann das Wachstum beeinträchtigt werden. Zur Hebung von Synergien und Sicherstellung von Qualitätsstandards wurde ein Dienstleistungsvertrag zwischen der SüdWasser GmbH und der Leitungs- und Kanalservice Bauer GmbH abgeschlossen, der Leistungen in den Bereichen Vertrieb/Marketing, Vertragsmanagement, Logistik/Disposition sowie kaufmännische Unterstützung/Controlling umfasst. Aus der hohen Nachfrage und den zusätzlich geschaffenen Fahrzeugkapazitäten bei der Leitungs- und Kanalservice Bauer GmbH ergeben sich 2024 weitere Chancen über das angestrebte Wachstumsziel hinaus. Risiken ergeben sich durch die allgemeinen Knappheiten auf dem Fachkräftemarkt. 3.2.2 Strukturelle Chancen Die in den letzten Jahren entwickelten Aktivitäten zum organisatorischen und personellen Aufbau des Unternehmens haben sich bewährt und unterstützten auch in 2023 die Entwicklung des Unternehmens. Durch Vorhaltung eines qualifizierten Fachpersonals wird sichergestellt, dass die Gesellschaft auf entsprechendes eigenes Know-how zurückgreifen kann und dieses darüber hinaus auch Dritten gegen Entgelt anbieten kann. Zur Erweiterung des Dienstleistungsspektrums werden verstärkt "einmalige" Dienstleistungen wie Gutachten, Beratungen, Energieanalysen etc. angeboten. 4. PrognoseberichtBereich Abwasser Der Gesamtumsatz wird in diesem Bereich aufgrund der Stabilisierung des Bestandsgeschäfts in 2024 moderat ansteigen. Bereich Trinkwasser Betriebsführungsverträge mit Pauschalentgelten werden jährlich gemäß der vertraglichen Staffelung erhöht. Wurde zusätzlich eine Deckelung für Störungsaufwand vereinbart, kann der Gesamtumsatz im Rahmen der Deckelungsüberschreitung variieren. Bei Verträgen, die nach Regie abgerechnet werden, erfolgt eine regelmäßige Anpassung der Verrechnungspreise gemäß der vertraglichen Regelung. Die Umsätze verändern sich hier entsprechend der Auslastung. Akquisition Die SüdWasser GmbH verfügte auch im Jahr 2023 nicht über einen eigenständigen Vertrieb, der als Instrument für eine zielgerichtete Akquisition genutzt werden konnte. Akquisition erfolgte bisher über operativ Mitarbeitende, die entweder aktiv auf die Bestandskunden zugegangen sind oder Anfragen von potentiellen Neukunden bearbeitet haben. Flankiert wurde die Akquisition durch Zusammenarbeit mit der Bayernwerk AG. Kundenbefragungen haben gezeigt, dass die SüdWasser über keinen hohen Bekanntheitsgrad in Bayern verfügt. Darüber hinaus ist auch Bestandskunden das Leistungs-/ Produktportfolio der SüdWasser nicht vollumfänglich bekannt. Um den Bekanntheitsgrad der SüdWasser zu erhöhen, Markenklarheit zu schaffen und den Vertrieb zielgerichteter aufzubauen, hat die SüdWasser für 2024 und Folgejahre ein Marketing- und Vertriebskonzept erarbeitet. Das Marketingkonzept umfasst folgende Komponenten: Offline-Marketing: Werbeflächen auf Fahrzeugen, Nutzung Werbebanden, Printbroschüren/Flyer, einheitliche Kleidung mit Unternehmenslogo Online Marketing: Website, Posts über Social Media Kanäle, interaktive Broschüre/Film SW Sonstiges Marketing: Teilnahme an Messen, Vorträge an Lehranstalten, lokale Stadtfeste, Teilnahme an sog. Nachbarschaften Aufsetzend auf das Marketingkonzept, mit dem der Bekanntheitsgrad der SüdWasser signifikant erhöht und Markenklarheit geschaffen werden soll, wurde auch ein Vertriebskonzept entwickelt:
Die Akquisitionstätigkeiten werden über eine konzernweit entwickelte CRM-Datenbank erfasst und regelmäßig ausgewertet. Leitungs- und Kanalservice Bauer GmbH Aus der Beteiligung wird für die Jahre 2024 und 2025 aufgrund der aktuellen Planung ein Jahresüberschuss von rd. 100 T€ erwartet. Die erwartete Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Jahr 2023 basiert auf einer zum Jahresbeginn 2024 deutlich angepassten Preisstruktur. Ausblick auf das Jahresergebnis 2024 und 2025 Nach den durch die Ukraine-Krise bedingten vertrieblichen Einschränkungen rechnen wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wieder mit moderat steigenden Neuabschlüssen von Betriebsführungsverträgen. Aufgrund deutlich gestiegener Personal- sowie Strombezugskosten wird für 2024 mit einem weiterhin deutlich negativen EBITDA von rd. - 1,6 Mio € bzw. EBIT von rd. - 1,8 Mio. € gerechnet. Die Bayernwerk AG hat mit Datum vom 5. Dezember 2023 eine weitere Erklärung für die Übernahme der handelsrechtlichen Jahresfehlbeträge der SüdWasser GmbH für die Wirtschaftsjahre 2023 bis 2028 in Höhe von insgesamt max. 5.712.200 € abgegeben. Für 2024 gehen wir nach einem Verlustausgleich durch die Bayernwerk AG in Höhe von rd. 1,8 Mio. € von einem ausgeglichenem Jahresergebnis aus. Für 2025 wird mit einem EBITDA von rd. -1.300 T€ sowie EBIT von rd. -1.500 T€ € gerechnet. Die moderate Ergebnisverbesserung wird aufgrund bereits vorliegender Neuaufträge, verstärkter Akquisitionsaktivitäten sowie Preisanpassungen bei bestehenden Betriebsführungen erwartet. Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine militärisch angegriffen. Seither besteht eine hohe Ungewissheit hinsichtlich des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen. SüdWasser sieht im Wesentlichen Risiken auf den Beschaffungsmärkten, die sich bereits 2022 in einer erheblich verteuerten Strombeschaffung niederschlugen und auch noch das Geschäftsjahr 2024 beeinflussen. Darüber hinaus sind derzeit besondere Markt- oder sonstige Risiken, die die Entwicklung in den folgenden Geschäftsjahren wesentlich beeinträchtigen könnten, nicht erkennbar. Dies gilt auch für weitere Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes, die die SüdWasser GmbH - aufgrund der Geschäftstätigkeit im Bereich der Grundversorgung und der überwiegend kommunal geprägten Kundenstruktur - nach heutiger Kenntnis nur in geringem Maße betreffen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass außergewöhnliche Ereignisse im Rahmen der Betriebsführungen - wie z.B. Havarien - im ungünstigen Fall zur Unterschreitung des Planergebnisses führen können.
Erlangen, den 30. September 2024 SüdWasser GmbH Dr. Klaus Anthofer Solveig Hillebrecht Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine GrundlagenDie SüdWasser GmbH mit Sitz in Erlangen ist beim Amtsgericht Fürth unter der Nummer HR B 9625 im Handelsregister geführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die SüdWasser GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die SüdWasser GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HR B 28196) mit dem Buchwert der Beteiligung einbezogen. Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e Abs. 1 HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Die Gesellschaft ist über eine Mehrheitsbeteiligung ein verbundenes Unternehmen zur Bayernwerk AG, Regensburg. Damit ist die SüdWasser GmbH Bestandteil einer Gruppe von Unternehmen, die nach § 3 Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen gilt. Die Gesellschaft liefert Strom an andere im Sinne von § 3 Nr. 18 EnWG und fällt damit unter § 6b Abs. 1 EnWG. Bei der SüdWasser GmbH liegen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG keine Katalogtätigkeiten, sondern eine andere Tätigkeit innerhalb und eine Tätigkeit außerhalb des Elektrizitätssektors vor, so dass lediglich eine Führung getrennter Konten gemäß § 6b Abs. 3 EnWG erforderlich ist. Die Erstellung von Tätigkeitsabschlüssen getrennt nach unterschiedlichen Tätigkeiten war somit nicht notwendig. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenI. Aktiva Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und werden planmäßig linear abgeschrieben. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen, soweit nicht anders erläutert, der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge werden grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Den Abschreibungen auf Sachanlagen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 250 € werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand mehr als 250 € und weniger als 1.000 € betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung. Bei Wegfall der Gründe der Wertminderungen werden Wertaufholungen vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorräte werden unter Berücksichtigung des Anschaffungskostenprinzips bilanziell erfasst. Die Vorräte werden im Einklang mit § 240 Abs. 4 HGB mittels des Durchschnittskostenverfahrens bewertet und gegebenenfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung des Warenbestands erfolgt zu Anschaffungskosten und falls erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Anzahlungen sind zum Nominalwert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 31 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet. Im Geschäftsjahr ergab sich eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer von 1.314 T€. Aktive latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen der Rückstellungen für Pensionen und sonstigen Rückstellungen sowie steuerlichen Verlustvorträgen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer, passive latente Steuern bestehen nicht. II. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag des Stammkapitals angesetzt. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dotiert. Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich in vollem Umfang um andere Gewinnrücklagen. Rückstellungen Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind darin auch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Methode zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entspricht den Vorschriften des § 253 Abs. 1 HGB. Die Bewertung erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Weiterhin sind ein Gehaltstrend und eine Rentendynamik berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen bzw. in einem Fall das Endalter 65. Der angewandte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 1,83 Prozent p.a. (im Vorjahr 1,78 Prozent p.a.). Weiterhin wurde bei den Pensionsverpflichtungen ein Gehaltstrend von 2,95 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,75 Prozent p.a.) und eine Rentendynamik von 2,20 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,00 Prozent p.a.) zugrunde gelegt. Die Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Für die Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Ferner wird ein Gehaltstrend von 2,95 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,75 Prozent p.a.) berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Bei den Jubiläumsverpflichtungen wurde ein Rechnungszinssatz von 1,76 Prozent p.a. (im Vorjahr 1,44 Prozent p.a.) herangezogen. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,95 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,75 Prozent p.a.) zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz(1) Anlagevermögen Die Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in einer gesonderten Aufstellung "Entwicklung des Anlagevermögens" (vgl. Anlagengitter) dargestellt. Sie ist als Anlage 1 integraler Bestandteil des Anhangs. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der SüdWasser GmbH ist in der Anlage 2 ersichtlich, die integraler Bestandteil des Anhangs ist. (2) Vorräte Unter den Vorräten ist im Wesentlichen Instandhaltungs- und Störungsmaterial ausgewiesen mit 156.449,85 € (VJ 166.444,80 €), ein Warenbestand von 60.000,00 € (VJ 60.000,00 €) und geleistete Anzahlungen von 655.419,75 € (VJ 581.047,51 €). (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 1.878.784,73 € (VJ 1.391.282,61 €) die Gesellschafterin und resultieren aus dem Anspruch auf Verlustübernahme für das Berichtsjahr. Im Übrigen sind noch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 44.076,40 € (VJ 64.428,85 €) ausgewiesen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren in beiden Jahren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit 46.558,20 € (VJ 36.888,19 €) noch nicht abzugsfähige Vorsteuern. (4) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Posten besteht hauptsächlich aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 26.454,79€. Davon sind 15.079,87 € verpfändet. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Der ausgewiesene Betrag von 14.353,85 € (VJ 13.706,92 €) entfällt im Wesentlichen auf vorausgezahlte Gebühren in Höhe von 13.759,78 € (VJ 12.712,85 €). (6) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert 500.000,00 €. Alleingesellschafterin ist die Bayernwerk AG, Regensburg. (7) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt unverändert 1.000.000,00 €. (8) Gewinnrücklagen Zum Jahresende betragen die Gewinnrücklagen unverändert 50.000,00 €. Dabei handelt es sich in vollem Umfang um andere Gewinnrücklagen. Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2023 für die SüdWasser GmbH 11.896 €. Diesem stehen frei verfügbare Rücklagen in ausreichender Höhe gegenüber. Eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 3 i.V.m. Satz 1 HGB sowie nach § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf diese Sachverhalte besteht somit nicht. (9) Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen (965.030,00 €, VJ 890.927,00 €) decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber acht (VJ acht) Mitarbeitern ab. Des Weiteren sind Verpflichtungen aus Stromdeputaten ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (139.137,90 €, VJ 209.570,64 €; insbesondere für Tantiemen, Urlaubs- und Zeitguthaben) und für Drohverluste 104.000,00 € (VJ 87.681,75 €), gebildet. (10) Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt wie auch im Vorjahr bei unter 1 Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im laufenden Jahr Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus dem Cash-Pooling in Höhe von 1.693.296,22 € (VJ 700.409,23,00 €) ausgewiesen. Des Weiteren ist die Umsatzsteuerverbindlichkeit gegenüber der Organmutter E.ON SE mit 659.758,76 € (VJ 870.982,21 €) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 676.789,32 € (VJ 182.136,58 €) enthalten. (11) Rechnungsabgrenzungsposten Zum 1. Januar 2019 gingen sieben bisher von der Bayernwerk Netz GmbH an SüdWasser abgestellte Mitarbeiter auf SüdWasser über. Zum Ausgleich der durch die wertgleiche Fortführung der arbeitsrechtlichen Konditionen für den Zeitraum 2019 bis 2041 entstehenden Mehrkosten erhielt SüdWasser in diesem Zusammenhang in 2019 eine Einmalzahlung ("Rucksack") von 1.697.300,00 €. Nach jahresanteiliger Auflösung (123.600,00 €) beträgt der Wert zum 31. Dezember 2023 1.079.300,00 €. D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung(12) Umsatzerlöse Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse beinhalten die Erlöse aus Betriebsführungsverträgen und Betriebsunterstützungsverträgen sowie aus Einzelmaßnahmen im Abwasserbereich mit 4.569.931,58 € (VJ 3.279.286,38 €), die Erlöse im Trinkwasserbereich mit 4.754.351,97 € (VJ 4.078.933,86 €), die Erlöse aus dem sonstigen Klärschlammbereich 575.260,33 € (VJ 1.231.315,16 €) sowie sonstige Erträge mit 40.854,27 € (VJ 124.396,72 €). (13) Sonstige betriebliche Erträge Neben den Gesamterträgen aus Anlageabgängen mit 8.740,48 € (VJ 55.201,71 €) sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 62.102,42 € (VJ 56.275,50 €) und von Wertberichtigungen auf Forderungen mit 8.114,50 € (VJ 38.005,24 €) sowie weitere periodenfremde Erträge mit 30.207,42 € (VJ 23.100,00 €) enthalten; damit belaufen sich die periodenfremden Erträge auf 109.164,82 € (VJ 172.582,45 €). (14) Materialaufwand
Der Anstieg der bezogenen Leistungen um 1.328.497,53 € resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Stromkosten. Es sind periodenfremde Materialaufwendungen in Höhe von 50.546,88 € (VJ 24.522,58 €) und Wertberichtigungen auf den Vorratsbestand in Höhe von 30.142,00 € (VJ 61.098,86 €) enthalten. (15) Personalaufwand
Nicht als Personalaufwand erfasst sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen ergeben; diese sind im Zinsergebnis ausgewiesen. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter der SüdWasser GmbH betrug Mitarbeiter 67 (VJ 64) und verteilt sich auf Angestellte 17 (VJ 18) und Arbeiter 50 (VJ 46). (16) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beruht u.a. auf Verlusten aus Anlageabgängen. Im Posten sind periodenfremde Aufwendungen mit 9.739,01 € (VJ 8.377,22 €) und Wertberichtigungen auf Forderungen mit 7.834,02 € (VJ 53.954,55 €) enthalten. (17) Finanzergebnis
Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultieren aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. (18) Erträge aus Verlustübernahme Mit Schreiben vom 5. Dezember 2023 hat die Bayernwerk AG die Übernahme des handelsrechtlichen Jahresfehlbetrags 2023 in Höhe von 1.878.784,73 € erklärt. E. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von 263 T€. Diese resultieren aus Mietverträgen (142 T€) und aus Leasingverträgen für Dienstfahrzeuge (121 T€). Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG Im Geschäftsjahr lagen folgende wesentliche angabepflichtige Geschäfte mit verbundenen und assoziierten Unternehmen vor: Finanzierungsvereinbarung zur Einräumung eines Kreditrahmens mit der Bayernwerk AG: Dieser beträgt 4.100 T€ und wurde zum 31. Dezember 2023 mit 1.693 T€ und im Vorjahr mit 700 T€ in Anspruch genommen. Die Zinsaufwendungen betrugen 28.970,94 € (VJ 5.025,13 €). Vertrag über Dienstleistungen im Geschäftsbereich "Klärschlammentsorgung" mit der Bayernwerk Natur GmbH. Die Vergütung des Auftragnehmers Bayernwerk Natur GmbH für die administrative Vertragsabwicklung setzt sich aus einem Kostenerstattungsanspruch sowie einer in der Höhe fixen Gewinnbeteiligung je entsorgter Tonne Klärschlamm zusammen. Die Einmalzahlung ("Rucksack") der Bayernwerk Netz GmbH zum Ausgleich von Personalmehrkosten erfolgte in 2019 mit 1.450.100,00 €, die jahresanteilige Auflösung für 2023 beträgt 123.600,00 €. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 21.000,00 € und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Abschlussstichtag ergeben und wesentlichen Einfluss auf den Abschluss haben, liegen nicht vor. Geschäftsführung
Von der Befreiung zur Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. GewinnverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.837.816,25 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Erlangen, den 30. September 2024 SüdWasser GmbH Dr. Klaus Anthofer Solveig Hillebrecht Anlagenspiegel 31.12.2023
Anteilsbesitz zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SüdWasser GmbH, Erlangen VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRES ABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SüdWasser GmbH, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SüdWasser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Berlin, den 4. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefanie Bartel, Wirtschaftsprüferin ppa. Andra Grußien, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 04. Dezember 2024 festgestellt. |
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